MTB-Pedale: Test, Vergleich und Kaufratgeber

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Mountainbike Pedal Test

Du suchst nach einem Tool, was klein und unscheinbar ist, Dir aber eine optimale Kraftübertragung und Grip auf Deinem Mountainbike gibt? Dann sind neue Mountainbike Pedale genau das Richtige für Dich. Doch worauf muss man beim Kauf genau achten? Welche verschiedene Arten von MTB-Pedalen gibt es? Hier erfährst Du alles, was Du über das Thema wissen musst. Wir widmen uns unten auf der Seite auch MTB-Pedalen Tests.

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt drei verschiedene Arten von MTB-Pedalen: Klickpedale, Plattformpedale, sowie Kombipedale.
  • Klickpedale sind eher für Fortgeschrittene geeignet, während Plattformpedale auch optimal für Einsteiger sind.
  • Wichtig beim Kauf sind insbesondere der Grip und das Material des Pedals.
  • Kunststoffpedale sind preisgünstig und leicht, für höhere Belastungen sollten aber Pedale aus Stahl oder Aluminium verwendet werden sollten.
  • Günstige MTB-Pedale sind ab 10 Euro zu haben, mittelpreisige Pedale kosten zwischen 60 und 150 Euro.

Die besten MTB-Pedale: Favoriten der Redaktion

Hier haben wir für Dich die besten MTB-Pedale aus den verschiedenen Kategorien aufgelistet.

Flat-Pedale für Einsteiger Preistipp

  • sas Material der Achse ist langlebiger CrMo-Stahl, die Plattform besteht aus einer Aluminiumlegierung
  • die Plattform hat eine Größe von 11x9x2 cm
  • das Gewicht beträgt 422 g pro Paar
  • 12 Pins pro Pedalseite bieten einen optimalen Halt
  • die gesamte Fußstütze ist aus einem Teil mit dem CNC-Verfahren gefertigt: dies bietet eine hohe Stabilität

Die SGODDE Fahrradpedale überzeugen durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Dadurch finden Einsteiger für wenig Geld hochwertige Flat-Pedale, welche durch den für die Achse verwendeten CrMo-Stahl und die Aluminiumlegierung der Trittfläche besonders langlebig sind.

Die drei Lager jedes Pedals sind so abgedichtet, sodass Nässe und Schmutz vom Inneren abgehalten werden. Kunden schätzen den guten Halt/Grip der Pedale, der insbesondere durch die 12 Metallpins pro Pedalseite erzeugt wird. Gleichzeitig haben die Pedale ein akzeptables Gewicht von insgesamt 422 g.

Mit einem Gewindedurchmesser von 9/16 Zoll passen sie auf die meisten gängigen Fahrräder. Die Montage geht laut Kundenmeinungen sehr leicht und schnell, sodass man sofort durchstarten kann.

Die besten Flat Pedale der Mittelkasse

  • die Achse des Pedals besteht aus wärmebehandeltem CrMo-Stahl; Plattform ist aus Aluminium gefertigt
  • die Plattform hat eine Größe von 9,5 x 9 x 2,1 cm
  • Gewicht von 445 g pro Paar
  • optimaler Grip durch 10 austauschbare Metallpins pro Pedalseite
  • lange Lebensdauer und kostenloser Versand von Ersatzteilen, falls doch mal etwas kaputtgehen sollte
  • abgedichtete, extra langlebige Industrie-Kugellager

Die Aaron Rock MTB-Pedale sind hochwertige Allround-Pedale. Sie sind laut AARON sowohl für Hobby-Fahrer, als auch Profis geeignet und ihr Einsatzgebiet sind  verschiedenste Sportarten mit dem Bike wie Enduro, Downhill, Trekking, BMX, Dirtbike.

Das verwendete Material sieht nicht nur wertig aus, sondern ist auch besonders langlebig und stabil. So berichtet zum Beispiel ein Kund von seinen Erfahrungen und ist bereits 10.000 km mit den Pedalen gefahren. Auch nach größeren Belastungen wie Stürzen und “Hängenbleiben” hat sich der Pedalkörper nicht verformt.

Ein Kritikpunkt ist, dass aus den Pedalen laut Kundenmeinungen teilweise Fett austritt. Laut dem Hersteller ist dies allerdings nur überschüssiges Fett und die Lager bleiben weiterhin  gefettet und voll funktionsfähig. Der Grip auf den Pedalen wird als sehr gut beschrieben, falls sich die Metallpins abnutzen sollten, kann man diese ganz leicht durch die mitgelieferten Ersatzpins ersetzen.

Die besten Flat Pedale für Profis

  • Pedale aus geschmiedetem Aluminium, Achse aus CrMo-Stahl
  • große Plattform mit einer Größe von 11,4×11,1 cm (in L)
  • Pedal in Größe S/L geeignet für Schuhgröße 37-43/43-49
  • sehr geringes Gewicht von 375 g pro Paar
  • 10 verstellbare Metallpins pro Pedalseite und konkave Plattform für perfekten Halt
  • geeignet für Enduro und Downhill

Die Crankbrothers Stamp Pedale haben eine extra große Plattform, auf der pro Seite 10 verstellbare Metallpins montiert sind. Dies zusammen sorgt für einen hervorragenden Grip für Schuhgrößen von 37-43 in der S-Version und 43-49 in der L-Version.

Für einen erfolgreichen “Ride” auf dem Bike muss auch die Lagerung der Pedale stimmen. Verbaut sind Premium Lager mit entsprechenden Dichtungen. Trotz der Größe der Plattform sind die Pedale mit 375 g noch sehr leicht.

Viele Kunden berichten davon, dass dies ihre bisher besten Flat-Pedale sind. Dabei berichten sie nicht nur von der wie erwartet sehr guten Verarbeitung und hoher Stabilität, sondern auch von einem bombenfesten Stand auf den Pedalen.

Klickpedale Preistipp

  • Pedalkörper besteht aus Aluminium, Achse gefertigt aus CrMo-Stahl
  • mittelhohes Gewicht von 380 g pro Paar
  • frei einstellbare Auslösehärte, je nach Benutzer
  • offene Bindung ermöglicht einen leichten Einstieg
  • Kompakte und solide Bauform verhindert Eindringen von Schmutz
  • mit SPD-Klicksystem extra für MTB: nicht nur auf dem Rad, sondern auch zu Fuß komfortabel unterwegs

Die Shimano PDM520 Pedale bieten hohen Fahrkomfort und ein professionelles Klicksystem zu einem niedrigen Preis. Durch die auf beiden Pedalseiten angebrachte Bindung ist das Klicken einfach. Zudem kann die Auslösehärte individuell auf den Benutzer eingestellt werden.

Das verbaute SPD-System, welches von Shimano speziell für die Bedürfnisse der Mountainbiker entwickelt wurde, ermöglicht auch ein vergleichsweise angenehmes Laufen mit den Klickschuhen. Gleichzeitig erzeugt das System ein rundes und angenehmes Fahrgefühl, während man auch noch sehr effizient unterwegs ist.

Kunden schätzen die solide und kompakte Verarbeitung, sowie die Unempfindlichkeit der Pedale. Dank des geringen Preises sind dies die perfekten MTB-Pedale für Einsteiger. So kann man sich einfach mit dem System vertraut machen.

Die besten Klickpedale für Profis

  • vergrößerte Kontaktfläche zwischen Schuh und Pedal für eine effizientere Kraftübertragung
  • verbaute Lager sind weiter voneinander entfernt: mehr Stabilität und gleichmäßigere Verteilung der Last
  • geringes Gewicht von gerade einmal 310 g pro Pedal-Paar
  • gute Abweisung von Schmutz und Schlamm durch schmales, selbstreinigendes Außengehäuse
  • komfortable SPD-Bindung auf beiden Pedalseiten
  • stabileres Fahrgefühl und verbesserte Kraftübertragung durch niedrige Plattformhöhe

Die Shimano PDM9100 sind die perfekten Klickpedale für Fortgeschrittene und Profis. Wenn man bereit ist, für langlebige Markenqualität auch mehr Geld auszugeben, sind diese Pedale genau das Richtige. Alle Komponenten des Pedals sind auf einen erhöhten Fahrkomfort, eine optimale Kraftübertragung und eine hohe Stabilität und lange Haltbarkeit ausgelegt.

Zu diesen Features gehört zum einen das bekannte, altbewährte SPD Klicksystem von Shimano. Bei diesem Pedal wurde außerdem die Größe und Höhe der Plattform im Sinne einer verbesserten Effizienz optimiert. Nützlich ist auch die schmutzabweisende Funktion: durch ein spezielles Design des Außengehäuses bleiben Schmutz, Matsch und Steinchen nicht im Pedal hängen.

Somit wird sichergestellt, dass auch die Bindung zuverlässig funktioniert. Kunden sind von diesen Pedalen wegen des geschmeidigen Fahrgefühls aber auch dem geringen Gewicht überzeugt.

Die besten Kombi-Pedale

  • Kombination aus Plattform- und Klickpedal: auf einer Pedalseite befindet sich ein SPD-Mechanismus auf der anderen Seite eine Plattform
  • Verbesserte Plattformseite: nun mit nachgebesserten Metall Pins für mehr Grip
  • flexible Einstellung der Auslösehärte, aber auch der Einstiegshärte
  • für ein Kombipedal ein geringes Gewicht von 383 g
  • minimierter Wartungsbedarf durch Kompaktlager mit Dichtung

Das Modell PD-EH500 von Shimano ist für alle geeignet, die sich nicht entscheiden können oder einfach beides brauchen. Auf diesen Pedalen ist auf einer Seite ein SPD-Klickmechanismus montiert, die andere Pedalseite besteht aus einer Plattform mit Metallpins. Der Klickmechanismus bietet die SPD-System-typischen Vorteile wie einen leichten Einstieg und eine individuelle Einstellung der Einstiegs- und Auslösehärte.

Aber auch die Plattformseite bietet sehr guten Grip: nun verhelfen auch Metallpins zu mehr Halt auf dem Pedal. Die Achseinheit zeichnet sich durch ein abgedichtetes Kompaktlager aus, welches einen geringen Wartungsaufwand garantiert.

Kunden wissen das gute Preis-Leistungs-Verhältnis zu schätzen und erfreuen sich außerdem über den verbesserten Grip der Flat-Seite des Pedals.

Kaufratgeber für MTB-Pedale

In diesem Kaufratgeber erfährst Du genau, worauf Du beim Kauf Deiner neuen MTB-Pedale achten solltest.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei MTB-Pedalen?

Hier stellen wir Dir die Kriterien vor, anhand denen Du entscheiden kannst, welche MTB-Pedale am besten zu Dir passen.

MTB Pedal: Plattformpedal oder Klickpedal
Damit Du auch in diesem Gelände sicher auf Deinen MTB-Pedalen stehst, ist es wichtig, die richtige Pedal-Art auszuwählen. Ob Plattform-, Klick- oder Kombipedale am besten zu Dir passen, erfährst Du hier.

Die Art der Fläche

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von MTB-Pedalen: Plattformpedale/ Flat-Pedale und Klick-Pedale. Diese stellen wir Dir mit ihren spezifischen Vor- und Nachteilen im Folgenden vor.

Plattformpedale/Flat-Pedale

Die sogenannten “Flats” bestehen aus einer Plattform, auf welcher Metallpins oder Metallzacken montiert sind. Daher werden sie teilweise auch “Bärentatzen-Pedal” genannt. Die Metallpins sorgen dafür, dass man einen sicheren Halt auf den Pedalen hat und nicht abrutscht. Dadurch, dass sich die Metallpins ein bisschen in die Schuhe des Fahrers bohren, ist der Grip sehr gut.

Es besteht keine feste Verbindung zwischen dem Pedal und dem Fuß des Fahrers, somit kann man auch in Gefahrensituationen schnell reagieren. Flat-Pedale kann man mit normalen Schuhe, Sportschuhen aber auch extra Schuhen für Flat-Pedale nutzten. Dadurch ist man sehr flexibel.

Hier sind die Vor- und Nachteile von Plattform-Pedalen in einer Tabelle für Dich zusammengefasst:

Vorteile von Plattformpedalen Nachteile von Plattformpedalen
fester Halt durch Metallzacken oder Metallpins keine optimale Kraftübertragung, da kein Ziehen nach oben möglich ist
für jeden Fahrer geeignet, auch ohne spezielle Schuhe Beim Abrutschen sind Verletzungen an den Pins/Zacken möglich
auch sicher in Gefahrensituationen, da keine feste Verbindung zwischen Schuh und Pedal besteht Bei Nässe können die Pedale rutschiger werden
sicheres Gefühl während der Fahrt durch eine große Auflagefläche leichte Beschädigung der Schuhsohle möglich
Aufbau einer besseren Körperspannung, weil man auf das Pedal drücken muss, um auf diesem stehen zu bleiben

Durch die hohe Flexibilität und Sicherheit auch für noch nicht so geübte Fahrer eignen sich Flat-Pedale hervorragend für Einsteiger und Personen, die das MTB auch im Alltag benutzen wollen.

Klick-Pedale

Bei Klickpedalen wird eine feste Verbindung zwischen dem Fahrer und den Pedalen hergestellt. Die Schuhplatten, sogenannte “Cleats”, die an der Schuhsohle angebracht werden, “klickt” man in die Halterung im Pedal ein. Da eine feste Verbindung besteht, kann man im Gegensatz zu normalen Pedalen sowohl ziehen, als auch drücken, um für Vortrieb zu sorgen.

Dadurch, dass die Schuhplatten fest angebracht sind, kann der Fahrer immer einen optimal positionierten Stand auf dem Pedal haben. Durch den verbesserten Trittwinkel erfolgt eine bessere Kraftübertragung, die zudem noch die Knie schont. Allerdings benötigt man einiges an Übung, um schnell “einklicken” zu können und vor allem auch in Gefahrensituationen schnell die Verbindung zwischen Pedal und Schuh lösen zu können.

Hier sind die Vor- und Nachteile von Klickpedalen in einer Tabelle für Dich zusammengefasst:

Vorteile von Klickpedalen Nachteile von Klickpedalen
bestmögliche Kraftübertragung, sowohl Drücken als auch Ziehen ist möglich „Ein- und Ausklicken“ benötigt Übung
optimale Position der Füße auf dem Pedal: knieschonend Es werden spezielle Schuhe zum Fahren benötigt, Laufen ist mit diesen nicht unbedingt angenehm
Belastung der Muskeln beim Fahren ist gleichmäßiger In Gefahrensituationen muss schnell „ausgeklickt“ werden: bei wenig Übung kann es gefährlich werden
Auch bei Nässe ein optimaler Halt Klickschuhe haben eine schlechtere Isolation: die Füße des Fahrers werden schneller kalt
geringes Gewicht und handliche Größe

Klickpedale eignen sich für Fortgeschrittene und Profis, die eine optimale Kraftübertragung und ein “rundes” Trittgefühl haben wollen. Vor allem im Trail- und Trekkingbereich sind Klickpedale beliebt.

Achtung: Damit Du auch in Gefahrensituationen sicher bleibst, solltest Du das “Klicken” unbedingt vorher üben. Nur so kommst Du im Falle eines Sturzes auch von den Pedalen weg.
Kombipedale

Kombipedale vereinen das Beste aus beiden Welten, sie können beidseitig verwendet werden: Auf einer Seite des Pedals befindet sich eine “Flat”- Fläche mit Metallpins, welche mit normalen Schuhen verwendet werden kann.

Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der vorher angesprochene “Klick”- Mechanismus, der mit speziellen “Klick”- Schuhen verwendet werden kann. Da diese Pedal-Art beide Arten an Pedalen verbindet, werden sie auch als “hybride” Pedale bezeichnet.

Hier sind die Vor- und Nachteile von Kombipedalen in einer Tabelle für Dich zusammengefasst:

Vorteile von Kombipedalen Nachteile von Kombipedale
hohe Flexibilität, beide Pedalarten können genutzt werden Beim Fahren muss die richtige Seite des Pedals getroffen werden
mit jedem Schuh nutzbar höherer Anschaffungspreis
großer Einsatzbereich

Kombipedale sind perfekt für alle, die sich nicht zwischen “Klick”- und Flat-Pedalen entschieden können bzw. beides benötigen. Wenn Du zum Beispiel viel Offroad fährst, aber nicht immer Deine Klickschuhe verwenden willst, dann sind Kombipedale optimal für Dich. Aufgrund der Flexibilität sind Kombipedale auch bei Dirtbike- und Downhill-Fahrern beliebt.

MTB Pedal während der Fahrt
Vom Pedal abzurutschen ist nervig. Wir zeigen Dir, worauf Du in Sachen Grip besonders wertlegen solltest.

Grip

Bei Plattformpedalen ist besonders der Grip, also die Sicherheit des Standes auf dem Pedal entscheidend. So ist man auch bei Nässe oder schwierigen Situationen sicher auf den Pedalen. Dafür ist die Anzahl und Qualität der Zacken/Metallpins, die auf der Plattform befestigt sind und eine Verbindung zwischen Schuh und Pedal herstellen.

Außerdem ist die Plattformgröße entscheidend. Eine größere Plattform bedeutet meist auch mehr Grip und eine bessere Kraftübertragung. Dabei sollte die Größe der Plattform allerdings von der Größe der Schuhe abhängen.

Wichtig: Achte beim Kauf von Plattformpedalen darauf, dass die Pins austauschbar sind. So kann man abgenutzte, stumpfe Pins ganz leicht ersetzen und hat wieder einen optimalen Halt.

Größe

Die Fläche der Pedale variiert bei Flat- und Klickpedalen. Für Plattformpedale ist die Größe der Fläche entscheidend: Diese entscheidet schließlich über den Grip der Pedale. Daher sollten Flat Pedale je nach Fuß- und Schuh-Breite zwischen 8 und 12 cm breit sein.

Bei Klickpedalen spielt die Größe eher eine untergeordnete Rolle, da sowieso eine feste Verbindung zwischen Pedal und Schuh besteht. Für einen optimalen Komfort und eine gute Kraftübertragung sollten diese aber mindestens 5 cm breit sein.

Gewicht

Ähnlich wie bei Rennrädern spielt nun auch bei Mountainbikes das Gewicht eine immer größere Rolle. Besonders für Bergauf-Fahrten, längere Touren oder in Wettkämpfen zählt jedes Gramm. Auch die Pedale spielen dabei eine Rolle, da es durchaus große Gewichtsunterschiede zwischen den einzelnen Modellen gibt.

Gut zu wissen: MTB-Pedale wiegen meist zwischen 150 g und 500 g

Material

Nicht nur das Gewicht, sondern auch die Haltbarkeit von MTB-Pedalen hängen maßgeblich von deren Material ab. Häufig verwendete Materialien sind Aluminium, Stahl und Kunststoff. Dabei wird meist eine Kombination aus mehreren Materialien in den Pedalen verarbeitet.

Kunststoffpedale sind günstiger, eignen sich allerdings eher für geringe Belastungen wie z.B. im Straßenverkehr. Bei hohen Belastungen wie z.B. im Wald sollten Pedale aus Aluminium oder Stahl zum Einsatz kommen. Diese halten der Beanspruchung besser stand und somit besteht auch nicht die Gefahr, dass diese während der Fahrt brechen.

Für Profis eignen sich auch spezielle Materialien, deren Verwendung dann auch mit einem deutlich höheren Preis einhergeht. Carbon, Magnesium, Scandium oder auch Kunststoff mit Glasfaserverstärkung überzeugen im Profisport durch ihre guten Materialeigenschaften.

Verarbeitung

Genauso wie bei den meisten anderen Artikel ist eine gute Verarbeitung auch bei MTB-Pedalen goldwert. Es ist nicht nur sehr ärgerlich, wenn Pedale kaputtgehen, sondern dies stellt auch eine große Gefahr dar. Daher ist es wichtig, nicht am falschen Ende zu sparen und bei der Wahl von MTB-Pedalen auch Testergebnisse mit einzubeziehen.

Farbe

Meist spielt die Farbe eher eine untergeordnete Rolle, allerdings bietet die große Auswahl die Möglichkeit zusätzlich zu den anderen Faktoren auch das Design individuell auszuwählen. Während Klickpedale meist in den klassischen Farben Silber und Schwarz angeboten werden, gibt es bei Plattformpedalen deutlich mehr Variationen: Von auffallenden Farben wie pink, rot, gelb gibt es auch besonders ausgefallene Farben wie “oil-slick”, golden und kupferfarben.

MTB-Pedale und deren Sicherheit im Straßenverkehr
Wenn Du Dein Bike nicht nur Offroad benutzten willst, solltest Du unbedingt auf die Sicherheit im Straßenverkehr achten!

Sicherheit im Straßenverkehr

Da Mountainbikes nicht ausschließlich im Gelände, sondern oft auch im Straßenverkehr Verwendung finden, ist es wichtig, auch dort sicher unterwegs zu sein. Doch inwiefern tragen Pedale zur Verkehrssicherheit bei?

Zusätzlich zur eigenen Sicherheit, welche durch fest montierte und rutschfeste Pedale sichergestellt wird, ist es auch wichtig, dass man für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar ist. Dazu gehört vor allem die Verwendung von Reflektoren. Da diese bei MTB-Pedalen meist nicht standardmäßig montiert sind, ist es wichtig diese nachzurüsten oder an anderen Stellen des Fahrrads Reflektoren anzubringen.

Diese erhöhen die Sicherheit enorm, zudem sind laut StVZO pro Pedal ein nach vorn und hinten gerichteter, gelber Reflektor vorgeschrieben. Näheres zu Vorschriften der Fahrradbeleuchtung findest Du in diesem ADFC – Artikel.

Kugellager

In den meisten Mountainbike-Pedalen befinden sich 2-3 Kugellager. Diese sind essenziell für die einwandfreie Funktion Deines Bikes. Sie ermöglichen, dass das Pedal mit der Fläche immer nach oben gerichtet bleiben kann, obwohl es sich an der Pedalstange um die eigene Achse dreht.

Wichtig: Achte beim Kauf darauf, dass die verbauten Kugellager gut abgedichtet sind. Dies stellt sicher, dass diese lange problemlos funktionieren.

Gewinde

Für die meisten Mountainbikes, aber auch Rennräder, Citybikes und andere Fahrradtypen passen Pedale mit einer Gewindegröße von 9/16 Zoll. Um sicherzugehen, dass die neuen Pedale auch passen, kann man auch die Gewindekompatibilität des Fahrrads überprüfen.

Welche Marken stellen qualitative MTB-Pedale her?

Qualitativ hochwertige MTB-Pedale werden unter anderem von den Marken “Shimano”,”crankbrothers” und “Aaron” hergestellt.

“Shimano” ist ein japanischer Hersteller von Fahrradzubehör und ist Marktführer im Bereich von mechanischen Fahrradteilen.

Die kalifornische Marke “crankbrothers” spielt schon seit 1997 eine große Rolle in der MTB-Szene und ist daher den meisten bekannt. Als Hersteller von Komponenten von Mountainbikes sind sie für das simple Design ihrer Produkte bekannt.

“Aaron” ist ein junges Unternehmen aus Augsburg, welches vor allem auf eine hochqualitative, aber gleichzeitig kostengünstige Produkte setzt. Dabei hat sich “Aaron” auf Fahrradkomponenten spezialisiert.

Wo kann man MTB-Pedale kaufen?

Du hast viele verschiedene Möglichkeiten, wo Du Dir Pedale für Dein MTB erwerben kannst. Eine Möglichkeit ist der Fahrrad/Mountainbike-Laden vor Ort.

Bei einem Online-Kauf auf Plattformen wie Amazon profitierst Du von meist niedrigeren Preisen und einer großen Auswahl, die ein Radgeschäft niemals bieten kann. Außerdem kannst Du durch Kundenbewertungen und einem direkten Vergleich mit Testergebnissen schnell Deine neuen Lieblingspedale finden.

Wie viel kosten MTB-Pedale?

Die günstigsten MTB-Pedale erhältst Du für einen Preis von 10 bis 60 Euro, wobei man in dieser Preisklasse meist deutliche Abstriche in Sachen Qualität machen muss: mittelpreisige Modelle kosten zwischen 60 und 150 Euro und das obere Preissegment beginnt ab 150 Euro.

MTB-Pedale im Einsatz
Um mit Deinen neuen MTB-Pedalen richtig durchstarten zu können, brauchst Du natürlich mehr als nur die Pedale.

Wichtiges Zubehör für die MTB-Pedale

Im Folgenden siehst Du, was für Anschaffungen bei einem Kauf neuer Pedale auch noch wichtig oder sogar essenziell sind.

Schuhe

Obwohl Du mit Deine Schuhen keinen Bodenkontakt haben wirst, ist die Verwendung von passenden MTB-Schuhen sehr wichtig.

Bei Klickpedalen benötigst Du spezielle “Klickschuhe”, die mit den auf der Sohle angebrachten “Cleats” in das Klicksystem der Pedale “einklicken” können. Diese Schuhe können/sollten dann ausschließlich für das Mountainbiken verwendet werden.

Flat Pedale/Plattformpedale kann man prinzipiell auch mit normalen Straßenschuhen verwenden. Allerdings gibt es auch hierfür spezielle Schuhe: Dies haben an der Sohle ein spezielles Material, das sicherstellt, dass sich die Pins dort optimal einbohren können.

Werkzeug für die Montage und Wartung

Für die Montage und Wartung Deiner neuen Pedale benötigst Du auf jeden Fall Werkzeug. Dazu gehört Folgendes:

  • Montagefett
  • Inbusschlüssel Gr. 6 oder 8

MTB-Helm

Bei Stürzen kann es ganz schön gefährlich werden. Deshalb tragen die meisten MTB-Fahrer einen MTB-Helm, um ihren Kopf zu schützen.

Wattmesser/Powermeter

Mittlerweile gibt es Messsysteme, die in den verschiedensten Teilen des Fahrrads (z.B. an der Kurbel(-achse) oder direkt am Pedal) verbaut werden können. Diese messen die vom Fahrer aufgebrachte Leistung, welche dann auf dem Bordcomputer angezeigt wird.

Dadurch kann der Sportler (eventuell zusätzlich noch mit Pulsmesser) sehr effektiv trainieren und sich bei Wettkämpfen die Kraft richtig einteilen. Außerdem können Dysbalancen zwischen dem rechten und linken Bein in Sachen Trittkraft erkannt werden.

MTB-Pedale Test-Übersicht: Welche MTB-Pedale sind die Besten?

Nun erhältst Du einen Überblick, welche Verbrauchermagazine bereits einen Test von MTB-Pedalen durchgeführt haben:

Testmagazin MTB-Pedale Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Nein
Öko Test Nein
Konsument.at Nein
Ktipp.ch Nein

Die anerkannten Verbrauchermagazine haben bisher keinen Test von MTB-Pedalen durchgeführt. Dort gibt es lediglich allgemeinere Tests im Fahrrad- und Mountainbikebereich.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu MTB-Pedale

Falls Du nach dem ausführlichen Ratgeberteil immer noch Fragen haben solltest, ist das super. Für diese haben wir dann nämlich spätestens hier eine Antwort und Du bist anschließend bestens informiert!

Wie montiert man MTB Pedale?

Die Montage Deiner neuen MTB-Pedale ist vergleichsweise einfach und schnell durchführbar.

Du benötigst:

  • Inbusschlüssel Gr. 6/8
  • Maulschlüssel Gr. 15
  • Fett für das Gewinde
Hinweis: Das Pedal für die rechte Seite des Fahrrads hat üblicherweise ein Rechtsgewinde und wird daher im Uhrzeigersinn eingeschraubt. Das Pedal für die linke Seite hat ein Linksgewinde und wird gegen den Uhrzeigersinn eingeschraubt.

Nun fettest Du das Gewinde der beiden Pedale ein. Danach achtest Du auf die Markierung auf dem Pedal (L/R) und schraubst das Pedal auf der entsprechenden Seite des MTB ein. Achte darauf, dass sich das Gewinde beim Einschrauben nicht verkantet. Anschließend kannst Du das Pedal entweder mit dem Inbus- oder Maulschlüssel festziehen.

Wartung, Reperatur und Wechsel von MTB-Pedalen
Natürlich will man die neuen MTB-Pedale auch gleich ausprobieren. Doch wie montiert man diese eigentlich und wie funktioniert die Wartung?

Wieso knarzen/knacken MTB-Pedale?

Das Knarzen entsteht meist am Gewinde oder Lager des Pedals. Dagegen hilft eine gründliche Reinigung und Wartung der Pedale. Dabei kann man auch feststellen, ob etwas am Pedal defekt ist und ausgetauscht werden muss. Wie die Wartung funktioniert, erfährst Du in der Antwort der folgenden Frage.

Wie wartet man MTB Pedale?

Du solltest auch Deine MTB-Pedale regelmäßig warten und pflegen. Dies erhöht die Lebensdauer der Pedale deutlich, vermeidet lästiges Quietschen und ist wichtig für die Sicherheit. Dies ist zwar relativ aufwendig, muss allerdings auch (je nach Einsatzgebiet) nicht so oft gemacht werden. Ein- bis zweimal im Jahr reicht meistens aus.

Hier siehst Du eine ausführliche Erklärung in Videoform:

Gibt es auch MTB Pedale für Kinder?

Ja, es gibt spezielle MTB-Pedale für Kinder. Allerdings ist dort die Auswahl relativ klein. Wichtig ist beim Kauf von Kinderpedalen, dass diese an die Füße der Kinder angepasst sind, also nicht zu breit sind. Außerdem sollten Metallpins entweder komplett vermieden werden oder niedrig sein. So wird vermieden, dass sich unsere Jüngsten das Schienbein zerkratzen.

Daher eignen sich vor allem auch schmalere Plattformpedale aus Kunststoff. Diese sind nämlich zudem leicht und kostengünstig.

Sind MTB Pedale auch für ein Rennrad geeignet?

Generell sind die meisten MTB-Pedale mit fast allen Fahrradtypen kompatibel. Für Rennräder werden meist Klickpedale verwendet, während Plattformpedale vor allem bei Mountainbikes und BMX verbaut werden.

Was ist das SPD-System?

Das SPD-System (Shimano Pedaling Dynamics) bietet einen ausgereiften Klickmechanismus für MTB-Fahrer. Es bietet Komfort, sowohl auf dem Bike als auch zu Fuß. Somit gehört das lästige Laufen auf den Cleats, welche sich wie Stöckelschuhe anfühlen, der Vergangenheit an. Näheres zum SPD-System findest Du hier.

Weiterführende Quellen

Wichtige Hintergrundinformationen zu Fahrradpedalen

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