Zum Inhalt springen
Startseite » Sport » Fitness » Yoga & Pilates » Yoga fĂŒr AnfĂ€nger: 10 Tipps fĂŒr einen gelungenen Einstieg

Yoga fĂŒr AnfĂ€nger: 10 Tipps fĂŒr einen gelungenen Einstieg

Yoga-Pose am weiten Strand
5/5 - (6 votes)

Trend, Fitness, Gesundheit oder Lifestyle-Yoga scheint wirklich all diese Aspekte in sich zu vereinen. Vielleicht boomt es auch deshalb so stark wie noch nie zuvor in seiner tausendjĂ€hrigen Geschichte. Egal ob Instagram, Fitnessstudio oder Gesundheitsjournal: Das Thema Yoga begegnet sicherlich auch Dir einfach ĂŒberall!

Doch was ist dran am Trend? Wie kannst Du Yoga fĂŒr Dich nutzen? Und vor allem: Wie fĂ€ngt man am besten an?

Auf all diese Fragen sollst Du in diesem Ratgeber eine Antwort finden. Mit den 10 Tipps fĂŒr Einsteiger und ein bisschen Übung, bist sicherlich auch Du bald ein Profi-Yogi!

Das Wichtigste in KĂŒrze

  • „Jeder kann Yoga ĂŒben, der atmen kann!“ – Das legendĂ€re Zitat des Yogalehrers Krishnamacharya macht deutlich, dass sich Yoga wirklich fĂŒr jeden eignet!
  • Es handelt sich dabei um eine uralte Tradition aus Indien, die auf hinduistischen Lehren und Weisheiten aufgebaut ist.
  • Verschiedene Stile ermöglichen unterschiedliche IntensitĂ€ten und Ausrichtungen Deiner Praxis.
  • Yoga wirkt sich positiv auf Deine körperliche und geistige Belastbarkeit, Deine FlexibilitĂ€t, Dein Selbstwert und Dein Immunsystem aus
  • Mit therapeutischem Yoga können sogar tiefere Heilungsprozesse fĂŒr Körper und Geist auf natĂŒrliche Weise in Gang gesetzt werden.
  • Mit den 10 Tipps in diesem Ratgeber und regelmĂ€ĂŸigem Üben wirst auch Du bald zum Profi!

Was ist Yoga?

Yoga ist eine Jahrtausende alte philosophische Lehre aus Indien, in deren Mittelpunkt die „Verbindung“ und das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele steht. Um alle Komponenten anzusprechen, besteht Yoga in der Praxis deshalb im Wesentlichen auch aus gymnastischen Übungen (Asanas), AtemĂŒbungen (Pranayama) und Meditation (Dhyana). Die verschiedenen Yoga-Stile legen dabei oft unterschiedlichen Fokus auf die  einzelnen Komponenten.

Heutzutage wird Yoga von den meisten Menschen praktiziert, um sich in Gelassenheit zu ĂŒben und einen gerechten Ausgleich zum Alltagsstress zu finden. Es findet in einzelnen FĂ€llen sogar therapeutische Anwendung, um die Gesundheit von Geist und Körper wiederherzustellen oder zumindest zu fördern.

Das wohl beste am Yoga ist allerdings, dass es wirklich von Jedermann und -frau praktiziert werden kann. Die Übungen sind so weit anpassbar, dass sowohl Kinder und Erwachsene, als auch Senioren und Seniorinnen problemlos teilhaben können. Es gibt anstrengende Sequenzen und Sequenzen zum Entspannen. Sicherlich ist deshalb auch die richtige Variation fĂŒr Dich dabei!

HintergrĂŒnde: Was Du ĂŒber Yoga wissen solltest

In diesem Abschnitt erfĂ€hrst Du noch ein bisschen mehr zu den HintergrĂŒnden und der Geschichte von Yoga. So soll mit möglichst vielen Mythen um das Thema aufgerĂ€umt werden, um sicherzugehen, dass auch Du herausfindest, ob Yoga zu Dir und Deinem Alltag passt.

Woher kommt Yoga?

Yoga stammt ursprĂŒnglich aus Indien und ist eine Jahrtausende alte philosophische Lehre. Sie umfasst eine ganze Reihe körperlicher und geistiger Übungen, die ursprĂŒnglich das Ziel verfolgen, dem Praktizierenden zu Selbsterkenntnis zu verhelfen.  Im Hinduismus geht man davon aus, dass je nach persönlicher Veranlagung verschiedene Wege zu dieser Selbsterkenntnis fĂŒhren können. Die Wege findet man deshalb in den verschiedenen Yoga-Stilen, die sich bis heute aufgrund ihrer Übungsanordnung und IntensitĂ€t voneinander unterscheiden lassen.

Schon die alten Hindus hofften auf Erleuchtung durch Yoga.

Das Yoga, was wir heute in unserer westlichen Zivilisation praktizieren ist eine eher moderne Form, die erst im 19. Jahrhundert entstand. Durchaus Indien stammende, aber im Westen und auf Englisch ausgebildete Yogis vermischten sich die Traditionen immer mehr mit westlicher Wissenschaft, Psychologie und den modernen physischen Trainings. Beim modernen Yoga handelt es sich deshalb sozusagen um eine stark abgespeckte Form, die kaum mehr etwas mit der ursprĂŒnglichen hinduistischen SpiritualitĂ€t zu tun hat.

Wie wirkt Yoga?

Da Yoga, anders als viele andere physische Trainings, durch AtemĂŒbungen und Meditation auch den Geist und die Psyche anspricht, wirkt es ganzheitlich auf den menschlichen Körper.

Es fĂŒhrt deshalb nicht nur zu einer StĂ€rkung der Knochen und Muskeln, sondern krĂ€ftigt das gesamte Immunsystem des Körpers. Weiter kann es sich positiv auf den Schlaf auswirken und erleichtert den Umgang mit Stress. Oft kann man sich deshalb besser konzentrieren und erfĂ€hrt das GefĂŒhl von mehr Lebensenergie. Dies wirkt sich wiederum positiv auf das Selbstbild- und Bewusstsein aus, was die Freude im Alltag enorm steigern kann.

Ist Yoga eine Sportart?

Von vielen Menschen wird Yoga immer noch lediglich als Entspannungspraxis wahrgenommen. Diese Annahme ist jedoch weit verfehlt. Vielleicht schwitzt Du nicht mit jeder Praxis so, als hÀttest Du 90 Minuten mit Deiner Mannschaft auf dem Platz gestanden. Jedoch gibt es durchaus Frequenzen, die Dich ins Schwitzen bringen werden.

Offensichtlich ist auf jeden Fall, dass es sich bei Yoga um ein anstrengendes physisches Training handelt, was nicht nur Deine Muskeln und Knochen, sondern eben auch Deine FlexibilitĂ€t in hohem Maße fordert. Jeder Sportart sagt man außerdem positive Effekte auf den ganzen Körper nach. Hier kann Yoga allemal mithalten und trĂ€gt zudem auch noch aktiv dazu bei Dir in geistiger Entspannung zu unterstĂŒtzen. Was will man also mehr?  Und ist es nicht so, dass man oftmals fĂŒr viel weniger Ertrag bereits ins Fitnessstudio rennt?

Wusstest Du, dass seit 2014 die jÀhrliche Yoga Sports Championship in London stattfindet? Seitdem ist Yoga also sogar Wettkampf-bereit und mittlerweile gibt es Yoga-WettkÀmpfe auf der ganzen Welt.

Gibt es verschiedene Yoga-Stile?

Ja, es gibt nicht nur verschiedene Yoga-Stile, sondern dazu noch ziemlich viele. Sie alle gehören gleichermaßen zum Yoga, unterscheiden sich aber in ihrer Ausrichtung und IntensitĂ€t. Von schweißtreibend bis entspannend ist alles dabei. Im Folgenden findest Du eine Übersicht ĂŒber die wichtigsten Stile inklusive den wichtigsten Facts.

Hatha Yoga

Hatha Yoga ist sehr körperorientiert und die Basis fĂŒr alle modernen Yoga-Stile. Es steht vor allem fĂŒr seine langsamen und kraftvollen Wechsel einzelner Haltungen.

Vinyasa Yoga

Vinyasa Yoga ist eher fließend und zeichnet sich durch eine SynchronitĂ€t von Atem und Übung aus. Es handelt sich dabei um einen dynamischen Flow fĂŒr Körper und Geist.

Kundalini Yoga

Kundalini Yoga besteht aus körperlichen Übungen, Entspannungstechniken, Meditation und gesprochenen Mantras. Es wird auch das “Yoga der Chakren und Energien” genannt.

Bikram Yoga

Bikram Yoga eignet sich besonders gut zum Training von Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit. Das besondere daran ist, dass es bei 40 Grad Raumtemperatur stattfindet.

Yin Yoga

Die einzelnen Asanas werden im Yin Yoga fĂŒr mehrere Minuten gehalten, sodass eine meditative Abfolge entsteht.

Akrobatische Übungen mit Partner vereinen sich im Acro Yoga.

Acro Yoga

Bei Acro Yoga werden die Übungen mit Partner ausgefĂŒhrt. So entsteht eine gelungene Mischung aus Thai-Massage und Akrobatik.

Ashtanga Yoga

Ashtanga Yoga gilt als der hĂ€rteste und anstrengendste Stil fĂŒr Yogis. Er zĂ€hlt zu den wichtigsten klassischen Variationen der Yogawelt.

Anusara Yoga

Im Mittelpunkt von Anusara Yoga steht immer die sogenannte “Herzöffnung”. Die Praxis zĂ€hlt zu den eher modernen Yoga-Stilen und stammt aus den USA.

Iyengar Yoga

Iyengar Yoga ĂŒbt man mit Hilfsmitteln und konkreter Anleitung aus. Es geht dabei hauptsĂ€chlich um Perfektion in der AusĂŒbung der Asanas.

Jivamukti Yoga

Jivamukti ist vielleicht die spirituellste Yogaform. Sie lĂ€sst die philosophischen Lehren Teil ihrer schweißtreibenden Übungen werden und stammt aus New York.

Sivananda Yoga

Sivananda setzt alles auf Entspannung. Auch hier werden Asanas deshalb gemeinsam mit Entspannungspraktiken, AtemĂŒbungen und Meditation ausgefĂŒhrt. Sivananda gilt aber auch als Lebensphilosophie.

Power Yoga

Wie der Name schon verrĂ€t, geht es beim Power Yoga darum sich„auszupowern“. Kraftvolle Asanas werden so dynamisch ausgefĂŒhrt, bis auch der letzte Kursteilnehmer ins Schwitzen gekommen ist.

Bei Aerial Yoga lernst Du fliegen.

Aerial Yoga

Aerial Yoga wird auch als„Yoga im Tuch“ bezeichnet, weil die verschiedenen  Asanas in der Luft mithilfe eines Tuches ausgefĂŒhrt werden. Dies soll das „Loslassen“ fördern und in besonderem Maße zu Entspannung beitragen.

Faszien Yoga

Im Faszien Yoga werden Faszien Übungen mit Yogaelementen verbunden. HauptsĂ€chlich wird deshalb gedehnt und gerollt, damit Bindegewebe und FlexibilitĂ€t gefördert werden können.

Hormon Yoga

Hormon Yoga ist eine therapeutische Yogapraxis, die Deine Hormone in Balance bringen sollen. Beschwerden, die auf ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt zurĂŒckzufĂŒhren sind, sollen so auf natĂŒrliche Weiße geheilt werden.

Wyda Yoga

Wyda gilt als europĂ€ische Antwort auf fernöstliche Yogatraditionen. Es stammt von den keltischen Druiden und wird draußen in der Natur praktiziert. So soll es bis ins hohe Alter fit halten.

SUP Yoga

Wer seine AktivitĂ€ten mit dem SUP erweitern möchte, sollte sich dringend ĂŒber SUP Yoga informieren, denn Yoga kann auch auf dem Wasser praktiziert werden. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Es ist durchaus möglich, dass Du in dieser AufzĂ€hlungen nicht alle expliziten Stile finden kannst. Weil es unermesslich viele sind, haben wir hier nur die wichtigsten fĂŒr Dich herausgesucht.

Die besten Sups findest Du in unsererem Sup Test-Übersicht und unserem Kaufratgeber zu diesem Thema

Wie wichtig ist ein Yogalehrer?

Ein Yogalehrer kann fĂŒr Deine Praxis und insbesondere fĂŒr AnfĂ€nger von großer Bedeutung sein. Nicht selten kommt es aber vor, dass Teilnehmende, die zum ersten Mal einen Kurs ausprobieren, beschließen, dass Yoga nichts fĂŒr sie sei. Sehr oft liegt das aber am Lehrer und eben nicht am Yoga.

Deshalb solltest Du unbedingt bedenken: Yogalehrer können so verschieden sein wie es die Yoga-Stile sind. Es ist nicht unĂŒblich, dass unterschiedliche Lehrer ausprobiert werden mĂŒssen, bis der gefunden ist, bei dem die Chemie stimmt.

Ist der Lehrer also gut und passt zu Dir, wirst Du schnell merken, wie wichtig er auch fĂŒr Deine Yoga-Praxis ist. Durch seine Erfahrung kann er Deine Haltungen korrigieren und Dir eine völlig neue Lebensphilosophie nĂ€her bringen.

FĂŒr wen eignet sich Yoga?

Yoga eignet sich tatsĂ€chlich fĂŒr alle Menschen. Durch die verschiedenen Stile und IntensitĂ€ten kann Yoga an die individuelle LeistungsfĂ€higkeit des Praktizierenden und sogar an dessen Absichten angepasst werden. Diese KomplexitĂ€t macht Yoga zu einer wirklich besonderen Sportart. Denn wie viele Sportarten gibt es wirklich, die sich sowohl fĂŒr Athleten, Senioren, Kinder aber gleichzeitig eben auch  fĂŒr den durchschnittlichen Hobby-Sportler eigenen?

Besondere Wirksamkeit verspricht es dabei fĂŒr Menschen mit RĂŒckenschmerzen sowie fĂŒr stark unausgeglichene Menschen. Personen, die sich immer gestresst fĂŒhlen und emotionales Ungleichgewicht verspĂŒren, sollten sich Yoga deshalb unbedingt anschauen. In vielen FĂ€llen hĂ€ngt diese Unausgeglichenheit nĂ€mlich gleichermaßen mit den Schmerzen im RĂŒcken zusammen und kann mithilfe von Yoga gelindert werden.

Achtung: Besonders Personen mit körperlichen Vorerkrankungen oder chronischen Schmerzen sollten Yoga – zumindest zu Beginn – mit UnterstĂŒtzung eines Lehrers praktizieren. So können schwerere Verletzungen vorgebeugt werden!

Ist Yoga eine Religion?

Jein! Sicherlich wĂ€re es verfehlt zu behaupten, dass die in unserer westlichen Welt am meisten praktizierten Formen von Yoga wirklich viel mit Religion zu tun haben. Es gibt zwar immer noch Praxen, die SpiritualitĂ€t in großem Maße einbinden, doch in den meisten FĂ€llen geht es dabei eher um Philosophie und praktische Tipps fĂŒr ein gesĂŒnderes Leben.

SpiritualitĂ€t und Yoga sind eng verknĂŒpft.

Die UrsprĂŒnge des Yoga bauen aber durchaus auf der Religion des Hinduismus auf. Ein wesentlicher Teil davon ist unter anderem, sich dabei an einem Lehrenden, Guru oder auch Meister zu orientieren. Zur Meditation bekommt der SchĂŒler vom Lehrer dabei ein individuelles `MantraÂŽ, was oftmals der Name einer hinduistischen Gottheit darstellt.

Das ursprĂŒngliche Yoga ist also sicherlich eng mit der hinduistischen Religion verbunden. Durch seine Wandlung in der Moderne ist davon in den meisten Praktiken von heute aber nicht viel ĂŒbrig geblieben.

Was passiert in einer Yogastunde?

Es gibt keine allgemein verbindlichen Regeln, denen jede Yogastunde zu folgen hÀtte. Und doch gibt es verschiedene Komponenten, die fast immer zu finden sind:

Meditation

Die Meditation beschreibt bewegungsloses Sitzen in der Stille, um seinen Geist zur Ruhe kommen zu lassen. Das Ziel ist es an absolut „Nichts“ zu denken.

Tipp: Probier es doch mal aus? Wahrscheinlich wirst Du schnell merken, dass es gar nicht so einfach ist Deine Gedanken komplett auszuschalten!

AtemĂŒbungen

Diese Übungen helfen Dir bei der Entspannung und Meditation und sollen Deinen Energiefluss (Prana) aktivieren und regulieren.

Asanas

Asanas sind die unverwechselbaren Körperhaltungen fĂŒr die Yoga so bekannt ist. Sie sollen die Muskeln stĂ€rken, FlexibilitĂ€t fördern und Schmerzen lindern.

Mantra “Om”

In manchen Stilen wird zu Beginn und Ende der Stunde das Mantra “Om” gesungen, um den Körper von innen vibrieren zu lassen. Du wirst sicherlich schnell merken wie entspannend es wirkt.

Savasana

Savasana nennt sich die Tiefenentspannung zum Schluss jeder Stunde. Sie dauert ca. 10 Minuten und hilft dem Körper auch mental den besten Nutzen der geleisteten Anstrengungen zu absorbieren.

Mittlerweile sind insbesondere auf YouTube auch viele kleine, lediglich 10-minĂŒtige Sequenzen zu finden, die zum Beispiel die kleine Entspannung zwischendurch oder einen gelingenden Start in den Tag versprechen.

Eignet sich Yoga zum Abnehmen?

SelbstverstÀndlich eignet sich Yoga auch zum Abnehmen. Je nach Art und IntensitÀt können zwischen 180 und 600 Kalorien pro Stunde verbrannt werden!
Zum Abnehmen eignen sich natĂŒrlich insbesondere die etwas anstrengenderen Yoga-Stile wie Bikram  oder Power Yoga.

Yoga gibt es mittlerweile fast in jedem Fitnessstudio.

Beim Üben in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden wirst Du schnell die ersten Resultate sehen!

Yoga fĂŒr AnfĂ€nger: Die 10 wichtigsten Tipps fĂŒr Beginner

Als Einstieg fĂŒr deine erste Yoga-Praxis haben wir Dir die wichtigsten Grundlagen in Form von 10 Tipps zusammengefasst. So kannst auch Du Dich bald zur Gruppe der Yogis zĂ€hlen!

  1. WĂ€hle den Yoga-Stil, der am besten zu Dir passt!
  2. Suche Dir einen geeigneten Yogalehrer!
  3. Geh regelmĂ€ĂŸig auf die Matte!
  4. Integriere Achtsamkeit in Deine Yoga-Praxis!
  5. Suche Dir den passenden Ort fĂŒr Deine Yoga-Stunde!
  6. Versuche die Intention hinter Deiner Yogapraxis herauszufinden!
  7. Integriere Yoga in Deinen Alltag!
  8. Entscheide Dich fĂŒr die beste Yogamatte!
  9. Investiere in das richtige Yoga-Zubehör!
  10. Gewinne Freude auch am kleinen Fortschritt!

1. WĂ€hle den Yoga-Stil, der am besten zu Dir passt!

Wie Du oben bereits erfahren konntest, gibt es verschiedenste Stile, die in Unterschiedlichkeit kaum zu ĂŒbertreffen sind. Es lohnt sich deshalb auf jeden Fall Dich ĂŒber die einzelnen Stile noch genauer zu informieren und herauszufinden, zu welchem Zwecke Du Yoga gerne ausĂŒben möchtest.

Geht es Dir eher darum Entspannung zu finden oder möchtest Du Deinen Körper tendenziell fordern und Deine Leistung steigern? Möchtest Du Dich lieber in Meditation ĂŒben oder Deine RĂŒckenschmerzen besiegen und dabei noch abnehmen? Zu jeder Option wirst Du verschiedene Stile finden und sicherlich ist auch der dabei, der perfekt zu Dir passt.

Hinweis: fĂŒr AnfĂ€nger lohnt sich vor allem Hatha Yoga, weil hier zu Beginn eher entspannte Übungen im Vordergrund stehen. Um mit der Magie von Yoga vertraut zu werden und die nötige FlexibilitĂ€t zu ĂŒben, ist Hatha Yoga also genau das Richtige!

Kurse bieten meist verschiedene Stile an.

Weißt Du gar nicht, wo Du anfangen sollst, kann Dich dieser kleine Selbsttest von YogaEasy dabei unterstĂŒtzen, zumindest eine Idee davon zu bekommen, was Du Dir von Deiner Yoga-Praxis wĂŒnscht und welcher Stil dafĂŒr am besten infrage kommt.

2. Suche Dir einen geeigneten Yogalehrer!

Besonders fĂŒr AnfĂ€nger lohnt sich der Besuch einer richtigen Yogaschule mit PrĂ€senz-Kursen auf jeden Fall. Es ist ja auch völlig klar, dass Du von einem guten Yogalehrer mit jahrelanger Erfahrung viel mehr lernen kannst, als von einem kurzen Yoga-Tutorial von Youtube. Er kann Deine Asanas korrigieren und all Deine Fragen konkret beantworten. Besonders wichtig dabei ist, dass die Chemie zwischen Dir und Deinem Lehrer stimmt, Du Dich im Kurs wohlfĂŒhlst und ihn nach der Yogastunde beflĂŒgelt verlĂ€sst.

Hinweis: Bei der Auswahl des richtigen Yogalehrers solltest Du Geduld und vor allem keine Scheu vor mehrmaligem Wechsel mitbringen! Es passiert oft, dass nicht schon der erste Versuch ein Treffer ist. Zum GlĂŒck ist Yoga mittlerweile sehr populĂ€r und Du findest sicher auch in Deiner Stadt mehrere Studios zum Ausprobieren!

Möchtest Du doch schon mal ein bisschen fĂŒr Dich alleine ausprobieren, ob Yoga zu Dir passt, lohnt es sich den Youtube-Kanal von Mady Morrison auszuprobieren. Sie macht einige kurze Tutorials – auch nur fĂŒr AnfĂ€nger – und bietet so einen guten ersten Einblick in die Yoga-Praxis.

Hier findest du ein Video, was sich fĂŒr das erste Ausprobieren sehr gut eignet:

3. Geh regelmĂ€ĂŸig auf die Matte!

Wie bei vielen Sportarten ist die RegelmĂ€ĂŸigkeit des Trainings auch beim Yoga von großer Bedeutung um wirkliche Fortschritte zu erkennen, vor allem aber um den Ertrag Deiner Übungen zu spĂŒren. Von einem Mal Training pro Woche wirst Du noch kein Profi-Yogi sein, aber regelmĂ€ĂŸiges Training kann Dich zu einem werden lassen!

Am besten solltest Du als AnfĂ€nger 2-3 Mal pro Woche ĂŒben. Erlaube Dir zwischen den Sessions jeweils eine Pause von 2 bis 3 Tagen, um Deine Muskeln wieder in vollem Maße belasten zu können und den grĂ¶ĂŸtmöglichen Ertrag fĂŒr Dein Training zu erhalten.

Hinweis: Bei der Empfehlung wird es Dir möglich sein relativ schnell Fortschritte zu machen. Möchtest Du Yoga aber lieber als zusĂ€tzliche Variation zu Deinem Trainingsplan hinzufĂŒgen, lohnt sich auch schon eine einzelne wöchentliche Praxis, um Dich zum Beispiel in FlexibilitĂ€t zu ĂŒben.

4. Integriere Achtsamkeit in Deine Yoga-Praxis!

Achtsamkeit gilt als die kleine Schwester von Yoga. Ohne Achtsamkeit erfÀhrst Du leider auch nur einen kleinen Teil des möglichen Ertrags, der Dir Yoga bietet!

Achtsamkeit bedeutet auch den Ort zu finden, der einen achtsam sein lÀsst.

Schalte also Dein Handy aus und schaffe Dir einen Ort, der es Dir erlaubt von nichts abgelenkt zu werden. So kannst Du Dich ganz und gar auf Deine Atmung und Deine Übungen konzentrieren. Besonders die kurzen Meditations-Sequenzen vor und nach Deiner Yoga-Einheit sollen Dir dabei helfen Deinen Alltag zu vergessen und im „Hier und Jetzt“ anzukommen!

5. Suche Dir den passenden Ort fĂŒr Deine Yoga-Stunde!

Auch deshalb solltest Du Dir den passenden Ort fĂŒr Deine Yoga-Praxis suchen. Ob es nun das Yoga-Studio Deines Lehrers, Dein Balkon, Dein Lieblingspark oder Dein Wohnzimmer ist. Gestalte Dir den Ort des Geschehens so schön und gemĂŒtlich wie es nur möglich ist. Denke daran, dass egal wie anstrengend Deine Praxis werden wird, Entspannung unvermeidlich auch dazu gehört. Übst Du also an einem Ort, der Dich per se schon entspannt, ist der Ertrag Deines Trainings auf jeden Fall höher.

6. Versuche die Intention hinter Deiner Yogapraxis herauszufinden!

Wie bereits bei der Auswahl des passenden Yogastils erwĂ€hnt, solltest Du vor allem als AnfĂ€nger die Intention hinter Deinem Interesse an Yoga herausfinden. Hast Du das GefĂŒhl, dass der Alltagsstress Dich einfach nur erdrĂŒckt? Möchtest Du Deine RĂŒckenschmerzen in den Griff bekommen? Oder lediglich Deinen Trainingsplan mit ein wenig entspannendem Yoga erweitern?

Je nach Intention, solltest Du die IntensitĂ€t und RegelmĂ€ĂŸigkeit, den Lehrer und die Stil-Kombination nĂ€mlich auch individuell auf Deine WĂŒnsche angepasst auswĂ€hlen. Es gibt sogar die Möglichkeit zu Beginn der Yogastunde ein Ziel fĂŒr das heutige Training festzulegen und somit auch die Stunde individuell darauf auszurichten. Du siehst: Yoga kann jedem helfen!

7. Integriere Yoga in Deinen Alltag!

Vergesse nicht, dass Du Yoga nicht nur als Sportart, sondern mit ein wenig Interesse auch als Lebensphilosophie verstehen kannst. Besonders die beiden Stile Sivananda und Jivamukti gehen dezidiert darauf ein und bilden sogar im Feld der ErnĂ€hrung aus. Bei Interesse kann Yoga also sehr viel mehr bedeuten, als lediglich ein körperliches Training, auch wenn es natĂŒrlich auch als solches in Deinen Alltag integriert werden kann.

8. Entscheide Dich fĂŒr die beste Yogamatte!

Auch wenn fĂŒr eine gute Yoga-Praxis kaum Zubehör nötig ist, erleichtert die Anschaffung einiger Komponenten Dein Training doch sehr. Eine Matte schĂŒtzt Dich dabei vor dem direkten harten Untergrund und hĂ€lt Dein Trainingsumfeld rein. Eine Investition in eine Yogamatte lohnt sich also in jedem Fall.

Eine gute Yogamatte bietet Dir den perfekten Untergrund fĂŒr Deine Praxis.

Wie Du auf jeden Fall die richtige Matte fĂŒr Deine Zwecke findest zeigt dir unser großer Yogamatten-Test.

9. Investiere in das richtige Yoga-Zubehör!

Weiteres Zubehör sind Yoga-Klotz und Yoga-Gurt. Beides hilft Dir, wenn es mit der FlexibilitĂ€t noch ein bisschen hapert und unterstĂŒtzt Dich dabei den besten Trainingserfolg fĂŒr Dein individuelles Niveau zu erzielen. Die beiden kleinen Helferchen sind insbesondere Beginnern deshalb sehr zu empfehlen.

Unsere beiden Lieblingsprodukte sind von Lotuscrafts, weil sie Nachhaltigkeit und Komfort perfekt miteinander in Verbindung bringen.

FĂŒr Beginner und Fortgeschrittene lohnt sich aber auch die Investition in ein Meditationskissen, einen Bolster, eine Yogadecke und ein rutschfestes Handtuch.

Welches Handtuch am besten zu Dir passt, kannst Du in unserem großen Handtuch-Ratgeber herausfinden.

Auch qualitative Meditationskissen, Bolster und Yogadecken kannst du bei Lotuscraft finden.

10. Gewinne Freude auch am kleinen Fortschritt!

Der wohl wichtigste Tipp fĂŒr AnfĂ€nger ist der Tatsache geschuldet, dass Profi-Yogis mit ihrer unerreichbar wirkenden FlexibilitĂ€t und StĂ€rke ziemlich einschĂŒchternd und demotivierend auf Beginner wirken können. Möchtest Du aber ein richtiger Yogi werden, solltest Du Deine Energie wirklich nicht damit verschwenden anderen neidisch bei ihrer Praxis zuzuschauen.

Manche Asanas wirken sehr einschĂŒchternd, sehen aber oft schwerer aus, als sie sind.

Verstehe sie vielmehr als lebendiges Ziel, was dir eine Vorstellung darĂŒber gibt, was auch Du eines Tages erreichen kannst und ĂŒbe mit ihnen. Erfreue Dich an den kleinen Fortschritten, die du bei regelmĂ€ĂŸigem Training in jedem Fall schnell erkennen wirst und spĂŒre die zusĂ€tzliche Kraft und StabilitĂ€t, die Du durch Yoga sowohl auf körperlicher, als auch auf geistiger Ebene auch schon zu Beginn erfahren wirst.

Fazit

Hoffentlich hat Dir dieser Beitrag gezeigt, dass der Einstieg in die magische Welt des Yoga auch fĂŒr Dich kein Problem darstellen wird. Befolgst Du die aufgelisteten Tipps kann eigentlich nichts mehr schiefgehen und auch Du bringst die Jahrhundertealte Tradition aus Indien zu Dir in Deinen Alltag.

Yoga kann Dir im Vergleich zu anderen Sportarten eine völlig neue Welt eröffnen, die Dich vor dem Alltagsstress fliehen lĂ€sst und Dich eine Stunde völlige Entspannung mit gesunder Anstrengung erleben lĂ€sst. Es ist wie Kurzurlaub fĂŒr Körper und Geist.

WeiterfĂŒhrende Links & Recherchequellen

  • Interessierst Du Dich noch dezidierte fĂŒr den Gesundheitsaspekt im Yoga ist der Artikel von aerzteblatt.de sehr zu empfehlen.
  • Welche Auswirkungen Yoga auf psychische Gesundheit haben kann, zeigt Dir diese Studie!
  • Interessierst Du Dich fĂŒr Yoga fĂŒr Kinder, ist dieses Buch sehr zu empfehlen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Die mobile Version verlassen