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Wildkamera: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Wildkamera Gerät

Ob Reh, Fuchs oder gar Wildschwein – Wildkameras eignen sich nicht nur für Förster und Jäger, sondern auch für die Überwachung der Waldbewohner und anderen unerwünschten Besuchern von Grundstück und Garten oder sogar auf dem Dachboden.

Was sollte man jedoch beim Kauf einer Wildkamera beachten und was sind die wichtigsten Kaufkriterien? Welche Wildkamera ist die Richtige für Dich? In diesem Beitrag möchten wir uns aktuellen Wildkamera Tests widmen und zeigen Dir, welche die besten Wildkameras sind und was Du hier alles beim Kauf beachten solltest.

Unsere Favoriten

Die beste Wildkamera: SECACAM Wildvision Full HD 5.0 Wildkamera
“Die beste Wildkamera in jeder Hinsicht.”

Die beste Wildkamera im Preis-Leistungs-Verhältnis: APEMAN H55 Wildkamera
“Das beste Gerät, was für angemessenes Geld eine gute Leistung gewährleistet.”

Die beste Wildkamera für Einsteiger: APEMAN H45 Wildkamera
“Die beste Ausrüstung für Einsteiger, die Erfahrung sammeln möchten.”

Die beste Wildkamera mit WLAN: TOGUARD H85 Wildkamera
“Die beste Wildkamera für die Steuerung aus kurzer Entfernung.”

Die beste Wildkamera mit Infrarot Nachtsicht: SECACAM HomeVista Wildkamera
“Hochwertige Aufnahmen auch bei Nacht? Kein Problem!.”

Die beste Wildkamera mit Sendefunktion (SIM, 4G/LTE): icuserver icucam4 Wildkamera
“Die beste Option, um eine Wildkamera bequem vom Sofa aus zu steuern und zu überwachen.”

Das Wichtigste in Kürze

  • Wildkameras sind nicht nur in der Natur anwendbar, sondern eignen sich auch dafür, um das eigene Grundstück und den Garten zu überwachen.
  • Großer Einsatzbereich: sei es das Jagen, Fotografieren zu Hobby- oder Recherchezwecken oder zur reinen Überwachung – ob für Einsteiger oder Profis!
  • Es gibt einige Unterschiede bei der Wahl einer Wildkamera: Infrarot-Wildkamera und die LED-Varianten White-LED und Black-LED sowie Wildkameras mit SIM- oder WLAN-Funktion.
  • Beim Kauf einer Wildkamera gibt es besondere Kritikern, die man unbedingt beachten muss.

Die besten Wildkameras: Favoriten der Redaktion

Im Folgenden stellen wir Dir unsere Favoriten vor, um Dir einen Überblick über die besten Wildkameras zu geben.

Die beste Wildkamera: SECACAM Wildvision Full HD 5.0 Wildkamera

Was uns gefällt:

  • Full-HD Funktion für Videoaufnahmen mit Ton in sehr guter Qualität
  • Fotoauflösung mit bis zu 12 Megapixel für gute Bildaufnahmen
  • unsichtbarer Black-LED-Blitz für optimale Nachtsichtaufnahmen
  • automatische Korrektur der Überbelichtung für qualitative Aufnahmen
  • hohe Auslösegeschwindigkeit mit 0.4 Sekunden für eine schnelle Reaktionszeit

Was uns nicht gefällt:

  • Wildkamera lässt sich nicht mit dem Smartphone verbinden

Redaktionelle Einschätzung

Die SECACAM WildVision Full HD 5.0 Wildkamera ist ein Modell von vielen, die der Hersteller SECACAM in seinem Sortiment anbietet.

Die WildVision Wildkamera besitzt eine Full-HD Funktion für Videoaufnahmen und das alles mit Ton. Außerdem gibt der Hersteller eine Fotoauflösung von bis zu 12 Megapixeln an. Dies sorgt dafür, dass der Verwender Bild- und Videomaterial in sehr guter Qualität erhält. Das Display der Wildkamera selbst ist mit einem LED-Display ausgestattet und hat eine Bildschirmdiagonale von 5,2 cm, was der Standardgröße entspricht.

Zusätzlich besitzt die Wildkamera einen unsichtbaren Black-LED-Blitz, der dafür sorgt, dass auch in der Nacht optimale Aufnahmen gewährleistet sind und das, ohne beispielsweise von den Waldbewohnern entdeckt zu werden. Hierbei leuchtet der Blitz der Wildkamera bis zu 20 Meter Fläche aus.

Des Weiteren beträgt die Auslösegeschwindigkeit der Kamera 0.4 Sekunden und gewährleistet hier eine schnelle Reaktion.
Die WildVision Wildkamera unterstützt auch eine Zeitraffer-Funktion, sodass der Auslöser in Zeitabständen aktiviert wird und man so Fortschritte und Veränderungen in der Umgebung aufnehmen kann.

Hinzu kommt eine automatische Überbelichtungskorrektur, um eine Überbelichtung beim Aufnahmematerial zu verhindern und scharfe Aufnahmen zu gewährleisten.

Laut Hersteller sind bereits eine 8 GB SD-Speicherkarte und 4 AA Batterien eingesetzt, sodass die Wildkamera direkt startbereit ist. Es besteht aber die Möglichkeit, eine Speicherkarte mit mehr Speicherplatz einzusetzen oder sich ein Solarmodul für die Stromzufuhr zuzulegen, sodass nicht ständig die Batterien gewechselt werden müssen.

Insgesamt betrachtet, schneidet die SECACAM WildVision Full-HD 5.0 Wildkamera in allen oben genannten Punkten sehr gut ab. Diese Wildkamera ist sowohl für Einsteiger als für Profis geeignet und trägt zur großen Zufriedenheit der Besitzer bei.

Die beste Wildkamera im Preis-Leistungs-Verhältnis: APEMAN H55 Wildkamera:

Was uns gefällt:

  • bis zu 20 Megapixel Bildauflösung und 1080P HD Videoauflösung
  • unterstützt einen 90 Grad Aufnahmewinkel und somit ein großes Sichtfeld
  • 940nm Infrarot-LEDs für unentdeckte qualitative Nachtaufnahmen
  • das Gerät ist wasserdicht und staubgeschützt
  • einfache Bedienung für eine schnelle Inbetriebnahme

Was uns nicht gefällt:

  • Auslösegeschwindigkeit etwas länger als bei anderen Modellen von APEMAN

Redaktionelle Einschätzung

Die APEMAN H55 Wildkamera ist nicht nur im Vergleich mit anderen Wildkameras mit derselben Ausstattung günstiger, sondern punktet hier auch insbesondere mit ihrer Leistung.

Ausgestattet ist die H55 Wildkamera von APEMAN mit 20 Megapixeln bei Fotos und Full-HD bei Videoaufnahmen sowie einem Standardbildschirm mit 2-Zoll-LCD-Farbdisplay. Dies sorgt für qualitativ hochwertige Bild- und Videoaufnahmen. Bei einer Auslösegeschwindigkeit von 0.3 – 0.6 Sekunden laut Hersteller ist die Reaktionszeit der H55 relativ schnell. Funktionen wie Zeitraffer, Intervallaufnahmen und Timer werden ebenfalls unterstützt.

Hinzu kommt, dass die Wildkamera mit 940 nm Infrarot Black-LEDs ausgestattet ist, die, egal ob für Mensch oder Tier, unsichtbar sind. Außerdem werden hierdurch gute Nachtaufnahmen gewährleistet.

Die Bilder und Videos werden auf einer SD-Karte gespeichert und die Wildkamera wird wie jede andere Wildkamera auch mit Batterien betrieben.

Im Fazit lässt sich sagen, dass die H55 Wildkamera vom Hersteller APEMAN eine große Bandbreite von Möglichkeiten bietet und eine gute Ausstattung mit sich bringt. Wildkameras anderer Marken mit derselben Ausstattung sind deutlich teurer. Zu einem geringen Preis bietet diese Wildkamera mit ihren Eigenschaften eine gute Ausrüstung für die Jagd oder die reine Überwachung von Wald und Grundstück – und das alles zu einem niedrigen Preis!

(Im Lieferumfang sind die SD-Karte und Batterien nicht enthalten!)

Die beste Wildkamera für Einsteiger: APEMAN H45 Wildkamera

Was uns gefällt:

  • maximale Auflösung von 16 Megapixel bei Fotos und 1080P HD bei Videos
  • Auslösegeschwindigkeit von 0.5 Sekunden
  • eingebaute Low-Glow Infrarot LEDs sorgen für bessere Nachtsicht
  • günstiger als andere Wildkameras mit gleicher Ausstattung
  • direkt startklar durch einfache Bedienung

Was uns nicht gefällt:

  • Auslösegeschwindigkeit minimal langsamer als bei anderen H-Modellen

Redaktionelle Einschätzung

APEMAN bietet ein großes Sortiment von Wildkameras. Das wohl beliebteste Modell ist die H45 Wildkamera.

Diese Wildkamera kommt mit einer Fotoauflösung von 12 MP und für Videoaufnahmen mit einer Auflösung von 1080 P, Full-HD. Die Auslösegeschwindigkeit beträgt 0.5 Sekunden, was zwar relativ schnell, jedoch im Gegensatz zu anderen H-Modellen des Herstellers etwas niedriger ist.

Die Wildkamera punktet jedoch auch mit ihrer Auslöse-Entfernung. Tiere und andere Beobachtungsobjekte innerhalb einer Reichweite von 20 m aktivieren den Auslöser der Wildkamera und werden somit erfasst.

Des Weiteren ist die Wildkamera mit 25 Black-LEDs und einem unsichtbaren Blitz mit einer Wellenlänge von 940 nm ausgestattet. Dies sorgt auch Nachts für qualitativ gute Aufnahmen.

Für einen geringen Preis ist diese Wildkamera nicht nur bestens ausgestattet, sondern ist außerdem aufgrund der einfachen Bedienung direkt startklar. Mit dem Preis, der Ausstattung und der einfachen Bedienung ist die APEMAN H45 Wildkamera der Favorit für Einsteiger!

Die beste Wildkamera mit WLAN: TOGUARD H85 Wildkamera

Was uns gefällt:

  • hohe Aufnahmequalität durch 20 Megapixel bei Bildaufnahmen und 1296P bei Videoaufnahmen
  • bequeme Steuerung auf kurze Distanz mit dem Smartphone
  • schnelle Reaktion mit einer Auslösegeschwindigkeit von 0.3 Sekunden
  • Bewegungserkennung bis zu 20 Meter
  • gute Nachtsicht durch 36 Infrarot-LEDs

Was uns nicht gefällt:

Wir konnten keine negativen Punkte finden

Redaktionelle Einschätzung

Die TOGUARD H85 Wildkamera kommt mit einer besonderen Funktion: mit WLAN und App! Durch dieses Gadget lässt sich die Wildkamera bequem mit dem Smartphone verbinden und steuern.

Somit kann man die Bild- und Videoaufnahmen auch mit dem Smartphone einsehen und muss nicht die Wildkamera aufsuchen. Es sollte jedoch beachtet werden, dass es sich hier nicht um eine GSM (LTE/4G) Wildkamera handelt. Laut Hersteller ist die Reichweite der WLAN Verbindung begrenzt und nur solange vorhanden, solange die Wildkamera noch in Reichweite ist, sodass die Verbindung zum Smartphone nicht unterbrochen wird. Doch gerade für die Grundstücksüberwachung sollte dies hier kein Hindernis darstellen, die WLAN-Funktion bequem nutzen zu können.

Die H85 Wildkamera von TOGUARD kommt mit einer Auslösegeschwindigkeit von 0.3 Sekunden und sorgt für eine sehr schnelle Reaktion. Die Bewegungserkennung ist in bis zu 20 Meter Entfernung möglich. Das heißt, dass auch weiter entfernte Objekte durch den Sensor der Kamera erfasst werden, sodass der Auslöser aktiviert wird.

Diese Wildkamera unterstützt unter anderem eine hohe Aufnahmequalität durch 20 Megapixel bei Bildaufnahmen und 1296P bei Videoaufnahmen, sodass für gute Qualität der Aufnahmen gesorgt ist.

Ebenfalls ist durch die 850 nm Low-Glow Infrarot-Technologie auch eine gute Nachtsicht gewährleistet.

Wer also beim Kauf einer Wildkamera auf die WLAN Funktion achtet, ist hier richtig. Die TOGUARD H85 Wildkamera überzeugt nicht nur mit diesem besonderem Gadget, sondern punktet auch bei anderen Eigenschaften wie Reaktionszeit und der Qualität der Bild- und Videoaufnahmen. Und das alles zu einem Preis, der im Vergleich zu anderen Wildkameras mit WLAN-Funktion niedriger ist.

(Im Lieferumfang sind die Batterien und die SD-Karte nicht enthalten!)

Die beste Wildkamera mit Infrarot Nachtsicht: SECACAM HomeVista Wildkamera

Was uns gefällt:

  • hervorragende Nachtsicht durch 56 Black-LEDs mit 940 nm, die für Mensch und Tier unsichtbar ist
  • Fotoaufnahmen bis zu 12 Megapixel und Videoaufnahmen mit Full-HD inklusive Ton für gute Aufnahmen auch bei Nacht
  • Überwachung und Beobachtung im 100 Grad Weitwinkel ohne Fischauge-Effekt
  • schnelle Reaktionszeit mit 0.4 Sekunden
  • integrierte Belichtungsregelung

Was uns nicht gefällt:

  • kann nicht mit dem Smartphone verbunden werden

Redaktionelle Einschätzung

Die SECACAM HomeVista Wildkamera ist in zwei Ausführungen erhältlich: das Standardmodell und das HomeVista Mobile Modell (mit SIM bzw. 4G/LTE-Funktion). Bei der hier aufgeführten Wildkamera handelt es sich um das Standardmodell.

Die HomeVista Wildkamera unterstützt Videoaufnahmen mit Full-HD und Ton und außerdem Fotoaufnahmen mit bis zu 12 Megapixel. Die Wildkamera ist mit einem LED-Display ausgestattet, welches eine Bildschirmdiagonale von 5,2 Zentimetern misst. Durch das Tarndesign passt sich die Wildkamera der Umgebung an und ist somit im Wald oder im Gelände kaum zu erkennen.

Diese Wildkamera zeichnet sich durch ihre hervorragende Nachtsicht laut Hersteller aus. 56 Black-LEDs mit einer Wellenlänge von 940 nm sorgen dafür, dass die Bild- und Videoaufnahmen scharfes Material liefern und dies auch bei Nacht. Zusätzlich verfügt die Wildkamera über einen Weitwinkel von 100 Grad und das ohne Fischaugeneffekt.

Der Kamerablitz erreicht eine Weite von 15 Metern. Des Weiteren beträgt die Auslösegeschwindigkeit 0.4 Sekunden und liefert somit eine schnelle Reaktion.

Zudem ist die HomeVista Wildkamera wetterbeständig (IP54). Dieses Modell ist also bestens für Aufnahmen in der Nacht geeignet, da es die nötige Ausstattung hierfür mitbringt.

Wissenswert: IP bedeutet “Ingress Protection” und hiermit wird die Schutzart des Gehäuses bezeichnet.

Zusätzlich kommt die Wildkamera mit einigen Zusatzfunktionen: Passwortschutz, Zeitrafferfunktion, Aufnahmepause und Zeitschaltuhr.

Außerdem ist die Bedienung einfach gestaltet und alle wichtigen Konfigurationen werden bereits vom Hersteller übernommen, sodass diese Wildkamera direkt startbereit und auch sehr einsteigerfreundlich ist. Diese Wildkamera kommt laut Hersteller mit einer 8 GB Speicherkarte und im Lieferumfang sind auch 8 Batterien enthalten!

Die SECACAM HomeVista Wildkamera ist vor allem bei Kunden beliebt, die hohen Wert auf eine gute Nachtsicht-Ausstattung legen und trotzdem noch ein wenig auf den Geldbeutel achten wollen. Zusätzlich ist dieses Modell sowohl für Einsteiger als auch für Profis geeignet und erfreut sich einer großen zufriedenen Kundschaft.

Die beste Wildkamera mit Sendefunktion (SIM, 4G/LTE): icuserver icucam4 Wildkamera

Was uns gefällt:

  • unterstützt 4G/LTE und somit Steuerung und Überwachung über das Smartphone möglich
  • Verbindung zur Wildkamera unabhängig von Distanz
  • gute Nachtsicht integriert mit 52 Infrarot LEDs
  • unterstützt Full-HD Videos
  • Infrarot Blitz kann bis zu 40 Meter ausleuchten

Was uns nicht gefällt:

  • Bedienung könnte für manche zu kompliziert sein

Redaktionelle Einschätzung

Die icuserver icucam4 ist eine Wildkamera mit Sendefunktion, die 4G/LTE unterstützt. Dieses Modell gibt es auch im Modell “Lite”, das laut Hersteller insbesondere für Einsteiger geeignet ist, jedoch fehlen hier Funktionen wie Zeitraffer und die Möglichkeit, Videos aufzunehmen.

Bei der hier aufgeführten Wildkamera handelt es sich um das Standardmodell, was laut Hersteller insbesondere auch für Profis geeignet ist.

Durch die integrierte SIM-Karte dieser Wildkamera unterstützt diese 4G/LTE und das laut Hersteller in ganz Europa. Durch diese Funktion ist es möglich, die von der Wildkamera erfassten Bild- und Videoaufnahmen bequem vom Smartphone oder vom PC zu empfangen und das alles ganz unabhängig von der Entfernung und wo die Wildkamera montiert wurde. Dies ist ein großer Vorteil im Gegensatz zu Wildkameras mit WLAN, bei denen auf die Entfernung geachtet werden muss, da sonst die Verbindung zwischen Smartphone und Wildkamera abbrechen kann.

Zusätzlich bietet die icucam4 Wildkamera noch andere Funktionen wie eine Zeitraffer-Funktion und die Möglichkeit, Videos in Full-HD aufzunehmen. Auch spricht die Auslösezeit von 0.3 Sekunden laut Hersteller für eine schnelle Reaktionsaktivität der Wildkamera.

Des Weiteren bietet diese Wildkamera mit 52 Infrarot LEDs ein gutes Gerät, um Nachtaufnahmen zu tätigen. Der Hersteller verspricht gute Bild- und Videoaufnahmen sowohl bei Tag als auch bei Nacht.

Die icuserver icucam4 Wildkamera ist vor allem zu Jagdzwecken und für Profis geeignet und erfreut sich hier einer zufriedenen Kundschaft. Aber auch für den Zweck, die Vorgänge aus weiterer Entfernung von Zuhause aus im Blick haben zu können, eignet sich diese Wildkamera bestens.

Wildkamera Hirsch

Mit einer Wildkamera kannst Du zum Beispiel Hirsche beobachten.

Kaufratgeber für Wildkameras

Um länger Freude an Deiner Wildkamera zu haben, musst Du ein für Dich geeignetes Produkt erwerben, was den Qualitätsstandards entspricht.

Welche Wildkamera die Richtige ist, hängt vom Einsatzbereich ab. Hierbei kommt es unter anderem darauf an, ob man einen Nah- oder Fernbereich und ob man Bilder oder Videos aufnehmen möchte. Auch die Einsatzzeit bei Tag oder Nacht sollte beachtet werden. Außerdem solltest Du unbedingt folgende Kaufkriterien bedenken, die wir für Dich rausgesucht und erklärt haben.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Wildkameras?

Kommen wir nun zu den wichtigsten Kriterien, die Du beim Kauf einer Wildkamera unbedingt beachten solltest. Im Folgenden haben wir Dir eine Liste mit Eigenschaften zusammengestellt, die besonders wichtig sind.

LED-Typ

Grundsätzlich unterscheidet man bei Wildkameras zwischen zwei LED-Typen: White-LED und Black-LED.

White LEDs

Wer Wert auf eine hohe Reichweite legt, sollte zu einer White-LED Wildkamera greifen, da diese aufgrund einer Blitzauslösung bei der Aufnahme eine deutlich höhere Reichweite aufweisen. Außerdem eignen sich White-LED Wildkameras hervorragend, um besonders scheue Tiere zu beobachten. Die Leuchten einer Black-LED Wildkamera sind greller, da aufgrund der niedrigen Lichtstärke mehr Lichtdioden eingesetzt werden und dies könnte besonders scheue Tiere abschrecken.

Du solltest jedoch beachten, dass es bei einer White-LED Wildkamera es schnell zu einer Überleuchtung im gefilmten Nahbereich kommen kann. Dieses Modell eignet sich gut für die Aufnahme von weiter entfernten Tieren oder Objekten. Und da dieser LED-Typ mit weniger Lichtdioden arbeitet, ist der Stromverbrauch im Gegensatz zu Black-LED Wildkameras geringer.

Black LEDs

Black-LED Wildkameras hingegen haben eine geringere Reichweite und funktionieren mit Infrarot. Hier ist der Vorteil, dass das Licht mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen ist. Diese Variante ist jedoch teurer als die White-LED Variante, da durch die schwache Lichtstärke mehr Lichtdioden eingebaut werden müssen. Jedoch eignet sich dieses Modell gut dafür, um Einbrecher oder sonstige unerwünschte Besuch zu überwachen, da diese Wildkamera kaum sichtbar ist. Dieses Modell ist besser, wenn man einen Nahbereich überwachen oder beobachten möchte.

Bildauflösung

Auf die Bildauflösung solltest Du besonders beim Kauf einer Wildkamera achten. Denn gerade, wenn Du detailtreue Bilder aufnehmen möchtest, ist eine gute Bildauflösung von großer Bedeutung. Wenn Du nur Objekte oder Tiere beobachten möchtest, ohne einen großen Wert auf scharfes Bild- und Videomaterial zu legen, reichen weniger Megapixel vollkommen aus.

Videoauflösung

Du möchtest scharfe Videoaufnahmen haben? Dann solltest Du unbedingt darauf achten, dass Du Dir eine Wildkamera zulegst, die Full-HD und Minimum 12 Megapixel besitzt. Fast alle Wildkameras besitzen eine Video-Funktion. Doch um gutes Videomaterial zu gewährleisten, musst Du unbedingt auf die oben genannten Eigenschaften achten.

Reaktionszeit

Die Reaktionszeit einer Wildkamera ist der Zeitabstand zwischen der Erfassung des Objekts durch die Kamera und der Bildaufnahme selbst. Dieser Aspekt ist sehr wichtig und sollte unbedingt unter eine Sekunde liegen. Denn wenn die Reaktionszeit zu langsam ist, besteht die Gefahr, dass die Bildaufnahme zu spät erfolgt und das Tier oder das gewünschte Objekt bereits wieder aus dem Blickfeld geraten ist.

Reichweite

Hier kommt es natürlich vorerst darauf an, was Du mit Deiner Wildkamera fotografieren oder aufnehmen möchtest. Fast alle Wildkameras haben eine Reichweite von 10-15 Metern im Durchschnitt und die Reichweite unterscheidet sich bei einer White-LED und einer Black-LED Wildkamera (siehe LED-Typ).

Du solltest unbedingt darauf achten, dass die Angaben der Hersteller über die Reichweite der Wildkamera einen Maximalwert darstellen. Diese Reichweite ist nur unter den optimalen Bedingungen erreichbar. Hierzu musst Du die Wildkamera an einen dafür geeigneten Ort platzieren. Du bist nicht sicher, wo und wie Du sie am Besten aufstellst? Wir beantworten Dir diese Frage in den FAQ!

Stromversorgung

Da Wildkameras ganz unabhängig von einer Steckdose funktionieren, müssen sie anderweitig mit Strom versorgt werden. Im Folgenden stellen wir Dir zwei Möglichkeiten vor.

Batterie

Grundsätzlich laufen Wildkameras mit AA-Batterien, die sich wieder aufladen lassen. Wie viele Batterien benötigt werden, ist von Hersteller und Modell abhängig und variiert zwischen 4-8 Batterien. Du solltest beim Kauf einer Wildkamera unbedingt auf die Angaben des Herstellers achten, denn in den meisten Fällen sind Batterien nicht im Lieferumfang enthalten!

Solarmodul

Du möchtest eine umweltfreundliche Möglichkeit, Deine Wildkamera mit Strom zu versorgen? Hierzu eignet sich bestens ein Solar-Ladegerät. So vermeidest Du, ständig die Batterien aufladen und neue zu kaufen müssen und kannst Deine Wildkamera ganz einfach über Solarenergie am Leben erhalten.

Tipp: Solarmodule sind eine umweltfreundliche Variante, da keine neuen Batterien gekauft und entsorgt werden müssen!

Zeitraffer

Du möchtest einen Fortschritt oder eine Veränderung im Wald, von Tieren oder möglicherweise auch von Deinen eigenen Projekten machen? Dann solltest Du unbedingt darauf achten, dass Deine Wildkamera eine Zeitraffer-Funktion hat! Hier kannst Du einstellen, in welchen Intervallen die Bildaufnahmen erfolgen sollen. Dies kannst Du beliebig einstellen. Beispielsweise kannst Du angeben, dass Deine Wildkamera jede Minute oder alle 30 Sekunden eine Bildaufnahme machen soll. So bekommst Du am Ende eine Abfolge von Bildern, die eine Entwicklung, eine Veränderung oder einen Prozess zeigen.

SIM-Karte

Bilder und Videos direkt von der Wildkamera bequem auf Dein Smartphone senden lassen? Kein Problem! Viele Hersteller bieten mittlerweile eine solche Funktion an. Wenn auch Du die Aufnahmen direkt auf Dein Smartphone oder an Deine E-Mail-Adresse geliefert haben möchtest, solltest Du beim Kauf darauf achten, dass die Wildkamera eine integrierte SIM-Karte hat. So kannst Du die Wildkamera von jedem beliebigen Ort aus steuern und musst nicht auf die Entfernung achten, wie zum Beispiel bei einer WLAN-Wildkamera.

WLAN-Funktion

Tiere oder potenzielle Einbrecher vom Sofa aus beobachten und erkennen? Auch das ist möglich!

Kommen wir nun zu einer besonderen Funktion. Je nach Modell enthalten einige Wildkameras eine WLAN-Funktion. Mit diesem Gadget kannst Du deine Wildkamera mit Deinem Smartphone über das WLAN verbinden und Dir direkt anschauen, was Deine Wildkamera zu zeigen hat. Hier ist jedoch zu beachten, dass die WLAN-Verbindung nur bis zu einer gewissen Reichweite besteht.

Welche Marken stellen qualitative Wildkamera her?

Beim Kauf einer Wildkamera ist natürlich auch der Hersteller wichtig. Im Folgenden haben wir Dir einige Hersteller rausgesucht, die qualitative Wildkameras in vielen Modellen bereitstellen:

Campark

Campark zählt ebenfalls zu den beliebten Herstellern von Wildkameras. Auch hier findet man nach Wunsch Wildkameras, die einen eingebauten WLAN Hotspot besitzen, sodass man eine Verbindung mit dem Smartphone herstellen und so die Wildkamera ganz bequem steuern kann.

Victure

Ob Wildkamera zur Beobachtung von Waldbewohnern oder zur Beobachtung von Haus und Grundstück, der Hersteller Victure beachtet alle Wünsche der Kunden und gewährleistet einen breiten Einsatzbereich der Wildkameras. Zudem stellt Victure auch besonders unauffällige Mini-Wildkameras her.

SECACAM

SECACAM ist einer der führendsten Hersteller von Wildkameras und wird oft zum Testsieger gekürt. Dieser Hersteller hat ein sehr breit gefächertes Sortiment an Wildkameras: von Standardgeräten bis hin zu Profimodellen und sendefähigen Wildkameras, die sich mit dem Smartphone verbinden lassen.

TOGUARD

Auch TOGUARD ist ein beliebter Hersteller, was Wildkameras angeht – ob zur Wildbeobachtung, Heimsicherheit oder Jagd. Außerdem bieten viele Modelle von TOGUARD eine Funktion, mit der die Wildkamera über Bluetooth verbunden und per WLAN über Bluetooth gesteuert werden kann.

APEMAN

Bei diesem Hersteller findest Du Wildkameras, die der unteren bis durchschnittlichen Preisklasse entsprechen. Gerade für Einsteiger sind diese Wildkameras erschwinglich und eignen sich gut dafür, wenn man noch keine Erfahrung mit Wildkameras gemacht hat und welche sammeln möchte.

Wo kann man eine Wildkamera kaufen?

Eine Wildkamera lässt sich zum einen in dafür spezialisierten Geschäften finden oder in Verkaufsläden für Jagdbedarf. Aber auch über Amazon, MediaMarkt, Saturn & Co. und in Online-Shops für Jagdbedarf lassen sich die Wildkameras erwerben. Insbesondere auf Amazon findest Du eine große Auswahl von führenden Marken und ihren zahlreichen Modellen, was Wildkameras angeht.

Der Vorteil bei Online-Shops ist, dass Du eine Wildkamera bequem von Zuhause bestellen kannst. Bist Du jedoch unsicher, welches Modell das passende für Dich ist und Du hättest gerne eine ausführliche Beratung vor Ort, empfehlen wir Dir ein für Wildkameras spezialisiertes Geschäft oder einen Verkaufsladen für Jagdbedarf aufzusuchen.

Wie viel kosten Wildkameras?

Die Preisspanne bei Wildkameras ist sehr breit gefächert. Selbstverständlich kommt es hauptsächlich darauf an, ob es ein Einsteigermodell oder ein Profimodell sein soll und auf den jeweiligen Anbieter. Auch die Ausstattung der jeweiligen Wildkamera spielt hierbei eine große Rolle. Beispielsweise sind Wildkameras mit Zusatzfunktionen wie WLAN teurer.

Die Preise beginnen bei ca. 40 Euro. Im Durchschnitt kostet eine Wildkamera um die 70-100 Euro und die Preise steigen bis über 500 Euro für Profimodelle mit Sonderausstattung.

Wichtiges Zubehör für die Wildkamera

Um eine Wildkamera optimal nutzen zu können, kann man zusätzlich noch Zubehör erwerben. Welches Zubehör besonders sinnvoll und wichtig ist, findest Du in der folgenden Liste, die wir Dir zusammengestellt haben.

Speicherkarte

Wenn Dir die Kapazität der Speicherkarte Deiner Wildkamera nicht ausreicht, kannst Du natürlich darüber nachdenken, eine Speicherkarte zu erwerben, die mehr Speicherplatz bietet. Wenn Dir beispielsweise 16 GB nicht reichen, kannst Du dir eine Speicherkarte mit 32, 64 oder 128 GB kaufen. Hierzu solltest Du wissen, welche Speicherkarten Deine Wildkamera unterstützt. Diese Option ist gerade nützlich, wenn Du Videos aufnehmen möchtest, die eine hohe Videoqualität haben oder vorhast, Deine Wildkamera über einen längeren Zeitraum an demselben Ort zu lassen.

Solar-Ladegerät

Wenn Du vermeiden möchtest, ständig dafür sorgen zu müssen, dass Deine Wildkamera ausreichend mit Strom versorgt ist oder befürchtest, dass die Batterien jederzeit den Geist aufgeben könnten, empfiehlt sich ein sogenanntes Solar-Ladegerät. Mit diesem Zubehör kannst Du gewährleisten, dass Deine Wildkamera ganz unabhängig von Batterien oder vom Stromnetz der Steckdose (was ohnehin gerade im Wald recht schwierig ist) funktioniert.

Halterung

Um Deine Wildkamera an einem gewünschten Ort zu platzieren, gibt verschiedene Möglichkeiten. Die meisten Wildkameras kommen mit sogenannten Riemen oder Gurten, um diese am Baum oder ähnlichen Objekten zu befestigen. Dies ist jedoch sehr auffällig. Wenn Du auf einen Riemen verzichten möchtest, empfehlen sich Dreh-Halterungen, die man beispielsweise in den Baum drehen kann. Dies empfiehlt sich besonders dann, wenn Du die Wildkamera nicht zu auffällig platzieren möchtest oder zu einem anderen Zeitpunkt woanders anbringen möchtest.

Zusätzlich gibt es Schraubhalterungen, die einfach an das gewünschte Objekt geschraubt werden und daran Deine Wildkamera befestigt werden kann. Dies eignet sich besonders dann, wenn Du deine Wildkamera länger an einem bestimmten Ort lassen möchtest. Außerdem ist die Wildkamera durch diese Schraubhalterung besonders nah am Baum oder einem anderem Objekt befestigt und wird somit nicht so leicht entdeckt.

Des Weiteren gibt es Stative oder Spieße, die Du einfach am Boden befestigen kannst und darauf Deine Wildkamera montieren kannst. Diese Möglichkeit solltest Du insbesondere dann nutzen, wenn Du einen Ort beobachten möchtest, der keine Bäume oder andere Objekte hat, wo Du Deine Wildkamera befestigen kannst.

Tarnhülle

Du möchtest Deine Wildkamera zusätzlich tarnen? Dann kannst Du Dir hierfür noch eine Tarnhülle kaufen, die dafür sorgt, dass Deine Wildkamera möglichst unentdeckt bleibt! Hierzu wird die Tarnhülle einfach über die Wildkamera gezogen. Hiermit kannst du gewährleisten, dass Deine Wildkamera nicht von Tieren entdeckt wird und auch vor möglichem Diebstahl besser geschützt ist.

Gehäuse

Wenn Du Deine Wildkamera vor Schaden und Diebstahl schützen möchtest, empfehlen wir Dir ein Gehäuse. Diese gibt es in verschiedenen Varianten und schützen Deine Wildkamera.

Wildkamera Test-Übersicht: Welche Wildkameras sind die Besten?

Testberichte großer Verbrauchermagazine können eine wichtige Grundlagen für die Entscheidung eines Produktes darstellen. Stiftung Warentest, Öko Test und Co. sind seit Jahren für viele Deutsche die erste Anlaufstelle für weiterführende Informationen. Genau aus diesem Grund haben wir das Internet nach verifizierten Wildkamera Tests durchsucht. Das Ergebnis dieser Recherche findest Du in folgender Tabelle:

TestmagazinWildkamera Test vorhanden?Veröffentlichungs-JahrKostenloser ZugangMehr erfahren
Stiftung WarentestNein, es ist kein Test vorhanden.------
Öko TestNein, es ist kein Test vorhanden------
Konsument.atNein, es ist kein Test vorhanden------
Ktipp.chNein, es ist kein Test vorhanden------

Sollte sich bezüglich der Tests und der Tabelle etwas ändern, werden wir dies natürlich für Dich umgehend aktualisieren!

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Wildkameras

Im Folgenden findest Du Fragen zu Wildkameras, die oft von Interessenten oder Besitzern gestellt wurden. Wir haben diese Fragen für Dich beantwortet!

Wie tarnt man eine Wildkamera am Besten?

Um Deine Wildkamera zu tarnen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kannst Du eine zusätzliche Tarnhülle für Deine Wildkamera erwerben, um sie unauffälliger zu machen, sodass sie kaum für andere sichtbar ist.

Falls Du vorhast, Deine Wildkamera langfristig an einem bestimmten Ort zu platzieren, empfehlen sich Stative, die in den Baum geschraubt werden. Hier ist die Wildkamera kaum zu entdecken, da sie unmittelbar am Baumstumpf angebracht wird.

Um Deine Wildkamera zu tarnen, wenn Du sie nur für kurze Zeit an einem Ort platzieren möchtest, empfehlen sich sogenannte “Baum- oder Drehstative”. Diese Stative werden einfach in den Baum gedreht (oder je nach Möglichkeit woanders befestigt) und dort wird dann die Wildkamera angebracht. Dieses Vorgehen ist nicht nur deutlich einfacher im Gegensatz zu den Riemen, sondern verhindert auch, dass die Wildkamera schnell erkannt wird, da sie durch diese Vorgehensweise nur von einer Seite sichtbar ist und nicht am ganzen Baum.

Welche ist die beste Höhe zum Aufhängen einer Wildkamera?

Hier kommt es darauf an, was Du mit Deiner Wildkamera fotografieren möchtest. Wenn Du beispielsweise Waldbewohner mit der Wildkamera einfangen möchtest, solltest Du unbedingt darauf achten, dass die Wildkamera nicht zu hoch angebracht wird, sondern relativ niedrig am Baumstumpf, sodass Du gute Bilder bekommst. Wenn man eine Wildkamera zu weit oben am Baum anbringt, ist nicht nur die Bildqualität durch die Entfernung beeinträchtigt, sondern kann es sein, dass bei Wind der obere Teil des Baumes sich zu stark bewegt und dadurch ständig der Auslöser der Wildkamera betätigt wird, sodass Du unzählige unbrauchbare Bilder am Ende hast.

Am Besten bringst Du die Wildkamera auf Hüft- oder Brusthöhe an oder orientierst Dich an den Tieren oder Objekten, die Du aufnehmen möchtest.

Wo und wie bringt man eine Wildkamera am Besten an?

Zunächst einmal ist es wichtig, dass Du für Deine Wildkamera einen geeigneten Platz wählst, an dem keine Gegenstände, Äste, Blätter oder ähnliches die Linse der Kamera bedecken. Auch ist es wichtig, dass Du darauf achtest, dass an Deinem gewählten Ort für Deine Wildkamera genug Lichteinfall gegeben ist. Diese beiden Punkte sind wichtig, um scharfe und gute Bilder zu erhalten.

Beim Kauf der meisten Wildkameras werden zum Anbringen Riemen mitgeliefert, mit denen man die Wildkamera anbringen kann. Der Riemen wird dann beispielsweise am Baum befestigt, sodass die Wildkamera dort platziert werden kann. Jedoch ist diese Vorgehensweise sehr auffällig, da der Riemen von allen Seiten sichtbar ist und es könnte passieren, dass jemand die Wildkamera entdeckt und einfach mitnimmt. Wie Du Deine Wildkamera am Besten tarnst, siehe unter “Wie tarnt man eine Wildkamera am Besten?”.

Achte beim Anbringen Deiner Wildkamera auch darauf, dass Du sie bestmöglichst vor dem Wetter schützt, indem Du sie nicht an der Wetterseite am Baum anbringst, sondern auf der entgegengesetzten Seite. Die Wetterseite erkennst Du daran, dass hier der Baum mit Moos bewachsen ist.

Hält die Wildkamera allen Wetterbedingungen stand?

Grundsätzlich sind gute Wildkameras so ausgestattet, dass sie den meisten Wetterbedingungen standhalten. Du solltest jedoch trotzdem darauf achten, sie bestmöglichst zu schützen, da bei zu niedrigen Temperaturen oder bei zu viel Nässe die Batterien nicht mehr ihre volle Leistung bringen können.

Was muss man rechtlich bei der Verwendung einer Wildkamera beachten?

Der Wald (auch wenn er möglicherweise zu Deinem Privatgrundstück gehört) ist nach dem Gesetz der Öffentlichkeit angehörig. Wenn Du Deine Wildkamera also in der Natur montieren möchtest, kann es sein, dass Du Wanderer filmst. Da die Wanderer hiervon nichts mitbekommen und ohne ihre Einwilligung fotografiert werden, könnte es zu rechtlichen Konsequenzen kommen. Dies leitet sich vom allgemeinen Persönlichkeitsrecht nach Art. 2 Grundgesetz (GG) ab und ist nach § 201a StGB strafbar!

Jedoch gibt es kein explizites Gesetz, was die Anbringung von Wildkameras behandelt. Grundsätzlich lassen sich die Regelungen hierzu aus anderen Gesetzen ableiten. Wenn Du Deine Wildkamera also im Wald aufhängen möchtest, achte einfach darauf, dass es nicht direkt an einem Wanderweg geschieht, sodass Du hier keine rechtlichen Konsequenzen zu befürchten hast.

Wenn Du Dein Grundstück mit Deiner Wildkamera filmen möchtest, solltest Du hier keine rechtlichen Konsequenzen befürchten müssen. Dein Grundstück ist nicht für jedermann zugänglich und somit nicht der Öffentlichkeit zuzuordnen. Achte jedoch auch hier darauf, dass das allgemeine Persönlichkeitsrecht mancher Personen durch Deine Wildkamera nicht verletzt wird. Vergewissere Dich somit, dass die Personen, die Dein Grundstück betreten, Dir die Einwilligung geben, dass Du sie mit Deiner Wildkamera filmen darfst. Wenn Du dies nicht tust, ist die Aufstellung der Wildkamera auch auf Deinem eigenen Grundstück unzulässig.

Wichtig: Worauf Du unbedingt achten solltest, ist, dass du Deine Wildkamera nicht direkt in der Öffentlichkeit platzierst. Dies ist absolut unzulässig, da hier das allgemeine Persönlichkeitsrecht der gefilmten Personen vorgeht!
Tipp: Bring Deine Wildkamera am Besten so an, dass Du damit keinen Gehweg oder andere Pfade filmst, um das Risiko gering zu halten, dass Wanderer durch die Wildkamera aufgenommen werden.

Können Wildkameras auch Videos aufnehmen?

Ja. Fast alle Wildkameras sind dazu in der Lage, Videos aufzunehmen. Wie gut die Qualität der aufgenommen Videos ist, hängt vom Modell ab. Hier empfehlen wir Dir, eine Wildkamera zu kaufen, die mit Full-HD und mindestens 12 Megapixel ausgestattet ist.

In den Aufnahmen der Wildkamera sind keine Tiere zu sehen, warum?

Es kann sein, dass die Reaktionszeit Deiner Wildkamera zu lang ist, sodass die Tiere bereits schon verschwunden sind, sobald die Wildkamera das Bild schießt, sodass kein Tier mehr auf der Aufnahme zu sehen ist.

Es kann auch passieren, dass Flugtiere, andere kleine Tiere oder Blätter Deine Wildkamera ausgelöst haben, sodass hier ebenfalls in den Aufnahmen nichts zu sehen ist.

Falls Deine Wildkamera zu hoch am Baum platziert wurde, bewegt sich dieser Teil des Baumes durch den Wind. Auch dadurch wird der Auslöser Deiner Wildkamera aktiviert, sodass auf den Aufnahmen keine Tiere zu sehen sind.

Kann man alle Wildkameras mit dem Smartphone überwachen oder steuern?

Nein. Wenn Du deine Wildkamera mit Deinem Smartphone überwachen oder steuern möchtest, musst du Dir ein Modell zulegen, welche diese Funktionen unterstützt. Nicht jede Wildkamera beinhaltet eine SIM- oder WLAN-Funktion.

Weiterführende Quellen

Anleitung für die Montage Deiner Wildkamera 

Rechtslage über die Verwendung von Wildkameras

Forum mit Erfahrungen von Wildkamera-Besitzern

Aufnahmen von Wildkameras im Wald

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