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VR Brille: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Frauen mit VR Brillen
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Egal ob VR-Gaming oder 360°-Videos: Die VR-Brille bietet Dir viele Möglichkeiten in die virtuelle Welt einzutauchen und Dich mittendrin zu fühlen. Damit Du das perfekt auf Deine Ansprüche passende VR-Headset findest, haben wir in diesem Beitrag die wichtigsten Kaufkriterien gesammelt und widmen uns außerdem aktuellen VR Brillen Tests.

Unsere Favoriten

Die beste Allrounder VR Brille: Oculus Rift S auf Amazon

“Lange Benutzung möglich dank hohem Tragekomfort.”

Die beste Standalone VR Brille:

“Kabelloses VR-Erlebnis ohne zusätzliche Hardware.”

Die beste High-End- VR Brille: HTC Vive Pro auf Amazon

“Sehr hohe Auflösung pro Auge sorgt für scharfe, klare Bilder.”

Die beste mobile VR Brille: Durovis Dive 6 auf Amazon

“Günstige Brille aus Papier, für den Einstieg in die VR-Welt.”

Die beste VR Brille für die Konsole: Sony PS VR auf Amazon

“Bildwiederholfrequenz von 120 Hz sorgt für flüssige Bilder.”

Das Wichtigste in Kürze

  • Durch die VR Brille wird eine virtuelle Welt abgebildet.
  • Der Einsatz kann sowohl im wissenschaftlichen wie auch zur Unterhaltung eingesetzt werden.
  • Die VR-Brille ist auch unter den Begriffen VR-Headset und Head Mounted Display (HDM) bekannt.
  • In der virtuellen Welt gibt es (fast) keine Grenzen.
  • Es gibt VR-Brillen sowohl VR-Brillen, die externe Hardware (PC, Konsole, Smartphone) benötigen, sowie autarke Standalone-Modelle.

Die besten VR Brillen: Favoriten der Redaktion

In diesem Abschnitt haben wir für Dich eine Auswahl der besten VR Brillen zusammengestellt.

Die beste Allrounder VR Brille – Oculus Rift S

Was uns gefällt:
  • es werden keine Sensoren benötigt.
  • dank Passthrough-Modus ist die echte Welt jederzeit auf Knopfdruck sichtbar
  • guter Tragekomfort für längere Sessions
  • schnelle, unkomplizierte Einrichtung
  • integrierter Sound mit gutem Klang
  • wertige Controller, die gut in der Hand liegen
Was uns nicht gefällt:
  • Benutzung erfordert einen Facebook-Account

Redaktionelle Einschätzung

Bei dem Oculus Rift S handelt es sich um ein VR-Headset, welches an den PC angeschlossen wird. Das Tracking erfolgt durch die Inside-Out-Technologie über die in der Brille integrierten Kameras. Externe Sensoren werden nicht benötigt. Die Bewegungen werden sehr präzise erfasst. In der Brille ist ein LCD-Display verbaut. Die Auflösung pro Auge liegt bei 1280×1440 Pixel und diese liefert ein gutes Bild. Die Bildwiederholfrequenz beträgt 80 Hz.

Per Knopfdruck lässt sich der Passthrough-Modus aktivieren. Bei diesem kannst Du durch die Kamera in der VR Brille die Außenwelt sehen. Der Modus eignet sich vor allem dann, wenn Du zum Beispiel kurz etwas trinken möchtest, aber die Brille nicht abnehmen willst. Der Modus startet auch automatisch, sobald Du den festgelegten Spielbereich verlässt.

Mittels eines Drehrädchens wird der Abstand zwischen dem Display und den Augen angepasst. Mittig über dem Kopf verläuft ein Gummiband, durch welches die VR Brille festsitzt. Der Tragekomfort ist insgesamt sehr hoch. Sobald das Oculus Rift S richtig sitzt, kannst Du auch längere Sessions damit machen. Die Einrichtung der VR Brille ist unkompliziert und schnell.

Du benötigst zur Nutzung allerdings ein Facebook-Account, der mit der VR-Brille verbunden wird. Im Lieferumfang sind zwei Touch-Controller enthalten. Diese liegen gut in der Hand und sind hochwertig verarbeitet. In der Brille sind bereits Kopfhörer integriert. Diese überzeugen mit einem guten Klang. Wenn Du trotzdem lieber andere Kopfhörer nutzen möchtest, kannst Du den seitlichen Klinkenstecker nutzen.

Die beste Standalone VR Brille – Oculus Quest 2

Was uns gefällt:
  • es werden keine externen Geräte benötigt
  • autarkes System ohne zusätzliche Hardware
  • 90 Hz Bildwiederholrate sorgt für flüssige Bilder
  • sehr scharfes Bild, auch bei Texten
  • flexible Nutzung ohne Kabel
Was uns nicht gefällt:
  • Benutzung erfordert einen Facebook-Account

Redaktionelle Einschätzung

Die Oculus Quest 2 ist eine Standalone VR Brille. Du musst sie an keine weiteren Geräte anschließen und kannst sie überall benutzen, da sie kabellos ist. Sie verfügt über einen eingebauten Snapdragon XR2-Prozessor von Qualcomm, der sehr schnell arbeitet.

Die Ladezeiten sind kurz und der Prozessor erreicht Bildwiederholraten von bis zu 90 Hz. Dadurch wirkt das Bild flüssig und es entsteht weniger Motion Sickness. Die Auflösung von 1832×1920 Pixel pro Auge garantieren ein scharfes Bild. Eingebaut ist ein LCD-Display, welches Dir satte Farben liefert. Das Schwarz ist allerdings etwas gräulich.

Für das Tracking kommt die Inside-Out-Technologie zum Einsatz. Es erfasst die Bewegungen sehr präzise und arbeitet auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch gut. Per Knopfdruck lässt sich der Passthrough-Modus aktivieren. Bei diesem kannst Du durch die Kamera in der VR Brille die Außenwelt sehen.

Der Modus eignet sich vor allem dann, wenn Du zum Beispiel kurz etwas trinken möchtest, aber die Brille nicht abnehmen willst. Der Modus startet auch automatisch, sobald Du den festgelegten Spielbereich verlässt. Die mitgelieferten Controller liegen gut in der Hand und sich hochwertig verarbeitet.

In der Brille sind Lautsprecher integriert, die für die meisten Anwendungen vollkommen ausreichend sind. Andere Kopfhörer können über einen 3,5 mm Klinkenanschluss angeschlossen werden. Die Einrichtung der VR Brille ist unkompliziert und schnell. Du benötigst zur Nutzung allerdings ein Facebook-Account, der mit der VR-Brille verbunden wird.

Die beste High-End- VR Brille – HTC Vive Pro

Was uns gefällt:
  • hohe Auflösung sorgt für scharfe Bilder
  • weiche Polsterungen sorgen für hohen Tragekomfort
  • breites Gesichtsfeld mit 110°
  • integrierte Kopfhörer und Mikrofon
  • hochwertige Controller liegen gut in der Hand
Was uns nicht gefällt:
  • zusätzliche Kabel und Platz für Sensoren

Redaktionelle Einschätzung

HTC hat in seiner VR Brille Vive Pro Dual-OLED-Displays eingebaut. Die Auflösung von 2880×1600 Pixel, also 1440×1600 Pixel pro Auge, sorgt für scharfe, klare Bilder. Auch Text wird scharf und klar dargestellt. Die Bildwiederholrate liegt bei 90 Hz und liefert dadurch flüssige Bilder.

Die VR Brille bietet Dir einen sehr hohen Tragekomfort. Alle aufliegenden Stellen sind weich gepolstert. So kannst Du das Headset auch für längere Zeit bequem tragen. Das Visier lässt sich außerdem verstellen und klappen. Die VR Brille kannst Du über ein Drehrad an den Kopfumfang anpassen. Das Kopfband sorgt für einen stabilen, bequemen Sitz. Das Aufsetzen erfolgt unkompliziert und schnell. Den Linsenabstand kannst Du flexibel an Deine Augen anpassen.

An dem Brillengestell sind zwei Kopfhörer mit Ohrmuschel integriert. Diese lassen sich hochklappen. Die Kopfhörer geben 3D-Sound wieder und haben einen guten Klang, allerdings sind sie nicht geräuschisolierend. Dadurch kann die Immersion etwas beeinträchtigt sein, wenn man noch die Geräusche von außen wahrnehmen kann.

Das Tracking erfolgt über Outside-In-Tracking. Dafür sind 2 Trackingsensoren im Lieferumfang enthalten. Diese decken insgesamt eine Fläche von bis zu 5 m x 5 m ab. Die Bewegungen werden präzise von den Sensoren erfasst. Allerdings fallen dadurch mehr Kabel an und es wird mehr Platz benötigt.

Die beste mobile VR Brille – Durovis Dive 6

Was uns gefällt:
  • günstiger Einstieg in die VR-Welt
  • es wird kein Strom benötigt
  • erleichterte Bedienung dank Schalter
  • stabiles, hochwertiges Material
  • die Brille ist sofort einsatzbereit
Was uns nicht gefällt:
  • muss in der Hand gehalten werden

Redaktionelle Einschätzung

Die mobile VR Brille Dive 6 von Durovis eignet sich für jeden, der einen Blick in die VR-Welt werfen will, ohne dafür viel Geld auszugeben. Die Brille besteht aus formstabiler, fester Pappe. Diese wird mit Klettband verbunden. Im Inneren befinden sich zwei 34 mm Linsen. Da man keinen Strom benötigt, ist die Brille mit dem passenden Smartphone sofort einsatzbereit. Außerdem ist ein Schalter vorhanden, mit dem man auf den Bildschirm des Smartphones drücken kann.

Damit kannst Du Apps starten, auch wenn sich das Smartphone bereits in der Brille befindet. Für die Benutzung wird das Smartphone in die Brille gelegt. Es werden Geräte mit einer Displaygröße bis zu 6,1 Zoll unterstützt. Auf der Auflagefläche ist Silikon angebracht. Dieses verhindert ein Verrutschen des Smartphones. Die VR Brille muss während der Benutzung festgehalten werden, da keine Halterungen für den Kopf vorhanden sind.

Die beste VR Brille für die Konsole – Sony PS VR

Was uns gefällt:
  • gute Auflösung und großes Display
  • flüssige Bilder dank 120 Hz Bildwiederholfrequenz
  • hoher Tragekomfort für langen Spielspaß
  • schnelle, unkomplizierte Einrichtung
  • preiswertes VR Brille für die Konsole
Was uns nicht gefällt:
  • eingeschränkte Anwendungsmöglichkeit

Redaktionelle Einschätzung

Das PS VR Headset von Sony ist exklusiv für die Playstation 4 und 5. Dadurch hast Du Zugriff auf die Spiele, die speziell für diese VR Brille entwickelt wurden und die nur mit dieser gespielt werden können. Die Hauptanwendung sind Spiele, aber auch 360°-Filme können mit der Brille angesehen werden. Die Bildausgabe erfolgt über ein 5,7“ großes OLED-Display.

Die Gesamtauflösung liegt bei 1920×1080 Pixel. Dies entspricht 960×1080 Pixel pro Auge. Dank einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz werden sehr flüssige Bilder geliefert. Das Tracking erfolgt durch die mitgelieferte Kamera. Im Lieferumfang sind außerdem zwei Move Controller enthalten. Auch nach längeren Spielstunden sitzt das Headset noch bequem und bietet gute Einstellungsmöglichkeiten, zum Beispiel den Abstand zwischen Augen und Brille perfekt einzustellen.

Die Einrichtung verläuft schnell und unkompliziert. Nachdem die Brille angeschlossen ist, wird dies automatisch von der Playstation erkannt und das Setup wird ausgeführt. Nach Abschluss des Setups stehen Dir einige kostenlose Spiele zur Verfügung, damit Du sofort loslegen kannst.

Kaufratgeber für VR Brillen

In diesem Abschnitt erfährst Du, worauf Du beim Kauf einer VR Brille achten solltest. Außerdem stellen wir die verschiedenen VR-Brillen-Arten und die verschiedenen Anwendungsbereiche vor.

Was ist eine VR Brille?

Bei der VR Brille handelt es sich um ein visuelles Ausgabegerät, welches auf dem Kopf getragen wird. Es wird auch Head-Mounted Display (HDM) genannt. VR steht für Virtual Reality oder virtuelle Realität. Mit Hilfe der VR Brille kannst Du Dich in dem digitalen dreidimensionalen Raum bewegen. Interne und Externe Sensoren tracken Deine Bewegungen und übertragen diese in die VR. Mit Hilfe von Controllern kannst Du Greifbewegungen nachahmen und so mit der virtuellen Welt interagieren.

Mit Hilfe der VR Brille kannst Du tief in die virtuelle Welt eintauchen.

Wie funktioniert eine VR Brille?

Eine VR-Brille simuliert das beidäugige oder binokulare Sehen. Durch unser Augenpaar sehen wir räumlich dreidimensional. In der VR-Brille existieren für jedes Auge ein Display und eine Linse.  Die von einem Computer erzeugten Bilder werden auf jedem Display ausgegeben, es entstehen also zwei Bilder. Wenn Du nun durch die Brille siehst, werden die Bilder von dem Gehirn zu einem Bild zusammengesetzt und als Wirklichkeit wahrgenommen.

Welche VR Brillen-Arten gibt es?

VR Brillen werden in unterschiedlichen Arten unterschieden. Es gibt zum einen Headsets, die an einen PC oder einer Konsole angeschlossen werden müssen. Anderseits gibt es auch Standalone-Headsets, die autark arbeiten. In mobilen VR Brillen werden Smartphones als Display und für die Erzeugung der VR genutzt.

High-End VR-Brille

Eine VR Brille ist in den meisten Fällen nur ein Ausgabegerät für an anderer Stelle erzeugter Bilder. High-End Brillen geben demnach die im Computer oder in einer Videospielkonsole erzeugten Bilder wieder. Bei High-End Headsets ist die Brille das Bildausgabegerät und sorgt für das Tracking. Im PC wird die virtuelle Welt erzeugt und berechnet. Das heißt für Dich, dass Du einen Computer oder eine Konsole benötigst, um die VR Brille nutzen zu können. Damit die erzeugten Bilder möglichst realistisch aussehen, ist eine gute Grafikleistung und ein schneller Prozessor notwendig.

Vorteile von High-End VR Brillen Nachteile von High-End VR Brillen
Sehr gute Grafikleistung möglich Zusätzliche Hardware nötig
Viele Anwendungsmöglichkeiten Teuer

Standalone VR Brille

In einer Standalone VR Brille ist ein eigenständiges Gerät, da in ihr bereits ein Computer integriert ist. Erzeugung und Ausgabe der virtuellen Welt erfolgt direkt in der Brille. Du musst das VR Headset also an keinem weiteren Gerät anschließen. Auch wenn die erzeugte VR nicht durch leistungsstarke Rechner erzeugt wird, kann sie trotzdem optisch ansprechend sein.

Einige Standalone Headsets verfügen über einen eingebauten Akku. Dadurch kannst Du Dich vollkommen frei bewegen, ohne über die Kabel zu stolpern. Der Akku kann, je nach Anwendung, allerdings schnell leer sein und muss dann aufgeladen werden. Abhilfe kann allerdings eine leistungsstarke Powerbank leisten.

Vorteile von Standalone VR Brillen Nachteile von Standalone VR Brillen
Weniger Kabel bzw. teilweise keine Kabel Geringere Grafikleistung
Keine zusätzliche Hardware nötig Eingeschränkte Anwendungen

Mobile VR Brille

Möchtest Du nicht so viel Geld ausgeben und trotzdem in die virtuelle Welt eintauchen, kannst Du Dir eine VR Brille für das Smartphone kaufen. Bei diesem VR Headset wird das Smartphone in die Halterung der VR Brille gesteckt. Du musst nichts anschließen und benötigst keine weiteren externen Geräte und Sensoren. Die VR Brille verfügt über keine eigene Hardware, sondern nutzt zur Berechnung und Darstellung das Smartphone.

Bei dieser Art von VR Brille darfst Du allerdings grafisch keine Meisterwerke erwarten. Die Auflösung ist nur so gut, wie das jeweils eingesetzte Smartphone. Abstriche musst Du auch bei allen anderen grafischen Eigenschaften machen. Mobile VR Brillen weisen nur eine geringe Beweglichkeit auf und bieten wenig Interaktivität. Dadurch sind sie nicht für VR Spiele geeignet, sondern für passive Tätigkeiten, wie Filme schauen.

Vorteile von mobilen VR Brillen Nachteile von mobilen VR Brillen
Sehr günstig Grafikleistung nur so gut wie das Smartphone
Keine externen Geräte und Sensoren Wenig Anwendungsmöglichkeiten

Für welche Zwecke eignet sich eine VR Brille?

Die VR Brille lässt sich für vielfältige Zwecke einsetzen. In den meisten Fällen wird sie für die Unterhaltung (Gaming, Filme) eingesetzt. Aber auch für den Einsatz im wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und militärischen Bereich ist sie interessant.

Unterhaltungsbereich

In den meisten Fällen wird eine VR Brille heute zu Unterhaltungszwecken genutzt. Durch sie kannst Du tief in die Gamingwelt eintauchen und bist sozusagen mittendrin im Spiel. Neben VR-Spielen gibt es auch spezielle VR-Filme. Außerdem kannst Du Dir mit dem VR-Headset 360° Videos ansehen. Diese erlauben Dir einen Blick in alle Richtungen.

Tipp: Bei Google Earth kannst Du die Erde und andere Planeten im VR-Modus erkunden.

Nicht-Unterhaltungsbereich

Die VR-Brille ist eine geeignete Technologie für schulische Zwecke. Schüler*innen können durch sich durch sie zum Beispiel das Sonnensystem hautnah ansehen und erkunden. Für den Arbeitsbereich können VR-Brillen ebenfalls genutzt werden. Mit ihr können zum Beispiel komplexe Produktionsprozesse abgebildet werden. Kunden können in virtuellen Showrooms die Produkte ansehen und virtuell interagieren.

Auch in der Medizin kommen VR-Brillen zum Einsatz. Während des Studiums können die angehenden Mediziner*innen sich beispielsweise die Anatomie in anschaulichen 3D- statt 2D-Bildern ansehen.

Welche Vorteile bietet eine VR Brille?

In der virtuellen Welt gibt es theoretisch gesehen keine Grenzen. Ausgenommen vielleicht technische. Mit ihrer Hilfe kannst Du an Erlebnissen teilnehmen, die in der Realität teuer, schwer zugänglich, gefährlich oder gar unmöglich sind. Im Gegensatz zu einem Spiel bist Du durch die VR Brille mitten im Geschehen. Dank der Immersion fühlt sich das Erlebte echt an. Durch sie kannst Du Dinge erleben, die in der Realität gar nicht möglich sind.

Hinweis: Die Immersion entsteht dann, wenn Du Dich in der virtuellen Umgebung befindest, diese aber als real wahrnimmst. Die Immersion wird vor allem dann verstärkt, wenn Du mit der virtuellen Welt interagieren kannst.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei VR Brillen?

Die wichtigsten Kaufkriterien, die Du beim Kauf einer VR-Brille beachten solltest, findest Du im folgenden Abschnitt.

Tragekomfort

Das Gewicht kann, je nach Art der Brille, zwischen 450g und 1200g liegen. Für einen längerfristigen Einsatz ist ein Gewicht über 1 kg allerdings zu hoch. Je höher das Gewicht, desto schwerer drückt die VR Brille auf die Stirn und Wangenknochen. Das kann insbesondere bei längeren Sessions unangenehm werden.

Das Gewicht hat somit einen großen Einfluss auf den Tragekomfort. Neben dem Gewicht spielt es auch eine Rolle, wie leicht sich die VR Brille anlegen lässt. Die meisten Modelle werden mittels einstellbarer Tragebänder auf dem Kopf festgezogen. Je mehr Einstellungsmöglichkeiten Du hast, desto besser für Dich. Denn so kannst Du die VR Brille auf die individuelle Anatomie des Kopfes anpassen und den Tragekomfort erhöhen.

Insbesondere der Bereich der Brille, der auf Deinem Gesicht aufliegt, sollte mit einem Schaumstoffpolster ausgestattet sein. Dadurch werden Druckstellen vermieden und Du kannst die VR Brille auch für längere Zeit am Stück nutzen. Unter einer VR Brille kann es schnell warm werden. Besonders, wenn Du Dich beim Spielen bewegst. Deshalb trägt eine gute Belüftung auch zu einem besseren Tragekomfort bei.

Ein gutes Gesichtspolster sorgt für ein bequemes Tragegefühl, auch bei längerer Nutzung.

Display

Bei einem VR Headset kommen unterschiedliche Displaytechniken zum Einsatz. Zu diesen zählen LCD, OLED und AMOLED. Am häufigsten werden LCD oder OLED Displays verwendet. Die einzelnen Display-Arten werden im folgenden Abschnitt genauer vorgestellt.

LCD

LCD-Displays bestehen aus flüssigen Kristallen. Diese werden durch elektrische Impulse gesteuert. LCD steht für light-emitting diode. Dadurch wird die Ausrichtung der Kristalle bestimmt und wie viel Licht durch sie durchgelassen wird. Für LCD-Displays wird eine Hintergrundbeleuchtung benötigt. Das erhöht den Stromverbrauch. LCD-Displays sind besonders hell und farbenfroh. Durch die Helligkeit ist der Schwarzwert allerdings verschlechtert und das Schwarz wirkt eher gräulich. Die Lebensdauer eines LCD-Displays ist sehr lang.

OLED

Organic light emitting diode, oder auf Deutsch organische Leuchtdiode, ist der Begriff, für den OLED steht. Im Gegensatz zu LCDs benötigen OLEDs keine Hintergrundbeleuchtung, da sie von selbst stark genug leuchten. Sie sind dadurch stromsparender als LCDs. Das ist vor allem bei Standalone VR Brillen von Vorteil. OLED erreichen eine größere Helligkeit und behalten dabei trotzdem einen guten Schwarzwert. Auch die Farbqualität ist hoch. Die Lebensdauer von OLEDs ist allerdings eher gering und sie sind empfindlich gegen UV-Licht.

AMOLED

Bei der AMOLED (Active Matrix Organic Light Emitting Diode) handelt es sich um die Weiterentwicklung der OLED-Technologie. Wie auch bei der OLED-Technologie, weisen AMOLEDs intensive, kontrastreiche Farben und einen satten Schwarzwert auf.

AMOLEDs verfügen darüber hinaus über einen schnelleren Bildaufbau. Dadurch werden Bewegungsabläufe flüssig dargestellt. AMOLEDs verbrauchen weniger Platz, da keine Hintergrundbeleuchtung benötigt wird. Die Lebensdauer ist länger als bei OLEDs, aber insgesamt kürzer als die eines LCD-Displays.

Steuerung

Mit Hilfe von Controllern werden Hand- und Greifbewegungen in der VR simuliert. Dadurch kannst Du mit der virtuellen Welt agieren, was die Immersion erhöht. Die Controller sollten mittels Handgelenkschlaufen befestigt werden können. Dadurch ist sichergestellt, dass sie sicher in Deinen Händen liegen und während der Benutzung nicht herunterfallen.

Mit Hilfe von Controllern können Hand- und Greifbewegungen in die VR übertragen werden. Dadurch wird diese noch interaktiver.

Auflösung pro Auge

Eine hohe Auflösung pro Auge ermöglicht eine höhere Immersion und einen besseren Wohlfühlfaktor als eine niedrige. Es gilt, je höher die Auflösung, desto besser wird das VR-Erlebnis für Dich. Die Bilder erscheinen weniger verpixelt und es macht mehr Spaß, das Bild höher aufgelöst zu sehen. Allerdings solltest Du darauf achten, dass Dein Computer mit der höheren Auflösung zurechtkommt. Eine hohe Auflösung mit einer niedrigen Bildrate ist nicht zufriedenstellend.

Bildfrequenz

Neben der Auflösung pro Auge spielt die Bildfrequenz eine wichtige Rolle für die Immersion. Je höher die Bildfrequenz, desto besser, da Bewegungen im Bild flüssiger dargestellt werden. Bildfrequenzen ab ca. 144 Bilder pro Sekunde gelten als besonders angenehm, wobei Bildfrequenzraten bis 70 Bildern pro Sekunde auch noch in Ordnung sind.

Bei niedrigen Bildfrequenzen können Effekte wie Tearing (zerrissene Bilder) oder Mikroruckler auftreten, die das VR-Erlebnis dämpfen können. Das nachfolgende Video zeigt, wie die Bilder bei unterschiedlichen Bildfrequenzen aussehen.

Sollten solche Effekte bei Dir auftreten, kannst Du in der VR-Anwendung versuchen V-Sync (Technologie, die die Bildausgabefrequenz mit der Wiedergabefrequenz angleicht) zu aktivieren oder Deinen Computer aufzurüsten.

Augenabstand

Aufgrund der verschiedenen Anatomie eines jeden Menschen, sollte der Augenabstand individuell eingestellt werden. Meistens gibt es an der VR-Brille ein Rädchen oder einen Knopf, an dem Du das einstellen kannst. Sollte der Augenabstand nicht richtig eingestellt sein, ist das VR-Erlebnis nicht wirklich angenehm. Das kann auf Dauer anstrengender für die Augen sein.

Sichtfeld

Wenn Du eine große Immersion haben möchtest, sollte das Sichtfeld möglichst groß sein und dem natürlichen Blickfeld der menschlichen Augen nahekommen. Das Sichtfeld sollte mindestens bei 100° liegen. Dadurch nimmst Du die VR Welt realistischer wahr und vermeidest einen Tunnelblick.

Hinweis: Das horizontale Sichtfeld eines Menschen liegt bei 180° und das vertikale bei 130°.

Plattform / Betriebssystem

Je nachdem, welche Art von VR Brille Du nutzen willst, müssen verschiedene Anforderungen erfüllt werden. Highend-Headsets benötigen, insbesondere bei Spielen, einen PC mit starker Grafikkarte und einem schnellen Prozessor. Wie genau die Systemanforderungen aussehen, hängt von dem jeweiligen Modell ab. In der folgenden Tabelle ist eine kleine Übersicht der bekannten Highend-VR-Brillen und die jeweiligen Anforderungen dargestellt.

VR Brille Mindestanforderungen PC
Oculus Rift S Grafikkarte: NVIDIA GTX 1060 / AMD Radeon RX 480
Prozessor: Intel i5-4590 / AMD Ryzen 5 1500X
HTC Vive Pro Grafikkarte: Nvidia GTX 1070 / AMD Radeon Vega 56
Prozessor: Intel i5-4590 / AMD FX 8350
Valve Index Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX 970 / AMD RX480
Prozessor: Dual Core Prozessor mit Hyper-Threading

Üblicherweise werden VR Brillen für den PC oder die Konsole mittels HDMI und USB-Anschluss an die Geräte angeschlossen. Achte deshalb darauf, dass Du Dein PC diese Anschlüsse besitzt.

Tracking

Das Tracking ist ein wichtiger Bestandteil für die VR. Es erfasst die Position der VR Brille und der Controller und sollte möglichst präzise sein. Nur so kann die Realität realistisch simuliert werden, ohne die Illusion des dreidimensionalen Raums zu zerstören.

Beim Tracking ist der Begriff DoF (Degrees of Freedom) von großer Bedeutung. DoF bezeichnet die Freiheitsgrade. Diese geben Auskunft darüber, welchen Bewegungsfreiraum du hast. Konkret bedeutet das, wie Du Dich entlang der drei Achsen (Bewegungen nach oben/unten, Bewegungen nach vorne/hinten, Bewegungen nach links/rechts) bewegen kannst.

Hinweis: Ein Raum besteht aus den drei Dimensionen Länge, Breite und Höhe. Je genauer die Raumdimensionen in der VR nachgebildet werden, desto realer werden sie vom Nutzer wahrgenommen.

Es gibt einerseits das Rotations-Tracking (3 DoF), bei dem Du mit Deinem Kopf nach oben, unten, links und rechts schauen kannst. Wenn Du Dich vorwärtsbewegst, bewegt sich die virtuelle Welt mit Dir. Du bewegst Dich also nicht frei in der VR. Das Rotationstracking funktioniert über Gyroskope, Magnetometern und Beschleunigungssensoren. Andererseits gibt es die Positionsverfolgung (6 DoF). Diese erfasst die Position der Brille und der Controller und überträgt die Bewegungen der echten Welt in die VR. Die Freiheitsgrade gelten ebenso für die Controller.

HDM mit Outside-In-Tracking (6 DoF)

Das Tracking der Bewegungen erfolgt durch externe Sensoren. Diese müssen im Raum aufgestellt werden und auf den Bereich ausgerichtet sein, in dem das VR Headset benutzt wird. In der VR Brille sind üblicherweise Infrarotmarkierungen angebracht, wodurch die Sensoren die Bewegungen des Headsets wahrnehmen und verfolgen.

Tipp: Die Sensoren sollten am besten an einen festen Platz montiert werden. So sparst Du Dir den lästigen Auf- und Abbau nach jeder Nutzung der VR Brille. Du benötigst außerdem eine Steckdose für die Stromversorgung.

Die Sensoren leiten die Signale anschließend an den PC weiter. Je mehr Sensoren benutzt werden, desto höher ist die Genauigkeit des Trackings. Für die Nutzung ist eine Raumkalibrierung notwendig. Die Sensoren müssen die Signale von der VR Brille sehen können, damit diese verarbeitet werden können. Verdeckt etwas die Sicht der Sensoren, werden die Bewegungen nicht wahrgenommen.

Vorteile von Outside-In-Tracking Nachteile von Outside-In-Tracking
Gute Latenz Zusätzlicher Platzbedarf
Genauigkeit kann verbessert werden Begrenzter Bewegungsraum
HDM mit Inside-Out-Tracking (6 DoF)

Bei dieser Trackingmethode werden die Signale von der Brille von Innen nach Außen verfolgt. In der VR Brille sind für diesen Zweck mehrere Kameras eingebaut, die in verschiedene Richtungen zeigen. Dadurch wird der Raum erfasst. Es kann allerdings nur das erfasst werden, was die Kamera sieht. Das Tracking kann sowohl ohne spezielle Markierungen (Markerless Inside-Out Tracking), sowie mit speziellen Lichtmarkierungen (Marker-Based Inside-Out Tracking) im Raum erfolgen.

Der Raum muss genügend Tageslicht oder künstliches Licht aufweisen. Der Bewegungsradius ist nicht durch die Sensoren beschränkt. Dadurch ist die Mobilität bei dieser Technologie höher als beim Outside-In-Tracking, da Du Dich frei bewegen kannst. Durch markerloses Tracking musst Du keine Markierungen auf- und abbauen. Da die Signale ohne Zwischenschritt direkt verarbeitet werden, sind die Latenzzeiten noch kürzer.

Vorteile von Inside-Out-Tracking Nachteile von Inside-Out-Tracking
Hohe Mobilität Teilweise unpräzise
Noch kürzere Latzenz Benötigt genügend Licht

Audio

Ein guter Sound gehört insbesondere bei Spielen zu einem guten VR Erlebnis dazu. Einige VR Brillen haben integrierte Kopfhörer, die fest mit der Brille verbunden sind. Das ist komfortabler, da man die Kopfhörer so nicht umständlich an- und ablegen muss. Für das beste VR Erlebnis sollte die Soundausgabe qualitativ hochwertig sein. Insbesondere beim 3D-Sound ist die Immersion sehr hoch.

Ein guter Sound gehört zu einem guten VR Erlebnis dazu. Viele VR Brillen haben Kopfhörer integriert oder Anschlüsse für externe Geräte.

Raumgröße

Wenn Du eine VR Brille benutzt und in die VR eintauchst, kannst Du schnell das drumherum vergessen. Besonders für Spiele musst Du Dich auch in der echten Welt bewegen.

Hinweis: Für die meisten Anwendungen sollte eine Fläche von 2 x 1,5 m vorhanden sein.

Aus diesem Grund benötigst Du viel Platz. Wenn Du die VR Brille einrichtest, muss bei vielen VR-Brillen eine Raumkalibrierung durchgeführt werden. Dadurch wird ein Bereich festgelegt, in dem Du Dich bewegen kannst. Die reale Fläche wird sozusagen auf die virtuelle übertragen. In diesen Bereich kannst Du Dich „bewegen“.
Verlässt Du diese Grenzen, wird Dir das in der VR angezeigt.

Welche Marken stellen qualitative VR Brillen her?

VR-Brillen gibt es von vielen verschiedenen Herstellern. Die qualitativ hochwertigsten Marken stellen wir in diesem Abschnitt vor.

HTC

HTC ist ein taiwanischer Elektronikhersteller. Neben Mobiltelefonen und Tablets stellt das Unternehmen die VR Brille HTC Vive her, die 2015 zusammen mit Valve entwickelt wurde.

Lenovo

Das chinesische Unternehmen Lenovo ist vor allem für die Herstellung von Computer, Laptops und Smartphones bekannt. Darüber hinaus brachte es 2018 das VR Headset Lenovo Explorer auf den Markt.

Oculus VR

Das Unternehmen Oculus VR ist auf die Entwicklung von VR Brillen spezialisiert. Bekannte VR Brillen des Unternehmens sind die Oculus Rift, Oculus Quest und Oculus Go. Oculus VR wurde im Jahr 2014 von Facebook gekauft.

Valve

Das amerikanische Softwareunternehmen Valve ist vor allem durch die Spieleplattform Steam bekannt. Zusammen mit HTC war es bereits an der Entwicklung der HTC Vive beteiligt. Im Jahr 2019 veröffentlichte Valve seine eigene VR Brille, die Valve Index.

HP

HP, kurz für Hewlett-Packard, ist ein amerikanischer Hersteller für PCs, Laptops und vor allem Drucker. 2019 brachte das Unternehmen mit der HP Reverb eine eigene VR Brille auf den Markt.

Samsung

Das Unternehmen Samsung aus Korea ist vor allem für die Herstellung von Smartphones und Fernseher weltbekannt. In Zusammenarbeit mit Oculus VR wurde 2015 die VR Brille Samsung Gear VR für das Smartphone veröffentlicht.

Sony

Das japanische Unternehmen Sony ist der Hersteller einer der weltweit bekanntesten Videospielkonsolen, der Playstation. Speziell für die PS4 wurde das VR Headset Playstation VR entwickelt und 2016 veröffentlicht.

Wo kann man eine VR Brille kaufen?

Lokal kannst Du eine VR Brille in Elektronikfachgeschäften, wie Media Markt, Saturn, Expert etc. kaufen. Dort kannst Du das Headset ausprobieren und Dich damit vertraut machen. Die Auswahl ist allerdings meist gering und der Preis höher. Im Gegensatz dazu kannst Du die VR Brille auch online bestellen. Dadurch kannst Du auf eine große Auswahl an verschiedenen Herstellern zurückgreifen und die Preise direkt miteinander vergleichen.

In den folgenden Onlineshops wirst Du fündig:

  • Amazon.de
  • Ebay.de
  • Mediamarkt.de
  • Saturn.de
  • Expert.de
  • Alternate.de

Wie viel kostet eine VR Brille?

Der Preis richtet sich vor allem danach, welche Art von VR Brille vorliegt. Mobile VR Headsets sind günstig und bereits ab 20€ erhältlich. High-End-VR-Brillen kosten im Gegensatz dazu zwischen 200€ und 1200€.

Wenn Du nur einmal in die VR Welt reinschnuppern möchtest, ohne Geld auszugeben, kannst Du Dir selbst eine VR Brille bauen.

DYI-Fans aufgepasst: Mit ein bisschen Kleber und Papier kannst Du Deine eigene VR Brillen basteln.

Wie pflegt man eine VR Brille?

Das äußere Gehäuse der VR Brille kannst Du mit einem feuchten Tuch reinigen. Verwende dafür keine starken Reinigungsmittel. Auch die Controller kannst Du bei Bedarf mit einem feuchten Tuch säubern. Das sollte regelmäßig passieren, da es bei längerer Nutzung zu Schweißbildung kommen kann.

Achtung: Vermeide direkte Sonneneinstrahlung. Ansonsten können die Linsen und das Display schnell beschädigt werden. Auch hohe Temperaturen vertragen VR Brillen nicht gut.

Nach längerer Benutzung kann es unter der Brille sehr warm werden und Du kannst anfangen zu schwitzen. Das Gesichtspolster fängt diesen Schweiß auf. In den meisten Fällen ist es abnehmbar und lässt sich waschen. Lasse das Polster nach dem Waschen gut trocknen.

Auch die Linsen im Inneren der Brille werden mit der Zeit schmutzig und müssen gereinigt werden, damit Du weiterhin ein klares Bild hast. Da diese sehr empfindlich sind solltest Du diese nur mit einem Mikrofasertuch reinigen. So entstehen keine Kratzer auf der Oberfläche. Benutze weder Wasser noch Reinigungsmittel für die Linsen.

Wichtiges Zubehör für die VR Brille

Um Dein VR-Erlebnis perfekt zu gestalten, kannst Du die Brille mit nützlichem Zubehör ergänzen. Das wichtigste Zubehör wird im folgenden Abschnitt vorgestellt.

Halterungen

Wenn Du die VR Brille oft nutzt, dann ist es umständlich und lästig, diese nach der Nutzung in die Verpackung zu verstauen. Damit Du das VR Headsets schnell griffbereit hast, kannst Du einen Ständer nutzen oder dieses an einer Halterung aufhängen.

Durch Wandhaken oder Ständer lassen sich VR Brillen praktisch aufbewahren.

Controllerzubehör

Für die Controller gibt es spezielle Griffabdeckungen, die mit Hand-Straps versehen sind. Durch diese liegen die Controller noch besser in der Hand. Durch die Hand-Straps ist der Controller fest an die Hand gebunden. Du musst ihn nicht mehr die ganze Zeit festhalten.

Gesichtspolster

Es ist ratsam mindestens ein Ersatz-Gesichtspolster zu besitzen. So kannst Du das eine reinigen und währenddessen das andere nutzen. Auch Gesichtspolster aus Silikon sind insbesondere für schweißtreibende Aktivitäten mit der VR Brille zu empfehlen. Diese halten den Schweiß auf und lassen sich mit Wasser und Seife reinigen.

Taschen

Damit Du die VR Brille sicher verstauen und transportieren kannst, solltest Du über den Kauf einer Tasche nachdenken. So können insbesondere die empfindlichen Linsen der VR Brille einerseits vor UV-Strahlen und andererseits vor Kratzern optimal geschützt werden.

Zusätzliche Kopfbänder

Die Standard-Kopfbänder können bei einigen VR Brillen nicht ausreichend für längere Nutzung sein. Abhilfe schaffen zusätzliche Kopfbänder, die den Tragekomfort der Brille erhöhen und das Gewicht von dem Vorderkopf nehmen.

VR Brille Test-Übersicht: Welche VR Brillen sind die Besten?

Im folgenden Abschnitt haben wir für Dich die Ergebnisse der wichtigsten Testmagazine zusammengestellt. Diese können Dir bei Deiner Kaufentscheidung behilflich sein. Die Tabelle wird in regelmäßigen Abständen überprüft und gegebenenfalls aktualisiert.

Testmagazin VR Brillen Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Es ist ein Test vorhanden. 2016 Ja Hier klicken
Öko Test Es ist kein Test vorhanden
Konsument.at Es ist kein Test vorhanden
Ktipp.ch Es ist kein Test vorhanden

VR Brillen Test von Stiftung Warentest: „Virtuelle Realität“ – der Stand der Dinge

Für seinen Test hat die Stiftung Warentest die VR Brillen Google Cardboard, Samsung Gear VR und Oculus Rift getestet. Laut dem Testurteil eignet sich das Cardboard von Google für einen Einstieg in die VR Welt. Für die häufige Nutzung empfiehlt Stiftung Warentest allerdings ein anderes VR-Headset. Für einen gelegentlichen Gebrauch ist laut Stiftung Warentest das Samsung Gear VR geeignet. Dabei handelt es sich um eine Smartphone VR Brille. Die Oculus Rift schneidet in den Punkten Bild und Ton besser als die Konkurrenz ab.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zur VR Brille

In diesem Abschnitt werden die häufig gestellten Fragen zur VR Brille vorgestellt und beantwortet.

Wie kann man sich eine VR Brille selbst bauen?

Wenn Du einen ersten Einblick in die VR Welt erlangen möchtest, ohne dafür viel Geld auszugeben, kannst Du Dir eine VR Brille selbst bauen. Dafür benötigst Du nur etwas Pappe, eine Schere und Kleber. Im folgenden Video findest Du eine genaue Anleitung für Deine DIY-VR-Brille.

Kann man eine VR Brillen leihen?

Eine VR Brille, insbesondere High-End-Modelle, können sehr teuer in der Anschaffung sein. Auch wenn Du die VR Brille nur testen willst und für kurze Zeit ein VR Erlebnis suchst, kannst Du Dir eine VR Brille leihen. Anbieter für gemietete VR Brillen sind unter anderem Euronics sowie Grover.

Können Brillenträger eine VR Brille nutzen?

Bei einigen VR Brillen lässt sich der Abstand zwischen den Augen und den Linsen manuell verschieben. Dadurch ist genug Platz vorhanden, sodass unter dem VR Headset gleichzeitig eine Brille getragen werden kann. Einige Hersteller bieten außerdem verschiedene Linseneinstellungen an. Dadurch können die Linsen für Normalsichtige, leicht Kurzsichtige oder stark Kurzsichtige eingestellt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, für einige VR Brillen zusätzliche Korrekturlinsen zu erwerben und einzusetzen. Diese gibt es in einem Dioptrienbereich zwischen +6,00 und -6,00.

Sind VR Brillen für Kinder geeignet?

Die Nutzung von VR Brillen ist für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet. Manche Hersteller setzen sogar ein Mindestalter von 15 Jahren voraus.

Was hilft gegen das Beschlagen bei der VR Brille?

Bei der Benutzung der Brille kommt es häufiger dazu, dass die Linsen beschlagen. Dadurch hast Du keine klare Sicht. Atmungsaktive Gesichtspolster aus Stoff können das Beschlagen reduzieren. Das Display sollte außerdem nicht zu eng am Gesicht anliegen. Dadurch kann die Luft nicht ausreichend zirkulieren.

Was ist Motion Sickness?

Der Begriff Motion Sickness (auf Deutsch Bewegungskrankheit) taucht sehr oft im Zusammenhang mit VR Brillen auf. Die in der VR wahrgenommenen Bewegungen stimmen nicht mit den realen Bewegungen überein. Die Sinnesorgane erhalten also widersprüchliche Informationen und können diese nicht richtig erfassen. Kennzeichnend dafür sind Symptome wie Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen.

Tipp: Bewege Dich in der VR mit einem konstanten Tempo und vermeide viele Drehungen. Suche Dir außerdem Fixpunkte, auf die Du Dich konzentrierst. Lege außerdem zwischendurch Pausen ein, sobald Du Dich unwohl fühlst.

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