Tourenski: Test, Vergleich und Kaufratgeber

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Tourenski heißt mit den Ski auf den Berg

Einfach den Berg runterbrettern ist Dir zu langweilig? Du suchst nach mehr Action und Abenteuer? Dann bist Du hier genau richtig. Denn bei Freeride und Skitouren geht es darum, den Berg zu bezwingen und den Tiefschnee zu genießen.

Du bist allerdings neu auf diesem Gebiet und weist nicht, welche Ausrüstung Du dafür brauchst?

Kein Problem. Dieser Ratgeber soll Dir alle Fragen rund um dieses Thema beantworten. In diesem Beitrag möchten wir uns außerdem aktuellen Tourenski Tests widmen. Somit wird es für Dich ein Kinderspiel sein, die richtigen Tourenski finden und zu kaufen.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Tourenski ist nicht gleich Tourenski. Es gibt unterschiedliche Modelle, die auf das Niveau des Fahrers angepasst sein müssen.
  • Die richtige Länge des Skis sollte man beachten um, optimale Stabilität zu gewährleisten.
  • Nicht nur die richtigen Ski sind wichtig, auch das Zubehör trägt zu dem Fahrerlebnis bei.
  • Die Pflege ist bei Tourenski sehr wichtig, den sie sind enormen Bedingungen ausgesetzt.

Die besten Tourenski: Favoriten der Redaktion

Damit Du Dir ein besseres Bild machen kannst, welche Tourenski die besten sind und vorallem welche wir Dir empfehlen, haben wir hier unsere Lieblinge zusammengestellt.

Der beste Allround-Tourenski: Dynafit Herren Tourenski Tour

  • Er ist ein sehr leichter, klassischer Tourenski
  • tip and tail Vorspannung
  • Unisex-Modell, eignet sich für Männer und Frauen gleichermaßen
  • Der Kern besteht aus Pappelholz, welches mit Carbon verstärkt wurde
  • sidecut auf die jeweilige Skilänge angepasst

Redaktionelle Einschätzung

Dieser Ski eignet sich sowohl für Männer als auch für Frauen. Er ist mit ca. 1.300 g pro Ski ein leichtes Modell, somit perfekt für den Aufstieg. Die verstärkte Aluminiumspitze sorgt nicht nur für einfaches anbringen der Felle, sondern macht den Ski besonders robust.

Die Länge des Sidecut und der Rocker-Konstruktion ändert sich je nach Länge des Skis. Das hat den Vorteil, dass das Fahrgefühl bei der Abfahrt egal in welcher Länge optimal gegeben ist. Der Dynafit ist in den Längen 156, 163, 171, 179 cm erhältlich und somit für jede Größe ein optimaler Begleiter. Dieser Allround-Tourenski verbindet die besten Eigenschaften von Aufstieg und Abfahrt miteinander.

Man-Power im Tiefschnee: Mindbender 116 C Freerideski

Zum Produkt

  • extra breit für perfekten Grip im Tiefschnee
  • stabiler Holzkern, Konstruktion mit Seitenwange plus Carbon-Verstärkung
  • in 3 größen Verfügbar
  • 3.830 g Gewicht pro Paar
  • Tip and Tail Rocker für ein optimales Fahrgefühl

Redaktionelle Einschätzung

Dieser Herren Tourenski ist perfekt für alle Männer, die den Tiefschnee lieben. Mit seiner Mitte Breite von 116 mm geht man sogar in besonders tiefem Schnee nicht unter. Er wurde im Vergleich zu seinen Vorgängermodellen erheblich verstärkt. Das bedeutet man hat mit dem K2 einen noch stabileren Ski.

Da dieses Modell für rasante Abfahrten konzipiert wurde, war es wichtig, die Manövrierfähigkeit trotz Verstärkung beizubehalten. Dies ist gelungen und dieser Ski ist auf jedem Gelände Dein optimaler Begleiter. In drei verschiedenen Größen ist dieser Tourenski zu bekommen. Der Längste ist 193 cm, das heißt auch große Männer finden hier ihre perfekte Größe.

Allround Girl-Power: Damen Tour 88 Tourenski

Zum Produkt

  • schon ab einer Skilänge von 151 cm zu haben
  • Allround-Modell mit Tip-Rocker
  • stabiler Holzkern mit Carbon-Verstärkung
  • durch weichen Flex super für leichte Fahrerinnen
  • perfekt für jedes Gelände geeignet

Redaktionelle Einschätzung

Der Dynafit Tour 88 berücksichtigt alle Ansprüche, die eine Frau bei der Skitour hat. Er besitzt einen weichen Flex, was vor allem leichten und kleinen Fahrerinnen zum Vorteil gereicht. Des Weiteren wiegt das größte Modell 2600 g pro Paar, wohingegen das kürzeste lediglich 2120g.

Das hat den einfachen Vorteil, dass der Ski auch auf langen und ausdauernden Touren nicht zur Last wird. Ein komfortabler Aufstieg wird nicht nur durch das Gewicht gewährleistet, sondern auch die voll integrierte Kunststoffspritze. Das Anbringen und fixieren der Felle wird zum Kinderspiel.

Bei der Abfahrt steht der Ski für Wendigkeit und Stabilität. Der Ski greift in jedem Gelände egal ob Tiefschnee oder Eisplatte. Mit dem Dynafit bist Du top ausgerüstet für wunderschöne Skitouren.

Das beste Kinder Tourenski-Set: Kinder Seven Summits Jr Tourenski

Zum Produkt

  • komplettset aus Ski, Bindung und Steigfellen
  • Skilängen von 120 cm bis 160 cm
  • Pappel Holzkern mit leichter Seitenwangen Konstruktion
  • Sowohl auf der Piste als auch auf ersten Skitouren einsetzbar
  • schon ab einem Gewicht 3286 g erhältlich

Redaktionelle Einschätzung

Mit diesem Rundum-sorglos-Paket machst Du auch schon die Kleinsten glücklich. Dieser Dynafit Tourenski eignet sich perfekt für die ersten Skitouren. Er verliert trotz, dass es ein Kinderski ist nichts von seiner Leichtigkeit und seinem Fahrgefühl und kann definitiv mit den Großen mithalten.

Der besonders weiche Flex ist perfekt geeignet für sämtliches Terrain. Die Kinder können mit diesem Ski sowohl auf der Piste, als auch im Tiefschnee fahren. Die bereits vorinstallierte Bindung passt sich mit ihrem geringen Gewicht optimal dem Kind an und stört nicht beim Aufstieg.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass dieser Kinderski perfekt geeignet ist für Kinder, die mit ihren Eltern hoch hinaus wollen.

Das Leichtgewicht für tolle Aufstiege: Zero G 85 Tourenski

Zum Produkt

  • leichter, aufstiegsorientierter Tourenski
  • Paulownia-Vollholzkern mit Carbon Verstärkungen
  • ca. 2100 g pro Paar
  • Tip- and Tail-Rocker
  • 85 mm Breite unter der Bindung

Redaktionelle Einschätzung

Der Blizzard G85 ist ein ultraleichter aufstiegsorientierter Tourenski. Besonders geeignet ist er für Skifahrer, die des Öfteren Berge im vierstelligen Bereich erklimmen. Durch seine sehr leichte, aber durch Carbon verstärkte Verarbeitung, hast Du mit diesem Modell nicht nur ein Leichtgewicht, sondern auch ein wirklich robustes Produkt.

Für zusätzliche Stabilität und optimale Kraftverteilung sind unter der Bindung weitere Carbon-Verstärkungen angebracht. Aber auch bei den Abfahrten kannst Du mit diesem Ski Spaß haben. Der Blizzard ist sehr wendig und folgt dem Fahrer präzise vor allem in weichem Schnee.

Einziger Nachteil ist hartes Gelände, dort hat der Ski eine minimale Schwäche, denn er folgt nicht mehr ganz so präzise. Alles in allem ist dieser Ski optimal für lange, ausdauernde Touren und gemütliche, entspannte Abfahrten.

Das beste Set zum Kennenlernen: TOURENSKI-SET XLD RT 500

  • Set mit Ski, Bindung und Fellen
  • sowohl für den Pistengebrauch als auch für einfache Skitouren
  • Ski mit Bindung wiegt 2.510 g in der Länge 166 cm
  • verstellbare Bindung für verschiedene Sohlenlängen
  • Tip- and Tail-Rocker

Redaktionelle Einschätzung

Ein Set mit Bindung und Fellen lohnt sich für alle, die in die Welt des Tourenski reinschnuppern wollen. Der Ski ist Vielseitig und lässt sich sowohl auf der Piste fahren, als auch auf ersten gekennzeichneten Skitouren.

Durch die verstellbare Bindung ist der Ski für verschiedene Fußlängen geeignet und Du kannst den Ski somit auch ausleihen. Des Weiteren werden keine teuren, zusätzlichen Tourenskistiefel benötigt. Der kleine Rocker sorgt dafür, dass der Ski besonders drehfreudig ist, unabhängig vom Gelände und den Schneeverhältnissen.

Dieses Set ist nicht nur einfach zu fahren und somit für Anfänger geeignet, sondern auch einfach in der Handhabung. Die Felle passen, egal bei welcher Länge optimal zum Ski und lassen sich einfach anbringen. Natürlich muss man definitiv Abstriche machen, im Vergleich zu den professionellen Ski. Aber wer Skitouren für sich testen will und nicht gleich das große Geld ausgeben will, ist dieses Set perfekt.

Dein Ski für rasante Abfahrten: Hannibal 96 Carbon Tourenski

Zum Produkt

  • Unisex Modell für Skitouren und Freeride
  • 2600 g Gewicht pro paar bei einer Länge von 176 cm
  • in Längen von 162 cm  bis 183 cm verfügbar
  • abfahrtsorientierter, trotzdem leichter Ski
  • Tip-Rocker

Redaktionelle Einschätzung

Dieser Ski ist der perfekte Begleiter für alle, die rasante Abfahrten lieben. Er ist gemacht für Skitouren, bei denen die Abfahrt, ganz klar im Vordergrund steht. Er hat eine Mittelbreite von 96 mm und zudem eine breite Schaufel.

Das Modell ist somit optimal für Tiefschnee geeignet. Aufgrund der Abfahrtsorientierung spricht der Ski schnell an und ist äußerst wendig. Auch beim Material wurde nicht gespart. Der Ski verfügt über einen Holzkern mit Carbon Verstärkung. Dieses Modell kann einiges ab und kommt auch super mit härteren Bedingungen zurecht, denn er hat eine hohe Torunionsfähigkeit.

Abschließend lässt sich also sagen, dass der Ski definitiv Spaß macht bei der Abfahrt und er einiges abkann. Trotzdem ist der Fisher leicht genug um auch beim Aufstieg nicht zu stören.

Kaufratgeber für Tourenski

Damit Du weißt, worauf Du beim Kauf Deiner neuen Tourenski ankommt und was es sonst noch alles Nützliche zu wissen gibt rund um dieses Thema, erfährst Du nun. Danach wirst Du super gewappnet sein, um Dich für das richtige Modell zu entscheiden.

Was sind Tourenski?

Ein Tourenski oder auch Freeride Ski ist ein spezieller Ski. Er wurde eigens für sogenannte Skitouren entwickelt. Im Gegensatz zu normalem Abfahrtski wird der Berg zuerst bestiegen. Danach wird abseits der präparierten Pisten, den Berg runtergefahren.

Ein Tourenski ist breit, weich und relativ kurz. Grund dafür ist, dass man die Anforderung hat, auch in nassem Schnee oder Tiefschnee, sichere Schwünge machen zu können.

Welche Fachbegriffe müssen vorher geklärt werden?

Es gibt unheimlich viele Fachbegriffe, mit denen Du Dich auskennen solltest, um den optimalen Tourenski zu finden. Deshalb haben wir hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Begriffe für Dich.

Fachbegriff Erklärung
Nose Schaufelartige Spitze des Skis, verhindert das Einsinken im Schnee.
Waist Mitte oder Taille des Skis, im Endeffekt der Teil, auf dem die Bindung angebracht ist.
Tail Das Ende des Skis, es kann entweder schaufelartig oder flach sein
Sidecut Stärke der Taillierung. Sie wird in drei Zahlen angeben, eine für Nose, Waist und Tail.
Radius Wendigkeit der Skier. Das heißt, wie groß der Radius ist, den der Ski beschreibt, während man eine Kurve fährt. Beeinflussen lässt sich dieser durch die Taillierung. Je stärker die Taillierung, desto kleiner der Radius.
Shape Die „Figur“ der Skier, besonders gekennzeichnet ist diese durch den Sidecut.
Flex Damit ist die Härte und Flexibilität des Skis gemeint, wie stark sich der Ski an der Längsachse biegen lässt.
Vorspannung Das heißt, wie stark der Ski gewölbt ist, wenn er flach auf dem Boden liegt. Berührt die Mitte des Skis nicht den Boden ist das eine positive Vorspannung eine negative Vorspannung liegt vor, wenn Nose und Tail vom Boden abheben.

Jetzt kennst Du Dich super mit dem Fachjargon im Bereich des Skisportes aus. Nun ist es wichtig zu wissen, was Tourenski überhaupt sind und was es alles zu beachten gibt.

Hinweis:
Mit schaufelartigem Tail, lässt es sich besser Rückwärts fahren.

Wie funktionieren Tourenski?

Das Besondere am Tourenski ist zum einen die Form und Bauweise. Er ist leicht, sodass Du beim Aufstieg kein unnötiges Gewicht bei Dir hast. Er hat eine hoch gewölbte Nose um das Einschneiden unter Tiefschnee zu verhindern.

Außerdem haben diese Ski eine besondere Bindung. Mit einem Klick-System kannst Du wählen, ob sich die Ferse aus der Bindung lösen kann oder nicht. Mit gelöster Ferse hilft das beim Aufstieg und sieht ähnlich aus wie beim Langlaufski. Um Abrutschen zu verhindern, befestigst Du sogenannte Skifelle an der Bindung.

Sollte es doch steiler werden, kannst Du sogenannte Steighilfen an der Bindung anbringen. Sie helfen Dir auch steilere Berge zu erklimmen. Das Harscheisen, kann ebenfalls das Zurückrutschen verhindern.

Ziel ist es also beim Aufstieg des Berges nach Möglichkeit die natürliche Gehbewegung des Menschen zu gewährleisten. Für die Abfahrt, muss Deine Ferse wieder fest in der Bindung stehen, Harscheisen und Steighilfen brauchst Du jetzt nicht mehr. Nun ist die Bindung ähnlich wie beim Alpinski.

Welche Arten von Tourenski gibt es?

Es gibt verschiedene Modelle und Bauarten von Tourenski. Neben den oben beschriebenen Arten kommt es aber auch noch darauf an, ob Du den reinen Ski kaufen möchte oder lieber das Komplettpaket.

Tourenski mit Bindung

Bist Du Anfänger empfiehlt es sich ein Ski zu kaufen, bei dem die Bindung bereits inbegriffen ist. Das hat den Vorteil, dass Du Dich nicht noch zusätzlich mit Bindungen beschäftigen musst.

Tourenski-Set

Bei einem Set ist nicht nur Bindung dabei, sondern auch Felle und sämtliches Zubehör.

Aufstiegsorientierter Tourenski

Dieser Ski wurde für den Aufstieg konzipiert und darauf liegt der Fokus. Liebst Du also wandern und klettern, ist das Dein perfekter Ski.

Vorteile Nachteile
Sehr leicht (ca. weniger als 1300g), somit kannst Du damit auch gut klettern Schmal (max. 82 mm), weshalb Du bei der Abfahrt weniger Halt hast
Beim Aufstieg steiler Hänge hast Du keine Probleme

Abfahrtsorientierter Tourenski

Wenn Du gerne den Berg runterfährst, gerne Geschwindigkeit aufbaust und auch Tiefschnee liebst, ist dieser Ski für Dich zu empfehlen.

Vorteile Nachteile
Sicheres Fahren im Tiefschnee durch die Breite (min. 92 mm) Schwer, deswegen ist der Aufstieg anstrengender
Gute Stabilität bei der Abfahrt

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Tourenski?

Beim Kauf Deines perfekten Tourenskis gilt es, ein paar Dinge zu beachten. Wenn Du Dir aber diese Tipps zu Herzen nimmst, wird der Kauf Deiner neuen Tourenski ein Kinderspiel.

Länge

Die richtige Länge des Skis ist von 3 Faktoren abhängig:

  1. Körpergröße
  2. Können
  3. Breite

Das fahrerische Können ist wichtig, denn lange Ski abseits der Pisten und im Tiefschnee wesentlich schwerer zu kontrollieren sind. Das liegt daran, dass sie schwerer zu steuern sind und ein größerer Kraftaufwand notwendig ist. Letztendlich sollte der Ski ungefähr bis zum Kinn gehen.

Breite

Wie breit Dein neuer Tourenski sein soll, hängt von Deinem Einsatzzweck ab. Aufstiegsorientierte Modelle sollten eine maximale Breite von ca. 82 mm haben. Der Allrounder kann aber auch zwischen 84 und 95 mm breit sein. Wenn Dein Highlight des Tages aber eine geniale und steile Abfahrt ist, solltest Du einen min. 95 mm breiten Ski haben.

Material

Das Material sollte auch ein wichtiges Kaufkriterium sein. Meist haben Ski einen Kern aus Holz, der manchmal noch durch verschiedene Materialien wie Carbon verstärkt wird. Es ist aber vor allem wichtig auf hochwertiges Material zu achten, denn der Tourenski ist großen Belastungen insbesondere beim Aufstieg ausgesetzt.

Gewicht

Das Gewicht spielt bei Tourenski eine maßgebliche Rolle. Da zeitlich meist der Aufstieg im Vordergrund steht, ist es wichtig einen leichten Ski zu haben. Nach Möglichkeit niemals mehr als 1,5 kg pro Ski. Das hängt damit zusammen, dass zusätzlich noch Schuh und Bindung dazukommen. Mehr Gewicht am Fuß erfordert einen höheren Kraftaufwand und langsameres vorankommen.

Taillierung

Die Taillierung des Skis ist insbesondere bei der Abfahrt wichtig. Das heißt, je stärker die Taillierung, desto kleinere Schwünge lassen sich fahren. Hier steht erneut die Frage nach Deiner Intension und Können im Raum.

Achte also beim Kauf auf die Taillierung, sodass Du auch auf steileren Hängen nicht die Stabilität verlierst. Ein Ski mit kleinem Radius ist nämlich wendiger. Auf Glattem, eisigen Untergrund oder auf Steilhängen greift er allerdings weniger gut.

Haltbarkeit

Das Problem mit besonders leichten Ski, ist häufig, dass um Gewicht zu reduzieren am Material gespart wurde. Grundsätzlich sind die heutigen Ski relativ Bruchsicher. Tourenski sind allerdings extremen Bedingungen ausgesetzt und es kann durchaus zum Skibruch kommen.

Achte deshalb darauf, wenn Du Skitouren nicht auf Zeit machst, auf ein sehr stabiles Modell zurückzugreifen. Denn als Freizeitsportler möchtest Du natürlich möglichst lange etwas von Deinem Ski haben.

Vielseitigkeit

Die Vielseitigkeit des Skis ist nur dann wichtig, wenn Du nicht nur auf Touren gehen möchtest, sondern auch normal auf der Piste sein willst. In diesem Fall, auf einen Allrounder zurückgreifen, diese sind noch am ehesten für den alpinen Gebrauch zu nutzen. Grundsätzlich solltest Du aber Deine Tourenski auch nur für Touren nutzen. Pisten Abfahrten machen einfach mit Tourenski weniger Spaß.

Härtegrad

Der Härtegrad der Ski ist abhängig von Deinem Gewicht und Deinem Fahrstil. Bist Du eher schwerer könnte das Problem bei einem zu weichem Flex sein, dass der Ski sich in der Mitte zu sehr durchbiegt und der Druck nicht gleichmäßig verteilt ist.

Achte aber darauf, falls Du eher leichter bist nicht einen Ski mit zu hartem Flex zu kaufen. Hier kann das Problem sein, dass der Ski zu wenig Druck auf den Schnee bekommt und Du somit weniger Stabilität hast.

Laufruhe

Die Laufruhe hängt mit dem Härtegrad des Skis zusammen. Ein härterer Ski kann mehr Druck auf Nose und Tail aufbauen und liegt somit ruhig im Schnee. Ein weicherer Ski hingegen lässt sich einfacher drehen, da das Drehverhalten nicht durch das starke Aufliegen von Spitze und Ende gehindert wird.

Was ist der Unterschied zwischen einem Alpin-Ski und einem Tourenski?

Ein Tourenski ist kein normaler Pistenski. Die Frage, die Du Dir nun sicherstellst ist, wo liegt der Unterschied zwischen diesen beiden Ski-Arten.

Alpin-Ski Tourenski
doppelt so schwer wie Tourenski, vor allem für Fahren auf hartem Schnee geeignet leicht, meist zwischen 1200g und 1500g
starker Holzkern dünnerer Holzkern, wird durch Materialien wie Carbon ausgeglichen
harter Flex, mehr Stabilität auf Eis und harten Pisten, flattert auch bei hoher Geschwindigkeit nicht hohe Flexibilität, gut für Tiefschnee und Gelände, wenig Stabilität bei Eis und Härte
eher flachere Nose sehr hoch gebogene Nose um Einschneiden in Tiefschnee zu verhindern

Welche Arten von Vorspannungen gibt es?

Was eine Vorspannung grundsätzlich ist klar. Doch was gibt es hier für verschieden Arten und was ist die Rocker-Technologie?

Vorspannungsart Erklärung
Full Camber Das bedeutet, dass lediglich Tail und Nose den Boden berühren die Mitte des Skis nicht. Also handelt es sich hierbei um eine positive Vorspannung. Im Gegensatz dazu steht die Rocker Technologie.
Tip Rocker/ front-Rocker Der vordere Bereich ist aufgebogen und die Nose ist wesentlich länger. So lässt sich der Ski sehr leicht drehen und er liegt leicht auf dem Schnee auf.
Full-Rocker Dieser Ski liegt in der Mitte auf, wohingegen die enden jeweils nach oben gebogen wurden. Der Ski liegt somit ruhig und flach auf dem Schnee auf.
Tip and Tail Rocker Hier handelt es sich um eine positive Vorspannung ähnlich wie bei Full Camber. Der Unterschied ist, dass er weiter aufgebogen ist. Nose und Tail haben so mehr Berührungsfläche mit dem Boden.

Welche Tourenski sind für wen geeignet?

Nicht jedes Modell eignet sich für jeden Menschen gleich. Physiologische Unterschiede, verschiedene Fahrstile und Niveaus machen den Unterschied.

Anfänger

Hier eignet sich der Allround-Ski am besten. Es ist wichtig sowohl beim Aufstieg als auch beim Abstieg einen optimalen Halt zu haben. Außerdem brauchst Du einen Ski der auch Fahrfehler verzeiht.

Damen

Modelle für Frauen sind meist Allrounder. Sie sind leicht, sodass sie nicht zusätzlich Kraft kosten und sind tailliert.

Herren

Ski für Herren sind meist besonders lang und schwer. Unerfahrene Männer können aber auch auf leichtere Unisex Modelle zurückgreifen.

Kinder

Kinder sind noch im Wachstum und brauchen häufig jährlich neue Ski. Aus diesem Grund sind für Kinder einfache Pistenski völlig ausreichend. Die Tourenbindung kann auch an diesen Ski angebracht werden.

Tipp:
Da Kindern ja kontinuierlich wachsen, kannst Du Geld sparen, indem Du die Ski für Dein Kind ausleihst, anstatt sie zu kaufen.

Welcher Tourenski eignet sich für welches Gelände am Besten?

Um den richtigen Ski für Dich zu finden, musst Du Dir zuerst überlegen, in welchem Gelände Du am liebsten fährst.

Tiefschnee

Für dieses Terrain eignet sich ein nur leichter taillierter dafür aber breiter und langer Ski. Besonders geeignet ist hier eine positive Vorspannung. Um im Tiefschnee fahren zu können, sollten Deine Ski zwischen 100 und 140 mm breit sein.

Freeride

Dieser Ski ist schmaler als das Tiefschnee-Modell. Meist nur 95 mm breit. Außerdem meist eine Free Rocker.

Touren-Rennski

Dieses Modell ist dem Alpin-Ski sehr ähnlich, allerdings härter und leichter. Besonders für erfahrene Fahrer macht er besonders Spaß, denn er ist für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt.

Allrounder

Der Allrounder ist für sämtliche Einsatzgebiete perfekt. Sowohl beim Aufstieg als auch beim Abstieg macht er eine Super Figur. Dabei ist er leichter als der reine Freeride Ski.

Welche Marken stellen qualitative Tourenski her?

Es gibt viele Hersteller, die qualitative Toursenki herstellen. Hier haben wir Dir die bekanntesten Marken aufgelistet.

Dynafit

Dynafit hat langjährige Erfahrung im Bereich Tourenski und ist Entwickler der Low-Tech Bindung. Mittlerweile sponsern sie die größten Skitourenevents und stellen zu dem immer wieder innovative Tourenski her.

Atomic

Atomic ist Weltmarktführer im Bereich Alpinski, doch auch im Tourenski Bereich haben sie einiges zu bieten. Das österreichische Unternehmen steht für robuste Ski und qualitative Verarbeitung.

K2

K2 wurde 1960 in Seattle gegründet. Sie waren die Vorreiter in der Entwicklung von Glasfaserski, die leichter und robuster sind als aus Holz. Neben Ski stellt K2 auch Snowboards, Inline-Skater und Mountainbikes her.

Blizzard

Blizzard stellte 1996 auf der ISPO den ersten Carvingski vor. Die Marke stellt seit Ende des Zweiten Weltkrieges hochwertige Ski her und sind stets auf dem neuesten Stand.

Wo kann ich Tourenski kaufen?

Tourenski kann man sowohl online als auch im Fachhandel kaufen. Der Unterschied ist nur, ob Du vor dem Kauf von fachliche Beratung benötigst oder nicht. Die größten Online-Shops haben wir für Dich herausgesucht.

  • sportscheck.com
  • decathlon.de
  • amazon.de
  • bergzeit.de

Mann mit Skitouren-Rucksack

    Für eine schöne Skitour sollte der Tourenrucksack immer ordentlich gepackt sein.

Wie viel kosten Tourenski?

Der reine Tourenski kostet im Schnitt 400 Euro. Denke aber daran, dass Du zusätzliches Zubehör benötigst wie Bindung, Felle, Stöcke, Helm und vieles mehr. Eine genaue Auflistung der Dinge die auf jeden Fall immer dabei haben solltest findest Du oben.

Was gehört in den Skitouren-Rucksack?

Um auch nichts zu vergessen, hier eine kleine Liste mit Must-haves in jedem Tourenrucksack

  • Proviant, denn bei einer anstrengenden Tour solltest Du Deinen Körper vor unter Zucker schützen außerdem brauchst Du jede Menge Energie.
  • Trinkflasche mit Wasser, mindestens 1,5 Liter, denn trinken ist wichtig, auch hier solltest Du auf die Wahl des richtigen Modells achten. Hier findest Du mehr Informationen.
  • Stirnlampe, falls es mal neblig wird oder die Sicht anderweitig schlecht ist
  • Kompass, damit Du auch die Richtung nicht verlierst, falls Ihr mal von der Tour abkommt
  • Karten sind sehr wichtig, um sich abseits der Pisten zurechtzufinden.
  • Aufgeladenes Handy oder Smartphone ist unabdingbar um im Notfall Hilfe rufen zu können.
  • Erste-Hilfe-Set mit Rettungsdecke brauchst Du, dass Du für den Notfall ausgerüstet bist, bis die Bergwacht eintrifft.
  • Sonnenschutzcreme solltest Du dabei haben den der Schnee reflektiert die Sonnenstrahlen somit herrscht auf dem Berg eine hohe Sonnenbrandgefahr.
  • Bargeld, denn nichts ist schöner als nach einer anstrengenden Tour in einer Berghütte einzukehren.
  • Ausweis, damit Dich die Bergwacht im Worst Case identifiziert werden kannst.
  • Lawinenschaufel, um Dich und Deine Freunde eventuell wieder ausbuddeln zu können
  • Lawinensonde kann im Notfall leben retten.
  • Lawinenlagebericht besonders wichtig, dass Du den Überblick über Gefahrenzonen behältst und es erst gar nicht zu einem Notfall kommt.

Wie pflegt ma Tourenski richtig?

Grundsätzlich solltest Du vor jeder Saison eine Generalüberholung Deiner Tourenski vornehmen. Das bedeutet unter anderem wachsen und die Kanten schleifen. Außerdem sollte etwaige tiefe Kratzer ausgebessert werden.

Vor jeder Tour ist wichtig sich die Unterseite anzuschauen und eventuell noch ein Mal zu wachsen. Das hängt damit zusammen, dass die Ski durch die Felle besonders beansprucht werden. Kontrolliere außerdem die Bindung auf eventuelle Risse oder Beschädigungen. Eine defekte Bindung kann zu schweren Unfällen führen.

Nach der Tour solltest Du die Ski einmal mit einem lauwarmen Tuch vorsichtig abreiben, vor allem wenn Du Fellkleber benutzt. Die Rückstände des Klebers können das Material angreifen.

Tipp:
Bringe Deine Ski vor der Saison am besten zu einem Ski Händler in Deiner Nähe, diese bieten meist einen Service an, um Deine Ski wieder fit zu machen.

Wie werden Tourenski richtig angezogen?

Du stehst oben am Hang, mit den Skischuhen voll Schnee und Deine Ski Rutschen langsam Richtung Tal? Um das zu verhindern hier die 5 wichtigsten Tipps, zum Anziehen der Ski.

  1. Stelle Deine Ski stets parallel zum Hang, so können sie nicht wegrutschen, wenn Du gerade in die Bindung steigst.
  2. Befreie vor allem die Sohle des Schuhs vom Schnee, ansonsten riskierst Du, dass die Bindung nicht richtig schließt.
  3. Achte darauf gerade in die Bindung zu gehen, stehst Du leicht schräg, kann es sein, dass die Bindung verkantet schließt. Fährst Du dann, ist es möglich, dass sich die Bindung öffnet oder sogar bricht.
  4. Ziehe zuerst den Ski an, der weiter unten am Hang liegt, dass Du mehr Stabilität hast und nicht direkt los rutschst.
  5. Nun die Skispitze zuerst in den vorderen Teil schieben und kräftig die Verse herunterdrücken bis die Bindung einrastet
Der Skischuh in der Bindung
Den Skischuh wie hier gerade in die Touren-Bindung stellen.

Welche Alternativen zum Tourenski gibt es?

Skifahren ist nicht unbedingt Dein Ding oder Du traust Dir Skitouren nicht zu? Dann gibt es natürlich auch Alternativen. Die beiden bekanntesten sind Schneeschuh-Wandern und das Splitboard.

Schneeschuhe

Wenn Du nicht wirklich auf eine rasante Abfahrt stehst, sondern lieber in Ruhe die Umgebung genießen willst, empfehlen sich für Dich Schneeschuhe. Diese werden an Deinem herkömmlichen Winterstiefel festgeschnallt. Schneeschuhe verhindern das einsinken im Schnee und erleichtern somit das Wandern. Denn sie verteilen das eigene Körpergewicht auf eine größere Fläche.

Splitboard

Bist Du ein passionierter Snowboarder und willst trotzdem auf Skitouren gehen ist das Splitborad genau Dein Ding. Im Prinzip ist es ein normales Snowboard, welches Du mittels einfacher Handgriffe umbauen kannst zu ein paar einfacher Tourenski. Du kannst also den Berg erklimmen, oben wieder zum Snowboard umbauen und dann die Abfahrt genießen.

Welches Zubehör gibt es für Tourenski?

Neben dem reinen Ski benötigst Du für eine erfolgreiche Skitour, weiteres Zubehör und Extras. Welche das sind, zeigen wir Dir hier.

Felle

Skifelle sind auf jeden Fall ein Muss für jeden Tourenskifahrer. Sie verhindern beim Aufstieg das Abrutschen nach hinten. Gleichzeitig müssen sie aber einen geringen Widerstand haben um voranzukommen. Es gibt auch hier verschiedene Arten von Skifellen. Letztendlich musst Du für Dich entscheiden welche für Dich am praktischsten sind.

Die Tourenski Bindung

Die Bindung eines Tourenskis unterscheidet sich stark von der eines normalen Alpin-Ski. Das besondere ist, dass die Ferse beim Aufstieg frei beweglich sein muss, ähnlich wie beim Langlauf. Bei der Abfahrt muss der Fuß fest in der Bindung stehen. Auch hier gibt es verschiedene Arten von Bindungen.

Rahmen Bindung

Hier wird der gesamte Fuß in einem Rahmen befestigt. Er steht somit fest in der Bindung, was vor allem bei den Abfahrten eine hohe Stabilität gewährleistet. Sie sind zudem sehr einfach in der Handhabung und somit super für Anfänger geeignet.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass die gängigen Skischuhe alle mit der Bindung kompatibel sind. Du musst die also unter Umständen keine neuen Schuhe kaufen.

Tech-Bindung

Diese Bindung ist eher für Erfahrene geeignet. Hier wird der Fuß mithilfe von Pins nur an bestimmten Punkten fixiert. Der Vorteil ist, dass somit Gewicht eingespart werden kann, was wiederum den Aufstieg erleichtert. Der Nachteil daran ist, dass für diese Bindung teure Spezialschuhe nötig sind.

Aluminium Spitze

Manche Skier haben an der Spitze eine Kappe aus Aluminium. Hast Du vor auch in eher felsigen oder steinigen Gebieten Touren zu unternehmen ist das sehr zu empfehlen. Gerade gegen Steine und andere kleine Hindernisse sind die Ski so geschützt.

In der folgenden Tabelle findest Du weitere Extras, die nützlich für Dich sein können.

Tourenskistiefel Dieser muss zu Deinem Skityp passen, informiere Dich am besten vorab hier.
Gamaschen Damit verhinderst Du, dass Schnee in den Skischuh gerät und Deine Füße nass werden.
Fangriemen Diese verhindern im Fall eines Sturzes, dass Deine Ski verloren gehen.
Tourenstöcke Diese sollten höhenverstellbar sein und einen breiten Teller haben, sodass sie auch für Tiefschnee geeignet sind.
Skihelm Die Wahl des Skihelms ist besonders wichtig, denn er kann im Zweifelsfall Dein Leben retten.
Skibrille Sie kann Dich vor möglicher Schneeblindheit retten, Du solltest sie ebenfalls mit Bedacht auswählen und Dich informieren.
Felle mit Fellspray Diese solltest Du auf keinen Fall vergessen, um Sicherheit beim Aufstieg zu gewährleisten.
Harscheisen Hab sie dabei, denn wenn die Oberfläche vereist ist haben die Fehler nicht mehr genug widerstand.
Funktionsunterwäsche Um auch auf langen Touren nicht zu erfrieren, brauchst Du auf jedenfalls hochwertige Funktionsunterwäsche, denn sie reguliert den Wärmeaustausch Deines Körpers.
Socken Blaue Zehen nach einer langen Tour sind nicht nur unschön, sondern auch gefährlich, Du solltest also auf jeden Fall sehr warme Socken tragen.
Tourenhose Der Aufstieg ist anstrengend und auf dem Berg bläst der Wind, Du solltest also auf eine atmungsaktive Hose wert legen.
Fleecejacke Eine Fliesjacke für drunter ist immer eine gute Ergänzung. Sie hält den Körper warm und Du kannst sie ausziehen, wenn Dir zu warm wird.
Hardshelljacke Um Dich vor Nässe und Wind zu schützen, brauchst Du eine gute Hardshelljacke.
Tourenrucksack Für Proviant, Trinken aber auch Zubehör wie Harscheisen ist ein geräumiger Tourenrucksack ein muss.

Tourenski Test-Übersicht: Welche Tourenski sind die Besten?

Stiftung Warentest und Co. haben hohe Teststandarts, deswegen lohnt sich ein Blick auf die Testungen dieser Seiten immer.

Testmagazin Tourenski Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Nein, kein Tourenski-Test verfügbar.
Öko Test Nein, kein Tourenski-Test verfügbar.
Konsument.at Ja, allerdings nur über Tourenski-Bindungen. 2014 Nein Hier klicken
Ktipp.ch Nein, kein Tourenski-Test verfügbar.

Offensichtlich gibt es keinen stichhaltigen Test von einer der großen Test-Oragnisationen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Tourenski

Hast Du noch Fragen, die oben nicht geklärt wurden? Bestimmt findest Du hier ein paar weitere nützliche Antworten.

Warum ändert sich die Breite in der Mitte je nach Länge des Skis?

Das hängt damit zusammen, dass umso größer Du bist, Du auch oft größere und breitere Füße hast. Um trotzdem optimale Stabilität beibehalten zu können, werden die Maße angepasst.

Wie oft sollte man eine Tourenski wachsen?

Tourenski sind außergewöhnlichen Situation ausgesetzt. Um möglichst lange Freude an Deinen Ski zu haben, solltest Du Deine Tourenski am besten vor jeder Tour einmal gründlich wachsen. Mehr Tipps zu Pflege findest Du weiter oben.

Welches Wachs sollte man benutzen?

Am besten benutzt Du normales Universalwachs und machst dieses heiß. Zu Hause geht das am besten mit einem alten Bügeleisen. Allerdings solltest Du darauf achten, dass das Wachs kein Fluor enthält, denn darauf haftet der Fellkleber nicht mehr.

Warum gibt es Herren und Frauen Ski?

Das hängt mit dem unterschiedlichen Körperbau von Männern und Frauen zusammen. Frauen sind meist etwas zierlicher gebaut als Männer, weswegen sie leichtere Ski benötigen, um nicht unnötig Kraft aufzuwenden.

Ist Skitouren-Fahren schwer?

Grundsätzlich solltest Du gerade für längere Touren eine gute Kondition haben. Aber das lässt sich auch trainieren, indem Du regelmäßig laufen gehst oder mit kleineren Touren startest und Dich langsam steigerst. Allerdings solltest Du Ski-Vorkenntnisse haben, denn das Fahren in Tiefschnee oder auf vereisten Oberflächen ist wesentlich anspruchsvoller als das einfache Fahren auf der Piste.

Wie lange kann man Tourenski benutzen?

Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Beispielsweise die Lagerung und Pflege, aber auch was für Touren Du vorhast. Gerade bei anspruchsvollen und langen Touren sind die Ski immensem Strapazen ausgesetzt. In der Regel kann man aber sagen, dass der Ski zwischen 80 und 100 Skitage lang halten sollte. Danach kommt es meist zu starken Gebrauchsspuren und das Fahrgefühl lässt nach.

Was ist der Unterschied von Skitouren und Langlauf?

Der größte Unterschied zwischen Langlauf und Tourenski ist, dass man sich beim Langlauf eher in der Ebene befindet. Bei Skitouren hingegen besteigt man unter Umständen große Berge und hat steile Abfahrten. Das ist beim Langlauf nicht der Fall.

Wie viele Kalorien verbrennt man mit Skitouren?

Skitouren sind echte Fatburner. Tatsächlich verbraucht man auf einer anständigen Skitour ungefähr 730 Kalorien pro Stunde. Deshalb ist es umso wichtiger ausreichend Proviant dabei zu haben.

Kann man mit den Tourenski auch Abfahrt-Alpin fahren?

Grundsätzlich ja. Bedenke aber, dass Tourenski für andere Anforderungen ausgelegt ist und das Fahrgefühl beim Alpin nicht so schön ist. Außerdem gibt es große Unterscheide zwischen diesen Ski-Arten und es kann unter Umständen auch gefährlich sein mit den Tourenski die Pisten runterzubrettern.

Weiterführende Quellen

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