Ständig am Frieren: So überstehst Du den Winter

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Tee im Winter

Dir ist schon wieder kalt und Du bist ständig am Frieren? Besonders an kalten Tagen im Winter friert man am häufigsten. Die Finger, Füße und Nase wird kalt.

Du kannst Dich kaum noch bewegen und willst Dich am liebsten in einer warmen Decke einschließen. Meist friert man aufgrund von fehlender Wärme. Doch was kann gegen das ständige Frieren tun? Hier in unserem Ratgeber findest Du die besten Tipps, wie Du den Winter überstehst.

Das wichtigste in Kürze

  • Beim Frieren handelt es sich lediglich um eine gewöhnliche Empfindung.
  • Frieren kann viele mögliche Ursachen haben – meist aufgrund von Kälte.
  • Kälterezeptoren sind Rezeptoren, die ständig die Körpertemperatur messen und diese Informationen weitergeben.
  • Es gibt viele Tipps und Tricks, die Dich vor dem Frieren bewahren.

Hintergründe: Was Du über das ständige Frieren wissen solltest

Häufig kommt das Frieren nicht einfach so und es steckt mehr dahinter. Bevor Du versuchst alle mögliche Tipps auszuprobieren, solltest Du Dich vorher über einige Hintergründe informieren. Hier in unserem Ratgeber beantworten wir Dir wichtige Fragen rundum über das Frieren.

Warum friert man?

Wenn Du frierst, heißt es, dass Dir Wärme fehlt. Sei es innerhalb oder außerhalb des Körpers. Du fängst an mit den Zähnen zu klappern. Die Gefäße Deiner Haut ziehen sich zusammen. Du kriegst auf einmal Gänsehaut. Deine Körperhaare richten sich auf. Das sind alles Anzeichen dafür, dass Du gerade frierst. Aber nicht nur Anzeichen, sondern auch Hinweise um gegen das Frieren entgegenzuwirken.

Wenn die Temperatur Deines Blutes anfängt zu sinken, schlägt das Gehirn Alarmstufe Rot. Das Gehirn registriert eine Abweichung vom eigentlichen Wert und erhält von sogenannten Kälterezeptoren fortlaufend Informationen.

Die Kälterezeptoren messen ständig unsere Körpertemperatur. Ist es gerade zu warm, zu kalt oder genau so richtig? Der menschliche Körper misst durchschnittlich eine Temperatur von 27 Grad Celsius.Wenn der Wert abweicht, wird das direkt vom Gehirn registriert. Dabei handelt es sich um Warnsignale, die vor eine Abkühlung des Körpers aufmerksam macht.

Das Zähneklappern deutet darauf hin, dass Deine Muskeln frieren. Durch das Klappern versucht man Wärme zu produzieren. Beim Zusammenziehen der Gefäße Deiner Haut werden Deine Arme und Beine weniger durchblutet, damit die Wärme nicht verloren geht.

Wenn Du Gänsehaut kriegst, wird versucht so viel wie möglich Luft zwischen den Haaren einzuschließen. Ein sogenannten isolierendes Luftpolster, der den Körper wärmt.

Was sind mögliche Ursachen fürs Frieren?

Das Frieren kann viele mögliche Ursachen haben. Man friert also nicht nur aufgrund von Kälte, selbst an warmen Tagen friert man. Wie kommt es? Manchmal handelt es sich beim Frieren auch um Probleme, die medizinisch behandelt werden müssen.

So kann es sich um eine eingeschränkte Temperaturregulation des Körpers, eine beginnende Infektionskrankheit, ein erhöhtes Wärmebedürfnis oder einen zu niedrigen Blutdruck handeln.

Dabei spielt aber auch die Beschaffenheit des Körpers eine Rolle. So frieren schlanke Menschen schneller als dickere Menschen oder Ältere schneller als Jüngere. Wenn Du nicht weißt, warum Du ständig frierst und es sich um ein langfristiges Problem handelt, suche am besten einen Arzt auf.

Maßnahmen: So überstehst Du den Winter

Es gibt viele Möglichkeiten und Maßnahmen, die Du gegen ständiges Frieren tun kannst. Hier in unserem Ratgeber findest Du hilfreiche Tipps und Tricks im Alltag, die gegen das ständige Frieren entgegenwirken.

Die richtige Bekleidung

Wer kennt es nicht? An kalten Tagen wird besonders dicke und warme Kleidung getragen. Gerade im Winter solltest Du Dich richtig schön warm anziehen. Doch wie?

Stichwort Zwiebelprinzip! Mit dem Zwiebelprinzip bist Du perfekt für kalte Tage eingepackt und kannst nichts Falsches machen. Beim Zwiebelprinzip handelt es sich um das Tragen von mehreren Bekleidungsschichten.

Beachte beim Anziehen dabei, dass die Kleidungsstücke nicht eng anliegend am Körper getragen werden sollte. Benutze also Kleidung, die etwas weiter sind. So können sich zwischen den Schichten kleine Luftpolster bilden, die die Wärme speichern. Zudem willst Du Dich auch nicht unter eine Horde von engen Klamotten ersticken lassen.

Die erste Kleidungsschicht sollte am besten ein Material aus Fleece oder Polyester haben. Materialien aus Fleece oder Polyester besonders sind atmungsaktiv und transportieren die Feuchtigkeit nach Außen. Danach kannst Du einfach ganz normal mit alles Mögliche weiter schichten.

Sollte Dir irgendwann zu warm werden, kannst Du einige Schichten immer wieder ablegen. Am Ende kannst Du Deinen Zwiebellook mit einer dick gefütterten Jacke abrunden.

Kälte gegen Kälte

Es hört sich zwar absurd an, aber kurze Kälteimpulse härten Dich ab! Die Kälte mit Kälte konfrontieren? Dafür braucht es eine große Portion Überwindung. Aber es lohnt sich!

Durch einen plötzlichen Temperaturunterschied wird die Durchblutung angeregt und reguliert. Die Blutgefäße verengen und weiten sich durch die Reize aus. Dir wird warm und härtet Dich zudem ab.

Durch die kleinen Kälteimpulse wird der Kreislauf angeregt, das Immunsystem gestärkt und wir fangen an weniger zu frieren. Die üblichste Methode: Wechselduschen.

Brennende Schärfe

Du frierst oft und magst scharfes Essen? Dann nur her damit! Scharfes Essen ist eine perfekte Art, die von Innen schön aufwärmt. Ganz oben auf der Liste sind dabei Chili, Peperoni und Ingwer.

Dabei zeigt vor allem der Inhaltsstoff Capsaicin Wirkung, die für das Brennen am Mund sorgen. Durch das Aufnehmen von etwas Scharfem heizen unseren Körper auf und geben uns lange ein Gefühl von Wärme. Dabei kann es sich um scharfen Essen, Gewürze oder auch Getränke handeln.

In Bewegung bleiben

Bewegung ist das A und O gegen Frieren. Durch das aktive Bewegen des Körpers wird die Durchblutung und der Kreislauf angeregt. Dadurch wird vor allem Wärme produziert. Die Muskeln werden angereizt und erzeugen Wärme. Bleibe also immer fit und bewege Dich so viel wie möglich.

Fange schon direkt am Morgen damit an. Versuche nach dem Aufstehen Dich schön auszustrecken, springe und hüpfe etwas und rege so Deine Muskeln und Gelenke an.

Wer fleißig ist, bewegt sich auch in der frischen Luft und treibt Sport. Dabei hilft vor allem das regelmäßige Laufen, Radfahren oder andere Sportarten, die die Ausdauer trainiert. Sport treiben ist besonders gut für den Kreiskauf und sorgt für weniges Frieren.

Tipp:
Gerade dann, wenn Du in der Kälte warten musst, kann Dir etwas Bewegung helfen. Dabei können es auch kleine Bewegungen sein. Zehen hoch und runter rollen, Hände zu Fäusten formen und wieder locker lassen oder auch tiefes ein- und ausatmen.

Warmer Tee

Wenn man nach einem kalten Tagen nach Hause kommt, gibt es nur einen Retter des Tages. Richtig geraten: der warme Tee!

Ganz simpel: Wasser aufkochen, Tasse bereitstellen und Teebeutel einziehen lassen. Tee schmecken nur gut, sondern dienen perfekt auch als Wärmespender. Vor allem Tee-Sorten mit speziellen Kräutern und Gewürzen, die schön feurig sind, helfen gegen das Frieren.

Tipp:
Trinke viel Tee mit Ingwer! Ingwer-Tee ist das beste Hausmittel gegen Frieren. Es wärmt nicht nur auf, sondern stärkt zudem das Immunsystem und hilft gegen Halsschmerzen.
Warmer Tee
Warmer Tee wärmt auf und hilft so gegen das ständige Frieren.

Wärmflasche bereit halten

Die Wärmflasche – der ständige Begleiter im Winter. Du bist gerade zu Hause und ein schönes warmes Getränk hilft nicht? Dann her mit der Wärmflasche. Mit Hilfe von heißem Wasser wird die Wärmflasche aufgewärmt und sorgt dadurch für ein langfristiges Gefühl von Wärme.

Durch das Wärmen mit einer Wärmflasche werden die Blutgefäße ausgeweitet und so die Durchblutung angeregt. Die Verkrampfung Deiner Muskeln lässt langsam nach und die Wärme wird am ganzen Körper weitergegeben.

Tipp:
Fülle die Wärmflasche nur bis zur Hälfte mit Wasser auf und drücke nach dem Wassereinlass die Luft raus. So vermeidest Du, dass das Wasser plötzlich überläuft und abkühlt.

Warme Gedanken

Viele glauben nicht daran, aber warme Gedanken sorgen für eines warmes Gefühl. Durch die eigene Vorstellungskraft ist es möglich seinen Körper aufzuwärmen. Schließe Deine Gedanken und denke an Deinen letzten Sommer und den Sonnenstrahlen, die Deinen Körper mit Wärme versorgt haben.

Durch die warmen Gedanken hört Dein Körper auf zu verkrampfen und die Muskeln werden langsam gelockert. Die Durchblutung wird wieder angeregt und Du bekommst direkt ein Gefühl von Wärme.

Rücken
Im Winter ist es kalt, man fängt an zu frieren. Mit einigen Tipps überstehst Du den auch den Winter.

Trivia: Was Du sonst noch über das ständige Frieren wissen solltest

Du hast noch Fragen? Hier findest Du alle Informationen, die Du sonst noch über das ständige Frieren wissen solltest.

Warum frieren Frauen stärker als Männer?

Grundsätzlich frieren Frauen schneller, häufiger und stärker als Männer. Meist aufgrund von physiologischer Natur. Im Durchschnitt haben Männer einen höheren Muskelanteil als Frauen. Muskeln produzieren Wärme und sorgen selbst im Ruhestand für ein wärmendes Gefühl.

Zudem sind Frauen dünnhäutiger als Männer. Durch die dünnere Hautschicht kann Kälte leichter in den Körper eindringen und man kühlt so schneller aus.

Ab wann deutet das Frieren auf einen medizinischen Notfall?

Wenn Du frierst, handelt es sich meist nur um eine gewöhnliche Empfindung. Das ist vor allem in Kombination mit Kälte ganz normal. Weist Du aber zudem noch andere Symptome auf, solltest Du einen Arzt aufsuchen gehen.

Dabei kann es sich beispielsweise um eine Grunderkrankung handeln, die schnell behandelt werden muss. In vielen Fällen kann das Frieren zu einer Unterkühlung des Körpers hindeuten, welches ernst genommen werden sollte.

Was kann man vorbeugend gegen das Frieren tun?

Muskelaufbau ist angesagt! Richtig gehört, mit etwas mehr Muskeln kannst auch Du aktiv was gegen das ständige Frieren tun. Muskeln haben einen aktiven Metabolismus, der ständig Energie verbraucht. Dadurch produzieren Muskeln im Körper immer wieder Wärme, auch wenn die Muskeln nicht zum Einsatz kommen.

Fazit

Der Winter ist schön. Wäre doch nicht diese Kälte, die Dich immer zum Frieren bringt. So muss es aber nicht sein. Das Frieren ist nur eine gewöhnliche Sinnesempfindung, die mit ein paar warmen Gedanken schnell wieder weggehen.

Mit Hilfe von einfachen Tipps, schaffst auch Du den Winter zu überstehen. Warm anziehen, warm essen und warm denken – so einfach kann es gehen!

Viel Bewegung – die beste Methode gegen das Frieren. Frierst Du beim nächsten Mal wieder, denke daran: Kreislauf und Durchblutung in Schwung bringen.

Weiterführende Links und Recherchequellen

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