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Pizzastein: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Pizza liegt auf dem Pizzastein

Du möchtest knusprige Pizza wie vom Italiener oder wie frisch aus Italien selbst? Da kann die klassische Tiefkühlpizza leider nicht mithalten. Doch auch selbstgemachte Pizza gelingt im Backofen nicht so gut wie bei den Profis. Der Pizzastein kann dabei Abhilfe schaffen und Dich zumindest gedanklich oder geschmacklich zu Deinem Lieblingsitaliener bringen.

In diesem Beitrag haben wir die wichtigsten Kaufkriterien gesammelt und widmen uns aktuellen Pizzastein Tests.

Unsere Favoriten

Der beste Pizzastein für einen Kugelgrill: Weber Pizzastein 26 cm
“Pack den Pizzastein und einen Grill ein und mach Dir leckere Pizza wann und wo Du willst.”

Der beste Pizzastein für einen Gasgrill: Blumtal Pizzastein Gasgrill & Pizzaschieber
“Mit diesem Pizzastein bist Du der Star auf der nächsten Grillparty.”

Der beste Pizzastein für den Backofen: Vesuvo Pizzastein
“Hol Dir Italien nach Hause! Mit diesem Pizzastein kommt Dein Lieblingsitaliener aus deinem Backofen.”

Der beste Pizzastein für Grill und Backofen: Navaris Pizzastein XL
“Der Allrounder ist für jeden Anlass bestens vorbereitet.”

Der beste Pizzastein für ein kleines Budget: Cucina di Modena Pizza Stone
“Nutze die Vorteile eines Pizzasteins, ohne viel Geld auszugeben.”

Der beste Pizzastein für anspruchsvolle Köche: Dolce Mare Pizzastein schwarz
“Dieser Pizzastein kann sogar die Ansprüche von Profiköchen erfüllen.”

Der beste Pizzastein zum Brotbacken: Amazy Pizzastein
“Frisches Brot wie vom Bäcker aber aus der eigenen Küche. Mit diesem Pizzastein ist das gar kein Problem.”

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Pizzasteine verschaffen Dir Pizza wie vom Italiener für Zuhause
  • Die Handhabung ist sehr einfach
  • Pizzasteine eignen sich für Küchenprofis und Hobbyköche
  • Die Pflege und Reinigung von Pizzasteinen ist kein großer Aufwand
  • Pizzasteine lassen sich im Backofen und auf dem Grill verwenden

Die besten Pizzasteine: Favoriten der Redaktion

Du möchtest wissen, welcher Pizzastein für Dich am besten geeignet ist? Wir haben Dir hier eine Übersicht unserer Favoriten zusammengestellt. So findest Du garantiert den richtigen Pizzastein für Deinen Nutzen.

Der beste Pizzastein für einen Kugelgrill: Weber Pizzastein 26 cm

Was uns gefällt:

  • Passt durch den kleinen Durchmesser auf jeden Kugelgrill
  • Der Grill und der Pizzastein können leicht transportiert und dadurch auch auf öffentlichen Flächen verwendet werden
  • Der Hersteller Weber ist auf Grill-Zubehör spezialisiert
  • Ist perfekt für eine einzelne Pizza
  • Besteht aus Cordierit und ist dadurch sehr robust
Was uns nicht gefällt

  • Ist nur für 1-2 Personen geeignet, da nur eine Pizza zurzeit gebacken werden kann
  • Nicht optimal für den Einsatz in Backöfen

Redaktionelle Einschätzung

Der Pizzastein von Weber hat eine runde Form und einen Durchmesser von 26 cm. Damit hat dieser die perfekten Voraussetzungen, um auf einem Kugelgrill eingesetzt zu werden. Die Größe wurde vom Hersteller Weber auf die Weber-Grills angepasst und lässt sich daher optimal mit diesen kombinieren. Der Stein besteht aus Cordierit und kann bei Temperaturen von bis zu 400 Grad eingesetzt werden.

Dazu ist dieses Exemplar nur ca. 3 cm dick und wiegt 1,5 kg, wodurch sich der Stein leicht transportieren lässt. So kannst Du ganz einfach den Grill und den Pizzastein einpacken, beispielsweise in den Park fahren und dort leckere Pizza genießen. Die Größe des Steins eignet sich am besten für eine einzelne Pizza zurzeit und ist daher eher bei kleineren Haushalten zu empfehlen.

Im Lieferumfang ist ein rundes Blech enthalten, auf der die Pizza belegt werden kann. Dies ist sehr praktisch, da sich die Pizza leicht vom Blech auf den Pizzastein schieben lässt. Anschließend kann das Blech zum Servieren der Pizza genutzt werden.

Negativ anzumerken ist allerdings, dass dieser Stein nicht optimal für den Einsatz in einem Backofen ist. Dieser Pizzastein eignet sich für Besitzer eines einfachen Kugelgrills, die Stein und Grill gerne auf öffentlichen Flächen verwenden.

Der beste Pizzastein für einen Gasgrill: Blumtal Pizzastein Gasgrill & Pizzaschieber

Was uns gefällt:

  • hält bis zu 1200 Grad aus
  • eignet sich auch für den Gasgrill mit höheren Temperaturen
  • Auch zum Brotbacken geeignet
  • Das Set enthält bereits eine Pizzaschaufel
  • Lässt sich auch bei Backöfen und anderen Grillen einsetzen
Was uns nicht gefällt

  • Der Schieber hat nicht die beste Qualität, erfüllt aber seinen Zweck

Redaktionelle Einschätzung

Der Blumtal Pizzastein ist ein eckiger Stein mit den Maßen 38 x 30 cm und weist einen hell-beigen Farbton auf. Insgesamt kommt der Stein auf ein Gewicht von ca. 3 kg, daher ist die Handhabung mit diesem Pizzastein noch recht einfach.

Auf einem Gasgrill werden in der Regel höhere Temperaturen erzielt als im Backofen oder auf einem Holzkohlegrill. Der Blumtal Pizzastein besteht aus Cordierit und wurde so hergestellt, dass er Temperaturen von bis zu 1200 Grad aushalten kann. Daher ist er für den Einsatz auf dem Gasgrill optimal, lässt sich aber auch auf Kohlegrills oder im Backofen anwenden.

In diesem Set ist neben dem Pizzastein ein Pizzaschieber mit einem 85 cm langen Stiel enthalten. Der Pizzaschieber erleichtert den Transport der Pizza auf den Pizzastein und verhindert, dass Du mit Deinen Händen mit den heißen Temperaturen des Grills in Kontakt kommst. Hier ist allerdings anzumerken, dass der Pizzaschieber nicht dieselbe Qualität aufweist wie der Pizzastein.

Der Pizzastein eignet sich ebenso zum Brotbacken im eigenen Backofen. Auch andere Teigwaren, wie beispielsweise Flammkuchen, können ohne Probleme auf dem Stein gebacken werden. Dieser Stein ist vor allem für Besitzer eines Gasgrills gedacht, da der Pizzastein optimal für die hohen Temperaturen ist.

Der beste Pizzastein für den Backofen: Vesuvo Pizzastein

Was uns gefällt:

  • In dem Set ist neben der Pizzaschaufel auch ein Kochbuch und Pizzamehl enthalten
  • Die Maße 38 x 33 x 1,5 passen optimal in den Backofen
  • Kann auch auf dem Grill verwendet werden
  • Hat abgerundete Ecken, damit die Handhabung erleichtert wird
  • Es passen auch mehrere kleine Pizzen nebeneinander auf den eckigen Stein
Was uns nicht gefällt

  • benötigt ca. 45 Minuten zum vorheizen

Redaktionelle Einschätzung

Der Pizzastein von Vesuvo ist ein eckiger Stein mit den Maßen 38 x 33 x 1,5 cm. Damit ist der Pizzastein optimal für den Einsatz im Backofen, da er in jeden Backofen mit Standardmaßen hinein passt. Durch die geringe Stärke ist der Stein mit 3 kg recht leicht und somit gut für den Alltag geeignet. Die Ecken des Steins wurden vom Hersteller abgerundet, um mögliche Verletzungen beim Anwender oder Schrammen am Backofen zu verhindern.

Durch die eckige Form ist es möglich mehrere kleine Pizzen gleichzeitig zu backen, daher eignet sich der Stein auch bei einem Haushalt mit mehreren Personen. In dem Set ist ebenso ein Pizzaschieber, ein Kochbuch und Pizzamehl enthalten. Du kannst also direkt mit dem Pizzabacken loslegen.

Der einzige Nachteil des Produktes ist es, dass der Pizzastein trotz der geringen Stärke recht lange zum Aufheizen braucht. Dieser muss fast 45 Minuten im Backofen sein, bevor die Pizza gebacken werden kann. Diese Zeit kann allerdings optimal genutzt werden, um den Teig auszurollen und die Pizza zu belegen, sodass diese im Anschluss nur noch kurz in den Ofen muss.

Dieser Pizzastein eignet sich besonders für den Gebrauch Zuhause im eigenen Backofen sowie für Nutzer, die keine großen Ansprüche an den Stein stellen.

Was uns gefällt:

  • Der runde Stein mit 30 cm Durchmesser ist perfekt für mehrere kleine oder eine große Familienpizza
  • Passt sowohl in den Backofen als auch auf den Grill
  • Der Stein ist aus Cordierit und speichert dadurch sehr gut Wärme
  • Lässt sich bei bis zu 800 Grad nutzen
  • Die optisch ansprechende Platte kann auch zum Servieren von Speisen verwendet werden
Was uns nicht gefällt

  • Der Stein muss vor der Reinigung gut abkühlen, da er sonst reißen kann

Redaktionelle Einschätzung

Der Navaris Pizzastein XL ist der Alleskönner unter den Pizzasteinen. Er besitzt eine runde Form mit einem Durchmesser von 30 cm. Damit passt er in den Backofen und auf die meisten Grills. Der Stein ist 2 cm dick und wiegt nur ca. 2 kg, dadurch ist die Handhabung sehr einfach. Es finden hier sowohl mehrere kleine Pizzen als auch eine große Familienpizza Platz.

Der Stein besteht aus Cordierit und lässt sich bei Temperaturen von bis zu 800 Grad einsetzen. Das Material erlaubt es dem Stein sehr gut Wärme zu speichern und wieder abzugeben, wodurch bessere Ergebnisse erzielt werden können. Durch das Cordierit entsteht bei der Pizza das beliebte Steinofen-Aroma.

Der Stein selbst ist optisch sehr ansprechend und kann auch als Servierteller genutzt werden. Durch die runde Form entsteht dabei das typische italienische Lebensgefühl.

Der Nachteil des Steins ist, dass dieser für einen Cordierit-Stein leicht Temperaturempfindlich ist. Das heißt, der Stein muss immer gut und langsam auskühlen, da er sonst reißen kann. Um dies zu verhindern, sollte der Stein im Backofen oder auf dem Grill bleiben, bis dieser abgekühlt ist. Bei einem Backofen am besten mit geschlossener Backofentür. Bei der richtigen Pflege kann dieser Stein Dir lange eine Freude machen.

Dieser Stein eignet sich für Nutzer, die sowohl im Backofen als auch auf dem Grill eine Pizza zubereiten möchten. Die Flexibilität des Steins ist hier von Vorteil.

Der beste Pizzastein für ein kleines Budget: Cucina di Modena Pizza Stone

Was uns gefällt:

  • Gibt die Hitze besonders gleichmäßig ab
  • Die Oberfläche ist leicht porös, damit Feuchtigkeit besser aufgenommen werden kann
  • Ist sehr preisgünstig
  • Ist für Anfänger gut geeignet, die Pizzasteine erstmal testen möchten
  • Eignet sich für den Gebrauch in kleineren Haushalten
Was uns nicht gefällt

  • Kann ohne Mehl nur schlecht verwendet werden

Redaktionelle Einschätzung

Der Cucina di Modena Pizzastein stammt aus der unteren Preiskategorie und eignet sich somit sehr gut für Menschen, die kein großes Budget zur Verfügung haben oder die Funktionsweise eines Pizzasteins erstmal testen möchten. Dieser Pizzastein erzielt trotz des geringen Preises sehr gute Ergebnisse.

Der Stein hat eine runde Form mit einem Durchmesser von 26 cm. Damit passt er optimal in den Backofen und auf den Grill. Der Pizzastein ist 1 cm dick und ist mit einem Gewicht von 1 kg sehr leicht in der Nutzung. Aufgrund der Größe des Steins eignet er sich am besten für kleinere Haushalte.

Ein Vorteil dieses Steines ist es, dass die Hitze besonders gleichmäßig abgegeben wird. Dadurch wird der Boden an jeder Stelle gleich knusprig. Die Oberfläche des Pizzasteins ist absichtlich leicht porös gestaltet, da so Feuchtigkeit besser aufgenommen werden kann.

Ein Nachteil ist allerdings, dass durch den dünnen Stein die Pizza nicht ganz so knusprig wird wie bei anderen Herstellern. Dazu ist der Stein nicht gut beschichtet und sollte daher nicht ohne Mehl verwendet werden. Die Pizza kann ohne Mehl am Stein kleben bleiben.

Der beste Pizzastein für anspruchsvolle Köche: Dolce Mare Pizzastein schwarz

Was uns gefällt:

  • besteht aus sehr hochwertigen Materialien
  • Ist sehr leicht zu reinigen
  • Kommt inklusive E-Book und Pizzaschieber
  • Besteht aus Cordierit und kann daher sehr gut Wärme speichern und abgeben
  • Bricht nicht so schnell
Was uns nicht gefällt

  • Verhältnismäßig teuer

Redaktionelle Einschätzung

Der Dolce Mare Pizzastein ist die Profi-Variante eines Pizzasteins und eignet sich daher für Köche mit hohen Ansprüchen. Der Pizzastein besteht aus sehr hochwertigem Cordierit und besitzt die Maße 38 x 33 x 1,5 cm. Damit passt er in jeden Backofen mit Standard-Maßen und auf die meisten Grills. Der Stein hat eine schwarze Farbe, die ihn hochwertiger aussehen lässt. Dank des Farbtons fallen Verfärbungen nicht so leicht auf.

Das Material des Steins eignet sich hervorragend zum Speichern der Wärme. Anschließend wird die Wärme gleichmäßig an den Pizzateig abgegeben, sodass optimale Ergebnisse erzielt werden. Das Material ist sehr robust und hält auch große Temperaturunterschiede gut aus. Daher kommt es nur in den seltensten Fällen zu Rissen im Stein, die letztendlich zu einem Bruch führen könnten.

Durch die gute Beschichtung der Oberfläche des Steins lässt sich dieser sehr gut reinigen. Die meisten Verschmutzungen können sehr einfach mit einem leicht angefeuchteten Tuch entfernt werden. Bakterien werden durch die Hitze von selbst abgetötet.

Dieser Stein kommt im Set mit einem hochwertigen Pizzaschieber und einem E-Book, das weitere Hinweise und Rezepte zur optimalen Nutzung enthält. Die Qualität dieses Steins schlägt sich natürlich im Preis nieder, weshalb der Pizzastein im höheren Preissegment angesiedelt ist.

Der beste Pizzastein zum Brotbacken: Amazy Pizzastein

Was uns gefällt:

  • Brot und Brötchen werden besonders knusprig
  • Ist im Backofen oder auf dem Grill einsetzbar
  • Ist verhältnismäßig günstig
  • Bietet auch mehreren kleinen Pizzen Platz
  • Ist hitzebeständig bis 1200 Grad
Was uns nicht gefällt

  • bei falscher Nutzung kann der Stein brechen

Redaktionelle Einschätzung

Der Amazy Pizzastein ist auf das Backen von knusprigen Broten und Brötchen ausgerichtet. Hiermit lassen sich aber natürlich trotzdem Pizzen, Flammkuchen oder andere Teigwaren zubereiten.

Der Stein hat eine eckige Form mit den Maßen 38 x 30 x 1,5 cm und passt somit perfekt in den Backofen. Er kann natürlich auch zum Brotbacken auf dem Grill verwendet werden. Das Brot gelingt allerdings besser, wenn es in einem geschlossenen Raum gebacken wird. Daher sollte bei einem Grill ein Deckel vorhanden sein, damit optimale Ergebnisse erzielt werden können.

Dieser Pizzastein ist aus Cordierit und damit sehr hitzebeständig. Er hält Temperaturen von bis zu 1200 Grad aus. Für die Qualität des Steines ist er relativ preisgünstig. Das heißt, Du bekommst hier ein sehr gutes Produkt für einen relativ geringen Preis.

Ein Nachteil ist, dass der Stein bei der falschen Nutzung brechen kann. Du solltest also immer darauf achten, dass der Stein genug vorheizen und abkühlen kann.

Die Größe und Form des Steines ermöglichen es, dass auch mehrere Brote oder Brötchen Platz finden. Daher eignet er sich für Haushalte mit mehreren Personen.

Kaufratgeber für Pizzasteine

Du möchtest einen Pizzastein kaufen, weißt aber nicht was Du beim Kauf beachten sollst? Wir haben Dir hier die wichtigsten Kaufkriterien zusammengestellt und sagen Dir, worauf es beim Kauf ankommt.

Die Pizza ist fertig gebacken und bereit zum Verzehr

Diese Pizza schmeckt noch besser als sie aussieht. Deine nächste Pizza könnte auch so lecker sein!

Was ist ein Pizzastein?

Ein Pizzastein ist ein flacher Stein, der auf das Backen von Pizza ausgerichtet wurde. Dieser besteht meist aus Keramik, Stein oder Salz. Im speziellen Fall des Pizzasteins werden als Material häufig Cordierit, Schamott oder Lavastein verwendet. Durch den Pizzastein wird der Pizzaboden knuspriger, wodurch sich das Geschmackserlebnis verbessert. Es gibt Pizzasteine in unterschiedlichen Formen, Größen und Stärken, die sich jeweils für unterschiedliche Zwecke eignen.

Wie funktioniert ein Pizzastein?

Bei der klassischen Zubereitung von Pizza wird diese in einem Steinofen gebacken und ist bereits nach ca. 2-4 Minuten durchgebacken. Dies hat den Vorteil, dass so sowohl der Boden durch und knusprig wird, als auch der Käse verlaufen aber nicht austrocknen kann.

Dies ist bei herkömmlichen Backöfen nur schwierig zu erreichen, da die Höchsttemperatur hier nur ca. 250 Grad beträgt. Steinöfen kommen auf ca. 450 Grad. So entsteht häufig das Problem, dass der Boden noch nicht knusprig, der Käse allerdings schon verlaufen ist. Bleibt die Pizza nun noch länger im Ofen, trocknet der Käse aus.

Um dies zu verhindern, kann der Pizzastein helfen. Dieser speichert die Wärme des Backofens und gibt diese direkt und gleichmäßig an den Boden der Pizza ab. Somit kann ebenfalls nach ca. 4 Minuten eine perfekt knusprige Pizza entnommen werden, ohne dass der Käse ausgetrocknet ist.

Der Pizzastein nimmt beim Backen das Schwitzwasser des Teiges auf. Dies unterstützt den Effekt, dass die Pizza am Ende sehr knusprig wird. Die Feuchtigkeit im Backofen kann ansonsten das End-Ergebnis der Pizza negativ beeinflussen.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Pizzasteinen?

Beim Kauf eines Pizzasteins solltest Du Dir zunächst bewusst machen, wie Du den Stein nutzen möchtest. Je nachdem für welche Lebensmittel und welche Art von Ofen oder Grill Du den Pizzastein verwenden möchtest, erfüllt ein anderer Stein Deine Anforderungen.

Anwendungszweck

Pizzasteine können im Backofen aber auch auf dem Grill verwenden werden. Dabei gibt es Modelle, die sich für den Einsatz im Backofen besser eignen. Diese Modelle sind meist kleiner, da sie die Standardmaße eines Backofens (59×60 cm) nicht überschreiten sollten. Für die Verwendung auf einem Grill sollten die Maße des Steins natürlich an die Maße des Grill-Rosts angepasst werden. Bei einem Kugelgrill empfiehlt sich die Anschaffung eines runden Pizzasteins. Bei eckigen Grills passt eventuell ein eckiger Pizzastein besser auf den Rost.

Du möchtest mehr über die Nutzung von Kugelgrills wissen? Dann schau mal hier: Kugelgrill

Pizzasteine sind sehr hitzebeständig und können somit meistens im Backofen und auf dem Grill verwendet werden. Dabei sollte allerdings auf die Größe des Steins geachtet werden, damit dies auch passt. Da auf einem Grill oft mehr Platz ist, kann hier ein größerer Stein praktisch sein. So können mehrere Pizzen parallel gebacken werden. Kleinere Steine sind eher auf das Backen einer Pizza zurzeit ausgelegt.

Pizzasteine können auch zum Brotbacken verwendet werden. Dies ist von Vorteil, da Brote am Anfang des Back-Vorgangs viel Feuchtigkeit sowie eine gleichmäßige Unterhitze benötigen. Es kommen eigentlich alle Pizzasteine auch zum Backen von Brot oder Flammkuchen infrage.

Pizzasteinen können auch bei einem Gasgrill verwendet werden. Hier gibt es meist spezielle Aufsätze, die auf dem Gasgrill platziert werden können. Mithilfe der Abdeckung werden im Innenraum hohe Temperaturen erzeugt, die den Pizzastein aufheizen und so innerhalb weniger Minuten leckere Pizzen backen können.

Material

Pizzasteine bestehen im Normalfall aus Cordierit, Schamott oder Speckstein. Beim Material ist es besonders wichtig, dass dieses auch bis zu sehr hohen Temperaturen hitzebeständig und lebensmittelecht ist und Wärme gut speichern kann. Manche Pizzasteine werden aus einfacher Keramik hergestellt, dies hat sich allerdings als nicht optimal herausgestellt, da sie die Wärme oft nicht lange genug speichern können. Cordierit, Schamott und Speckstein sind Natursteine, die die Fähigkeiten besitzen, Feuchtigkeit aufzunehmen und Wärme zu speichern. Daher sind diese optimal für die Verwendung als Pizzastein.

Cordierit ist feuerfeste Keramik und meist teurer als andere Natursteine. Dafür besitzt der Cordierit feinere Poren, sodass er nicht so schnell reißt und mit Temperaturunterschieden besser zurechtkommt. Steine aus diesem Material können sogar direkt in die Glut gelegt werden, ohne dass sie dabei zu Schaden kommen. Hier empfiehlt es sich, einen glasierten Stein zu wählen, da diese leichter zu reinigen sind.

Schamott oder auch Quarzsand ist die günstigere Alternative. Hier ist allerdings darauf zu achten, dass der Stein schon während des Vorheizens im Backofen liegen sollte, damit der Stein keinen großen Temperaturunterschieden ausgesetzt wird. Auch das Abkühlen sollte vorsichtig und langsam geschehen. Schamott ist das Material, aus dem Original-Pizzasteinöfen hergestellt werden. Der Vorteil ist, dass der Stein über größere Poren verfügt, die Feuchtigkeit sehr gut aufnehmen können. So wird der Boden in der Regel sehr knusprig.

Beide Materialien sind sehr hitzebeständig und können problemlos im Backofen oder auf dem Grill eingesetzt werden.

Der Speckstein ist weiches und feuerfestes Material, dass bei professionellen Pizzaöfen verwendet wird. Dieser Stein eignet sich genauso wie die beiden anderen Steine, allerdings ist er empfindlicher und es können schnell Kratzer oder Risse entstehen.

Kurz und Knapp: Pizzasteine müssen sehr hohe Temperaturen aushalten können. Daher sind sie aus sehr hitzebeständigen Materialen, wie beispielsweise Schamott oder Codierit, gefertigt.

Größe des Pizzasteins

Pizzasteine sind in verschiedenen Größen erhältlich. Hier kommt es ganz darauf an, wie Du den Stein nutzen möchtest.

Bei der Verwendung im Backofen solltest Du darauf achten, dass der Stein auch wirklich in den Ofen passt. Messe hierfür am besten Dein Backblech oder Rost aus und schaue, welche Maße eines Steins für Dich geeignet wären. Die Standardmaße eines Backofens betragen 59 x 60 cm.

Bei der Verwendung auf dem Grill sollte die Größe des Steins ebenso zur Größe des Grills passen. Allerdings hast Du hier oft auch Platz für größere Steine, auf denen Du mehrere Pizzen zurzeit backen kannst.

Runde Pizzasteine starten mit einem Durchmesser von 26 cm. Die meisten Steine liegen zwischen 28 und 37 cm. Bei eckigen Steinen sind die Maße im Durchschnitt bei 30 x 40 cm. Für größere Gasgrills kommen auch Steine mit Maßen von 60 x 40 cm infrage.

Form des Pizzasteins

Pizzasteine können rund oder eckig sein.

Runde Pizzasteine haben den Vorteil, dass diese besser auf einen Kugelgrill oder klassischen Holzkohlegrill mit rundem Grill-Rost passen. Diese Steine sollten ebenso bevorzugt werden, wenn Du die klassische runde Form bei einer Pizza bevorzugst. Eine runde Pizza passt optimal auf einen runden Pizzastein.

Eckige Pizzasteine eignen sich besser für eckige Grille, da diese dort die Form des Grills besser ausfüllen. Im Backofen kann bei einem eckigen Stein die vorhandene Fläche besser genutzt werden. Ebenso bieten eckige Pizzasteine mehr Platz, wodurch mehrere Pizzen parallel gebacken werden können. Eine einzelne Pizza besitzt hier meist auch mehr Fläche und kann somit mehr Personen sättigen.

Stärke des Pizzasteins

Pizzasteine sind im Schnitt zwischen 1 und 5 cm dick. Je dicker ein Stein ist, desto besser kann dieser die aufgenommene Wärme speichern und langfristig an die Pizza abgeben. Dicke Steine brauchen daher länger um aufzuheizen, dafür können mehrere Pizzen direkt hintereinander gebacken werden, ohne das der Stein zwischendurch neu aufgeheizt werden muss. Daher eignen sich diese für den Gebrauch in größeren Familien, bei Grill-Partys oder anderen Feiern. Dünnere Steine haben eine geringere Vorheiz-Zeit, dafür eignen sich diese eher für das Backen von einzelnen Pizzen und nicht für größere Mengen. Diese sind eher für den alltäglichen Gebrauch geeignet.

Für den Gebrauch Zuhause reichen Steine mit einer Stärke von 1,5 bis 3 cm vollkommen aus. Ein Nachteil der dickeren Steine ist das Gewicht. Bei Pizzasteinen mit einer Dicke von 5 cm landet das Gewicht je nach Größe schnell bei bis zu 8 kg. Das hohe Gewicht erschwert natürlich die komfortable Nutzung des Steines.

Hier musst Du also genau abwägen, wofür Du den Stein nutzen möchtest und ob es sich lohnt in einen dickeren Stein zu investieren.

Kurz und Knapp: Je dicker der Stein, desto besser kann dieser Wärme speichern. Allerdings sorgt das höhere Gewicht für Schwierigkeiten in der Handhabung.

Reinigung des Pizzasteins

Pizzasteine müssen nach jeder Anwendung entsprechend gereinigt werden. Der Vorteil ist, dass Pizzasteine pflegeleicht sind. Durch die hohen Temperaturen werden Bakterien automatisch abgetötet. Äußere Verschmutzungen durch Mehl, Teigreste, Käse oder Belag sollten allerdings trotzdem nach jeder Nutzung entfernt werden.

Wichtig: Achte vor der Reinigung darauf, dass der Stein auch wirklich abgekühlt ist, damit Du Dir keine Verletzungen zuziehst.

Pizzasteine sollten nicht mit Wasser oder in der Spülmaschine gereinigt werden, da sich der Stein dann mit Wasser vollsaugt und bei der nächsten Nutzung die Feuchtigkeit nicht mehr so gut aufnehmen kann. Verschmutzungen sollten somit trocken oder nur mit einem leicht angefeuchteten Tuch abgewischt oder abgekratzt werden. Dafür kommt beispielsweise ein Ceranfeldkratzer oder eine Bürste infrage. Achte bitte darauf, dass Du den Stein dabei nicht zerkratzt.

Auch von der Verwendung von Spülmittel sollte abgesehen werden, da das Spülmittel die Farbe des Steins verändern und den Geruch annehmen kann. So kann auch der Geschmack des Spülmittels bei der nächsten Nutzung an die Pizza abgegeben werden. Du kannst auch die Selbst-Reinigungsfunktion des Backofens nutzen, um den Pizzastein mitzureinigen. Danach sollte der Stein im Backofen noch eine Weile abkühlen, da bei diesem Vorgang sehr hohe Temperaturen entstehen und Du Dir Verletzungen zulegen könntest.

Bei der ersten Verwendung des Pizzasteins kann sich die Farbe des Steins verändern. Dabei können ebenso dunkle Flecken entstehen. Dies ist ganz normal und hat keine Auswirkung auf die spätere Leistung des Pizzasteins. Wenn Du die Flecken entfernen möchtest, kann Du diese vorsichtig mit Schmirgelpapier abschmirgeln. Achte hierbei darauf, dass Du nicht zu viel Oberfläche entfernst. Ein Pizzastein aus einem glatten Material ist meist besser zu reinigen als raue Oberflächen. Daher hat glasierter Cordierit hier den Vorteil, dass es sich leichter reinigen lässt und seltener Flecken durch die Hitze entstehen.

Kurz und Knapp: Im Zweifel solltest Du immer die Angaben des Herstellers beachten.

Preis von Pizzasteinen

Die Preise für Pizzasteine können sehr stark variieren. Günstige Modelle sind schon ab ca. 10 Euro zu finden, Du kannst allerdings auch bis zu 100 Euro investieren. Dadurch findet sich sowohl für Anfänger als auch für Küchenprofis das richtige Modell.

Im Schnitt sollte man für einen vernünftigen Pizzastein 30 bis 40 Euro investieren.

Nutzung eines Pizzasteins

Bei der Nutzung des Pizzasteins sind einige Dinge zu beachten, damit Du Dich langfristig an Deinem Pizzastein erfreuen kannst.

Vorheizen des Pizzasteins

Pizzasteine müssen vor der Nutzung 30 bis 40 Minuten auf 250 Grad, also höchster Stufe, vorgeheizt werden. Als Einstellung im Backofen solltest Du Ober- und Unterhitze inklusive Umluft verwenden. Dabei ist der Pizzastein im besten Fall von Anfang an im Backofen oder liegt auf dem Grill, damit der Stein langsam erwärmt werden kann. Dies beugt Risse oder Kratzer im Stein vor. Nach der relativ langen Vorheiz-Zeit hat der Pizzastein genügend Temperatur aufgenommen und kann zum Backen verwendet werden. Die Zeit zum Vorheizen kann sehr gut dafür verwendet werden, den Pizzateig auszurollen und zu belegen, sodass die vorbereitete Pizza direkt in den Ofen oder auf den Grill kann.

Nach dem Vorheizen im Backofen kannst Du die Einstellung auf nur Unterhitze ändern, da dies für den eigentlichen Back-Vorgang ausreicht. Die Pizza ist anschließend innerhalb von 2 bis 4 Minuten fertig.

Einfetten des Pizzasteins

Der Pizzastein muss vor der Nutzung nicht eingefettet werden. Um zu verhindern, dass der Teig an dem Stein festklebt, kann die Oberfläche mit einer dünnen Mehlschicht belegt werden. Dies verhindert das Haften des Teigs am Steinboden. Sollte der Pizzastein über eine Beschichtung verfügen, ist dies meist ausreichend und es muss kein Mehl hinzugefügt werden. Das Mehl lässt sich nach der Nutzung leicht abwischen und hinterlässt kaum Rückstände oder Verschmutzungen.

Platzierung im Backofen

Der Pizzastein sollte auf einem Rost im unteren oder mittleren Teil des Backofens platziert werden. So wird sichergestellt, dass die Luft unter dem Pizzastein zirkulieren kann.

Qualität der gebackenen Pizza

Die Qualität der gebackenen Pizza zeigt sehr gut, wie gut die Qualität des Pizzasteins ist. Dabei spielt zum einen die Lösbarkeit vom Boden, zum anderen die Knusprigkeit der Pizza eine wichtige Rolle.

Lösbarkeit vom Boden

Der Pizzastein sollte es ermöglichen, dass die Pizza ganz einfach wieder vom Stein entfernt werden kann und nicht an diesem festklebt. Hierfür sind einige Steine extra glasiert, sodass eine glatte Oberfläche entsteht, die das Festkleben verhindert. Wenn eine Pizza ohne Hinzugabe von Mehl einfach von Stein entfernt werden kann, handelt es sich um einen qualitativ sehr hochwertigen Stein. Aber auch andere Steine können gute Pizzen hervorbringen. Hier muss die Oberfläche vorher mit Mehl bestäubt werden.

Knusprigkeit der Pizza

Die Knusprigkeit der Pizza sagt viel über die Qualität des Pizzasteins aus, da es letztendlich das Ziel des Steins ist, eine möglichst knusprige Pizza zu backen. Die Pizza wird knuspriger, wenn es dem Pizzastein gelingt, möglichst viel Flüssigkeit aufzunehmen und die gespeicherte Wärme gut an den Teig abzugeben. Dies gelingt bei dickeren Steinen meist besser als bei dünneren.

Welche Marken stellen qualitative Pizzasteine her?

Grundsätzlich gibt es Pizzasteine von vielen verschiedenen Marken. Die günstigeren Modelle sind im Nonfood Sortiment verschiedener Supermärkte zu finden. Diese werden meist nur zeitweise als Aktionsware angeboten, können aber auch online bestellt werden. Auch günstigere Pizzasteine backen die Pizza am Ende besser als ein normales Backblech.

Weber

Ein beliebter Anbieter für Pizzasteine ist der Grillhersteller Weber. Dieser ist für qualitativ hochwertige Produkte rund um das Thema Grillen bekannt. Die Pizzasteine des Herstellers Weber sind eher auf den Gebrauch auf einem Weber-Grill ausgerichtet und besitzen daher die dafür richtigen Maße. Der Pizzastein kann trotzdem im Backofen benutzt werden, solange er dort hineinpasst.

Vorwerk

Die Marke Vorwerk hat den beliebten Pizzastein Paul in ihrem Sortiment. Vorwerk ist bekannt als Hersteller verschiedener Haushaltsprodukte unter anderem für den Gebrauch in der Küche. Diese Pizzasteine sind auf die Erleichterung beim Pizza backen im Backofen ausgerichtet.

Blumtal

Die Firma Blumtal bietet Produkte im Bereich Home & Living an. Dazu gehören nicht nur Heimtextilien und Dekorationen, sondern auch Küchengeräte. Besonders die Pizzasteine erfreuen sich großer Beliebtheit. Diese lassen sich am besten über Amazon erwerben.

Vesuvo

Die Pizzasteine des Hersteller Vesuvo basieren auf den Anforderungen eines italiensichen Restaurants. Die Besitzer des Restaurants setzten sich das Ziel, die perfekte italiensiche Pizza auch Zuhause anbieten zu können. Daher finden sich im Sortiment des Herstellers nur Waren, die sich mit der Herstellung von Pizza beschäftigen.

Navaris

Beim Hersteller Navaris finden sich viele verschiedene Produkte zur Nutzung im Alltag. Dabei wird neben den klassischen Produkten für Wohnzimmer und Küche auch vieles für Haustiere, Sport und Büroalltag angeboten. Der Pizzastein ist im Bereich des Kochens ein sehr beliebtes Produkt.

Dolce Mare

Die Marke Dolce Mare hat sich auf die Herstellung von Produkten zur Zubereitung von Pizza spezialisert. Hier finden sich neben Pizzasteinen auch Nudelhölzer, Bortkästen, Pizzaschieber und vieles mehr. Diese Produkte sind auf das Verarbeiten von Pizzateig ausgerichtet.

Wo können Pizzastein gekauft werden?

Pizzasteine lassen sich an verschiedenen Orten erwerben. Die einfachste Möglichkeit ist der Online-Einkauf. Hier können die verschiedenen Produktattribute direkt verglichen und das passende Modell für den Anwendungszweck ausgewählt werden. Sehr beliebt ist hierfür die Plattform Amazon, allerdings gibt es auch andere Online-Shops, die dieses Produkt anbieten.

Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf im Baumarkt. Der Vorteil ist, dass Du Dir den Pizzastein vorher anschauen und beispielsweise das Gewicht prüfen kannst. Einige Pizzasteine bringen bis zu 8 kg auf die Waage, weshalb die Handhabung des schweren Gewichtes vorher getestet werden kann. Allerdings sind die Pizzasteine hier oft teurer und es ist nur eine begrenzte Anzahl zur Auswahl.

Pizzasteine werden ab und an im Supermarkt, wie beispielsweise Aldi oder Lidl, angeboten. Hier gibt es dieselben Vorteile wie bei Baumärkten, allerdings ist es von Nachteil, dass Pizzasteine nicht dauerhaft im Sortiment sind.

Die meisten Baumärkte und manche Supermärkte bieten die Pizzasteine auch in ihren Online-Shops an.

Wichtiges Zubehör für die Pizzasteine?

Damit die Pizza auf dem Pizzastein gut gelingt, gibt es bestimmtes Zubehör, dass die Handhabung erleichtern soll.

Pizzaschaufel/-schieber

Bei vielen Pizzasteinen ist ein Pizzaschieber oder auch Pizzaschaufel inklusive. Dieser Schieber besteht aus einem flachen Stück Blech mit einem langen Holzstiel und dient dazu, die Pizza auf den Pizzastein zu schieben. Die unfertige Pizza ist meist recht weich und lässt sich daher nicht so einfach transportieren. Der Übergang vom Teller oder Brett auf den Pizzastein kann daher zur Schwierigkeit werden.

Mithilfe des Schiebers kannst Du die Pizza leicht anheben, indem Du vorsichtig mit dem Schieber unter den rohen Teig gehst und die Pizza auf den Schieber schiebst. Hier kann es hilfreich sein, wenn Du vorher ein wenig Mehl auf dem Blech des Schiebers verteilst. Anschließend kannst Du mithilfe des langen Stiels schnell und einfach die Pizza auf den Pizzastein schieben. Dies geht innerhalb weniger Sekunden und verhindert, dass die Pizza auf dem Weg in den Ofen auf den Boden fällt.

Sollte der Pizzaschieber beim Pizzastein Deiner Wahl nicht inklusive sein, solltest Du die Anschaffung in Betracht ziehen, da dies die Nutzung des Steines erheblich erleichtert.

Pizzaschneider

Ein Pizzaschneider ist ein Zubehör, dass nach dem Back-Vorgang nützlich sein kann, um die Pizza zu zerschneiden. Auch hier gibt es verschiedene Varianten, ob nun eine Pizzaschere oder ein Pizzaroller, meist kommen extra Pizzaschneider mit der Pizza besser zurecht als ein normales Messer. Um Dir das Pizza-Essen so angenehm wie möglich zu gestalten, solltest Du über die Anschaffung eines Pizzaschneiders nachdenken.

Pizzamehl

Eine wichtige Zutat im gesamten Pizza-Back-Prozess ist das Mehl. Dies wird nicht nur für den Teig benötigt, sondern kann auch beim Backen selbst eine wichtige Rolle spielen. Das Mehl wird benötigt, um den Pizzaschieber und den Pizzastein selbst vor dem Festkleben des Teigs zu schützen.

Hierfür gibt es extra Pizzamehl, dass in den meisten Supermärkten und online zu finden ist. Es kann aber auch herkömmliches Mehl verwendet werden.

Pizzastein Test-Übersicht: Welche Pizzasteine sind die Besten?

Hier findest Du eine Übersicht der wichtigsten Verbrauchertests zu Pizzasteinen.

TestmagazinPizzastein Test vorhanden?Veröffentlichungs-JahrKostenloser ZugangMehr erfahren
Stiftung WarentestNein
Öko TestNein
Konsument.atNein
Ktipp.chNein

Zurzeit gibt es von den großen Verbrauchertests noch keinen Test zu Pizzasteinen. Dies liegt zum einen daran, dass ein Pizzastein kein kompliziertes Produkt ist, bei dem Du viel falsch machen kannst. Zum anderen ist die Nachfrage nach Pizzasteinen aktuell noch nicht so hoch. Dies ist für Dich von Vorteil, da Du gute Produkte zu günstigen Preisen bekommen kannst. Sollte die Nachfrage ansteigen, werden die Pizzasteine automatisch teurer.

Sobald ein neuer Test veröffentlicht wird, werden wir das hier aktualisieren.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Pizzasteinen

Hast Du noch weitere Fragen? Hier findest Du alles, was Du über Pizzasteine wissen musst.

Die knusprige fertige Pizza liegt auf einem Holzbrett

Die Pizza wird durch den Pizzastein besonders knusprig.

Wie reinigt man einen Pizzastein?

Ein Pizzastein sollte nie mit Wasser und/oder Spülmittel gereinigt werden. Bei Kontakt mit Wasser würde der Pizzastein dieses aufnehmen und könnte dann bei der nächsten Nutzung die Feuchtigkeit des Teigs nicht richtig aufnehmen. Der Geruch oder Geschmack des Spülmittels könnte im Pizzastein hängen bleiben und auf die Pizza übertragen werden.

Stattdessen sollten stärkere Verschmutzungen, wie beispielsweise Teigreste, vorsichtig abgekratzt werden. Andere Verschmutzungen können mit einem leicht angefeuchteten Tuch entfernt werden.

Bei manchen Steinen entstehen durch die Nutzung schwarze Flecken. Diese sind nicht weiter schlimm und können einfach ignoriert werden.

Wie belege ich Pizza auf dem Pizzastein?

Grundsätzlich kannst Du die Pizza so belegen wie Du möchtest. Damit die Pizza so schmeckt wie bei Deinem Lieblingsitaliener, solltest Du auf den Teig zuerst eine Tomatensoße, dann den Käse und zum Schluss den Belag geben.

Was muss man bei der ersten Nutzung eines Pizzasteins beachten?

Vor der ersten Nutzung solltest Du den Stein mit einem leicht angefeuchteten Tuch abwischen, um mögliche Verschmutzungen durch die Produktion oder den Transport zu beseitigen. Anschließend sollte der Stein kurz Zeit haben, um zu trocknen. Wenn der Stein wieder getrocknet ist, kannst Du diesen in den Backofen oder auf den Grill legen.

Nach der ersten Nutzung kann es sein, dass sich der Stein verfärbt oder dunkle Flecken entstehen. Dies ist ganz normal und wird Deine Pizza nicht in ihrer Qualität beeinflussen.

Wann ist ein Pizzastein sinnvoll?

Ein Pizzastein eignet sich sowohl für Profis als auch für Anfänger in der Küche. Die Anschaffung ist dann sinnvoll, wenn Du Wert darauf legst, auch Zuhause eine klassische italienische Pizza wie aus dem Restaurant zu genießen. In diesem Fall ist ein Pizzastein eine günstige Möglichkeit, dies umzusetzen.

Welcher Pizzastein sollte zum Brotbacken benutzt werden?

Grundsätzlich können alle Pizzasteine auch zum Brotbacken verwendet werden. Beim Brotbacken ist es besonders wichtig, dass die Feuchtigkeit des Teigs gut aufgenommen wird, damit die Oberfläche des Brotes schön knusprig wird. Dafür eignen sich Steine aus Schamott etwas besser als Steine aus Cordierit. Zusätzlich sollte beim Brotbacken eine kleine Schale mit Wasser im Backofen platziert werden, da der Teig nicht austrocknen darf.

Warum bricht ein Pizzastein?

Pizzasteine aus Schamott können mit großen Temperaturunterschieden nicht so gut umgehen. Wenn Du den Stein in den heißen Ofen oder auf den heißen Grill legst, kann es passieren, dass Risse entstehen und der Pizzastein irgendwann bricht. Um dies zu verhindern, solltest Du den Pizzastein von Anfang an in den Backofen oder auf den Grill legen, sodass dieser langsam mit vorheizt. Nach dem Backen sollte der Stein genug Zeit haben, um langsam abzukühlen. Wahlweise kannst Du einen Pizzastein aus Cordierit wählen, diese brechen nicht so schnell.

Kann der Pizzastein bei offenem Feuer verwendet werden?

Pizzasteine sind sehr hitzebeständig und können daher auch bei offenem Feuer verwendet werden. Der Stein sollte auf einem Gitterrost über den Flammen platziert werden. Dabei ist auf genügend Abstand zu den Flammen zu achten. Diese sollten den Rost nicht berühren, da der Pizzastein nicht brennen soll. Auch hier sollte der Pizzastein früh auf dem Gitter platziert werden, damit der Temperaturunterschied nicht zu groß wird.

Pizzasteine können wahlweise auch in der heißen Glut eines Grills oder gelöschten Feuers platziert werden. Hier sollten Steine aus Cordierit bevorzugt werden.

Gibt es eine Alternative für einen Pizzastein?

Alternativ zum Pizzastein gibt es andere Produkte, die dabei helfen eine klassische italienische Pizza Zuhause zu produzieren. Eine Möglichkeit ist die Anschaffung eines kleinen Pizzaofens. Ein Pizzaofen hat ungefähr die Größe einer Mikrowelle und wird unabhängig von einem Backofen oder Grill verwendet. Die Pizza wird in den Pizzaofen gelegt und dort durchgebacken. Auch Pizzaöfen erzielen bessere Ergebnisse als klassische Backöfen, allerdings sind sie in der Anschaffung deutlich teurer als ein Pizzastein. Für einen guten Pizzaofen müsstest Du ca. 100 bis 200 Euro investieren.

Eine weitere Möglichkeit ist die Anschaffung eines Pizzamakers. Ein Pizzamaker funktioniert ähnlich wie ein Waffeleisen. Die belegte Pizza wird auf die untere Hälfte gelegt und anschließend der Deckel geschlossen. Pizzamaker sind in der Anschaffung allerdings auch recht teuer und können nicht flexibel drinnen und draußen eingesetzt werden, da sie eine dauerhafte Stromversorgung brauchen.

Sollte man bei einem Pizzastein Backpapier benutzen?

Bei einem Pizzastein sollte kein Backpapier verwendet werden, da dies die Wärmeübertragung vom Stein zum Pizzaboden beeinträchtigt. Die Pizza gelingt besser, wenn der Teig direkt auf dem Stein aufliegt. Das Festkleben der Pizza auf dem Stein kann durch eine Beschichtung des Steins oder das Verwenden von Mehl verhindert werden.

Pizzastein oder Pizzablech?

Ein Pizzablech ist eine Art Backblech, das für das Backen von Pizza entwickelt wurde. Diese sind sowohl in runder als auch in eckiger Form erhältlich. Sowohl mit Pizzastein als auch mit Pizzablech lassen sich sehr leckere Ergebnisse erzielen. Das Pizzablech hat im Gegensatz zum Pizzastein den Vorteil, dass es nicht vorgeheizt werden muss. Dafür hilft der Pizzastein dabei, dass die Pizza geschmacklich näher an einer professionellen Pizza ist. Durch den Pizzastein wird das Backen in einem echten Steinofen besser simuliert und damit letztendlich das bessere Ergebnis erzielt.

Wie bereite ich eine Tiefkühlpizza auf dem Stein zu?

Ein Pizzastein kann auch zur Zubereitung von Tiefkühlpizza verwendet werden. Auch hier muss der Stein zunächst 30 bis 40 Minuten vorgeheizt werden. Anschließend wird die gefrorene Pizza auf dem Stein platziert. Der Boden der Tiefkühlpizza wird so deutlich knuspriger als beim einfachen Backen im Backofen. Das beste Geschmackserlebnis wird allerdings erzielt, wenn die Pizza selbst zubereitet wird und es sich nicht um Tiefkühlware handelt.

Was ist besser: Cordierit oder Schamott?

Beide Materialien haben ihre Vor- und Nachteile. Cordierit ist etwas teurer als Schamott, dafür hat dieser Stein keine Probleme mit Temperaturunterschieden und ist grundsätzlich robuster. Einen Pizzastein aus Cordierit wirst Du sehr lange nutzen können. Die Wärmeübertragung vom Stein zum Pizzaboden funktioniert hier sehr gut. Schamott ist die günstigere Variante und hat den Vorteil, dass dieser Stein sehr gut Feuchtigkeit aufnehmen kann. Dadurch wird der Boden sehr schön knusprig. Schamott kann allerdings nicht so gut mit Temperaturunterschieden umgehen. Hier muss darauf geachtet werden, dass der Stein langsam erhitzt wird.

Was macht echte italienische Pizza aus? (Rezept)

Um eine echte italienische Pizza zu bekommen, kannst Du das folgende Rezept befolgen.

Für den perfekten italienischen Pizzateig benötigst Du diese Zutaten:

500 g Mehl
30 g Hefe
250 ml Wasser
80 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz
1 Prise Zucker

Schritt 1: Den Backofen auf höchster Stufe vorheizen. Es dauert ca. 30 bis 40 Minuten bis der Stein heiß genug ist.

Schritt 2: Das Mehl in eine Schüssel geben und ein kleines Loch in der Mitte formen. In das Loch gibst Du die Hefe, den Zucker, das Salz und das Ei.

Schritt 3: Anschließend die Milch und die Butter getrennt voneinander erwärmen und über die restlichen Zutaten schütten. Wichtig: Nicht umrühren!

Schritt 4: Die Zutaten für ca. 5 Minuten ruhen lassen und anschließend alles zu einem Teig kneten.

Schritt 5: Den Teig erneut für 20 Minuten ruhen lassen. Danach kann der Teig ausgerollt und belegt werden. Im besten Fall solltest Du den Teig einen Tag vorher zubereiten.

Schritt 6: Die Pizza sollte zuerst mit Tomatensoße, dann Käse und zum Schluss dem Belag belegt werden. Diese Reihenfolge ist typisch italienisch.

Schritt 7: Die Pizza für ca. 5 Minuten auf den Pizzastein legen und durchbacken lassen.

Ist es sinnvoll ein Pizzastein Set zu kaufen?

In einem Pizzastein Set ist neben dem Pizzastein ein Pizzaschieber und meist auch anderes Zubehör vorhanden. Der Pizzaschieber ist ein sehr nützliches Zubehör, dass Du Dir definitiv anschaffen solltest, da es die Handhabung mit der Pizza und dem Pizzastein erleichtert. Der Schieber kann allerdings auch unabhängig vom Stein angeschafft werden. Du solltest den Fokus darauf legen, welcher Stein zu Deinen Anforderungen passt und dann schauen, ob es diesen Stein auch im Set mit weiterem Zubehör gibt. In diesem Fall ist der Kauf eines Sets zu empfehlen, da dies meist günstiger ist als die einzelne Anschaffung.

Wie bekomme ich den Teig auf den Pizzastein?

Der belegte Pizzateig ist meist eher schwierig auf den Pizzastein zu transportieren, da der Teig sehr weich ist. Hier ist ein Pizzaschieber sinnvoll. Mithilfe des Schiebers kannst Du die Pizza einfach auf den Pizzastein schieben. Der lange Stiel des Schiebers ermöglicht es, dass Du eine gewisse Distanz zum Backofen oder Grill halten kannst und Dir keine Verbrennung zuziehst.

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Pizza auf einem Backpapier auszurollen und zu belegen und anschließend die Pizza vom Backpapier auf den Stein gleiten zu lassen. Hier kann es allerdings passieren, dass Du Dich durch die Hitze verletzt.

Wie verhindere ich, dass der Pizzateig/Brotteig anbackt?

Die meisten Pizzasteine sind beschichtet, sodass der Teig nicht Festkleben oder anbacken sollte. Ist dies nicht ausreichend, kannst Du den Stein mit einer dünnen Schicht Mehl bestäuben. Das Mehl verhindert das Festkleben und sorgt dafür, dass der Teig ganz leicht wieder entnommen werden kann.

Bis zu wie viel Grad lässt sich ein Pizzastein nutzen?

Ein Pizzastein ist sehr hitzebeständig und kann die Temperaturen eines Backofens (ca. 250 Grad) und die Temperaturen auf einem Grill (ca. 350 Grad) ohne Probleme aushalten. Wenn Du Dir unsicher bist, solltest Du immer auf die Angaben des Herstellers zu einem bestimmten Pizzastein achten.

Sollte man den Pizzastein auf ein Rost oder Blech legen?

Pizzasteine sollten immer auf einem Rost platziert werden. So kann die Luft unter dem Stein zirkulieren und die Wärme des Backofens kann vom Stein besser aufgenommen werden. Dies gilt ebenso bei einem Grill. Die Wärme gelangt bei einem Rost besser an den Stein. So werden letztendlich bessere Ergebnisse erzielt.

Weiterführende Quellen

Rezepte für die perfekte italienische Pizza 

Reinigung des Pizzasteins 
Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Nutzung eines Pizzasteins

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