Mountainbike-Helm: Test, Vergleich und Kaufratgeber

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Kaufratgeber für Mountainbike-Helme

Du hast Dich für ein neues Mountainbike entschieden und möchtest jetzt so richtig durch Starten? Dir fehlt aber noch der passende Mountainbike-Helm? Kein Problem! In unserem Mountainbike-Helm Test findest Du alles, was Du wissen musst, um den perfekten Helm zu finden.

Von den wichtigsten Kaufkriterien, über die am häufigsten gestellten Fragen bis hin zu den Favoriten der Redaktion ist alles dabei. Siehe selbst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wähle Deinen Helm passend zu Deiner Einsatzart.
  • Achte auf die richtige Passform und Größe.
  • Es sollten alle Sicherheitskriterien erfüllt werden.
  • Technologien wie MIPS, SpinPads oder WaveCel sorgen für noch größeren Schutz.
  • Tausche Deinen Helm alle 3 bis 5 Jahre gegen einen Neuen. Auch, wenn keine Mängel sichtbar sind.

Die besten Mountainbike-Helme: Favoriten der Redaktion

Hier sind unsere favorisierten Mountainbike-Helme in verschiedenen Kategorien.

Uvex quatro: Ein Allround-Helm für jeden

  • hat ein Gewicht von nur 280 Gramm
  • ist in zwei Größen erhältlich (52 bis 57 cm und 56 bis 60 cm)
  • Unisex Helm in verschiedenen Designs
  • zusätzlicher Schutz durch zweite PC-Schale
  • optimaler Sitz dank IAS-System

Redaktionelle Einschätzung
Der Uvex quatro Fahrradhelm ist der perfekte Allround-Helm. Der Helm ist in zwei Größen (52-57 und 56-60 cm) erhältlich und kommt in vielen verschiedenen Designs.
Dank des IAS-Anatomic-Systems lässt sich der Helm, sowohl in der Weite als auch in der Höhe, verstellen und die Vent-Polsterung bietet Dir extra Komfort.

Der Helm hat 17 Belüftungsöffnungen mit Insektenschutz und ein verstellbares Visier. Außerdem erlaubt das Monomatic-Verschlusssystem das Öffnen des Kinnriemens mit einer Hand. Die Gurtbänder lassen sich stufenlos und exakt einstellen.

Optional sind für den Helm ein Kamera-Adapter und eine Plug-in-LED Lampe verfügbar. Diese Möglichkeit rundet das Gesamtpaket noch einmal ab.
Der Uvex quatro ist also Dein perfekter Begleiter für Deine Abenteuer auf dem Bike. Mit ihm bist Du bestens geschützt.

POC Tectal Race Spin: Allround-Helm mit Spin-Technologie

  • Hat ein Gewicht von ca. 350 Gramm
  • Bietet erhöhten Schutz im Bereich der Schläfen und im Hinterkopf
  • Besitzt das POC-Spin-System
  • leicht bedienbares Größenverstellsystem
  • Einsatz von Aramid-Brücken
  • hocheffizientes Belüftungssystem

Redaktionelle Einschätzung
Der Poc Tectal Race Spin ist ein Helm der extra Klasse. Er ist geschaffen um Dir den besten Schutz auf Trails und in Enduro-Strecken zu bieten. Um diesen Schutz zu gewährleisten, verwendet POC Aramind-Brücken. Dieses Material wirkt schwingungsdämpfend, bruchsicher und schlagfest. Dazu kommen die Spin-Pads, die einen Sturz gekonnt abfedern.
Umgeben wird das ganze von einer Unibody-Schalenkonstruktion.

Dazu kommen noch das hocheffiziente Belüftungssystem, das leichte Gewicht von 350 Gramm, und leicht zu bedienende Verstellsystem.

All das macht den Poc Tectal Race Spin zu Deinem Helm, der Dich auch noch bei riskanteren Fahrten sehr gut Schütz. Dieser Helm bietet Dir dank seiner hochwertigen Technologien die größte Sicherheit.

Bell Super 3R MIPS: FullfaceHelm

  • Hat ein Gewicht von 784 Gramm
  • Der Kinnschutzbügel ist abnehmbar
  • Das MIPS-System vermindert die Rotationskräfte
  • Visier mit einer Brrillen-Halterung
  • verfügt über ein System zum einfachen Anpassen an den Kopf

Redaktionelle Einschätzung
Der Bell Super 3R MIPS ist der ideale All-Mountain Fullface-Helm. Mit ihm bekommst Du zwei Helme in einem. Der Helm bringt Dir für die bergab Fahrt die Sicherheit eines Fullface-Helms und für den Weg hinauf die Leichtigkeit eines Halbschalen-Helms.

Für zusätzliche Sicherheit sorgt das MIPS-System. Dieses vermindert die Rotationskräfte bei einem Sturz. Durch das FloatFit Anpassungssystem erhältst Du eine optimale Passform. Den maximalen Komfort bekommst Du durch die Innenpolster. Das Visier ist verstellbar und kommt mit einer Brillenhalterung. Des Weiteren hast Du die Möglichkeit eine Kamerahaltung zu montieren.

Dieser Helm ist für alle, die sich nicht zwischen Sicherheit und Leichtigkeit entscheiden können. Mit dem Bell Super 3R MIPS hast Du beides. Einen Fullface- und einen Halbschalen-Helm. Er begleitet Dich auf all Deinen Touren ohne Kompromisse eingehen zu müssen.

Rockbros Fullface Kinderhelm mit abnehmbaren Kinnschutz: Fullface Kinderhelm

  • Der Helm wiegt 425 Gramm
  • Ist ein Fullface-Helm mit abnehmbarem Kinnschutz
  • 12 große Belüftungsschlitze sorgen
  • Helm kommt in zwei Größen S (48-53 cm) und M (53-58 cm)
  • Verstellsystem zum Anpassen an die Kopfgröße

Redaktionelle Einschätzung
Der Rockbros Kinderhelm ist ein Fullface-Helm mit abnehmbarem Kinnschutz. Dennoch wiegt er nur 425 Gramm. Der Helm besteht aus einer schlagfesten PC-Außenschale und stoßabsorbierenden EPS-Schaum im Inneren. Dies sorgt für optimalen Schutz.

Die Größe kann mithilfe eines Drehrads schnell und einfach an den Kopfumfang des Kindes eingestellt werden. Die abnehmbaren Innenpolster sorgen für den passenden Komfort.
Der Helm besitzt 12 große Belüftungsschlitze. Diese sorgen auch noch an sehr warmen Tagen für eine effektive Belüftung. Die verlängerte Krempe wirkt wie ein Visier und schützt die Augen vor Sonneneinstrahlung.

Der Rockbros Kinderhelm ist ideal für alle Kinder, welche schon in jungen Jahren hohe Geschwindigkeiten und Geländestrecken lieben. Der Helm sorgt dabei, dank seines Kinnschutzes, für maximale Sicherheit. Und wenn es mal weniger rasant zu geht, kann der Kinnschutz einfach abgenommen werden.

Uvex Kid 3: Universal Kinder-Helm

  • Hat ein Gewicht von 370 Gramm
  • Verstellsystem für die Anpassung an den eigenen Kopfumfang
  • Hochwertige Polster für angenehmen Komfort
  • sehr gute Belüftung durch 10 Öffnungen
  • viele farbenfrohe Designs

Redaktionelle Einschätzung
Der Uvex Kid 3 kommt in vielen verschiedenen Designs und in drei Größen. Da ist für jeden das passende dabei.

Der Helm besteht aus einer PC-Außen- und einer EPS-Innenschale. Die Kombination aus schlagfesten und stoßabsorbierenden Material schützt dabei besonders effektiv. Bei der Form des Helms fällt auf, dass dieser runder ist und an Stirn, Schläfen und Nacken weiter heruntergezogen ist als ein normaler Helm. Dies erhöht seine Schutzfunktion.

Für den Tragekomfort sorgen die individuelle Anpassung an den Kopf des Kindes und die hochwertigen Polster. Die 10 Belüftungsöffnungen vermeiden zudem einen möglichen Hitzestau. Zudem wiegt der Helm nur 370 Gramm.

Durch die knalligen Designs, der besonderen Form und dem Tragekomfort ist der Uvex Kid 3 ideal für Kinder. Der Helm eignet sich nicht nur für das Mountainbiken, sondern auch für das Skaten, Inlinerfahren und andere Sportarten, die einen Helm benötigen.

Kaufratgeber für Mountainbike-Helme

In unserem Kaufratgeber erfährst Du alles wichtige für den Kauf Deines Mountainbike-Helms.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Mountainbike-Helmen?

Mountainbike-Helme sind wichtig für Deine Sicherheit. Sie sind extra für die Anforderungen auf den Trails und im Gelände angefertigt. Diese Helme sind robuster und schützen Deinen Kopf auch bei einem heftigeren Sturz. Hier erfährst Du alles über die wichtigsten Kaufkriterien, sodass auch Du gut geschützt bist.

Funktion

Der Fahrradhelm dient dazu Kopfverletzungen zu verhindern. Dies tut er, indem er die Kraft, welche beim Aufprall entsteht, mindert. Dadurch ist der Aufprall am Kopf schwächer.
Wie funktioniert also diese Ablenkung?

Der Mountainbike-Helm besteht aus einer Styroporschale im inneren und einer härteren Schicht darüber. Das Styropor nimmt bei einem Sturz die Energie auf und verteilt diese gleichmäßig am Kopf.

Die äußere harte Schicht sorgt dafür, dass das Styropor nicht bricht oder sich spitze Gegenstände hindurchbohren. Des Weiteren hat die äußere Schicht eine glatte Oberfläche. Diese verhindert, dass sich der Helm bei einem Sturz am Boden verhakt. Somit werden ruckartige Bewegungen gelindert und die Halswirbelsäule geschützt.

Material

Es gibt im Grunde genommen zwei Materialien, die verwendet werden. Diese kommen inne zwei unterschiedlichen Helmtypen vor. Dem Microshell- und dem Hardshell-Helm.

Microshell: Der Microshell-Helm besteht aus EPS-Schaum (eine Art Styropor) im inneren und einer dünnen Kunststoffschicht darüber. Diese ist luftig und leicht. Des Weiteren ist die äußere Schicht glatt. Dies sorgt dafür, dass der Helm sich bei einem Sturz nicht am Untergrund verhakt.

Die Microshell-Variante wird meistens für sportliche und lange Radtouren verwendet.

Vorteile Nachteile
  • Mittleres Gewicht (200 bis 300 Gramm)
  • Nicht ganz so robust wie ein Hardshell-Helm
  • Weit verbreitet
  • Nicht für schwierige Trails oder Downhill-Strecken
  • Verschiedene Preisklassen
  • Einfache Pflege
  • Hohes Maß an Sicherheit
  • Gute Belüftung

Hardshell: Der Hardshell-Helm besteht ebenfalls im inneren aus EPS. Außen aber, hat er eine dicke Kunststoffschicht. Diese ist stabiler und schützt besser bei schweren Stürzen. So ein Helm wiegt zwischen 350 und 500 Gramm.

Hardshell-Helme werden meistens für das BMX- und Downhill-Fahren verwendet.

Vorteile Nachteile
  • Hohe Sicherheit
  • Höherer Preis
  • Einfache Reinigung und Pflege
  • Höheres Gewicht
  • schlechtere Belüftung

MTB-Helm-Art

Als Mountainbike-Helm kommen zwei Arten infrage, der Halbschalen- und der Fullface-Helm Letzterer ist auch als Integralhelm bekannt. Im Folgenden erfährst Du mehr darüber.

Der Halbschalenhelm:
Er sieht aus wie ein normaler Fahrradhelm. Jedoch bedeckt der Mountainbike-Helm in der Halbschalen-Version den Kopf großflächiger. Das bedeutet, dass beispielsweise auch die Schläfen und der Hinterkopf geschützt werden. Dies ist notwendig, da beim Mountainbiken ein Sturz in alle Richtungen möglich ist. Durch die angepasste Form ist der Kopf also von allen Seiten geschützt.
Halbschalenhelme sind leicht und gut belüftet. Sie eignen sich somit für lange Mountainbiketouren im Sommer.

Es gibt Modelle mit einem Visier. Dieses schütz vor Sonneneinstrahlung, Regen und Insekten.
Ein Halbschalenhelm sollte nicht mehr als 300 Gramm wiegen.

Der Fullface-Helm:

Mountainbiker mit Fullface-Helm
Hier ist ein Mountainbiker mit einem Fullface-Helm zu sehen. Dieser Helm wird gerne bei riskanten und schwierigen Fahrten genutzt, da er den Kopf sehr gut schützt.

Dieser Helm sieht aus wie ein Motorradhelm. Er bietet Schutz von allen Seiten, da er nicht nur den “Kopf”, sondern auch das Gesicht und das Kinn, schützt. Dies tut er dank des sogenannten Kinnschutzes.

Der Helm ist schwerer und weniger belüftet als ein Halbschalen-Helm. Schütz dafür, aber umso besser. Das Gewicht sollte zwischen 700 und 1000 Gramm liegen. Ein Fullface-Helm ist für anspruchsvolle Touren und sehr hohe Geschwindigkeiten, wie es zum Beispiel beim Downhill der Fall ist, geeignet.

Auch hier gibt es Modelle mit einem Visier. Dieses Schützt ebenfalls vor Sonnenstrahlung, Regen und Insekten. Aber vor allem soll es das Gesicht und die Augen vor Steinchen und Ästen schützen.

Der Hybrid-Helm:
Wenn Du Dich nicht für eine Helm-Art entscheiden kannst, gibt es auch noch Fullface-Helme mit abnehmbarem Kinnschutz. Diese sind Fullface- und Halbschalen-Helme in einem. So kannst Du je nach Einsatz entscheiden, was Du gerade brauchst.

Jedoch kann es sein, dass Du bei diesem Hybridhelm Kompromisse in Sachen Gewicht und Handling eingehen musst.

Einsatzgebiet

Je nachdem, wo Du den Helm einsetzen möchtest, muss er unterschiedliche Aufgaben erfüllen und anders gewählt werden. Hier findest Du eine Übersicht, über alle Einsatzgebiete und die Kriterien, die der Helm erfüllen sollte.

Helm Art Beshreibung
MTB Helm All-Mountain
  • Halbschalen-Helm
  • Microshell
  • leichtes Gewicht und gute Belüftung
  • Gesicht, Nacken und Hinterkopf werden geschützt
  • für lange Touren in verschiedenem Gelände
  • keine schwierigen Trails und keine sehr hohen Geschwindigkeiten
MTB Helm Enduro
  • je nach Können und Schwierigkeit zu wählen
  • Halbschalen- oder Fullface-Helm (oder ein Hybrid)
  • Micro- oder Hardshell
  • meistens Visier oder abnehmbares Visier zum Schutz vor Ästen
  • Nacken und Hinterkopf sollten in jedem Fall geschützt werden. Gesicht wäre von Vorteil
  • sehr gute Belüftung für Bergauf
  • möglichst geringes Gewicht
  • Wir empfehlen ein Fullface- oder Hybridhelm, um auf Nummer Sicher zu gehen.
MTB Downhill-Helm
  • MTB Fullface Helm mit extra Kinn- und Mundschutz
  • Hardshell
  • gute Modelle haben besonders stabile Kinnriemen
  • Gesicht, Nacken und Hinterkopf werden geschützt
  • schwerer vom Gewicht
  • Visier ist empfehlenswert
  • es sollte auf genügend Belüftung geachtet werden
MTB Helm Cross-Country
  • Halbschale
  • Microshell
  • sehr gute Belüftung
  • sehr geringes Gewicht
  • hohe Qualität
  • für lange Touren und sportlichen Einsatz

Größe & Passform

Das entscheidende an einem Helm ist die Größe und die Passform. Nur durch den richtigen Sitz kann der Helm seine volle Schutzfunktion entfalten.

Die Größe:
Deine Helmgröße kannst Du ganz einfach Zuhause abmessen. Am besten nimmst Du Dir eine zweite Person zu Hilfe. Es geht aber auch alleine. Zum Messen benötigst Du lediglich ein Maßband. Dieses wird ca. ein bis zwei Zentimeter oberhalb der Augenbrauen angesetzt. Nun führst Du das Maßband, leicht über den Ohren, gerade am Kopf entlang.

Die Zahl, welche Du nun abliest, ist Deine Helmgröße. Sie kann jedoch, je nach Hersteller und Passform etwas, abweichen.

Größentabelle für Helmgrößen:

Kopfumfang in cm Helmgröße
53-54 XS
55-56 S
57-58 M
59-60 L
61-62 XL
63-64 XXL

Diese Werte sind nur Richtwerte und können vom tatsächlichen Wert abweichen. Meist ist beim Hersteller selbst noch eine Größentabelle für seine Helme angegeben.

Tipp: Falls Du Dich zwischen zwei Größen befinden solltest, wähle die größere.

Passform:
Ein gut passender Helm sollte fest auf dem Kopf sitzen, aber nicht drücken. Er sollte auch ohne Kinnriemen halten und darf sich nicht bewegen, wenn Du Deinen Kopf bewegst.

Lasse den Helm beim Anprobieren einige Minuten auf dem Kopf. Solltest Du irgendwo Druckstellen spüren ist der Helm zu klein oder kaputt. Probiere ihn eine Nummer größer und schaue, ob er nun besser passt. Sollte der Helm jetzt wackeln oder immer noch drücken, versuche einen Anderen.
Zwischen dem Kinn und dem Kinnriemen sollten ein bis zwei Finger breit Platz sein. Die Riemen am Ohr sollten dabei vor und hinter dem Ohr V-Förmig zusammenlaufen. Die Riemen sollten am Ohr weder reiben, noch drücken.

Tipp: Riemenlänge und Halteklemmen sollten einfach einzustellen sein, aber nicht verrutschen.
Der Helm darf sich bei geschlossenem Kinnriemen nicht abschütteln lassen.

Die Helmweite ist bei den meisten Helmen durch ein Drehrädchen an der Rückseite einstellbar. Auch wenn die Helme sich verstellen lassen sollte die innere Schale gut sitzen, sodass der Helm Deinen Kopf gut schützen kann.

Breite und schmale Helme:
Es ist wie bei Schuhen. Manche Marken stellen schmalere und manche stellen breitere her. In der Regel fallen Helme von italienischen Marken etwas schmaler und Helme von amerikanischen Marken etwas breiter aus. Jedoch lässt es sich nicht pauschalisieren. Nur durch Anprobieren findest Du die passende Passform.

Brillen:
Falls Du eine Brille benötigst oder an sonnigen Tagen eine Fahrradbrille tragen möchtest, sollte diese zum Kauf eines Helms mitgenommen werden. Setze die Brille beim Kauf auf und probiere aus, ob diese mit dem Helm kompatibel ist. Der Helm sollte weder den Bügel, noch den Rahmen der Brille berühren. Falls es drücken sollte, ist der Helm nicht der richtige für Dich. Versuche einen anderen.

Zopf:
Es gibt spezielle Helme mit einem Loch, durch das der Zopf hindurch kann. Dieses Feature nennt sich “Hair Port”. Es kann für Personen mit langen Haaren sehr praktisch sein.

Lüftungsschlitze

Lüftungsschlitze eines Mountainbike-Helms
Die Lüftungsschlitze eines Fahrradhelms. Kaum einer nimmt sie Bewusst wahr, dabei sind sie, vor allem im Sommer, ein Segen.

Die Belüftung, durch die Lüftungsschlitze, ist vor allem für die Luftzirkulation am Kopf wichtig. Die Lüftungsschlitze verringern außerdem das Gewicht des Helms. Es sollten allerdings nicht zu viele sein, sodass die Stabilität und somit auch die Schutzfunktion des Helms, nicht beeinträchtigt werden. Für den Sommer sind Belüftungsschlitze mit Netzeinsetzen empfehlenswert. Damit bist Du vor den nervigen Insekten zumindest am Kopf geschützt

Haltbarkeit

Für die Haltbarkeit eines Helms gibt es keine allgemeinen Angaben. Sie ist abhängig von der Fahrweise, der Nutzung, der Qualität und von möglichen Stürzen.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert den Helm alle drei, spätestens alle fünf Jahre auszutauschen. Sonneneinstrahlung, Staub, Dreck etc. können nämlich zu Alterungsprozessen des Materials führen. Somit gewährt der Helm nach ein paar Jahren keinen 100 % Schutz und sollte erneuert werden.

Dies gilt ebenfalls bei sichtbaren Rissen, auch, wenn sie noch so klein sein sollten. Des Weiteren solltest Du Deinen Helm nach einem stärkeren Sturz unbedingt austauschen. Durch den Sturz können im Helm kleine Mikrorisse entstehen. Diese sind nicht oder nur kaum sichtbar, lindern aber die Schutzwirkung des Helms und können Deine Sicherheit gefährden.

Auch solltest Du darauf verzichten Deinen Helm mit Stickern oder Stiften zu bemalen, da ihre Bestandteile das Material und die Stabilität des Helms beeinflussen können.

Lagerung:
Dein Helm sollte an einem kühlen, trockenen, und dunklen Ort, entfernt von Wärmequellen, aufbewahrt werden. Durch Hitze, egal ob es die Sonne ist oder künstliche Wärmequellen, kann sich die Kunststoffbeschichtung des Helms lösen. Danach wäre der Helm nicht mehr nutzbar.

Reinigung:
Deinen Mountainbike-Helm solltest Du mindestens zweimal im Jahr reinigen. Die Polsterung wäschst Du am besten, indem Du sie in Laugenwasser einweichen lässt und anschließend mit klarem Wasser ausspülst. Alternativ kannst Du die Polster bei 30° in einem Wäschenetz mit der Waschmaschine waschen. Die Polster sollten unbedingt an der Luft getrocknet werden. Keinesfalls im Trockner!

Die Außenseite und Gurte des Helmes können mithilfe von Wasser, Spülmittel und einem Tuch gereinigt werden. Du solltest keine aggressiven Reiniger verwenden. Diese können die Eigenschaften der Materialien verändern und somit die Schutzwirkung des Helms verringern.

Achtung! Fahrradhelme sollten nie in der Waschmaschine gewaschen werden. Der Schleudervorgang kann zu Rissen im Helm führen. Er muss dann erneuert werden.

Sicherheit

Ein Helm wird gekauft um den Kopf zu schützen und Dir Sicherheit zu gewähren. Dafür wurden im Laufe der Zeit Sicherheitsstandards festgelegt und verschiedene Technologien entwickelt.

Sicherheitsstandards:
Helme die in Deutschland bzw. der EU verkauft werden, müssen folgende Kriterien erfüllen:

  • Stürze unbeschadet überstehen
  • Materialien müssen unschädlich und wetterbeständig sein
  • keine Materialermüdungen dürfen eintreten
  • rutschfeste Befestigung am Kopf
  • Bei Downhill-Helmen Berücksichtigung der amerikanischen Normen (Vollgesichtsschutz und erweiterten Schutzbereich)

Diese Norm wird erfüllt, wenn Du auf dem Helm einen Aufkleber mit DIN EN 1078 oder bei Kinderhelmen DIN EN 1080 siehst. Des Weiteren muss der Helm das CE-Kennzeichen besitzen. Dieses bekommt er, wenn alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Ebenfalls im Helm sollte sich ein Sticker mit GS oder TÜV befinden. Dann hat der Helm “geprüfte Sicherheit” oder wurde vom TÜV geprüft.

Wenn Dein Helm all diese Kennzeichen besitzt, erfüllt er das Mindestmaß an Schutz und Sicherheit.
Für weiteren Schutz gibt es MIPS, Spin und WaveCel. Diese Technologien sorgen dafür, dass Du auch bei einem Sturz, bei dem Du nicht vertikal aufkommst, gut geschützt bist.
Aber wie funktioniert das?

MIPS:
MIPS ist die Abkürzung für Multi-directional Impact Protection System. Dabei handelt es sich um eine dünne und bewegliche Schale, die im Helm eingebaut wird. Diese Schale verteilt die Kraft, welche bei einem Aufschlag entsteht, mit kleinsten Bewegungen auf eine größere Fläche. Dies Bedeutet, dass die Energie nicht nur auf einer Stelle landet, sondern auf gesamten Kopf verteilt wird. Der Aufprall wirkt weniger hart.

Spin-System:
Bei den Spin-Pads handelt es sich nicht um eine ganze Schale, die in den Helm integriert wird, sondern um einzelne Spin-Pads. Diese ersetzten die normale Polsterung. Durch die Spin-Polster wird bei einem Aufschlag die Rotationskraft durch eine kontrollierte Bewegung zwischen Helm und Kopf abgebaut. Somit wirkt der Einschlag weniger hart und Dein Kopf ist besser geschützt. Dieses System ist nur bei POC-Helmen zu finden.

WaveCel:
WaveCel ist eine komprimierbare Zellstruktur an der Innenseite des Helms. Diese Zellstruktur faltet sich bei einem Sturz, wie ein Blatt Papier, das zerknüllt wird, zusammen. Dabei nimmt es die entstehende Energie auf, ohne kaputtzugehen. Auch hier wird die Gefahr einer Gehirnerschütterung gemindert.

Die WaveCel-Technologie wurde von Bontrager entwickelt und ist bislang auch nur in ihren Helmen vorzufinden.

Alle drei Technologien funktionieren ähnlich und haben ein gemeinsames Ziel. Die Verhinderung von schlimmen Verletzungen am Kopf und von Gehirnerschütterungen. Achte bei der Auswahl Deines Helms einfach darauf, dass dieser eines der drei Systeme besitzt.

Farbe

Die Farbe und das Design können frei nach Deinen Vorlieben gewählt werden. Nur Schwarz sollte es nicht sein, denn die Farbe des Helmes trägt dazu bei besser erkannt zu werden. Schwarz wird gerne übersehen. Greife also ruhig zu knalligen Farben und bunten Designs.

Zubehör

Das passende Zuberhör ist zwar nicht unbedingt notwendig, kann Dir aber die ein oder andere Radtour sehr erleichtern.

Zubehör eines Mountainbike-Helms
Es gibt sehr viel an Zubehör für einen Fahrradhelm. Doch welches ist das wichtigste MTB-Helm-Zubehör für eine erfolgreiche Biketour?

Visier:
Das Visier ist eine (getönte) Glasscheibe, welche am Helm angebracht wird. Sie bietet Schutz vor Sonneneinstrahlung, Regen, Wind, Insekt und Ästen. Ein Helm mit Visier ist auch für Brillenträger vorteilhaft, da diese meist unter dem Visier getragen werden kann.

Fahrradhelm-Mütze:
Für die kälteren Tage gibt es Fahrradmützen. Diese können unter dem Helm getragen werden. Sie sorgen für ausreichend Wärme am Kopf und an den Ohren. Des Weiteren schützen sie vor Wind und Zugluft.

Fahrradhelm-Regenschutz:
Wer auch im Regen fahren möchte, ist mit einem Regenschutz gut bedient. Dieser wasserfeste Überzug wird über den Helm gezogen und kann dank eines Gummizugs an die Größe und Form des Helms angepasst werden. Der Überzug schützt nicht nur vor Regen, sondern auch vor Wind und Kälte.
Das Kunststoffmaterial ist imprägniert, sodass der Regen einfach abprallt. Durch die meist knalligen Farben bist Du auch bei schlechter Sicht noch gut sichtbar.

Kamerahalterung:
Es gibt mittlerweile viele Actioncams und noch mehr Halterungen. Zu den beliebtesten Halterungen Gurte und Klebepatches. Die Gurte kannst Du fast an jedem Helm anbringen, solange sie genug Lüftungsschlitze haben. Klebepatches hingegen eignen sich für Helme mit weniger Öffnungen und einer glatten Oberfläche.

Wenn Du weißt, dass Du eine solche Halterung an Deinem neuen Helm anbringen möchtest, nimm sie einfach zum Kauf mit. Probiere aus, ob sie auf den Helm passt.

Lampe:
Eine Fahrradhelm-Beleuchtung ist die optimale Ergänzung zur Fahrradbeleuchtung, aber keinesfalls ein Ersatz. Die Helmbeleuchtung dient dazu das eigene Sichtfeld in der Dunkelheit, der Dämmerung und bei schlechter Sicht zu erweitern. Durch das zusätzliche Licht kannst Du Unebenheiten und Löcher im Boden viel besser wahrnehmen. Auch kannst Du durch die Beleuchtung des Helms auch von anderen Verkehrsteilnehmern besser erkannt werden. So kann die Sicherheit um einiges Verbessert werden.

Welche Marken stellen qualitative Mountainbike-Helme her?

Im Folgenden findest Du ein paar der bekanntesten Marken für Mountainbike-Helme:

Uvex ist eine deutsche Firma, welche 1926 gegründet wurde. Das Unternehmen vertreibt Sport-, Freizeit- und Alltagsprodukte, welche den Menschen unterstützen und schützen. Dazu zählen auch Fahrradhelme. Dabei achtet Uvex besonders auf eine gute Belüftung, Passform und optimalen Schutz, sodass der Helm den Fahrer überall hin begleitet und keine Grenzen setzt.

Poc wurde 2005 in Schweden gegründet. Sie stellt Helme, Brillen, Schutzkleidung und Accessoires für den Schnee- und Radsport her. Das Motto der Firma ist es Leben zu schützen. Dafür entwickeln sie Produkte, mit sehr hoher Qualität und Innovation, zusammen mit den Besten aus den Bereichen Forschung, Medizin und Sicherheit.

Fox Racing ist eine der beliebtesten Marken im Motorcross- und Mountainbikebereich. Die Firma wurde 1974 gegründet und ist Innovationsträger im MX-Bereich. Fox setzt auf Design, Sportlichkeit und vor allem auf Innovation

Giro wurde 1985 gegründet und ist eine amerikanische Firma. Diese hat sich auf die Herstellung von Fahrrad- und Skihelmen spezialisiert. Dabei achtet Giro sehr auf die Qualität und Sicherheit ihrer Produkte. Das Unternehmen entwickelt und produziert ihre Produkte mit Liebe zum Detail.

iXS entwickelt seit 1979 Funktionskleidung für Motorräder und Fahrräder. Bei der Entwicklung achtet iXS besonders auf moderne und technisch qualitative Materialien, auf individuellen Style und eine perfekte Passform. Die hochfunktionale Schutzbekleidung unterliegt dabei sehr hohen Qualitätsansprüchen.

Neben diesen Marken gibt es noch viele weitere gute Marken.

Den Kauf Deines Helms solltest Du nicht von der Marke abhängig machen. Viel wichtiger ist die Passform, Qualität und die Sicherheit des Helms.

Wo kann man einen Mountainbike-Helm kaufen?

Du kannst einen Mountainbike-Helm sowohl vor Ort, als auch Online bestellen.

Bei den Onlinehändlern wie zum Beispiel Amazon, Fahrradhelm.de und Fahrrad.de hast Du eine riesige Auswahl an Helmen. Du hast die freie Wahl an Marke, Farbe und Design. Dafür kann es sein, dass Du mehrere Helme bestellen musst, bis der richtige dabei ist. Die Größe und die Passform sind nur anhand der Angaben des Herstellers und von Kundenrezensionen zu entnehmen.

Bei den Händlern vor Ort bekommst Du hingegen eine professionelle Beratung und weißt, das der Helm so sitz wie er soll. Dafür hast Du meist eine geringere Auswahl. Es kann auch mal sein, dass Du in zwei oder drei Geschäfte musst, da z.b. gerade ein Fullface-Helm sehr speziell ist und weniger häufig geführt wird als normale Fahrradhelme.

Wenn Du Dein Geschäft vor Ort bereits kennst, kannst Du dort auch anrufen und nachfragen, ob Sie MTB-Helme führen.

Um Deinen Händler vor Ort zu finden, kannst Du auf mein-fahrradhaendler.de Deinen nächsten Fahrradshop suchen. Die meisten Fahrradläden führen auch Zubehör und Helme. Alternativ gibt es noch die großen Ketten wie FahrradXLL, Decathlon oder Intersport.

Wie viel kosten Mountainbike-Helme?

Der Preis eines Mountainbike-Helmes kann von 50 bis über 250 € stark variieren. Dies kommt ganz auf die Marke und den Einsatzzweck an.
Weitere Kriterien für den Preis sind:

  • Design
  • Gewicht
  • Halbschale oder Fullface
  • Verstellmöglichkeiten
  • Abnehmbare/r Visiere und Kinnschutz
  • Reflektoren
  • Zusatzbeleuchtung

Unter 50 €: Hier gibt es einfache Mountainbike-Helme und Kinderhelme. Die Helme dieser Preisklasse sind mit allen notwendigen Sicherheitsstandards ausgestattet. Es ist jedoch empfehlenswert für den eigenen Schutz in etwas Hochwertigeres zu investieren und moderne Schutzsysteme wie z. B. Mips zu nutzen.

50 bis 150 €: In diesem Preissegment gibt es eine sehr große Auswahl an Halbschalen-MTB-Helmen in guter und sehr guter Qualität. Es ist vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Qualität und die Passform zu achten.
Es gibt hier noch keine Fullface-Helme.

150 bis 250 €: Hier sind sehr gute Halbschalen-Helme in bester Qualität zu finden. Diese Helme haben hochwertige Technologien und Features.

Auch fangen hier die Fullface-Helme an. Es gilt, je höher der Preis, desto mehr Features haben die Helme. Dazu gehören beispielsweise ein abnehmbares Visier und ein abnehmbarer Kinnschutz und eine Kamerahalterung. In diesem Preissegment sollte jeder fündig und zufrieden werden.

Falls nicht, sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Für über 250 € sind auch eingebaute Pulsmesser und Kontrollsysteme für die Körperhaltung möglich.

Achte bei dem Kauf Deines Helmes lieber auf die Passform und die Qualität des Helmes als auf den Preis. Es geht schließlich um Deine Sicherheit.

Mountainbike-Helm Test-Übersicht: Welche Mountainbike-Helme sind die Besten?

Testseiten helfen uns mit ihrem Fachwissen und den ausgiebigen Produkttests das richtige Produkt zu wählen. Hier haben wir Dir einige Tests zu Mountainbike-Helmen zusammen gestellt.

Testmagazin PLATZHALTER Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Fahrradhelme für Erwachsene 2017 Nein Hier klicken
Öko Test Fahrradhelme im Test 2018 Nein Hier klicken
Konsument.at Fahrradhelme 2017 Nein Hier klicken
Ktipp.ch

Leider gibt es keinen expliziten Test für Mountainbike-Helme. Dennoch haben wir hier drei Tests für Fahrradhelme herausgesucht. Keiner der folgenden Tests ist kostenfrei.

Stiftung Warentest und Konsument.at:
Stiftung Warentest und Konsument.at haben zusammen 15 Fahrradhelme für Erwachsene getestet. Die Helme lagen preislich zwischen 30 – 140 Euro. Sieben dieser Helme wurden für gut befunden. Einer davon kostet sogar nur 55 Euro. Am schlechtesten schnitt der Falthelm ab. Dieser kann eingeklappt und dann in die Tasche gelegt werden. Jedoch bietet er nur ausreichenden Schutz.

Auch wurde herausgefunden, dass die MIPS-Technologie einen Helm nicht gleich zu einem guten Helm macht. Es kommt also auf das Gesamtpaket an. Zu diesem gehören beispielsweise auch Reflektoren. Sie bieten zusätzliche Sicherheit, ersetzen aber nicht das Rücklicht eines Fahrrads.

Getestet wurden die Helme, indem sie nicht nur auf flache Ebenen, sondern auch auf schiefe Ebenen fallen gelassen worden sind. Dieser Test ist praxisnäher, da ein guter Helm auch bei Rotationen schützen muss. Des Weiteren wurde geprüft, ob die Helme bei der Fahrt nach hinten rutschen, wie bequem sie sitzen und wie warm es darunter wird.

Öko Test – Fahrradhelme im Test:
Öko Test hat 11 Fahrradhelme auf die Schutzfunktion, den Komfort, die Handhabung und problematische Inhaltsstoffe getestet. Nur einer der Helme bekam ein Note „sehr gut“, sieben schnitten mit „gut“ und zwei Helme sind durchgefallen. Durchgefallen sind die Helme, weil sich bei einem der Kinnriemen nicht öffnen ließ und bei dem anderen Helm kein Anpasssystem vorhanden war.

Die Inhaltsstoffe der Helme waren, bis auf drei Ausnahmen, alle in Ordnung. Zwei Helme enthalten Zinkpyrithion. Dieses kann Nachteile für den Menschen und die Umwelt haben. Der dritte Helm fiel durch den Test durch, da die Forscher einen krebsverdächtigen Farbstoffbaustein und einen hautreizenden Stoff fanden.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Mountainbike-Helmen

Im Folgendem beantworten wir Dir die am häufigsten gestellten Fragen zu Mountainbike-Helmen.

Wie reinige Ich einen Mountainbike-Helm?

Ein Mountainbike-Helm sollte mindestens zweimal im Jahr gereinigt werden. Die Polsterung wäschst Du am besten, indem Du sie in Laugenwasser einweichen lässt und anschließend mit klarem Wasser ausspülst. Alternativ kannst Du die Polster bei 30° in einem Wäschenetz mit der Waschmaschine waschen. Die Polster sollten unbedingt an der Luft getrocknet werden. Keinesfalls im Trockner!

Die Außenseite und Gurte des Helmes können mithilfe von Wasser, Spülmittel und einem Tuch gereinigt werden. Es sollten keine aggressiven Reiniger verwendet werden. Diese können die Eigenschaften der Materialien verändern und somit die Schutzwirkung des Helms verringern.

Gibt es Frauenhelme?

In puncto Sicherheit gibt es keinen Unterschied zwischen Frauen- und Männerhelmen. Frauenhelme haben lediglich ein anderes Design, welches für Damen ansprechender ist. Ebenso kann es sein, dass die Form etwas abgewandelt wird. Manche Damenhelme besitzen auch ein sogenanntes “Hair Port”.

Gibt es Kinderhelme?

Ja es gibt Mountainbike-Helme für Kinder. Bei Kinderhelmen sollte beachtet werden, dass der Helm eine Sollbruchstelle an den Riemen hat. Diese führt dazu, dass die Riemen des Helms reißen, falls das Kind mit dem Helm irgendwo hängen bleibt und schlimme Schäden verhindern

Tipp: Wähle einen Helm, der nicht nur den Sicherheitsstandards entspricht und eine gute Passform hat, sondern dem Kind auch gefällt. Das führt dazu, dass der Helm viel lieber getragen wird.
Wichtig: Kaufe für Dein Kind immer einen passenden Helm. Auch, wenn dies bedeutet öfters einen neuen Helm zu holen. Zu große Helme, in die das Kind noch “hineinwachsen” kann, können die Sicherheit des Kindes gefährden.

Was ist der Unterschied zu einem normalen Fahrradhelm?

Mountainbike-Helme sind für höhere Aufprallgeschwindigkeit ausgelegt. Sie bieten mehr Sicherheit, indem sie größere Flächen des Kopfes bedecken als andere Fahrradhelme. Des Weiteren wird bei ihnen auf eine sehr gute Belüftung und einen hervorragenden Sitz geachtet.

Weiterführende Quellen

Hier stellen wir Dir nützliche weiterführende Quellen vor, welche für Dich interessant sein könnten.

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Hier erfährst Du alles über die Fahrradhelm-Belleuchtung.

 

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