Laufrucksack: Test, Vergleich und Kaufratgeber

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Trailrunning Rucksack für Marathon-Läufen

Für all jene, die ihre sportlichen Herausforderungen so einfach und bequem wie möglich gestalten wollen, empfiehlt sich ein Laufrucksack.

Dieser ist angenehm und federleicht zu tragen. Er hat genug Stauraum für eine Wegzehrung, Wechselkleidung und je nach Art eine Halterung für Running Stöcke.

Welche Sorten von Trailrunning-Rucksäcken es gibt, was Du beim Kauf beachten solltest und welche Rucksäcke im Test am besten abschneiden, haben wir für Dich im Folgenden zusammengestellt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Laufrucksäcke werden grundsätzliche unterschieden in
    1. Laufrucksack
    2. Trinkrucksack
    3. Laufweste
  • Die Größe variiert je nach Länge des Runs und Deinen Bedürfnissen. Das Fassungsvolumen liegt zwischen 1,5 und 20 Litern
  • Alles, was Du mitnimmst, wird nah am Körper gehalten. Somit ist der Körperschwerpunkt nach wie vor in der Mitte
  • Durch den mittigen Körperschwerpunkt kannst Du Dein Gleichgewicht besser halten
Hast Du Entscheidungsschwierigkeiten zwischen Lauf- und Trinkrucksack? Du kannst auch beides miteinander kombinieren!

Die besten Rucksäcke für Trail Runner: Favoriten der Redaktion

In diesem Kapitel stellen wir Dir eine Auswahl verschiedener Modelle von Laufrucksäcken, Trinkrucksäcke und Laufwesten vor.

Laufrucksäcke

Im Folgenden findest Du unsere Lieblinge der klassischen Laufrucksäcke:

Laufrucksack Ultimate Direction: der robuste Laufrucksack für wilde Action

  • speziell für Rennen mit Hindernissen / im Schlamm entwickelt
  • besteht aus einem sehr robusten Stoff
  • hält auch Matsch, Wasser und Abrieb gegen Wände und Boden stand
  • mit zugekaufter Trinkblase auch als Trinkrucksack zu gebrauchen
  • Wasserfeste Handytasche am Schulterriemen enthalten

Ultimate Direction hat ein Modell speziell für Hindernisläufe im Schlamm entwickelt. Er hat ein Volumen von fünf Litern und wiegt 290 Gramm. Der Rucksack ist vorne mit vier Taschen ausgestattet, wovon zwei mit Reißverschluss verschlossen werden können. In einer Tasche hat eine 600 ml große Trinkflasche platz. Diese ist allerdings nicht im Kaufpreis enthalten. Ebenso gibt es die Möglichkeit, den Rucksack mit einem separat gekauften Trinksystem auszustatten. So kannst Du ihn in einen Trinkrucksack verwandeln. Eine wasserdichte Handytasche ist ebenfalls vorne integriert, um Dein Smartphone immer griffbereit zu haben. Falls sie stört, kannst Du sie auch abnehmen.
Damit der Rucksack besser hält, kann er vorne mit zwei kleinen Brustgurten verschlossen werden.
Eine Gummischnur ermöglicht das Befestigen von Jacken, Stöcke oder ähnlichem.

Trailrunning Rucksack Grivel: der Laufrucksack für lange Touren

  • 20 Liter Fassungsvermögen
  • gepolsterter atmungsaktiver Stoff aus Air Mesh und Nylon
  • für Mehrtagestouren geeignet
  • viele Taschen sorgen für bessere Übersicht
  • ist ein Unisex-Modell

Der Laufrucksack von Grivel wiegt knapp 530 Gramm. Mit einem Fassungsvolumen von 20 Liter hast Du sehr viel Stauraum. Am Körper findest Du vier Vordertaschen, wovon zwei für Trinkflaschen gemacht sind. In die anderen zwei Taschen passen kleine Sachen wie beispielsweise der Autoschlüssel oder Energieriegel. Eine frontale Stockhalterung ist ebenfalls vorhanden.
Durch seine Passform kannst Du den Rucksack nah am Körper tragen. Hierdurch bleibt der Körperschwerpunkt immer noch mittig. So behältst Du wichtigen Bewegungsfreiraum.
Der Rucksack eignet sich für Frauen und Männer. Wir empfehlen ihn vor allem für Mehrtages-Touren und denen, die viel Stauraum für Wechselklamotten und eine große Ausrüstung brauchen.

Laufrucksack Salomon: der Trailrunning Rucksack für echte Profis

  • integrierte Trinkblase
  • mehrere Taschen außerhalb des Rucksacks
  • durch viele Taschen kann gutes Ordnungssystem erstellt werden
  • höhenverstellbare Brustriemen für sicheren Halt
  • erweitertes Tragesystem zum einfachen Mitführen von Stöcken oder Helm

Der Salomon Laufrucksack ist auf festen und sicheren Halt ausgelegt. Durch eine bestimmte Technologie (Sensifit-Technologie) fügt sich der Rucksack perfekt an jede Körpergröße an und bietet optimale Bewegungsfreiheit. Durch die vielen Taschen ist es Dir möglich, Dein eigenes System aufzubauen um wichtige Gegenstände griffbereit platzieren zu können. Im Inneren des Rucksacks gibt es sowohl ein großes Hauptfach als auch eine kleine Tasche für Deinen Geldbeutel, Dein Handy oder Schlüssel. Die Rücken- und Schultergurte sind verstellbar, gepolstert und haben eine gute Belüftung. Die Trinkblase sowie eine dazugehörige Isolierhülle sind inklusive und fassen 1,5 Liter.

Der Rucksack hat eine Einheitsgröße und wiegt mit seinen 10 Liter Fassungsvolumen 490 Gramm. Er ist mehr für Männer geeignet, kann aber durch seine verstellbare Größe auch von Frauen getragen werden.

Trinkrucksäcke

Im Folgenden findest Du unsere Lieblinge der Laufrucksäcke, die mit einer Trinkblase ausgestattet werden können:

Trinkrucksack Osprey: der Trinkrucksack für Frauen

  • Passform auf Frauen ausgerichtet
  • gepolsterte Rückenseite mit Lüftungskanal
  • 2,5 Liter Trinkblase inklusive
  • magnetische Brustgurt-Schnalle zum Befestigen des Trinkschlauchs
  • kratzfreies Fach für Handy oder Sonnenbrille

Der Trinkrucksack von Osprey hat ein Gesamtvolumen von 3 Litern, wovon in die mitgelieferte Trinkblase 2,5 Liter passen. Der Trinkschlauch hat ein Beißventil. Das kannst Du magnetisch an der Brustgurt-Schnalle befestigt. Durch seine Passform ist der Rucksack optimal auf die weibliche Anatomie ausgerichtet und bietet festen Sitz. Die flachen Schultergurte und die Rückenseite des Rucksacks sind belüftet und garantieren sicheren Halt. Oberhalb befindet sich ein kratz freies Fach. Dort kannst Du ohne Probleme Sonnenbrille oder Handy deponieren. In einem separaten Fach mit Clip kannst Du Schlüssel sicher aufbewahren. Mit Hilfe einer Extra-Schlaufe am Rucksack kannst Du ein Fahrradlicht anbringen. Gemeinsam mit reflektierenden Grafiken bietet es Dir Sicherheit im Dunklen.
Ungefüllt hat der Rucksack ein leichtes Gewicht von 240 Gramm.

Trinkrucksack CamelBak: der Trinkrucksack für Einsteiger

  • neues Trinksystem liefert mehr Wasser pro Schluck
  • Ein- / Ausschalter am Trinkschlauch verhindert Auslaufen
  • Es lässt sich über Schnellöffnung von außen befüllen
  • dehnbare Seitentaschen aus Mesh bieten viel zusätzlichen Platz
  • Trinkblase enthalten

Der CamelBak Trinkrucksack hat ein Fassungsvolumen 2,5 Liter und enthält beim Kauf schon ein Trinkreservoir. Durch ein neues Trinksystem (Crux-System) kannst Du pro Schluck 20 % mehr Wasser “einsaugen”. Durch einen Ein- / Ausschalter wird das Auslaufen an der Trinköffnung verhindert. Zudem ist es Dir möglich die Trinkblase durch eine Schnellöffnung von außen zu befüllen. Dafür brauchst Du aber etwas Fingerspitzengefühl. An der Außenseite des Rucksacks befinden sich zwei Taschen, in denen Du Kleinigkeiten wie Schlüssel oder auch eine Regenhülle verstauen kannst. Wie die vorherigen Rucksäcke auch, hat dieser eine gepolsterte, atmungsaktive Rückenfläche. Dass Du besser gesehen wirst, hat der Rucksack ebenfalls reflektierende Elemente.
Mit einem Gewicht von 230 Gramm liegt er vollkommen im Normalbereich. Er ist sowohl für den Mann als auch für die Frau geeignet.

Trinkrucksack Salomon: der Trinkrucksack für fortgeschrittene Läufer

  • verstellbare, gepolsterte Schultergurte
  • kann an jeden Körperbau angepasst werden
  • zwei Vordertaschen für 500 ml Soft Flasks (im Lieferumfang enthalten)
  • kompatibel mit 1,5 ml Trinkblase
  • Schlaufen für Trailrunning Stöcke enthalten

Bei dem Salomon Trailrunning Rucksack handelt es sich um einen Trinkrucksack. Im Lieferumfang sind zwei 500 ml Soft Flasks enthalten, die 1,5 Liter Trinkblase musst Du leider zusätzlich kaufen. Der Rucksack fasst 12 Liter und besteht aus einem großen Hauptfach, in dem eine kleine Tasche mit Reißverschluss vorhanden ist. An der Außenseite des Rucksacks findest Du auf jeder Seite je eine kleine Tasche aus Mesh-Material. Mit zwei vorderen Brustriemen kannst Du den Rucksack gut befestigen. Mit den Schultergurten kannst Du den Rucksack an Deinen Körperbau anpassen. Auch dieses Produkt ist sowohl am Rücken als auch an den Schultergurten gepolstert und atmungsaktiv. Mitgenommene Stöcke können auch an der Rückseite des Rucksacks mithilfe von Schlaufen befestigt werden.
Der Trailrunning Rucksack wiegt mit einem Fassungsvolumen von 12 Liter gerade mal 390 Gramm.

Trinkrucksack Osprey: der Trinkrucksack für die besonders Durstigen

  • zwei verstellbare und abnehmbare Brustgurte
  • 2,5 Liter Trinkblase und zwei 500 ml Soft Flaks inklusive
  • Trinkschläuche mit Beißventil für Trinkblase und Soft Flasks
  • Tragesystem aus Mesh-Stoff
  • durch sehr viel Platz für lange Läufe geeignet

Der Duro Laufrucksack von Osprey ist für lange Läufe und Ultra Trails ausgelegt. Mit den enthaltenen Trinkbehältern hat er ein Gesamt-Trinkvolumen von 3,5 Litern. Durch die Beißventile und Trinkschläuche an den Soft Flasks und der Trinkblase kannst Du besonders einfach Flüssigkeit während des Laufs zu Dir nehmen. Durch die vielen kleinen Taschen rund um den Rucksack herum finden Riegel, Gels und andere Accessoires ihren Platz. Mithilfe der Kompressionsriemen an der Brust und einem Hüftgurt sitzt der Rucksack an Dir fest und sicher. Auf der Rückseite befindet sich auch ein Fach für größere Utensilien wie Wechselklamotten und eine Regenjacke.
Mit einem Gesamtvolumen von 15 Liter bringt der Unisex-Rucksack 510 Gramm auf die Waage.

Die Liste aller Trinkrucksäcke findest Du in unserer Trinkrucksäcke Test-Übersicht und unserem Kaufratgeber zu diesem Thema.

Laufwesten

Im Folgenden findest Du unsere Lieblinge der Laufwesten:

Laufweste Asics: die günstige Variante für Einsteiger

  • zwei Brusttaschen für Soft Flasks
  • große Reißverschlusstasche auf der Rückseite
  • helle, auffällige Farbe mit Reflektoren um gut gesehen zu werden
  • Känguru-Tasche für Trailrunning Stöcke
  • gepolsterte Schulterriemen

Die Laufweste von Asics bringt alles mit sich, was Du fürs Trailrunning brauchst, aber auch nicht mehr. Vorne an den Schulterriemen hast Du zwei Taschen für Soft Flasks. Hinten befindet sich eine große Tasche mit Reißverschluss, eine Kleine für das Smartphone sowie eine Känguru-Tasche mit zwei Öffnungen. Die Schulterriemen sind gepolstert aber nicht auf Atmungsaktivität ausgelegt. Durch zwei Gummibänder werden die Schulterriemen verbunden, womit Du besseren Halt erreichst. Die helle, auffällige Farbe mit Reflektoren bedingt gutes Gesehen-Werden im Dunklen. Mit einem Volumen von 5 Liter wiegt die Weste stolze 840 Gramm.

Laufweste Salomon: der Klassiker der Laufwesten

  • 12 Liter Fassungsvermögen
  • zwei Soft Flasks und eine Rettungsdecke inklusive
  • schnell trocknende Materialien
  • viele Fronttaschen ermöglichen schnelles Zugreifen während des Runs
  • Isolierhülle für Trinkreservoir enthalten (Trinkreservoir nicht dabei)

Die Laufweste von Salomon hat zwei Fronttaschen für Soft Flasks sowie zwei elastische Fronttaschen. Hinzu kommen zwei Seitentaschen und eine Brusttasche. Diese kannst Du mit je einem Reißverschluss verschließen. Außerhalb des Rucksacks befindet sich noch eine Signalpfeife und Schlaufen, die Du als Stockhalterung nutzen kannst. Im Inneren ist ein großes Staufach und hinten quer dem Rücken entlang eine Känguru-Tasche. Die Weste kannst Du mit einer Trinkblase ausstatten. Dafür ist eine Isolierhülle schon vorhanden, das 1,5 Liter Trinkreservoir an sich musst Du aber noch dazu kaufen.
Die Rücken- und Schulterbereiche sind gepolstert und verfügen über einen Belüftungskanal. Der Brustgurt ist verstellbar und der Rucksack besteht aus schnell trocknenden Materialien.
Mit einem Gesamtvolumen von 12 Litern wiegt die Weste ohne Zubehör 395 Gramm.

Laufweste Inov8: die Laufweste die sich Deinen Bedürfnissen anpasst

  • abnehmbares 10 Liter Fach
  • gleichmäßige Gewichtsverteilung für besseres Gleichgewicht
  • elastische und verstellbare Brust- und Schultergurte
  • sicheres Aufbewahrungsfach für Smartphone und GPS
  • inklusive zwei Soft Flasks und einem Speed Cup

Die Laufweste von Inov8 verfügt über zahlreiche Taschen innen und außen. Dadurch kannst Du die Weste ideal an Deine persönlichen Ansprüche auslegen. Dazu gehören acht kleinere Taschen aus Mesh-Materialien um den Rucksack herum sowie zwei mit Reißverschluss verschließbare Taschen an den Schulterriemen. Zusätzlich hat die Weste eine Extra-Tasche für Dein Telefon oder GPS. Dort kannst Du sie sicher aufbewahren.  Am hinteren Teil der Weste kannst Du ein 10-Liter-Fach mithilfe von 5 Schnell-Verschlüssen ohne Probleme ab- oder anmontieren. Je nachdem wie viel Du mitnehmen willst.

Durch verstellbare, elastische Brust- und Schultergurte ist die Weste Dich anpassbar und bietet perfekten Komfort beim Laufen. Die Gurte sind außerdem gepolstert und atmungsaktiv. Durch den Stoff wird kühle Luft zirkuliert und die Ansammlung von Schweiß und Feuchtigkeit wird reduziert.
Ohne Flaschen hat die Weste ein Fliegengewicht von 345 Gramm.

Kaufratgeber für Laufrucksack

Um den Überblick bei all den Varianten des Laufrucksacks behalten zu können, haben wir alle wichtigen Informationen rund um das Produkt im Folgenden aufgelistet. Mit den genannten Tipps kannst Du für Dich selbst entscheiden, welche Art am besten zu Dir passt. Los geht’s!

Kaufratgeber für Laufrucksäcke
Diese Weste gehören zu den beliebtesten Trailrunning Rucksäcken. Wie sich die Rucksäcke untereinander unterscheiden, erfährst Du hier.

Für wen eignet sich ein Laufrucksack?

Ein Trailrunning Rucksack eignet sich insbesondere für Leute, die schneller längere Strecken zurücklegen (joggen) oder einen kleinen Rucksack mit wenig Gewicht zum Wandern benötigen und denen ein normaler Wanderrucksack zu schwer ist. Die Hauptsache bei Laufrucksäcken ist, dass diese leicht und vor allem auch bequem zu tragen sind und dennoch genug Platz für Wechselkleidung oder eine Regenjacke sowie genügend Trinken und einen kleinen Energie-Snack haben.

Zudem sollte der Rucksack eng am Körper anliegen und einen guten Halt haben, damit sich der Körperschwerpunkt nicht verändert und somit das Gleichgewicht besser gehalten werden kann. Das verbessert auch den wahrgenommenen Tragekomfort während des Runs.

Welche Arten von Laufrucksäcken gibt es?

Es wird grob in drei verschiedene Arten von Laufrucksäcken unterschieden:
den Laufrucksack, den Trinkrucksack und die Laufweste. Die Laufweste wird oft mit dem normalen Laufrucksack gleichgestellt, dennoch gibt es Unterschiede, welche Du im Folgenden kennenlernst:

Der klassische Trailrunning Rucksack

Dieser kann nicht nur zum Laufen, sondern auch für andere Sportarten wie Wandern oder Fahrradfahren genutzt werden. Er ist sozusagen das Allround-Talent unter den Rucksäcken. Das Volumen hierbei variiert von zwei bis zu fünfzehn Liter. Wie viel Liter Du wählst, hängt davon ab, wie lang Du unterwegs bist und für welche Zwecke der Rucksack genutzt wird. Für kürzere Läufe (1 – 2 Stunden) empfiehlt sich ein kleineres Volumen als für längere Strecken (ab drei Stunden). Falls Du planst sehr lange Strecken, sogenannte Ultra-Trails zu laufen, empfiehlt sich ein Rucksack bis fünfzehn Liter Fassungsvolumen, um genügend Verpflegung, eine Stirnlampe und ein Erste-Hilfe-Set mitnehmen zu können. Wenn Du auf den Berg gehen willst und Wechselklamotten benötigst, ist ebenfalls ein etwas größeres Volumen von Vorteil, damit alles gut unterkommt.

Beachte beim Kauf, dass es Rucksäcke mit und ohne Fächer gibt. Fächer haben den Vorteil, dass während dem schnellen Laufen alles gut verstaut ist und nichts hin und her wackeln kann. Das verbessert den Tragekomfort.

Der Trinkrucksack

Dieser wird hauptsächlich für das gebraucht, was sein Name schon besagt: zum Trinken. Hier trägst Du auf dem Rücken eine Trinkblase mit. Diese wird befüllt und dann im Rucksack verstaut. Durch einen Trinkschlauch kannst Du während des Laufens trinken, ohne dabei den Rucksack abzulegen. In der Regel passen in eine Trinkblase 1 bis 2,5 Liter Flüssigkeit.

Tipp: Wenn Du Dich nicht zwischen Trink- und Laufrucksack entscheiden kannst, gibt es auch noch die Option, Trinkblasen in Laufrucksäcken zu verstauen. Hierfür gibt es spezielle Modelle, bei denen Du beides kombinieren kannst.

Die Laufweste

Sie ist heutzutage unter allen Trailrunning Rucksäcken am meisten verbreitet. Denn die Weste ist aus den Laufrucksäcken entstanden und extra darauf ausgelegt, eng am Körper anzuliegen. Verglichen mit dem Standard Laufrucksack haben Laufwesten keine verstellbaren Riemen mehr. Stattdessen gibt es breite Schultergurte. Mit deren Hilfe wird der Inhalt auf dem Rücken stark befestigt. Zwischen den Gurten gibt es vorne an der Brust ein Gummiband. Dadurch rutscht während dem Laufen nichts mehr hin und her. Das Hauptmerkmal bei einer Laufweste liegt an den oben erwähnten Tragegurten vorne am Körper. Dort können problemlos sogenannte Soft Flasks (kleine weiche Trinkflaschen) verstaut werden.

Am Rücken gibt es ebenfalls ein Fach. In diesem kannst Du weitere wichtige Gegenstände verstauen.

Das Volumen beträgt bei dieser Art von Rucksack zwischen zwei und fünfzehn Liter. Wie beim Laufrucksack auch, hängt die Wahl des Volumens davon ab, wofür Du die Weste nutzen möchtest und wie lang Du unterwegs bist (siehe Laufrucksäcke).

Tipp: Wusstest Du, dass der Grund warum die Laufweste mittlerweile der absolute Favorit bei Trail Runner ist, weil das Gesamtgewicht auf die Vorder- und Rückseite des Körpers verteilt ist? Der Körperschwerpunkt befindet sich somit in der Mitte. Dadurch kannst Du Dich immer noch so leichtfüßig und ohne Hindernisse am Körper fortbewegen.
Wichtig: Da Laufwesten mehr Kleidungsstück als Rucksack sind,  solltest Du sie vor dem Kauf immer anprobieren. Hier gibt es die gleichen Konfektionsgrößen wie bei Oberteilen. Außerdem sitzt die Weste enger, wenn sie befüllt ist. Probiere sie deshalb immer sowohl gefüllt als auch nicht gefüllt, um die optimale Größe für Dich zu finden.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien beim Trailrunning-Rucksack?

Wir wollen, dass Du glücklich mit Deinem Produkt bist. Also lese Dir die folgenden Punkte gut durch. Denn: Je bequemer ein Produkt ist, desto häufiger wird es auch getragen und benutzt. Damit das auch bei Dir der Fall ist, haben wir die wichtigsten Kaufkriterien kurz zusammengefasst:

Volumen und Maße

Der Laufrucksack hat ein Volumen zwischen zwei bis fünfzehn Liter. Wichtig ist, dass Du genug Platz für Deine gewünschten Utensilien hast, aber nicht zu viel Freiraum. Mit zu viel Luft wackeln die Sachen während dem Laufen zu sehr hin und her und der Rucksack ist nicht mehr angenehm zu tragen.

Trailrunning Rucksäcke variieren von der Maße her stark. Denn diese ist abhängig vom Produkthersteller.  Bei der Marke Salomon haben wir Beispielsweise bei zwei Litern ein Maß von circa 5 x 23 x 33,5 cm. Bei einem Volumen von 15 Litern haben wir ein Maß von circa 18 x 17 x 40 cm.

Wie oben erwähnt, gilt zu beachten, dass bei Laufwesten die Maße von Deiner Körper- und Konfektionsgröße abhängt. Hier wird auch wie bei Kleidung zwischen XS – L unterschieden.

Gewicht

Das Gewicht ist ein sehr wichtiger Faktor. Denn je mehr Gewicht Du mit Dir herumträgst, desto anstrengender wird Dein Lauf.
In der Tabelle siehst Du die ungefähre Gewichtsverteilung:

Volumen Gewicht
2 Liter 100 bis 250 Gramm
8 Liter 200 bis 350 Gramm
15 Liter 370 bis 590 Gramm

Je günstiger das Produkt ist, desto schwerer kann der Rucksack werden. So kann es vorkommen, dass ein 2 Liter Rucksack auch mal 600 Gramm wiegt, was natürlich viel zu viel ist!

Tipp: Denk daran, dass wir hier nur von einem unbefüllten Rucksack reden. Da scheinen 400 Gramm nicht viel zu sein. Dazu kommt aber noch das Trinken und die Wechselkleidung. Mit Inhalt sind wir so bei circa 2,5 kg zusätzliches Gewicht. Überlege Dir also gut, welches Volumen mit welchem Gewicht Du auswählst. Nur so wirst Du mit dem praktischen Produkt auch glücklich.

Material

Die meisten Trailrunning Rucksäcke bestehen aus einem atmungsaktiven als auch einem robusten Material.

a. Atmungsaktives Material:

Da Du am Rücken und an den Schulterpartien am meisten schwitzt, achte besonders bei diesen Stellen auf einen atmungsaktiven Stoff.

Dafür werden am häufigsten Mesh-Materialien verwendet. Mesh ist mehr eine Art Gitter aus Stoff. Die miteinander vernetzte Struktur sorgt für eine gute Luftzirkulation und ist zudem weich und angenehm zu tragen.

b. Robustes Material:

Die Außenfläche des Rucksacks sollte sehr robust und widerstandsfähig sein. Denn die außen liegenden Seiten bekommen am meisten ab. Wind und Wetter und die ein oder anderen Äste und Steine im steileren Gelände. Je robuster der Rucksack ist, desto langlebiger ist er auch.

Tipp: Hierfür wird ein sogenanntes Ripstop Nylon verwendet. Das ist besonders reißfest und hat trotz des leichten Gewichts eine hohe Stabilität. Zusätzliche Beschichtungen machen das Material wasserfest und noch stärker.

Tragekomfort

Vor allem der Tragekomfort spielt eine große Rolle, die zur Zufriedenheit mit dem Produkt beiträgt. Denn was nützt Dir der Rucksack, wenn Du keine Freude damit hast und bei dem das Gefühl entsteht, Deine Leistungsfähigkeit gehe aufgrund des Produkts verloren.

Polsterung

Achte vor Deinem Kauf auch darauf, dass Dein Rucksack an wichtigen Stellen gepolstert ist (beispielsweise am Hüftgurt und an den Schulterriemen). So kannst Du Dir sicher sein, dass trotz Inhalt und Auf- und Abbewegung Dein Körper nicht durch harte Riemen in Mitleidenschaft gezogen wird.

Ergonomisches Design

Ergonomisches Design lässt Dich bequemer laufen und mehr Spaß an Deinem Rucksack haben. Denn durch eine eng am Körper liegende Passform hast Du optimale Bewegungsfreiheit, Du spürst Dein Accessoire kaum. Außerdem kann ein gut sitzender Trailrunning Rucksack nicht verrutschen. Somit werden schmerzhafte Druck- und Scheuerstellen vermieden.

Atmungsaktivität

Die Atmungsaktivität spiel auch eine große Rolle. Achte bei Deinem Kauf vor allem darauf, dass der Rücken und die Riemen an der Schulter gut belüftet und vor allem atmungsaktiv sind. Denn so verhinderst Du Reibe-Stellen an den Punkten, an denen der Rucksack direkt auf den Körper aufliegt. So wird der Rucksack angenehmer zu tragen sein.

Verstellbare Riemen

Mit verstellbaren Riemen kannst Du Deinen Rucksack optimal an Deine Größe anpassen. So kannst Du sichergehen, dass er während dem Tragen nicht verrutscht und bequem sitzt. Verstellbare Riemen haben aber nur der “normale” Trailrunning Rucksack und der Trinkrucksack, bei Westen musst Du nicht darauf achten.

Ausstattung

Es gibt viele Möglichkeiten für Deine Ausstattung. Hier ein paar nützliche Tipps, was es alles gibt und auf was Du bei Deinem Kauf achten solltest:

Ausstattung für Deinen Laufrucksack.
Die richtige Ausstattung ist das A und O. Denn sie kann manchmal überlebenswichtig sein.
Halterung für Trailrunning-Stöcke

Halterungen für Trailrunning Stöcke können sehr nützlich sein, wenn Du Stöcke für steileres Gelände mitnehmen willst, diese aber in flachen Gegenden verstauen möchtest. Es gibt je nach Modell und Marke verschiedenen Möglichkeiten der Stockhalterung. Jeder Hersteller hat aber gemeinsam, dass die Stöcke immer außen am Rucksack befestigt werden. So musst Du während dem Laufen nicht den Rucksack öffnen, um an die Stöcke zu kommen. Dadurch kommt kein Dreck oder Wasser in den Innenraum und das Zugreifen geht schneller. Wir empfehlen aber eher Rucksäcke, bei denen die Halterung mit den Stöcken auch nicht das schnelle Öffnen des Rucksacks blockiert. Denn bei manchen Herstellern liegen die Stöcke leider im Weg und müssen erst entfernt werden, um den Rucksack öffnen zu können.

Reflektoren

Reflektoren sind sehr wichtig, auch wenn Du primär im Hellen läufst. Sie garantieren Dir Deine Sicherheit und dass Du auch auf der Straße gesehen wirst. Reflektoren sollten vorne und hinten angebracht werden, damit man Dich von beiden Seiten gut sehen kann. Falls es bei Deiner getroffenen Wahl keine Reflektoren gibt, legen wir Dir wirklich ans Herz, diese separat zu kaufen. Denn sie können Dein Leben retten.

Taschen und Fächer

Kleine Taschen und Nebenfächer sind praktisch, um dort kleinere Utensilien verstauen zu können. So können diese schon nicht im ganzen Rucksack verteilt werden und Du hast einen schnelleren Zugriff darauf. Mit getrennten Fächern ist es möglich, Ordnung in den Rucksack zu bekommen und so Dein eigenes Packsystem zu gestalten, wie es für Dich am besten ist.

Es kommt auch nicht auf die Größe der Taschen außerhalb des Rucksacks an, sondern wie gut Du sie während des Laufens erreichen kannst. Bei den meisten Modellen befinden sich die Taschen auf der Front und an den Seiten platziert – so kannst Du schneller nach Deinen Bedürfnissen greifen.

Regenhülle

Viele Wander-Rucksäcke haben eine Regenhülle am unteren Teil des Rucksackes in einem Extra-Fach integriert. Das ist bei den meisten Laufrucksäcken aufgrund des Gewichts nicht der Fall. Dennoch ist eine Regenhülle sehr zu empfehlen. Gerade, wenn das Wetter nicht sehr beständig ist und Du noch Wechselklamotten für alle Notfälle eingepackt hast. Denn was bringen Wechselklamotten, wenn bei einem unerwarteten Regenschauer Nässe in das Innere eindringt. Zudem können dadurch auch Elektrogeräte vor der Feuchtigkeit geschützt werden.

Tipp: Manche Regenjacken sind so konzipiert, dass sie über dem kleinen Rucksack getragen werden können. Mit einer solchen Jacke hättest Du sowohl für Dich als auch Deinen Rucksack einen optimalen Schutz ohne zusätzliches Gewicht.
Notfall-Signalpfeife

Notfall-Signalpfeifen können Dein Retter in Not sein. Sie dienen dazu, in schwierigen Situationen Hilfe herbeizuholen. Natürlich gibt es in der heutigen Zeit das Smartphone, welches dafür genutzt werden kann. Wenn Du aber in einem Funkloch steckst, bringt es leider auch nicht mehr viel. Häufig ist die Pfeife direkt im Rucksack in einem Brustgurt integriert. Durch den schrillen Ton ist sie gut hörbar und kann vor allem bei heiser sein und Müdigkeit die Stimme mit Leichtigkeit ersetzen.

Kennst Du auch das in den Bergen verwendete Notsignal mit der Pfeife?
Es ist ganz leicht zu merken: Zuerst sendest Du sechs Töne in der Minute aus, erhältst Du eine Antwort, gehst Du zu drei Tönen in der Minute über.

Beachtest Du die oben erwähnten Tipps, wirst Du lange Freude an Deinem Produkt haben.

Welche Marken stellen qualitative Laufrucksäcke her?

Hersteller von Laufrucksäcke- bzw. Westen gibt es einige. Im Folgenden sind die bekanntesten und qualitativ hochwertigsten Outdoor-Sportmarken aufgelistet:

Marke Eigenschaften
Salomon Für einen stetigen Fortschritt wurde von Salomon Slab ins Leben gerufen. Hier werden die Rucksäcke von echten Profis unter Einbeziehung aller möglichen Bedingungen getestet und ständig weiterentwickelt.
CamelBak Diese Marke hat den Trinkrucksack mehr oder weniger erfunden. Deswegen hat sich CamelBak darauf spezialisiert und verkauft nichts anderes mehr.
Dynafit Dynafit ist hauptsächlich in der Wintersportbranche unterwegs. Die österreichische Firma hat neben diesem Schwerpunkt auch qualitative Produkte für alles, was mit dem Trailrunning zu tun hat. 
Osprey Osprey hat sich ebenfalls den Rucksäcken verschrieben.  Von Alpin-über Lifestyle- bis hin zu den Wanderrucksäcken findest Du hier jegliche Arten der Transportmittel.
Ultimate Direction Die amerikanische Marke hat sich ebenfalls in den Sportsektor eingeordnet. Insbesondere dem Laufen und Hindernisläufen. Neben den Produkten für Menschen gibts hier sogar auch was für Hunde.
Black Diamond Vom Klettern über Skifahren bis hin zum Trailrunning hat Black Diamond alles auf Lager was Du brauchst. Auch Laufwesten findest Du in deren Sortiment.

Wo kann man einen Trailrunning-Rucksack kaufen?

Wenn Du einen Trailrunning-Rucksack kaufen möchtest, gibt es verschiedene Modelle im Internet zu finden. Eine von uns empfohlene Auswahl an Lauf- und Trinkrucksäcken findest Du in diesem Kapitel.
Wenn es bei Deiner Wahl um eine Laufweste geht, solltest Du Dir auf jeden Fall überlegen in ein örtliches Outdoor-Geschäft zu gehen. Dort kannst Du die Weste anprobieren. Somit kannst Du Dir sicher sein, die richtige Wahl und vor allem Größe getroffen zu haben.

Wie viel kosten Laufrucksäcke?

Je nachdem für welches Volumen, welches Modell und welche Qualität Du Dich entscheidest, variiert der Preis des Produkts. Es gibt Rucksäcke schon ab 30 Euro. Die Preisspanne reicht aber bis über 250 Euro hinaus. Ein höherer Preis des Rucksacks spricht aber nicht automatisch für eine bessere Qualität. Du willst einen wasserdichten bzw. Wasser abweisenden Rucksack mit mehr Ausstattung (bspw. einer Trinkblase) und weniger Gewicht? Hier ist es auf jeden Fall sinnvoll, mehr Geld zu investieren.

Welche Alternativen gibt es für den Laufrucksack?

Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob ein Rucksack während des Runs das Richtige für Dich ist, gibt es auch einige Alternativen. Der Laufgürtel oder sogenannte Handhelds, kleine Trinkflaschen die man während des Laufens am Handgelenk befestigt, wären zwei Möglichkeiten.

Der Vorteil von Laufgurten ist, dass er sich dem Inhalt angepasst gut ausdehnen kann. Denn er besteht aus einem flexiblen Stoff. Dieser würde ausreichen, wenn Du nur Dein Handy und den Haustürschlüssel mitnehmen willst. Ein kleiner Energieriegel hat auch noch Platz.
Den Gürtel schnallst Du um Deine Hüfte und kannst ihn in der Größe verstellen.

Wenn Du nur einen Trinkrucksack in Erwägung ziehst, gibt es als Alternativmöglichkeit die eben erwähnten Handhelds. Diese ziehst Du über Deine Hand und befestigst sie meist durch einen Klettverschluss. In die Flaschen passen je nach Größe bis 500 ml. Die Flasche liegt dann in Deiner Handfläche an. Je nach Modell ist am Handrücken eine weitere Tasche vorhanden. Dort kannst Du Dein Handy, Schlüssel oder einen Snack verstauen.

Lieber Soft Flask oder Trinkblase?

Sowohl Soft Flask als auch Trinkblase haben ihre Vor- und Nachteile. Doch wie Du letztendlich entscheidest, hängt ganz von Deinen individuellen Bedürfnissen ab. Die folgende Tabelle zeigt Dir Punkte auf, die Dir bei Deiner Entscheidung helfen können:

Vorteile von Soft Flasks Nachteile von Soft Flasks
können schnell neu befüllt werden haben weniger Füllvolumen
gute Gewichtsbalance

(vorne und hinten gleich viel Gewicht)

nur Flüssigkeitstransport:

  • Schwerpunkt verteilt sich nicht
  • Belastung nur vorne an der Brust
Vorteile von Trinkblasen Nachteile von Trinkblasen
Haben großes Volumen (1,5 bis 2 Liter) Rucksack muss zum Befüllen abgenommen werden
angenehmer Transport, da nah am Körper liegend Reinigung ist etwas umständlicher

Wenn Du für Deinen Lauf viel Flüssigkeit benötigst, gibt es auch Laufwesten mit integrierter Trinkblase. Dadurch kannst Du beide Systeme miteinander kombinieren.

6 Tipps, wie Du am besten mit Trail Running startest

Du interessierst Dich für Trail Running, hast aber noch keine Idee wie man eigentlich richtig damit anfängt? Hier haben wir sechs Tipps für Dich, um Dir den Einstieg zu erleichtern:

Fange behutsam mit dem Training an

  • Fange zu Beginn mit kleinen Läufen an, so kann sich Dein Körper und vor allem Deine Füße und Dein Gleichgewicht daran gewöhnen.
  • Hab Deinen Blick immer einige Meter vor Dir auf den Untergrund gerichtet. Dadurch hast Du immer alle möglichen Gefahren im Visier.
  • Trainingseinheiten von fünf Kilometern sind anfangs völlig angemessen. Zunächst reicht auch zwei bis dreimal in der Woche.
  • Wenn Du Schmerzen hast, hör lieber auf und schone Deinen Körper. Vergiss auch nicht, Dich nach dem Run zu dehnen – so kannst Du Verletzungen vorbeugen.

Bleibe motiviert

  • Hast Du eine Laufrunde direkt vor Deiner Haustür, nutze diese um effektiv stressfrei starten zu können.
  • Wechsel nach einiger Zeit Deine Laufstrecke, denn immer das Gleiche zu sehen ist irgendwann ermüdend.
  • Neue Runden, Ausblicke und vor allem die Abwechslung halten Deine Motivation hoch. Dadurch steigert sich auch Dein Training.

Trainiere mit Freunden zusammen

  • Anfangs alleine zu trainieren ist völlig in Ordnung, um Dich leichter einfinden.
  • Suche aber mit der Zeit Gleichgesinnte, mit denen Du trainieren kannst.
  • Ihr könnt Euch gegenseitig motivieren und stützen. Vor allem, wenn es mal nicht bergauf läuft.

Rüste Dich mit dem Wichtigsten aus

  • Beim Trail Running benötigst Du nicht viel Ausrüstung. Schau trotzdem, dass Du Dir vor allem gute Laufschuhe und einen Laufrucksack möglichst bald zulegst.
  • So bist Du technisch besser und mit Sicherheit unterwegs.

Bilde Dich weiter

  • Macht Dir das Laufen Spaß, kannst Du Dir ernsthaft überlegen, ob Du ein strategisch geplantes Lauftraining machen willst.
  • Überlege Dir, ob Du nur fitter und stärker werden oder tatsächlich in den Wettkampf gehen willst.
  • Du kannst auch zum Sportarzt gehen und Deinen jetzigen Zustand ermitteln lassen und dementsprechend Deinen zukünftigen Trainingsplan erstellen.

Achte auf Deine Ernährung

  • Ebenso wie langes Ausdauer-Laufen muss die Ernährung auch gelernt sein.
  • Achte von Beginn an auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung.
  • Nimm auch während den Läufen einen kleinen Riegel mit, um dem Körper Energie zuzuführen.

Laufrucksack Test-Übersicht: Welche Trailrunning-Rucksäcke sind die Besten?

Da ein hochwertiger Laufrucksack durchaus eine hohe und bestenfalls lang anhaltende Investition für Dich ist, solltest Du Dich ebenfalls über alle wichtigen Testberichte informieren, um die richtige Wahl zu treffen. Dafür haben wir für Dich alle nennenswerte Testseiten auf einen Blick zusammengefasst.

Testmagazin PLATZHALTER Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Nein
Öko Test Nein
Konsument.at Nein
Ktipp.ch Nein

Bislang wurde leider noch auf keiner der bekannten Verbraucherportale ein Produkttest zu Laufrucksäcken durchgeführt. Sollte sich dies ändern, werden wir die Tabelle für Dich natürlich aktualisieren.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Laufrucksack

In diesem Kapitel haben wir die am häufigsten gestellten Fragen zusammengestellt und beantwortet.

Laufrucksack vs. Laufgürtel: Was ist besser?

Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Vor allem kommt das auf Dein persönliches Befinden an. Ein Laufgürtel reicht völlig aus, wenn Du Deinen Haustürschlüssel mitnehmen möchtest, Dir aber keine Jackentaschen zur Verfügung stehen. Folgendes musst Du allerdings bedenken: Nimmst Du zusätzlich noch Dein Handy mit, wackelt der Gürtel mehr auf und ab. Wenn Dir das nichts ausmacht, ist der Laufgürtel sehr praktisch. Für mehr Inhalt ist aber dennoch ein Laufrucksack zu empfehlen, vor allem wenn Du längere Strecken läufst.

Wie packt man einen Laufrucksack richtig?

Grundsätzlich bepackst Du Deinen Laufrucksack so, dass schwere Gegenstände eng am Körper liegen. Das machen sie am besten auf Schulterhöhe. Deshalb werden leichte Sachen ganz nach unten gelegt. Dein Körperschwerpunkt befindet sich dadurch in der Mitte und Dich kann nichts runterziehen. Wenn Du eine Laufweste hast, bringst Du Dein Trinken vorne in den Flasks unter. Außerdem empfiehlt sich, wirklich nur das einzupacken, was unbedingt benötigt wird. So sparst Du Gewicht ein. Denn jedes Gramm zählt.

Dinge, die Du während des Laufen öfter benötigst, immer weiter nach oben oder in kleine Seitentaschen packen. So kannst Du sie besser erreichen.

Kleiner Tipp:
Wenn Du an einem Wettbewerb teilnehmen möchtest, laufe vorher mindestens zwei- bis dreimal mit dem gefüllten Rucksack. So gewöhnst Du Dich nicht nur an das Gewicht. Du kannst Dir auch sicher sein, dass Du alle Gegenstände erreichst und diese sinnvoll verpackt sind.

Was packt man alles in einen Laufrucksack?

Bereitest Du Dich für einen Wettkampf vor, packe die angeforderte Utensilien auch zum Trainieren ein. Damit gewöhnst Du Dich an das Mehrgewicht. Zur Standardausrüstung zählen hier genug Flüssigkeiten (mindestens ein Liter!). Ob Du Wasser oder Sportgetränke zu Dir nimmst, ist Dir selbst überlassen.

Die besten Sportgetränke findest Du in unserer Sportgetränke Test-Übersicht und unserem Kaufratgeber zu diesem Thema.

Zudem kommen auch noch Energieriegel oder -Gels hinzu. Je nach Wetter solltest Du (Wechsel-)Kleidung,  Laufstirnband und Handschuhe einpacken. Auch Trailrunning-Stöcke sollten in Deinem Equipment je nach Gelände dazugehören. Ein wasserdicht verpacktes Telefon in Deiner Ausrüstung ist unbedingt empfehlenswert. Ebenso ein Erste-Hilfe-Set. Vor allem die Rettungsdecke kann Dir Dein Leben retten. Deshalb empfehlen wir Dir immer eine dabei zu haben. Egal ob Training oder Wettkampf.
Läufst Du während oder in die Dunkelheit hinein, vergiss Deine aufgeladene Taschenlampe nicht.

Die besten Taschenlampen findest Du in unserer Taschenlampen Test-Übersicht und unserem Kaufratgeber zu diesem Thema.

In dem folgenden Video findest Du noch eine kleine Zusammenfassung von Dinge, die Du einpacken solltest:

Ein weiterer Tipp von uns ist, immer das Wetter vor Deinem Lauf zu beobachten. So kannst Du bei Sonnenschein Gewicht einsparen oder Dich gegen Wind und Wetter sicher rüsten.

Darf der Rucksack in der Waschmaschine gewaschen werden?

Nein. Auch wenn der Rucksack robust ist, sollte er nicht in der Waschmaschine gewaschen werden. Am besten säuberst Du ihn mit einem weichen Schwamm im Waschbecken oder nimmst ihn nach dem Lauf direkt mit unter die Dusche. So kann nichts kaputtgehen.

Muss man beim Kauf einer Trinkblase auf etwas achten?

Beim Kauf einer Trinkblase gibt es mehrere Dinge, die Du beachten solltest:

  • Verschluss zum einfachen Reinigen

Wähle den Verschluss immer so, dass Du durch diesen die Blase auch gut putzen kannst. Hast Du nur Wasser in der Blase, ist das kein Problem. Du kannst sie durch einfaches ausspülen säubern. Trinkst Du während des Laufens aber Energiedrinks, achte auf eine ordentliche Reinigung. Somit vermeidest Du Bakterien und Gerüche. Es gibt spezielle Reinigungssets, die Du kaufen kannst und so die Lebenszeit Deines Produkts verlängerst. Es gibt auch Wende-Blasen, diese sind am einfachsten zu reinigen.

  • Trinkblase aus BPA-freien Kunststoff

Achte beim Kauf Deiner Trinkblase stets darauf, dass diese aus BPA-freiem Kunststoff gefertigt ist. So schmeckt das Wasser auch nach längerem Transport noch gut.

  • Isolierte oder nicht isolierte Trinkblase

Eine Isolierte ist vor allem dann wichtig, wenn Du Deinen Trinkrucksack im Winter benutzt. Durch die Körperwärme wird die Trinkblase warm gehalten, der Schlauch und das Mundstück aber nicht. Dadurch frieren diese ohne Isolierung schnell ein. Achte auch auf ein isoliertes Verbindungsstück zwischen Schlauch und Mundstück.

Weiterführende Quellen

Wissenswerte Informationen über Rucksäcke und Trailrunning findest Du hier:

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Traillauf
  2. https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/einstieg-ins-trailrunning-tipps-f%C3%BCr-den-ersten-lauf-in-den-allg%C3%A4uer-bergen_arid-226317
  3. https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-fazination-trailrunning-laufen-abseits-befestigter-wege-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170815-99-650458

Und hier ist noch ein informativer Artikel für Dich über Notfall-Signalpfeifen.

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