Klickpedale: Test, Vergleich und Kaufratgeber

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Klickpedale im Test

Egal, ob Rennrad, Mountainbike oder Trekkingfahrrad – mit Klickpedalen holst Du beim Radfahren das Beste aus Deiner Performance heraus. Fahrrad-Klickpedale, auch “Clipless Pedale” oder “Klickies” genannt, sorgen für optimale Kraftübertragung beim Radfahren.

Durch sogenannte Cleats besteht eine feste Verbindung zwischen Schuh und Pedale. Damit kannst Du nicht nur treten, sondern die Pedale auch in der Aufwärtsbewegung mit Deinen Füßen ziehen. Somit wird jede Pedalierphase für den Vortrieb genutzt und Du bist schneller unterwegs.

Einsteiger, Fortgeschrittener oder Profi – in unserem Kaufratgeber erklären wir Dir, worauf Du bei der Wahl Deiner Klickies achten solltest und helfen Dir, das passende Modell für Dich zu finden. Außerdem stellen wir Dir die Favoriten der Redaktion vor und verraten Dir, für wen diese Modelle jeweils geeignet sind.

Das Wichtigste in Kürze

  • Grundlegend wird zwischen Rennrad-Pedalen und Off-Road-Pedalen für Mountainbiking und Trekking unterschieden.
  • Float (Bewegungsfreiheit), Federspannung und Systemkompatibilität sollten beim Kauf von Klickpedalen und Zubehör beachtet werden.
  • Für die Nutzung von Klickpedalen benötigt man passende Cleats (Schuhplatten) und Fahrradschuhe, an denen die Cleats befestigt werden.
  • Verschiedene Herstellen bieten verschiedene Klicksysteme an.

Die besten Klickpedale: Favoriten der Redaktion

Hier stellen wir Dir die Klickpedal-Favoriten unserer Redaktion für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke vor und erläutern Dir, was die Besonderheiten des jeweiligen Modells sind.

Klickpedale für Anfänger: Shimano PD-M520

  • Klickpedale im Set mit passenden Cleats
  • Pedalachse aus Stahl, Pedalkörper aus lackiertem Aluminium
  • wartungsarmes und gedichtetes Kompaktlager
  • Farbauswahl: silber, schwarz oder weiß
  • Gewicht: 380g (Paar)
  • empfohlene Schuhplatten: SM-SH51, SM-SH56

Die PD-M520 von Shimano sind die perfekten Einsteigerpedale: auch wenn sie primär für Offroad-Fahrten konzipiert wurden, sind sie auch für Rennradfahrer, die zum ersten Mal Klickpedale nutzen, empfehlenswert.

Die Klickpedale verfügen auf beiden Pedalseiten über ein Klicksystem, sodass Du Dich unabhängig von der Position des Pedals jederzeit problemlos einklicken kannst. Das dabei verwendete Klicksystem SPD zeichnet sich mit den zugehörigen in den Schuh eingebetteten Cleats durch Langlebigkeit und geringen Verschleiß aus.

Die offene Konstruktion der Klickpedale bietet Dreck und Schlamm keine große Angriffsfläche. Die Auslösehärte der Cleats ist individuell einstellbar, sodass Du sie Deinem Erfahrungslevel anpassen kannst. Mit den passenden Reflektoren SM-PD68 von Shimano kannst Du diese Klickpedale jederzeit straßenverkehrstauglich machen.

MTB-Pedale für Anfänger: Crankbrothers Candy 1

  • Levelcode 1 (Entry-Level)
  • Pedalachse aus Stahl, Pedalkörper aus Kunststoff
  • gedichtetes Premium-Lager
  • Float und Auslösewinkel einstellbar
  • Farbauswahl: schwarz, blau, rot, pink
  • Gewicht: 294 Gramm (Paar)
  • empfohlene Schuhplatten: Crankbrothers Premium Cleats

Crankbrothers geben für ihre Klickpedale immer auch das passende Erfahrungslevel an. Die Candy 1 sind mit Levelcode 1 die ideale Wahl für alle Mountainbiker, die in die Welt der Klickpedale einsteigen wollen. Typisch für die MTB-Pedale von Crankbrothers ist, dass Du Dich durch die spezielle Konstruktion auf allen vier Seiten des Pedals einklicken kannst.

Der Pedalkörper aus Kunststoff bietet eine große Standfläche für die Füße und sorgt so für eine gute Druckverteilung und ein sicheres Gefühl. Float und Auslösewinkel können individuell eingestellt  werden, wobei der Auslösewinkel, je nach Montage der Cleats, bei 15° oder 20° liegt. Damit wird auch bei holprigen Fahrten ein ungewolltes Ausklicken vermieden.

Durch das offene Design der Pedalkörper haben die Candy 1 eine exzellente Selbstreinigungsfunktion: Dreck und Schlamm setzt sich nur schlecht fest – damit kannst Du also auch bedenkenlos in schwierigem Gelände fahren.

MTB-Pedale für Fortgeschrittene: Crankbrothers Eggbeater 2

  • Levelcode 2 (Enthusiast-Level)
  • Pedalachse und Pedalkörper aus Stahl
  • doppelt gedichtetes Premium-Lager
  • Float und Auslösewinkel einstellbar
  • Farbauswahl: silber-grün, silber-schwarz
  • Gewicht: 285 Gramm (Paar)
  • empfohlene Schuhplatten: Crankbrothers Premium Cleats

Crankbrothers geben für ihre Klickpedale immer auch das passende Erfahrungslevel an. Die Eggbeater 2 sind mit Levelcode 2 die ideale Wahl für alle Mountainbiker, die bereits mit der Funktion und Benutzung von Klickpedalen vertraut sind.

Typisch für die MTB-Pedale von Crankbrothers ist, dass Du Dich durch die spezielle Konstruktion auf allen vier Seiten des Pedals einklicken kannst. Durch das minimalistische Design, bei dem auf eine Pedalplattform verzichtet wird, gehören die Eggbeater 2 zu den leichtesten Klickpedalen der Welt.

Float und Auslösewinkel können individuell eingestellt werden, wobei der Auslösewinkel, je nach Montage der Cleats, bei 15° oder 20° liegt. Damit wird auch bei holprigen Fahrten ein ungewolltes Ausklicken vermieden. Die offene Konstruktion der Pedalkörper sorgt für eine exzellente Selbstreinigungsfunktion: Dreck und Schlamm setzt sich nur schlecht fest – damit kannst Du also auch bedenkenlos in schwierigem Gelände fahren.

Rennrad-Pedale für Anfänger: Shimano PD-RS500

  • Klicksystem: SPD-SL (einseitig)
  • Pedalachse aus Stahl
  • Pedalkörper aus lackiertem Kunstharz mit Pedalkörpereinlage aus Edelstahl
  • gedichtetes Kompaktlager
  • variabler Float und einstellbare Auslösehärte
  • Farbe: schwarz
  • Gewicht: 310 Gramm (Paar)
  • empfohlene Schuhplatten: SM-SH10, SM-SH11, SM-SH12

Die Shimano PD-RS500 Klickpedale sind extra für Rennrad-Einsteiger konzipiert. Sie haben im Vergleich zu anderen Rennrad-Pedalen einen größeren Einstiegsbereich und verfügen über eine extra breite Pedalplattform, durch die die Tretkraft effizient übertragen und für den Vortrieb genutzt wird. Der Pedalkörper ist mit einer verschleißarmen und stark belastbaren Einlage aus Edelstahl verstärkt.

Der Float liegt in Abhängigkeit von den gewählten Cleats bei 0°, 2° oder 6°. Die Auslösehärte kann individuell eingestellt werden und so dem mit der Zeit steigenden Erfahrungslevel angepasst werden. Durch den relativ hohen Auslösewinkel von 30° wird ungewolltes Ausklicken vermieden – auch wenn die Füße etwas gedreht werden. Mit dem separat erhältlichen Reflektor SM-PD58 von Shimano kannst Du diese Klickpedale problemlos straßenverkehrstauglichen machen.

Rennrad-Pedale für Fortgeschrittene: Look Keo 2 Max Carbon

  • Klicksystem: Look Keo (einseitig)
  • Pedalachse aus Stahl, Pedalkörper aus Carbon
  • variabler Float und einstellbare Auslösehärte
  • Farbe: schwarz
  • Gewicht: 250 Gramm (Paar)
  • empfohlene Schuhplatten: Keo Grip Cleats

Die Look Keo 2 Max Carbon empfehlen wir allen Rennrad-Fahrern, die bereits Erfahrungen mit Klickpedalen sammeln konnten und nun auf der Suche nach einem Upgrade ihrer Klickpedale sind. Die zugehörigen Keo Grip-Cleats verfügen über Kunststoffeinsätze und sorgen so für eine rutschfeste Fixierung an den Klickpedalen. Durch die Memory-Funktion können die Cleats ganz problemlos ohne neue Einstellarbeit gewechselt werden.

Trotz ihres enorm geringen Gewichts, das sich insbesondere bei Wettkämpfen auszahlt, haben die Keo Max 2 Carbon eine große Kontaktfläche, die für gute Standfestigkeit und eine effiziente Kraftübertragung sowie optimale Druckverteilung sorgt. Der Float liegt in Abhängigkeit von den gewählten Cleats bei 0°, 4,5° oder 9°. Die Auslösehärte ist individuell einstellbar.

Der Allrounder für Touring und Trekking: Shimano PD-EH500

  • Kombination aus Klicksystem SPD (einseitig) und Plattformpedale
  • Pedalachse aus Stahl, Pedalkörper aus Aluminium
  • gedichtetes Kompaktlager
  • variabler Float und einstellbare Auslösehärte
  • Farbe: dunkelgrau
  • Gewicht: 383 Gramm (Paar)
  • empfohlene Schuhplatten: SM-SH51, SM-SH56

Wenn Du auf der Suche nach alltagstauglichen Klickpedalen bist, solltest Du auf jeden Fall einen Blick auf die Kombipedale PD-EH500 von Shimano werfen. Sie eignen sich hervorragend für Touring und Trekking. Auch Radfahrer, die ihr Bike auch im Alltag nutzen und nicht ständig die passenden Pedale montieren wollen, sind mit diesen Kombipedalen bestens beraten.

Sie verfügen auf einer Seite über das SPD-Klicksystem, die andere Seite ist ein schlichtes Plattformpedal. Heißt: Du kannst diese Klickies sowohl mit Fahrradschuhen samt Cleats als auch mit normalen Straßenschuhen fahren. Die Pedale befinden sich durch ihr Eigengewicht immer in senkrechter Position, sodass Du jederzeit problemlos auf beide Pedalseiten zugreifen kannst.

Die Light-Action-Konstruktion der Bindung erleichtert zudem häufiges Ein- und Ausklicken. Damit kannst Du auch in der Stadt das Klicksystem nutzen und kommst somit schneller zum Ziel. Mit dem separat erhältlichen Reflektor SM-PD58 von Shimano kannst Du diese Klickpedale problemlos straßenverkehrstauglichen machen.

Kaufratgeber für Klickpedale

Du möchtest Deinem Bike ein Upgrade verpassen? In unserem Kaufratgeber zeigen wir Dir, worauf es bei der Wahl der passenden Klickpedale ankommt.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Klickpedalen?

Die Auswahl an Klickpedalen ist groß. Da stellt sich die Frage: Worauf kommt es bei der Wahl der Klickpedale an? Im Folgenden stellen wir Dir die wichtigsten Kaufkriterien für Klickpedale vor.

Klickpedale: Rennrad oder Mountainbike?

Bist Du auf der Suche nach passenden Klickies für Dein Bike, solltest Du Dir zunächst überlegen, wann und wo diese künftig zum Einsatz kommen sollen. Im Folgenden zeigen wir Dir, was die Besonderheiten der einzelnen Modelle sind.

MTB-Klickpedale im Test
Klickpedale sollten entsprechend des Einsatzgebietes gewählt werden.
Klickpedale für Rennräder

Der entscheidende Unterschied zwischen Rennrad-Pedale und MTB-Pedale liegt beim Gewicht: Klickies für das Rennrad sind in der Regel wesentlich leichter als MTB-Pedale. Um das Gewicht möglichst gering zu halten, sind Rennrad-Klickpedale häufig insgesamt kleiner und aus speziellem Material gefertigt. Für Rennrad-Fahrer sind vor allem die Klicksysteme Shimano SPD-SL und Look Keo empfehlenswert.

Bei den passenden Rennrad-Cleats wird überwiegend ein 3-Loch-System verwendet. Die hierbei außen angebrachten Cleats haben eine breitere Plattform als 2-Loch-Systemen, was für maximale Kraftübertragung und optimierte Druckverteilung sorgt.

Achtung: Mach die Wahl Deiner Rennrad-Klickies nicht nur vom Gewicht abhängig! Langlebigkeit und Handling sind ebenfalls sehr wichtige Kriterien.
Klickpedale: MTB und Trekking

Beim Off-Road-Fahren kommt es vor allem auf einen sicheren Tritt an. Off-Road-Pedale sind daher insgesamt größer und schwerer als Rennrad-Pedale. Damit bieten sie eine größere Standfläche, die für mehr Standfestigkeit sorgt.

Das höhere Gewicht ist auch auf das verwendete Material zurückzuführen: MTB-Klickies werden aus robusten Materialien wie etwa Stahl gefertigt, die einen geringen Verschleiß haben und nahezu schmutzresistent sind.

Für Mountainbike- und Trekking-Fahrer empfehlen wir das Klicksystem Shimano SPD oder die Klickpedale von Crankbrothers. Die zu den Klickies passenden Cleats sind mit einem 2-Loch-System am Schuh befestigt. Dieses hat zwar eine schmalere Plattform als das bei Rennrädern verwendete 3-Loch-System, allerdings sind die Cleats hier im Schuh versenkt, weshalb Du mit diesen Modellen problemlos auch einige Schritte zu Fuß gehen kannst. Die Cleats liegen dabei geschützt innerhalb des Schuhs und sind daher wesentlich länger haltbar.

Kombipedale – Die Allrounder-Klickpedale für MTB und Rennrad

Kombipedale sind die Allrounder unter den Klickies. Sie kommen daher sowohl bei Mountainbikes, Renn- und Trekkingrädern als auch bei Alltagsrädern zum Einsatz. Die gängigsten Kombipedale gehören der Reihe Shimano SPD Kombi an.

Kombipedale bieten Dir maximale Flexibilität, da sie Klickies und Plattformpedale in sich vereinen: Auf der einen Seite des Pedals befindet sich ein Klicksystem, welches Du in sportlichen Situationen nutzen kannst. Die andere Seite ist als klassisches Plattformpedal ohne Klicksystem konzipiert und kann daher auch mit normalen Schuhen genutzt werden.

Da diese Klickpedal-Modelle durch das kombinierte Design etwas schwerer als andere Klickies sind, solltest Du allerdings lieber auf die speziell für Rennräder oder MTBs konzipierten Klickies zurückgreifen, wenn Du auf effizienteste Performance aus bist.

Float

Der Float, also die Bewegungsfreiheit, ist der Winkel, in dem Du Deinen Fuß drehen kannst, bevor er sich aus dem Pedal löst. Dieser Winkel wird in Grad angegeben. Es gilt: Je größer die Gradzahl, desto größer ist der Float und desto mehr kannst Du Deine Füße drehen.

Vor allem für Anfänger, die sich zunächst an das Fahren mit Klickpedalen gewöhnen und ihre optimale Fußposition finden müssen, ist ein größerer Float empfehlenswert. Auch Radfahrer mit Knieproblemen nutzen besser Klickies mit größerem Float. Ein weiterer Vorteil eines größeren Floats ist außerdem, dass die Füße beim Kurvenfahren leicht eingedreht werden können. Das ermöglicht es Dir, Dein Bike aktiv mit den Füßen zu steuern.

Beachte: Bei manchen Klickies besteht eine gewisse Differenz zwischen Float und Auslösewinkel. So kann der Float beispielsweise 6° betragen, der Auslösewinkel aber erst bei 30° erreicht sein. In dem Zwischenbereich befindest Du Dich in einer Art Grauzone, in der die Cleats weder richtig ein- noch richtig ausgeklickt sind.

Einige Hersteller, wie Shimano und Look, bieten Cleats in unterschiedlichen Farben an. Anhand dieser Farben ist erkennbar, welchen Float die Cleats bieten:

Shimano Look
Rot 0° Schwarz 0°
Blau 2° Grau 4,5°
Gelb 6° Rot 9°

Federspannung

Von der Federspannung bzw. Auslösehärte ist abhängig, mit welcher Kraft Du Deinen Fuß drehen musst, damit er ausklickt. Je straffer die Federspannung ist, desto schwerer ist das Ausklicken.

Eine straffere Federspannung ist vorrangig bei Profi-Klickpedalen zu finden. Anfänger sollten zunächst besser zu Modellen mit einer geringeren Federspannung greifen. Auch Radfahrer mit Knieproblemen sind mit einer geringeren Federspannung besser beraten.

Zudem ist es ratsam, dass Du ein Modell wählst, bei dem Du die Federspannung auch immer ein Stück weit individuell anpassen kannst. Somit hast Du die Möglichkeit, die Federspannung mit fortschreitender Erfahrung an Deine Fähigkeiten anzupassen.

Systemkompatibilität

Die meisten Klicksysteme, bestehend aus Klickpedale und Schuhe bzw. Cleats, sind herstellerspezifisch konzipiert. Häufig werden Klickies und Cleats auch im Set verkauft. Sollte dies nicht der Fall sein, ist es ratsam, beide Teile vom selben Hersteller zu kaufen, um sicherzugehen, dass diese miteinander kompatibel sind.

Wichtig für die Kompatibilität der einzelnen Komponenten ist auch, mit wie vielen Schrauben die Cleats an den Schuhen befestigt sind. So unterscheidet man zwischen Drei-Loch- und Zwei-Loch-Systemen, für welche jeweils das zugehörige Paar Klickpedale-Schuhe benötigt wird.

Achtung: Cleats, die nicht passgenau in die Klickies einrasten, können sich verhaken und somit ein problemloses Ausklicken verhindern. Sturzgefahr!

Worum Du Dir hingegen keine Gedanken machen musst, ist die Kompatibilität von Klickies und Bike. Alle Fahrradpedale verfügen über ein standardisiertes Gewinde, sodass jede Klickpedale an jedes Fahrrad passt.

Klickpedale-Systeme im Überblick

Im Folgenden stellen wir Dir die auf dem Markt gängigsten Klicksysteme vor und erklären, was die Besonderheiten dieser Klicksysteme sind und für wen sie sich eignen.

Shimano SPD

Bist Du leidenschaftlicher Mountainbiker oder Trekking-Fahrer, so können wir die Shimano SPD Klickpedale wärmstens empfehlen! Auch Anfänger sind mit den Modellen dieser Serie bestens beraten.
Die Klickies des SPD-Klicksystems haben auf beiden Seite der Pedale ein Klicksystem. Das ermöglicht Dir ein besonders einfaches Einklicken unabhängig von der Stellung der Pedale.

Die zugehörigen Cleats werden mit einem Zwei-Loch-System am Schuh befestigt und sind in der Sohle eingebettet, damit Du auch problemlos einige Schritte zu Fuß zurücklegen kannst. Die Einbettung in die Schuhsohle sorgt zudem für eine lange Haltbarkeit der Cleats, da diese zu keinem Zeitpunkt direkt mit dem Boden in Kontakt kommen.

Das Kontaktfeld zwischen Cleats und Klickies ist bei den SPD-Modellen zwar etwas kleiner als für Offroad-Pedale üblich, allerdings sorgt dieses Design dafür, dass sich Schlamm nur schlecht festsetzen kann.

Shimano SPD Kombi

Die Shimano SPD-Kombi Klickpedale sind für all die genau richtig, die die Vorteile von Klickpedalen nutzen und trotzdem flexibel bleiben möchten. Damit eignet sich dieses System sowohl für MTB- und Trekking-Fahrer als auch für Rennradfahrer, die eine alltagstaugliche Alternative zum SPD-SL-System suchen.

Das Klicksystem ist nur auf einer Seite integriert, auf der anderen Seite können die Klickpedale mit normalen Schuhen genutzt werden. Die SPD Kombi-Pedale haben relativ große Standflächen, die für Standfestigkeit sorgen. Die Cleats sind auch hier, wie bei den Shimano SPD, in die Sohle des Fahrradschuhs eingebettet, sodass Laufen problemlos möglich ist.

Shimano SPD-SL

Die Shimano SPD-SL Klickpedale sind für Rennradfahrer konzipiert, denen eine perfekte Kraftübertragung beim Treten besonders wichtig ist. Die Cleats werden bei diesem Klicksystem, wie für Rennrad-Klickpedale üblich, über ein Drei-Loch-System außerhalb der Schuhsohle angebracht.

Die Shimano SPD-SL Klickies sind in ihrer Konstruktion den Pedalen von Look Keo relativ ähnlich. Es gibt jedoch einen signifikanten Unterschied: Während bei Look Keo vor allem auf eine geringe Größe zugunsten des Gewichts gesetzt wird, haben die SPD-SL eine größere Standfläche, die für eine effizientere und ausgeglichene Kraftübertragung sorgt.

Look Keo

Neben Shimano SPD-SL ist auch Look Keo eine ausgezeichnete Wahl für alle Rennradfahrer.

Gut zu wissen: Look war der erste Hersteller von Klickpedalen. Schon ein Jahr nachdem die ersten Klickies von Look auf dem Markt waren, sicherte sich Profisportler Bernard Hinault mit Hilfe dieser Innovation 1985 den Sieg bei der Tour de France.

Die Cleats werden auch hier über ein Drei-Loch-System außerhalb der Schuhsohle befestigt. Obwohl die Look Keo Klickies insgesamt kleiner und leichter als die Shimano SPD-SL sind, verfügen sie doch über eine verhältnismäßig große Cleat-Fläche. Das Laufen mit den Schuhen ist damit zwar etwas erschwert, dafür bieten sie allerdings eine zuverlässige Verbindung zwischen Schuh und Pedale und sorgen für eine gleichmäßig Druckverteilung.

Crankbrothers Eggbeater

Die Crankbrothers Eggbeater sind eine echte Innovation im Bereich der MTB-Pedale. Der Name “Eggbeater”, Englisch für “Schneebesen”, spiegelt sich hier im Design wider: Bei diesen Klickies kannst Du Dich von allen vier Seiten einklicken.

Die offene Konstruktion sorgt außerdem dafür, dass die Klickpedale ein enorm geringes Gewicht haben und unanfällig gegenüber dem Festsetzen von Schlamm und Dreck sind. Sie eignen sich daher besonders für Mountainbiker, die gerne mit hohen Geschwindigkeiten im Gelände unterwegs sind.

Speedplay

Auch die Speedplay Klickpedale sind für Rennradfahrer sehr empfehlenswert, vor allem für jene, die häufig an Kriterien teilnehmen.

Schon gewusst? Ein Kriterium ist im Radsport ein Wettbewerb, bei dem ein relativ kurzer, mehrmals zu befahrender und meist innerstädtischer Rundkurs zurückgelegt werden muss.

Die Klickies von Speedplay sind relativ klein, da die Trittfläche in die Cleats integriert ist. Auch alle beweglichen Elemente sind in die Cleats integriert, was ein hohes Maß an Einstellbarkeit entsprechend der individuellen Bedürfnisse bietet. Somit sind sie auch für Radfahrer mit Knieproblemen sehr empfehlenswert. Bei diesen Klickpedalen sollte gelegentlich Schmiermittel angewendet werrden, damit alles reibungslos läuft.

Time Xpresso

Gerade für Rennradfahrer empfehlenswert sind die Time Xpresso Klickpedale. Alleinstellungsmerkmal von Time Xpresso ist, dass man, ähnlich wie bei einer Skibindung, zum Einklicken die Schuhe auf der Pedale nach unten drücken muss.

Die Cleats von Time Xpresso sind mit einem Drei-Loch-System am Schuh befestigt und gehören zu den größten auf dem Markt. Die Größe der Cleats sorgt für optimale Kraftübertragung und gleichmäßige Druckverteilung, was Schmerzen im Fuß vorbeugt. Zudem sind diese Klickies schon relativ preiswert erhältlich.

Klickpedale: Vorteile und Nachteile im Überblick

Nachfolgend haben wir die Vorteile und Nachteile von Klickpedale für Dich zusammengefasst. Insgesamt kann man sagen, dass Klickpedale bestimmt kein Muss für das Radfahren sind. Bist Du allerdings häufig mit Deinem Bike unterwegs, lohnt es sich in jedem Fall über die Anschaffung von Klickpedalen nachzudenken.

Vorteile von Klickpedalen Nachteile von Klickpedalen
bestmögliche Performance dank effizienter Kraftübertragung und höherer Trittfrequenz Fahren mit Klickpedalen ist zunächst gewöhnungsbedürftig und erfordert einige Übung
runder Tritt: feste Verbindung zwischen Pedal und Schuh lässt den Fahrer jede Pedalierphase für den Vortrieb nutzen Klickpedale sind meist teurer als Plattformpedale
Ergonomie: Füße bleiben kontinuierlich in der optimalen Position auf dem Pedal Klickpedale erfordern Zubehör (passende Cleats und Fahrradschuhe)
hohe Standsicherheit auch bei schwierigen Witterungsbedingungen

Welche Marken stellen qualitative Klickpedale her?

Es braucht einiges an Know-How, um langlebige Klickpedale mit hervorragender Qualität herzustellen.
Die folgenden Hersteller haben sich unter anderem auf die Herstellung von Klickpedalen spezialisiert. Hier bekommst Du hochwertige Klickpedale zu einem fairen Preis.

Shimano

Shimano ist ein japanischer Hersteller, der sich unter anderem auf die Entwicklung von Produkten rund um Fahrräder spezialisiert hat. Im Bereich vieler mechanischer Fahrradteile ist Shimano sogar weltweiter Marktführer. Shimano bietet unterschiedliche Serien von Klickpedalen an, bei denen jeder, vom Anfänger bis zum Profi und vom Rennrad-Fahrer bis zum Mountainbiker, hochwertige Qualität zu einem fairen Preis bekommt.

Look Cycle International

Look sind die Pioniere im Bereich der Klickpedale. Ursprünglich war das Unternehmen auf die Herstellung von Skibindungen spezialisiert. 1984 brachte die Firma dann, inspiriert von der Funktionsweise der Skibindungen, die ersten Klickpedale auf den Markt. Heute konzentriert sich das Unternehmen gänzlich auf die Entwicklung von Fahrrädern und Zubehör.

Speedplay

Das amerikanische Unternehmen Speedplay hat sich explizit auf die Herstellung von Klickpedalen spezialisiert. Vor allem bei Rennradpedalen hat Speedplay in ihrem Segment die Nase vorn. Aufgrund des äußerst geringen Gewichts eignen sich diese vor allem für Sportler, die mit Hilfe ihrer Klickies Bestzeiten erreichen wollen.

Time Sport International

Der französische Hersteller Time Sport International hat sich auf die Produktion von Fahrrädern und Zubehör spezialisiert, wozu selbstverständlich auch die passenden Klickpedale gehören. Die Klickpedale von Time sind mit einem eigens von Time entwickelten Klicksystem ausgestattet. Hier werden alle Mountainbiker und Rennrad-Fahrer fündig, die auf der Suche nach hervorragender Qualität und Langlebigkeit sind.

Wo kann man Klickpedale kaufen?

Klickpedale kannst Du sowohl in Online-Shops als auch im Fachgeschäft kaufen. Ein Fachgeschäft bietet den Vorteil, dass Dir ein Berater persönlich zur Seite steht. Online-Shops hingegen haben den Vorteil, dass sie Dir die größtmögliche Auswahl an Klickpedalen unterschiedlichster Hersteller bieten. Mit Hilfe unseres Kaufratgebers wirst Du auch hier die für Dich passenden Klickpedale finden. Ein großes Sortiment an Klickpedalen, Fahrradschuhen und Zubehör findest Du bei folgenden Anbietern:

Wie viel kosten Klickpedale?

Klickpedale gibt es in allen möglichen Preisklassen. Der Preis ist dabei vor allem vom Material abhängig, das maßgeblich für die Qualität und Haltbarkeit ist. Gute Einsteiger-Klickpedale gibt es bereits für 30 Euro. Fortgeschrittene, die in höherwertige Klickpedale investieren wollen, sollten mit Preisen ab etwa 80 Euro rechnen. Profi-Modelle kosten meist mehrere 100 Euro.

Wichtiges Zubehör für die Klickpedale

In jedem Fall benötigst Du für die Benutzung Deiner Klickpedale passende Cleats und Fahrradschuhe. Aber es gibt noch weiteres nützliches Zubehör, welches wir Dir im Folgenden vorstellen.

Klickpedale im Test
Cleats und Fahrradschuhe sind unerlässliches Zubehör für die Nutzung von Klickpedalen.

Die richtigen Schuhe und Cleats

Klickpedale und Schuhe gehören zusammen wie Pech und Schwefel. An den Fahrradschuhen werden schließlich die Cleats befestigt und ohne diese könntest Du Deine Klickpedale gar nicht benutzen. Grundsätzlich ist es wichtig, dass Dir die Schuhe gut passen. Davon ab solltest Du, entsprechend Deiner gewählten Klickpedale, darauf achten, ob Du Off-Road-Schuhe oder Rennrad-Schuhe benötigst.

Off-Road-Cleats für Mountainbikes und Trekkingräder werden üblicherweise mit einem 2-Loch-System am Schuh befestigt. Dem entsprechend benötigst Du hier Off-Road Schuhe mit einem 2er-Gewinde. Mountainbikeschuhe und Trekking-Schuhe sind aus einem robusten, schmutzabweisenden Material mit einer steifen und griffigen Sohle gefertigt. Die Cleats sind hier zum Schutz vor Abnutzung in die Schuhsohlen integriert. Damit kannst Du schwierige Passagen auch problemlos zu Fuß zurücklegen.

Rennrad-Cleats hingegen werden in der Regel mit einem 3-Loch-System am Schuh befestigt und erfordern Rennrad-Schuhe mit einem 3er-Gewinde. Rennradschuhe sind meist besonders leicht und steif, um eine optimale Kraftübertragung auf die Pedale zu gewährleisten.

Einstellhilfen für Cleats

Die richtige Einstellung der Cleats kann vor allem für Anfänger etwas knifflig sein. Allerdings ist die Einstellung der Cleats enorm wichtig, um für die richtige Fußstellung zu sorgen und somit Knieproblemen vorzubeugen. Schuhplatteneinstellhilfen sind Schablonen, die dabei helfen, die optimale Einstellung der Cleats an den Fahrradschuhen zu finden.

Schuhplatten-Cover

Schuhplatten-Cover können bei Nichtbenutzung der Fahrradschuhe bzw. beim Laufen mit den Fahrradschuhen auf die Cleats gesteckt werden, um diese vor Schmutz und Verschleiß zu schützen.

Pedalaufsatz/Adapter

Für Radfahrer, die ihr mit Klickies ausgestattetes Bike alltagstauglicher machen wollen, empfiehlt sich die Investition in einen Klickpedale-Aufsatz bzw. Klickpedale-Adapter. Dieser wird auf eine Seite des Klickpedals gesteckt und ermöglicht so die problemlose Benutzung der Klickpedale mit normalen Schuhen.

Klickpedale Test-Übersicht: Welche Klickpedale sind die Besten?

Klickpedale sind kein typisches Verbraucherprodukt, weshalb es bisher keine einschlägigen Testberichte bekannter Verbrauchermagazine gibt.

Testmagazin Klickpedale-Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Nein
Öko Test Nein
Konsument.at Nein
Ktipp.ch Nein

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Klickpedalen

Warum Klickpedale? Was ist der Vorteil von Klickpedalen?

Der größte Vorteil von Klickpedalen besteht darin, dass Du Deine Performance beim Radfahren optimieren kannst: Die feste Verbindung zwischen Schuh und Pedal sorgt für eine optimale Kraftübertragung beim Treten, was sich in einer höheren Trittfrequenz widerspiegelt. Dadurch bist Du also schneller unterwegs.

Außerdem bleiben Deine Füße bei der Verwendung von Klickpedalen permanent in der ergonomisch perfekten Position. Klickpedale bieten, unabhängig von den Witterungs- und Geländebedingungen, eine hohe Standfestigkeit.

Ist man mit Klickpedalen schneller?

Ja, mit Klickpedalen kann man definitiv höhere Geschwindigkeiten erreichen. Durch den runden Tritt und die effizientere Kraftübertragung kannst Du Deine Trittfrequenz erhöhen und bist somit schneller unterwegs. Daher sind Klickpedale vor allem bei Rennrad-Wettkämpfen unverzichtbar.

Schon gewusst? Die Trittfrequenz gibt an, wie oft die Fahrradkurbel pro Minute um 360° gedreht wird. Diese Zahl wird mit der Bezeichnung rpm (revs per minute – Drehungen pro Minute) abgekürzt. Wie hoch Deine Trittfrequenz ist, kannst Du ganz einfach herausfinden, indem Du zählst, wie viele Umdrehungen Du innerhalb von 10 Sekunden schaffst und diese Zahl anschließend mit 6 multiplizierst.

Was braucht man alles für Klickpedale?

Neben den Klickpedalen selbst brauchst Du für die Verwendung die passenden Cleats und Fahrradschuhe, an denen diese Cleats befestigt werden können. Welche Cleats und Schuhe Du genau benötigst, hängt neben dem Klickpedalen-Modell vor allem vom Einsatzgebiet ab.

Wie muss man Klickpedale montieren?

Um Deine neuen Klickpedale an Deinem Bike zu montieren, benötigst Du in der Regel, je nach Gewindeart, einen 6er oder 8er Inbusschlüssel oder einen 15er Maulschlüssel. Welcher Schlüssel für Deine Klickpedale erforderlich ist, erkennst Du am besten an den Klickpedalen selbst. Hast Du das passende Werkzeug zusammen, hilft Dir die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung bei der Montage:

Wie kann ich mich aus einer Klickpedale ausklicken?

Um Dich aus Deinen Klickpedalen auszuklicken, musst Du lediglich Deine Fersen mit etwas Schwung nach außen, also vom Fahrrad weg, drehen. Ein deutliches Klickgeräusch bestätigt Dir, dass Du die Cleats erfolgreich von den Pedalen gelöst hast.

Wie muss man Cleats einstellen?

Bevor Du Dich auf Dein Rad schwingst und Deine neuen Klickpedale ausprobierst, müssen die Cleats an den Schuhen richtig eingestellt werden. Dazu kannst Du eine Einstellhilfe für Cleats nutzen. Aber auch ohne eine solche Einstellhilfe ist es mit einigen Tipps kein Problem, die richtige Einstellung zu finden. Das folgende Video zeigt Dir, worauf Du beim Einstellen Deiner Cleats achten musst:

Sind Klickpedale gefährlich?

Grundsätzlich nein. Die Benutzung von Klickpedalen erfordert zu Beginn einiges an Übung, um sich an die Funktionsweise und Handhabung zu gewöhnen. Sobald Du die richtige Benutzung der Klickpedale verinnerlicht hast, kannst Du bedenkenlos losradeln.

Weiterführende Quellen

Eine effiziente Tritt-Technik

* Wir verlinken auf ausgewählte Online-Shops und Partner, von denen wir ggf. eine Vergütung erhalten.  Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen

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