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Hardshelljacke: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Hardshelljacken im Test

Die richtige Hardshelljacke zu finden, kann einen schnell aus dem Konzept bringen. Besonders, wenn Du ein Outdoor-Anfänger bist. Aber keine Sorge, mit unserer Hilfe und einigen Tipps wirst auch Du die für Dich perfekte Hardshelljacke finden – für jede Sportart, jede Figur und jedes Bedürfnis. In diesem Beitrag klären wir Dich über die Hardshelljacke auf und zeigen Dir welche Kriterien bei einer Investition wichtig sind. Am Ende widmen wir uns aktuellen Hardshelljacken-Tests.

Unsere Favoriten

Die beste Hardshelljacke für Anfänger: The North Face Resolve auf Amazon
“Sie ist aufgrund ihrer 2-lagigen Membran perfekt für kurze Touren oder entspannte Tagesausflüge geeignet.”

Die beste Hardshelljacke für Profisportler: Mammut Crater Hooded auf Amazon
“Das Modell Crater Hooded hält was es verspricht und offeriert die nötigen Anforderungen für Profisportler.”

Die beste Allrounder Hardshelljacke: Jack Wolfskin Stormy Point auf Amazon
“Sowohl von der Passform als auch von der Gesamt-Optik bis hin zu den Funktionen ist dieses Modell bei den Kund/innen beliebt.”

Die beste Hardshelljacke unter 300 g: Marmot Precip auf Amazon
“Zeitloses Design mit ultraleichtem Material wird von der Marke Marmot, bei vorliegendem Modell, perfekt vereint.”

Die beste Hardshelljacke unter 35 Euro: Höhenhorn Rigi auf Amazon
“Denn trotz des günstigen Preises kann die Jacke viele essenzielle Features offerieren.”

Die beste Hardshelljacke für Kinder: Jack Wolfskin Snowy Days auf Amazon
“Das farblich passende Colour-Blocking-Design überzeugt sowohl Kind als auch Eltern.”

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Hardshelljacken werden aus robusten Materialien wie Polyester und Polyamid hergestellt und sind deshalb perfekt für Sport-Aktivitäten im Outdoor-Bereich. Es gibt sie mit Membran (3-lagig, 2,5-lagig und 2-lagig) oder mit PU-Beschichtung.
  • Aufgrund ihrer hohen Funktionalität eignen sie sich besonders bei Regen, Schnee und Kälte. Achte beim Kauf auf die Wassersäule und Atmungsaktivität. Die optimalen Richtwerte liegen bei einer Wassersäule von 10.000 mm und bezüglich der Atmungsaktivität bei 10.000 g pro Quadratmeter.
  • Hardshelljacken gibt es für Frauen, Herren und Kinder. Abhängig von der Qualität, Verarbeitung und Marke reicht die Preisspanne von 30 Euro bis zu 800 Euro.

Die besten Hardshelljacken: Favoriten der Redaktion

Bei so viel Auswahl an Hardshelljacken kann es schon vorkommen, dass Du schnell den Überblick verlierst. Wir haben Dir die Vorarbeit abgenommen und wollen Dir hier einige Favoriten zeigen, bei denen Du auf jeden Fall fündig wirst.

Die beste Hardshelljacke für Anfänger: The North Face Resolve

Was uns gefällt:

  • kann für viele Sportarten eingesetzt werden
  • dank DryVent-Außenschicht langlebig, wasserdicht, winddicht und zugleich atmungsaktiv
  • hält bei starken Wetterverhältnissen trotzdem warm und trocken
  • Nähte sind für eine zusätzliche Wasserdichte vollständig getapt
  • fällt locker aus, sodass ein Midlayer und Funktionswäsche drunter passen
  • ausreichende Funktionen für den Anfang

Was uns nicht gefällt:

  • die schlichte Optik kann Dich im Falle des Falles schlechter Auffinden lassen
  • durch die kurze Länge kann die Jacke bei starker Bewegung nach oben rutschen

Redaktionelle Einschätzung

Die ungefütterte Resolve Jacke aus dem Hause The North Face weist die perfekten Charakter-Eigenschaften für Outdoor-Anfänger auf. Mit schlichtem Design ist die Hardshelljacke Resolve über viele Saisons tragbar und für Trendbewusste ein absolutes Kombinations-Talent.

Sie ist aufgrund ihrer 2-lagigen Membran perfekt für kurze Touren oder entspannte Tagesausflüge geeignet. Durch das integrierte Netz lässt sie Deinen Körper im inneren Atmen, wodurch der Schweiß besser abtransportiert werden kann. Gleichzeitig kann sie mit wind- und wasserdichten Eigenschaft punkten. Die Atmungsaktivität wird zusätzlich mit der innovativen DryVent-Außenschicht unterstützt. Mit getapten Nähten wird die Hardshelljacke an bestimmten Stellen absolut wasserdicht gemacht.

Viele Kund/innen sind von der ausgesprochen guten Qualität begeistert und mit der Funktionalität zufrieden. Mit 110 Euro liegt sie noch im preislichen Rahmen und kann dafür mit nützlichen Eigenschaften punkten.

Die Hardshelljacke kommt in einem Regular Fit und ermöglicht ein einwandfreies Kombinieren von verschiedenen Layern. Mit einem Gewicht zwischen 430 g und 500 g bewegt sie sich noch im Durchschnitt.

Die beste Hardshelljacke für Profisportler: Mammut Crater Hooded

Was uns gefällt:

  • 3-lagige Konstruktion, die eine wasserdichte GORE-TEX Membran verarbeitet
  • gegen Wind, Regen und Schnee resistent
  • mit Belüftungen zusätzlich atmungsaktiv
  • Taschen sind für Klettergurte konzipiert
  • weist eine hohe Wassersäule auf

Was uns nicht gefällt:

  • keine Unterarmtasche für Skipass etc. vorhanden

Redaktionelle Einschätzung

Die Crater Hooded Hardshelljacke wurde von dem bekannten Outdoor-Spezialisten Mammut kreiert und ist der Inbegriff für Extremsport.

Mit der Verarbeitung von 100 % Polyester und einer Membran aus Polytetrafluorethylen verspricht die Hardshelljacke eine hohe Strapazierfähigkeit. Mittels dieser Kombination kann das Crater Hooded-Modell mit dem vielversprechenden 3-lagen-System trumpfen. Viel Gepäck und harte Touren werden mit Leichtigkeit gemeistert. Nichtsdestotrotz sorgt der praktische Fit und der verlängerte Schnitt für einen natürlichen Komfort.

Auch dieses Modell ist selbstverständlich atmungsaktiv, wasser- und winddicht. Mit einer Wassersäule von 28.000 mm ist sie verhältnismäßig top. Die Wasserdichte ist einer der ausschlaggebenden Punkte, der von den Kund/innen geschätzt wird.

Das Modell Crater Hooded hält, was es verspricht und offeriert die nötigen Anforderungen für Profisportler. Pluspunkte gibt es für die Kompatibilität mit einem Helm und einem Klettergurt. Unterarmbelüftungen, die günstige Platzierung von Taschen und der Zwei-Wege-Reißverschluss machen dieses Modell zum absoluten Liebling.

Da die Abnutzung bei intensiven Touren höher ist, empfehlen wir Dir ein zusätzliches Imprägnierspray. Dieses soll die Wasserdichte mit der Zeit wieder aktivieren.

Die beste Allrounder Hardshelljacke: Jack Wolfskin Stormy Point

Was uns gefällt:

  • leicht im Gewicht, aber trotzdem sehr robust
  • TEXAPOR Wetterschutzmaterial für eine hohe Atmungsaktivität, Wind- und Wasserdichte
  • Mesh-Futter innen für eine optimale Belüftung
  • optimale Wassersäule von 10.000 m
  • kann im Alltag und bei jeglichen Sport-Aktivitäten getragen werden

Was uns nicht gefällt:

  • Reißverschlüsse sind nicht komplett wasserdicht

Redaktionelle Einschätzung

Die vielseitige Stormy Point Hardshelljacke gibt es in unzähligen Farbvarianten. Sie ist passkonform und angenehm auf der Haut zu tragen. Ausgestattet mit einer verstaubaren Kapuze, verdecktem Reißverschluss, zwei seitlichen Reißverschlusstaschen, einer Innentasche und verstellbarem Saum ist das vorliegende Modell mit den wichtigsten Grundlagen optimal aufgestellt. Diese Grundmerkmale sichern eine hohe Vielseitigkeit im Alltag wie auch im Outdoor.

On top verpasst die Texapore-Wetterschutz-Membran die erforderliche Grundlage für eine bestmögliche Atmungsaktivität, Wind- und Wasserdichte. Bei der Texapore-Membran ist auf der Innenseite eine PU-Membran angebracht, die zusätzlich wasserdicht ist. Zusammen mit dem PFC-freien Polyester-Material entsteht die 2-lagige Schicht, die bei vielen Aktivitäten unterstützend wirkt.

Pluspunkt gibt es für die Future Dye Mesh Lining – ein nachhaltig gefärbtes Netzfutter, das unter bestimmten Bedingungen verarbeitet wurde. Dieses Modell erhält nicht ohne Grund das Bluesign-Siegel. Sowohl von der Passform als auch von der Gesamt-Optik, bis hin zu den Funktionen, ist dieses Modell bei den Kund/innen beliebt.

Die beste Hardshelljacke unter 300 g: Marmot Precip Eco

Was uns gefällt:

  • ein im Vergleich zum Durchschnitt leichtes Gewicht
  • dank leichtem Gewicht, kann die Jacke in sich verstaut werden
  • ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • liefert hohe Leistungen für viele Sportarten
  • 2,5-lagige Membran-Schicht sorgt für eine hohe Atmungsaktivität, Wind- und Wasserdichte
  • dank der Angel Wing Movement Schnitt sehr bewegungsfrei

Was uns nicht gefällt:

  • durch das leichte Material kann ein schwerer Rucksack kontraproduktiv sein

Redaktionelle Einschätzung

Zeitloses Design mit ultraleichtem Material wird von der Marke Marmot bei vorliegendem Modell perfekt vereint. Die Hardshelljacke bringt ein Gewicht von nicht mal 300 g mit – um genau zu sein 286 g bei einer Größe L. Damit ist sie im Gegensatz zu üblichen Hardshelljacken relativ leicht. Genau diese Leichtigkeit wird von Kunden bejubelt.

Die Hardshelljacke hat außerdem eine durchschnittliche Rückenlänge von 73 cm bei der Größe L. Sie ist weder zu kurz noch zu klein. Die Passform ist entsprechend der Größe. Für einen funktionalen Midlayer ist trotz allem genug Platz – optimal für den Layering-Look!

Trotz geringem Gewicht muss die Ausstattung nicht darunter leiden. Die üblichen Taschen, die verstaubare Kapuze und die Klettverschlüsse sind stets vorhanden.

Für das Abperlen von Wasser ist das Modell Precip mit einer DWR-Imprägnierung versehen. Erneuere die Imprägnierung in gewissen Zeitabständen, um die volle Wasserdichte auszuschöpfen.

Bewundert wird die Hardshelljacke aufgrund ihrer nachhaltigen Produktion mit Marmot NanoPro Eco Material. Auch sie ist frei von PFC und begeistert mit recycelten Materialien.

Die beste Hardshelljacke unter 35 Euro: Höhenhorn Rigi

Was uns gefällt:

  • sehr komfortabel zu tragen durch das leichte Material
  • ist durch die Verarbeitung wasserabweisend
  • Speicherung von Körperwärme durch Hochschließen der Reißverschlüsse
  • günstiger Preis mit vielen Funktionen
  • passt sich optimal an Deinen Körper

Was uns nicht gefällt:

  • Kapuze ist nicht abnehmbar oder verstellbar

Redaktionelle Einschätzung

Die Rigi Hardshelljacke von Höhenhorn ist nicht ohne Grund zum Bestseller gekürt worden. Mit über 2.700 Bewertungen und einer Rezension mit  4,4/ 5 Sternen ist dieses Modell eine Top-Wahl.

Denn trotz des günstigen Preises kann die Jacke viele essenzielle Features offerieren. Natürlich ist sie kein Vergleich zu Modellen in der oberen Preisklasse, kann allerdings mit einem Preis von 32,50 Euro ziemlich viele Funktionen aufweisen. Selbst die Farbauswahl ist nicht beschränkt – von Blau bis zu modischem Naturgrün ist alles dabei!

Abstriche musst Du allerdings bei der Wasserdichte machen. Denn auch wenn sie bis zu einem Punkt wasserdicht ist – für einen längeren Aufenthalt ist sie nicht gemacht. Sie kann lediglich das Wasser von dem Material abperlen lassen.

Pluspunkte gibt es aber für das leichte Material, die robuste Qualität und die Integration von innovativen Technologien. Ein hoher Reißverschluss und elastische Einsätze am Armabschluss sollen Dich zusätzlich vor Wind und Regen schützen.

Die beste Hardshelljacke für Kinder: Jack Wolfskin Snowy Days

Was uns gefällt:

  • reflektierende Details für eine gute Sichtbarkeit
  • buntes Farbdesign für ein schnelles Auffinden
  • leichtes An- und Ausziehen
  • wichtige Funktionen wie Winddichte, Wasserdichte und Atmungsaktivität vorhanden
  • auch an sehr kalten Tagen sehr wärmend

Was uns nicht gefällt:

  • relativ teuer für eine Kinderjacke

Redaktionelle Einschätzung

Die Snowy Days Hardshelljacke aus dem Hause Jack Wolfskin ist in den Größen 92 bis 176 verfügbar und kann sowohl für Jungs als auch Mädchen gekauft werden. Da Kinder bei jeglichen Wetterbedingungen gerne im Schnee wälzen oder im Regen herumspringen, kann die Jacke mit einer hohen Atmungsaktivität, Wind- und Wasserdichte dagegen wirken. Die 2-lagige Membran soll die optimalen Bedingungen liefern.

Das farblich passende Colour-Blocking-Design überzeugt sowohl Kind als auch Eltern. Mit dem auffälligen Design soll dafür gesorgt werden, dass das Kind schneller aufgefunden werden kann. Ergänzt wird das Modell von Reflektoren, die die Sichtbarkeit erhöhen.

Mit warmem Fleece-Futter ist sie außerdem wärmend und sorgt selbst bei langen Aktivitäten draußen für eine hohe Isolation. Eine Kapuze schützt das Kind zusätzlich vor Kälte und Nässe.

Mit einem Gewicht von 475 g ist die Hardshelljacke ein wenig schwerer, liegt aber, aufgrund des Fleece-Futters und einigen Taschen, noch im Rahmen.

Kaufratgeber für Hardshelljacken

Da eine Hardshelljacke überwiegend für den Outdoor-Bereich konzipiert ist, sollte sie einiges aushalten können – selbst bei extremen Witterungsbedingungen oder intensiven Einheiten. Der Kauf einer Hardshelljacke sollte daher gut überlegt sein. Wir zeigen Dir die wichtigsten Punkte, die Du vor Deinem Kauf beachten solltest.

Mit der richtigen Hardshelljacke kannst Du jede freie Minute im Wald oder in den Bergen in vollen Zügen genießen.

Was ist eine Hardshelljacke?

Bist Du neu auf dem Gebiet, dann kann es schnell zu Verwirrungen kommen. Vielleicht weißt Du bis dato noch nicht was unter einer Hardshelljacke zu verstehen ist. Ein Glück bist Du auf unseren Beitrag gestoßen.

Unter Hardshell im Allgemeinen sind Funktionstextilien oder eine Form von Fahrradhelmen zu verstehen. Der Begriff Hardshell stammt aus dem englischen und wird als “harte Schale” bezeichnet. Hardshelljacken sind demnach robuste Jacken, die selbst bei starken Bedingungen standhaft bleiben. So können sie Dich bei starken Bedingungen optimal unterstützen und Dir den vollen Fokus auf Deine Aktivitäten im Freien gewähren.

In der Regel sind sie wasserdicht, winddicht, atmungsaktiv und mit einer Membran oder einer besonderen Beschichtung versehen. Da sie meist ungefüttert sind und wenig Wärme ausstrahlen, können sie gut mit anderen Kleidungen kombiniert werden.

Wofür kann ich eine Hardshelljacke nutzen?

Eine Hardshelljacke ist aufgrund ihres wasserabweisenden, winddichten und atmungsaktiven Charakters vielfältig einsetzbar. Überwiegend wird sie im Außenbereich eingesetzt. Durch die hohe Funktionalität ist sie aber auch gerne im Alltag gesehen und kann als Regenjacke oder Windbreaker getragen werden.

Entscheidest Du Dich für eine Hardshelljacke ausschließlich für Aktivitäten im Freien, dann kannst Du Dich ebenfalls auf vielfältige Einsatzbereiche freuen. So finden wir die Hardshelljacke bei

  • steinigen Wanderungen
  • anstrengenden Berg- oder Trekkingtouren
  • beim Klettern
  • oder bei eisigen Skifahrten.

Egal bei welcher Outdoor-Aktivität – sie ist dann immer ein treuer Begleiter, wenn es darum geht tiefen Temperaturen, wechselhaftem Wetter und Schnee entgegenzuwirken. Bei warmen Temperaturen kann die Hardshelljacke das Gegenteil bewirken. Sie gilt aufgrund ihrer teils atmungsaktiven Eigenschaft eher als Störfaktor, da Du viel schneller ins Schwitzen gerätst. Manche Modelle weisen Unterarmbelüftungen auf. Diese können warmen Wetterbedingungen trotzen.

Welche Hardshelljacken gibt es?

Bei der Auswahl einer Hardshelljacke sollte der Verwendungszweck in den Vordergrund gestellt werden. Abhängig von der Sportart sind einige Hardshelljacken besser geeignet. Hierzu zeigen wir Dir die gängigsten Arten von Hardshelljacken:

Grundsätzlich ist eine Hardshelljacke in 3 Schichten unterteilt – das Außenmaterial, die Membran/PU-Beschichtung und das Futter.

Mit PU-Beschichtung

Die PU-Beschichtung wird auf die Außenschicht der Hardshelljacke aufgetragen – es entsteht die sogenannte mikroporöse Schicht. Durch diese Prozedur kann Wasser und Wind nicht in die Innenschicht gelangen. Auf der anderen Seite kann der Wasserdampf im Inneren nicht nach außen entweichen. Als Anfänger oder für entspannte Wanderungen reicht jedoch eine Hardshelljacke mit PU Beschichtung.

Mit Membran (3-lagig, 2,5-lagig und 2-lagig)

Membrane oder auch Laminate genannt, ist die zusätzliche Schicht zwischen dem Außenstoff und dem Futter. Dadurch kann der Wasserdampf im ersten Durchgang direkt nach außen transportiert werden. Hier gibt es drei Arten von Hardshelljacken:

MembranschichtenBeschreibung
3-lagige MembranDie 3-lagige Hardshelljacke besteht aus einem Futter, einer mittleren Schicht (die Membran) und einer Außenschicht. Die drei Lagen werden miteinander laminiert und sorgen für eine hohe Strapazierfähigkeit. Diese eignen sich besonders für anspruchsvolle Aktivitäten.
2,5-lagige Membran2,5-lagige Hardshelljacken integrieren die Membran im Futter. Sie sind dadurch viel leichter, aber entsprechend weniger robust.
2-lagige Membran2-lagige Hardshelljacken haben eine Außenschicht und eine Membran, die zu einer Schicht verbunden werden. Das Futter ist lose im Inneren eingenäht. Für leichte Wanderungen hat die 2-lagige Hardshelljacke die optimalen Bedingungen.

Ob Deine auserwählte Hardshelljacke aus einer PU-Beschichtung oder einer Membran besteht, kannst Du aus den Produktangaben entnehmen.

Für wen ist eine Hardshelljacke geeignet?

Du liebst es jede Minute im Freien zu verbringen und kannst es kaum erwarten Dein nächstes Outdoor-Erlebnis zu genießen? Dann ist die Hardshelljacke wie für Dich – als Outdoor-Fan – gemacht. Natürlich können Hardshelljacken auch im Alltag getragen werden. Du genießt dabei höchste Funktionalität und unkompliziertes sowie sportives Design. Es gibt sie in verschiedenen Varianten und sie ist für Männer, Frauen und Kinder erhältlich.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Hardshelljacken?

Vor dem Kauf der Hardshelljacke gibt es bestimmte Punkte, die Du unbedingt beachten solltest. Hier haben wir Dir einige aufgelistet:

Material

Da Hardshelljacken Dich selbst bei hohen Belastungen sicher voranbringen sollen, müssen sie strapazierfähig, absolut robust, wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv sein. Abhängig von der Materialauswahl kann eine Hardshelljacke mehrere Funktionen aufweisen. So gut wie alle Hardshelljacken nutzen

  • Polyamid
  • Polyester
  • und weitere Kunstfasern

…für die Außenschicht. Diese liegen leicht auf der Haut, sind sehr formstabil und strapazierfähig. Polyamid hat beispielsweise eine viel höhere Festigkeit, weshalb sie als sehr beständig gilt. Sie ist außerdem in ihrer Struktur relativ dicht. Dies macht sie zu einem unschlagbaren Allrounder bei Wind und Regen – perfekt für eine Hardshelljacke. Beliebt ist Polyamid ebenfalls bei der Gestaltung des Innenfutters. Wie Du siehst, liefert Polyamid einige Vorteile.

Einige Modelle setzen beim Futter auf die Merinowolle. Mit ihrem besonderen Charakter absorbiert sie Feuchtigkeit in Kürze, leitet auf der anderen Seite die Feuchtigkeit schnell von der Haut ab. Ein Plus ist die geruchshemmende Wirkung, die antibakteriell wirkt. Solltest Du sehr hohen Belastungen ausgesetzt sein, dann ist eine Hardshelljacke aus Polyamid optimal. Durch das Laminieren der drei Schichten erhältst Du die perfekten Bedingungen.

Schnitt und Passform

Der Schnitt gibt oftmals Auskunft über die Qualität und Funktionalität der Hardshelljacke. Primär kannst Du Dich an den Fits einer Hardshelljacke orientieren. Der Vorteil einer schmalen Passform liegt in der Absorbierung von Feuchtigkeit. Eine zu locker sitzende Hardshelljacke bietet Dir nicht den nötigen Abtransport und verhindert eine optimale Atmungsaktivität. Im schlimmsten Fall führt es dazu, dass Du mehr ins Schwitzen gerätst. Trotzdem sollte genügend Spielraum für jegliche Bewegungen vorhanden sein.

Oftmals haben Hardshelljacken ein verlängertes Rückteil, das zusätzlich gegen Wind schützen soll. Schlussendlich kommt es auf die Sportart und das Wetter an, welche Passform am besten ist. Eisige Temperaturen setzen auf das bekannte Zwiebelprinzip oder den Layering-Look. Musst Du Dich viel bewegen, dann darf die Jacke nicht zu groß oder zu lang sein.

Dehnbarkeit

Grenzenloser Outdoor-Spaß und eine hohe Bewegungsfreiheit – das sind die Vorteile einer Hardshelljacke, die den Fokus auf eine hohe Dehnbarkeit legt. Inwieweit eine Jacke dehnbar ist, hängt größtenteils von der Materialauswahl ab. Wie bereits erwähnt, sind Hardshelljacken aus Polyamid ziemlich resistent.

Was Du aber auch wissen solltest ist, dass sie eine hohe Dehnbarkeit besitzt. Auch hier schlägt sie sich im Gegensatz zu Polyester durch und ist deutlich elastischer. Die Elastizität kann durch einen Elasthan-Anteil und eine besondere Konstruktion erreicht werden. Solltest Du also auf viel Bewegung setzen, dann achte auf die genannten Punkte.

Tipp: Um die Dehnbarkeit zu prüfen, kannst Du im Vorhinein einige Bewegungstests durchführen. So kannst Du ausprobieren, ob die Hardshelljacke Dir genügend Freiraum bei starken Bewegungen bieten kann.

Imprägnierung

Auch wenn eine Hardshelljacke durch die wasserdichte und -abweisende  Eigenschaft von Polyamid und/oder Polyester profitiert, ist eine Imprägnierung Pflicht. Erst dann kannst Du die funktionellen Eigenschaften in vollen Zügen nutzen. Die bekannteste Imprägnierung ist die DWR-Imprägnierung – die für “Durable Water Reppellent” steht.

Die DWR-Imprägnierung hat gleich zwei Aufgaben – das Abprallen von Wasser an der Außenschicht und die Unterstützung der Atmungsaktivität. Ohne eine Imprägnierung stehst Du schneller in nassen Kleidungen da als Du denkst. Wie Du eine Hardshelljacke zu imprägnieren hast, zeigen wir Dir hier.

Gewicht

Das Gewicht der Hardshelljacke hat einen erheblichen Einfluss auf Deinen Tragekomfort und den Transport. Das übliche Gewicht einer Jacke spielt in dem Rahmen von 240 g bis 600 g ab. Jacken-Modelle, die ein geringes Gewicht aufweisen, sind angenehm zu tragen und eignen sich besonders für den Layering-Look. So vermeidest Du ein schweres Gefühl und kannst zusätzlich Deine Bewegungsfreiheit unterstützen.

Mit leichtgewichtigen Jacken ist das Zusammenfalten und Verstauen einfacher und unkomplizierter. Du hast weniger Gewicht mitzuführen und kannst sie in jede noch so kleine Ecke im Rucksack bunkern. Achte beim Kauf auf ein geringes Packmaß und ein leichtes Eigengewicht. Einige Hardshelljacken-Modelle können wunderbar in sich selbst verstaut werden. Wie leicht eine Hardshelljacke ist, hängt von diesen drei Faktoren ab:

  • Aufbau
  • Ausstattung und
  • Preis

Mit entsprechenden Anforderungen und Stabilität kann das Gewicht schwerer ausfallen. Die beliebtesten Modelle vereinen hohe Qualität und Funktionalität mit ultraleichtem Gewicht. Diese befinden sich allerdings in der höheren Preisklasse. Hier gilt auch wieder – abwägen, welche für Dich Sinn ergibt.

GewichtBemerkung
unter 100 g bis 300 gsehr leicht bis leicht
über 300 g bis 550 gdurchschnittliches Gewicht
Über 550 g bis über 600 gschwer

Herstellungsland

Die Produktion von Hardshelljacken erfolgt in verschiedenen Ländern. Die häufigsten Produktionsorten sind allerdings aus China und Vietnam. Wenn Du unsicher bist, dann informiere Dich im Vorhinein im Internet über die Bedingungen der Länder. Viele Marken legen allerdings einen hohen Wert auf faire Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und Sicherheit. Hinweise für faire Arbeitsbedingungen oder Produktionskette ist die Fair Wear Foundation (FWF) oder das Textil-Label Bluesign.

Atmungsaktivität

Wie bereits erwähnt, sind Hardshelljacken durch ihre wasser- und winddichte Eigenschaft nur bedingt atmungsaktiv. Dies kommt zugunsten des Abtransportes von Feuchtigkeit, die im inneren verschlossen bleibt. Wie Du aber gelernt hast, kannst Du die Atmungsaktivität durch die Imprägnierung aktivieren. Die Oberfläche wird glatt gemacht, wodurch kein Wasserfilm entstehen kann. Ergo Deine Hardshelljacke kann atmen.

Neben der Imprägnierung ist der Schnitt eine große Hilfe beim Abtransport von Feuchtigkeit. Die Stärke der Dampfdurchlässigkeit kann durch die Angabe Gramm pro Quadratmeter Stoff entnommen werden. Der Standard-Richtwert liegt bei 5.000 Gramm pro Quadratmeter. Ausgeprägte Modell reichen bis über 20.000 Gramm pro Quadratmeter. Bei leichten Aktivitäten reicht ein Richtwert von 10.000 Gramm pro Quadratmeter.

Winddichte

In der Regel sind wasserdichte Jacken auch winddicht. Durch die dichte Oberfläche kann weder Wasser und dementsprechend auch kein Wind durchgelassen werden. Mit Besonderheiten wie ein hoher Stehkragen, Tunnelzug oder Klettverschlüsse kannst Du Dich zusätzlich gegen Wind schützen.

Wasserdichte

Wie wasserdicht eine Hardshelljacke ist, kannst Du aus den Angaben der Wassersäule entnehmen. Sie beschreibt, ab welchem Druck Wasser eindringen kann. Ab 1.300 mm wird ein Material prinzipiell als wasserdicht eingestuft. Optimal ist eine Wassersäule von mindestens 10.000 mm.

Wasserdichte Hardshelljacken Infografik

Anspruchsvolle Outdoor-Aktivitäten verlangen eine höhere Wassersäule. Bei starker Beanspruchung sollte ein Modell mit 20.000 mm Wasserdichte herhalten. Die Dichte kann außerdem durch getapte Nähte, Reißverschlüsse und Taschen erhöht werden.

Hinweis: Der Unterschied zu wasserdicht und wasserabweisend liegt in der Wasseraufnahme. Kleidungen, die mit wasserabweisender Eigenschaft markiert werden, lassen zwar das Wasser an der Oberfläche abperlen – nach einer gewissen Dauer nehmen einzelne Fasern jedoch trotzdem das Wasser auf. Diesen Effekt gibt es bei wasserdichten Materialien nicht.

Features und Funktionen

Für einen hohen Wanderspaß gibt es einige Features und Funktionen, die Dir das beste Abenteuer versprechen. Hier haben wir Dir einige Features aufgelistet, die nicht zwingend notwendig sind, allerdings einen hohen Vorteil mitbringen. Natürlich kann eine Hardshelljacke nicht alle Features aufweisen. Je mehr Features, desto höher bewegst Du Dich in der Preisklasse.

Getapte Nähte

Damit die Wasserdichte einer Hardshelljacke erhöht wird, setzen einige Hersteller auf getapte Nähte, Reißverschlüsse und Taschen. Durch das Zusammennähen einzelner Stoffbahnen entstehen Einstichlöcher, die die Wasserdichte verringern können.

Diese Stellen können allerdings mit dem sogenannten Nahtversiegelungsband von innen zugetapt werden. So ist die Jacke von innen als auch von außen wasserdicht. Die Atmungsaktivität kann mit diesem Verfahren allerdings verringert werden. Mit dünnen Tapes oder wenigen Nähten kann dies verhindert werden.

Flachnähte

Flachnähte sind im Gegensatz zu normalen Nähten, wie der Name schon verrät, relativ flach. Diese werden auch als Flatlocknaht bezeichnet und sorgen dafür, dass Du einen reibungsarmen Tragekomfort erlebst. An bestimmten Stellen wie an der Schulterpartie sind sie allerdings kontraproduktiv.

Unterarmbelüftung

Hardshelljacken mit Unterarmbelüftungen unterstützen die Dampfdurchlässigkeit und lassen Dich trocken und komfortabel ans Ziel kommen. Der Schweiß kann an bestimmten Stellen zusätzlich von Deinem Körper wegtransportiert werden. So kann die Feuchtigkeit auf direktem Wege weggeführt werden – statt durch das Material selbst.

Abnehmbare, verstaubare, verstellbare Kapuze

Eine abnehmbare Kapuze hat den Vorteil, dass Du an wärmeren Tagen darauf verzichten kannst. So kann sie Dich bei Deinem Outdoor-Spaß nicht hindern. Besser ist es, wenn die Kapuze in sich verstaubar ist. Meistens lassen die sich im Stehkragen einrollen. Für bestimmte Sportarten ist ein Helm Pflicht. Die Kapuze sollte so groß sein, dass der Helm ganz einfach über oder unter der Kapuze passt.

Eine Kapuze mit verstellbarem Riegel ist die perfekte Lösung. Du kannst Sie nicht nur an Deinem Kopf, sondern auch an Deinem Helm anpassen. Pluspunkte gibt es für Kapuzen mit Schirm. Sie sorgen selbst bei Regen dafür, dass Dein Gesicht komplett trocken bleibt.

Taschen

Modelle mit vielen oder wenigen Taschen gibt es auf dem Markt genug. Je weniger Taschen, desto geringer ist das Gewicht der Hardshelljacke. In der Regel sollten folgende Taschen vorhanden sein:

  • zwei Eingrifftaschen
  • Unterarmtaschen
  • Handytasche
  • zusätzliche Innentasche
Tipp: Achte für eine hohe Wasserdichte auf getapte Reißverschlüsse. Abhängig von Deinem Rucksack, solltest Du im Vorhinein eine Jacke aussuchen, bei der die Taschen durch den Hüftgurt nicht verdeckt werden.
Schnee- und Windfang

Ein Schnee- und Windfang ist im Jackeninneren integriert und hat den Zweck Schnee und Wind von Deinem Körper fernzuhalten. Je nach Deinem Einsatzzweck, kann ein Schnee- und Windfang bedeutend sein. Diese sind entweder fixiert oder können herausgenommen werden. Manche Modelle haben extra Schlaufen, die Du simpel mit der passenden Outdoor-Hose fixieren kannst. So erhältst Du doppelten Schutz.

Gummierte Einsätze und Tunnelzug

Mit gummierten Einsätzen an bestimmten Stellen kann der Sitz der Hardshelljacke optimiert werden. Bei starker Bewegung bleibt die Jacke an Ort und Stelle. Diese Wirkung hat auch der Tunnelzug, der Dir zum Beispiel einen schmaleren Saum zaubern kann. Darüber hinaus sorgen beide Elemente für einen perfekten Schutz gegen Wind.

Zwei-Wege-Reißverschluss

Bei Zwei-Wege-Reißverschlüssen kannst Du den Reißverschluss von unten als auch von oben öffnen. Mit dieser Funktion ist Deine Jacke flexibler und bietet Dir eine höhere Bewegungsfreiheit. Besonders Jacken mit längerem Schnitt profitieren von dem Zwei-Wege-Reißverschluss. Darüber hinaus kannst Du Dich entspannt hinsetzen, ohne dass die Jacke im Weg steht.

Kinnschutz

Der Kinnschutz ist nichts Weltbewegendes, aber ein Wunderwerk, wenn Du Dich den ganzen Tag im Freien bewegst. Darunter ist die obere Abdeckung beim Schließen des Reißverschlusses zu verstehen. Viele unterschätzen die Funktion des Kinnschutzes. Dieser sorgt schlussendlich dafür, dass ein störendes Reiben an Deiner Haut verhindert werden kann. Ohne den Kinnschutz kann dieselbe Stelle im Laufe des Tages wund werden.

Verstärkte Ellenbogen- und Schulterpartie

Verstärkte Einsätze an bestimmten Stellen erhöhen die Langlebigkeit der Hardshelljacke. Sie sorgen dafür, dass die Abnutzung an beanspruchten Bereichen verringert werden. Diese Einsätze sind beispielsweise gut geeignet, wenn Du einen schweren Rucksack mit Dir mitführst.

Reflektoren und Sicherheitssystem

Neben Schutz vor Wind und Wetter ist die das schnelle Auffinden bei einem Unfall ebenfalls wichtig. Diese Funktion wird von den meisten unterschätzt. Das bekannte Recco-Sicherheitssystem und Recco-Reflektoren sind besondere Helfer, wenn es darauf ankommt. Der Reflektor zeigt sich in Form eines Metallchips, der in den Kleidungsstücken eingenäht ist. Der Gegenpart ist der Recco Detektor, der bei einem Unfall das Signal des Reflektors empfangen kann.

Design

Glücklicherweise gibt es heutzutage Hardshelljacken in zeitlosen und super stylishen Designs. So wird jeder Geschmack getroffen und jedes Bedürfnis befriedigt. Schlichte Modelle sind natürlich klassischer und fast ein Leben lang tragbar. In Kombination mit einer hohen Qualität sind sie absolute Langzeit-Begleiter. Knallige Farbtöne – vor allem im Colour-Blocking-Design – sind dagegen auffälliger.

Wusstest Du: Bunte Farben und knallige Designs können Dein Leben in bestimmten Situationen retten. Du kannst in verschiedenen Gebieten leichter zu erkennen sein. Wie wird so schön gesagt – Signalfarben!

Rucksacktauglichkeit

Je schwerer Dein Rucksack, desto stabiler muss Deine Hardshelljacke sein. Einige Jacken sind in der Qualität nämlich empfindlicher und daher nicht für einen bepackten Rucksack mit großem Volumen geeignet. Die Folge: Deine Jacke erhält zu viel Druck und verliert ihre Wasserdichte oder wird durch äußerliche Reibung zusätzlich beschädigt.

Rucksäcke mit einem Gewicht von 15 kg sind für die üblichen Hardshelljacken gut geeignet. Alles darüber verlangt ein verstärktes Material oder eine dreilagige Membran-Konstruktion. Manchmal sind Hardshelljacken am Rücken mit einem robusten Einsatz versehen. Dadurch kann die Reibung abgefangen werden.

Nähte sind oftmals ein Indikator dafür, ob eine Hardshelljacke rucksacktauglich ist oder nicht. Nähte an der Schulterpartie sind kontraproduktiv. Die Dichte wird zerstört und der Tragekomfort verringert sich.

Manchmal haben Rucksäcke einen zusätzlichen Hüftgurt. Dieser kann allerdings die Taschen Deiner Hardshelljacke einschränken. Ein Modell mit höher angesetzten Taschen kann diesem Fakt entgegenwirken. Überlege also vorher, für welche Sportart und mit welchem Rucksack Du Deine Hardshelljacke nutzen möchtest.

Rucksacktauglichkeit bei Hardshelljacken

Bei der Auswahl der Hardshelljacke muss die Rucksacktauglichkeit beachtet werden. Dementsprechend müssen Hardshelljacke und Rucksack perfekt aufeinander abgestimmt werden.

Welche Marken stellen qualitative Hardshelljacken her?

Da es unglaublich viele Outdoor-Marken gibt, wollen wir Dir hier Dir einige bekannte und vielleicht noch unbekannte, aber besondere Outdoor-Marken vorstellen:

The North Face

The North Face ist ein bekanntes Outdoor-Label, das leistungsstarke Bekleidungen, Ausrüstungen und Schuhe produziert. Für ausgesprochen hohe Leistungen setzt The North Face auf Innovationen bei der Verarbeitung ihrer Produkte. Hier erwarten Dich coole Designs mit geradezu zukunftsorientierten Funktionen.

Mammut

Die Marke Mammut kennst Du sicherlich schon, selbst wenn Du bis hierher noch nicht viel mit Outdoor zu tun hast. Sie ist schließlich seit über 150 Jahren Experte, wenn es um Outdoor-Ausrüstungen und -Kleidungen geht. Mammut, als überragender Spezialist auf dem Gebiet, setzt auf hochinnovative Produkte, die extra für extreme Bedingungen konzipiert sind. Höchste Performance mit bester Qualität sowie modernes Design – das wirst Du bei Mammut auf jeden Fall finden.

Schöffel

Schöffel, das Label mit dem Slogan “Ich bin raus”, schlägt sich mit funktioneller Outdoor-Kleidung und -Ausrüstung hervorragend in der Outdoor-Welt durch. Mit ihrer Wanderhose und ihren Anoraks bringen sie sich ganz nach oben zum Marktführer. Auch hier findest Du alles, was Dein Herz begehrt.

Patagonia

Nachhaltigkeit, ein hohes Maß an Richtlinien und innovative Funktionen – Werte, die die Brand Patagonia gnadenlos verfolgt. Ihre Qualität wird gerade deshalb durch ihre nachhaltige Produktionskette definiert. Mit Patagonia fühlst Du Dich noch nie zuvor so verbunden mit der Natur. Bergsteigen, Eisklettern oder entspannte Touren – für Patagonia ist keine Herausforderung zu groß.

Bergans of Norway

Die Marke Bergans of Norway war zunächst bekannt für ihre Rucksäcke. Etablierte sich mit der Zeit als namhafte Outdoor-Marke. Sie stehen für Qualität, innovative Funktionen und aktuelle Designs. Hier findest Du eine große Produktpalette, die Outdoor-Ausrüstungen, -Bekleidungen sowie Freizeitbekleidungen anbieten.

Ortovox

Deine Sicherheit – für Ortovox Prio Nummer 1. Lawinensicherheitsausrüstungen gehören bis heute daher zu ihren Kernbereichen. High-Tech-Materialien und vor allem das Funktionsmaterial Merino Wolle haben sie für sich gefunden, um Outdoor-Begeisterten wie Dir, die beste Ausrüstung und Bekleidung zu bieten.

Dynafit

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Wo kann man eine Hardshelljacke kaufen?

Die Auswahl an Hardshelljacken ist groß und somit auch die Möglichkeit sich eine Jacke anzuschaffen. Wir sind heutzutage glücklicherweise so weit fortgeschritten, dass Du Deine Hardshelljacke sowohl online als auch offline kaufen kannst.

Der Vorteil des Online-Geschäfts ist die orts- und zeitunabhängige Kaufmöglichkeit. Solltest Du unsicher sein, dann hast Du stets die Möglichkeit, die verschiedenen Hardshelljacken auf ihre Features zu vergleichen und Dir die nötige Zeit zu nehmen. Eine persönliche Beratung und eine direkte Anprobe fällt allerdings bei einem Online-Einkauf weg. Nichtsdestotrotz gibt es einige Online-Anbieter verschiedener Preisklassen:

Wo?Welche Marken?
Fashion-PlattformenZalando, AboutYou, Best Secret
SportfachhandelDecathlon, Bergfreunde, Globetrotter, Bergzeit, Sportscheck
SportmarkenMammut, Schöffel, Columbia
DiscounterReal, Lidl, Tchibo

Willst Du Dich lieber vor Ort informieren, dann sind folgende stationäre Shops für Dich interessant:

Wo?Welche Marken?
SportfachhandelDecathlon, Intersport
SportmarkenThe North Face, Schöffel
DiscounterReal, Lidl, Tchibo

Du erhältst eine persönliche und fachgerechte Beratung, kannst zahlreiche Modelle auf physischer Weise betrachten und diese direkt anprobieren. Du kannst auch gerne beide Varianten verbinden, indem Du Dich im Vorhinein online erkundigst und im weiteren Verlauf die gewünschte Hardshelljacke vor Ort erwirbst – oder umgekehrt.

Wie viel kosten Hardshelljacken?

Hardshelljacken sind in den verschiedensten Preisklassen vertreten. Wie günstig oder teuer eine Jacke ist, hängt oftmals von der Qualität, Verarbeitung und der Marke ab. Die günstigste Jacke fängt ab 30 Euro an, während eine teure Hardshelljacke bis zu 800 Euro reichen kann. Je nach Produkteigenschaft gibt es keine Grenzen nach oben.

Tipp: Willst Du nicht allzu viel Geld ausgeben, aber nicht unbedingt auf die günstige Variante zugreifen? Dann schaue Dich sowohl im Netz als auch in stationären Outlet-Shops um. Sie haben eine große Auswahl und bieten Dir hochwertige Marken-Jacken zu einem moderaten Preis.

Bedenke vor Deinem Kauf, welche Eigenschaften Dir besonders wichtig sind, welche Funktionen die Hardshelljacke mitbringen sollte und für welche Outdoor-Aktivität Du sie einsetzen möchtest. Sollte sie einiges aushalten müssen und eine hohe Langlebigkeit aufweisen, dann solltest Du auf die günstigste Variante verzichten.

Hinweis: Teuer heißt nicht gleich hochwertig! Die Bekanntheit einer Marke kann  einen Einfluss auf den Preis haben. Wäge für Dich ab, welche Hardshelljacke, in welcher Preisklasse für Dich am meisten Sinn macht. Denn eine Hardshelljacke im mittleren Preissegment kann durchaus mit guter Qualität und Funktionalität begeistern.

Wichtiges Zubehör für die Hardshelljacken?

Eine Hardshelljacke wird, wie erwähnt, nicht alleine getragen. Der Layering-Look ist unter Outdoor-Begeisterten gang und gäbe. So gehört je nach Wetterbedingungen ein Midlayer, Softshelljacke oder Funktionswäsche zu den weiteren Zubehören einer Hardshelljacke. Eine passende Outdoor-Hose und robuste Outdoor-Schuhe können Dein Abenteuer im Freien unterstützen. Ansonsten sind Accessoires wie Handschuhe, Mütze, Helm und ein Rucksack wichtig für den perfekten Outdoor-Spaß.

Hardshelljacken Test-Übersicht: Welche Hardshelljacken sind die Besten?

Damit Du einen besseren Überblick über die Thematik erhältst, gibt es einige Verbraucherportale, die bereits schon einige Tests, in den verschiedensten Bereichen, durchgeführt haben. Hier haben wir Dir die gängigsten aufgelistet:

TestmagazinHardshelljacken Test vorhanden?Veröffentlichungs-JahrKostenloser ZugangMehr erfahren
Stiftung WarentestJa, es ist ein Test vorhanden2019JaHier klicken
Öko TestNein, es ist kein Test vorhanden------
Konsument.atJa, es ist ein Test vorhanden2020NeinHier klicken
Ktipp.chJa, es ist ein Test vorhanden2009JaHier klicken

Hardshelljacken Test von Stiftung Warentest

Bei dem Test der Stiftung Warentest wurden 11 Hardshelljacken mit einer 2- und 3-lagigen Membran in Bezug auf ihre Strapazierfähigkeit und Härte getestet. Sowohl Damen- als auch Herrenjacken wurden für diesen Test in Betracht gezogen. Geprüft wurden folgende Eigenschaften:

  • Wind- und Wasserdichte
  • Atmungsaktivität
  • Nahtverarbeitung

Zusätzlich wurden die 11 Hardshelljacken auf ihre Schafstoffe untersucht.

Hardshelljacken Test von Öko Test

Öko Test hat bis dato noch keine Tests in diese Richtung durchgeführt. Sobald wir etwas Neues dazu haben, werden wir die Tests nachträglich vermerken.

Hardshelljacken Test von Konsument.at

Bei Konsument.at wurden 8 Hardshelljacken/Funktionsjacken mit 2-lagiger Membran in nahezu allen Kategorien geprüft. Die für den Test bezogenen Marken reichen von Haglöfs bis hin zu den bekanntesten Marken Schöffel oder Vaude. Folgende Merkmale wurden bei der Begutachtung bewertet:

  • Ausstattung (Belüftung, Herkunftsland, Größe, Taschenanzahl)
  • Funktion (Wasserdichte, Trocknung, Atmungsaktivität)
  • Tragekomfort (Sichtfeld, Passform, Haltbarkeit, Schadstoffe, Anpassung)

Bei den Funktionen wurden Tests im Neuzustand und nach 5 Waschgängen geführt.

Hardshelljacken Test von KTipp.ch

Der Test von KTipp.ch bezieht sich auf das Jahr 2009, bei dem 7 Jacken von verschiedenen Outdoor-Marken analysiert wurden. Hierzu wurden Jacken aus der Preiskategorie von 290 Euro bis 360 Euro integriert. Das Verbrauchermagazin KTipp stellte sich die Frage, wie verlässlich eine Wanderjacke/Hardshelljacke ist. Folgende Elemente wurden dabei geprüft:

  • Naht- und Verschlussverarbeitung
  • Wind- und Wasserdichte
  • Atmungsaktivität
  • Schadstoffe

Hierbei wurden die genannten Eigenschaften erneut nach einer Waschprozedur analysiert.

FAQ- Häufig gestellte Fragen zu Hardshelljacken

Falls Du noch offene Fragen zu dem Thema Hardshelljacken hast, dann bietet Dir diese Übersicht nochmal die häufig gestellten Fragen. Sollten doch noch Fragen offen sein, dann kannst Du diese gerne in den Kommentaren hinterlegen.

Ist eine Hardshelljacke nachhaltig?

Es gibt einige Marken wie Mammut, Vaude oder Salewa, die auf eine nachhaltige Produktionskette achten und überwiegend mit recycelten oder PFC-freien Materialien arbeiten. Ein Indikator für eine nachhaltige Produktion ist das Bluesign-, Fairtrade- oder Grüner Knopf-Label. Für gewöhnlich vermerken Marken ihre nachhaltige Verarbeitung ziemlich offensichtlich – entweder am Hang Tag oder online in der Produktbeschreibung.

In vielen Shops wie Bergzeit oder Bergfreunde kannst Du gezielt nach nachhaltigen Modellen suchen. Vor Ort kannst Du Dich näher beraten lassen.

Achtung: Artikel, die nicht PFC-frei sind, enthalten per- und polyfluorierte Chemikalien, die sowohl schlecht für die Umwelt sind als auch gesundheitsschädlich sein können. Achte daher vor Deinem Kauf unbedingt auf die Bezeichnung “PFC-frei”.

Kann ich eine Hardshelljacke als Regenjacke nutzen?

Hardshelljacken werden oft synonym für Regenjacken verwendet. Denn Hardshelljacken sind vorwiegend wasser- und winddicht, sodass Du diese natürlich auch als Regenjacke verwenden kannst. Wenn Du Dich online umschaust, dann wirst Du schnell merken, dass Hardshell- und Regenjacken oft zu einer Kategorie zusammengefasst werden.

Lasse Dich davon nicht beirren, denn es handelt sich um dasselbe Produkt. Beachte allerdings, dass es auch Regenjacken gibt, die für strapazierfähige Wanderungen nicht geeignet sind, sondern ausschließlich für den Freizeitgebrauch konzipiert sind.

Wie robust ist eine Hardshelljacke?

Hardshelljacken sind von der Verarbeitung und von der Materialauswahl von Natur aus robust. Modelle aus Polyamid sind meistens strapazierfähiger als Modelle aus Polyester. Ist eine Hardshelljacke aus einer dreilagigen Membran hergestellt und zusätzlich imprägniert – dann ist sie ziemlich robust und optimal für intensive Aktivitäten. Hinzu kommen Faktoren wie die Qualität und der Preis.

Wie muss ich eine Hardshelljacke pflegen und imprägnieren?

Für das Erhalten der Hardshelljacke musst Du sie in regelmäßigen Abständen reinigen. Drei bis viermal im Jahr ist dabei völlig ausreichend. Abhängig von dem Material und von der Beschichtung, kann regelmäßiges Waschen die Funktionalität erhöhen.

Verschließe vor dem Waschen alle Klett- und Reißverschlüsse und drehe die Jacke auf links. Für die Reinigung von Funktionsbekleidungen gibt es spezielle Waschmittel. Achte unbedingt im Vorhinein auf die Pflegehinweise. Die ideale Bedingung ist eine Wassertemperatur von 30 Grad, bei einem schonenden Waschprogramm.

Neben der Pflege solltest Du Deine Jacke halbjährig erneut imprägnieren. Mit der Dauer kann diese nämlich nachlassen.

Tipp: Willst Du wissen, ob Deine Hardshelljacke eine neue Imprägnierung benötigt? Stelle Deine Hardshelljacke einfach unter den Wasserhahn oder eine Gießkanne. Perlt das Wasser wie gewohnt ab, dann ist die Imprägnierung noch vollkommen in Ordnung.

Hierzu kannst Du entweder ein Spray für das Einwaschen oder für die Außenzufuhr verwenden. Beim Einwaschen wird die Jacke, wie oben beschrieben, gereinigt und erneut mit dem Imprägnierungsmittel gewaschen. Ist die Jacke noch neu, dann muss die Imprägnierung selbstverständlich erst reaktiviert werden. Die kannst Du mittels eines Wäschetrockners, eines Bügeleisens oder eines Föhns reaktivieren.

Bei Bedarf kannst Du das untere Video anschauen, in dem erneut erklärt wird, wie Du eine Hardshelljacke zu pflegen hast:

Wo ist der Unterschied zu einer Softshelljacke?

Hardshelljacken sind für jede Wetterbedingung konzipiert und robuster, während Softshelljacken nicht jedem Wetter standhaft bleiben und eine viel weichere Haptik mitbringen. Dadurch sind sie aber auch viel wärmer und komfortabler zu tragen. Obwohl sie wasserabweisend sind, sind sie bei Dauerregen kontraproduktiv.

Überraschend ist dagegen die hohe Atmungsaktivität. Für kurze Wander-Ausflüge genügt jedoch eine Softshelljacke, die Dich mit Wärme, Wasserabweisung und Atmungsaktivität begleitet. In der unteren Tabelle haben wir Dir nochmal den Vergleich zueinander verdeutlicht:

EigenschaftenSoftshelljackeHardshelljacke
Optik und Haptikviel weicher in der Qualität und in der Optikbesteht aus einem robusteren Material, weniger weich
Fitist meist sehr nah am Körper, figurnaher Schnittgibt es in schmalerem oder lockerem Fit, nicht zu eng am Körper
Wärmeist wärmer als eine Hardshelljacke, trotzdem auf Zwiebelprinzip zurückgreifenvergleichsweise weniger warm, aber durch Isolierungen kann die Wärme erhöht werden
Wasserdichtweniger wasserdicht, die Oberfläche ist allerdings wasserabweisendabsolut wasserdicht, dadurch ist aber die Atmungsaktivität geringer
Winddichtbietet hohen Schutz vor Windlässt absolut kein Wind durch
Atmungsaktivitätist sehr atmungsaktiv aufgrund der geringen Dichte, es wird weniger geschwitzt, ein trockenes Hautgefühldurch die hohe Wasserdichte verhältnismäßig weniger atmungsaktiv

Gibt es auch Hardshellhosen?

Natürlich gibt es auch Hardshellhosen, die Dich bei starkem Regen, Schneefall und Wind schützen. Sie sind genau wie eine Hardshelljacke aufgebaut und versorgen Dich mit den nötigen Bedingungen im Outdoor-Bereich. So kannst Du Dich direkt von Kopf bis Fuß mit der passenden Outdoor-Bekleidung ausstatten.

Gibt es Hardshelljacken für Plus Size, Tall Size und Petit?

Viele Hersteller stellen Hardshelljacken auch in Übergrößen. So gibt es eine große Auswahl bis zu der Größe 9XL. Speziell für Tall Size werden Hardshelljacken nicht designt. Allerdings  gibt es eine große Menge an Hardshelljacken, die einen längeren Schnitt oder ein verlängertes Rückteil haben. Ebenfalls gilt dies auch für die Petit-Größen. Hier sind auch Hardshelljacken mit einem kürzeren Schnitt vertreten.

Weiterführende Quellen

Tipps, Know-How, Packlisten, Touren etc. für Outdoor-Aktivitäten findest Du hier.

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