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Hannah Arendt Bücher: Die Autorin und ihre Werke im Porträt

Bücher von Hannah Arendt
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Hannah Arendt gilt als eine der wichtigsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Die Geschichte der Publizistin und Professorin wurde maßgeblich durch ihre Flucht aus dem Nationalsozialismus beeinflusst. Ihr Hauptwerk  “Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft” analysiert die Gemeinsamkeiten von Stalinismus und Nationalsozialismus und behandelt ein von ihr entwickeltes Konzept politischen Handelns. Im Folgenden betrachten wir die Person Hannah Arendt, ihre Werke und ihre Vita.

Unsere Favoriten

Unser Favorit Nummer 1: Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen*

Das umstrittenste Buch der Philosophin.”

Unser Favorit Nummer 2: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft: Antisemitismus, Imperialismus, Totalirismus.*

“Das umfangreichste Werk.”

Unser Favorit Nummer 3: Vita activa oder vom tätigen Leben*

“Was bedeutet Arbeit? Eine wichtige Frage im Zeitalter der Digitalisierung von Arbeitsplätzen.”

Unser Favorit Nummer 4: Macht und Gewalt*

“Eine spannende Perspektive auf die Gegensätze Macht und Gewalt.”

Unser Favorit Nummer 5: Über die Revolution*

“Ein Muss, für alle, die sich mit dem Denken Hannah Arendts beschäftigen wollen.”

Unser Favorit Nummer 6: Die Freiheit, frei zu sein*

“Fast schon beschämend aktuell.”

Unser Favorit Nummer 7: Der Liebesbegriff bei Augustin*

“Die Dissertation der jungen Arendt lässt tief blicken.”

Unser Favorit Nummer 8: Wir Flüchtlinge*

“Hochinteressant und brandaktuell.”

Unser Favorit Nummer 9: Ich selbst, auch ich tanze: Die Gedichte*

“Viele wissen nicht, dass Arendt Gedichte schrieb. Ein großes Versäumnis, das nicht gelesen zu haben.”

Unser Favorit Nummer 10: Was heißt persönliche Verantwortung in einer Diktatur?*

“Basierend auf Eichmann in Jerusalem und unabdingbar zum Gesamtverständnis der Person Hannah Arendts.”

Das Wichtigste in Kürze

  • Hannah Arendt war Philosophin, politische Theoretikerin, Journalistin und Professorin.
  • Sie flüchtete während der Zeit des Nationalsozialismus aufgrund ihrerer jüdischen Herkunft aus Deutschland.
  • In New York fasste sie Fuß und erhielt die US-amerikanische Staatsbürgerschaft nach einer Periode der Staatenlosigkeit.
  • Ihre wichtigsten Werke waren “Eichmann in Jerusalem” und “Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft”.
  • Arendt war die erste Frau, die einen Lehrstuhl in Princeton innehielt.

Die besten Bücher von Hannah Arendt: Favoriten der Redaktion

Nach ausreichender Recherche haben wir für Dich unsere Favoriten zusammengestellt. Wir erachten die folgenden Werke von Hannah Arendt als besonders lesenswert:

Unser Favorit Nummer 1: Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht über die Banalität des Bösen.

Das Werk Hannah Arendts, über das wohl am hitzigsten debattiert wurde und das die Gemüter so spaltete, wie kein anderes. Der Prozess gegen den SS-Obersturmbannführer Eichmann fand 1961 in Jerusalem statt. Arendt veröffentlichte den Prozess als Bericht, der auf heftige Ablehnung in Israel, Deutschland und den USA stieß. Dies mag vor allem an ihrem nüchternen, teils ironischen Schreibstil liegen. So beschrieb sie Eichmann als einen “Hanswurst” – nicht selten wurde ihr die Verharmlosung des Kriegsverbrechens vorgeworfen. Dennoch ist ihr Werk ein Zeitdokument, dass Perspektiven der Opfer miteinbezieht und eine andere Sichtweise auf diese historische Zeit wirft.

Unser Favorit Nummer 2: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft

Ihr umfangreichstes Werk verhalf der Autorin zum internationalen Durchbruch. Es thematisiert die politischen Merkmale, die Nationalsozialismus und Stalinismus gemein haben. Beides sind Folgeerscheinungen von Antisemitismus und Imperialismus. Sie weist hin auf die Strukturlosigkeit von totalen Regimes und warnt vor den totalitären Bewegungen, die immer wieder in die Zivilisation eindringen könne. Besonders relevant im jetzigen Zeitgeschehen sind ihre Gedanken zum Schicksal von Flüchtlingen und Menschenrechten, die nur durch den Schutz des Staates allgemeine Gültigkeit erlangen.

Unser Favorit Nummer 3: Vita activa oder  vom tätigen Leben

Dieses Werk Arendts nähert sich der Arbeit auf philosophischer Weise an. Was tun wir, wenn wir tätig sind? Und was führte dazu, dass wir Arbeiten nun als höchste Tätigkeit ansehen, wohingegen eben jene in der Antike verachtet wurde?

Laut Hannah Arendt ist der Mensch im Kreislauf von Arbeit und Konsum gefangen – er lebt, sofern er funktioniert. Was wie elitäre Systemkritik anmutet, bietet jedoch auch Lösungsvorschläge für die moderne Gesellschaft. In Zeiten wie heute, in denen das Verhältnis des Menschen zur Arbeit wieder infrage gestellt wird, in Zeiten der Digitalisierung der Arbeitsplätze, ist die Frage hochrelevant. Damals wie heute eine aufschlussreiche Perspektive.

Unser Favorit Nummer 4: Macht und Gewalt

Das 1970 veröffentlichte Buch “Macht und Gewalt” entstand unter dem historischen Einfluss des Vietnamkriegs und der weltweiten Studentenrevolte im Jahr 1968. In ihrem dreiteiligen Essay nimmt sie eine Unterscheidung der beiden Begriffe vor und erläutert deren Schnittstellen. Die theoretische Abhandlung enthält Analysen über den Bedeutungswandel sowie gegenseitiger Beziehung der Begrifflichkeiten. Gewalt und Macht sind nach ihrer theoretischen Abhandlung nicht Ergänzungen, sondern sogar Gegensätze. Als Zeitzeugin und Journalistin setzt sich Arendt mit den damals aktuellen Themen auseinander. Aufgrund dessen ist das Essay leicht zu lesen und unterscheidet sich in der Hinsicht leicht von den vorangegangenen Werken Arendts.

Unser Favorit Nummer 5: Über die Revolution

In Anbetracht der Amerikanischen und Französischen Revolution (und auch weiteren Revolutionen) analysiert Hannah Arendt die Merkmale des revolutionären Geistes. Demnach stellt eine Revolution einen Neubeginn dar. Sie ist erst in dem Moment vollständig, in dem ein für alle öffentlicher Raum der Freiheit errichtet wird. Auch hier unterscheidet sie zwischen den Termini “Krieg” und “Revolution”, wobei der Ursprung der Unterscheidung in der Legitimation derer liegt.
Das Buch bildet als zentrales Werk das Denken Arendts ab und geht stark auf das Verhältnis von politischer Emanzipation und Revolution ein.

Unser Favorit Nummer 6: Die Freiheit, frei zu sein

Der Essay “Die Freiheit, frei zu sein” erschien im Umfeld des Buches “Über die Revolution” und analysiert ebenso die Französische sowie die US-amerikanische Revolution und die historische Entwicklung des Freiheitsbegriffs. Der Wunsch frei zu sein, also frei von Unterdrückungen ist hierbei die Grundvoraussetzung für Freiheit – die Freiheit von Not und Furcht, die politische Freiheit mit einschließt.
Lange Zeit gab es nur die Originalfassung des Essays, bis dieser 2018 ins Deutsche übersetzt wurde. Das Thema ist und bleibt, um es mit Hannah Arendts Worten zu sagen, “fast schon beschämend aktuell”.

Unser Favorit Nummer 7: Der Liebesbegriff bei Augustin

Hannah Arendts Dissertation aus dem Jahre 1929 schrieb sie bei ihrem Doktorvater Karl Jaspers. Augustinus von Hippo war Kirchenvater der Kirche in Nordafrika. Der Heilige weckte mit der Frage “Was ist Zeit?” die Aufmerksamkeit von Philosophen. Der Liebesbegriff bei Augustin untersucht die Liebe als Begierde, die augustinische Liebeskonzeption sowie das Konzept der Nächstenliebe.
Das aus dem lateinischen übersetzte Werk bedient sich dennoch einer Menge Fremdwörter und ist definitiv keine leichte Kost. Die Dissertation spiegelt jedoch die Anfänge der jungen Arendt wider, in einem (zu der Zeit) neuen Stil der sachlichen Philosophie. Demnach eignet sich diese  perfekt für Leser, die dem auf die Spur gehen wollen.

Unser Favorit Nummer 8: Wir Flüchtlinge

Der 1943 erschienene Essay Arendts hat einen biographischen Hintergrund, da Arendt selbst nach ihrerer Inhaftierung aus der Zeit des deutschen Nationalsozialismus fliehen musste. Sie zweifelt an, ob Staaten Flüchtlingsprobleme überhaupt bewältigen können, was im Gegensatz zur Idee der Rettungsinsel des zionistischen Staates Israels steht und Arendt erneut in den Mittelpunkt der Kritiker rückte. Die Wissenschaftlerin schildert die Zerissenheit der Flüchtlinge nach dem zweiten Weltkrieg in die USA – Erzählungen, die ebenfalls auf die Migrationsströme der heutigen Zeit Anwendung finden.

Unser Favorit Nummer 9: Ich selbst, auch ich tanze: Die Gedichte

Arendt ist international für ihre politische Theorie und philosophischen Annäherungen bekannt. Was jedoch nur wenigen bekannt sein dürfte ist, dass die Wissenschaftlerin auch jahrzehntelang Lyrik verfasste. In dem Band wurden jegliche von 1923 bis 1961 veröffentlichten Gedichte gesammelt. Dadurch wird ein ganz neues Licht auf die ansonsten so nüchterne, kühl wirkende und rationale Arendt geworfen, die in ihrer Poesie eine Unsicherheit und Einsamkeit von sich preisgibt. Ihre persönliche Seite ist unabdingbar für das vollständige Verständnis einer der kritischsten Denker des 20. Jahrhunderts.

Unser Favorit Nummer 10: Was heißt persönliche Verantwortung in einer Diktatur?

In diesem Vortrag aus dem Jahre 1964 analysierte Arendt das Verhalten von Menschen unter diktatorischer Herrschaft. Die Gesellschaft ließ sich zu Hitlerzeiten unterteilen in jene, die es für eine moralische Pflicht hielten, sich gesetzestreu zu verhalten, jene, die schwiegen, sowie diejenigen, die subversiven Widerstand im Privaten leisteten.
Wie es um die persönliche Verantwortung in einer Diktatur, dem Handeln trotz Angst steht, das untersucht Arendt in diesem Werk, aufbauend auf dem Werk Eichmann in Jerusalems. Auch heute ist es von Relevanz, sich die Frage nach Verantwortung in allgemeiner Vergesellschaftung zu stellen.

Biografie von Hannah Arendt: die Autorin im Fokus

Steckbrief über Hannah Arendt

In diesem Steckbrief sind die wichtigsten Kernfakten über Arendt zusammen gefasst.

Hannah Arendt war jüdische deutsch-amerikanische Publizistin, Journalistin und Professorin. Sie selbst wehrte sich gegen die Bezeichnung Philosophin, womit sie jedoch gerne betitelt wird. Ihrem Verständnis nach wirkte sie als Historikerin und befasste sich mit der politischen Theorie.
Schon zu Lebzeiten war sie eine bekannte Persönlichkeit, nicht zuletzt wegen der Kontroverse um ihr Werk “Eichmann in Jerusalem. Die Banalität des Bösen”. Arendt selbst emigrierte in Zeiten des Nationalsozialismus aus Deutschland und war zwischen 1937 und 1951 staatenlos, bis sie in den USA die Staatsbürgerschaft erhielt.

Im Jahre 1906 wurde Hannah Arendt in Linden (im heutigen Hannover) als Kind von Martha und  Paul Arendt geboren. Im Alter von 20 Jahren studierte sie Philosophie, Theologie und klassische Philologie in Breisgau und promovierte 1928 in Heidelberg bei Karl Jaspers. 1929 zog Arendt nach Berlin und heiratete Günther Anders.

1933 setzte sie sich in ihrer wissenschaftlichen Arbeit “Rahel Varnhagen. Lebensgeschichte einer deutschen Jüdin aus der Romantik.” existenzphilosophisch mit dem jüdischen Dasein auseinander, welches allerdings erst 1959 veröffentlicht werden sollte.
Nach einer kurzfristigen Inhaftierung im selben Jahr durch die Gestapo flieht die Wissenschaftlerin nach Paris und arbeitet dort als Sozialarbeiterin bei mehreren jüdischen Organisationen.

Wissenswert: Hannah Arendt war staatenlos nach ihrer Flucht aus Deutschland. Aus dieser Erfahrung entwickelte sie eine Kritik an der Schutzunfähigkeit in einer nationalstaatlich orientierten Welt.
Ihre erste Reise nach Palästina fand im Jahr 1935 statt. 1937 schied sie sich von Anders und heiratete drei Jahre darauf den Philosophen Heinrich Blücher. Als sie ins Internierungslager Gurs gebracht wird, gelingt es ihr zu fliehen und mit Ehemann und Mutter in die USA zu fliehen.

Sie fasste Fuß in New York, wo sie zu Beginn als Lektorin und Autorin arbeitete. Dort war sie für die deutsch-jüdische Emigranten-Zeitung “Aufbau” tätig, sowie seit 1944 für die “Conference on Jewish Relations”. Nach dem Krieg blieb Arendt in den USA: Im Jahr 1959 war Sie die erste Frau mit Professur an der Princeton University. Im Jahr 1967 begann sie an der New School for Social Research in New York zu unterrichten.

Bis zu ihrem Tod sollte sie sich der NS Diktatur widmen, unter Einbezug ihrer persönlichen Erfahrungen. 1975 starb Arendt an einem Herzinfarkt in New York.

Damals wie heute ist Hannah Arendt eine stark diskutierte Persönlichkeit. Grund dafür mag unter anderem sein, dass für sie der öffentliche Dissens den Ausgangspunkt des Politischen darstellt. Auch Themen wie Kolonialismus, Rassismus und im Groben die Kulturkritik sind heute aktueller denn je. Aufgrund dessen wird Arendt wohl weiterhin relevant bleiben – ihre Schriften mögen umstritten sein, aber in jedem Fall sind sie polarisierend.

Damit Du einen Eindruck von ihrer Person gewinnen kannst, schau Dir gerne diesen Ausschnitt aus einem Interview mit Arendt an.

Bestseller: Diese Bücher von Hannah Arendt sind besonders beliebt

Hannah Arendt schrieb viele wissenschaftlichen Werke und Essays. Von Beliebtheit zu sprechen, wäre vermutlich nicht ganz der richtige Begriff. Die polarisierendsten Werke wäre wohl korrekter: diese sind nachstehend aufgelistet.

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1 Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen* 14,00 EUR
2 Hannah Arendt - Ihr Denken veränderte die Welt Hannah Arendt - Ihr Denken veränderte die Welt*
3 Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft: Antisemitismus. Imperialismus. Totale Herrschaft:... Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft: Antisemitismus. Imperialismus. Totale Herrschaft:...* 26,00 EUR
4 Eichmann Eichmann*
5 Die Freiheit, frei zu sein Die Freiheit, frei zu sein* 8,00 EUR
6 Arendt-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung Arendt-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung* 89,99 EUR
7 Hannah - Ein buddhistischer Weg zur Freiheit Hannah - Ein buddhistischer Weg zur Freiheit*
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14 Was heißt persönliche Verantwortung in einer Diktatur?: Politische Philosophie Was heißt persönliche Verantwortung in einer Diktatur?: Politische Philosophie* 12,00 EUR
15 Über das Böse: Eine Vorlesung zu Fragen der Ethik | Aus dem Nachlaß herausgegeben von Jerome... Über das Böse: Eine Vorlesung zu Fragen der Ethik | Aus dem Nachlaß herausgegeben von Jerome...* 12,00 EUR
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19 Vita activa oder Vom tätigen Leben Vita activa oder Vom tätigen Leben* 13,99 EUR
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Es gibt nicht viele AutorInnen, die sich mit Hannah Arendt vergleichen lassen. Die Wissenschaftlerin ist unverwechselbar in Schreibstil und Thematik. Dennoch gibt es ein paar Autoren, die sich Arendt in gewisser Weise ähneln.

  • Martin Heidegger – die Liebesgeschichte von Arendt und Heidegger nimmt zu der Zeit Einfluss auf die damals 18-jährige. Später sollte sich Heidegger dem Nationalsozialismus zuwenden, was Hannah Arendt auch immer wieder kritisierte
  • Heinrich Blücher – der zweite Ehemann Arendts war ebenso Philosoph
  • Roger Garaudy – war ebenfalls ein umstrittener, (französischer) Philosoph und Politiker des 20. Jahrhundert

 

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