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Gaming-Monitor: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Mehrere Gaming Monitore und ein Gaming Set-up

Wer erfolgreich zocken will, braucht zwingend eine leistungsfähige Hardware. Und zu jedem guten Hardware-Set-up gehört ein leistungsstarker Gaming-Monitor. Die Auswahl an Monitoren mit ihren ganzen Features und technischen Details kann zunächst erschlagend sein.

Damit Du Dich im Gaming-Monitor-Dschungel nicht verloren gehst, stellen wir Dir in diesem Beitrag die wichtigsten Kaufkriterien für leistungsstarke Gaming-Monitore vor. Worauf Du achten musst und welcher Gaming-Monitor am besten zu Dir passt, erfährst Du weiter unten in unserem Gaming-Monitor Test.

Unsere Favoriten

Der beste Curved Gaming-Monitor: LG 38GL950G-B
“Die beste Leistung mit dem besten Design.”

Der beste Curved Gaming-Monitor unter 250 Euro: LG 38GL950G-B
“Immersives Gameplay zum günstigen Preis.”

Der beste Gaming-Monitor mit TN-Panel: AOC AGON AG273QXP
“TN-Panels sind und bleiben die Nummer 1 für jeden Gamer.”

Der beste extragroße Gaming-Monitor: Samsung C49RG94SSU
“Ein XXL-Monitor mit viel Platz für Spiele und Filme.”

Der beste Gaming-Monitor mit VA-Panel: Dell AW2720HF
“Der beste Kompromiss zu TN- und IPS-Panels, der VA-Panel.”

Der beste Gaming-Monitor unter 150 Euro: BenQ GL2480
“Der beste Monitor für das kleine Geld. Gut ist nicht immer teuer.”

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein guter Gaming-Monitor kann in einem Spiel über Sieg und Niederlage entscheiden. Je schneller das Spiel, desto höher die Anforderungen an den Monitor
  • Bei dem Kauf eines Gaming-Monitors sind viele Kriterien entscheidend.
  • Die eigenen Präferenzen und Vorlieben beeinflussen die Auswahl am meisten.
  • Ein Curved Bildschirm entlastet die Augen.
  • Gute Gaming-Monitore gibt es in jeder Preisklasse, also ist für jeden ein passendes Modell dabei.

Die besten Gaming-Monitore: Favoriten der Redaktion

Um Dir Inspiration für Deinen Gaming-Monitor zu geben, haben wir unsere 5 Favoriten mit verschiedenen Merkmalen und Funktionen für Dich zusammengestellt:

Der beste Curved Gaming-Monitor: LG 38GL950G-B

Was uns gefällt:

  • 175Hz Bildwiederholrate
  • 1 ms Reaktionszeit
  • Low-Blue-Blaulichtfilter schont Augen merklich und schützt vor trockene Augen und Ermüdung durch Blaulicht
  • G-Sync
  • 34 Zoll Curved Ultrawide Display

Was uns nicht gefällt:

  • Nicht höhenverstellbar

Redaktionelle Einschätzung

Der Gaming-Monitor von LC-Power erfüllt seine Erwartungen und ist der perfekte Bildschirm für jeden, der ein Curved Display sucht. Die technischen Daten müssen sich nicht verstecken. Mit 175 Hz und einer Reaktionszeit von 1 ms, kann jedes noch so schnelles Game ohne Probleme gespielt werden. Das kann man für den Preis aber auch mehr als erwarten.

Der Monitor ist sehr hochwertig verarbeitet. Sowohl der Rahmen als auch der Metallfuß sehen sehr elegant aus. Durch den Low-Blue-Blaulichtfilter und das Curved Design werden die Augen nicht unnötig belastet.

Der Monitor besitzt außerdem mehrere Anschlüsse, unter anderem HDMI, DisplayPort, DVI und AUX.
Durch FreeSync beziehungsweise die G-Sync-Kompatibilität sind Ruckler und Stotterer ausgeschlossen und beeinflussen das Spielerlebnis in keinster Weise. Das schnelle VA-Panel sorgt für eine ausgiebige Farbpalette und ein hohes Kontrastverhältnis.

Der beste Curved Gaming-Monitor unter 250 Euro: ASUS TUF Gaming VG27VH1B

Was uns gefällt:

  • Schnelle Bildwiederholrate (165 Hz)
  • günstiger Curved Monitor
  • Sehr kurze Reaktionszeit (1 ms)
  • Farbstarker IPS-Panel
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • G-Sync kompatibel

Was uns nicht gefällt:

  • Nicht höhenverstellbar
  • Kein 4K
  • Niedrigere Helligkeit
  • Backlight-Bleeding

Redaktionelle Einschätzung

Da nicht jeder so viel Geld für einen teuren Curved Bildschirm zur Verfügung hat, zeigen wir Dir natürlich auch noch günstigere Varianten. Mit diesem ASUS 165 Hz Gaming Monitor kann auch problemlos gespielt werden. Die von Reaktionszeit von 1 ms wird wohl jedem Gamer gefallen und auch die Größe (27 Zoll) ist besser für einen normalen Schreibtisch geeignet.

Mit diesem Gaming-Monitor ist das immersive Gameplay kein Traum mehr und für jeden erschwinglich. Zudem deckt er auch die wichtigsten Anschlüsse, sprich HDMI, DisplayPort und sogar VGA ab.

Außerdem ist er sowohl mit NVIDIA GeForce Grafikkarten als auch mit AMD-Grafikkarten kompatibel und damit wirklich für jeden geeignet. Tearing und Ghosting gehören somit der Vergangenheit an.

Der beste Gaming-Monitor mit TN-Panel: AOC AGON AG273QXP

Was uns gefällt:

  • Schnelle Bildwiederholrate (165 Hz)
  • Sehr kurze Reaktionszeit (1 ms)
  • TN-Panel ist optimal für das Gaming
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Massiver Metallstandfuß
  • G-Sync

Was uns nicht gefällt:

  • Drittes Standbein verschwendet viel Platz
  • Kein 4K
  • Niedrigere Helligkeit
  • Backlight-Bleeding

Redaktionelle Einschätzung

Für das beste Gaming-Erlebnis kommt man an einem TN-Panel nicht vorbei. Zwar können IPS- und VA-Panels im Gamingbereich an TN-Panels anschließen, aber diese immer noch nicht übertreffen. Die kurzen Reaktionszeiten der TN-Panels sind unschlagbar.

Er verfügt über die FreeSync Technologie und ist zusätzlich G-Sync kompatibel. Er ist mit zwei HDMI 2.0 Anschlüssen und zwei DisplayPort 1.4 Anschlüssen sowie zwei USB 3.2 Anschlüssen ausgestattet.

Leider ist er mit seiner 2560 x 1440 Auflösung nur QHD-fähig und nicht 4K. Auf seinem Widescreen mit einem 16:9 Seitenverhältnis ist es aber möglich Filme und Spiele in Originalgröße zu genießen.

Der beste extragroße Gaming-Monitor: Samsung C49RG94SSU

Was uns gefällt:

  • Farbstarkes VA-Panel
  • Großer Farbraum sorgt für farbenfrohes Bild
  • Möglichkeit zur Höhenverstellung und Displayneigung
  • Modernes Design
  • Super UltraWide
  • Eye Save Mode
  • Flicker Free

Was uns nicht gefällt:

  • etwas langsame Reaktionszeit
  • Kein 4K
  • Hintergrundbeleuchtung hat kein RGB

Redaktionelle Einschätzung

Fernseher oder Gaming-Monitor? Ganz gleich, mit diesem Bildschirm können sie sowohl schnelle Spiele spielen als auch farbenreiche Filme anschauen. Mit seinen 49 Zoll (ca. 124 Zentimeter) ist er ein echter Gigant unter den Gaming-Monitoren.

Klar kann er mit den Top Gaming-Monitoren nicht auf voller Spur mithalten. Allerdings kann der Monitor von BenQ sich mit seinen 120 Hz und seiner Reaktionszeit von 4 ms wirklich sehen lassen. Damit steht auch schnellen Ego-Shootern nichts mehr im Weg. Wer sich bei seiner Monitorauswahl nicht nur auf das Gaming beschränken will, macht bei diesem Bildschirm nichts falsch.

Weiterhin überzeugt der Monitor mit seiner LED-Hintergrundbeleuchtung und seinem Curved Design, das bei Gamern immer öfter Anwendung findet und sich großer Beliebtheit erfreut.

Leider unterstützt dieser Monitor “nur” Dual WQHD und kein 4K. Das sollte aber auch kein größeres Problem darstellen, da viele Anwendungen ohnehin noch kein 4K unterstützen. Und wen das nicht stört, erhält von uns eine klare Kaufempfehlung.

Der beste Gaming-Monitor mit IPS-Panel: Dell AW2720HF

Was uns gefällt:

  • Hohe Bildwiederholrate (240 Hz)
  • Schnelle Reaktionszeit (1 ms)
  • FreeSync und G-Sync kompatibel
  • Hohe Blickwinkelstabilität
  • Farbstarkes IPS-Panel
  • Höhenverstellbar und hochkant nutzbar
  • RGB-Beleuchtung auf der Rückseite

Was uns nicht gefällt:

  • Leichtes Backlight-Bleeding
  • Nur Full-HD

Redaktionelle Einschätzung

Mit seinen 240 Hz und seiner schnellen Reaktionszeit von 1 ms ist dieser Monitor ein Traum für jeden Gamer. Er erfüllt alles, was ein Gamer braucht, um erfolgreich spielen zu können und schnelle Spiele sind für diesen Monitor daher kein Problem.

Das farbstarke IPS-Panel liefert ein intensives Film- und Spielerlebnis. Tearing und Stuttering ist durch die AMD FreeSync Technologie und zusätzliche G-Sync Kompatibilität ausgeschlossen. Leider ist er wie viele andere IPS-Monitore vom Backlight-Bleeding betroffen.

Die hohe Blickwinkelstabilität und die Höhenverstellbarkeit machen auch mehrere Stunden vor dem PC angenehm und bequem. Außerdem sorgt die RGB-Beleuchtung für eine angenehme Atmosphäre.

Der beste Gaming-Monitor unter 150 Euro: BenQ GL2480

Was uns gefällt:

  • Sehr günstig
  • Gute Reaktionszeit (1 ms)
  • TN-Panel
  • Low Blue Light-Technologie
  • Umgebungsbeleuchtung

Was uns nicht gefällt:

  • Relativ geringe Bildwiederholungsfrequenz (75 Hz)
  • Nur Full-HD
  • Nicht Höhenverstellbar

Redaktionelle Einschätzung

Wer nach einem günstigen, aber trotzdem qualitativ hochwertigem Bildschirm sucht, ist hier genau richtig. Der Gaming-Monitor von BenQ lässt mit seiner niedrigen Reaktionszeit und seinem TN-Panel keine Gamer Wünsche offen. Auch hat er eine Hintergrundbeleuchtung, was vor allem in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.

Neben HDMI- und DVI-Anschlüssen, hat dieser Bildschirm sogar einen VGA-Anschluss. Diese sind zwar schon ein wenig veraltet, finden bei einigen Gamern dennoch ab und zu ihre Anwendung.

Man kann für den Preis natürlich nicht dieselbe Leistung erwarten, wie bei einem höherpreisigem Modell. Trotzdem eignet sich dieser Monitor hervorragend zum Spielen und erhält von der Redaktion daher eine klare Kaufempfehlung.

Kaufratgeber für Gaming-Monitore

In diesem Kaufratgeber haben wir Dir alle Informationen, die Du rund um das Thema Gaming-Monitore brauchst, zusammengestellt.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Gaming-Monitoren?

Worauf Du beim Kauf Deines Gaming-Monitors achten solltest, und welche Möglichkeiten Dir zur Verfügung stehen, erfährst Du hier. In diesem Abschnitt haben wir Dir einen Überblick zu den wichtigsten Kaufkriterien zusammengestellt.

Höhenverstellbare Monitore schonen den Rücken

Der Monitor sollte im Idealfall höhenverstellbar sein. Im Optimalfall schauen die Augen genau auf die obere Bildschirmkante des Monitors. Dazu reicht es nicht aus, wenn man nur die Neigung justieren kann. Das schont unter anderem den Rücken, Nacken und die Augen.

Die Anzahl der Anschlüsse

Da Gamer oft mehrere Geräte zusammen verwenden, sollte der Gaming-Monitor auch über eine Mindestanzahl von Anschlüssen verfügen. Die wichtigsten Anschlüsse sind hierbei HDMI und DisplayPort.

Wer auf ältere Hardware setzt benötigt eventuell noch einen DVI- oder VGA-Anschluss. In der Regel sind diese Anschlüsse nur noch selten vertreten, da sie nach und nach vom DisplayPort ersetzt werden.

Checke zur Sicherheit trotzdem mal, welche Anschlüsse Du brauchst. Im Notall kannst Du Dir aber noch entsprechende Adapter zulegen.
Für Apple-User könnte zusätzlich noch ein Thunderbolt 3-Port interessant sein. Dieser Port ist dafür da, um Strom und Daten zu übertragen.

Auflösung – Full HD oder 4K?

Inzwischen ist eine Full HD (1920 x 1080 Pixel) Standard und wird von den meisten Bildschirmen unterstützt. Die neuen Bildschirme verfügen allerdings immer mehr und mehr über eine 4K-Auflösung, die viermal so hoch ist, wie Full HD. Allerdings sollte eine WQHD- beziehungsweise QHD-Auflösung zurzeit mehr als genug sein.

Zwar ist für viele Nutzer noch kein großer Unterschied festzustellen, Fakt ist aber, dass immer mehr Spiele und Videodienstanbieter 4K unterstützen. Zukünftig wird 4K wohl den Markt weitgehend erobert haben. Dazu muss man sagen, dass die meisten Monitore mit besserer Leistung ohnehin 4K haben.

NameAuflösungSeitenverhältnisGenutzter Name
720p1280 x 72016:9HD, High Definition
1080p1920 x 108016:9Full HD, Full High Definition
1440p2540 x 144016:9WQHD, Wide Quad High Definition
1440p3440 x 144021:9QHD, Quad High Definition
21603840 x 216016:94K, UHD, Ultra High Definition

Reaktionszeit ist bei Filmen und Spielen wichtig

Grundsätzlich gilt: je geringer die Reaktionszeit, desto besser.

Aber was sagt die Reaktionszeit genau aus?

Die Reaktionszeit beschreibt die Zeit, die der Monitor braucht, um die Farben zu wechseln. So braucht er zum Wechseln von Schwarz nach Weiß und umgekehrt eine gewisse Zeit. Das ist die Reaktionszeit. Sie wird üblicherweise in Millisekunden (ms) gemessen.
Für Gamer entscheidet die Reaktionszeit darüber, wer Champion und wer Loser wird. Eine Reaktionszeit von unter 5 ms ist für Deinen Gaming-Monitor optimal.

Fortnite auf Gaming-Monitor

Bildwiederholfrequenz oder Hertz (Hz)

Die Bildwiederholfrequenz gibt Dir an, wie viele Bilder pro Sekunde angezeigt werden können. Zum Beispiel: ein Monitor mit 60 Hertz kann Dir 60 Bilder pro Sekunde wiedergeben.

Bei Gaming-Monitoren spricht man oft von 144 Hz Gaming-Monitoren. Gaming-Monitore mit mehr Hertz versprechen ein butterweiches Bildschirmerlebnis. Für viele Games wie Call of Duty oder andere Multiplayer -Shooter brauchst Du eine höhere Hertz-Anzahl, um mit anderen guten Spielern mithalten zu können. Beim Gaming werden dadurch Ruckler und andere Bildfehler vermieden.

Wenn Dein PC also über 100 FPS (=Frames per Second) erreicht, ergibt es Sinn, dass Dein Monitor diese Bildausgabefrequenz auch wiedergeben kann.

60 Hz vs. 144 Hz

Die meisten Monitore verfügen über die üblichen 60 Hz. Um Dir zu veranschaulichen, wie groß der Unterschied zu einem 144 Hz Monitor ist, fügen wir Dir hier noch ein Video hinzu. In dem Video wird schnell klar, warum eine hohe Bildfrequenz unabdingbar ist, um erfolgreich zocken zu können.

Größe

Etabliert haben sich in der Gaming-Branche Gaming-Monitore zwischen 24 und 27 Zoll. Das sind etwa 61 bis 69 cm Bildschirmdiagonale. Diese eignen sich daher so gut, da sie ohne Probleme auf dem Schreibtisch aufgestellt werden können. Größere Modelle sollte man weiter weg aufstellen.

Eine Ausnahme bilden Curved und Ultrawide Monitore. Diese Monitore gehen hauptsächlich in die Breite. Deshalb ist ein 32 Zoll Curved Gaming-Monitor kaum höher als sein 22 Zoll Flat-Bildschirm.

Zollcm
23 Zoll58,5 cm
24 Zoll61 cm
27 Zoll68,5 cm
32 Zoll81 cm
49 Zoll124,5 cm

Display-Typen

Grundsätzlich unterscheidet man unter den folgenden drei Display Typen: IPS, VA und TN. Um Dir das Fachchinesisch zu ersparen und Dich nicht mit den technischen Unterschieden zu langweilen, stellen wir Dir hier kurz die wichtigsten Vor- und Nachteile vor.

PanelVorteileNachteile
TN
  • kurze Reaktionszeit
  • günstigst in der Anschaffung
  • schlechte Farb-und Kontrastdarstrellung
  • schlechter Blickwinkel (man kann den Bildschirm von der Seite nur schlecht erkennen)
VA/MVA/AMVA
  • gute Blickwinkelunabhängigkeit
  • hohe Kontrastwerte und gute Farbwiedergabe
  • oft auch schnelle Reaktionszeiten
  • langsamere Reaktionszeit als TN-Panels
  • keine echten matten Displays
  • etwas teurer
IPS
  • technisch den VA- und TN-Panels überlegen
  • gute Kontrastwerte
  • beste Farbwiedergabe bei IPS-Displays
  • geringe Reaktionszeit von etwa 5 ms
  • Blickwinkelstabilität unübertroffen
  • IPS-typisches Backlight-Bleeding
  • verglichen zu VA- und TN-Panels teuer
  • höherer Stromverbrauch
  • oft langsamer als TN-Panels
Welches Display eignet sich nun am besten?

Die erste Wahl für Gamer ist in der Regel immer ein TN-Panel. Man bekommt hier schon 144 Hz Gaming-Monitore mit einer schnellen Reaktionszeit zu relativ günstigen Preisen.

Und auch reaktionsschnelle IPS-Panels kann man inzwischen auch schon für unter 400 Euro erwerben. Dadurch kannst Du dann von einer besseren Farbdarstellung und einem besseren Blickwinkel profitieren. Allerdings sind diese dann gegenüber den TN-Panels relativ teurer. Jeder Gamer sollte sich deshalb darüber Gedanken machen, wie wichtig ihm die Farben und Kontraste sind.

Gut zu wissen: Backlight-Bleeding äußert sich dadurch, dass man leuchtende Stellen bei Bildschirminhalten wahrnimmt, die eigentlich dunkel sind. Backlight-Bleeding tritt bei den meisten IPS-Displays auf.

VA-Panels sind da ein guter Kompromis, da sie günstiger und schneller sind als IPS-Panels sind, dafür aber nicht eine so hohe Farbtreue wie IPS-Panels erreichen.

Welche verschiedenen Typen gibt es?

Im Allgemeinen unterscheidet man bei Bildsichirmen zwischen Flachbildschirmen und Curved, also gewölbten Bildschirmen. Was die beiden verschiedenen Varianten ausmacht sowie was ihre Vor- und Nachteile sind, das stellen wir Dir in diesem Abschnitt vor.

Curved

Curved-Monitore erfreuen sich unter Gamern steigender Beliebtheit. Der wesentliche Unterschied am Curved Bildischrim zum flachen Bildschirm liegt an dem leicht nach innen gewölbtem Bildschirm.

Diese Wölbung führt beim Benutzer zu einem besseren Seherlebnis, da der Monitor sich dem menschlichen Auge anpasst. Es entsteht ein breiter und tiefer räumlicher Effekt. Dadurch erlebt der Nutzer die Inhalte viel intensiver und wird praktisch hineingezogen.

Entlastung für die Augen

Dadurch, dass die Augen in ihrer Anatomie eine leicht konvexe, beziehungsweise nach außen gekrümmte Form haben, nimmst Du den Curved-Bildschirm deutlich entspannter und natürlicher wahr. Die Wölbung sorgt dafür, dass alle Inhalte ungefähr gleich weit vom Auge entfernt sind.

Ausreichend Abstand halten:
Der Abstand zwischen den Augen und dem Display sollte zwischen 45 cm und 80 cm betrage, abhängig von der Größe des Monitors. Ein Curved Display kann dabei helfen die Augen zu entlasten.
Curved Gaming-Monitor
Flat

Nun, was sind dann die Vorteile eines Flachbildschirms? Abgesehen davon, dass ein Flat-Monitor platzsparend ist, ist er auch günstiger. Das heißt, Du bekommst für denselben Preis mehr Spezifikationen als beim Curved.

Allerdings gleichen sich die Preise zunehmend an. Curved-Monitore entwickeln sich zum neuen Standard und sind für jeden Gamer eine attraktive Option.

Kabelgebunden oder Kabellos?

Kabellose Monitore bieten sich für Gamer nicht an. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Sie neigen dazu eine langsame Reaktionszeit zu haben, was für Gamer kontraproduktiv ist. Selbes gilt übrigens auch für Maus und Tastatur.

Abgesehen davon, muss man sich dann keine Gedanken über Batterien und Akkus machen. Und kein Gamer möchte mitten im Spiel vor einer Tastatur mit leeren Batterien sitzen.

Ultrawide Gaming-Monitore

Ganz gleich, ob Flat oder Curved. Jeder Gamer wird sich auch Gedanken über einen Ultrawide Monitor machen.

Ein Pro-Argument ist ganz klar, dass man sich gegenüber seinen Mitspielern einen Vorteil verschaffen kann. Gerade bei Shooter-Spielen, MOBAs und großen Strategiespielen kann das einen großen Unterschied machen. Außerdem hast Du dann auch kein Problem mehr mit den Bildschirmrändern, das Du hast, wenn Du auf mehreren Bildschirmen nebeneinander spielst.

G-Sync oder FreeSynch

Falls Dir die Begriffe jetzt nichts sagen, erklären wir sie Dir hier kurz und verständlich.

Die Grafikkarte gibt pro Sekunde Bilder aus, kurz genannt FPS (Frames per Second). Der Monitor aktualisiert diese Bilder dann in einem bestimmten Intervall, auch bekannt als Bildwiederholrate oder auch Hertz (Hz). Ein Bildschirm mit 60 Hz kann also 60 FPS darstellen.

Das Problem dabei ist allerdings, dass die Bildwiederholrate fix ist, wobei die FPS schwanken. Sind die FPS nun kurzzeitig höher als die mögliche Bildwiederholrate des Monitors führt das zu einem zerrissenem Bild (Tearing). Sind die FPS zu niedrig, fängt das Bild an zu ruckeln, weil die Grafikkarte nicht hinterherkommt (Stuttering).

Jetzt kommen G-Sync und FreeSync ins Spiel. Die fixe Bildwiederholrate des Monitors wird aufgehoben. Hierdurch kann die Grafikkarte mit dem Monitor kommunizieren. Dadurch werden die Bildraten dynamisch angepasst und synchronisiert.

Welcher Monitor und welche Grafikkarte sind nun kompatibel?

Bisher galt, dass Nvidia ausschließlich mit Monitoren mit dem G-Sync-Modul kompatibel waren. Diese waren dann deutlich teurer als herkömmliche Monitore.

Mittlerweile sind Nvidia-Grafikkarten auch mit vielen Free-Sync-Monitoren kompatibel. Die meisten Monitore werden dann von Nvidia als “G-Sync Compatible” eingestuft. Es kann zwar weiterhin zu minimalen grafischen Problemen kommen, dafür sind die Modelle aber in der Regel deutlich günstiger.

Tipp: Um das Maximale aus Deiner Grafikkarte herauszuholen, brauchst Du also einen kompatiblen Monitor. Für NVIDIA-Grafikkarten bieten sich also Monitore mit G-Sync an und für Grafikkarten von AMD sind Bildschirme mit FreeSync am besten geeignet.

Was ist beim Kauf eines Gaming-Monitors für die Konsole zu beachten?

Die Konsolen der alten Generation sprich Playstation 4 und Xbox One können nicht mehr als 60 Bilder pro Sekunde ausgeben. Daher reicht ein Monitor mit maximal 60 Hz völlig aus.

Die Xbox One X dagegen kann bis zu 120 Hz ausgeben bei einer Full-HD-Auflösung. Was die neue Generation der Konsolen betrifft, sieht es schon anders aus. Die Playstation 5 und die Xbox Series X unterstützen sogar 4K und 120 Hz bei einer niedrigeren Auflösung. Hier kann es sehr wohl Sinn machen auf leistungsstärkere Monitore zu setzen, um das volle Potential der Konsolen auszuschöpfen.

Welche Marken stellen qualitative Gaming-Monitore her?

Um Dir einen kurzen Überblick über die bekanntesten Hersteller von hochqualitativen Gaming-Bildschirmen zu verschaffen, fügen wir Dir hier eine kleine Tabelle hinzu. Einige dieser Marken dürftest Du sicherlich schon kennen.

ASUS

ASUS ist nach wie vor einer der Vorreiter im Bereich Gaming-Monitoren. Sie haben im Jahr 2012 das weltweit erste Gaming-Display mit 144 Hz und nur zwei Jahre später Nvidia G-Sync-Monitore mit 1440p Auflösung eingeführt. 2020 hat ASUS es geschafft auf 360 Hz, 4K HDR mit 144 Hz vorzustoßen und auf eine Bildschirmgröße von 65 Zoll zu erhöhen.

BenQ

Die MOBIUZ Gaming-Monitore von BenQ versprechen stets eine High-End Technologie und bieten Features, die Du bei kaum einem anderen Anbieter finden wirst. Dazu gehören zum Beispiel: die Flicker-Free-Technologie, Low Blue Light und eine Blendschutzhaube.

Acer

Das taiwanische Computerunternehmen stellt neben Pcs, LCD-Fernsehern und anderen eletkronischen Geräten auch Monitore her. Es ist eines der größten Computerunternehmen der Welt.

AOC

AOC ist ein weiterer Hersteller von High-Tech-Produkten aus Taiwan. Es ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit dem Schwerpunkt auf die Herstellung von Computermonitoren, TV-Bildschirmen und Displays.

Dell

Dell ist ein US-amerikanischer Hersteller von Computern und Speichersystemen. Außerdem vertreiben sie Monitore, Server, Drucker und auch Smartphones.

Samsung

Samsung ist einer der größten Elektronikkonzerne der Welt. Neben diversen anderen Geschäftsfeldern, auf denen sie führend sind, bietet Samsung auch hochwertige Monitore und Fernseher an.

Gaming Setup

Wo kann man einen Gaming-Monitor kaufen?

Gaming-Monitore kann man sowohl online als auch im stationären Handel kaufen. Es bietet sich allerdings an den Gaming-Monitor online zu kaufen, da hier die Auswahl größer ist. Das ist gerade deswegen so entscheidend, weil jeder Gamer verschiedene Bedürfnisse und Präferenzen hat, die ein stationärer Handel oft nicht decken kann.

Wie viel kosten Gaming-Monitore?

Selbstverständlich ist der Preis sehr stark davon abhängig, welche technischen Details und Extras Du brauchst und willst. Damit hier keiner zu kurz kommt, haben wir oben unsere Favoriten für Gaming-Monitore in jeder Preisklasse vorgestellt.

Grundsätzlich bewegt man sich bei Gaming-Monitoren in einer Preisspanne von unter 200 Euro bis über 3000 Euro. Klar ist aber, dass Du auch zu günstigen Preisen einen sehr starken Gaming-Monitor kaufen kannst.

Wichtiges Zubehör für Deinen Gaming-Monitor

Für die optimale Nutzung des Gaming-Monitors gibt es einiges an nützlichem Zubehör. Welches Zubehör das ist, stellen wir Dir hier vor:

Monitorständer

Ein (höhenverstellbarer) Monitorständer fördert Dein ergonomisches Computerverhalten. Du kannst den Monitor auf die optimale Augenhöhe bringen und dadurch Deine Augen und Deinen Rücken schützen. Das ist insbesondere bei Gaming-Monitoren wichtig, die selbst höhenverstellbar sind.
Außerdem gibt es Monitorständern mit coolen Extras wie ausziehbaren Schubladen, Handyständer und weiteren Aufbewahrungsstellen. Wir verlinken Dir daher hier mal unseren Favoriten.

Monitorhalterung/Monitorhalterung

Der Vorteil bei der Monitorhalterung ist, dass Du hier viel flexibler bist. Du kannst die Monitorhalterung nach Belieben in alle Richtungen verstellen. Außerdem sparst Du Dir damit den Platz auf dem Schreibtisch.

Ambientebeleuchtung

Wenn die Ambientebeleuchtung bei Deinem Monitor nicht mit inbegriffen ist, brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Mit einer externen Ambientebeleuchtung kannst Du ganz leicht nachhelfen und eine gemütliche Atmosphäre schaffen.

Webcam

Gerade in Zeiten, in denen Online-Konferenzen und Online-Meetings immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist eine Webcam kaum wegzudenken.

Lautsprecher

Da die meisten Gamer nur mit einem Headset oder einem eigenen Soundsystem hören, verzichten viele Hersteller darauf Lautsprecher einzubauen. Aus diesem Grund kommst Du kaum an ein paar Lautsprechern herum.

Gaming-Monitor Test-Übersicht: Welche Gaming-Monitore sind die Besten?

In dieser Tabelle haben wir eine Übersicht der Gaming-Monitor-Tests für Dich erstellt. Bisher hat leider noch keine Verbraucherorganisation Gaming-Monitore unter die Lupe genommen.

TestmagazinGaming-Monitor Test vorhanden?Veröffentlichungs-JahrKostenloser ZugangMehr erfahren
Stiftung WarentestNein
Öko TestNein
Konsument.atNein
Ktipp.chNein

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Gaming-Monitore

In diesem Abschnitt findest Du Antworten zu den häufig gestellten Fragen zum Thema Gaming-Monitore.

Können Gaming-Monitore auch an die Wand montiert werden?

Ja, die meisten Gaming-Monitore können auch problemlos an die Wand montiert werden. In der Regel muss das Montageset aber zusätzlich erworben werden, was dann mit weiteren Kosten verbunden ist.

Was ist die beste Auflösung zum Spielen?

Bei 23-24 Zoll-Bildschirmen kann mit Full-HD ein optimales Spielerlebnis erleben. Ab einer Bildschirmgröße von 27 Zoll setzt man in der Regel WQHD als ideal voraus.

Worauf sollte man beim Kauf eines Gaming-Monitors achten?

Es gibt viele Faktoren, die beim Kauf berücksichtigt werden sollten. Unter anderem:

  • die Hertz-Anzahl,
  • die Größe,
  • die Reaktionszeit,
  • und einige weitere Kriterien, die wir weiter oben vorgestellt haben.

Weiterführende Quellen

Ergonomie und Gesundheit am Schreibtisch

Verschiedenen Panels

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