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Funkgerät: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Mehrere Funkgeräte innerhalb eines Bootes laden in Ladeschalen

Du musst dich nicht mit Technik auskennen, um Spaß an Funkgeräten zu haben. Handfunkgeräte sind kompakt und Akkubetrieben und in allen möglichen Situationen einsetzbar. Einfach aufladen und los geht’s!
Im Folgenden findest Du Fakten über Funkgeräte, eine Übersicht über Produkte, einen Ratgeber rund um die Funktionen, einen Funkgerät-Test und eine Antwort auf die häufigsten Fragen.

Unsere Favoriten

Das beste Funktgerät für Einsteiger: Midland XT30 auf Amazon
“Ausreichende Reichweite und einfache Handhabung.”

Das beste schwimmende Funkgerät: Motorola TLKR T92 H2O auf Amazon
“Hochwertiges Funkgerät für Kinder.”

Das beste Funkgerät für Abenteurer: Motorola TLKR T80 Extreme auf Amazon
“Gutes Preis- Leistungsverhältnis mit hoher Reichweite.”

Das beste Funkgerät mit abnehmbarer Antenne:
“Aus hochwertigem Kunststoff bringt es Spaß für Groß und Klein.”

Das beste Funkgerät für Biker: Midland G9 Pro Biker Set auf Amazon
“Top Gerät für Fahrstunden oder die nächste Bikertour.”

Das beste Funkgerät-Set für große Personengruppen: Retevis RT668 auf Amazon
“Einwandfreies Funkgerät-Set mit 10 Geräten.”

Das beste CB-Mobilfunkgerät: Albrecht AE6110 auf Amazon
“Leistungsstarkes CB-Funkgerät zu einem fairen Preis.”

Das beste Freenet-Funkgerät: Retevis RT24V auf Amazon
“Programmierbares PMR Funkgerät für wenig Geld.”

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Funkgerät ist ein elektrisches Gerät, welches drahtlos und kostenlos Daten übertragen kann
  • Der Jedermannfunk ist für alle lizenzfrei und ohne Gebühren- und Anmeldepflicht offen
  • Dir stehen PMR446-, CB- oder Freenet-Funkgeräte zur Auswahl
  • Amateurfunk verlangt eine Lizenz, für die Du eine Prüfung ablegen musst
  • Der Erfinder des Funkgeräts war Guglielmo Marconi

Die besten Funkgeräte: Favoriten der Redaktion

Im Folgenden zeigen wir Dir unsere Favoriten: Eine Auswahl von PMR446-Modellen, aber auch jeweils ein CB-Funk Modell und ein Freenet-Modell.

Das beste Funktgerät für Einsteiger: Midland XT30

Was uns gefällt:

  • PMR446-Funk auf 8 Kanälen mit einer Reichweite bis zu 6 km
  • Das Gerät ist sehr leicht mit nur 75 g (ohne Akkus)
  • Mit der VOX-Freisprechfunktion hat man die Hände frei
  • Zwei-poliger Anschluss für ein Headset oder Handmikrofon vorhanden
  • Für die zwei Geräte gibt es ein Doppelladekabel, das sich auch zum Laden am PC eignet

Was uns nicht gefällt:

  • Uns ist nichts Negatives aufgefallen

Dieses Funkgerät ist ein günstiges Einsteigermodell. Es ist trotzdem mit tollen Funktionen ausgestattet, die auch seine teuren Kollegen haben. Es eignet sich gut für Kinder und als Möglichkeit für kurze Zeit Funkkontakt zu halten.

Das Gerät verfügt über eine VOX-Freisprechfunktion und eignet sich damit als Babyfon. Mit dem zwei-poligen Anschluss lassen sich sowohl ein Headset, als auch Handmikrofone an das Funkgerät anschließen. Trotz seines günstigen Preises hat das Gerät ein Display und sogar eine Scan-Funktion.

Das Handfunkgerät läuft nur mit drei 300 mAh NiMh-Akkus. Diese Akkus sind natürlich sehr klein und halten damit bei Benutzung auch nur ca. 5 Stunden. Der Energiesparmodus und die austauschbaren Akkus des Gerätes können diese Zeit aber nochmals erweitern. Außerdem können beide Geräte mithilfe eines Doppelladekabels gleichzeitig an einem Netzteil, Powerbank oder PC aufgeladen werden.

Maße : 3 x 5 x 13 cm | Gewicht: 380 Gramm | Preis: 39,99 €

Das beste schwimmende Funkgerät: Motorola TLKR T92 H2O

Was uns gefällt:

  • PMR446-Funk auf 8 Kanälen mit einer Reichweite bis zu 10 km
  • Das Gerät hat einen Notfallwarnknopf und eine integrierte Taschenlampe
  • Die VOX-Freisprechfunktion und der Scan helfen beim Umgang mit dem Gerät
  • Wasser- und Staubfestes Design nach der IP67-Norm
  • Die zwei Geräte kommen in einem Tragekoffer, der auch einen USB-Autolader beinhaltet

Was uns nicht gefällt:

  • mit zunehmender Reichweite nimmt die Tonqualität stark ab

Das Motorola TLKR T92 H2O ist wie geschaffen für den Strand. Das Funkgerät hält mit seiner Wasser- und Staubfesten Hülle bei bis zu einem Meter Wassertiefe für 30 Minuten dicht. Außerdem ist seine leichte Bauweise dafür verantwortlich, dass es auf der Wasseroberfläche schwimmt und durch die gelbe Farbe gut auffällt.

Die integrierte Taschenlampe kann sowohl in Weiß als auch in Rot leuchten und wird sogar aktiviert, wenn das Gerät mit Wasser in Berührung kommt.
Die Notfalltaste ist ein oranger Knopf an der Oberseite des Geräts. Im Notfall wird durch das Drücken der Freisprechmodus aktiviert und das Gerät gibt einen lauten Warnton von sich.

Die Geräte werden mit zwei NiMH-Akkupacks geliefert und können über den wasserdichten Micro-USB-Ladeanschluss mittels Ladegerät geladen werden.
Das Funkgerät verfügt außerdem über einen Single-Pin-Headset-Anschluss und ein LCD-Display.

Maße : 17.8 x 3.8 x 6.2 cm | Gewicht: 500 Gramm | Preis: 93,98 €

Das beste Funkgerät für Abenteurer: Motorola TLKR T80 Extreme

Was uns gefällt:

  • PMR446-Funk auf 8 Kanälen mit einer Reichweite bis zu 10 km
  • Das Gerät hat eine integrierte Taschenlampe und einen Vibrationsalarm
  • Die VOX-Freisprechfunktion kann auch zur Raumüberwachung eingesetzt werden
  • Eine Doppelladeschale hilft beim schnellen Laden der Geräte
  • Der Tragekoffer bietet Platz für die zwei Geräte, die Ladestation und anderem Zubehör

Was uns nicht gefällt:

  • Reichweite geringer als angegeben

Lust auf ein Abenteuer? Dann ist das Motorola TLKR T80 Extreme genau das richtige Gerät. Mit seiner wetterfesten Bauweise und dem gut sichtbaren Gelb der Außenhülle geht es auf keinem Ausflug verloren oder kaputt.

Das Gerät besitzt einen Vibrationsalarm und eine Taschenlampe. Auf dem LC-Display des Funkgerätes ist alles auf einen Blick sichtbar, egal ob der Kanal, die Tastensperre oder die Batterieanzeige.

Die Freisprechanlage sorgt für eine Verständigung ohne Knopfdruck. Die Freisprecheinrichtung kann auch zur Raumüberwachung, beispielsweise für die Benutzung als Babyfon, umgeschaltet werden. Somit kann das abhörende Gerät keine Übertragung erhalten und das Baby wird nicht aus Versehen durch störende Geräusche geweckt.

Im Lieferumfang sind zwei Funkgeräte enthalten, die man mit einer Doppelladeschale schnell zusammen laden kann. Außerdem kommen die Geräte in einem Transportkoffer, der auch den Platz für die mitgelieferten Gürtelclips, Lanyards, Headsets und wiederaufladbaren Akkus bietet.

Maße : 4 x 5.7 x 17.3 cm | Gewicht: 140 Gramm | Anzahl Kanäle: 8

Das beste Funkgerät mit abnehmbarer Antenne: CACAGOO: Baofeng 888S

Was uns gefällt:

  • PMR446-Funk auf 16 Kanälen mit einer Reichweite bis zu 5 km
  • Das Gerät hat eine integrierte Taschenlampe und eine Notfallalarmfunktion
  • Die VOX-Freisprechfunktion und die Scanfunktion sind integriert
  • Das Gerät hat kein Display, dafür aber die beste Klangqualität
  • Die abnehmbare Antenne sorgt für eine kompakte Lösung zum Verstauen der Geräte

Was uns nicht gefällt:

  • Reichweite ist geringer als angegeben
  • Verbindung braucht kurz bis sie aufgebaut ist
Das Cacagoo-Funkgerät ist perfekt für alle, die ein robustes Gerät suchen. Das Funkgerät von Cacagoo ist ein bisschen größer als andere Walkie-Talkies. Durch die abnehmbare Antenne kann es dennoch genauso gut verstaut werden.
Weiterhin ist die große Antenne verantwortlich für eine gute Funk-Übertragung, auch bei höherer Reichweite.

Da es ein Gerät ohne Display ist, hat das Funkgerät einen Drehknopf um die 16 Kanäle zu verstellen. Trotz des fehlenden Displays ist eine VOX-Funktion, eine Notfallalarmfunktion und eine Scanfunktion integriert. Durch den Platz auf der Vorderseite konnte ein gutes Mikrofon und ein guter Lautsprecher verbaut werden. Damit hat das Funkgerät eine klare und sehr gute Klangqualität.

Der 1500 mAh Li-ion Akku verspricht eine durchgehende Benutzungsdauer von 8 Stunden und kann durch das mitgelieferte Ladegerät einfach aufgeladen werden. Ein Alarm verrät, wann der Akku geladen werden muss. Damit fällt nicht einmal das fehlende Display ins Gewicht.

Im Lieferumfang sind auch Gürtelclips, Handschlaufen und Headsets enthalten, die sich beispielsweise gut für Sicherheits- oder Messepersonal eignen.

Maße : 24 x 5.6 x 18 cm | Gewicht: 730 Gramm | Preis: 39,99 €

Das beste Funkgerät für Biker: Midland G9 Pro Biker Set

Was uns gefällt:

  • PMR446-Funk auf 16 Kanälen mit einer Reichweite bis zu 12 km
  • Das Gerät hat einen Außer-Reichweite-Alarm und eine Raumüberwachungsfunktion
  • Die VOX-Freisprechfunktion und eine Notruftaste sind integriert
  • Headsets und Mikrofone für Motorradfahrer sind im Set dabei
  • Der austauschbare Akku verspricht lange Touren auch ohne Strom

Was uns nicht gefällt:

  • Beschreibung ist lückenhaft
  • LED fehlt zur Anzeige

Midland hat mit dem G9 Pro Biker Set ein Produkt geschaffen, welches keine Wünsche eines Motorradfahrers offen lässt. Im Lieferumfang sind ein Helm-Headset und ein Mikrofon enthalten, die ganz einfach in den Helm geklebt werden. Damit kann eine Verständigung mit der VOX-Funktion ganz einfach von Motorrad zu Motorrad oder auch nur zum Sozius erfolgen.

Der Außer-Reichweite-Alarm warnt vor einem Funkabbruch, ohne dass man auf das Gerät schauen müsste. Zwar zeigt das Display alle Funktionen an, doch beim Motorradfahren ist der Alarm unter der Fahrt hilfreicher.

Der austauschbare 1800 mAh Akku hält für eine Betriebsdauer von 18 Stunden, sodass dem Motorradausflug nichts mehr im Weg steht. Außerdem kann der Akku durch verschiedene Sendeleistungen geschont werden.

Der Notfallknopf ist eine gut sichtbare rote Taste, die bei Aktivierung alle G9 Geräte in der Nähe informiert und diese Geräte auf einen gemeinsamen Gesprächskanal zwingt, sodass Hilfe einfacher erreichbar ist.

Maße : 11 x 10 x 12 cm | Gewicht: 700 Gramm | Preis: 164,80 €

Das beste Funkgerät-Set für große Personengruppen: Retevis RT668

Was uns gefällt:

  • PMR446-Funk auf 16 Kanälen mit einer Reichweite bis zu 3 km
  • Das Gerät hat nur Handflächengröße und kann damit auch in der Brusttasche verstaut werden
  • Das Gerät hat eine VOX-Freisprechfunktion und eine Scan-Funktion
  • Im Lieferumfang ist ein In-Ear-Headset für jedes Gerät enthalten
  • Dieses Set umfasst 10 Geräte plus Zubehör

Was uns nicht gefällt:

  • Uns ist nichts Negatives aufgefallen

Das Retevis RT668 ist ein kleines Funkgerät ohne Display mit den wichtigsten Funktionen. Es eignet sich hervorragend für große Personengruppen im Service, auf Messen oder auch als Hilfsmittel für das Sicherheitspersonal einer Disco.

Das Gerät kann leicht am Körper verstaut werden. Mithilfe des In-Ear-Headsets und der VOX-Funktion lassen sich ganz einfach Gespräche zwischen Kollegen führen. Durch einen Drehknopf kann der Kanal eingestellt werden und der Knopfschutz verhindert ein Verstellen des Kanals.

Jedes Gerät hat seine eigene Ladestation, die auch mittels USB-Kabel vom PC oder einer Powerbank aus betrieben werden kann. Die 1200 mAh Li-ion Akkus lassen sich damit ganz einfach aufladen und halten so den ganzen Arbeitstag.

Im Lieferumfang sind für jedes Funkgerät eine Handschlaufe und ein Gürtelclip enthalten.

Maße : 11.6 x 5 x 3.5 cm | Gewicht: 161 Gramm | Preis: 169,99 €

Das beste CB-Mobilfunkgerät: Albrecht AE6110

Was uns gefällt:

  • CB-Funkgerät im kompakten Format mit Handmikrofon ohne Antenne
  • Leicht bedienbare Modulation von AM und FM
  • Das Gerät kann an alle europäischen Standards angepasst werden
  • Die Rauschunterdrückung und die Scan-Funktion bieten den gleichen Komfort wie die PMR446-Funkgeräte
  • Im Lieferumfang ist eine Montagehalterung beinhaltet

Was uns nicht gefällt:

  • oftmals nicht zuortbare Störgeräusche

Das kleine CB-Funkgerät von Albrecht ist nur 10 cm breit und nur 2,5 cm hoch. Diese kleine Box findet überall ihren Platz, egal ob sie im Auto oder Traktor verbaut wird oder nur zu Hause auf dem Schreibtisch steht.

Anders als die kompakten Handfunkgeräte braucht das Funkgerät jedoch eine externe Antenne, um eine Funkverbindung mit anderen herstellen zu können. Das CB-Gerät hat dafür einen Anschluss, in den man seine dazugekaufte CB-Funkantenne anschließen kann.

Das Gerät verfügt auch über einen Notfallknopf, der automatisch abwechselnd auf Kanal 9 und Kanal 19 wechselt. Weiterhin hat das Gerät von Albrecht eine Scan-Funktion und einen automatischen Squelch, der den Rauschabstand auf neun Stufen gleich hält.

Das Handmikrofon ist am Gerät fest verschraubt, lässt sich also weder austauschen noch abschrauben. Dafür hat das Albrecht-Funkgerät eine Buchse an die man einen externen Lautsprecher anschließen kann.

Außerdem kann man das Gerät in Fahrzeugen auch am Zigarettenanzünder anschließen und damit sehr einfach mobil betreiben.

Maße : 10.1 x 10.7 x 2.4 cm | Gewicht: 450 Gramm | Preis: 63,09 €

Das beste Freenet-Funkgerät: Retevis RT24V

Was uns gefällt:

  • Freenet-Funk auf 6 Kanälen mit einer Reichweite bis zu 3 km
  • Das Gerät hat kein Display, dafür aber eine Warnfunktion bei niedrigem Akkustand
  • Das Gerät hat eine VOX-Freisprechfunktion und eine Scan-Funktion
  • Ein USB-Ladegerät vereinfacht das Laden
  • Im Lieferumfang ist auch ein In-Ear-Headset enthalten

Was uns nicht gefällt:

  • schlecht verständliche Anleitung
  • Push-to-talk Button muss mit Vorsicht bedient werden

Der Freenet-Funk kann für viele eine Alternative sein, die eine Funkverbindung ohne Störungen bevorzugen. Freenet ist weniger verbreitet als der PMR446-Funk und damit automatisch weniger belegt. Außerdem ist der Freenet-Funk im Wald oder bei Bebauung ein gutes Stück besser als der PMR446-Funk.

Das Retevis-Funkgerät hat kein Display. Es warnt jedoch bei einem niedrigen Akkustand mit einem Signalton. Weiterhin hat das Gerät eine Squelch-Funktion und eine Energiesparfunktion.

Die VOX-Funktion und das mitgelieferte In-Ear-Headset sind sofort einsatzbereit für eine Funkverbindung ohne einen Knopf zu drücken.

Beide Geräte sind mit einem 1100 mAh Li-ion Akku ausgestattet, der mit oder ohne Funkgerät in der Ladeschale aufladbar ist. Im Lieferumfang sind auch zwei Gürtelclips enthalten.

Maße : 28.4 x 20.4 x 6.6 cm | Gewicht: 193 Gramm | Preis: 37,99 €

Kaufratgeber für Funkgerät

Du fragst Dich, ob Dir ein Funkgerät helfen kann? Oder möchtest Du auch ein Funker werden? Im Folgenden gibt es ein paar Grundlagen und Tipps, die Dir die Kaufentscheidung für dein neues Funkgerät erleichtern.

Was ist ein Funkgerät?

Ein Funkgerät ist ein elektrisches Gerät, welches drahtlos Daten übertragen kann. Du und dein Gegenüber stellen die gleiche Frequenz auf den Geräten ein. Du entfernst dich über eine kurze Distanz und kannst durch Knopfdruck ohne Sichtkontakt reden und wichtige Informationen austauschen.

Wie funktioniert ein Funkgerät?

Das Funkgerät überträgt mithilfe von Funkwellen drahtlos Daten durch die Luft. Diese Funkwellen sind Lang- oder Kurzwellen in verschiedenen Hertz-Bereichen, die so auf einer bestimmten Frequenz von einem Sender Daten an einen Empfänger transportieren.

Diese Funkwellen entstehen durch einen Oszillator. Der Oszillator erzeugt eine Grundwelle, also ein Wechselspannungssignal mit einer bestimmten Schwingung pro Sekunde. Damit eine Frequenz zustande kommt, wird auf die Grundwelle eine Informations-Welle aufgesetzt.

Dieses Verfahren nennt man Modulation. Und davon gibt es verschiedene Arten: Amplitudenmodulation (AM), Phasenmodulation (PM) und Frequenzmodulation (FM). FM könnte Dir vom analogen Radio bekannt vorkommen. Hier wird das Radioprogramm durch eine Frequenzmodulation an dein Radio gesendet.

Also je nachdem in welchem Hertz-Bereich Du Dich befindest, hast Du die Möglichkeit Informationen auf verschiedenen Frequenzen zu senden.

Aber keine Sorge! Du musst die Hertz-Bereiche gar nicht kennen! Funkgeräte haben je nach Art 6, 8 oder 80 verschiedene Frequenzen, die auch Kanäle genannt werden. Du suchst Dir und deinem Funkpartner einen Funkkanal aus und ihr habt auch schon eine Verbindung.

Für wen ist ein Funkgerät geeignet?

Funkgeräte sind für alle geeignet. Die offenen Frequenzen, die man mit einem Funkgerät belegen kann, heißen Jedermannfunk. Das bedeutet, dass er für alle Menschen ohne Gebühren- oder Anmeldepflicht offen ist.

Du kannst beispielsweise ein kleines Handfunkgerät, auch Walkie-Talkie genannt, auf Festivals oder beim Campen dabei haben. Auch beim Wandern oder Klettern in den Bergen können Dir Funkgeräte hilfreich sein, damit Du Dich mit deinen Freunden auch ohne Mobilfunknetz verständigen kannst.

Kinder spielen im Wohnzimmer mit einem Funkgerät

Auch auf Kindergeburtstagen sind Funkgeräte oder Walkie-Talkies ein abwechslungsreiches Partyspiel.

Oder Du bist ein Unternehmer und kaufst deiner Firma Geräte für die Interaktionen auf Baustellen. Auch in der Landwirtschaft kann eine Funkverbindung nützlich sein. Hierzu kannst Du sogar Funkgeräte kaufen, die Du in deine Traktoren einbauen kannst.

Sogar in einer lauten Reithalle, auf Booten oder Motorrädern kann das Funkgerät ein kleines einfaches Hilfsmittel sein, welches nicht viel und vor allem nur einmalig Geld kostet.

Schlussendlich kann das Funkgerät aber auch einfach als Hobby betrieben werden. Es gibt in ganz Deutschland begnadete Funker, die am Wochenende ihrem Hobby nachgehen und verschiedene Funkfrequenzen als Chatroom benutzen.

Dem Funkgerät sind keine Grenzen gesetzt und es ist im Gegensatz zum Handy eine gute, kostengünstige Möglichkeit mit anderen Menschen zu reden.

Brauche ich eine Lizenz um ein Funkgerät zu benutzen?

Der Jedermannfunk ist für alle offen. Du brauchst dafür keine Lizenz. Du solltest jedoch die richtigen Geräte kaufen, um keinen Fehler zu machen.

Zur Auswahl stehen dir PMR446-Funkgeräte (PMR= Private Mobile Radio), CB-Funkgeräte (CB= Citizens Band/ Bürgerfunk) und auch die Freenet-Funkgeräte. Die meisten Walkie-Talkies sind PMR446-Funkgeräte. Hiermit kannst Du also gar keinen Fehler machen.

Aufpassen musst Du bei geregeltem Funkbetrieb! Amateurfunk, auch wenn Du es aus dem Namen nicht herauslesen kannst, braucht eine Lizenz. Genauso wie Flugfunk oder der Funk auf Schiffen.

Wichtig: Achte darauf kein Amateurfunkgerät zu kaufen! Auch wenn es auf verschiedenen Plattformen angeboten wird, brauchst Du eine Lizenz um damit zu funken!

Übrigens kann auch der Betriebsfunk eine kostenpflichtige Alternative für Gewerbebetriebe sein, die dafür nur eine Genehmigung beantragen müssen und eine eigene Frequenz zugewiesen bekommen.

Die Polizei und andere Sicherheitsbehörden haben ihren eigenen BOS-Funk.

Hier siehst Du nochmal alles Wichtige:

FunkLizenzArtFunkbetrieb
JedermannfunkNeinPMR446 (Europaweit, einheitlich)
CB-Funk (Europaweit, mit Abweichungen)
Freenet (nur für Deutschland)
Auf 8 Kanälen
Auf bis zu 80 Kanälen
Auf 6 Kanälen
AmateurfunkJaEigene Prüfung und ScheinZugeordnete Frequenzen
BetriebsfunkJaNur für Gewerbe, mit AnmeldungZugeordnete Frequenzen
FlugfunkJaEigene Prüfung und ScheinZugeordnete Frequenzen
Binnenschifffahrt/ SeefunkJaGekoppelt an Ship Station License, mit Anmeldung/ Eigene PrüfungZugeordnete Frequenzen
BOS-FunkJaBerufsausübung bei der Polizei/ SicherheitsdienstenZugeordnete Frequenzen

Welche Arten von Funkgeräten gibt es?

Es gibt stationäre und bewegliche Funkstationen. Die stationären Funkgeräte sind fest verbaut und nicht für den alltäglichen, privaten Gebrauch gedacht.

Es gibt jedoch sogenannte Heimstationen, die Du in deinem Haus aufbauen kannst. Dazu wird eine dünne Hochantenne auf deinem Hausdach montiert. Du bist damit aber an einen Ort gebunden.

Du möchtest aber vielleicht ein bewegliches Gerät? Kein Problem, es gibt einige bewegliche Geräte, die sich auch zum Einbau in einen Traktor oder auch deinen Wohnwagen eignen. Diese heißen Mobilfunkgeräte. Meistens brauchen sie nur eine permanente Stromversorgung und eine extra Antenne für den Anbau auf dem Dach.

Du kannst Dir aber auch ein tragbares, kompaktes Funkgerät kaufen. Diese Handfunkgeräte haben vielfältige Einsatzmöglichkeiten und fallen einem durch ihre Größe nicht zu Last. Handfunkgeräte werden auch als Walkie-Talkie bezeichnet. Du kannst sie mit einem Akku betreiben und deine Ladestation zu Hause aufbewahren.

Außerdem sind die Funkgeräte ihrem Frequenzbereich zuzuordnen. Du kannst Dir also ein PMR446-Funkgerät kaufen und es mit beliebig vielen anderen PMR446-Funkgeräten erweitern. Da es am Ende immer nur auf die Frequenz ankommt, muss das neue Funkgerät nicht einmal von der gleichen Marke sein.

CB-Funkgeräte haben ihren eigenen Frequenzbereich, genauso wie Freenet-Funkgeräte. Bei beiden musst Du auch nur beachten ein zweites Gerät vom gleichen Typ zu kaufen, damit der Frequenzbereich übereinstimmt.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Funkgeräten?

Du brauchst vor deinem Kauf erstmal einen Überblick? Dann siehst Du hier die wichtigsten Kategorien, die für deine Kaufentscheidung relevant sein könnten.

Art der Funkgeräte

Es gibt für Dich drei Arten von Funkgeräten, mit ein paar kleineren Unterarten, aus denen Du auswählen kannst. Diese Unterarten bestehen dann hauptsächlich aus digital, anstatt analog Geräten. Hier siehst Du die drei Arten der analog Geräte, die für Dich infrage kommen.

  • PMR446-Funk oder auch Walkie-Talkie:
    Kleine kompakte Handfunkgeräte mit einer fest verbauten Antenne oder einer Aufsteckantenne; sie sind europaweit zugelassen
  • CB-Funk:
    Gibt es als kompakte Handfunkgeräte, Mobilfunkgeräte zum Einbau oder als Heimstationen. Die Besonderheit ist, dass sie mit verschiedenen Antennen andere Reichweiten erhalten. Sie sind mit einigen Ausnahmen bei den Frequenzen europaweit zugelassen.
  • Freenet-Funk:
    Gibt es auch als kompakte Handfunkgeräte; sie sind aber nur Deutschlandweit zugelassen; die Frequenzen sind aber weniger belegt als die der PMR446-Funkgeräte.

Maximale Reichweite

Das wichtigste Kriterium ist natürlich die Reichweite. Du musst Dir also vorher im Klaren sein, wofür Du deine neuen Funkgeräte benutzen willst. Außerdem ist deine Umgebung ein entscheidender Faktor. Bist Du im Wald? Auf einem Feld? Inmitten einer Stadt? Für die beste Reichweite gilt für alle Funkgeräte so wenig Hindernisse wie möglich. Du kannst also das beste Funkgerät haben aber mitten in der Stadt kommst Du niemals so weit wie auf einem Berg.

  • PMR446-Funkgeräte haben eine Reichweite von ein paar hundert Metern bis zu 10 km. Als wahrscheinlichste Reichweite kannst Du Dir aber 1 bis 3 km merken.
  • CB-Funk hat mit einer guten und richtig eingestellten Antenne eine ähnliche Reichweite wie der PMR446-Funk. Falls man richtig in das Funker-Hobby einsteigen will und sich eine Heimstation zulegt, können sogar Reichweiten bis zu 50 km überbrückt werden.
  • Freenet-Funkgeräte haben eine Reichweite von ein paar hundert Metern bis zu 5 km. Realistisch ist auch hier eine Reichweite von 1 bis 3 km.

Stromversorgung

Bei der Stromversorgung legen sehr günstige Walkie-Talkie Modelle manchmal noch auf Batterien. Andere Geräte haben herausnehmbare Akkus. Es gibt jedoch auch einige mit fest verbauten Akkus, die dann mit einer Ladestation geliefert werden. Diese Akkus sind im Preis der Geräte beinhaltet. Nur bei den batteriebetriebenen Modellen müssen zusätzlich Batterien gekauft werden.

  • Akkuart:
    Als Akkuart benutzen einige Funkgeräte NiMH-Akkus oder auch Li-ion Akkus. Die meisten Akkus haben eine Leistung von 600mAh bis zu 3000 mAh.
  • Akkulaufzeit:
    Durch einen guten Akku, den Du regelmäßig lädst, kannst Du eine Akkulaufzeit von bis zu 3 Tagen erwarten. Wahrscheinlicher ist eine Akkulaufzeit von einem Tag, wenn Du dein Gerät auch benutzt. Du solltest auf dein Gerät aufpassen und es niemals zu hohen oder zu tiefen Temperaturen aussetzen, damit der Akku lange hält.

Ausstattung

Die meisten Handfunkgeräte haben die gleiche Ausstattung. Auch CB-Mobilfunkgeräte, die Du in deinen Wohnwagen oder Traktor einbauen kannst haben eine ähnliche Ausstattung wie die Handfunkgeräte.

Kanäle

Je nach Funkgerät-Art stehen Dir zwischen 6, 8 oder 80 Kanäle zu Verfügung. Dazwischen gibt es je nach Art der Frequenz auch noch Unterfrequenzen, die Dir dann als mehr Kanäle zur Verfügung stehen. Manche Funkgeräte haben deswegen beispielsweise 16 Kanäle.

Weiterhin haben sich verschiedene Kanäle etabliert, die von einer bestimmten Personengruppe benutzt werden. Du kannst in den Bergen mit einem PMR446-Funkgerät auf Kanal 2 den Bergsteigerkanal hören, welcher beispielsweise auch zum Geocaching benutzt wird.

Display

Es gibt Funkgeräte mit einem schwarz-weiß Display, grünem LC-Display oder auch seltener einem Farbdisplay. Manche der Funkgeräte haben auch gar kein Display, sondern nur einen Drehknopf an dem die Frequenzen eingestellt werden.

Da Du keine Hertz-Bereiche kennen musst, kannst Du ganz einfach die Kanal-Zahlen mit Pfeiltasten oder dem Drehknopf einstellen.
Mit dem Display hast Du natürlich mehr Informationen auf einen Blick. Zum Beispiel die Batterieanzeige oder die Freisprecheinrichtung.

Anschlüsse

Viele Handfunkgeräte haben eine Ladestation, in die Du das Gerät einfach im Ganzen hineinstecken kannst. Dann zeigt Dir ein Lämpchen, wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist. Weiterhin gibt es auch manche Geräte, die man wie ein Handy mit einem einfachen Kabelanschluss lädt.

Akkus von Funkgeräten in Ladestationen

Manche herausnehmbaren Akkus können mit oder ohne dem Funkgerät in der Ladeschale geladen werden.

Funkgeräte können auch Anschlüsse für Headsets oder In-Ear-Kopfhörer haben. Außerdem kannst Du bei wertigen Modellen die Antenne tauschen und so versuchen mehr Reichweite zu erlangen.

Batteriezustandsanzeige

Handfunkgeräte mit einem Display haben eine Batteriezustandsanzeige. So kannst Du niemals aus den Augen verlieren, wann Du das nächste Mal Laden oder Batterien wechseln musst. Funkgeräte ohne Display haben diesen Luxus nicht. Hier musst Du durch Benutzung testen wie lange das Gerät wirklich einsetzbar ist.

Funktionen

Viele Geräte, egal ob Handfunkgeräte oder Mobilfunkgeräte teilen sich ähnliche Funktionen. Hier siehst Du die besten Funktionen, die ein Funkgerät haben kann.

Tastensperre/ Knopfschutz

Du solltest darauf achten, dass dein neues Funkgerät eine Tastensperre hat, damit Du nicht aus Versehen den Kanal verstellst oder es ausschaltest, ohne es zu merken. Manche Funkgeräte ohne Display haben auch einen sogenannten Knopfschutz, damit man den Frequenzknopf nicht unwillentlich verdrehen kann.

Stimmaktivierung/ VOX

Du kannst auch Funkgeräte mit Stimmaktivierung oder auch VOX genannt kaufen. Damit brauchst Du die Funktaste nicht mehr gedrückt halten, sondern aktivierst das Senden, indem Du laut genug sprichst. Eine Stimmaktivierung kann sich zum Beispiel auch als Babyfone eignen.

Tonsignal nach Sprachübermittlung

Funkgeräte können nach dem Loslassen der Sendetaste einen Ton abgeben. Damit kannst Du sicher sein, dass Du die Taste wirklich gedrückt hast und deine Nachricht gesendet wurde.

Anrufalarm

Eine extra Anruftaste lässt bei deinem Funkpartner einen Klingelton läuten. Somit kannst Du in lauter Umgebung sicher gehen, dass dein Anliegen zu Funken gehört wird. Vor allem, wenn Du das Funkgerät nur für Notfälle und nicht für den ständigen Gebrauch dabei hast, kann ein Anrufalarm sinnvoll sein um sich bemerkbar zu machen.

Vibrationsalarm

Manche Funkgeräte haben wie Handys einen Vibrationsalarm. Der Vibrationsalarm kann für eine haptische Rückmeldung hilfreich sein. Zum Beispiel in lauten Umgebungen, in denen ein Rufton durch die Geräuschkulisse untergehen würde, ist eine Vibration die beste Alternative um auf sich Aufmerksam zu machen.

Energiesparmodus

Wenn Du dein Funkgerät nur für Notfälle mitführen willst, ist ein Energiesparmodus das wichtigste Tool. Du kannst dein Funkgerät getrost angeschaltet lassen und brauchst Dir keine Gedanken machen, ob Du damit den Akku zu sehr belastest.

Notfalltaste/ Notfallfrequenz

Als Notfall-Funkgerät kann ein Gerät mit Notfalltaste sinnvoll sein. Wenn Du diese Taste drückst, gibt das Gerät automatisch ein Notsignal an alle umliegenden Geräte ab. Gleichzeitig stellt es dein Gerät auf den Notfallkanal ein, über den Du dann noch schneller Hilfe holen kannst.

GPS/ Bluetooth

Ein Funkgerät mit GPS oder Bluetooth-Funktion kann Dir auch das Leben erleichtern. Du kannst ein Bluetooth Headset mit deinem Funkgerät verbinden und hast so keine lästigen Kabel mehr. Das ist beim Motorradfahren sehr nützlich.

Die GPS-Funktion kann Hilfskräften im Notfall deine genaue Position aufzeigen und dein Gerät geht damit nicht mehr so einfach verloren, wenn Du das Signal zurückverfolgen kannst.

Taschenlampe

Manche Geräte haben eine integrierte Taschenlampe. Damit bist Du auf dem nächsten Camping- oder Wanderausflug bestens gerüstet. Ein Multifunktionswerkzeug ist bei solchen Unternehmungen sehr hilfreich, damit Du in der Dunkelheit nicht den Durchblick verlierst.

Signal bei niedrigem Akkustand

Zusätzlich ist ein Signal bei niedrigem Akkustand ein großer Vorteil um eine sofortige Rückmeldung über den Zustand des Gerätes zu haben. Hier bleiben keine Zweifel offen. Wenn das Gerät piept, solltest Du es schnellstmöglich laden.

Scan

Viele Geräte haben auch eine Scan-Funktion. Hiermit kannst Du automatisch alle Kanäle wie im Sendersuchlauf durchsuchen und sehen, welche Kanäle gerade von anderen verwendet werden. Dies kann auch hilfreich sein, wenn Du deinen Kanal aus Versehen wechselst. Der Scan stoppt bei einem Kanal mit Signal.

Eigenschaften

Du kannst dir außerdem noch einige Eigenschaften von Funkgeräten aussuchen. Dir könnte zum Beispiel die Klangqualität, die Staubfestigkeit oder auch die Spritzwasser-Festigkeit des Geräts wichtig sein. Außerdem kannst Du mit dem Private Code deine Funkgespräche verschlüsseln.

Klangqualität und Rauschunterdrückung

Funkgeräte haben je nach Preisklasse verschiedene Klangqualitäten. Natürlich kommt es hauptsächlich auf den verbauten Lautsprecher an. Dazu kommt, dass einige Geräte eine Squelch-Funktion haben, die die Hintergrundgeräusche beseitigt. Damit hast Du einen noch klareren Klang.

Staubfest und Spritzwasserfest

Je nach Bauweise sind Funkgeräte relativ Staubfest. Geräte ohne Tasten haben den Vorteil, dass sich nur an den Drehknöpfen Staub ansetzen könnte. Da die meisten Handfunkgeräte aber für einen Außeneinsatz gebaut wurden, kannst Du getrost auf eine Staubfestigkeit setzen.

Die meisten Funkgeräte sind auch zu einem gewissen Grad Spritzwasserfest. Dies solltest Du aber nicht übertreiben. Wenn Du das Gerät nah am Wasser verwenden möchtest, ist es ratsam das Gerät nach der richtigen Schutzklasse auszusuchen. Um Sicherzugehen, dass das Gerät wirklich Staubfest und Spritzwasserfest ist, kannst Du nach der IP67-Norm Ausschau halten.

Private Code

Der Private Code hilft Dir deine Gespräche mit anderen verschlüsselt führen zu können. Du kannst somit sicherstellen auch auf einer viel belegten Frequenz nur deine Kollegen anzufunken. Dazu kannst Du Geräte mit der Funktion CTCSS/ DCS (= Subton-Squelch-Verfahren/ Selektivrufverfahren) kaufen. Da diese Funktion sehr beliebt ist, gibt es auch günstige Funkgeräte, die damit ausgestattet sind.

Maße & Gewicht

Handfunkgeräte sind kleine Geräte die zwischen 5 und 7 cm breit, von 11 bis 25 cm hoch und zwischen 3 und 4 cm tief sind. Außerdem sind sie zwischen 200 und 300g schwer. Je nach Art des Funkgeräts gibt es verschiedene Größen. Viele werden kompakter da Du die Antenne abschrauben kannst, um das Gerät zu transportieren. Aber auch Geräte mit fest verbauten Antennen sind deswegen nicht viel Größer.

Mobilfunkgeräte, die sich zum Einbau in Autos, Traktoren oder Wohnmobile eignen sind auch nicht viel größer als Handfunkgeräte. Meistens sind es kleine Boxen, an denen ein Mikrofon mit Kabel befestigt ist. Diese Boxen sind je nach Art und Hersteller verschieden groß.

Lieferumfang

Wenn Du Dir ein Funkgerät in einem hochwertigen Set kaufst, ist im Lieferumfang einiges enthalten.

Zu einer Standard-Lieferung gehören aber das Gerät an sich, möglicherweise mit abnehmbarer Antenne, ein Ladekabel oder eine Ladestation und einer Bedienungsanleitung. In vielen Fällen ist aber auch ein zweites Gerät im Lieferumfang dabei, damit Du es sofort mit einem Freund oder Kollegen einsetzen kannst.

Welche Marken stellen qualitative Funkgeräte her?

Die bekanntesten Marken sind Motorola, Cacagoo, Midland, Retevis und auch Albrecht.

Alle Marken stellen PMR446-Funkgeräte her. Diese sind auch in allen Preisklassen erhältlich. Egal ob im Set oder einzeln. Hier gibt es unterschiedliche Geräte mit unterschiedlichen Funktionen, Farben, Größen und Antennen, sodass Du eine große und gute Auswahl hast.

Die bekanntesten Marken für CB-Funkgeräte sind Albrecht und President. CB-Funkgeräte sind meist teurer als die PMR446-Funkgeräte. Deswegen sind diese Funkgeräte in der oberen Preisklasse zu finden. Aber auch hier ist die Auswahl groß genug um sich ein passendes Modell, auch für einen Einbau, auszusuchen.

CB-Funkgerät von President Close-Up

Ein CB-Funkgerät ist meist eine kleine Box und hat mehr Einstellungsmöglichkeiten als einfache Walkie-Talkies.

Eine Marke für Freenet-Funkgeräte ist Retevis, Kenwood oder auch Team Tecom. Diese Marken halten sich an die deutschlandweite Regelung für den Freenet-Funk und stellen Geräte nach diesem Standard her.

Wo kann man ein Funkgerät kaufen?

Funkgeräte kann man sich recht einfach zulegen. Solange Du ein lizenzfreies Gerät kaufst, kannst Du Dir überall Funkgeräte kaufen. Preiswerte Walkie-Talkies gibt es sogar öfters in Discountern zu kaufen.

Aber auch auf Amazon hat man eine große Auswahl. Die besten Geräte haben wir Dir oben vorgestellt.

Um aber die bestmögliche Beratung zu erhalten, lohnt sich der Weg zum Fachhändler. Der Fachhändler kann Dich und deine Bedürfnisse am besten beraten und Funkgeräte vor dem Kauf nochmal richtig einstellen. Dies lohnt sich vor allem bei CB-Mobilfunkgeräten, bei denen die Antenne nicht am Gerät angebaut ist oder sich eine andere Antenne für Dein Vorhaben besser eignet.

Wie viel kosten Funkgeräte?

Funkgeräte haben verschiedene Preisklassen. Je nachdem wie gut dein neues Gerät sein soll, kannst Du schon für ein paar Euro preiswerte Walkie-Talkies kaufen. Gute Geräte kosten um die 30 Euro, können aber auch bis zu mehreren hundert Euro kosten. Vor allem gute CB-Funkgeräte sind nicht unter einem Preis von 50 Euro zu haben.

Die größte Auswahl besteht an PMR446-Funkgeräten, welche auch in allen Preisklassen zu haben sind.

Wie bedient man ein Funkgerät richtig?

Die richtige Bedienung fängt damit an, dass Du an beiden Geräten den richtigen Kanal und eventuell auch Unterkanal auswählst. Ist das nicht gegeben, gibt es keine Verbindung.

Danach musst Du nur sicherstellen den Sprechknopf an der Seite Deines Handfunkgerätes richtig herunterzudrücken, um dein Gespräch zu senden. Am besten sprichst Du von vorne in dein Funkgerät und achtest darauf keinen allzu großen Abstand zwischen dem Gerät und deinem Mund zu lassen.

Die besten Ergebnisse erzielst Du, wenn Du es in einem Abstand von 5 bis 10 cm vor dein Gesicht hältst.

Tipp: Erst die Sprechtaste drücken, dann das Reden anfangen! Sonst bekommt dein Funkpartner den Anfang deines Satzes nicht mit.

Außerdem gilt die Regel, je höher und offener Du stehst, desto besser ist der Empfang. Du solltest Dich nach Möglichkeit also nicht zu sehr hinter Häusern oder Felsen verstecken, damit Du die Reichweite deines Funkgeräts nicht minimierst.

Wer repariert Funkgeräte?

Ist dein Funkgerät kaputt und Du möchtest nicht gleich ein neues Gerät kaufen? Keine Sorge, es gibt die Reparatur!

Viele Hersteller arbeiten hierfür mit Servicehändlern und anderen Fachhändlern zusammen, bei denen Du dein Funkgerät in fachkundige Hände geben kannst. Damit verlierst Du trotz Reparatur auch nicht die Händlergarantie.

Welche Alternativen zu Funkgeräten gibt es?

Natürlich brauchst Du Dir nicht extra ein Funkgerät zulegen, um den Funk-Spaß zu erleben. Viele Mobilfunkanbieter bieten Funk-Apps an. Diese Apps funktionieren aber nicht mit Funkwellen, sondern bedienen sich dem Internet und sind damit nicht kostenfrei.

Wissenswert: Auch die Sprachnachrichten-Funktion in WhatsApp ist eine Art Funk, da man nur abwechselnd reden kann.

Menschen können nicht wie bei der Telefonie gleichzeitig reden, sondern nur auf etwas Gesagtes antworten. Auch Microsoft hat so eine Funktion in Microsoft Teams eingearbeitet. Damit ist ein herkömmlicher Anruf unwichtiger geworden, da die Information von allen Beteiligten auch zu einem späteren Zeitpunkt angehört werden kann.

Ansonsten sind einfache batteriebetriebene Walkie-Talkies mit wenig Reichweite zu einem günstigen Preis, die einfachste Alternative zu modernen und kostspieligen Funkgeräten.

Wichtiges Zubehör für Funkgeräte

Dein Funkgerät kannst Du mit einigem Zubehör zur Höchstleistung auffahren. Hier siehst Du das beste Zubehör, das es zurzeit zu kaufen gibt.

Ersatz-Batterien/ Akkus

Egal ob dein Funkgerät mit Batterien oder herausnehmbaren Akkus betrieben wird: Es lohnt sich immer eine aufgeladene Alternative dabei zu haben!

Du kannst für viele Geräte extra Akkus kaufen, die Du bei Bedarf schnell austauschen kannst. Diese Möglichkeit besteht bei verbauten Akkus natürlich nicht. Lange Tagesreisen ohne Stromversorgung profitieren also von den extra aufgeladenen und austauschbaren Akkus.

Gürtelclip

Viele Geräte haben auf der Rückseite einen Gürtelclip. Du musst dein Gerät also nicht in eine Hülle stecken, um es irgendwo zu befestigen. Der Gürtelclip ist meist ein einfaches Stück Plastik mit dem Du das Funkgerät von oben auf deinen Gürtel oder Hosenbund stecken kannst.

Trageband

Falls Dir ein Gürtelclip zu umständlich ist, gibt es auch Funkgeräte mit Trageband. Du kannst Dir Tragebänder für das Handgelenk kaufen, oder das Funkgerät um deinen Hals vor der Brust tragen. Damit hast Du es auch schneller zur Hand, als es erst vom Gürtel abzuziehen.

Headset

Oft ist im Lieferumfang für kleine Funkgeräte ein Headset schon inbegriffen. Für Motorradfahrer oder Personen im Service, die mit Funkgeräten arbeiten, ist das Headset somit schon dabei. Damit bleibt Dir das lange heraussuchen von passendem Zubehör erspart und Du kannst sofort loslegen.

Ladeschale

Falls ein Funkgerät nicht mit einem Kabel wie ein Handy geladen wird, kannst Du es zum Aufladen in eine Ladeschale oder Ladestation stecken. Kontakte auf der Unterseite des Funkgeräts sorgen hier für einen flüssigen Ladeprozess.

Transportkoffer

Du hast dein Funkgerät im Set gekauft? Es gibt viele Marken, die ihre Funkgeräte mit einem Transportkoffer anbieten. Ladestation, Kabel, Headset, Antennen, Funkgeräte? Alles bleibt an seinem Platz und kann schnell und kompakt verstaut werden.

Funkgerät Test-Übersicht: Welche Funkgeräte sind die Besten?

Wir haben überprüft, ob es bei den vier größten Testmagazinen einen Test zu Funkgeräten gibt. Hier siehst Du unser Ergebnis:

TestmagazinFunkgerät Test vorhanden?Veröffentlichungs-JahrKostenloser ZugangMehr erfahren
Stiftung WarentestNein------
Öko TestNein------
Konsument.atNein------
Ktipp.chNein------

Leider gibt es noch keine Test zu Funkgeräten. Wir aktualisieren diese Tabelle, sollte es Änderungen geben. Schau doch gerne ab und zu bei uns vorbei um Änderungen nicht zu verpassen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Funkgerät

Hast Du nach unserem Ratgeberteil immer noch Fragen und keine Antwort? Im Folgenden geben wir Dir kurz und knapp die Antworten zu den häufigsten Fragen zu Funkgeräten.

Wer hat das Funkgerät erfunden?

Das Funkgerät wurde in den 1920-er Jahren von dem Unternehmer Guglielmo Marconi erfunden. Er wollte mit seiner Erfindung ein Netzwerk aufbauen, um Nachrichten drahtlos über die Welt zu senden.

Weiterentwickelt wurde diese Technik später von John Ambrose Fleming, Lee de Forest, Edwin Armstrong und David Sarnoff. Diese zum Teil dem Radio und dem Militär zugehörigen Personen trugen alle dazu bei, dass es das Funkgerät wie wir es heute kennen gibt.

Welche Funktionen braucht ein Funkgerät?

Die besten Funktionen, die ein Funkgerät haben kann, sind:

  • Tastensperre
  • Stimmaktivierung/ VOX
  • Tonsignal nach Sprachübermittlung
  • Anrufalarm/ Vibrationsalarm
  • Energiesparmodus
  • Notfalltaste/ Notfallfrequenz
  • GPS/ Bluetooth
  • Taschenlampe
  • Signal bei niedrigem Akkustand
  • Scan

Auch wenn diese Funktionen alle toll klingen, am Ende brauchst Du an Deinem Funkgerät nur drei wichtige Dinge:

  • Anschaltknopf und Sprechtaste
  • Kanaltaste/ Kanalknopf
  • Antenne

Wie weit reicht ein Funkgerät?

Je nach Bauart und Frequenzbenutzung zwischen 100 m und 10 km.

Wie teuer sind Funkgeräte?

Funkgeräte kosten je nach Marke und Bauart zwischen 30 Euro und mehreren hundert Euro.

Ist eine Benutzung während der Autofahrt erlaubt?

Es kommt darauf an! Nach § 23 Abs. 1a StVO darf ein Kommunikations-Gerät, wie das Handy oder das Funkgerät, während der Autofahrt nur benutzt werden, wenn das Gerät nicht gehalten werden muss und es eine Sprach-Steuerung besitzt.

Ab dem 01.07.2020 gilt dieser Paragraph nun auch für Funkgeräte. Solange Du also zum Sprechen die VOX-Funktion benutzt kannst Du dein Funkgerät auch während der Autofahrt verwenden.

Wichtig: Musst Du dein Funkgerät in die Hand nehmen? Dann ist eine Benutzung verboten. Polizisten und Sicherheitspersonal haben dafür eine Ausnahmeregelung in § 35 StVO.

Achte auch darauf, dass diese Regelung nur für Deutschland gilt. Sobald Du also Ländergrenzen überquerst, musst Du die dortige Gesetzeslage kennen.

Wie erwerbe ich eine Lizenz?

Zuerst musst Du Dir die Frage stellen in welchem Bereich Du deine Lizenz brauchst. Willst Du den Amateurfunk, Flugfunk oder Seefunk bedienen?

Weiterhin musst Du wissen welche der Lizenzen Du benötigst. Im Amateurfunk gibt es Lizenzen für Klasse A und E und auch internationale Lizenzen. Im Flugfunk gibt es insgesamt 5 Lizenzen. Beispielsweise für den Instrumentenflug oder den Sichtflug in Deutsch oder Englisch.

Deine Anlaufstelle ist in den meisten Bereichen die Bundesnetzagentur. Bei der Bundesnetzagentur legst Du dann auch deine Prüfung ab. Für die Prüfungen des Seefunkes und des Binnenschifffahrtsfunkes gibt es eigene Prüfungsausschüsse.

Solche Detailinformationen erfährst Du aber in entsprechenden Vereinen. So gibt es in vielen Segelvereinen oder Flugsportvereinen eigenen Funk-Prüfungsunterricht für die Vereinsmitglieder.

Plane also mindestens ein halbes Jahr ein um den Unterricht zu besuchen, die Prüfungsfragen zu lernen um dann deine schriftliche und mündliche Prüfung zu bestehen.
Schau Dir einfach dieses Video an, wenn Du wissen willst, wie eine Amateurfunkprüfung abläuft:

Warum Rauschen Funkgeräte?

Funkgeräte rauschen meist wegen zu großer Distanz, anderer Frequenzbelegung und damit Funkstörungen und manchmal wegen den verbauten Mikrofonen oder Antennen. Preiswertere Modelle haben einen schlechteren Klang und können öfters Rauschen als ihre kostspieligeren Kollegen.

Du kannst bei einem Rauschen also zuerst diese sieben Dinge unternehmen:

  • auf offeneres/ höheres Gelände gehen,
  • die Distanz verringern,
  • überprüfen, ob der richtige Kanal und Unterkanal eingestellt ist,
  • den Kanal möglicherweise sogar wechseln,
  • das Funkgerät beim Sprechen näher vor den Mund halten,
  • sich aus dem Wind drehen,
  • und in eine geräuschärmere Umgebung gehen.

Hilft das alles nicht, ist es sinnvoll das Gerät von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Das Mikrofon könnte einen Schaden haben oder die Antenne könnte gebrochen sein. Ansonsten lohnt es sich schlussendlich in ein besseres Gerät zu investieren, wenn deine erste Wahl doch nicht das richtige für Dich ist.

Kann ich ein Radio zu einem Funkgerät umbauen?

Nein! Du als Privatperson darfst das nicht. Nur mit einer Amateurfunklizenz ist es dir gestattet selber Funkgeräte für bestimmte Frequenzbereiche zu bauen oder umzubauen. Da Du als Amateurfunker durch die Prüfung technisches Wissen erlangt hast, ist es Dir damit dann auch gestattet ein Radio in ein Funkgerät umzubauen.

Was ist der Unterschied von Amateurfunkern und Hobbyfunkern?

Amateurfunker legen eine Prüfung ab und besitzen eine Lizenz. Außerdem eigenen sie sich durch die Prüfungsvorbereitung viel technisches Wissen an und betreiben das Funken als ernsthaftes Hobby mit wissenschaftlichem Aspekt. Viele sind auch Mitglieder in Vereinen und einer großen Funker-Gemeinschaft.

Als Hobbyfunker werden Menschen bezeichnet, die ohne Lizenz im Jedermannfunk funken dürfen. Du musst kein technisches Wissen haben, da Du die Geräte nur aufgrund ihrer einfachen Handhabe und nicht für ihren wissenschaftlichen Aspekt benutzt.

Schau Dir einfach dieses Video an, in dem gut erklärt wird, ob für Dich der Amateurfunk oder der CB-Funk passend ist:

Wie werden Funkgeräte noch genannt?

Je nachdem um was für ein Gerät es sich handelt, heißen Funkgeräte meistens nach dem Hertz-Bereich auf dem sie senden. Jedermannfunkgeräte haben somit die Zusätze “CB”, “PMR”, “PMR446”, “Walkie-Talkie” oder auch “lizenzfrei” im Namen.

Du solltest Geräte, die als Amateurfunkgeräte (auch manchmal mit dem Zusatz “CB”, “Dualband”) bezeichnet sind, nur kaufen, wenn Du eine Amateurfunklizenz hast.

Andere Geräte sind extra als Flugfunk- oder Seefunkgeräte bezeichnet und sind dann auch nur für Personen mit entsprechenden Lizenzen interessant.

Weiterführende Quellen

Bergwandern-Tagestouren

Die schönsten Ziele der französischen Alpen

Segeln in Lindau

Wildcampen in Deutschland

Klettersteigen in Ramsau am Dachstein

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