Fahrradhelm: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on email
Fahrradhelm Test

In Deutschland ist das Tragen eines Fahrradhelms beim Fahrradfahren nicht Pflicht. Trotzdem solltest Du zu Deinem eigenem Schutz einen Fahrradhelm zulegen, denn dieser schützt Deinen Kopf vor Unfällen. Nicht selten kann der Helm Dich vor dem Tod bewahren.

Vor allem Kinder, Fahrradfahranfänger und Radsportler sollten immer einen Helm tragen. Auch wenn Helme nicht gerne getragen werden, weil sie Frisuren zerstören und eine zusätzliche Last darstellen, sollten sie trotzdem getragen werden. Sie haben nämlich viel mehr Vorteile als Nachteile. Wenn Du einen Helm trägst, giltst Du auch gleichzeitig als Vorbild für Kinder. Außerdem gibt es viele verschiedene Konstruktionstypen, sodass auch du einen Fahrradhelm findest, der zu dir passt.

Es gibt aber so viel Auswahl bei Fahrradhelmen, dass es verständlich ist, wenn Du Probleme bei der Auswahl hast. In unserem Fahrradhelm Ratgeber verraten wir Dir, wie Du einen Helm findest, der auf Deine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Außerdem beantworten wir Dir die häufigsten Fragen zu Fahrradhelmen.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland gibt es keine Fahrradhelmpflicht.
  • Es ist egal, wie lange man schon Fahrrad fährt, das Unfallrisiko nimmt mit der Zeit nicht ab.
  • Fahrradhelme gibt es in verschiedenen Größen und Farben.
  • Je nachdem, für was Du den Fahrradhelm brauchst, gibt es verschiedene Konstruktionstypen.
  • Damit der Helm richtig schützt, muss er auf Deine Kopfform eingestellt werden.

Die besten Fahrradhelme: Favoriten der Redaktion

Unser Allrounder: Uvex i-vo cc

  • Allrounder-Helm
  • nur 225 g schwer
  • mit Insektennetz
  • LED-Lichter hinten sorgen für zusätzliche Sicherheit
  • Komfortverschluss ermöglicht einfaches öffnen und schließen

Unser erster Favorit ist ein echter Allrounder. Der Helm ist sicher für die meisten Fahrradsportarten. Trotzdem ist der Helm mit nur 225 Gramm ein Fliegengewicht. Damit Du beim Fahrradfahren nicht überhitzt, verfügt der Helm über 24 Belüftungskanäle. Diese sind mit einem Insektennetz ausgestattet, damit keine Insekten in Deinen Helm gelangen.

Die Größe kannst Du durch Gurte, Polster und eines Verstellmechanismus einstellen. Die Polster sind sehr hochwertig verarbeitet. Den Verstellmechanismus kannst Du individuell an Deine Kopfform anpassen. Damit Du auch Nachts gut geschützt bist hat der Helm am Hinterkopf ein abnehmbares LED-Licht, welches Du zusätzlich beim Händler kaufen kannst. Durch den Komfortverschluss kannst Du den Helm leicht öffnen und schließen, die ist vorallem praktisch, wenn es mal tatsächlich zu einem Unfall kommen sollte. So kannst Du Dich nämlich leicht befreien.

Der Helm eignet sich für so ziemlich jedermann. Durch sein gutes Preis-Leistung-Verhältnis kannst Du beim Kauf nichts falsch machen.

Unser bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Alpina Mythos 3.0

  • sehr sicher, weil die Hartschaumschicht in die Kunststoffschale eingearbeitet ist
  • gute Belüftung durch viele Lüftungsöffnungen
  • wiegt nur 250 Gramm
  • Die Innenausstattung ist Antibakteriell
  • Hinterkopf- und Schläfenpartie nach unten gezogen für mehr Sicherheit

Unser zweiter Favorit ist der Alpina Mythos 3.0. Er zeichnet sich durch seine gute Verarbeitung und erhöhte Sicherheit aus. Die Hartschaumschicht ist in die Kunststoffschale eingearbeitet. Somit ist der Helm leichter und schützt gut. Der Helm wiegt nur 250 Gramm und eignet sich somit hervorragend für den Alltag.

Aber auch für längere Radtouren kannst Du diesen Helm verwenden. Die vielen Öffnungen am Helm sorgen für eine gute Belüftung. Deshalb kannst Du auch mal länger Fahrrad fahren, ohne Angst vor Überhitzung zu haben. Zusätzliche Sicherheit bietet neben der Verarbeitung auch die nach unten gezogene Hinterkopf- und Schläfenpartie. Die Innenausstattung ist Antibakteriell, dies ist vor allem hilfreich, wenn Du viel schwitzt.

Der Helm eignet sich also super für Leute, die nach einem sicheren Helm suchen. Die Sicherheit beeinflusst jedoch nicht das Design des Helms, denn Du kannst zwischen 13 verschiedenen Farben aussuchen.

Unser Alltagshelm: ABUS Urban

  • Allrounder-Helm
  • 15 Lufteinlässe und 6 Luftauslässe
  • Lüftungslöcher sind durch Fliegengitter geschützt
  • LED-Licht im Verstellrad und Reflektorsticker sorgen für Sichtbarkeit im Dunkeln
  • Helm ist Modern designt, damit man ihn im Alltag gerne trägt

Unser dritter Favorit ist der ABUS Urban. Dieser Helm eignet sich für jeden, der im Alltag einen Helm braucht, welcher aber nicht zu klobig und unstylisch ist. Dieser Helm wurde sieht nicht nur gut aus, sondern bietet Komfort und ist auch sicher.

Der Helm hat hinten ein großes LED-Licht, welches höher sitzt als die Leuchten auf anderen Helmen. So kann die Leuchte nicht so leicht von Jacken etc. verdeckt werden. Außerdem werden Reflektorsticker mitgeliefert, damit man im Dunkeln gut erkannt wird. Damit Du bei warmem Wetter nicht überhitzt, gibt es 15 Lufteinlässe und 6 Luftauslässe, die durch Fliegengitter geschützt werden. Dadurch dass es 15 Lufteinlässe und 6 Luftauslässe gibt, kann die Luft sehr gut im Helm zirkulieren. Den Helm kannst Du in verschiedenen Farben erwerben. So kannst Du zum Beispiel im Sortiment ein Helm finden, der zu Deinem Büro-Outfit passt.

Dieser Helm ist unserer Meinung nach für Leute, die trotz Helm nicht auf das Design verzichten wollen.

Unser billigster: Lazer Beam

  • Autofit-Verstellsystem
  • 285 Gramm schwer
  • Größe M
  • Reflektoren am Hinterkopf
  • 16 Belüftungslöcher

Unser vierter Favorit ist der Lazer Beam. Dieser Helm ist der billigste unserer Favoriten. Trotzdem ist der Helm gut. Er zeichnet sich durch sein Autofit-Verstellsystem aus. Dieses System passt sich automatisch Deiner Kopfform an. So kriegst Du die bestmögliche Einstellung. Wenn Dein Helm gut eingestellt ist, ist die Chance aus eine Sichere Fahrt erhöht.

Die Reflektoren ermöglichen Dir das sichere Fahren im Dunkeln. Außerdem verfügt der Fahrradhelm über 16 Belüftungslöcher, die dir das Fahren an warmen Tagen angenehmer machen. Der Helm ist auch nicht besonders schwer, weshalb Du ihn gut im Alltag tragen kannst. Du kannst ihn in der Größe M erwerben.

Der Helm ist besonders für Leute geeignet, die nicht viel für einen Helm ausgeben wollen, aber trotzdem nicht auf Sicherheit verzichten wollen.

Unser teuerster: BELL Annex Shield

  • Float Fit Anpassungssytem
  • 15 Belüftungsöffnungen
  • Wetterbeständiges Visier
  • 445 Gramm schwer
  • MIPS ausgestattet

Unser letzter Favorit ist ein etwas kostspieligeres Produkt. Es lohnt sich jedoch das Geld zu investieren. Auch dieser Helm verfügt über das Float Fit Anpassungssystem, welches sich an Deinen Kopf anpasst. Somit kannst Du Dir sicher sein, dass Du beim Sturz möglichst sicher bleibst.

Die 15 Belüftungslöcher garantieren die optimale Belüftung Deines Kopfes. Obwohl der Helm 445 Gramm schwer ist, ist dies kein Nachteil, denn so ist der Helm stabiler und schützt dich beim Aufprall besser. Auch das MIPS-System sorgt für erhöhte Sicherheit. Dies schützt Dich vor Aufschlägen mit unterschiedlichen Bewegungsrichtungen. Der Helm ist nicht nur auf Sicherheit ausgelegt, denn er ist zusätzlich mit einem abnehmbaren Visier ausgestattet, welches dich vor Sonne, Regen und Insekten schützt.

Der Helm eignet sich vor allem, wenn Du einen guten Helm suchst und Geld bei dieser Auswahl keine Rolle spielt.

Fahrradhelme im Test
Fahrradhelme sind wichtig für Deine Sicherheit. Aber wie entscheidest Du Dich für den richtigen Fahrradhelm?

Ratgeber

Damit Du weißt, wie Du einen Fahrradhelm aussuchst, haben wir für Dich die wichtigsten Kriterien zusammengestellt.

Wie ist ein Fahrradhelm aufgebaut?

Damit ein Aufprall gleichmäßig verteilt und Dein Kopf somit geschützt werden kann, gibt es im Helm eine Hartschaumschicht aus EPS (expandiertes Polystyrol). Diese Schicht ist nach außen hin mit zwei weiteren Kunststoffschichten geschützt. Die mittlere Schicht ist eine stabile Kunststoffschale, in die meistens diese Hartschaumschicht eingebettet ist. Ganz außen ist eine zerbrechliche Kunststoffschicht. Diese Schicht aus ABS schützt Dich vor spitz kantigen Gegenständen, die sich beim Unfall in Deinen Kopf bohren könnten. Außerdem findest Du an Deinem Helm noch Lüftungsöffnungen. Natürlich musst Du den Helm auch richtig einstellen, damit er richtig sitzt. Dafür gibt es am Hinterkopf ein Verstellmechanismus, mit welchem Du den Helm enger ziehen kannst und unter dem Kinn Gurtbänder, durch die Du den Helm ebenfalls kleiner machen kannst.

Für Wen ist der Helm?

Als aller erstes solltest, Du klären für wen der Helm ist. Möchtest Du den Helm für ein Kind kaufen brauchst Du einen speziellen Kinderfahrradhelm. Willst Du aber einen für Dich brauchst Du einen normalen Fahrradhelm. Was Du beim kauf, eines normalen Fahrradhelms beachten muss, erfährst Du nun.

Welchen Konstruktionstypen brauchst Du?

Es gibt bei Fahrradhelmen viele verschiedene Konstruktionstypen. So gibt es zum Beispiel speziell für Kinder einen Helm. Desweiteren gibt es auch für verschiedene Radsportarten verschiedene Helme. Welchen Konstruktionstypen Du brauchst erfährst Du hier.

Kinderhelm

Kinderhelme sind spezeill auf kleine Kinderköpfe zugeschnitten. Außerdem sind Stirn und Nacken, durch eine andere Konstruktionsweise mehr geschützt. Desweiteren kann der Helm durch viele verstellbare Kinnriemen angepasst werden. Trotzdessen wird das Handling für Kinder nicht erschwert. Ein weiterer Unterschied von Kinderhelmen sind die viele Lüftungsöffnungen, denn im Vergleich zu einem normalen Helm haben Kinderhelme deutlich mehr davon, durch diese Lüftungsöffnungen vermindert sich der Schutz jedoch nicht. Kinderhelme haben nicht nur mehr Lüftungsöffnungen sondern auch mehr Reflektoren und Leuchtelemente für zusätzlichen Schutz. Damit Kinder den Helm auch wirklich tragen wollen, gibtg es viele verschiedene Formen und Designs.

Skaterhelm

Der Skaterhelm zeichnet sich vorallem durch seinen tiefer gezogenen Nackenbereich aus. Außerdem hat ein Skaterhelm weniger Belüftungsöffnungen. Dies schrängt den Komfort ein. Der Skaterhelm wird hauptsächlich wegen seines Designs gekauft.

Allroundhelm

Wie der Name schon verrät, ist dieser Helm ein echter Allrounder. Er ist sehr leicht und hat viele Lüftungsöffnungen für mehr Komfort beim fahren. Außerdem haben Allroundhelme einen längeren Schirm, derf vor Sonne, Regen und Insekten schützt. Oft haben Allroundhelme eine Rückleuchte, damit man besser im dunkeln erkann wird. Für zusätzlichen Komfort sorgt ein abnehmbares Visier.

Rennradhelm

Ein Rennradhelm ist speziell auf die Bedürfnisse von Rennradfahrer angepasst. So ist die Stirn des Helms für verbesserte Aerodynamik abgeflacht. Außerdem ist der Helm meist nur 200-300 Gramm schwer und gut gelüftet. Die Innenstruktur zeichnet sich durch den Carbonanteil aus. So ist der Helm sicherer, aber nicht schwerer.

Mountainbike-Helm

Ein Mountainbike-Helm ist ein größer, aber nicht schwerer als ein normaler Helm. Er ist gut Belüftet und hat ein Verstellbares Visier. Dieses Vieser schützt den Fahrer vor entgegenkommenden Insekten, Staub, Dreck etc.

Downhill-Helm

Ein Downhill-Helm ist leicht und robust. Er ist speziell Konstruiert, damit Kopf und Nacken komplett geschützt sind. Im gegensatz zum normalen Helm hat der Downhill-Helm einen stabilen Kinnbügel. Außerdem gibt es anstatt des Visiers eine Schutzbrille.

Verarbeitung

Die Hartschaumschicht sollte idealerweise in der Kunststoffschale eingearbeitet sein. Dies prüfst Du, indem Du die Hartschaumschicht etwas eindrückst. Löst sie sich von der Kunststoffschale, ist es ein Hinweis auf schlechte Qualität/Verarbeitung. Außerdem solltest Du gucken, wie das Material sich bei sehr hohen bzw. niedrigen Temperaturen verhält.

Größe

Damit die Sicherheit, die ein Helm verspricht auch gewährleistet werden kann, sollte er richtig sitzen, sodass er beim Sturz nicht verrutscht. Oft wird der Helm falsch getragen, weil er entweder zu weit nach vorne oder nach hinten gesetzt wird.

Die Größe kannst Du schon beim Kauf bestimmen in dem Du Dich zwischen XS-XXL entscheidest. Aber auch, nach dem Du die richtige Helmgröße gekauft hast, heißt es noch lange nicht, dass er passt. Die Passform kannst Du durch Kinngurte und den Verstellmechanismus am Hinterkopf anpassen. Ob Du den Helm richtig aufgesetzt hast, merkst du daran, dass der Helm nicht wackelt. Auch die Helmpolster sorgt für Stabilität. Diese kannst Du entweder entnehmen oder mehr hinzufügen.

Bei den Kinnriemen solltest Du darauf achten, dass Du sie nicht zu eng ziehst. Zwischen Kinn und Riemen sollten zwei Finger passen.

Wie schon oben erwähnt kannst Du Helme in verschiedenen Größen erwerben. Um die richtige Größe zu finden, solltest Du Deinen Kopf ausmessen. Dazu legst Du ein Maßband einen Finger über der Augenbraue an und führst es leicht schräg um den Hinterkopf. Die Maße kannst Du dann mit folgender Tabelle ermitteln:

XS: 51 cm bis 54 cm

S: 55 cm bis 56 cm

M: 57 cm bis 58 cm

L: 59 cm bis 60 cm

XL: 61 cm bis 62 cm

XXL: 62 cm bis 64 cm

Sicherheit

Damit Du die Sicherheit Deines Helms feststellen kannst, solltest Du auf das CE-Zeichen oder das GS-Siegel achten. Außerdem solltest Du auf ausreichende Federung und Beleuchtung achten. Der Helm sollte vorne und hinten Reflektoren und hinten zusätzlich ein LED-Licht haben.

Komfort

Der Helm sollte für Deinen Komfort leicht und gut belüftet sein. Er sollte nicht mehr als ein Kilo wiegen und mehrere Luftkanäle haben. So kannst Du auch längere Fahrten gut überstehen. Die Luftkanäle sollten Idealerweise mit Netzen bespannt sein, damit keine Insekten in Deinen Helm kommen. Außerdem sollte der Helm gemütlich sitzen und nicht kratzen. Ein Klappvisier schützt vor grellem Licht und vor Regen und Schnee und Insekten.

Schadstoffe

Für Deine Gesundheit solltest Du darauf achten, dass der Helm keine Schadstoffe wie zum Beispiel Weichmacher enthält.

Farbe

Bei der Farbe hast Du viel Auswahl. So kannst Du zwischen bunten Helmen, Helmen mit Mustern und Helmen mit verschiedenen Formen zum Beispiel in Form eines Haikopfs wählen. Nur komplett schwarze Helme sind nicht Empfehlenswert, weil sie im Dunkeln schlecht Auffallen und sich im Sommer schnell aufwärmen.

Fahrradhelm Test-Übersicht: Fahrradhelme sind die Besten?

Testmagazine testen verschiedene Produkte auf ihre Qualität, damit Dir die Entscheidung beim Kauf leichter fällt. In unserer Test-Übersicht erfährst Du, welche Verbrauchermagazine Fahrradhelme getestet haben.

TestmagazinFahrradhelm Test vorhanden?Veröffentlichungs-JahrKostenloser ZugangMehr erfahren
Stiftung WarentestJa, es ist ein Test vorhanden.2017NeinHier klicken
Öko TestJa, es ist ein Test vorhanden.2018NeinHier klicken
Konsument.atJa, es ist ein Test vorhanden.2017NeinHier klicken
Ktipp.chNein, es ist kein Test vorhanden.

Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat 15 Fahrradhelme zwischen 30€ und 140€ getestet. Dabei wurden die Helme durch Stoßtests, Falltests auf flachen und schiefen Ebenen, ob sie nach hinten rutschen, wenn ein Ast von vorne gegen kommt und auf Komfort getestet. 7 von 15 Helmen Helmen schnitten gut ab. Von denen kostet einer nur 55€. Festgestellt wurde außerdem, dass von Falthelmen dringend abgeraten wird.

Die Prüfungen wurden in diesem Test Praxisnäher getestet. So wurden die Helme nicht nur auf geraden ebenen sondern auch auf schiefen Ebenen auf ihr Fallverhalten untersucht und der Komfort wurde durch Testfahrer, welche eine mehrtägige Fahrradtour nach Mallorca  unternommen hatten, getestet.

Neben den oben gennanten Ergebnissen wurde auch festgestellt, dass die Mips-Technologie einen Helm nicht direkt sicherer macht und dass Reflektoren trotz Rücklicht wichtig sind.

Öko Test

Öko Test hat 11 Fahrradhelme in Labore geschickt um sie auf Schutz, Komfort, Inhaltsstoffe und Handhabung zu testen.

Rausgekommen ist, dass 8 Helme Empfehlenswert sind. Von diesen 8 Helmen erreichte einer die Gesamtnote “Sehr gut”, die restlichen sieben erreichten die Note “gut”. Von zwei Helmen rät Öko Test komplett ab. Im Test haben alle die europäischen Fahrradhelmnormen und zusätzlich auch noch die strengeren Prüfungen bestanden. Nur ein Helm ließ sich unter schwereren Bedingungen nicht öffnen und hat somit die Schutzprüfung nicht bestanden. Ein weiterer Helm ließ sich nicht auf die Kopfeigenschaften anpassen und bekam deshalb für die Trageeigenschaften die Note “mangelhaft”. Die Prüfung zu den Inhaltsstoffen fielen insgesamt gut aus. Nur ein Helm wurde als “mangelhaft” eingestuft.

Konsument.at

Konsument. at hat insgesamt 15 Fahrradhelme getestet. Die Testkriterien waren unteranderem Schutz vor Verletzungen, Abstreifsicherheit, Erkennbarkeit im Dunkeln, Handhabung (Anpassen, Aufsetzen, Abnehmen), Tragekomfort und Passform, Gewicht, Kinnriemen, Belüftung, Sichtfeld, Schadstoffe, Beleuchtung am Helm, MIPS-System und Insektenschutz.

Im Test stellte sich raus, dass sich der Aufprallschutz in den letzten zwei Jahren verbessert hat. Außerdem wurde festgestellt, dass teure Helme nicht gleich besser schützen. Auch in diesem Test wurde von einem Falthelm abgeraten, da dieser leicht verrutscht und nur wenig schutz bietet. Insgesamt schützen nur zwei Helme “sehr gut”.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Fahrradhelmen

Wie pflege ich ein Fahrradhelm?

Beim Fahren sammelt sich Dreck im und auf dem Helm. Damit Dein Helm aber trotzdem möglichst lange erhalten bleibt solltest Du ihn regelmäßig reinigen. Die Außenseite kannst Du mit Seifenlauge sanft reinigen. Bei gröberen Verschmutzungen kannst Du mit einem weichen Lappen etwas fester reiben. Auch die Gurte kannst Du gut mit Seifenlauge putzen. Da die Innenseite hauptsächlich aus herausnehmbare Polstern besteht, gestaltet sich das Säubern mit Lappen hier schwieriger. Deshalb empfiehlt es sich die Polster bei 30 °C in der Waschmaschine zu waschen. Du solltest jedoch darauf achten, dass Du die Polster nur kurz und in einem Wäschesack wäscht.

Wie finde ich heraus, ob die Gurte passen?

Du solltest darauf achten, dass deine Ohren frei liegen, der Kinngurt nicht einschneidet und Du nach dem Schließen noch zwei Finger breit Platz hast. Wenn der Helm nicht passt, kannst Du ihn am Kinnriemen und am Verstellrad am Hinterkopf anpassen. Wenn der Helm nicht passt, kannst Du ihn am Kinnriemen und am Verstellrad am Hinterkopf anpassen.

Wann brauche ich einen neuen Helm?

Du solltest Dir einen neuen Helm kaufen, wenn Dein Helm sichtbar beschädigt ist. Das heißt, wenn Teile des Helms abgesplittert sind oder die Helmschale sich löst. Außerdem solltest Du Deinen Helm dringend wechseln, wenn Du mit ihm gestürzt bist. Es empfiehlt sich zusätzlich den Helm alle fünf Jahre auszutauschen.

Was kostet (ein guter) Fahrradhelm?

Viele Fahrradhelme kosten zwischen 50 und 100 €. Du kannst aber nicht am Preis festmachen, ob ein Helm gut ist oder nicht. Einige Helme, die teurer sind, sind schlechter als Fahrradhelme in einer mittleren Preisklasse.

Weiterführende Quellen

Schutzüberzug

Helm richtig aufsetzen

0 0 vote
Article Rating
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Neusten Beiträge

0
Hinterlassen Deine Meinung! Oder stellen eine Frage.x
()
x