Fahrradcomputer: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on email
Fahrradcomputer im Test

Du bist oft mit Deinem Fahrrad unterwegs und möchtest sehen, wie schnell Du fährst. Oder willst Du Dein Training optimieren und Dir Deine Leistungsdaten anzeigen lassen bzw. per Smartphone oder PC auswerten? Dann ist ein Fahrradcomputer genau das Richtige für Dich. In unserem Fahrradcomputer-Test zeigen wir Dir, was Du beim Kauf Deines neuen Fahrradcomputers beachten musst, damit Du das optimale Modell für Dich findest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Fahrradcomputer können an jedes Fahrrad angebaut werden
  • Alle Modelle haben Grundfunktionen wie das Anzeigen der Geschwindigkeit und die gefahrene Strecke
  • Darüber hinaus gibt es viele extra Funktionen wie die Messung des Pulses, der Trittfrequenz, der Höhe und Ähnlichem
  • Einige Fahrradcomputer kann man mit seinem Smartphone verbinden, viele lassen sich an den PC anschließen, um dort die Daten auszuwerten
  • Überlege Dir vor dem Kauf genau, welche Funktionen für Dich sinnvoll sind

Die besten Fahrradcomputer: Favoriten der Redaktion

Hier sind unsere favorisierten Fahrradcomputer in verschiedenen Kategorien.

Sigma Sport BC 5.16 – Der beste Fahrradcomputer nur mit Grundfunktionen

Der Sigma Sport BC 5.16 ist der ideale Fahrradcomputer für alle Anfänger oder für Fahrer, die lediglich die Grundfunktionen benötigen. Wenn Du Deine Daten auswerten möchten, ist es möglich den Fahrradcomputer über eine Dockingstation mit einem PC zu verbinden und so die Daten einzusehen.

Da der Fahrradcomputer wasserdicht ist, eignet er sich auch für Fahrten im Regen oder für Fahrräder die immer draußen stehen. Da dieses Modell sehr klein ist, fällt es kaum auf und die Montage gelingt auch Laien, da man kein Werkzeug benötigt und so alles schnell und einfach vonstattengeht.

Sehr positiv ist auch, dass sich der Computer durch leichtes Drehen aus der Halterung lösen lässt. So kannst Du ihn, wenn Du Dich vom Fahrrad entfernt, einfach mitnehmen und hast nicht das Risiko, dass er geklaut wird.

Ciclosport CM 4.21 – Der beste drahtloser Fahrradcomputer im niedrigen Preissegment

  • Funktioniert ohne Kabel
  • Misst die Geschwindigkeit, die Fahrzeit und die gefahrenen Kilometer und zeigt Datum sowie Uhrzeit an
  • Kann mit dem PC verbunden werden, um Daten zu übertragen
  • Kontrastreiches und relativ großes Display
  • Herz- und Trittfrequenzmessung können nachgerüstet werden
  • Kann für zwei Fahrräder genutzt werden

Der Ciclosport CM 4.21 Fahrradcomputer eignet sich für alle Hobbyradfahrer die ihre Fahrdaten genauer analysieren wollen. Dieses Modell kann am PC angeschlossen werden, sodass Du eine genaue Auswertung erhälst.

Der Boardcomputer beinhaltet alle Grundfunktionen wie Geschwindigkeit, gefahrene Kilometer, Uhrzeit und Datum und kann darüber hinaus noch mit einem Herz- und Trittfrequenzmesser aufgewertet werden. Außerdem kann er für zwei Fahrräder genutzt werden, wenn Du verschiedene Zweiräder abwechselnd benutzt.

Er besticht mit seinem sehr kontrastreichen Display, wodurch Du gut die Werte ablesen kannst. Zusätzlich lässt er sich durch eine kleine Drehbewegung aus der Halterung lösen, um ihn vor Diebstahl zu schützen.

VDO M5 WL – Der beste Fahrradcomputer für Training im niedrigen Preissegment

    • Funktioniert kabellos
    • Misst die Geschwindigkeit, gefahrene Strecke, Temperatur und zeigt Datum und Uhrzeit an
    • Kann zusätzlich die Kalorien zählen sowie den Puls und die Trittfrequenz messen
    • Nur drei Tasten um die Bedienung unkompliziert zu halten
    • Kann bei zwei Fahrrädern genutzt werden
    • Display-Beleuchtung vorhanden

Der VDO M5 WL kabellose Fahrradcomputer eignet sich optimal für Training mit dem Fahrrad. Er bietet alle Grundfunktionen und kann durch einen Pulsgurt und Sensoren für die Trittfrequenz sein Spektrum erweitern. So kannst Du beispielsweise bestimmte Zonen einstellen, in denen Du Deinen Puls halten willst.

Auf seinem großen Display kann man gleichzeitig viele Werte ablesen. Beispielsweise wird der aktuelle Puls immer eingeblendet. Außerdem hat dieses Modell lediglich drei Tasten, um Dich unkompliziert zwischen den Funktionen wählen zu lassen und auch bei der Fahrt keine Ablenkung zu geben.

Damit man auch Touren im Dunkeln machen kann, ist der Fahrradcomputer beleuchtet. Des Weiteren kannst Du ihn auch an zwei verschiedenen Fahrrädern verwenden, um optimale Trainingsergebnisse zu erzielen.

Garmin Edge 130 – Der beste GPS-Fahrradcomputer im mittleren Preissegment

  • Bietet alle Grundfunktionen wie Geschwindigkeit, zurückgelegte Kilometer und Zeit
  • Außerdem kann zum Beispiel ein Trittfrequenz-, Puls- oder Wattmesser noch hinzugefügt werden
  • Wasserfest nach IPX7, d.h. trotz zeitweisen Untertauchen noch geschützt
  • Navigationsfunktion integriert, durch mehrere Satellitensysteme abgedeckt
  • Kopplung mit Smartphone möglich und Datenauswertung über Garmin-App
  • Bis zu 15 Stunden Akkulaufzeit

Der Garmin Edge 130 GPS-Fahrradcomputer ist optimal für alle ambitionierten Radfahrer. Durch Erweiterungen hat der Fahrradcomputer viel mehr als nur die Grundfunktionen zu bieten. So kannst Du zum Beispiel einen Wattmesser installieren, um die Stärke des Tretens zu messen. Außerdem ist er wasserfest nach IPX7, hält also auch starken Regen aus.

Dieses Modell hat eine Navigationsfunktion integriert, welche Dich aufgrund von verschiedenen Satellitensystemen immer sicher leitet, auch in Wäldern und abgeschiedenen Regionen. Längere Touren sind mit diesem Fahrradcomputer kein Problem – der Akku hält bis zu 15 Stunden.

Mit der Garmin eigenen App, Garmin Connect, lässt sich der Fahrradcomputer per Bluetooth verbinden. So kannst Du Deine ganzen Leistungsdaten einsehen und Dir auch Strecken für Deine nächste Tour erstellen.

Wahoo Elemnt Bolt – Der beste Fahrradcomputer im hohen Preissegment

  • Grundfunktionen wie Geschwindigkeit, zurückgelegte Strecke und Zeit
  • Zählt Kalorien, misst die Herz- und Trittfrequenz sowie die Steigung
  • GPS-Funktion durch mehrere Satellitensysteme sichergestellt
  • Nur für ein Fahrrad verwendbar
  • Beleuchtetes Display
  • Bluetooth-Verbindung möglich
  • Kabellos und Wasserdicht

Der Wahoo Elemnt Bolt ist der beste Fahrradcomputer für sehr ambitionierte Fahrer, die sich immer weiter steigern wollen. Das Modell hat ein einzigartiges aerodynamisches Design und wird kabellos betrieben.

Der Fahrradcomputer bietet über die Grundfunktionen hinaus auch noch mit speziellen Sensoren einen Kalorienzähler, Herz- und Trittfrequenzmesser sowie einen Steigungsmesser. Außerdem ist es möglich, bestimmte Leistungsdaten einzustellen und anhand von LEDs zu sehen, ob Du diese einhält.

Durch die Navigationsfunktion, welche durch verschiedene Satellitensysteme gestützt wird, und dem bis zu 15 Stunden haltenden Akku ist Dein neuer Radcomputer der optimale Begleiter für alle Deine Fahrradtouren.
Außerdem gibt es eine Elemnt App, mit der sich der Fahrradcomputer über Bluetooth verbinden kann. So kannst Du Deine Leistungsdaten anzeigen lassen und Dir neue Routen auf Deinen Boardcomputer laden.

Kaufratgeber für Fahrradcomputer

In diesem Teil haben wir alle wichtigen Informationen zusammengefasst, die Du benötigst, um den passenden Fahrradcomputer für Dich zu finden.

Für wen eignet sich ein Fahrradcomputer?

Ein Fahrradcomputer eignet sich für jeden, der seine Daten beim Fahrradfahren angezeigt bekommen möchte und sie im Nachhinein eventuell sogar auswerten möchte. Je nachdem wie leistungsorientiert Du fahren willst, solltest Du die Funktionen des Fahrradcomputers darauf anpassen

Wie funktioniert ein Fahrradcomputer?

Es wird ein Magnet an einer Fahrradspeiche angebracht und ein Sensor an der Gabel. Durch die Radumdrehung treffen sich der Magnet und der Sensor immer wieder und es wird ein Impuls abgegeben. Am Fahrradcomputer wird die Reifengröße eingestellt und so kann der Fahrradcomputer anhand des Impulses berechnen, welche Strecke der Fahrer schon zurückgelegt hat.

Wo wird der Fahrradcomputer angebaut?

Meist wird der Fahrradcomputer an der Lenkerstange relativ mittig angebaut. So hast Du ihn gut im Blick und kannst immer Deine Leistungsdaten checken. Manche Modelle können mit einem Vorbau vor den Lenker montiert werden, damit z.B. die nach vorne gebeugten Rennradfahrer auch einen guten Blick auf den Boardcomputer haben.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Fahrradcomputern?

Damit Du weißt, worauf Du beim Kauf eines Fahrradcomputers achten solltest, haben wir Dir eine Übersicht über die wichtigsten Funktionen zusammengestellt.

Grundfunktionen

Die meisten Fahrradcomputer haben ähnliche Grundfunktionen. Dazu gehören

  • Zeit
  • Geschwindigkeit
  • Strecke

Größtenteils wird nicht nur die Uhrzeit angezeigt, sondern auch noch die Zeit, die man schon unterwegs ist. Ebenso wird nicht nur die aktuelle Geschwindigkeit angezeigt. Ebenfalls sind meist die durchschnittliche und die teilweise auch die Höchstgeschwindigkeit dargestellt.

Die Strecke wird aufgegliedert in Tageskilometer – also die Länge der aktuellen Tour – und Gesamtkilometer. Dies ist der komplette Weg, der mit diesem Fahrrad und Fahrradcomputer zurückgelegt wurde.

Navigation und Routendokumentation

Es gibt Fahrradcomputer mit GPS. Entweder läuft das GPS im Hintergrund, damit Du im Anschluss der Tour die Auswertung sehen kannst, oder Du lädst Dir im Vorfeld bspw. mit dem Computer eine Strecke auf den Fahrradcomputer, sodass Du dieser dann nur folgen musst.

Dies ist vor allem für Touren in unbekanntem Gebiet von Vorteil. Diese Art von Radcomputern ist allerdings etwas größer. Es gibt auch noch extra “Fahrrad-Navis”, die noch weitere Navigations-Funktionen haben.

Fahrradcomputer mit Navigation
Es gibt auch Fahrradcomputer, von denen Du Dich navigieren lassen kannst.

Höhenmesser

Diese Funktion ist besonders interessant für Dich, wenn Du öfter in bergigem Land unterwegs ist. Bei Touren mit Bergen sind nicht nur die gefahrenen Kilometer ausschlaggebend für die Belastung, sondern auch der Höhenunterschied bzw. die Steigung. Die Messung kann durch GPS oder ein Barometer erfolgen.

Pulsmesser und Kalorienzähler

Manche Fahrradcomputer haben auch eine Herzfrequenzfunktion. Diese funktioniert über einen zusätzlichen Brustgurt, welcher die Daten an den Fahrradcomputer sendet. So kannst Du stets Deinen Puls überwachen und beispielsweise auch einen Alarm einstellen, wenn Du über oder unter einen bestimmten Wert fällst. So lässt sich das Training auf dem Fahrrad optimal gestalten.

Oftmals haben die Fahrradcomputer dann auch zusätzlich noch eine Kalorienzähler-Funktion. Diese ist aber wirklich nur relativ genau, wenn man den Brustgurt trägt.

Trittfrequenz

Wenn Du Deine Trittfrequenz überwachen möchtest, gibt es auch dafür eine passende Funktion. Diese ist besonders hilfreich, wenn man die Konstanz des Fahrens überprüfen will, oder wenn man Knieprobleme hat.
Die optimale Frequenz liegt laut Studien bei ca. 100-120 Umdrehungen pro Minute. Liegst Du deutlich darunter, dann ist das sehr schlecht für Deine Muskeln und Gelenke – vor allem Deine Knie.

Die Messung geschieht über einen Sensor, dieser muss meistens separat gekauft werden. Einige dieser Sensoren können auch messen, ob Du mit beiden Beinen gleich stark trittst oder nicht.

Mit Kabel oder Kabellos

Die Funktionsweise des Fahrradcomputers wurde ja schon erklärt. Dabei gibt es die Möglichkeit, dass vom Sensor entweder ein Kabel zum Fahrradcomputer geht oder die Daten per Funk, und somit Kabellos übertragen werden.

Beide Varianten haben natürlich Vor- und Nachteile. Beispielsweise ist ein kabelloser Fahrradcomputer sehr einfach zu montieren, kann jedoch durch elektromagnetische Felder wie bei Ampelkreuzungen gestört werden und falsche Daten liefern. Außerdem hat er einen höheren Stromverbrauch als die Modelle mit Kabel.

Andererseits kann das Kabel auch nach einiger Zeit durch Überbeanspruchung kaputtgehen, sodass Du Dir dann wieder einen neuen Fahrradcomputer kaufen musst.

Art des FahrradcomputersVorteileNachteile
Mit Kabel-Datenübertragung in Echtzeit
-Fahrradcomputer benötigt nur eine Batterie
-Teilweise aufwendige Montage
-Kabel kann ästhetisch stören
Kabellos-Sehr einfache Montage
-Kann einfach abgenommen werden
-Kann durch elektromagnetische Felder gestört werden
-Sensor an der Gabel braucht auch Batterie

App

Du kannst auch Dein Smartphone als Fahrradcomputer nutzen. Dazu brauchst Du dann eine passende App, welche dann sowohl Navigieren kann, als auch die klassischen Funktionen wie die Geschwindigkeit anzeigt.

Dabei musst Du allerdings mit einem hohen Akkuverbrauch rechnen, da Dein Handy die ganze Zeit GPS nutzt. Außerdem wirst Du die Helligkeit des Bildschirms auf maximal einstellen müssen, da Du sonst auf dem Display durch die Sonneneinstrahlung nichts erkennen kannst.

Beachte: Wenn Du Dein Handy als Fahrradcomputer nutzt ist es sehr wichtig, dass Du eine sehr gute Halterung hast. Ist dies nicht der Fall, könnte Dein Smartphone während der Fahrt einfach auf die Straße fallen und kaputt gehen.

Es gibt auch wenige klassische Fahrradcomputer, die sich mittels Bluetooth direkt mit einem Handy verbinden lassen. So kannst Du Dein Smartphone in der Tasche lassen und hast trotzdem direkt alle Daten. Diese Modelle liegen aber meist im mittleren bis hohen Preissegment.

Schutz vor Wasser

Wie Wasserdicht ein Fahrradcomputer ist, wird mit IPXX angegeben. Dabei steht das erste X für einen allgemeinen Staubschutz und das zweite steht für den Schutz gegen Wasser und kann durch eine Zahl zwischen 1 und 9 ersetzt werden. Für Fahrradcomputer relevant ist der Schutz ab IPX5 relevant.

SchutzklasseBedeutung
IPX5Schutz gegen Strahlwasser aus beliebigen Richtungen
IPX6Schutz gegen einen starken Wasserstrahl
IPX7Schutz gegen vorübergehendes Eintauchen in Wasser
IPX8Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen (=wasserdicht)
IPX9Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen bei Druck (=druckwasserdicht)

Du musst Dir überlegen, wie oder wann Du Dein Fahrrad fährst. Fährst Du nur bei schönem Wetter, reicht IPX5, für den Fall, dass Du von einem Regenschauer überrascht wirst. Wenn Du häufig Touren bei schlechtem Wetter machst oder Dein Fahrrad die ganze Zeit draußen steht, solltest Du auf IPX7 oder IPX8 achten.

Beleuchtung

Die meisten Fahrradcomputer sind unbeleuchtet, sodass man sie nur tagsüber gut ablesen kann. Fährst Du auch nachts, so benötigst Du einen beleuchteten Fahrradcomputer, um die Daten ablesen zu können. Da sich dies sehr auf die Batterielaufzeit des Fahrradcomputers auswirkt, gibt es nur wenige Modelle mit dauerhafter Beleuchtung.

Bei dem Großteil der Fahrradcomputer mit Beleuchtung kann man diese durch einen Tastendruck aktivieren. Nach ein paar Sekunden geht das Licht dann automatisch wieder aus.

Batterie- und Akkulaufzeit

Fahrradcomputer werden entweder mit Batterien, meistens in Form von Knopfzellen, oder Akkus betrieben. Je mehr Funktionen das gewählte Modell besitzt, desto kürzer ist die Laufzeit der Batterie bzw. des Akkus.
Batteriebetriebene Modelle haben eine Laufzeit von bis zu 3 Jahren. Fahrradcomputer mit Akku halten im Schnitt meist nur 10-13 Stunden bis sie wieder aufgeladen werden müssen.

Bei den meisten Batteriebetriebenen Fahrradcomputern bleiben die Daten auch bei einem Batteriewechsel erhalten. Einige Modelle löschen aber alles wenn die Batterie leer oder raus ist. Deshalb solltest du darauf achten, dass die Daten gespeichert bleiben, sofern dir das wichtig ist.

Fahrradart

Auch das Fahrrad, was Du fährst, hat Auswirkungen auf die Wahl Deines neuen Fahrradcomputers. Wenn Du ein Gravel-Bike fährst, hast Du vermutlich andere Ansprüche als bei einem Mountainbike.

Mit einem City-Bike reichen vermutlich die Grundfunktionen. Bei einem Rennrad ist der Pulsmesser und die Trittfrequenzfunktion sinnvoll, während Du bei einem Mountainbike vor allem auf die Robustheit des Fahrradcomputers achten solltest. Er sollte also eine hohe IPXX-Zertifizierung aufweisen.

Welche Marken stellen qualitative Fahrradcomputer her?

Es gibt unzählige Hersteller für Fahrradcomputer. Hier stellen wir Dir drei große und bekannte Hersteller vor.

  • Sigma
    Seit 1982 ist Sigma Sport am Markt. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Neustadt bei Mannheim und stellt neben Fahrradcomputern auch batteriebetriebene Beleuchtung und Fitnessuhren her. Sie unterstützen das Fahrrad als Sport- und Freizeitartikel und wollen dem Nutzer ein bestmögliches Fahrerlebnis ermöglichen.
  • Garmin
    Garmin ist ein schweizerisch-amerikanisches Unternehmen, welches unter anderem GPS-Fahrradcomputer herstellt. Die Modelle sind eher im höheren Preissegment angesiedelt, eignen sich allerdings hervorragend für gezieltes Training, da man die Daten im Nachhinein detailliert auswerten kann.
  • VDO
    Das Unternehmen sitzt ebenfalls in Neustadt bei Mannheim und vertreibt in 50 Ländern weltweit seine Fahrradcomputer. Sie bieten verschiedenste Fahrradcomputer mit unterschiedlichen Funktionen in allen Preissegmenten.

Wo kann man einen Fahrradcomputer kaufen?

Heutzutage kann man fast überall Fahrradcomputer kaufen, sowohl online als auch im stationären Einzelhandel. Hier ein paar Ideen, wo Du Deinen neuen Fahrradcomputer kaufen kannst.

  • Amazon
  • Fahrrad.de
  • Discounter wie Aldi, Lidl

Wie viel kosten Fahrradcomputer?

Es gibt mittlerweile unzählige Fahrradcomputer auf dem Markt. Dabei kann man die günstigsten Modelle bereits ab ca. 10 € erwerben. Jedoch gibt es auch Modelle die bis zu 700 oder 800 € kosten. Das ist immer davon abhängig, wie viele und vor allem welche Funktionen das Modell hat. Überlege Dir also vor dem Kauf gut, welche Funktionen Du benötigst.

Wichtiges Zubehör für die Fahrradcomputer

Zu Deinem neuen Fahrradcomputer kannst Du Dir noch weiteres Zubehör kaufen, welches Dein Fahrerlebnis noch verbessert.

  • Fahrradcomputer Halterung
    Eine Halterung für Deinen Fahrradcomputer ist dafür da, wenn Du den Boardcomputer nicht direkt am Lenker befestigen willst. Durch den Halter kann er weiter vorn befestigt werden und Du hast beispielsweise beim Rennradfahren einen besseren Blick darauf, da Du dabei nach vorne gebeugt bist.
  • Fahrradcomputer Schutzhülle
    Um Deinen neuen Fahrradcomputer länger zu erhalten, kannst Du ihn in eine Schutzhülle packen. So ist er besser vor äußeren Einflüssen wie Schmutz oder Wasser geschützt und wird Dir länger erhalten bleiben.
  • Sensoren
    Durch Sensoren zum Beispiel für die Trittfrequenz oder die Pulsmessung kannst Du das optimale aus Deinem Training herausholen. Beachte jedoch, ob Dein Fahrradcomputer auch die gewünschte Funktion anbietet. Teilweise werden Modelle, die solche speziellen Messungen durchführen auch schon mit den passenden Sensoren geliefert.
Achtung: Das wichtigste Zubehör ist ein Helm. Diesen solltest Du immer beim Fahrradfahren tragen – Zu Deiner eigenen Sicherheit.

Fahrradcomputer Test-Übersicht: Welche Fahrradcomputer sind die Besten?

Nachfollgend sind die Tests von Fahrradcomputern der großen Verbrauchermagazine dargestellt. Die Aussagekraft ist jedoch nur sehr beschränkt, da die Tests schon eine Weile zurückliegen.

TestmagazinFahrradcomputer-Test vorhanden?Veröffentlichungs-JahrKostenloser ZugangMehr erfahren
Stiftung WarentestJa2010NeinHier klicken
Öko TestNeinNein
Konsument.atNeinNein
Ktipp.chJa2016NeinHier klicken

Fahhradcomputer Test der Stiftung Warentest

Es wurden im Jahr 2010 19 Fahrradcomputer getestet, welche preislich zwischen 8 € und 70 € lagen. Dabei wurde vor allem auf die Qualität der Übertragung vom Sensor zum Fahrradcomputer und die Batterielebensdauer geachtet. Außerdem wurde mit einbezogen, ob die Geräte einfach zu montieren waren und ob die Eintellungen und Installation zügig und problemlos verliefen.

Fahrradcomputer Test von Ktipp

Ktipp testete 2016 insgesamt 10 Fahrradcomputer. Davon eine Hälfte mit Kabel und die andere kabellos. Dabei wurde vor allem überprüft wie einfach die Handhabung und das Einstellen der Grundeinstellungen ist, sowie die Displaylesbarkeit und der Stromverbrauch. Es wurden Modelle verschiedener Preisklassen getestet.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Fahrradcomputern

An dieser Stelle haben wir die häufigst gestellten Fragen zum Thema Fahrradcomputer zusammengefasst.

Kann ich an jedem Fahrrad einen Fahrradcomputer anbringen?

Ja, es ist möglich an jedem Fahrrad einen Fahrradcomputer anzubringen. Der Sensor wird an der Gabel befestigt und ein Magnet an den Speichen. Diese Teile hat jedes Fahrrad, sodass an jedem Modell ein Fahrradcomputer angebracht werden kann. Es gibt lediglich unterschiedliche Computer welche für verschiedene Fahrradarten optimiert wurden.

Kann ich meinen Fahrradcomputer mit meinem Handy verbinden?

Manche Modelle ermöglichen es, die Daten über das Handy auszuwerten. Ein Großteil der Fahrradcomputer lässt sich per Kabel mit einem Computer verbinden, um dort die Auswertung vorzunehmen oder neue Routen für die Navigation darauf zu laden.

Gibt es Fahrradcomputer, die den Puls messen?

Ja, es gibt Fahrradcomputer mit Pulsmesser. Allerdings benötigt man dafür einen extra Pulsgurt, welcher während dem Fahren getragen werden muss. Dieser sendet dann die Daten an den Fahrradcomputer, sodass sie Dir dann angezeigt werden.

Sind Fahrradcomputer wasserdicht?

Das kommt ganz auf die Schutzstufe an. Es gibt verschiedene Stufen, von Spritzwassergeschützt über Wasserdicht bis Druckwasserdicht.

Haben Fahrradcomputer GPS?

Es gibt Fahrradcomputer mit GPS, welche dann beispielsweise Deine Route inkl. Höhe oder ähnlichem detailliert aufzeichnen können. Ebenso können diese Modelle Dich dann auch meist navigieren.

Weiterführende Quellen

Geschichte der Fahrradcomputer

Wikipediaeintrag Fahrradcomputer

Zu einem sicheren Training gehört ein Helm

0 0 vote
Article Rating
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
0
Hinterlasse Deine Meinung oder stell eine Frage.x
()
x
↑ Zurück zum Beginn ↑