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Einwegkamera: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Einwegkamera
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Du möchtest auf unkomplizierte, kostengünstige und authentische Art und Weise Deine Erinnerungen fotografisch festhalten? Du suchst nach den besten Einwegkameras für Deine Hochzeit oder Geburtstagsfeier? Damit Du genau das Modell findest, was zu Dir passt, haben wir Dir in diesem Beitrag zusammengestellt, worauf Du beim Kauf einer Einwegkamera besonders achten solltest. Dabei haben wir außerdem aktuelle Einwegkamera Tests für Dich zusammengefasst.

Unsere Favoriten

Die beste Einwegkamera mit Blitz: Kodak FunSaver* “Tolles Allround-Modell mit starkem Blitz und 39 Aufnahmen.”

Die beste Einwegkamera für Hochzeiten: Hochzeitskamera Weiße Rose* “Überzeugende Foto-Qualität und hochzeitliches Rosendesign.”

Die beste Unterwasser-Einwegkamera: Kodak Sport* “Robustes Unterwassermodell für bis zu 15 Meter Tiefe.”

Die beste Outdoor-Einwegkamera: AgfaPhoto LeBox Outdoor* “Spritzwassergeschütztes Outdoor-Modell für draußen am Strand oder im Schnee.”

Die beste Schwarzweiß-Einwegkamera: Ilford XP2 Black & White* “Schick designte Kamera mit tollen Fotos im Retro-Look.”

Die beste Einwegkamera für unter 10 Euro: Fujifilm Quicksnap* “Super scharfe und stimmige Aufnahmen für kleines Geld.”

Die beste Einwegkamera im Set: Photo Porst Spirit* “Verschiedene Set-Größen zum Schnäppchen-Preis mit Markenqualität.”

Das Wichtigste in Kürze

  • Einwegkameras haben viele Vorteile: Sie sind kompakt, robust, für jeden leicht zu bedienen und preiswert.
  • Besonders eignen sie sich für besondere Anlässe wie Hochzeiten, Urlaube oder Geburtstagsfeiern.
  • Es gibt verschiedene Designs passend für jeden Anlass, sowie Outdoor-, Unterwasser- und Schwarzweißmodelle.
  • Beim Kauf solltest Du unbedingt besonders auf die maximale Anzahl der Aufnahmen und die Blitzfunktion achten.
  • Einwegkameras sind, wie der Name verrät, für den einmaligen Gebrauch bestimmt und werden, wenn der Film voll ist, zur Entwicklung in der Drogerie abgegeben.

Die besten Einwegkameras: Favoriten der Redaktion

Damit Du nicht von der Auswahl erschlagen wirst, haben wir im Folgenden für Dich nach ausgiebiger Recherche unsere liebsten Einwegkameras für verschiedene Zwecke und Anlässe zusammengestellt.

Die beste Einwegkamera mit Blitz: Kodak FunSaver

Was uns gefällt:

  • unschlagbare 39 Aufnahmen – keine andere Marke bietet so viele 1
  • starker Blitz mit hoher Reichweite von 3 Metern
  • besonders gute Bildqualität
  • manuelles An- und Ausschalten des Blitzes für mehr Flexibilität
  • hohe Lichtempfindlichkeit von ISO 800
Was uns nicht gefällt:

  • Blitz muss bei jedem Foto erneut aktiviert werden

Redaktionelle Einschätzung

Die Kodak FunSaver ist das ideale Allround-Modell, mit dem Du nichts falsch machen kannst. Der integrierte Blitz hat ordentlich Power und Reichweite und sorgt für scharfe Aufnahmen. Selbst in dunkleren Lichtverhältnissen, bei denen es Einwegkameras sonst oft sehr schwer haben, performt die FunSaver vergleichsweise sehr gut.

Auch was Farben und Kontrast und Sättigung angeht, kann diese Einwegkamera auf ganzer Linie überzeugen. In punkto Bildqualität ist man mit der FunSaver also sehr gut beraten. Kodak gibt den idealen Entfernungs- und Schärfebereich mit 1,2 bis 3,5 Metern an – dann werden Deine Fotos besonders gut.

Die FunSaver fällt besonders durch ihre außergewöhnliche Form auf, durch die sie gut in der Hand liegt, und versprüht mit dem bekannten, kodak-typischen Design in den Farben Rot und Gelb echten Retro-Charme.

Wem die Bildqualität das wichtigste Kriterium beim Kauf einer Einwegkamera ist, ist mit diesem Modell gut beraten. Preislich ist die FunSaver zwar ein wenig teurer als Vergleichsmodelle. Dies spiegelt sich aber auch in der Qualität der Fotos wider sowie den zusätzlichen 12 Aufnahmen und ist somit mehr als gerechtfertigt.

Die beste Einwegkamera für Hochzeiten: Hochzeitskamera “Weiße Rose”

Was uns gefällt:

  • schön hochzeitliches Design mit weißer Rose und der Aufschrift “Hochzeitskamera”
  • Bildqualität besonders für Hochzeitsmodell sehr gut
  • in praktischen Sets erhältlich
  • pro Kamera sehr preiswert
  • kompakt und leicht bedienbar
Was uns nicht gefällt:

  • wirkt optisch nicht ganz so hochwertig aufgrund der Pappverkleidung

Redaktionelle Einschätzung

Die Hochzeitskamera “Weiße Rose” ist eine gute Wahl für alle, die nach Einwegkameras für ihre Hochzeitsfeier suchen. Kund*innen berichten von begeisterten Gästen, die den Spaß beim Knipsen und die einfache Bedienung loben. So können auch Jung und Alt problemlos beim Festhalten Deiner Hochzeitserinnerungen mitmachen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Hochzeitsmodellen, bei denen Hersteller oftmals Design vor Qualität priorisieren, macht dieses Modell wirklich zufriedenstellende Fotos. Der integrierte Blitz hat ein kleines Kontrolllämpchen, das leuchtet, wenn er aktiviert ist. Das sorgt dafür, dass er nicht vergessen wird, denn in Innenräumen ist diese Funktion unerlässlich und sollte immer aktiviert sein.

Die Einwegkamera “Weiße Rose” kommt im Format 12 x 5,5 x 3 cm und gehört mit ihren 95 Gramm zu den leichten Modellen. Die Hochzeitskamera kommt in einer großen Mengenauswahl: Einzelpackungen, 5er, 10er, 15er und sogar 20er Sets sind erhältlich , sodass Du genau Deinen Bedarf decken kannst. Der Preis wird natürlich günstiger, je größer das Set. So lässt sich bei größerem Bedarf ordentlich sparen.

Die beste Unterwasser-Einwegkamera: Kodak Sport

Was uns gefällt:

  • ganze 15 Meter Wassertiefe
  • robustes Gehäuse für mehr Widerstandsfähigkeit
  • praktische Vorrichtung für Handgelenkschlaufe
  • kratzfeste Linse für klare Fotos
  • Gummiränder, die verhindern, dass das Gerät im Wasser aus der Hand rutscht
Was uns nicht gefällt:

  • macht teilweise verschwommene Bilder bei nicht idealen Bedingungen

Redaktionelle Einschätzung

Die Kodak Sport ist eine gute Wahl für jegliche Abenteuer unter Wasser. Mit ihren unübertroffenen 15 Metern Wassertiefe eignet sie sich sowohl, um im seichten Wasser beim Schnorcheln als auch beim Tauchen ein paar tolle Schnappschüsse zu machen. Natürlich lassen sich auch überm Wasser bei guten Lichtverhältnissen Urlaubs- oder Alltagserinnerungen festhalten.

Dabei ist sie durch das robuste Gehäuse extrem gut geschützt, liegt gut in der Hand und geht durch die Gummibeschichtung und Vorrichtung für eine Handgelenkschlaufe auch im Wasser nicht verloren.

Das Gehäuse ist außerdem dafür konzipiert, den Film vor Sonne und die Linse vor Kratzern und Schlieren durch Sonnencreme oder Ähnliches zu schützen. So kannst Du die Kodak Sport auch Kindern in die Hand geben, ohne Angst haben zu müssen, dass etwas kaputt geht.

Vereinzelt berichten Kund*innen von verschwommenen Bildern und auch da die Unterwasserkamera keinen Blitz hat (so wie alle Unterwasserkameras, denn dies würde im Wasser zu Reflexionen führen), solltest Du wirklich auf ideale Bedingungen, was die Licht- als auch Wasserverhältnisse angeht.

Dann macht die Kodak Sport wirklich überzeugende 27 Aufnahmen. Auch die überdurchschnittlich hohe Lichtempfindlichkeit von ISO 800 sorgt für bessere Performance im Wasser und bei Wolken.

Tipp: Wenn Du noch nicht ganz sicher bist, ob für Dich nicht vielleicht auch für eine digitale Unterwasserkamera in Frage kommt, dann schau gern hier vorbei, wo wir Dir die besten Modelle in einem Ratgeber zusammengefasst haben: Unterwasserkamera Test

Die beste Outdoor-Einwegkamera: AgfaPhoto LeBox Outdoor

Was uns gefällt:

  • geeignet für Strand, Eis und Schnee
  • spritzwassergeschützt für Regen und Wassernähe
  • 28 mm Doppellinse für hohe Brennweite
  • extrem leicht mit nur 80 Gramm
  • großer und klarer Sucher
Was uns nicht gefällt:

  • sehr reduzierte Funktionen ohne jegliche Extras

Redaktionelle Einschätzung

Die AgfaPhoto LeBox Outdoor macht ihrem Namen alle Ehre und ist wirklich eine Expertin für die verschiedensten Bedingungen draußen in der Natur. Mit ihrem Spritzwasserschutz kann sie auch beim Strandurlaub, in Poolnähe oder bei feuchtfröhlichen Festivals ohne Bedenken verwendet werden. Mit ihren 12 x 6 x 3,5 cm Maßen und nur 80 Gramm ist sie ein echtes Leichtgewicht und Platzwunder im Koffer oder Handgepäck.

Da die AgfaPhoto als Outdoor-Einwegkamera keinen Blitz hat, funktioniert sie rein mechanisch und hat keine Batterie. Das sorgt dafür, dass sie selbst bei Minustemperaturen in Schnee und Eis – wie zum Beispiel im Skiurlaub oder einer Gletscherwanderung – zuverlässig performt. Die fehlende Blitzfunktion macht die AgfaPhoto dabei noch einfacher in der Bedienung auch für die Kleinen.

Auch die Fotoqualität überzeugt, wenn man die Limitationen, die eine Outdoor-Kamera mit sich bringt, akzeptiert und sie draußen und bei gutem Wetter bis leichter Bewölkung einsetzt. Die AgfaPhoto ist eine sehr reduzierte Einwegkamera, die ohne Schnickschnack oder Zusatzfunktionen daherkommt. Genau das macht sie aber auch unkompliziert und günstig – ein perfektes Basismodell für Einsteiger!

Die beste Schwarzweiß-Einwegkamera: Ilford XP2 Black & White

Was uns gefällt:

  • tolle Fotos im Retro-Look durch Schwarzweiß-Effekt
  • schönes Design und wertiges Aussehen
  • ein starker Blitz mit bis zu 3 Metern Reichweite
  • der Film hat mit mindestens 3 Jahren lange Haltbarkeit
  • besonders toll für spezielle Anlässe, Partys oder Hochzeiten
Was uns nicht gefällt:

  • teilweise Verfärbungen bei schlechten Lichtverhältnissen
  • verhältnismäßig unscharf bei Nahaufnahmen

Redaktionelle Einschätzung

Die Ilford XP2 Black & White ist mit ihrem Schwarzweißfilm eine echte Rarität unter den Einwegkameras. Der einzigartige Retro-Look der Fotos macht sich besonders toll auf Porträtfotos oder Stillleben und wirkt sehr edel und hochwertig. Die Ilford ist dabei insbesondere für Einwegfotograf*innen mit Vorliebe für Vintage-Stil und künstlerischem Anspruch geeignet.

Die Ilford kann in Tests auch in punkto Fotoqualität überzeugen. Allerdings solltest Du dabei beachten, dass die Lichtverhältnisse gut sind und/oder der integrierte Blitz eingeschaltet ist, da der Schwarzweißfilm sonst zu gelblichen oder rötlichen Verfärbungen neigt.

Bei Nahaufnahmen ist ebenfalls etwas Vorsicht geboten, da die Aufnahmen dabei oft unscharf werden. Achte also auf einen ausreichenden Abstand zum Motiv von mindestens 1,50 Meter für perfekte Fotos.

Nicht nur die Fotos, sondern auch die Kamera selbst kann optisch und haptisch voll überzeugen. Ihr außergewöhnliches Design mit rot-weißen Streifen macht sie zu einem echten Hingucker. Auch das Kunststoffgehäuse macht einen stabilen und hochwertigen Eindruck.

Die Ilford Schwarzweißkamera ist sowohl einzeln als auch im Doppel- oder Dreierpack erhältlich. Aber Achtung: Oftmals sind die Packs leider tatsächlich teurer als der Einzelkauf! Mit um die 15 Euro pro Kamera ist die Ilford XP2 generell deutlich teurer als die durchschnittliche Einwegkamera. Der Schwarzweißfilm ist aber eine Besonderheit, die nicht so leicht erhältlich ist und als solche ihr Geld definitiv wert.

Tipp: Auf der US-amerikanischen Seite von Amazon kannst Du Dir viele tolle Beispielbilder von Kund*innen anschauen und Dich von der Qualität der Ilford XP2 überzeugen lassen: Mehr erfahren

Die beste Einwegkamera für unter 10 Euro: Fujifilm Quicksnap

Was uns gefällt:

  • besonders scharfe Fotos
  • super schneller Blitz ohne Aufladen
  • Blitzschalter dauerhaft aktivierbar
  • absolut überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • fängt auch Bewegung gut ein
Was uns nicht gefällt:

  • nicht sehr hochwertige Optik
  • etwas schwacher Blitz

Redaktionelle Einschätzung

Die Fujifilm Quicksnap erfüllt ganz und gar das wohl wichtigste Kriterium bei Einwegkameras: Sie macht wirklich überzeugende Fotos. Bei guten Lichtverhältnissen ist sie auch in Tests absolut unschlagbar, was vor allem die Schärfe der Fotos angeht.

Auch in punkto Farbbalance spielt die Fujifilm ganz oben mit. Lediglich der Blitz ist etwas schwach, wodurch die Fotos in dunkler Umgebung nicht mehr ganz so gut werden: Wen das stört, der greift lieber zur Kodak FunSaver.

Das Quick im Namen der Fujifilm Einwegkamera kommt nicht von ungefähr: Die Bedienung ist durch den sich schnell aufladbaren und sogar dauerhaft aktivierbaren Blitz extrem komfortabel und ermöglicht so besonders spontane Schnappschüsse.

Auch bei Bewegung glänzt die QuickSnap wie keine zweite. Der Bedienkomfort erhöht sich noch durch den schnellen Auslöser und das geschmeidige Filmtransportrad und ist damit in allen Bereichen überdurchschnittlich.

Insgesamt hat man mit der Fujifilm Quicksnap eine mehr als solide Einwegkamera, die zwar was das Design, Maße und Gewicht und Anzahl der Aufnahmen durchschnittlich performt, aber eben einfach exzellente Fotos macht, hohen Bedienkomfort hat und dafür auch noch wirklich sehr preiswert ist. Damit ist sie perfekt für alle geeignet, die auf Qualität wert legen, aber dennoch nicht zu tief in die Tasche greifen wollen.

Die beste Einwegkamera im Set: Photo Porst Spirit

Was uns gefällt:

  • in vielen verschiedenen Setgrößen erhältlich
  • Preis pro Kamera sehr günstig
  • Blitzfunktion dauerhaft aktivierbar
  • Markenqualität zum Schnäppchenpreis
  • vereint Fotoqualität mit Bedienkomfort
Was uns nicht gefällt:

  • optisch durch Pappverkleidung minderwertig
  • bei dunklen Lichtverhältnissen etwas unscharf

Redaktionelle Einschätzung

Die Photo Porst Spirit Einwegkamera ist sowohl einzeln als auch 5er, 10er und sogar 20er Packs erhältlich. Eine solch große Auswahl an Sets bietet fast kein anderes Modell. Besonders bei den großen Sets ist der Preis auf die einzelne Kamera gerechnet unschlagbar günstig für ein solches Qualitätsprodukt.

Zwar kann die Spirit preislich nicht mit Drogerieprodukten und Eigenmarken mithalten, übertrifft diese aber dafür was die Fotoqualität angeht und ist somit ein absolutes Preis-Leistungs-Wunder. Sei es Schärfe, Sättigung, Kontrast oder Farbtöne, die Photo Porst Spirit Einwegkameras schneiden besonders in guten Umgebungsbedingungen gut bis sehr gut ab und können überzeugen.

Selbst mit sich bewegenden Motiven kann die Spirit umgehen und liefert im Gegensatz zu vielen anderen Modellen auch dann scharfe Ergebnisse.

Einbußen gibt es lediglich einige wenige bei der Optik und Haptik, da die in grellen Farben gehaltene Pappverkleidung recht billig wirkt und außerdem etwas scharfkantig daherkommt, wodurch besonders bei Kindern Vorsicht geboten ist.

Kaufratgeber für Einwegkameras

Im Folgenden haben wir Dir zusammengefasst, welche Vorteile Einwegkameras haben, auf welche Kriterien Du beim Kauf achten solltest, welche Marken qualitative Modelle herstellen, wo es sie zu kaufen gibt und wie viel sie im Schnitt kosten. Damit bist Du umfassend informiert und beraten und findest garantiert die Einmalkamera, die zu Dir passt.

Wie funktioniert eine Einwegkamera?

Einwegkameras sind analoge Kameras, in denen bereits der Film bereits eingesetzt und fest verbaut ist. Sie funktionieren komplett mechanisch und haben nur dann eine Batterie, wenn sie über einen Blitz verfügen. Alles, was Du machen musst, ist das Rädchen drehen, um den Film im Inneren der Kamera zum nächsten Negativbild vorzuspulen, bei Bedarf die Blitzfunktion aktivieren und dann den Auslöser betätigen.

Auch der Fokus ist bei Einwegkameras fixiert, lässt sich also nicht anpassen, weswegen die Fotos nur auf bestimmte Entfernungen scharf werden – Nahaufnahmen und zu weite Entfernungen sind daher also mit einer Einmalkamera nicht empfehlenswert. Auch zoomen lässt sich mit einer Einwegkamera nicht.

Darüber hinaus haben sie auch keine Anzeige, Du kannst also die Fotos, die Du gemacht hast, nicht (sofort) anschauen. Wenn der Film voll ist, musst Du ihn in Drogerien oder Fotogeschäften entwickeln lassen. Dazu entfernst Du den Film nicht selbst, sondern gibst die ganze Kamera ab.

Welche Vorteile haben Einwegkameras?

Einwegkameras bieten so einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Digitalkameras oder Fotos mit dem Smartphone. Hier erfährst Du die wichtigsten Infos dazu und kannst Dir ein Bild machen, ob eine Einwegkamera auch etwas für Dich wäre.

Eine junge Frau, die unterwegs im Park ihre Einwegkamera benutzt.

Einwegkameras sind vor allem praktisch, weil sie klein und leicht sind und daher spontan überall hin mitgenommen werden können, um Erinnerungen festzuhalten.

Einwegkameras sind vor allem klein und kompakt und können im Gegensatz zu Profikameras mühelos in die Hosentasche gesteckt und überall hin mitgenommen werden. Dabei sind sie auch äußerst robust und widerstandsfähig. Ob am Sandstrand, beim Klettern oder sogar unter Wasser — Einwegkameras halten so gut wie alle Deine geplanten Abenteuer problemlos aus.

Außerdem sind sie sehr leicht zu bedienen und Du brauchst kein technisches Vorwissen. Alle, also auch fotografische Laien oder kleine Kinder, können bedenkenlos mitmachen beim Festhalten von Erinnerungen.

Nicht zuletzt sind Einmalkameras ungemein kostengünstig und eignen sich damit bestens für besondere Anlässe. Für kleines Geld gibt es bereits Sets mit mehreren Kameras und je nach Situation und Gebrauch können alle Freunde auf der Party, jeder Gast auf der Hochzeit und jedes Familienmitglied im Urlaub nach Lust und Laune Schnappschüsse machen.

Gerade spontane Momentaufnahmen, die nicht direkt angesehen werden können, machen den Charme von Einwegkameras aus. Auch die begrenzte Anzahl an Fotos und dass man diese nicht wieder löschen kann motiviert, auch wirklich die schönsten Momente authentisch festzuhalten.

Die entwickelten Fotos kannst Du Dir sofort ins Album kleben oder an die Wand hängen, damit Du auch wirklich was von Deinen Fotos hast. So hast Du keine unendliche Bilderflut auf dem Smartphone, die stundenlang aussortiert werden muss und nie wieder angeschaut wird.

Wissenswert: Einwegkameras sind sehr viel umweltfreundlicher, als Du vielleicht glaubst! Hersteller versichern, dass alle Teile und Überreste der Kameras recycelt und wiederverwendet werden.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Einwegkameras?

Beim Kauf einer Einwegkamera solltest Du einige Kriterien beachten, um das Modell zu finden, das am besten zu Dir und Deinen Bedürfnissen passt. Diese Kriterien stellen wir Dir im Folgenden vor und erklären genau, worauf Du achten solltest.

Anzahl der Aufnahmen

Bei Einwegkameras lassen sich einmal gemachte Fotos nicht wieder löschen. Es gibt also nur eine begrenzte Anzahl an Fotos, die Du mit der Kamera machen kannst – ist der Film voll, ist Schluss. Daher solltest Du bei der Auswahl der Kamera auf jeden Fall darauf achten, wie viele Aufnahmen beim jeweiligen Modell maximal möglich sind.

Der Standard bei Einwegkameras beträgt in der Regel 27 Aufnahmen, in Ausnahmefällen bis höchstens 39. Solltest Du mehr benötigen, entscheide Dich am besten direkt für mehrere Kameras oder gleich ein Set.

Blitz

Obacht, denn nicht alle Einwegkameras haben einen integrierten Blitz. Ob Du eine Blitzfunktion benötigst, hängt von Deinen individuellen Bedürfnissen ab. Modelle ohne Blitz werden oftmals mit dem Stichwort “Outdoor” beworben und das hat auch seinen Grund.

Gibt es keinen Blitz, werden die Aufnahmen in Innenräumen oftmals zu dunkel und unscharf. Somit sind diese Einmalkameras meist eher für draußen geeignet, wo sie natürliches Licht als Quelle haben.

Generell sorgt der Blitz bei Einwegkameras für schärfere Aufnahmen und ist in geschlossenen Räumen ein Muss. Worauf Du beim Kauf zusätzlich achten solltest, ist die Reichweite des Blitzes. Hier gilt natürlich je höher, desto besser – mehr als drei Meter sind aber in der Regel nicht möglich. Das sollte Dir beim Fotografieren unbedingt bewusst sein, damit Du keine Aufnahmen verschwendest.

Wenn es um den Blitz geht, solltest Du auch darauf achten, ob es sich um einen automatisch und dauerhaft aktivierten Blitz handelt oder ob der Blitz sich manuell an- und ausschalten lässt. Ein automatisch aktivierter Blitz hat dabei den Vorteil, dass Du nicht an das Anschalten denken musst.

Denn wenn Du in Innenräumen fotografierst und das Aktivieren der Blitzfunktion vergisst, merkst Du es vermutlich erst nach dem Entwickeln der Fotos und dann ist es zu spät – sehr ärgerlich! Ein manueller Blitz bietet wiederum etwas mehr Flexibilität. Wenn Du in sehr heller Umgebung fotografieren möchtest, kann das Deaktivieren des Blitzes durchaus sinnvoll sein, damit Du keine Überbelichtung riskierst.

Letztlich ist diese Entscheidung natürlich auch vom Budget abhängig. Auch wenn Einmalkameras generell sehr erschwinglich sind, kommen die allergünstigsten Modelle oftmals ohne Blitzfunktion daher. Gerade wenn Du Sets oder mehrere Kameras benötigst, macht das natürlich einen preislichen Unterschied.

Solltest Du sowieso nur Aufnahmen im Freien und mit Tageslicht geplant haben, lässt sich mit einer Outdoor-Einwegkamera gut sparen. Wenn Du allerdings noch nicht sicher bist oder es um einen besonderen Anlass geht, lohnt es sich in jedem Fall, ein paar Euro mehr zu investieren.

Größe und Gewicht

Einwegkameras sind gerade praktisch, weil sie meist klein, handlich und leicht sind und dadurch schnell in die Tasche gesteckt und überall hin mitgenommen werden können. Dennoch variieren die Einmalkameras in Bezug auf die Größe und das Gewicht teilweise recht deutlich, von nur circa 50 bis zu 200 Gramm.

Besonders unterwegs und natürlich auf Reisen kann dies also ein entscheidendes Kriterium sein. Achte daher beim Kauf möglichst auf die Größen- und Gewichtsangaben, die Du in der Produktbeschreibung oder auf der Verpackung findest.

Design

Ja, auch das Design kann durchaus ein entscheidendes Kriterium beim Kauf einer Einwegkamera sein. Dabei kommt es natürlich darauf an, wofür und bei welcher Gelegenheit Du die Kamera nutzen möchtest. Wenn es nur um den privaten Gebrauch für zwischendurch ohne besonderen Anlass geht, benötigt man sicherlich nicht unbedingt ein außergewöhnliches Design.

Bei einer Geburtstagsfeier zum Beispiel kann es hingegen den Spaß an der Sache erhöhen, wenn die Kameras ansprechend gestaltet sind. Auch im Urlaub freuen sich bestimmt besonders die kleinen Familienmitglieder über bunte und witzig designte Einmalkameras.

Gerade auch auf Hochzeiten sind Einwegkameras sehr beliebt. Darauf haben sich natürlich auch die Hersteller eingestellt und verschiedene Designs im Hochzeitsstil auf den Markt gebracht. Bei so einem wichtigen Anlass kann es schließlich durchaus gewünscht sein, dass auch die Einwegkameras ins jeweilige Farbkonzept passen.

Auch “hochzeitliche” Motive wie weiße Tauben, Eheringe, Herzen oder Rosen sind erhältlich. Wenn Du es besonders individuell haben möchtest, hast Du sogar die Möglichkeit, personalisierte Einmalkameras mit Euren Namen und dem Hochzeitsdatum zu bestellen.

Eine weitere Möglichkeit, Einwegkameras für den eigenen Gebrauch und Anlass selbst besonders kreativ und persönlich zu gestalten, ist der Kauf von weißen Blanko-Einmalkameras. Diese lassen sich nach Lust und Laune eigenständig bemalen und beschreiben – Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Was Du beachten solltest: Oftmals liegt besonders bei individualisierbaren oder thematisch gestalteten Einwegkameras der Fokus eben vor allem auf dem Design. Darunter kann bisweilen die Qualität der Fotos leiden, denn viele Billiganbieter setzen hier eher auf die Optik als auf die Technik.

Bestimmte Designs werden oft nur von Nischenanbietern und nicht von qualitativ hochwertigen Marken wie Kodak oder Fujifilm hergestellt. Hierbei musst Du dann für Dich entscheiden, in welchem Bereich Du lieber Kompromisse eingehst.

Ein Kind macht ein Foto mit einer Einwegkamera im Hochzeitsdesign.

Einwegkameras sind in verschiedenen Designs erhältlich. Besonders beliebt sind dabei Hochzeitskameras, mit denen Groß und Klein an diesem wichtigen Tag Schnappschüsse machen können.

ISO-Wert

Der ISO-Wert gibt die Lichtempfindlichkeit des Films in der Einwegkamera an, also wie viel Licht die Einmalkamera benötigt. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Qualität der Fotos. Ein höherer ISO-Wert ist besonders bei dunklen Lichtverhältnissen hilfreich.

Bei digitalen und regulären Analogkameras kann man den ISO-Wert mit Blende und Belichtungszeit an die gegebenen Verhältnisse anpassen. Bei Einwegkameras sind diese Einstellungen allerdings nicht veränderbar. Daher solltest Du beim Kauf auch auf den jeweiligen ISO-Wert achten.

Die überwiegende Mehrheit der Einwegkameras hat standardmäßig einen ISO-Wert von 400 und damit bist Du in der Regel auch gut beraten. Es gibt auch ein paar Modelle mit ISO 800, die also eine höhere Lichtempfindlichkeit haben und etwas besser in dunklen Lichtverhältnisse performen.

Allerdings sind dadurch die Fotos nicht unbedingt allgemein von besserer Qualität, weil ein höherer ISO-Wert wiederum auch Auswirkungen auf Körnung und Schärfe haben kann. Aufpassen solltest Du bei ein paar schwarzen Schafen unter den Einmalkameras, die mit ISO 200 ausgestatten sind, weil dies meist unzureichend und nicht empfehlenswert ist.

Bedienung

Einwegkameras sind im Allgemeinen sehr leicht zu bedienen, dies ist einer ihrer größten Vorteile. Dennoch können Einmalkameras auch in diesem Bereich variieren. Wenn Dir ein möglichst einfacher Umgang besonders wichtig ist, solltest Du beim Kauf auf ein paar Dinge achten.

Einwegkameras haben natürlich keine digitale Anzeige, auf der Dein anvisiertes Motiv angezeigt wird. Stattdessen guckst Du ganz klassisch durch den Sucher, also das kleine Fenster am oberen Teil der Kamera, um Dein zu fotografierendes Objekt anzuvisieren.

Der Sucher kann dabei von Modell zu Modell unterschiedlich sein. Das Wichtigste ist dabei, darauf zu achten, dass beim Blick durch den Sucher das Bild nicht verzerrt oder verschwommen ist. Bei Markenprodukten ist dies in der Regel nicht der Fall, bei qualitativ nicht so guten Varianten kann dies aber durchaus vorkommen und sollte beachtet werden.

Auch das Filmtransportrad, das Du vor jedem neuen Foto drehen musst, um den Film zum nächsten Bild vorspulen, kann bei Einmalkameras unterschiedlich sein und die Einfachheit der Bedienung beeinflussen. Bei manchen Modellen läuft das Rad sehr schwerfällig bei anderen wiederum ganz leicht. Besonders wenn Kinder die Einwegkamera (mit)benutzen, kann das ein wichtiges Kriterium beim Kauf sein.

Spezialfunktionen

Unter den Einwegkameras gibt es einige Modelle, die eine spezielle zusätzliche Funktion haben. So sind die meisten Einmalkameras zwar sehr robust und unempfindlich, in der Regel aber nicht wasserdicht. Wenn Du aber gern beim Schwimmen, Schnorcheln oder Tauchen Deine Erlebnisse fotografisch festhalten möchtest, empfiehlt sich eine eigens dafür ausgelegte Einweg-Unterwasserkamera.

Diese Unterwasserkameras variieren wiederum in ihrer Robustheit, die Wasserdichte ist meist von drei über fünf bis in Ausnahmefällen sogar bei zehn oder fünfzehn Metern garantiert. Auch hier gilt: Je robuster sie sein soll, desto mehr Geld muss man in die Hand nehmen.

Aber selbst die robustesten Modelle sind immer noch sehr erschwinglich. Denn auch wenn es inzwischen für kleines Geld unterwassertaugliche Digitalkameras gibt, sind die Einwegkameras mit Unterwasserfunktion preislich immer noch deutlich günstiger und lohnen sich daher für Gelegenheitsknipser in der Regel mehr.

Was Dir beim Kauf einer Unterwasserkamera in der Einwegvariante unbedingt bewusst sein sollte: Du brauchst gute Bedingungen für gute Fotos – das gilt hier mehr noch als bei regulären Einmalkameras. Es handelt sich natürlich immer noch um ein sehr kostengünstiges Einmalprodukt, da darf man generell keine Wunder erwarten.

So findet sich auf den meisten Unterwasserkameras der Hinweis, nur bei klarem Wasser und ausreichend Sonnenlicht zu fotografieren. Dies solltest Du auch unbedingt beachten, dann kannst Du mit Deiner wasserdichten Einwegkamera ein paar tolle, feucht-fröhliche Fotos schießen.

Außerdem solltest Du Folgendes beachten: Grundsätzlich ist es natürlich möglich, mit der Unterwasserkamera auch an Land Fotos zu schießen. Allerdings haben Unterwasserkameras typischerweise keinen Blitz, was wiederum in Innenräumen oder bei nicht optimalen Lichtverhältnissen zu unscharfen Aufnahmen führt.

Ein Kind im Pool schaut in die Linse einer Unterwasserkamera.

Einige Einwegkameras sind sogar wasserdicht: Sie sind besonders toll, wenn man im Urlaub tolle Unterwasserfoto m Pool oder Meer schießen möchte.

Doch Wasserdichte ist nicht die einzige Spezialfunktion, die Einmalkameras haben können. Eine weitere beliebte Version sind Schwarz-Weiß-Einwegkameras. Wie der Name vermuten lässt, ist in diesen Kameras kein Farbfilm integriert, sondern ein Schwarzweißfilm. Damit bekommen Deine Fotos nochmal einen besonderen, minimalistischen Charakter und Retro-Charme, der sich gut für festliche Anlässe eignet.

Bei Einwegkameras lässt sich der Film naturgemäß nicht austauschen, Dir sollte also bewusst sein, dass wenn Du Dich für diese Variante entscheidest, wirklich alle Deine Fotos in diesem Stil sind.

Welche Marken stellen qualitative Einwegkameras her?

Wer auf der Suche nach Einwegkameras ist, wird auf eine Vielzahl an verschiedenen Anbietern stoßen – da kann die Auswahl schon mal überfordern. Wir stellen Dir hier ein paar Marken von, die sich im Bereich Einmalkameras besonders hervorgetan haben.

Kodak

Wohl keine andere Marke verbindet man so mit Fotografie wie Kodak. Und das aus gutem Grund. Es ist eins der ältesten, bekanntesten und größten Unternehmen der Branche. Und als Experte vor allem für analoge Fotografie steht es natürlich besonders im Bereich Einwegkameras für Qualität. Kodak-Einwegkameras schneiden in Tests durchweg mit Spitzennoten ab und es gibt ein umfangreiches Angebot an verschiedenen Modellen. Da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Fujifilm

Auch der weltweit bekannte japanische Konzern Fujifilm ist ein ausgewiesener Experte in Sachen Fotografie. Als solcher ist er natürlich auch bei Einwegkameras vorne mit dabei und schneidet in diversen Tests ebenfalls regelmäßig sehr gut ab. Wer zuverlässige Qualität sucht, ist mit Fujifilm in jedem Fall gut beraten. Der Technologie-Experte vertreibt verschiedene Modelle im Bereich Einmalkameras sowie sogar ein Unterwasserexemplar.

AgfaPhoto

Agfa ist ein ursprünglich deutsches Unternehmen und war jahrzehntelang bekannt als einer der größten Hersteller Europas im Bereich Fotografie. Sein Tochterunternehmen AgfaPhoto ist darin heute noch international tätig. Auch Einwegkameras von dieser Marke können in Tests überzeugen und stehen dabei besonders für ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Es gibt verschiedene Modelle inklusive einer wasserdichten Variante.

Ilford

Ilford ist ein britisches Unternehmen, das weltweit für die Herstellung von Schwarzweißfilmen und -fotopapieren bekannt ist. Dementsprechend sind von dieser Marke auch ausschließlich Einwegkameras mit Schwarzweißfilmen erhältlich. Diese sind von anderen Marken in der Regel nicht erhältlich. Wenn Du also speziell nach einer Schwarzweiß-Einwegkamera suchst, bist Du mit Ilford gut beraten. Auch in Tests schneiden Einmalkameras von Ilford gut ab.

Photo Porst

Photo Porst ist ein traditionsreiches deutsches Unternehmen, das inzwischen Teil der United Imaging Group, der nach eigenen Angaben größte Fotoverbund Europas, zu dem auch die bekannten Ringfoto-Fachgeschäfte gehören. Photo Porst kann im Bereich Einwegkameras vor allem mit einer großen Auswahl an verschiedenen Sets in unterschiedlichen Designs überzeugen.

Wo kann man eine Einwegkamera kaufen?

Auf der Suche nach einer Einwegkamera wirst Du an mehreren Orten fündig, ob im Einzelhandel, Fachhandel oder Onlineshops. Dabei hat jeder Ort seine Vor- und auch Nachteile. Hier kannst Du erfahren, wo Du Dich am besten umschauen solltest, um die für Dich passende Einmalkamera zu finden.

Einzelhandel

Der einfachste und schnellste Weg an eine Einmalkamera zu kommen, ist vermutlich der Gang in den Einzelhandel. Ob in der Drogerie oder im Discounter, dort wirst Du in der Regel auf jeden Fall fündig.

Vorteile vom EinzelhandelNachteile vom Einzelhandel
überall vor Ortgeringe Auswahl
direkte Verfügbarkeitvor allem Eigenmarken
günstige Produkte

Fachhandel

In der Regel wirst Du auch im Fachhandel, also Deinem örtlichen Fotogeschäft oder diversen Elektrofachhändlern, auf der Suche nach einer Einwegkamera fündig werden. Diese sind in den meisten Orten vorhanden, wenn auch nicht so allgegenwärtig wie Drogerien und Discounter.

Vorteile vom FachhandelNachteile vom Fachhandel
kompetente Beratungkleinere Auswahl
qualitative Markenproduktekann oft teurer sein

Onlineshops

Natürlich wirst Du vor allem in Onlineshops fündig, wenn Du auf der Suche nach einer Einwegkamera bist. Allen voran ist natürlich Amazon zu nennen, der als größter Online-Händler so einige Vorteile bietet.

Vorteile von OnlineshopsNachteile von Onlineshops
bequem von ZuhauseWartezeit durch Versand
riesige Auswahl
oft bessere Preise
Erfahrungen anderer Kund*innen

Wie viel kosten Einwegkameras?

Hier erfährst Du, was preislich auf Dich zukommt, wenn Du eine Einwegkamera kaufen möchtest. Verschiedene Modelle und Unterarten haben dabei natürlich auch verschiedene Preise.

Einwegkameras sind generell sehr preiswert, genau das macht sie ja unter anderem so attraktiv. Die günstigsten Einwegkameras sind meist die Outdoor-Modelle, weil diese keinen Blitz haben. Sie sind schon für um die fünf Euro zu haben.

Modelle mit Blitz fangen bei sechs bis sieben Euro an und sind am preiswertesten entweder von Drogerie-Eigenmarken zu erhalten oder als online als Teil eines Sets. Die Standardmodelle mit Blitz von qualitativ hochwertigen Marken wie Kodak oder Fujifilm liegen typischerweise im Bereich von acht bis elf Euro.

Auch Unterwassermodelle sind bereits für kleines Geld zu haben und sind in der Regel schon für acht Euro zu haben. Wenn mehr Wassertiefe möglich sein soll, kann der Preis auf bis zu fünfzehn Euro steigen. Schwarzweißkameras kosten ebenfalls typischerweise um die fünfzehn Euro.

In der Regel lohnt es sich, ruhig ein paar Euro mehr zu investieren und nicht zu den allergünstigsten No-name-Produkten zu greifen – dies spiegelt sich nämlich meistens in der Qualität wider.

Wissenswert: Bedenke immer, dass das Entwickeln der Fotos auch eine Gebühr kostet und berechne das bei Deinem Budget unbedingt mit ein.

Einwegkamera Test-Übersicht: Welche Einwegkameras sind die besten?

Verbrauchermagazine, die Produkte auf Herz und Nieren testen, können einem die Kaufauswahl oft sehr erleichtern. Zu Einwegkameras wurden aber bisher leider noch keine Tests durchgeführt. Wir aktualisieren diese Seite jedoch regelmäßig und sobald Tests gemacht werden, findest Du sie hier in der folgenden Tabelle:

TestmagazinEinwegkamera Test vorhanden?Veröffentlichungs-JahrKostenloser ZugangMehr erfahren
Stiftung WarentestNein
Öko TestNein
Konsument.atNein
Ktipp.chNein

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Einwegkameras

Hier findest Du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen, die Kund*innen in Bezug auf Einwegkameras typischerweise haben.

Können Einwegkameras ablaufen?

Ja! Denn in Einwegkameras in der Film nicht austauschbar und Filme haben nur eine gewisse Haltbarkeit. Die beträgt allerdings meist mehrere Jahre und oft sind die Kameras auch nach offiziellem Ablaufdatum noch völlig in Ordnung.

Wichtig ist, dass die Einwegkamera nicht über längere Zeit bei zu warmen Temperaturen gelagert wird, das verkürzt die Haltbarkeit des Films. Im Kühlschrank halten sich Einwegkameras dementsprechend länger und können so selbst nach 10-15 Jahren noch benutzt werden.

Wie gut sind die Fotos von Einwegkameras?

Die Qualität variiert natürlich je nach Produkt. In diesem Beitrag haben wir weiter oben bereits unsere Favoriten vorgestellt, die allesamt tolle Fotos produzieren. Dennoch solltest Du von einer Einwegkamera bitte keine Wunder erwarten. Um zufriedenstellende Fotos zu bekommen, solltest Du Dir der Grenzen der Einwegkamera bewusst sein und Deine Fotos auch dementsprechend schießen.

Achte am besten auf folgende Richtlinien: Einwegkameras sind weder für Nahaufnahmen gedacht, noch für Aufnahmen aus großer Entfernung. Hat Deine Einwegkamera keinen Blitz, solltest Du nur Fotos in sehr guten Lichtverhältnissen machen. Unterwasserkameras funktionieren nur in klarem Wasser. Wenn Du diese Dinge beachtest, kannst Du mit Deiner Einmalkamera ein paar tolle Erinnerungen festhalten.

Wie und wo entwickelt man eine Einwegkamera?

Du kannst Deine Einwegkamera grundsätzlich in jeder Drogerie entwickeln lassen. In der Fotoabteilung gibt es meist einen Stand und Umschläge, in die Du die ganze Kamera legst – bitte niemals versuchen, den Film selbst zu entnehmen, denn das zerstört den Film und Deine Fotos! Auf dem Umschlag kannst Du ankreuzen, welches Fotopapier Du haben möchtest und welches Format Dir am liebsten ist.

In der Regel dauert es wenige Werktage, bis Deine Fotos fertig. Die Kosten für die Entwicklung variieren je nach Format, Fotopapier und gewählten Zusatzoptionen, betragen aber normalerweise nicht mehr als ein paar Euro. Du hast natürlich auch die Möglichkeit, Deine Einwegkamera im örtlichen Fotogeschäft entwickeln zu lassen. Dies kann allerdings oftmals teurer werden als in Drogerieketten, die günstigere Preise anbieten können.

Wie empfehlenswert ist die Paradies Einwegkamera von dm?

Es ist natürlich verlockend, für seine Einwegkamera einfach nur schnell in den nächsten dm Drogeriemarkt zu spazieren und das günstige Eigenmarkenprodukt ohne Versand oder Wartezeit sofort mitnehmen zu können. Und der Preis mag zwar unschlagbar sein, das Produkt selbst aber leider nicht.

So hat die Paradies Einwegkamera zahlreiche negative Bewertungen und viele Kund*innen berichten davon, dass nach dem Entwickeln ein Großteil der aufgenommenen Fotos fehlten.

Um Dir diesen unnötigen Ärger zu ersparen, solltest Du also vielleicht lieber auf eins von den zuverlässigen und qualitativen Modellen zurückgreifen, von denen wir weiter oben einige vorgestellt haben. Wenn Du eine besonders günstige Einwegkamera suchst, dann ist beispielsweise die Fujifilm etwas für Dich sein.

Wie lange hält der belichtete Film einer Einwegkamera?

Wenn der Film Deiner Einwegkamera voll ist, solltest Du die Fotos unbedingt zeitnah entwickeln lassen. Der belichtete Film hat eine deutlich geringere Haltbarkeit als der unbelichtete. Am besten solltest Du die Fotos innerhalb von 4 Wochen entwickeln lassen. Da Du ja aber wahrscheinlich sowieso gespannt auf Deine Bilder bist, sollte das kein Problem sein.

Kann man die Fotos auch digitalisieren lassen?

Ja, Du kannst die Fotos von Deiner Einwegkamera auch digital erhalten. Wenn Du die Kamera in der Drogerie zum Entwickeln abgibst, kannst Du die entsprechende Option ankreuzen. Dann erhältst Du Deine Fotos auch als Dateien auf CD. Dieser Service kostet aber natürlich ein paar zusätzliche Euro.

Kann man den Film wechseln und die Einwegkamera mehrmals benutzen?

Theoretisch kannst Du den Film Deiner Einwegkamera rausnehmen und selbst wechseln, wenn Du etwas Geschick mitbringst. Anleitungen dazu findest Du auf YouTube. Dies ist allerdings riskant, weil Einwegkameras dafür natürlich nicht gemacht sind und sich nicht so leicht öffnen lassen.

Auch die Batterie gefährdest Du mit der Aktion eventuell. Wenn Du das Ganze nicht vorsichtig durchführst, riskierst Du außerdem Deine Fotos zu zerstören. Für technische Laien ist dies also eher nicht empfehlenswert. Wenn Du regelmäßig analog fotografieren möchtest, lohnt sich außerdem eher der Kauf einer regulären Analogkamera, die für den mehrmaligen Gebrauch gedacht ist, mehr Funktionen hat und das Filmwechseln leicht macht.

Können die Scanner am Flughafen Einwegkameras beschädigen?

Tatsächlich können unbelichtete Filme in Flughafen-Scanner durch die Röntgenstrahlen rein theoretisch belichtet und damit zerstört werden. Deswegen machen sich Menschen oft Sorgen um ihre Einwegkameras, die sie mit in den Urlaub nehmen wollen. Diese Sorge ist aber in der Regel unbegründet! Denn diese Gefahr besteht vor allem bei manchen regulären Analogkamera.

Bei Einwegkameras mit Lichtempfindlichkeit bis zu ISO 800 – und kein Modell hat einen höheren Wert – stellt das Scannen normalerweise keine Gefahr da. Kritisch wird es erst, wenn die Kamera mehrere Male gescannt wird, was in der Regel natürlich nicht der Fall ist.

Willst Du auf Nummer sicher gehen, empfiehlt es sich, die Einwegkamera ins Handgepäck zu tun, da dort die Strahlenbelastung geringer ist. Zusätzlich kannst Du auch die Sicherheitskontrolleur*innen bitte, die Kamera manuell zu kontrollieren. So passiert Deinem Urlaubsbegleiter garantiert nichts.

Weiterführende Quellen

  • Wenn Du Dich für Analogfotografie interessierst und mehr darüber wissen möchtest, klick hier: Mehr erfahren
  • Hier findest Du mehr Informationen über Einwegkameras inklusive Tipps, wie man damit gute Fotos macht: Mehr erfahren
  • Wenn Du (auf eigene Gefahr!) wissen willst, wie man den Film einer Einwegkamera wechselt: Mehr erfahren

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