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E-Scooter: Test, Vergleich und Kaufratgeber

E-Scooter im Test, wie du die richtige Kaufentscheidung triffst

Elektro-Scooter sind in Deutschland ein großer Schritt in Richtung Elektromobilität. Mittlerweile sind sie in jeder Großstadt zu sehen – ob über Sharing-Anbieter oder private Elektro-Tretroller. Doch für wen eignen sich Roller besonders? Wo darfst Du mit ihnen fahren? Worauf solltest Du beim Kauf achten und was musst Du sonst noch wissen, um sicher am Straßenverkehr teilnehmen zu können? Diese Fragen und mehr beantworten wir Dir in unserem E-Scooter Test.

Unsere Favoriten

Der beste E-Scooter für große Reichweiten: Segway-Ninebot MAX G30D auf Amazon
“Reichweite von bis zu ca. 65 km.”

Der beste E-Scooter in seiner Preisklasse: Xiaomi Mi Electric Scooter auf Amazon
“Duales Bremssystem mit Bremsenergie-Rückgewinnung.”

Der beste E-Scooter mit austauschbarem Akku:
“Der Lithium-Ionen-Akku ist herausnehmbar und kann auch außerhalb des Scooters innerhalb von 3-4 Stunden vollständig geladen werden.”

Der beste -Scooter Made in Germany: Metz Moover auf Amazon
“Display mit Anzeige von Geschwindigkeit, Akku-Ladestand und Tages-Km-Stand.”

Der beste E-Scooter mit exklusivem Fahrerlebnis: Egret-Ten V4 auf Amazon
“800 Watt Motorleistung sorgen für einen schnellen Start an der Ampel”

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • E-Scooter sind kompakt, schnell und praktisch.
  • Um am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen, brauchst Du eine Straßenzulassung sowie eine KFZ-Haftpflichtversicherung.
  • Mit einer durchschnittlichen Reichweite von 20 – 40 km, sind sie für kurze Strecken gedacht.  Sie eignen sich besonders für die letzte Meile.
  • Sie stellen ein umweltfreundlicheres Fortbewegungsmittel dar, wenn sie Fahrten mit dem Auto ersetzen.

Die besten E-Scooter: Favoriten der Redaktion

Wir haben uns die Bestseller unter den elektronischen Rollern genau angeguckt und möchten Dir nun unsere Favoriten (ausschließlich mit Straßenzulassung!) vorstellen.

Segway-Ninebot MAX G30D – Für Reichweiten von bis zu 65 km

Was uns gefällt:

  • komfortable und sichere 10″ Luftreifen
  • Intelligentes Batterie-Managementsystem um Reichweite zu erhöhen und Strom zu sparen
  • Sehr gute Verarbeitung und elegantes Design in schwarz-matt
  • Zweifaches Bremssystem mit Trommelbremse und elektronischer Bremse
  • Kommt mit Kennzeichenhalterung, Seitenständer und Boardcomputer mit Farbdisplay
Was uns nicht gefällt:

  • Reparaturen können länger ausfallen

Redaktionelle Einschätzung

Der E-Flitzer von Segway ist ein hochwertiger und langlebiger Elektro-Tretroller. Preislich ist er zwischen  der Mittel- und Oberklasse anzusiedeln. Bis zu 65 km Fahrspaß sind mit dem Flitzer möglich, bis der der Scooter wieder aufgeladen werden muss. In 6 Stunden ist der leere Akku wieder komplett aufgeladen. Das ist eine vergleichsweise lange Ladezeit, so wird jedoch ein sicheres Laden ohne Überhitzungsgefahr gewährleistet.

Der KickScooter ist mit 10″ Luftreifen ausgestattet, die Dir ein sanftes und gleichzeitig sicheres Fahrerlebnis bieten. Um einen relativ kurzen Bremsweg zu erreichen (1,5 m bis 2 m bei voller Geschwindigkeit) hat der Hersteller zwei verschiedene Bremstypen installiert: vorne eine Trommelbremse und hinten eine elektronische Bremse. Zusätzlich wird beim kinetischen Bremsvorgang Energie gewonnen, die in den Akku fließt und die Laufzeit verlängert.

Über das LED-Farb-Display des Boardcomputer lassen sich drei Fahrtmodi auswählen (Standard, Eco und Sport). Die Tempomatfunktion entlastet außerdem den Daumen beim Fahren. Das breite Trittbrett sorgt zudem für einen bequemen Stand. Allerdings ist der Max G30D mit fast 20 kg Eigengewicht wahrlich kein Leichtgewicht. Andererseits gibt das Gewicht den Fahrern ein Gefühl von Sicherhheit und Stabilität. Die maximale Traglast liegt hier bei 100 kg.

Maximale Reichweite: 65 km | Akkuenergie: 551 W | im Lieferumfang enthalten: Kennzeichenhalterung, Seitenständer und Boardcomputer mit Farbdisplay | Maximale Traglast: 100 kg

Xiaomi Mi Electric Scooter – Der Gewinner in seiner Preisklasse

Was uns gefällt:

  • Leichtgewicht: mit nur 12 kg Gesamtgewicht ist er einfach zu transportieren
  • Bremssystem mit Energierückgewinnung um die Reichweite zu verlängern
  • 8,5″ Luftreifen für einen höheren Fahrkomfort
  • Drei Geschwindigkeitsmodi, die sich bequem mit nur einer Taste wählen oder ändern lassen
  • in nur drei Sekunden zusammengeklappt
Was uns nicht gefällt:

Wir konnten keine negativen Punkte finden.

Redaktionelle Einschätzung

Xiaomi hat mit seinem E-Scooter ein Produkt auf den Markt gebracht, dass vor allem durch sein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Der Roller gehört zur unteren Preisklasse, doch seine Verarbeitung, Leistung und Ausstattung lassen keinen Wunsch offen. Der Xiaomi schafft eine Reichweite von bis zu 30 km. Dank den 8,5″ Luftreifen genießt Du ein komfortables Fahrgefühl auch auf unebenem Boden. Ein Ersatzreifen wird praktischerweise auch gleich mitgeliefert. Zudem ist der E-Scooter leicht (12,5 kg) und  lässt sich leicht zusammenklappen.

Durch das zweifache Bremssystem hast Du stets einen kurzen Bremsweg. Außerdem hat Xiaomi ein kinetisches Bremssystem installiert, das die Reichweite des Akkus zusätzlich verlängert. Mit dem extra hellen, nicht blendenden Front-Scheinwerfer bist Du auch nachts sicher unterwegs. Weitere Reflektoren sind vorne, seitlich und hinten angebracht. Steuern lässt sich der Xiaomi-Scooter übrigens intuitiv mit nur einer Taste. Das Display zweigt drei Geschwindigkeitsmodi, Fahrdaten und den Verriegelungs-status an. Über die “Mi Home” App kannst Du den Xiaomi nämlich auf- und abschließen. Die maximale Tragkraft beträgt übrigens 100 kg.

Maximale Reichweite: 30 km | Akkuleistung: 275 W | Maximale Traglast: 100 kg

Scoot One E-Scooter E7 – Der Praktische mit austauschbarem Akku

Was uns gefällt:

  • Herausnehmbarer Akku, der in der Lenkstange integriert ist
  • Akku lässt sich in 3 bis 4 Stunden vollständig aufladen
  • Geringes Eigengewicht von 13,7 kg
  • Starke Bremsleistung dank 3-Wege-Bremssystem
  • Hersteller hat alle Ersatzteile in Hagen vorrätig und bietet auch Wartungen an
  • Feature für Diebstahlschutz: Öse an Lenkstange für Fahrradschlösser
Was uns nicht gefällt:

Wir konnten keine negativen Punkte finden.

Redaktionelle Einschätzung

Der Velo E7 ist ein robuster Klapproller, der optimal für den Alltag geeignet ist. Er liegt im mittleren Preissegment und überzeugt mit durchweg guter Leistung. Das absolute Highlight des E7 ist sicherlich der herausnehmbare Akku, der in der Haltstange montiert ist. Auf diese Art musst Du nicht gleich den ganzen Roller zum Laden die Wohnung schleppen. Aufgeladen ist der Akku praktischerweise in 3 bis 4 Stunden. Die Reichweite des E7 liegt laut Herstellerangaben bei 15 bis 20 km. Einen Ersatzakku sowie alle Ersatzteile für den E7 kann man direkt beim Hersteller in Hagen bestellen. Neben einem tollen Kundenservice bietet Scoot One auch die Wartung der E-Roller an.

Das 3-Wege-Bremssystem garantiert Dir immer einen kurzen Bremsweg. Der Hersteller empfiehlt aufgrund der starken Bremsleistung, das Bremsen vor dem ersten Fahren im öffentlichen Verkehr erst mal zu üben. Weitere Pluspunkte zum Thema Sicherheit bieten das helle LED-Frontlicht, das zuschaltbare Rücklicht sowie eine an der Lenkstange angebrachte Öse für den Diebstahlschutz. An diese lässt sich problemlos ein Fahrradschloss befestigen. Der E-Scooter von One Scoot kommt mit 8,5″ schlauchlosen Luftreifen daher, die den Roller während der Fahrt gut abfedern. Auch praktisch ist die Nummernschild-Halterung am Rückrad. Zusammengeklappt passt der E-Scooter auch ohne weiteres unter den Sitz von öffentlichen Verkehrsmitteln. Weiterhin werden die stabile Verarbeitung und das LED Display gelobt, das Geschwindigkeit und Akkustand anzeigt. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 120 kg.

Maximale Reichweite: 20 km | Akkuleistung: 350 W | Maximale Traglast: 120 kg

Metz Moover – Starke Leistung Made in Germany

Was uns gefällt:

  • Starker Motor mit 500 W Peakleistung und Hinterradantrieb
  • Große 12″ Luftreifen für angenehmes Fahren auch auf unebenem Untergrund
  • Hochwertige Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrad
  • LED-Frontleuchte mit Tagfahrlichtfunktion
Was uns nicht gefällt:

Wir konnten keine negativen Punkte finden.

Redaktionelle Einschätzung

Bei dem Moover haben ein Modell, das preislich auf jeden Fall in der oberen Liga spielt. Seine Verarbeitung, Ausstattung und Motor sowie Akku- Leistung rechtfertigen die doch relativ hohen Anschaffungskosten für den E-Scooter “made in Germany”. Was zunächst auffällt, sind die wesentlich größeren Reifen des Moovers. Die 12″ Luftreifen bieten dir ein Fahrgefühl der Extraklasse. Allerdings ist er dadurch im zusammengeklappten Zustand recht sperrig zu transportieren. Das große Trittbrett und die Scheibenbremsen sorgen weiterhin für maximale Sicherheit. Nach nur 1,75 m kommt der E-Roller von Metz zum Stehen.

Auf Höchstgeschwindigkeit beschleunigst Du in nur 5 Sekunden. Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 210 Wh und erreicht dadurch Reichweiten von 15 bis 25 km. Auch leichte Steigungen meistert der Flitzer, ohne an Geschwindigkeit zu verlieren. Zu beachten ist, dass das zulässige Gesamtgewicht 110 kg beträgt. Zieht man das Eigengewicht von 16 kg ab, ist der Moover nur für Fahrer bis 94 kg empfehlenswert. Es gibt jedoch eine “Plus” Version des Metz Mooveres, die ein Gesamtgewicht von 130 kg zulässt.

Maximale Reichweite: 25 km | Akkuleistung: 550 W | Maximale Traglast: 130 kg | Farben: in schwarz, grau und rot erhältlich

Egret-Ten V4 – Für ein exklusives Fahrerlebnis

Was uns gefällt:

  • Starke Reichweite von max. 40 km
  • Schnelle Ladezeiten: 70 % in nur zwei Stunden geladen
  • Top Motorleistung:  500 W Dauerleistung sorgen für Beschleunigung in Rekordzeit
  • 10″ Luftbereifung für ein komfortables Fahrerlebnis
  • Sichere Scheibenbremsen jeweils an Vorder- und Hinterrad
  • Gashebel mit dem Zeigefinger zu bedienen
Was uns nicht gefällt:

Wir konnten keine negativen Punkte finden.

Redaktionelle Einschätzung

Ein weiteres Premium-Modell, das wir euch empfehlen möchten, ist der V4 von Egret. Er vereint elegantes Design mit wirklich tollem Fahrverhalten. Beim Fahren wackelt und ruckelt nichts. Eine Tatsache, die eine lange Lebensdauer des Rollers vermuten. Das Fahrgefühl wird auch durch die 10″ Zoll Luftreifen unterstützt, die jeglichen Widerstand sehr gut abfedern. Egret hat in diesem E-Scooter Scheibenbremsen verbaut: vorne eine mechanische und hinten eine hydraulische. Bei der Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h beträgt der Bremsweg weniger als zwei Meter. In Verbindung mit dem 461 Wh Akku kommt der Flitzer auf eine Reichweite von stolzen 42 km.

Aufladen lässt sich der Akku auch in kürzester Zeit. In nur 2 Stunden ist er zu 70 % geladen. Die vollständige Aufladung ist nach ca. 6 Stunden erreicht. Dank des 500 W Motors ist Dir ein schneller Start an der Ampel sicher. Zur Ausstattung des V4 gehört auch eine Öse, um den E-Scooter mit einem Fahrradschloss gegen Diebstahl zu sichern. Das Display zeigt die Geschwindigkeit und den Btteriestatus an. Ein weiteres Argument, das für den V4 spricht, ist, dass sich die Geschwindigkeit sehr genau regulieren lässt. Das Eigengewicht des V4 ist mit 17 kg recht schwer und somit weniger geeignet für zierliche Personen. Die maximal zulässige Traglast des V4 liegt bei 100 kg.

Maximale Reichweite: 40 km | Akkuleistung: 500 W | Maximale Traglast: 100 kg

Kaufratgeber für E-Scooter

In diesem Teil möchten wir Dich ausführlich über E-Scooter informieren. Worauf Du beim Kauf achten solltest, wenn Du sicher und legal auf Deutschlands Straßen fahren möchtest, und welche rechtlichen Bestimmungen für E-Scooter Fahrer herrschen, erfährst Du hier.

Was ist ein E-Scooter?

Ein E-Scooter ist elektronisch betriebener Tretroller. Er gehört zur Gruppe der Kleinstfahrzeuge und dient der Beförderung von Privatpersonen. Das Besondere an ihm ist, dass er kompakt und leicht zu transportieren ist. Die Elektroflitzer sind besonders für Kurzstrecken gedacht und eignen sich somit vor allem für den Stadtverkehr auf der letzten Meile, z. B. von der Haltestelle bis zur Arbeit oder zur Uni.

Wie funktioniert ein E-Scooter?

Um einen E-Scooter in Gang zu bringen, stellt man sich mit einem Fuß auf das Trittbrett und schiebt den Roller mit dem anderen Fuß an, bis der Elektro-Motor sich dazuschaltet und übernimmt. Dies dauert in der Regel wenige Sekunden und man kann ab dann entspannt mit beiden Füßen auf dem Trittbrett durch die Gegend fahren. Um die Geschwindigkeit zu regulieren und Gas zu geben wird der Hebel am Lenker gedrückt. Zum Bremsen wird entweder die mechanische Bremse auf dem Rückrad benutzt oder die elektronische Bremse, die am Griff befestigt ist.

Für wen sind E-Scooter geeignet?

Die Elektrokleinstfahrzeuge richten sich an ein breites Spektrum von Nutzern.

  • Vor allem für Pendler, deren Arbeitsweg nur wenige Kilometer lang ist, sind die Elektro-Scooter von Vorteil.
  • Auch für Nachtfahrten, wenn kein Bus oder keine Bahn mehr fährt, erweisen sich die kleinen Flitzer als äußert nützlich. Nach einer langen Party-Nacht mit Alkoholkonsum, solltest Du jedoch nicht zum E-Roller greifen. Bedenke, dass für E-Sooter dieselben Promille-Grenzewerte herrschen wie für Autofahrer.
  • Kurze Strecken zum Einkaufen bspw. lassen sich mit einem Elektro-Roller super erledigen.
E-Scooter in der Stadt im Test

Flink, hip und praktisch. Sind E-Scooter das neue Fortbewegungsmittel in den Großstädten?

Kaufkriterien

Du möchtest Dir nun einen E-Scooter kaufen, weißt aber nicht so recht, worauf Du achten sollst? Kein Problem! Die folgenden Kriterien erleichtern Dir die Entscheidung.

Reichweite

Die Reichweite beschreibt die Distanz, die der Roller mit voll geladenem Akku maximal zurücklegen kann. Natürlich hängt die Reichweite von mehreren Faktoren ab wie z. B. dem Fahrergewicht, den Straßenbedingungen und der Fahrweise. Im Durchschnitt sollte ein E-Scooter aber 20 bis 40 km mit einer Akkuladung schaffen.

Typenschild

Am Typenschild erkennst Du einfach und schnell, ob ein Roller für die deutschen Straßen zugelassen ist. Das Typenschild bedeutet, dass der Roller alle Kriterien für eine Straßenzulassung erfüllt und dass Du ihn bedenkenlos kaufen kannst. Ist kein Typenschild vorhanden, hat der Elektro Tretroller keine Straßenzulassung und Du solltest von einem Kauf eher absehen.

Austauschbarer Akku

Um die Umwelt und natürlich auch Deinen Geldbeutel zu schonen, ist es praktisch, wenn sich die Batterien des Akkus austauschen lassen, sollten sie nicht mehr funktionieren. Außerdem hat das Umweltbundesamt ein paar Tipps zusammengestellt, wie Du die Lebensdauer Deines Akkus verlängern kannst. Die Tipps des Umweltbundesamtes findest Du hier.

Reifengröße und -art

Grundsätzlich gilt, je größer der Reifen, desto größer der Fahrkomfort. Des Weiteren kannst Du zwischen Vollgummi-Reifen und Luftreifen wählen. Luftreifen sorgen für eine größere Federung und tragen somit auch zu einem erhöhten Fahrkomfort bei. Allerdings sind diese auch wartungsanfälliger. Ein Problem, das Du bei Vollgummi-Reifen nicht hast.

Bremsen

Der Gesetzgeber schreibt zwei voneinander unabhängige Bremsen vor. Was für Bremsen das sein müssen, ist allerdings nicht vorgegeben. Die komfortabelsten sind wohl die hydraulischen Bremsen. Diese ermöglichen einen fließenderen und sanfteren Bremsweg als beispielsweise Scheiben- oder Trommelbremsen. Egal für welche Bremsen Du Dich entscheidest – gute Bremsen sind unabdingbar um Unfälle zu vermeiden.

Wo kann man E-Scooter kaufen?

Die größte Auswahl an Elektro-Rollern findest Du sicherlich im Netz. Hier habe ich eine Liste von Onlineshops, in denen Du E-Scooter kaufen kannst:

  • Amazon
  • Media Markt
  • Saturn
  • Real
  • Conrad.de
  • Escootershop.de

Im stationären Handel kannst Du E-Roller unter anderem in folgenden Geschäften kaufen. Der Vorteil hier ist natürlich die Beratung und die Tatsache, dass Du Dir die Roller vorher angucken und probe fahren kannst.

  • Fahrradläden
  • E-Scooter Fachhändler in Deiner Stadt oder Umgebung

Wie viel kostet ein E-Scooter?

Die Preisspanne für Elektro-Scooter ist relativ breit. Die Preise für Modelle mit Straßenzulassung beginnen je nach Händler bei ca. 400 €. Für die teuersten Premium-Modelle kann man schon mal bis zu 3.000 € zahlen. Die Kosten für einen E-Scooter belaufen sich allerdings nicht nur auf den Anschaffungspreis. Es fallen weitere regelmäßige Kosten an. Eine Übersicht aller fixen und möglichen Kosten findest Du in der nachstehenden Tabelle.

KostenartKostenhäufigkeit
Anschaffungspreis für E-Scootereinmalig
(freiwillige) Investitionen in den Schutz Deines E-Scooters; z. B. Schloss oder Alarmanlageeinmalig
(freiwillige) Investitionen in Schutzbekleidung für Dich, z. B. Helmeinmalig
KFZ-Haftpflichtversicherungjährlich
Energie-Kosten für das Aufladen (Abrechnung durch Deinen Stromanbieter)monatlich
Reparaturkosten, Anschaffung von Ersatzteilennach Bedarf

Zubehör für Deinen E-Scooter

Je nach Modell und persönlichem Vorhaben, kann es sein, dass der elektronische Roller zusätzlicher Ausstattung bedarf. Dieses Zubehör kannst Du leicht online oder im entsprechenden Fachhandel für Elektromobilität kaufen.

Schutzkleidung

Deine Sicherheit sollte immer an oberster Stelle stehen. Vor allem zu Anfang unterschätzen unerfahrene Fahrer die Power der kleinen Flitzer. Auch steile Kurven sind eine häufige Unfallursache bei E-Scooter Fahrern. Investiere deshalb in Schutzausrüstung wie einen Helm und eventuell Schoner für Knie und Handgelenke.

Schloss

Um Dein neues Gefährt bestmöglich vor Enteignung zu schützen, empfehlen wir Dir auf jeden Fall ein Schloss zu kaufen. Mehr hierzu unter dem Punkt “Wie schütze ich meinen E-Scooter vor Diebstahl?”.

Transporttasche

Gerade, wenn Du Deinen Roller für die letzte Meile nutzt und in Bus und Bahn transportierst und ihn später am Arbeitsplatz abstellen willst, haben sich Transporttaschen für E-Scooter als äußerst hilfreich erwiesen. Der Roller lässt sich so nicht nur leicht transportieren, er wird auch vor äußeren Umständen wie zum Beispiel Regen geschützt. Zudem eignet sich die Scooter-Tasche auch zum Lagern Deines E-Tretrollers, wenn Du weißt, dass Du ihn eine Zeit lang nicht mehr nutzen wirst.

Zusätzliches Licht

Standardmäßig müssen elektronische Tretroller zwar mit zwei Leuchten ausgestattet sein, jedoch kann es sein, dass die Beleuchtung gerade bei günstigeren Modellen eher schwach ausfällt. Erhöhe Deine Sicherheit, indem zu zusätzliche Beleuchtung anbringst. So gehst Du sicher, von anderen Verkehrsteilnehmern stets erkannt zu werden. LED-Seitenstreifen erhöhen nicht nur Deine Sichtbarkeit, sie sorgen auch für ein optisches Highlight.

Ersatzakku

Bei einigen Modellen lassen sich die Akkus austauschen. Du kannst Dir in diesem Fall einen Ersatzakku zulegen. Das hat zum einen den Vorteil, dass Du nicht stehen bleibst, wenn Dir der Saft des ersten Akkus ausgeht. Zum anderen, musst Du nicht gleich einen neuen Roller kaufen, wenn der erste Akku nicht mehr funktionsfähig ist.

Vorteile von E-Scootern

Die E-Scooter haben nicht ohne Grund an Beliebtheit und gesellschaftlicher Anerkennung gewonnen. Folgend habe ich ein paar Vorteile der E-Scooter für Dich zusammengetragen.

  • Gemütlich: E-Scooter sind im Gegensatz zu Fahrrädern oder manuellen Tret-Rollern sehr komfortabel. Ohne sich anstrengen zu müssen, gelangt man flink von A nach B.
  • Spaßig: Elektro-Roller machen einfach Spaß. Das Gefühl von Freiheit und Mobilität hat schon einige Skeptiker überzeugt. Eine neue Stadt mit den flinken Flitzern zu erkunden macht gleich doppelt so viel Spaß.
  • Platzsparend: Die E-Scooter nehmen im Vergleich zu anderen öffentlichen Verkehrsmitteln den wenigsten Platz ein. Zudem sind sie mit ca. 10 kg Gewicht auch noch leicht zu transportieren.
  • Geräuscharm: Durch den elektrischen Motor sind E-Scooter nahezu geräuschlos- was vor allem die Bewohner von Großstädten erfreuen dürfte.
  • Flexibel: Sharing E-Scooter stehen mittlerweile in fast jeder deutschen (und auch europäischen) Großstadt. Mit einer App kannst Du die Roller schnell freischalten, losfahren und dort abstellen, wo Du Deine Fahrt beenden möchtest.
  • Praktisch: Bus und Bahn fahren nachts nicht mehr? Kein Problem! Mit den E-Rollern bietet sich Dir eine günstige und schnelle Alternative auch außerhalb der regulären Fahrtzeiten nach Hause zu kommen.

Nachteile von E-Scootern

So praktisch E-Scooter auch sind, stehen sie auch viel in der Kritik. Folgend nenne ich Dir die Gründe weshalb.

  • Umweltschädlich: Ja, E-Scooter haben ein sehr grünes Image. Jedoch stehen sie aktuell gerade auch in der Kritik nicht nachhaltig zu sein. Ausführlichere Informationen findest Du unter dem Punkt “Sind E-Scooter nachhaltig?”.
  • Störend: Leider halten sich die Nutzer nicht immer an die Vorgaben, was das Abstellen der Roller angeht. Oftmals werden die Roller vor Eingängen, mitten auf den Geh- oder Fahrradwegen abgestellt oder hingelegt und belästigen so Fußgänger und Fahrradfahrer.
  • Kurzlebig: Die Lebensdauer von Sharing E-Scootern liegt zwischen 29 Tagen und drei Monaten. Einige Anbieter geben mittlerweile auch eine Lebensdauer von einem Jahr für ihre Verleih-Roller an. Fest steht, dass je länger ein E-Scooter hält, umso besser die CO2-Bilanz. Für private E-Scooter gibt es noch keine bestätigen Zahlen.
  • Hohe Unfallgefahr: Kleine Reifen, schmales Trittbrett und ein schmaler Lenker suggerieren Dir vielleicht schon, dass E-Scooter nicht die sichersten Transportmittel sind. Viele Fahrer unterschätzen die Kraft, die dieser kleine Roller aufbringen kann. Auf unebenem Boden zu fahren oder um die Ecke fahren stellt sich als nicht zu unterschätzende Unfall-Ursache heraus. Dadurch dass keine Helmpflicht besteht, ist das Risiko für Kopfverletzungen dementsprechend hoch.
  • Behinderung des Verkehrsflusses: E-Scooter dürfen auf Fahrradwegen fahren, wenn jedoch keine gegeben sind, dürfen sie auf normale Verkehrsstraßen ausweichen. Sie sind aber wesentlich langsamer als Fahrräder und Autos und verlangsamen so den Straßenverkehr.
Die Gefahren eines E-Scooters im Test

Achtlos abgestellt, hingeworfen oder weggeworfen. So tragen die E-Scooter leider nicht zu einer nachhaltigen Verkehrswende bei.

Alles rechtens: legal und sicher mit E-Scootern fahren

Wer am Straßenverkehr teilnehmen möchte, muss sich an bestimmte Regeln halten. Diese dienen unter anderem dazu, die Sicherheit für alle Teilnehmer zu erhöhen und gleichzeitig das Unfallrisiko zu senken. Die gesetzlichen Grundlagen bilden die Straßenverkehrsordnung (StVO) und die Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge (eKFV).

In diesem Video werden die wichtigsten Regeln und Bestimmungen zu dem Fahren mit den Elektro-Scootern kurz und knapp erklärt.

E-Scooter: Brauche ich eine Zulassung?

Ja, E-Scooter gelten als Kraftfahrzeug und brauchen somit eine Straßenzulassung. Diese muss in Form einer gültigen Betriebserlaubnis vorliegen. Hersteller erhalten eine allgemeine Betriebserlaubnis (kurz: ABE) auf Anfrage von Kraftfahrtbundesamt (KBA) und natürlich nur, wenn sie die gesetzlichen und technischen Voraussetzungen erfüllen. Wenn keine gültige Betriebserlaubnis vorliegt, dürfen die Elektro-Tretroller ausschließlich auf privatem Gelände gefahren werden.

Kriterien für die Straßenzulassung von Elektro-Scootern

Folgende Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein E-Scooter eine Straßenzulassung erhält:

  • eine Lenk- oder Haltestange muss vorhanden sein
  • es müssen zwei voneinander unabhängige Bremsen montiert sein
  • Höchstgeschwindigkeit darf 20 km/h nicht überschreiten
  • es muss eine gut hörbare Klingel am Roller installiert sein
  • die Motorleistung darf maximal 500 Watt betragen
  • sowohl vorne als auch hinten muss ein Licht installiert sein

Wo darf man mit E-Scootern fahren?

Grundsätzlich soll man mit den Elektro-Tretrollern auf Radverkehrsflächen fahren. Also auf Fahrradwegen, Radfahrstreifen und Fahrradstraßen. Wenn keine der genannten Wege vorhanden sind, darf man auf die Straßen-Fahrbahn ausweichen und außerorts auch auf dem Seitenstreifen fahren. Verboten ist es, in Fußgängerzonen oder in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung zu fahren.

Zugelassene Höchstgeschwindigkeit für E-Scooter

Gemäß der Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge dürfen die Elektroflitzer eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h nicht überschreiten. E-Scooter, mit einer Fahrleistung von mehr als 20 km/h erhalten grundsätzlich keine Zulassung.

Besteht eine Führerschein-Pflicht für E-Scooter?

Nein, für einen E-Scooter brauchst Du keinen Führerschein, noch musst Du einen Kurs o. ä. absolvieren. Trotzdem ist es empfehlenswert vorher in einer ruhigen Gegend zu üben, um so ein Gefühl für Deinen Elektro-Roller zu bekommen und somit weder Dich noch andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.

Gibt es eine Helmpflicht für E-Scooter?

Nein, eine Helmpflicht besteht für Elektro-Tretroller laut Gesetzgeber nicht. Ein Helm ist aber auf jeden Fall empfehlenswert! Eine in den USA durchgeführte Studie  zeigt, dass sich E-Scooter doppelt so oft am Kopf verletzen als Fahrradfahrer. Hier  findest Du unseren Ratgeber zu Fahrradhelmen sowie einige sehr gute Modelle, die Du für Deine E-Scooter Fahrt in Betracht ziehen kannst.

E-Scooter: Ab wie viel Jahren ist es erlaubt?

Hier ist zwischen Sharing E-Scootern und privat genutzten E-Scootern zu unterscheiden.

  • Anbieter von Sharing Anbietern wie zum Beispiel Lime, Circ, Tier und Voi, legen ein Mindestalter von 18 Jahren fest.
  • Für das Fahren von privaten Elektro-Scootern muss man mindestens 14 Jahre alt sein. Es gibt auch E-Scooter, die bereits ab 12 Jahren gefahren werden dürfen. Diese fahren mit einer Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h.

Alkohol und E-Scooter?

Für E-Scooter gelten dieselben Promille-Grenzwerte wie für das Autofahren. Konkret heißt das:

  • 0,0 Promille bei Fahranfängern und Fahrern unter 21 Jahren
  • Ab 0,5 Promille liegt eine Ordnungswidrigkeit vor, die mit einem Bußgeld von 500 €, Fahrverbot sowie einem Punkt in Flensburg geahndet werden kann.
  • Alkoholbedingte Ausfallerscheinungen (über rote Ampeln fahren, Schlangenlinien) ab 0,3 Promille stellen eine relative Fahruntüchtigkeit dar und werden mit hohen Geldstrafen, Entzug der Fahrerlaubnis und drei Punkten in Flensburg geahndet.
  • Ab 1,1 Promille liegt absolute Fahruntüchtigkeit vor und es entsteht ein Strafverfahren. Bei diesem Wert ist es egal, ob der Fahrer Ausfallerscheinungen zeigt oder nicht. Die Konsequenzen sind ebenfalls hohe Geldstrafen, Entzug der Fahrerlaubnis und drei Punkte in Flensburg.
Zusammengefasst- So darfst Du E-Scooter fahren:

  • Nur E-Scooter mit einer allgemeinen Betriebserlaubnis dürfen am Straßenverkehr teilnehmen.
  • In Deutschland darf man mit den E-Scootern höchstens 20 km/h fahren.
  • Ein Führerschein- oder Helmpflicht besteht nicht.
  • Fahre auf Fahrradwegen oder auf der Straße, nicht auf dem Bürgersteig.
  • Für Alkohol gelten selben Grenzwerte wie für Autofahrer.

E-Scooter Testübersicht: Welcher E-Scooter ist der Beste?

Große Verbrauchermagazine testen regelmäßig Produkte in Hinblick auf Preis, Qualität und weitere Eigenschaften. In folgender Übersichts-Tabelle haben wir die Tests von verschiedenen Anbietern rausgesucht.

TestmagazinTest vorhanden?Veröffentlichungs-JahrKostenloser ZugangMehr erfahren
Stiftung Warentestja2020neinhier klicken
Öko Testkein Test gefunden------
Konsument.atkein Test gefunden------
Ktipp.chja2019neinhier klicken

Wie Du siehst, ist die Tabelle nicht vollständig. Wir aktualisieren unsere Inhalte jedoch regelmäßig und informieren Dich hier, sobald es neue Tests gibt.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Omega-3 Kapseln

Nachstehend habe ich Antworten auf die Fragen rund um das Thema E-Scooter zusammengestellt, die Dich schon die ganze Zeit brennend interessieren.

Wo kann ich E-Scooter parken?

Ähnlich wie bei Fahrrädern dürfen E-Tretroller auf dem Gehweg geparkt werden. Achte dabei stets darauf, dass Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer nicht behindert werden. Zudem dürfen auch keine Rettungswege und Einfahrten blockiert werden. In einigen Städten wie zum Beispiel in München gibt es mittlerweile auch extra Abstellplätze für E-Scooter.

Was ist, wenn meinem E-Scooter unterwegs die Batterie leer geht?

Das ist halb so wild. Du hast zwei Möglichkeiten, um trotzdem an Dein Ziel zu kommen.

  1. Mit der Kraft Deiner Beine. Bei E-Scootern handelt es sich um elektrisch betriebene Tretroller. Du kannst also im Fall, dass Dir der Akku ausgeht, den Roller wie einen gewöhnlichen Tretroller fahren.
  2. Mit einem Ersatzakku. Du kannst natürlich auch einen Ersatz-Akku mitnehmen und ihn austauschen, wenn Du im Vorfeld abschätzen kannst, dass Dir unterwegs die Batterie ausgehen wird. Oder, wenn Du einfach auf Nummer sicher gehen willst.

Wie schütze ich meine Roller vor Diebstahl?

Du hast Dich nach sorgsamen Überlegungen endlich für einen E-Scooter entschieden. Natürlich willst Du jetzt auch möglichst lange etwas von ihm haben. Es gibt ein paar einfache Grundregeln, die Du befolgen kannst, wenn Du Deinen E-Tretroller vor Diebstahl schützen willst.

Regel #1: Überlege Dir gut, wo Du Deinen elektronischen Begleiter abstellst.

Kannst Du Deinen Scooter in geschützten Innenräumen abstellen? Kannst Du ihn vielleicht sogar zuklappen und mitnehmen? Wenn Du ihn nicht mitnehmen kannst, versuch ihn möglichst an belebten und beleuchteten Orten abzustellen. Die Diebstahl-Wahrscheinlichkeit ist hier geringer. Ebenso solltest Du ihn nicht über Nacht stehen lassen.

Regel #2: Schloss dran!

Wenn Du in einer Großstadt wohnst und Deinen E-Scooter länger als eine Stunde abstellst, ist ein Schloss von elementarer Bedeutung. Es gibt verschiedene Arten von Schlössern mit verschiedenen Sicherheitsstufen. Häufig eignen sich auch Fahrradschlösser zur Sicherung der E-Scooter. Denk aber daran, dass die Reifengröße bei den Rollern deutlich kleiner ist als bei Fahrrädern. Eine Übersicht der Schlösser und ihrer Sicherheitsstufen findest Du in der folgenden Tabelle.

SchlossartVorteileNachteile
Bügelschlosssehr sicher, stabil und leicht zu transportierenwenig flexibel, anfällig für Winkelschleifer
Kettenschlosssehr sicher, flexibel und widerstandsfähig gegen Winkelschleiferje länger die Kette, desto schwerer das Schloss → schwer zu transportieren
Faltschlosssicher, leicht zu transportierennicht flexibel, mit verschiedenem Werkzeug leicht zu knacken
Handschellen-Schlosssicher und widerstandsfähig gegen Winkelschleifergeringe Größe des Schlosses, daher schwierig zu befestigen
Scheibenbremsen-Schlossleicht zu transportieren, lauter Ton wird bei Erschütterung freigesetztniedrige Sicherheit, nur auf Scheibenbremsen anwendbar
Kabelschlosssehr flexibel, leicht zu transportierenleicht zu knacken, eher als Zweitschloss geeignet

Regel #3: Nicht nur abschließen, sondern auch anschließen!

Schließe Deinen E-Tretroller an ein Geländer oder an einen Fahrradständer an. Um den Diebstahlschutz zu erhöhen, schließt Du den Scooter am besten am Rahmen oder am Klappmechanismus an. Einige Roller haben auch einen eingebauten Metallbügel, der für die Sicherung vorgesehen ist.

Tipp: Je weiter oben Du das Schloss an Deinen E-Scooter anbringst, desto schwieriger machst Du es den Langfingern unentdeckt zu bleiben.

Regel #4: Je teurer Dein E-Scooter, desto hochwertiger der Schutz

Spare nicht an den falschen Stellen. Unter Umständen hast Du mehr als 600 € für Deinen E-Flitzer ausgegeben und willst natürlich auch lange was von ihm haben. Investiere ca. 10 % des Anschaffungspreises für Deinen E-Roller in Diebstahlschutz.

Regel #5: Mache es den Dieben so schwer wie möglich

Einen 100%igen Schutz vor Diebstahl können wir leider nie erreichen. Was wir aber tun können, ist es den Dieben ihre Arbeit zu erschweren. So kannst Du zum Beispiel statt ein Schloss zwei verschiedene Schlösser aus verschiedenen Materialien anbringen. Diebe sind meist nur mit einem Werkzeug unterwegs, die unterschiedlichen Schlossarten werden sie abschrecken.

Zudem kannst Du Deinen Roller auch mit einer Alarmanlage oder einem GPS Signal ausstatten, die Du online oder im Handel kaufen kannst. Die Alarmanlage sollte natürlich versteckt angebracht werden, z. B. unter der Fußstütze, damit sie den Dieb erschreckt und Passanten auf ihn aufmerksam macht. Mit dem GPS Signal kannst Du die Diebe von der Polizei verfolgen lassen, wenn es zu einem Diebstahl kommen sollte.

Schafft ein E-Scooter Steigungen?

Ob ein E-Scooter Steigungen bezwingen kann, hängt neben der Motorleistung auch vom Gewicht des Fahrers und der Steigung der Straße ab. Doch wann ist eine Straße wirklich steil? Zum Vergleich: sehr steile Bergstraßen haben eine Steigung von ca. 13 – 16 %, Weinberge eine Steigung von 30 %. Die Hersteller von renommierten Elektro-Scootern bürsten sich mit einer Steigfähigkeit von 14 bis 20 %. Diese sollten mit einem 500 Watt Motor problemlos zu erobern sein. Wenn Du überwiegend auf ebenen Strecken fährst, reicht übrigens auch ein 250 Watt Motor.

Wo lade ich den Akku meines E-Scooters auf? Welche Steckdose brauche ich?

E-Scooter kannst Du bequem zu Hause an einer normalen 230 V-Steckdose mit dem mitgelieferten Ladekabel laden. Sollte Dir unterwegs der Saft ausgehen, kannst Du Deinen E-Roller auch an einer entsprechenden Ladestation aufladen. Diese kannst Du bspw. über Google oder dafür vorgesehene Apps finden.

Wie teuer ist die Haftpflicht-Versicherung für einen E-Scooter?

Der Gesetzgeber schreibt für das Fahren von Elektro-Rollern eine KFZ-Haftpflichtversicherung vor. Die Versicherungskosten für einen E-Scooter sind jedoch recht überschaulich. So betragen sie bei den meisten Anbietern zwischen 20 – 40 € pro Jahr. Als Nachweis für den erfolgreich abgeschlossenen Versicherungsschutz erhält man vom Versicherungsanbieter eine Versicherungsplakette. Dieses Kennzeichen ist am Roller aufzukleben.

Das Fahren von E-Scootern ohne Versicherungsschutz wird als Straftat angesehen und kann hohe Sanktionen nach sich ziehen, wie etwa eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr.

In diesem Video wird schön erklärt, was Du zum Thema E-Scooter Versicherung wissen musst und worauf Du beim Abschließen der Versicherung achten solltest.

Info: Die Versicherung für E-Scooter ist immer nur ein Jahr lang gültig. Das Versicherungsjahr beginnt grundsätzlich am 01. März, kann aber auch später abgeschlossen werden. Jedoch besteht der Versicherungsschutz in diesem Falle trotzdem nur bis zum letzten Tag des Monats Februar.

Wie lange hält ein E-Scooter?

Das A und O für ein langes und gesundes Leben der E-Scooter ist der richtige Umgang mit dem Motor sowie die Pflege des Motors. Die Lebensdauer wird bei Elektro-Rollern gerne in Ladezyklen gemessen. Man spricht von einem Ladezyklus, wenn der vollständig geladene Lithium-Ionen-Akku vollständig entleert wird. Je mehr Ladezyklen der Akku hinter sich hat, desto kürzer ist (leider) seine Lebensdauer. Der moderne Lithium-Ionen-Akku kann zwischen 500 und 1000 Ladezyklen überleben.

Wie verlängere ich die Lebensdauer meines E-Scooters?

Mit ein paar Tipps kannst Du die Lebenserwartung Deines treuen Gefährts verlängern:

  • Vermeide Tiefentladungen. Versuche stattdessen einen Restwert von ca. 20 % beizubehalten, bevor Du ihn wieder zum Laden anschließt.
  • Versuche, den Roller nicht immer bis zur 100 %-Marke zu laden. Ihn nur bis 90 % zu laden schont die Lebensdauer des Akkus erheblich.
  • Lade Deinen Roller stets mit dem mitgelieferten Netzteil. So werden die richtige Spannung und Stromstärke für Deinen Akku gewährleistet.
  • Achte auf die richtige Temperatur. Sowohl Fahrten bei Hitze (mehr als 30 °C), als auch Fahrten bei winterlichen Temperaturen (weniger als 5° C) können die Lebensdauer (und übrigens auch die Reichweite) Deines Motors erheblich schwächen.
  • Schütze Deinen Elektro-Tretroller vor Stürzen und Stößen.

Sind E-Scooter nachhaltig?

E-Scooter wurden im Juni 2019 offiziell für die deutschen Straßen und Fahrradwege zugelassen. Durch sie erhofft man sich, einen Beitrag zur Verkehrsende zu leisten: sprich  weniger Autos in den Innenstädten, weniger CO2-Emissionen und weniger durch Autos verursachten Lärm. Die Anbieter von Sharing E-Scootern werben auch genau damit – “zusammen tonnenweise CO2 sparen” und dabei “sicher und umweltfreundlich ans Ziel kommen”. Jedoch stehen vor allem Leih-E-Scooter aufgrund ihrer Ökobilanz in der Kritik. Diese beträgt von der Materialgewinnung bis zur Nutzung ca. 88 – 126 Gramm CO2 pro Kilometer und pro Passagier. Besser als ein Auto, aber schlechter als ein vollbesetzter Dieselbus. Ob E-Scooter ein nachhaltiges Fortbewegungsmittel darstellen, hängt auch von folgenden Punkten ab:

  • Rohstoffgewinnung
  • Herstellung
  • Aufladung
  • Lebensdauer
  • Grund der Fahrt

Darf ich E-Scooter ohne Zulassung fahren?

E-Scooter ohne Zulassung dürfen nur auf privatem Gelände gefahren werden. Für die Teilnahme am Straßenverkehr ist eine Zulassung notwendig. Die Teilnahme am Straßenverkehr ohne gültige Betriebserlaubnis kostet lauf Bußgeldkatalog 70 € Strafe (30 € Strafe, wenn die ABE abgelaufen ist).

E-Scooter im ÖPNV mitnehmen – ist das erlaubt?

Grundsätzlich darfst Du Deinen E-Scooter in Bussen und Bahnen kostenlos mitnehmen, da die Bundesregierung die Roller unter diesem Aspekt als “Sache” eingestuft hat. Die endgültige Entscheidung liegt aber bei den Transportunternehmen. Zusammengeklappt und als Handgepäck transportiert können die E-Flitzer jedoch in fast allen deutschen Bussen und Bahnen kostenfrei mitgenommen werden.

Auch in der Deutschen Bahn darfst Du Deinen E-Tretroller zusammengeklappt und sicher verstaut (Über oder unter den Sitzen) als Handgepäck mitnehmen. Was allerdings nicht gestattet ist, ist die Mitnahme von nicht gesicherten Ersatzakkus. Nicht fest installierte Akkus gelten in der Deutschen Bahn als Gefahrengut. Ebenfalls nicht gestattet ist das Laden von den Elektro-Scootern im Zug, denn dafür reicht die Leistung nicht aus.

Weiterführende Quellen

E-Scooter Regeln und Bußgeldkatalog bei Verstößen

Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge – Fragen und Antworten

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