E-Rennrad: Test, Vergleich und Kaufratgeber

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E-Rennradfahrer

E-Rennräder sind ebenso wie das Trekking und das Mountainbike E-Bike auf dem Vormarsch. Es gibt viele Hersteller mit vielen unterschiedlichen Produkten, welche in Qualität und Leistung nicht immer ebenbürtig sind. Besonders bei Rennrädern ist es besonders anspruchsvoll den leichten und windschnittigen Charakter eines Rennrads mit den technischen Komponenten eines E-Bikes zu vereinen. In diesem Beitrag haben wir die wichtigsten Kaufkriterien gesammelt und widmen uns außerdem aktuellen E-Rennrad Tests.

Das Wichtigste in Kürze

  • E-Rennräder sind nicht nur interessant für Profisportler und Rentner, sondern auch für junge Menschen die einfach gerne schnell von A nach B kommen wollen.
  • Wer sich ein E-Rennrad zulegen möchte, sollte sich gut überlegen welche Motorpositionierung am besten zu ihm passt.
  • Falls Du nicht so viel Geld für ein E-Rennrad ausgeben möchtest, aber dennoch nicht auf den Genuss verzichten möchtest, kannst Du Dir auch in vielen Fahrradgeschäften in Deutschland ein solches E-Bike ausleihen.
  • Der Umbau eines normalen Rennrads zu einem elektronischen Rennrad ist möglich, jedoch nicht so einfach als Laie auszuführen.

Die besten E-Rennräder: Favoriten der Redaktion

Hier findest Du im Überblick die besten E-Rennräder die unsere Redaktion ausgesucht hat, um Dir dabei zu helfen, das richtige Fahrrad zu finden!

Das beste preisgünstige E-Rennrad: Wilier E-Adventure

  • Das Gewicht beträgt nur 16,7 kg
  • Die Räder sind 28 Zoll groß
  • Die angegebene Akkukapazität umfasst 36 V – 14 Ah -504 Wh
  • Das Fahrrad wird in einem eleganten Silberton geliefert
  • Der Diamantrahmen besteht aus Aluminium und ist 12×142 mm groß
  • Es besitzt eine 11-Gang Kettenschaltung
  • Der Motor des Rades ist mittig platziert

Wenn Du nach einem günstigen aber hochwertigen E-Rennrad suchst, welches auch mal härtere Streckenabschnitte aushalten soll, ist dieses Bike perfekt für Dich geeignet. Mit den hydraulischen Scheibenbremsen und einem sehr leisen Antrieb fährt das Wilier E-Adventure Bike perfekt auf der Straße. Der leistungsstarke Mittelmotor von Shimano hilft Dir, auch steilere Passagen mit Leichtigkeit zu überwinden. Selbst wenn der Akku mal leer sein sollte, erleichtert Dir die 11-Gang Kettenschaltung auch die Fahrten ohne zusätzlichen Antrieb. Leider wird dieses Fahrrad ohne Beleuchtung geliefert und Kunden berichten ebenfalls davon, dass grobkörnige Schotterwege teilweise problematisch sein können. Trotzdem ist das Wilier E-Adventure Bike unserer Meinung nach eines der besten in dieser Preisklasse.

Das beste preisgünstige E-Rennrad: Focus Paralane

  • Das Gewicht beträgt 15,65 kg
  • Die Räder sind 28 Zoll groß
  • Die angegebene Akkukapazität umfasst 36 V – 7,0 Ah – 250 Wh
  • Das Fahrrad wird in einem Lack-Rotton geliefert
  • Der Diamantrahmen besteht aus Aluminium und ist 12×142 mm groß
  • Es besitzt eine 20-Gang Kettenschaltung
  • Der Motor des Rades ist ebenfalls mittig platziert

Das Focus Paralane2 6.7 ist perfekt geeignet für alle Freizeitsportler, die gerne ihre Spitzenzeiten nochmal verbessern wollen. Es vereint alle Eigenschaften von Rennrädern und E-Bikes. Die Scheibenbremsen sorgen für ein gleichmäßiges Bremsverhalten – selbst bei schlechtem Wetter. Durch den Road-Boost Aluminiumrahmen und der dazu passenden Carbon Gabel wiegt das Rad nur 15,65 kg. Durch den Road Boost Standard der 148 mm und 110 mm R.A.T Achsen lässt sich das E-Rennrad optimal schalten und hat dadurch weniger Verschleiß. Nachteile berichten Kunden darüber, dass die Entnahme des Akkus sehr gewöhnungsbedürftig sei und dass die Akkuhalterung nicht hochwertig genug sei. Trotzdem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei diesem E-Rennrad sehr gut.

Das beste mittelpreisige E-Rennrad: Orbea Gain

  • Das Gewicht beträgt 12,30 kg
  • Die Räder sind 28 Zoll groß
  • Die angegebene Akkukapazität umfasst 36 V – 7,0 Ah – 250 Wh
  • Das Fahrrad wird in einem matten Schwarz oder in einer sportlichen Mischung aus den Farben Blau und Rot geliefert
  • Der Diamantrahmen besteht aus Carbon und ist 135×9 QR groß
  • Es besitzt eine 22-Gang Kettenschaltung
  • Der Motor des Rades ist hinten platziert

Das Orbea Gain M30 so designed, dass Deine Touren entspannter und dadurch auch noch erlebnisreicher werden. Durch die einzelnen, sehr hochwertigen Komponenten, die in diesem Rad verbaut sind, gehört das E-Rennrad zu den leichtesten dieser Preisklasse. Selbst anstrengende Strecken, die dem ein oder anderen Profifahrer Kopfschmerzen bereiten würden, sind mit diesem Fahrrad kein Problem mehr.

Durch die einfache Bedienung des M30 über den sogenannten „Mode“-Button, kannst Du die Motorunterstützung einstellen. Die farbenfrohe LED-Leuchte zeigt Dir dabei alle Werte, die Du brauchst. Ein Nachteil des E-Rennrades soll allerdings die Ummantelung des Bremskabels sein. Für uns jedoch ist das Orbea Gain M30 eines der besten Räder dieser Preisklasse!

Das beste mittelpreisige E-Rennrad: Cube Agree Hybrid

  • Das Gewicht beträgt 14,90 kg
  • Die Räder sind 28 Zoll groß
  • Die angegebene Akkukapazität umfasst 36 V – 7,0 Ah – 250 Wh
  • Das Fahrrad wird in einem edlen Schwarz geliefert
  • Der Diamantrahmen ist aus Carbon und 12×142 mm groß
  • Es besitzt eine 22-Gang Kettenschaltung
  • Der Motor des Rades ist mittig platziert

Das hochwertige elegante Design des Agree Hybrid C:62 ist das Erste, das einem beim Betrachten des E-Rennrades auffällt. Im Unterrohr des modernen Diamantrahmens versteckt sich der einzigartige Fazua Antrieb mit dem zugehörigen 250 Wh Akku. Dieser lässt sich durch einen simplen Verschluss einfach herausnehmen.

Wer also ein E-Rennrad mit top Performance sucht und nicht mehr an schwierigen Anstiegen hadern möchte, hat hier das ideale Rennrad für sich gefunden. Aber auch für begeisterte Fahrradfahrer, die einfach nur schnell von A nach B kommen möchten, ist das Fahrrad perfekt geeignet. Mit den verlässlichen Hydraulikbremsen sind auch steile Abwärts-Passagen kein Problem mehr. Leider wird auch dieses E-Bike ohne Beleuchtung geliefert. Trotzdem gehört dieses E-Rennrad zu unseren Top-Favoriten.

Das beste hochpreisige E-Rennrad: Specialized Turbo Creo

  • Das Gewicht beträgt 12,2 kg
  • Die Räder sind 28 Zoll groß
  • Die angegebene Akkukapazität umfasst 48 V – 6,7 Ah – 320 Wh
  • Das Fahrrad wird in einem edlen Schwarz im Retro Stil geliefert
  • Der Diamantrahmen ist aus Carbon und 12 x 148 mm groß
  • Es besitzt eine 11-Gang Kettenschaltung
  • Der Motor des Rades ist mittig platziert

Wer sich nur mit dem besten vom besten zufrieden gibt, wird mit diesem Luxus E-Rennrad mehr als glücklich sein. Das Turbo Creo SL Expert von Specialized ist ein Meisterwerk des E-Bike Designs. Mit seinem unglaublich leistungsstarken Specialized SL 1.1 Custom 240 Wh Motor und dem SL1-320, fully integrated 320 Wh Akku ziehst Du an jedem anderen Rennradfahrer vorbei. Durch das ideal ausbalancierte Design fahren sich Kurven mit diesem Fahrrad angenehmer als je zuvor.

Durch die Mission Control App kannst Du Dich sogar mit dem Rennrad per Bluetooth verbinden, um alle Einstellung über Dein Handy zu justieren und Deine Leistungen mitzuverfolgen. Egal ob Straße, Radwege oder steile Waldwege – dieses Fahrrad macht alles mit und lässt Dich in jedem Bereich glänzen. Der größte und offensichtlichste Kontrapunkt hierbei ist jedoch der Preis. Obwohl dieser schwer bezahlbar ist, bekommt man definitiv das perfekte E-Rennrad für sein Geld.

Kaufratgeber für E-Rennräder

Im nächsten Abschnitt findest Du einen ausführlichen Kaufratgeber, damit Dir im besten Fall die Entscheidung ein bisschen leichter fällt und Du weißt, worauf Du beim Kauf achten musst.

Was ist ein E-Rennrad?

Ein E-Rennrad ist ein elektrisch motorisiertes Rennrad. Der Motor entkoppelt sich jedoch vollständig vom Antrieb bei einer Überschreitung von 25 km/h, was die Anfahrtsgeschwindigkeit des Fahrers erheblich erhöht. Diese Funktion kann sehr nützlich sein bei langen Touren, steilen Hängen oder auch für leistungsschwächere Radfahrer/innen, die mit den anderen mithalten möchten. Auch für diejenigen, die hohe Geschwindigkeiten lieben, ist das E-Rennrad optimal geeignet.

Woher kommt das E-Rennrad?

Das elektrische Rennrad findet seinen Ursprung in Schweinfurt, wo am 28. August der Fahrradhersteller Haibike das erste serienmäßig elektrisch motorisierte Rennrad auf der Eurobike vorstellte. Das XDURO Race war damit Vorreiter einer komplett neuen Generation an Fahrrädern. Mit seinem damaligen Gewicht von 16 kg war es zwar doppelt so schwer wie ein übliches Rennrad, wog jedoch nur halb so wenig wie ein normales E-Bike, was großes Erstaunen innerhalb der Szene auslöste.

Was sind die Vorteile eines E-Rennrades?

Der elektrische Antrieb kommt am meisten zum Einsatz bei schwierigeren Tour-Abschnitten, bei denen einem schnell die Puste und die Motivation ausgeht. Dieser sorgt dafür, dass das Fahrerlebnis konstant angenehm bleibt und Du als Fahrer/in Dir Deine Kräfte besser einteilen kannst. Dazu kommt die Mobilität, die ein solches Fahrrad mit sich bringt. Nicht nur die Geschwindigkeit spielt hierbei eine Rolle, sondern auch das niedrige Gewicht des Zweirads ist ein großer Vorteil beim Transport. Auch für Trainingsgruppen eignet sich das E-Rennrad, denn Leistungsunterschiede spielen dadurch keine große Rolle mehr.

Was sind die Vor- und Nachteile der verschiedenen Motorpositionen?

Der Motor eines E-Rennrades wird entweder in der Mitte oder am Hinterrad montiert.

Mittelmotor

Die wohl am häufigste gesehene Motorposition bei E-Rennrädern ist der sogenannte Mittelmotor. Zurecht, denn dieser beeinträchtigt das Fahrverhalten des Fahrrads am wenigsten aufgrund seiner angenehmen Schwerpunktverlagerung. Zudem wird diese Position des Motors meist auch als die Effektivste gesehen.

Vorteile vom Mittelmotor Nachteile vom Mittelmotor
Weniger Stromverbrauch durch direkte Kraftübertragung Die Fahrradkette geht schneller kaputt, durch erhöhte Belastung
Es besteht nicht die Gefahr, dass der Motor während der Fahrt überhitzt Nachrüsten des Motors schwierig
Beste Gewichtsverteilung für ein angenehmes Fahrgefühl Wesentlich teurer als z. B. E-Bikes mit Frontmotoren
Keine langen, unvorteilhaften Kabelwege
Naben- und Kettenschaltung möglich
Keine negativen Effekte auf das Fahrverhalten

Hinterradmotor

Die am zweithäufigsten verwendete Motorposition ist der Hinterradmotor. Diese bietet den großen Vorteil der Energierückgewinnung und hat durch die 3-fach-Kurbel ein großes Übersetzungsspektrum, welches eine Schaltung mit 30 Gängen ermöglicht.

Vorteile von Hinterradmotoren Nachteile von Hinterradmotoren
Direkte Kraftübertragung vom Motor auf den Reifen Radwechsel sind schwieriger durchzuführen
Fahrradketten verschleißen nicht so schnell Meist etwas schwerer
Stabile Fahrdynamik auch auf unterschiedlichen Untergründen Antrieb sehr hecklastig
Das E-Rennrad kann mit einem solchen Motor durch das Bremsen seinen Akku aufladen
Der Hinterradmotor ist leiser als seine Konkurrenz

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei E-Rennrad?

Nun stellt sich die Frage, was ein gutes E-Rennrad auszeichnet. Dies erfährst Du in diesem Abschnitt, um Deine Kaufentscheidung leichter zu gestalten.

Motorleistung

Ein klarer wichtiger Punkt ist die Motorleistung des Rennrads. Die Leistung eines E-Bike Motors ist in Deutschland durch das Grundgesetz auf 250 Watt limitiert, weswegen dies auch meist der Standardwert ist. Deinen Hauptfokus solltest Du hierbei darauf lenken, welche Motorposition Du präferierst und ob der Motor und der Akku zusammen gut harmonieren.

Ladezeit

Auch die Ladezeit kann für viele Fahrer ein entscheidendes Kriterium sein. Diese liegt im Durchschnitt bei 3,5-4 Stunden. Jedoch muss man hierbei auch den Leistungsunterschied der einzelnen Batterien miteinander vergleichen. Auch der Preis kann hierbei eine erhebliche Rolle spielen.

Kapazität des Akkus

Bei der Akkukapazität solltest Du genau auf die Angabe der Wattstunden achten. Dieser bestimmt wie viel Watt die Batterie pro Stunde abgeben kann und somit auch die mögliche Leistung.

Rennradreifen

Deine Reifenwahl sollte dem entsprechen, was Du mit dem Rad vorhast. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass eine Reifengröße von 25 mm den optimalen Mittelwert zwischen leicht und komfortabel setzt. Falls Du auch bei schlechtem Wetter komfortabel fahren möchtest, solltest Du Dich für einen 28 mm großen Reifen entscheiden.

Beleuchtung

Akku-Lampen sind im Rennrad Bereich die erste Wahl. Wähle am besten Lampen aus, die eine StVZO-Zulassung haben und sich über einen Schnappverschluss leicht abnehmen lassen. Zudem lassen sich die neuesten Lampen auch per USB-Kabel laden, was ziemlich praktisch ist, wenn man nicht immer neue Batterien kaufen möchte.

Gewicht

Ein gutes E-Rennrad ist leicht. Achte deswegen darauf, dass Dein Rennrad nicht mehr als 18-21 kg wiegt. Alles darüber wird Dir den Transport erschweren und Deine Geschwindigkeit verlangsamen.

Federung

Rennräder kommen grundsätzlich ohne Federung aus. Doch auch hier hat sich in den letzten Jahren mehr Richtung Komfort getan. Hierbei solltest Du am meisten auf die Breite Deiner Reifen achten, falls Dir Komfort sehr wichtig ist.

Rennradfahrer der sehr schnell in die Kurve fährt
Rennradtouren können etwas echt schön sein. Doch wofür braucht man eigentlich ein E-Rennrad? Und für wen ist dieses Fortbewegungsmittel eigentlich geeignet?

Welche Marken stellen qualitative E-Rennrad her?

Eine der größten Fragen, die sich beim Kauf eines E-Fahrrads stellt, ist, welche Marke den wohl am besten sei. Um Dir die Auswahl zu erleichtern, findest Du in diesem Abschnitt eine Liste der besten Hersteller für E-Rennräder.

Focus Bikes

Die deutschstämmige Marke Fokus Bikes entwickelt ihre Fahrräder seit 1993 in Stuttgart. Sie ist für ihre Präzise und langlebige Handwerkskunst bekannt und produziert ihre Fahrräder mithilfe neuester Technologie in Cloppenburg.

Cube

Vom Kinderfahrrad bis zum luxuriösen E-Mountainbike produziert Cube seit 1993 alles, was das Radfahrerherz begehrt. Die deutsche Marke ist in 67 Ländern auf der Welt vertreten und gehört damit zu den Marktführern im mittleren und hochwertigen Mountainbike-Sortiment.

Canyon

Der ebenfalls deutsche Fahrradhersteller Canyon gehört zu den wichtigsten Fahrradherstellern im Profiradsport.

Cannondale

Bei Cannondale findest Du sämtliche Fahrradmodelle. Von Rennrädern über Mountainbikes bis hin zu E-Bikes ist hier alles im Sortiment enthalten. Die Website bietet Fahrräder in unterschiedlichsten Designs, sodass auch für Dich in jedem Fall das perfekte Produkt mit dabei ist.

Giant

Giant bietet ebenso eine riesige Auswahl an verschiedenen Fahrrädern. Hier kannst Du bei der Suche ganz individuell die Kriterien eingeben, welche Du Dir für Dein Rad wünscht. Außerdem erhältst Du auf der Website direkt das passende Zubehör für Deine nächste Tour, beispielsweise einen Helm und die optimale Bekleidung für jedes Wetter.

Bianchi

Hier bist Du genau richtig, wenn Du auf der Suche nach einem sehr hochwertigen Fahrrad bist. Die Räder von Bianchi zeichnen sich durch ein edles Design aus und sind zudem in jeder denkbaren Ausführung erhältlich. Du findest hier nicht nur E-Bikes, Citybikes, Trekkingräder und Mountainbikes, sondern auch Accessoires, Bekleidung und sogar Ersatzteile für Dein Fahrrad.

E-Rennräder im Vergleich
Wo kann ich eigentlich E-Rennräder kaufen? Oder kann ich mir auch einfach eins leihen?

Wo kann man ein E-Rennrad kaufen?

E-Rennräder kann man nicht nur im lokalen Fahrradladen kaufen wie zum Beispiel bei e-motion Filialen, sondern auch auf vielen Websites wie Fahrrad-XXL, Radwelt-Shop und vielen mehr!

Wie viel kostet ein E-Rennrad?

E-Rennräder haben eine große Preisspanne zwischen 2500 Euro bis 7000 Euro. Man findet aber auch gebrauchte Räder auf Ebay Kleinanzeigen schon ab 1500 Euro.

Wichtiges Zubehör für die E-Rennräder

Ein Fahrradfahrer ist oft nur so gut wie sein Equipment. Deshalb solltest Du Dir gut überlegen, welches Zubehör Du zu Deinem elektrischen Drahtesel noch gebrauchen könntest. Im folgenden Abschnitt erfährst Du mehr über essenzielles Fahrrad-Zubehör.

Fahrradschloss

Da Du ja so lange wie möglich einen Nutzen von Deinem neuen E-Rennrad haben möchtest, solltest Du Dir unbedingt ein passendes Schloss zulegen. Beim Preisrahmen Deines Fahrradschlosses kannst Du Dich grob an einer Faustregel orientieren: Ein Preis von 10 bis 15 % des Neupreises Deines Bikes ist hier angemessen. Empfohlen werden für E-Bikes besonders Faltschlösser, Kettenschlösser und Bügelschlösser, da diese mehr Sicherheit bieten als Rahmen- oder Kabelschlösser.

In der folgenden Tabelle werden Dir noch mal alle Vor- und Nachteile der jeweiligen Schlösser aufgelistet.

Fahrradschlösser Vorteile Nachteile Nähere Informationen
Faltschlösser Flexibel

Leicht zu öffnen

Sicher

Teuer Faltschloss Test-Übersicht
Kettenschlösser Robust

Weiche Polsterung

Günstig

Nicht so sicher wie Alternativprodukte Kettenschloss Test-Übersicht
Bügelschlösser Sind sehr stabil

Sehr häufig Testsieger

Sehr schwer

Schwieriger Transport

Schlechte Befestigung

Bügelschloss Test-Übersicht
Fahrradtasche

Damit Dein Smartphone und Dein Portemonnaie auch im Regen trocken und sicher verstaut bleiben, empfehlen wir Dir, diese in einer wasserfesten Fahrradtasche unterzubringen. Zudem solltest Du darauf achten, dass diese aus strapazierfähigem Material besteht und qualitativ hochwertig verarbeitet ist. Du kannst hier ganz nach Deinem persönlichen Geschmack zwischen Vorderradtaschen, Hinterradtaschen, Lenkertaschen und Satteltaschen wählen.

Die besten Fahrradtaschen findest Du in unserer Fahrradtaschen Test-Übersicht und unserem Kaufratgeber zu diesem Thema.

Trinkflasche

Damit Du nicht auf Deiner Tour verdurstet, solltest Du Dir überlegen, einen Flaschenhalter mit der dazu passenden Flasche zu besorgen. So kannst Du auch während der Fahrt ohne große Komplikationen etwas trinken.

Schutzausrüstung

Was bringt Dir das stabilste Fahrrad, wenn Du Dich selbst nicht schützt? Genau, gar nichts. Deswegen solltest Du bei der Anschaffung von Schutzklamotten und einem guten Helm auf keinen Fall sparen.

E-Rennrad Test-Übersicht: Welche E-Rennräder sind die Besten?

Wer sich ein teures Produkt kaufen möchte, sollte sich im voraus immer gut über das jeweilige Produkt informieren. Zum Glück gibt es im Internet eine Reihe an neutralen Testseiten, die eine Reihe der besten Produkte vergleichen und am Ende einen Testsieger küren. Dadurch kannst Du Dir das beste Produkt für Dich heraussuchen und Du sparst Dir den großen Aufwand bei der Recherche. In der folgenden Tabelle findest Du die Test-Ergebnisse zusammengefasst.

Testmagazin E-Rennrad Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Kein Test zu E-Rennrädern, jedoch zu den besten E-Bikes 2020 06.2020 Nein Link
Öko Test Kein Test zu E-Rennrädern speziell, jedoch zu E-Pedelecs 10.2014 Nein Link
Konsument.at Ein Test bei dem die meisten E-Bikes die getestet wurden E-Rennräder sind 09.2020 Nein Link
Ktipp.ch Kein Test zu E-Rennrädern, jedoch zu den Motoren von E-Bikes 11.2019 Nein Link

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu E-Rennrad

Um all Deine möglichen Fragen zu beantworten, findest Du im nächsten Absatz ein ausführliches FAQ. Wieviel kostet eigentlich eine Vollladung eines E-Rennrad? Und für wen lohnt es sich eigentlich ein solches Fahrrad zu kaufen? Alle Antworten dazu findest Du hier.

Kann man ein E-Rennrad leihen bzw. leasen?

Ja, kann man! In vielen Fahrradläden wie zum Beispiel bei e-motion Filialen kann man sich E-Rennräder leihen oder auch leasen. Wer keine Lust hat, viel Geld auszugeben aber trotzdem nicht darauf verzichten möchte ab und zu E-Rennrad zu fahren, hat damit seine Alternative gefunden.

Tipp: Im Internet bieten manche dieser Händler sogar Karten an, auf denen Du sehen kannst, welche Filiale Dir am nächsten liegt!

Kann man ein E-Rennrad gebraucht kaufen?

Ja, es ist möglich E-Rennräder auch gebraucht zu kaufen! Wer nicht unbedingt ein neues Fahrrad braucht und nicht so viel Geld ausgeben möchte, kann sich auf Ebay Kleinanzeigen oder auf gebraucht-kaufen.de ein gebrauchtes E-Rennrad zulegen.

Wie lange ist die Lebenszeit eines Akkus und kann man sie verlängern?

Die meisten Hersteller sprechen von einer Akkulaufzeit von 500 bis 1000 Ladezyklen. Das sind im Durchschnitt 25.000-100.000 Kilometer Fahrspaß! Das entspricht in der Regel einer Lebensdauer von +/- 5 Jahren. Wer seinen Akku aber gut pflegt, kann die Lebenszeit seines Akkus stark erhöhen. Im nächsten Abschnitt sind ein paar Pflege Tipps aufgelistet, mit denen Du Deinen Akku länger instand halten kannst:

  1. Versuche Deinen Akku nie starker Kälte oder Hitze auszusetzen. Also lass am besten Dein E-Bike im Sommer nicht in der prallen Sonne und im Winter nicht zu lange in der Kälte draußen stehen.
  2. Bewahre Deinen Akku, wenn Du ihn gerade nicht benutzt, an einer trockenen Stelle auf. Die perfekte Temperatur für diesen Ort liegt zwischen 12 °C und 20 °C.
  3. Am besten solltest Du versuchen, Deinen Akku nach jeder Fahrt aufzuladen und achte darauf, dass sich der Akku nie komplett entlädt.
  4. Lade Deinen Akku nie mit fremden Ladegeräten auf, die nicht explizit vom Händler dafür empfohlen worden sind. Diese können Schäden beim Akku verursachen z.B. durch zu hohe Stromabgabe und dadurch die Lebensdauer verringern.

Wie kann man möglichst weit mit dem Akku fahren?

Um möglichst weit mit Deinem Akku zu kommen, gibt es ein paar einfache Tipps, die Du befolgen kannst, um am Ende auch weiter mit weniger Akku zu kommen.

    • Gute Pflege des Bikes und Deines Akkus ist das A und O. Nur halb volle Reifen oder schlecht geölte Ketten können Dein Fahrerlebnis schnell verkürzen.
    • Stelle Deine Motorunterstützung richtig ein! Du musst nicht immer in 4 Sekunden auf 25 km/h beschleunigen. Teile Dir Deine Akkulaufzeit sorgfältig ein und überlege, wann Du wie viel Leistung brauchst um am Ende nicht mit leerem Akku vor dem nächsten steilen Hang zu stehen.
    • Um Deinen Akku nicht unnötiger Kälte auszusetzen, kannst Du ihn im Winter durch einen Stoff- oder Neopren-Bezug schützen.
    • Versuche so weit es geht häufig in niedrigen Gängen zu fahren, denn dadurch verringerst Du Deinen Stromverbrauch.
Zusammenfassung: Teile Dir die Akkulaufzeit sorgfältig ein, damit Du nicht auf halber Strecke ohne Energie da stehst!

Was kostet es den Akku komplett aufzuladen?

Der Preis bei einer Kilowattstunde liegt bei 17-22 Cent (Stand Januar 2021). Damit kostet eine volle Ladung bei einem E-Rennrad, das eine Kapazität zwischen 250 und 500 Wh besitzt um die 9 bis 12 Cent.

Was passiert, wenn der Akku unterwegs leer wird?

Dein Elektrisches-Rennrad kannst Du auch normal weiter benutzen, falls der Akku mal auf der Strecke leer gehen sollte. Allerdings fehlt Dir dann natürlich der Extra-Boost.

Tipp: Falls Du häufig längere Strecken fahren möchtest, solltest Du darüber nachdenken Dir einen Ersatz Akku zuzulegen

Für wen eignet sich ein E-Rennrad?

Ein E-Rennrad eignet sich für eine große Bandbreite an Personen. Der Hauptfokus liegt natürlich auf den Leuten, die gerne Fahrrad fahren oder gerne mehr Fahrrad fahren würden. Doch vom Rentner der seine alten Leistungen beibehalten möchte bis zum jungen Raser der einfach gerne schnell von A nach B kommen möchte, ist fast alles vertreten.

Kann man den E-Antrieb auch nachrüsten?

Ja! Den elektrischen Antrieb kann man tatsächlich auch bei einem normalen Rennrad nachrüsten. Doch sei gewarnt, die Garantie des Rennrads verfällt meist bei einem solchen Umbau, welches auch nicht dafür konzipiert war, ein E-Rennrad zu sein.

Falls Du Dich doch für einen solchen Umbau interessierst, solltest Du Dir vorher anschauen welche Motorpositionierung bei Deinem Rennrad am meisten Sinn ergibt.

Welche Motor-Positionierungen für E-Rennräder es gibt und welche Vorteile und Nachteile diese mit sich bringen kannst Du in diesem Abschnitt nachlesen: „Was sind die Vor- und Nachteile der verschiedenen Motorpositionen?“ Auch wenn der Umbau alleine umsetzbar ist, solltest Du Dir doch zweimal überlegen, ob Du Dir nicht lieber professionelle Hilfe für diesen an die Hand zu holen. Denn es müssen viele unterschiedliche Kriterien beachtet werden und Du möchtest ja nicht, dass Dein geliebtes Rennrad beschädigt wird!

Weiterführende Quellen

Hier bekommst Du den direkten Vergleich zwischen normalen Rennrädern und E-Rennrädern:

Falls Du Dich im generellen aber noch mehr mit E-Bikes und Fahrrädern auseinandersetzen möchtest, empfehlen wir Dir diesen Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCzm-IO1r7ci5n3N5IMWo6AA

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