E-Bikes unter 1000 Euro: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on email
E-Bike Tour einer Seniorin im Wald

Sie erobern Deutschlands Straßen: E-Bikes – im Alltag oft Pedelecs genannt – sind zu einem der beliebtesten Fortbewegungsmittel unter den Radfahrern geworden. Nicht ohne Grund, denn die Elektroräder lassen selbst Sportmuffel gerne in die Pedale treten.

Einziges Manko: Die oft extrem hohen Preise. Doch das muss nicht sein. Wenn Du auf der Suche nach einem E-Bike bist, aber nicht gleich Dein ganzes Vermögen dafür ausgeben möchtest, bist Du hier genau richtig. Wir haben in unserem Test die besten E-Bikes unter 1000 Euro für Dich gegenübergestellt.

Das Wichtigste in Kürze

  • E-Bikes sind eine umweltschonende Alternative zum Auto.
  • Mithilfe des elektrischen Hilfsmotors fährst Du selbst ausgiebige, bergige Geländetouren, ohne dabei ins Schwitzen zu kommen.
  • Je nach Motor erreichst Du dabei Geschwindigkeiten zwischen 25 und 45 km/h.
  • Die Bewegung an der frischen Luft wirkt sich positiv auf Deine Gesundheit aus.
  • Es macht unglaublich großen Spaß auf das Rad zu steigen und sich den Wind um die Nase wehen zu lassen.
  • Und nicht zu vergessen: Es muss nicht immer teuer sein. Gute E-Bikes gibt es auch für weniger als 1000 Euro.
E-Bikes gibt es für unter 1000 Euro
E-Bikes gibt es bereits für weniger als 1000 Euro. Mit unseren Kauftipps kannst Du viel Geld sparen  und Dein Sparschwein ganz leicht füllen.

Die besten E-Bikes unter 1000 Euro: Favoriten der Redaktion

Nach eingehender Recherche haben wir folgende Modelle zu unseren Favoriten unter den besten E-Bikes bis 1000 Euro auserkoren:

  1. NCM Munich: Das beste City-E-Bike
  2. BIKFUN faltbares Elektrofahrrad: Das beste Klapp-E-Bike
  3. Telefunken Trekking Elektrofahrrad XC920 Expedition: Das beste Trekking-E-Bike
  4. Ancheer ANEB001 Elektrisches Mountainbike: Das beste Mountain-E-Bike

1.) NCM Munich: Das beste City-E-Bike für Damen

    • Aluminiumrahmen mit Tiefeinstieg erleichtert das Auf- und Absteigen
    • Erhältlich in den Größen 26 Zoll und 28 Zoll
    • Stabiler Gepäckträger zum Transport kleinerer Lasten wie z. B. Einkaufstaschen
    • Rund 90 Kilometer lassen sich mit dem leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku fahren
    • Der starke Heckmotor unterstützt Geschwindigkeiten bis 25 km/h
    • Hoher Fahrkomfort: Dämpfende Federgabel, Gelsattel inklusive gefederter Sattelstütze, höhenverstellbarer Lenker mit ergonomischen Griffen

Das NCM Munich City-E-Bike für Damen ist in den Radgrößen 26 Zoll sowie 28 Zoll erhältlich. Zur Auswahl stehen ein weißer oder anthrazitfarbener Aluminiumrahmen mit tiefem Einstieg. Dieser erleichtert das Auf- und Absteigen und macht das Pedelec so zu einem praktischen Verkehrsmittel im Stadtverkehr. Aufgrund des stabilen Gepäckträgers eignet es sich auch hervorragend, um wöchentliche Einkäufe zu transportieren.

An Fahrkomfort mangelt es auch nicht: Neben einer Federgabel, die Stöße auf unebenem Untergrund abfedert, sorgt ein bequemer Gelsattel mit gefederter Sattelstütze für ein angenehmes Sitzgefühl. Der höhenverstellbare Lenker mit ergonomischen Griffen lässt sich auf jede Körpergröße ausrichten.

Besonders punkten kann das NCM Munich mit sehr guten Kundenrezensionen für den leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku. Viele Kunden berichten von Reichweiten, die über die vom Hersteller angegebene Reichweite von etwa 90 Kilometern hinausgehen. Für ein City-E-Bike ist das vergleichsweise hoch. Der starke Heckmotor wird ebenfalls positiv bewertet. Folgende Rezension stammt von einem zufriedenen Kunden:

Mittlerweile bin ich restlos überzeugt, mit dem NCM Munich den richtigen Kauf getätigt zu haben. Ich kann das Rad mit gutem Gewissen weiterempfehlen, auch wenn der sehr günstige Preis mein Misstrauen anfangs geweckt hat. Wer mehr Geld ausgeben möchte, soll das gerne tun. Nötig ist das aber nicht, denn die Qualität kann mit einem 2500 Euro Bike mithalten.

2.) BIKFUN Faltbares Elektrofahrrad: Das beste Klapp-E-Bike

  • Pendlerfreundlich: Klappmechanismus ermöglicht Zusammenfalten des Aluminiumrahmens
  • Kompakte Bauweise: Raddurchmesser von 20 Zoll bei niedriger Rahmenhöhe
  • Leicht zu transportieren: Geringes Gewicht von nur 23 Kilogramm
  • Guter Akku: Reichweiten zwischen 25 und 50 Kilometern bei einer Ladezeit von vier bis sechs Stunden
  • Starker Heckmotor: Wahl zwischen drei alternativen Geschwindigkeitsstufen über die Smart-Meter-Taste

Das faltbare BIKFUN Elektrofahrrad ist das ideale Bike für Pendler. Durch einen Klappmechanismus können Vorder- und Hinterrad zum Rahmen geklappt werden. Das kompakte Faltrad lässt sich so in Bus und Bahn hervorragend transportieren. Zusätzlich erleichtert wird der Transport durch die kompakte Bauweise: Mit einer Radgröße von 20 Zoll und einer niedrigen Rahmenhöhe bringt es nur 23 kg auf die Waage.

Preislich liegt das in Schwarz erhältliche Klapp-E-Bike deutlich unter 1000 Euro. Dennoch sind Heckmotor und Akku für Kurzstrecken rundum zufriedenstellend: Amazon-Kunden verleihen ihm 4,3 von 5 Sternen. Mit einer vollständigen Ladung von vier bis sechs Stunden können Reichweiten zwischen 25 und 50 Kilometern erreicht werden. Je nach gewünschter Unterstützung stehen dabei über die Smart-Meter-Taste drei alternativen Geschwindigkeitsmodi zur Auswahl. Außerdem ist das Faltrad mit einem 7-Gang-Getriebe sowie zwei mechanischen Scheibenbremsen ausgestattet.

3.) Telefunken Trekking Elektrofahrrad XC920 Expedition: Das beste Trekking-E-Bike

  • Sportliches Design bei voller Alltagstauglichkeit
  • Sehr leichter Aluminiumrahmen mit Tiefeinstieg und einer Radgröße von 28 Zoll
  • Trekking-Sattel, Lenker mit ergonomischen Griffen sowie Gepäckträger für maximalen Komfort
  • 8-Gang Kettenschaltung und vollständige Ausstattung nach StVZO gewährleisten vielfältige Einsatzmöglichkeiten
  • Leistungsstarker Heckmotor leistet Tretunterstützung bis 25 Kilometern pro Stunde
  • Lithium-Ionen-Akku für maximale Reichweiten von bis zu 140 Kilometern mit nur kurzen Ladezeiten

Das Trekking Elektrofahrrad XC920 Expedition von Telefunken ist eine Kombination aus Mountainbike und Cityrad. Trotz seines sportlichen Designs ist es absolut alltagstauglich. Mit einem Gewicht von etwa 25 Kilogramm ist das Pedelec sehr leicht. Bauweise und Ausstattung gewährleisten vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Von alltäglichen Fahrten zur Arbeit über ausgiebige Tagesausflüge bis hin zu längeren Radreisen.

Im Stadtverkehr sorgt ein tiefer Einstieg neben einem Trekking-Sattel, einem Lenker mit ergonomisch geformten Griffen und einem Gepäckträger für maximalen Komfort. Dabei erfüllt das Trekkingbike alle Anforderungen der StVZO für verkehrssichere Fahrräder. Aufgrund der 8-Gang Kettenschaltung und den starken Scheibenbremsen eignet es sich ebenfalls für Fahrten in  leichtem Gelände.

Auf langen Touren bieten der starke Heckmotor sowie der langlebige Akku eine Tretunterstützung für Geschwindigkeiten bis 25 Kilometer pro Stunde. Je noch gewählter Leistungsstufe beträgt die maximale Reichweite bis zu 140 Kilometer. Mit diesen Eigenschaften erhält das Telefunken Trekking-E-Bike überwiegend positive Bewertungen von Amazon-Kunden.

4.) Ancheer ANEB001 Elektrisches Mountainbike: Das beste Mountain-E-Bike

  • Sehr niedriger Preis
  • 21-Gang-Getriebe für eine optimale Anpassung an unterschiedliche Steigungen
  • Starke mechanische Scheibenbremsen sorgen für Sicherheit auf nassem und rutschigem Untergrund
  • Leichter und robuster Aluminiumrahmen in modischem schwarz-rot mit einer Radgröße von 26 Zoll
  • Starker Lithium-Ionen-Akku für Reichweiten zwischen 15 und 50 Kilometern
  • Stabiler Motor für Höchstgeschwindigkeiten von 25 Kilometern pro Stunde
  • LED-Smart-Meter-Taste bietet die Wahl zwischen drei Geschwindigkeiten: “Low”, “Medium” und “High”

Das Ancheer ANEB001 Elektrische Mountainbike ist das preisgünstigste Pedelec unter unseren Favoriten. In erster Linie ist es auf sportliche Fahrten in offenem Gelände angelegt. Dazu verfügt das 26 Zoll Rad über ein 21-Gang-Getriebe, welches eine Anpassung an verschiedene Steigungen ermöglicht. Für zuverlässigen Halt sorgen auch bei Regenwetter zwei starke mechanische Scheibenbremsen. Der leichte aber dennoch robuste Aluminiumrahmen sowie das geringe Gewicht von knapp 23 Kilogramm erleichtern das Manövrieren auf unebenen Wegen.

E-Bike Mountainbike Tour durch das Gelände
Mit dem Mountain-E-Bike von Ancheer wird jede Fahrt durch das Gelände zu einem unvergesslichen Abenteuer

Kundenrezensionen zum Ancheer E-Mountainbike sind mit absoluter Mehrheit positiv. Besonders das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die starke Akkuleistung können überzeugen. Teilweise liegen die erreichten Reichweiten sogar über den vom Hersteller angegebenen Richtwerten von bis zu 50 Kilometern. Ebenfalls zufrieden sind die Kunden mit dem starken Heckmotor. Bemängelt wird lediglich, dass der Motor den Übergang zwischen den drei Geschwindigkeits-Modi nicht proportional vornimmt. Wird über die LED-Smart-Meter-Taste eine andere Unterstützung gewählt, erfolgt ein abrupter Wechsel.

Kaufratgeber

Was genau ein E-Bike ist, welche unterschiedlichen Arten es gibt und auf welche Kriterien du beim Kauf unbedingt achten solltest, kannst Du in unserem Ratgeber nachlesen. Außerdem erfährst Du, auf welche Hersteller Du setzten kannst, wo sich ein Kauf anbietet und – ganz wichtig – wie sich eine ganze Menge Geld sparen lässt.

Was ist ein E-Bike und was ist der Unterschied zu einem Pedelec?

Wenn von einem E-Bike die Rede ist, weiß eigentlich jeder was gemeint ist: Ein Fahrrad, mit einem elektrischen Hilfsmotor – ein Elektrofahrrad eben. Der Motor unterstützt beim Treten in die Pedale, macht das Fahren also weniger anstrengend. Was aber ist ein Pedelec?

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe “E-Bike” und “Pedelec” meist synonym verwendet – in diesem Artikel ebenfalls. Tatsächlich ist “E-Bike” jedoch ein Oberbegriff, der unterschiedliche Ausführungen von elektrischen Fahrrädern zusammenfasst. Häufig wird daher von einem E-Bike gesprochen, wenn eigentlich ein Pedelec gemeint ist.

Pedelecs

Pedelecs lassen sich wie herkömmliche Fahrräder auch ohne Motorunterstützung fahren. Wird es zu anstrengend, kann eine Pedalunterstützung eingeschaltet werden. Diese funktioniert jedoch nur, wenn der Fahrer aktiv in die Pedale tritt. So können Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h gefahren werden. Verkehrsrechtlich werden Pedelecs als normale Fahrräder eingestuft: Weder Führerschein noch Zulassung sind nötig.

Deutlich mehr Speed haben S-Pedelecs. Die Zweiräder erreichen sogar Spitzengeschwindigkeiten von 45 km/h. Daher gelten hierfür einige Vorschriften. Sie dürfen erst ab 16 Jahren gefahren werden, sind zulassungspflichtig und der Fahrer benötigt mindestens einen Mofa-Führerschein. Außerdem besteht Helmpflicht.

E-Bikes

E-Bikes im eigentlichen Sinne bringen es auch ohne aktives Treten des Fahrers auf 20 km/h. Du kannst dich also ganz bequem kutschieren lassen, ohne dabei körperlichen Einsatz zeigen zu müssen.

Arten von E-Bikes

Wichtig zu wissen: Es gibt nicht DAS eine E-Bike. Als Erstes solltest Du Dich daher fragen, wozu Du Dein neues Bike einsetzen möchtest. In der Stadt oder vielleicht eher im Gelände? Die folgenden Arten sind besonders beliebt:

Welches dieser Modelle am besten zu Dir passt, erfährst Du hier.

City-E-Bikes

Wie der Name bereits ahnen lässt, sind E-Citybikes oder Urbanbikes die idealen Drahtesel für befestigte Wege in der Stadt. Ob möglichst ohne Schweiß ins Büro oder für den Wocheneinkauf zum Supermarkt um die Ecke: City-E-Bikes sind ideal, um den Alltag per Rad zu meistern.

Durch die aufrechte Sitzposition sind sie in erster Linie auf Komfort ausgerichtet. Außerdem verfügen viele Modelle über einen Tiefeinstieg, der nicht nur älteren Menschen zugutekommt. Kleinere Lasten lassen sich mit den City-Flitzern ebenfalls ohne Probleme transportieren. Ausgestattet mit einer Rücktrittbremse sowie einer Nabenschaltung mit nur wenigen Gängen eigenen sie sich hervorragend, um stressfrei durch den Stadtverkehr zu kommen.

Mit dem E-Bike Citybike zum Einkaufen
Mit einem City-E-Bike kannst Du Deine Einkäufe auf umweltfreundlichem Wege transportieren. Und im hektischen Feierabendverkehr bleibst Du dabei deutlich entspannter als mit dem Auto.
Zusammenfassung: Wenn Du ein komfortables Alltags-Rad suchst, mit dem Du Deine Einkäufe unproblematisch transportieren kannst, ist ein E-Citybike genau das richtige für Dich.

Klapp-E-Bikes

Du bist Pendler oder viel in Bus und Bahn unterwegs, kannst oder willst aber nicht auf Dein Rad verzichten? Dann kann ein Klapp-E-Bike – auch Elektro-Faltrad oder E-Klapprad genannt – Abhilfe schaffen.

Die kompakten Räder zeichnen sich durch den vergleichsweise kleinen Rahmen aus. Lenker und Sattel können aber auf jede Körpergröße ausgerichtet werden. Pendlerfreundliche Eigenschaften erhalten die kleinen Flitzer zudem durch einen Klappmechanismus: Vorder- und Hinterrad lassen sich einfach zusammenklappen. Auf diese Weise kannst Du das ohnehin schon kleine Elektro-Faltrad super transportieren und aufbewahren. Besonders praktisch ist dies, sofern Dir zur Unterbringung nur wenig Platz zur Verfügung steht, z.B. ein Gemeinschaftsflur oder Deine Wohnung.

Zusammenfassung: E-Bike Klappräder eignen sich hervorragend für Pendler bzw. Bus- und Bahnreisende. Transport und Aufbewahrung stellen damit kein Problem mehr für Dich dar.

Trekking-E-Bikes

Wer ein Rad für lange Radtouren oder Radreisen sucht, ist mit einem Trekking-E-Bike am besten beholfen. Egal, wie lange man unterwegs ist, die tourentaugliche Sitzposition bleibt bis ans Ziel komfortabel. Da es sich für tägliche Stadtfahrten ebenso eignet, gehört es zu den beliebtesten E-Bikes überhaupt.

Im Vergleich zu einem City-E-Bike sind E-Trekkingbikes deutlich robuster und verfügen über mehr Gänge. Dadurch sind sie besser für Fahrten in leichtem Gelände sowie auf unbefestigten Wegen geeignet. Ein stabiler Gepäckträger ermöglicht außerdem den sicheren Transport von zusätzlichem Gepäck. Weiterer Pluspunkt: Der Akku ist auf größere Reichweiten ausgelegt.

Zusammenfassung: Mit einem E-Trekkingbike bist Du gut beraten, wenn Du ausgiebige Radtouren durch die Natur liebst, aber auf Komfort nicht verzichten möchtest, weil Du es auch für Alltagsfahrten nutzen möchtest.

Mountain-E-Bikes

Elektro-Mountainbikes sind die perfekte Wahl für sportbegeisterte Radfahrer, die leidenschaftlich gerne durchs offene Gelände cruisen. Fernab von asphaltierten Wegen bieten die Zweiräder die nötige Stabilität auf rutschigem Untergrund. Für Sicherheit sorgen dabei breite Reifen mit grobem Profil sowie besonders starke Bremsen. Stöße werden durch die gute Federung bestens abgedämpft. Die vielen Gängen lassen auch bergige Touren zu einem ultimativen Fahrerlebnis werden.

Verkehrssichere Stadtfahrten sind mit den meisten dieser Bikes allerdings nicht möglich. Denn: Sie sind für Geländefahrten gedacht. Lichtanlage und Klingel fehlen oftmals, ebenso ein Gepäckträger. Bei Bedarf kann die erforderliche Ausstattung aber nachgerüstet werden.

Zusammenfassung: Montain-E-Bikes sind ideal für herausfordernde Fahrten im Gelände. Als Sportgerät gedacht verfügen sie jedoch nicht über die nötige Verkehrssicherheit im Straßenverkehr.

Das nachfolgende Video stellt die noch einmal alle grundlegenden Informationen über E-Bikes zusammen. Außerdem werden fünf Top Pedelecs unter 1000 Euro vorgestellt. Unser Ziel ist es, Dir einen umfassenden Überblick über die besten Bikes aus allen Kategorien zu bieten. Daher ist unsere Redaktion zu einer etwas anderen Top 5 gekommen.

Die wichtigsten Kaufkriterien für E-Bikes unter 1000 Euro

Die E-Bike-Branche boomt und die Auswahl scheint unbegrenzt. Doch wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Lies hier nach, auf welche Kriterien Du beim Kauf unbedingt achten solltest:

Mit Bedacht wählen solltest Du zudem Sattel, Gangschaltung und Bremsen. Auf einem unbequemen Sattel fährt es sich schließlich nicht sonderlich gut. Und mit wenigen Gängen oder schlechten Bremsen willst Du in rutschigem Gelände sicherlich auch nicht unterwegs sein.

Motor

Der Motor eines E-Bikes kann an unterschiedlichen Stellen angebracht sein. Jede Position wirkt sich anders auf das Fahrverhalten aus. Hier erhältst Du Infos über Vor- und Nachteile der drei Varianten:

Frontmotor

Möchtest Du mit Deinem Rad überwiegend kürzere Strecken in der Stadt zurücklegen, empfehlen wir Dir einen Frontmotor. Bei City-E-Bikes hat sich eine Montage am Vorderrad am besten bewährt. Für Geländefahrten ist diese Position jedoch ungeeignet. Da sie preiswerter sind als Mittel- und Heckantriebe, werden günstige E-Bikes vorwiegend von Frontmotoren angetrieben.

Vorteile von FrontmotorenNachteile von Frontmotoren
Preiswerteste VarianteDas hohe Gewicht wirkt sich erheblich auf das Lenkverhalten aus
Austausch des Motors ist wenig aufwendigStarke Belastung von Rahmen und Gabel
Kombination mit Rücktrittbremse sowie Naben- und Kettenschaltung möglichÜberhitzungsgefahr bei hohen Belastungen
Fazit: Ideal für alltägliche StadtfahrtenSchlechtere Bodenhaftung als bei Mittel- und Hinterradmotoren
Durchdrehen des Vorderrades auf nassem, glattem oder unbefestigtem Untergrund nicht auszuschließen
Fazit: Ungeeignet für Geländefahrten
Mittelmotor

Mittelmotoren sind mit Abstand am häufigsten zu finden. Montiert werden sie mittig im Tretlager. Als echte Allrounder sind sie für alle E-Bike Typen geeignet – vom City-E-Bike bis hin zum Mountain-E-Bike.

Vorteile von MittelmotorenNachteile von Mittelmotoren
Kaum Einfluss auf das FahrverhaltenErhöhter Verschleiß der Fahrradkette durch starke Belastung
Optimale Gewichtsverteilung mit niedrigem SchwerpunktNachrüsten des Motors nicht möglich
Geringe Störanfälligkeit durch kurze KabelwegeDeutlich teurer als Frontmotoren
Geringer Stromverbrauch durch direkte Kraftübertragung
Keine Überhitzungsgefahr bei hohen Belastungen
Kombination mit Rücktrittbremse sowie Naben- und Kettenschaltung möglich
Heckmotor

Für sportliche Fahrten ist ein am Hinterrad angebrachter Heckmotor die beste Wahl. Möchtest Du also ein E-Mountain-Bike kaufen, solltest Du auf diese Variante setzen.

Vorteile von HeckmotorenNachteile von Heckmotoren
Hohe Fahrdynamik und Bodenhaftung durch direkte KraftübertragungWechsel des Hinterrades erfordert vollständige Entkabelung des Motors
Stabile Fahrweise auch auf nassem, glatten und unbefestigtem UntergrundSehr Hecklastig und daher schwer zu tragen
Austausch des Motors wenig aufwendig
Geringer Verschleiß der Fahrradkette durch niedrige Belastung
Motor wird durch Treten wieder aufgeladen
Deutlich leiser als die anderen Varianten

Akku

Neben dem Motor zählt der Akku zu den wichtigsten Kaufkriterien eines Pedelecs. Folgende Aspekte spielen dabei eine wichtige Rolle:

Akku-Typ

Etwa 90 Prozent aller Elektrofahrräder sind mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet.

Zwar sind Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH-Akkus) etwas günstiger, können aber in entscheidenden Faktoren nicht mit den Lithium-Ionen-Akkus mithalten: Letztere punkten mit längerer Lebensdauer, kürzeren Ladezeiten und einfacherer Pflege.

Akku-Reichweite

Wie weit Du mit Deinem E-Bike fahren kannst, wird in erster Linie von der Leistung des Akkus bestimmt. Daneben spielen aber viele weitere Einflussfaktoren eine Rolle:

  • Fahrweise: z. B. Geschwindigkeit, Gang und Motor-Unterstützungsstufe
  • Höhenprofil: bergauf oder bergab
  • Windverhältnisse: Rücken- oder Gegenwind
  • Untergrund: z. B. asphaltierter oder unbefestigter Weg
  • Gewicht: Körpergewicht und zusätzliches Gepäck
  • Tretleistung bzw. eigene Muskelkraft
Hinweis: Aufgrund der zahlreichen möglichen Einflüsse handelt es sich auch bei Herstellerangaben grundsätzlich nur um Richtwerte. In der Regel werden Reichweiten zwischen 55 und 80 Kilometern erreicht.

Jetzt fragst Du dich bestimmt, wie Du die Reichweite positiv beeinflussen kannst. Siehe Dir dazu folgendes Video an. Es gibt Dir fünf hilfreiche Tipps zum Akkusparen.

Grundsätzlich lassen sich mit höheren Speicherleistungen des Akkus (gemessen in Wattstunden, Wh) größere Reichweiten erzielen. Bedenke aber: Auch der Preis des Pedelecs wird dadurch unmittelbar in die Höhe getrieben.

Akku-Lebensdauer

Je nach Hersteller kannst Du von einer durchschnittlichen Lebensdauer von etwa fünf Jahren ausgehen. Das entspricht rund 30.000 bis 90.000 gefahrenen Kilometern. Ein neuer Akku kostet Dich schnell mehrere Hundert Euro. Beachte daher die folgenden Tipps zur richtigen Aufladung, Pflege und Lagerung des E-Bike-Akkus. Sie helfen Dir, die maximale Lebensdauer vollständig ausnutzen.

  1. Aufladung: Verwende zum Aufladen ausschließlich das mitgelieferte Ladegerät des Herstellers. Unterwegs bieten E-Bike Ladestationen eine Abhilfe. Da diese “Tankstellen” mit allen gängigen Akku-Typen kompatibel sind, brauchst Du Dein eigenes Ladegerät nicht ständig bei Dir zu tragen.
  2. Akkustand: Fahre den Akku niemals vollständig leer. Auch solltest Du ihn nach Kurztrips nicht sofort wieder ganz aufladen. Für eine möglichst lange Lebensdauer empfehlen Experten ein Ladevolumen zwischen 20 und 80 Prozent.
  3. Lagerung: Möchtest Du das Bike über einen längeren Zeitraum nicht fahren, solltest Du den Akku entnehmen. Lagere ihn am besten mit einem Ladevolumen von 50 Prozent kühl und trocken ein.
  4. Temperatur: Die Lagerung erfolgt idealerweise bei Raumtemperatur von ca. 20 Grad Celsius. Außerdem ratsam: Nimm den Akku bei Minusgraden oder praller Sonne zum längeren Parken ab. Großer Hitze sowie extreme Kälte können dem Akku schaden.
  5. Pflege: Befreie den Akku gelegentlich mit einem feuchten Lappen von Schmutz.   Halte ihn niemals unter einen harten Wasserstrahl und tauche ihn auch nicht ins Wasser. Zudem solltest du die Kontakte sauber halten und regelmäßig auf Korrosion überprüfen.
E-Bike-Akku
Bei der Wahl des Akkus gibt es Einiges zu beachten: Typ, Reichweite und Lebensdauer sollten den individuellen Ansprüchen gerecht werden.
Hinweis: Dass die Akkus nach ein paar Jahren an Leistung verlieren, ist unvermeidbar. Kalkuliere also bereits beim Kauf zusätzliche Kosten für einen späteren Austausch des Akkus ein.

Gewicht

Nicht zu unterschätzen ist darüber hinaus das Gewicht des Elektrorades. Vor allem Motor und Akku sorgen für zusätzlichen Ballast. Während ein herkömmliches Fahrrad um die 15 Kilogramm wiegt, bringt ein Pedelec schnell mal stolze 25 Kilogramm auf die Waage.

Das Gewicht spielt nicht nur eine Rolle, wenn Du Dein Pedelec im Keller oder der Wohnung abstellen musst: Eine Treppe kann dann schnell zur Herausforderung werden. Auch der Transport gestaltet sich weitaus schwieriger als bei einem normalen Drahtesel. Die maximale Stützlast eines herkömmlichen Fahrradträgers für die Anhängerkupplung darf auf keinen Fall überschritten werden. Möchtest Du mehr als nur ein Bike transportieren, kann das aber leicht passieren. Gegebenenfalls musst Du Dir also zusätzlich einen geeigneten Fahrradträger anschaffen.

Tipp: Mache vor dem Kauf einen Selbsttest: Schaffst Du es, das Bike ohne Probleme hochzuheben? Kannst Du Dir vorstellen, es regelmäßig Deine Treppe rauf und runter zu tragen?

Welche Marken stellen qualitative E-Bikes unter 1000 Euro her?

Wie Du das passende E-Bike findest, weißt Du nun. Doch welche Hersteller bieten Dir auch ein qualitativ hochwertiges Modell – und noch dazu für weniger als 1000 Euro? Hier ein kurzer Überblick über renommierte Anbieter mit den besten Rezensionen:

NCM

Hinter der Fahrradmarke NCM steht die deutsche Leon Cycle GmbH. Das Unternehmen produziert und vertreibt Elektrofahrräder und Zubehör. Zum Sortiment gehören jegliche E-Bike-Arten in unterschiedlichen Variationen. Einen Namen hat sich die Marke durch seine leistungsstarken E-Bike-Akkus gemacht, die mit Reichweiten von bis zu 150 Kilometern überdurchschnittlich hoch sind.

Leon Cycle bietet seinen Kunden zudem die Möglichkeit, ihr eigenes Do-It-Yourself-E-Bike zu kreieren: Wenn Du Deinen alten Drahtesel behalten möchtest oder aber ein Rad haben möchtest, das es kein zweites Mal gibt, baut das Unternehmen Dein Fahrrad zu einem E-Bike um.

Telefunken

Telefunken hat sich im Bereich E-Mobilität einen Namen für hohe Qualität zu einem zufriedenstellenden Preis-Leistung-Verhältnis gemacht. Mit Preisen im unteren und mittleren Segment stehen die Telefunken Elektrofahrräder in direkter Konkurrenz zu etablierten Herstellern wie NCM und Fisher. Angeboten werden alle gängigen E-Bike-Typen. Der Vertrieb erfolgt über den Fach- und Versandhandel in Deutschland und Österreich.

Ancheer

Auf der Suche nach einem günstigen E-Bike findet man in fast jedem Ratgeber ein Pedelec der Marke Ancheer unter den Kaufempfehlungen. Außerdem sind die Räder in unterschiedlichen Varianten bei Amazon unter den Top-Kundenrezensionen gelistet. Denn: Sie sind zu einem äußerst geringem Preis erhältlich – nicht selten sogar für weniger als 700 Euro. Dies macht sie vor allem bei Neueinsteigern sehr beliebt. Auch wenn einzelne Komponenten in China produziert werden, ist die Qualität durchaus zufriedenstellend: Amazon-Kunden vergeben im Durchschnitt vier von fünf Sternen für die Ancheer E-Bikes.

Wo kann man ein günstiges E-Bike kaufen?

  1. Ganz klassisch bei einem lokalen (Fach-)Händler
  2. Online in einem Shop Deiner Wahl
  3. Im Supermarkt um die Ecke

Fahrradfachhandel

Eine gute Anlaufstelle ist der Fachhändler. Hier erhältst Du eine fachlich kompetente “Face-to-Face” Beratung. So ist sichergestellt, dass Basic-Eigenschaften wie Rahmengröße, Motorenart oder Reichweite stimmen. Außerdem kommst Du hier in den Genuss einer Probefahrt.

E-Bike unter 1000 Euro beim Fachhändler kaufen
Fachhändler kennen als Experten auf ihrem Gebiet alle wichtigen Informationen rund um das E-Bike. Favorisierte Bikes kannst Du hier vor dem Kauf mit eigenen Augen begutachten und Dich so eventuell leichter entscheiden.
Hinweis: Um sich mit den Fahreigenschaften des motorisierten Fahrrades vertraut zu machen, empfehlen Verbraucherschützer vor dem Kauf eine Probefahrt. Viele Händler bieten zudem die Möglichkeit, ihre E-Bikes tageweise auszuleihen. So kannst Du Dir vorab ein besseres Bild vom Fahrgefühl machen.

Onlineshops

Natürlich kannst Du Dein Elektrobike auch online kaufen. Eine große Auswahl bietet z. B. Amazon – sowohl an Marken- als auch an No-Name-Produkten. Vorteilhaft ist dabei v. a. die Filterfunktion, mit der Du gezielt nach bestimmten Größen, Typen oder Marken suchen kannst. Der Vergleich unterschiedlicher Produkteigenschaften gestaltet sich online ebenfalls einfacher. Und nicht zu vergessen: Auf E-Bike Angebote unter 1000 Euro wirst Du schneller aufmerksam. Das schont Deinen Geldbeutel.

Tipp: Kombiniere doch einfach die Vorteile des Onlineshops mit denen des Fachhandels. Viele Fachhändler bieten ihr Sortiment auch online an. Eine Vorauswahl kannst Du bequem von zu Hause aus treffen. Die ausführliche Beratung übernimmt dann der stationäre Experte.

Supermarktketten

Hin und wieder kannst Du bei Supermarktketten wie Aldi, Lidl oder Rewe ebenfalls günstige E-Bikes unter 1000 Euro kaufen. Schaue einfach regelmäßig in ihren wöchentlichen Handzettel oder Onlineshops nach E-Bike Angeboten.

Daneben bieten auch andere Handelswaren-Konzerne und Versandhändler wie Otto oder Tchibo preiswerte Elektrofahrräder unter 1000 Euro. Die Auswahl ist hier jedoch meist deutlich begrenzter.

Wie lässt sich beim E-Bike Kauf Geld sparen?

Auch wenn Du Dir ein Limit von “nur” 1000 Euro gesetzt hast: Das ist noch immer eine ganze Menge Geld. Ein Kauf sollte demnach nicht unüberlegt erfolgen. Wir haben drei Geheimtipps für Dich, wie Du Einiges sparen kannst:

  1. Warten lohnt sich.
  2. Auch Vorgänger tun’s.
  3. Online spart Geld.

Warten lohnt sich.

Mit Ende der Fahrradsaison werfen viele Händler mit Schnäppchen nur so um sich. Denn: Leere Lager bieten Platz für Neues – und das ist es, was Kunden in der Folgesaison erwarten. Wenn Du also warten kannst, kaufe Deinen elektrischen Drahtesel am besten im Herbst oder Winter. Über den preislichen Unterschied wirst Du Dich wundern.

E-Bike unter 1000 Euro am im Herbst oder Winter kaufen
Warte mit dem Kauf am besten bis der Sommer vorbei ist und es allmählich kälter wird. In der Regel senken viele Händler dann ihre Preise.

Auch Vorgänger tun’s.

Muss es wirklich immer das Neuste sein? Auch diese Frage solltest Du Dir vor dem Kauf einmal stellen. Auslauf- bzw. Vorgängermodelle werden in der Regel zu besonders günstigen Preisen angeboten. Ursache ist nicht etwa mindere Qualität. Der Hersteller hat nur bereits Nachfolgemodelle in Produktion gegeben. Auslaufmodelle werden dann nicht länger hergestellt. Meist gibt es zwischen den Generationen keine nennenswerten technischen Unterschiede. Sprich: Dein Elektrorad ist quasi noch fast auf dem aktuellen Stand. Und wegen der Ersatzteile brauchst Du Dir auch keine Gedanken zu machen. Die gibt es auch Jahre später noch zu kaufen.

Mindestens genauso viel lässt sich beim Kauf eines Vorführmodells sparen. Was macht es schon, ob Dein Bike für ein paar kurze Probefahrten genutzt wurde? An der Qualität ändert das sicher kaum etwas. Gleiches gilt für sogenannte B-Ware. Hierbei handelt es sich um Elektroräder, die kleine optische Mängel aufweisen. Technisch sind sie natürlich einwandfrei, denn andernfalls dürften sie gar nicht verkauft werden. Wenn Dich ein – oft nur winziger – Kratzer oder Lackschaden nicht groß stört, kannst Du mit etwas Glück sogar ein sonst sehr hochpreisiges Marken-E-Bike für unter 1000 Euro kaufen.

Online spart Geld.

“Online ist Vieles günstiger.” Dieses Motto gilt häufig auch für E-Bikes. Klar, auf eine ausführliche, persönliche Beratung wird verzichtet. Wenn Du aber genau weißt, welche Kriterien entscheidend sind und welches Modell für Dich perfekt ist, kannst Du das getrost in Kauf nehmen. Denn: Im Onlineshop stößt Du oft eher auf ein Schnäppchen als beim Händler. Lies hierzu gerne nochmal unseren Tipp zu den Anlaufstellen, bei denen Du günstige E-Bike unter 1000 Euro findest.

Kaufe Dein E-Bike am besten online und im Herbst oder Winter. Überlege Dir auch, ob Du Dich nicht mit einem Auslauf- oder Vorführmodell zufriedengeben kannst. Technisch können diese E-Bikes fast mit den aktuellen Modellen mithalten – und das zu einem deutlich niedrigeren Preis.

Wichtiges Zubehör für ein E-Bike

Zwar hast Du Dir mit 1000 Euro bereits ein maximales Budget für Dein neues E-Bike gesetzt. Dennoch solltest Du abwägen, ob die eine oder andere Zusatzanschaffung eventuell sinnvoll sein könnte. Vielleicht schaffst Du es mit unseren oben genannten Tipps ja sogar etwas unterhalb Deiner Schmerzgrenze zu bleiben. Mit einer Investition des gesparten Geldes in folgendes Zubehör kannst Du jedenfalls nichts falsch machen:

Auf keinen Fall verzichten solltest Du auf ein gutes Fahrradschloss – auch wenn Dein E-Bike mit maximal 1000 Euro unter den Pedelecs ein echtes Schnäppchen ist. Achte beim Kauf unbedingt auf gute Qualität, denn Elektroräder werden häufig geklaut. Eine weitere Empfehlung unsererseits ist ein Fahrradhelm. Mit Deinem elektrischen Zweirad erreichst Du Geschwindigkeiten, die von anderen Verkehrsteilnehmern leicht unterschätzt werden. Die Unfallgefahr liegt damit höher als bei einem Rad ohne Hilfsmotor.

Von einem Ersatzakku profitierst Du, wenn Du ausgiebige Touren und Fahrradreisen liebst. Über einen leeren Akku brauchst Du Dir dann keine Sorgen mehr zu machen. Und auf eine E-Bike-Ladestation bist Du auch nicht mehr angewiesen. Sobald der erste Akku leer ist, setzt Du einfach den Ersatzakku ein. Möchtest Du Deine Tour oder Reise per E-Bike in entfernteren Gegenden starten, bietet sich zudem ein Fahrradträger für das Auto an. Beachte dabei unsere Infos zum Gewicht.

Test-Übersicht: Welche E-Bikes unter 1000 Euro sind die besten?

Renommierte Testergebnisse vermitteln ein objektives Bild über ein bestimmtes Produkt. Bei der Beurteilung, welches Modell Deinen Anforderungen am ehesten entspricht, kann das sehr hilfreich sein. Die folgende Tabelle zeigt unserer Recherche-Ergebnisse zu namhaften E-Bike-Tests.

TestmagazinPLATZHALTER Test vorhanden?Veröffentlichungs-JahrKostenloser ZugangMehr erfahren
Stiftung WarentestKein spezieller Test zu E-Bikes unter 1000 Euro, jedoch zu Tiefeinsteiger-Pedelecs und Trekking-Pedelecs für HerrenTiefeinsteiger-Pedelecs: 2020

Trekking-Pedelecs für Herren: 2018

NeinLink

Link

Öko TestKein spezieller Test zu E-Bikes unter 1000 Euro, jedoch zu E-Bikes allgemein.2014NeinLink
Konsument.atKein spezieller Test zu E-Bikes unter 1000 Euro, jedoch zu E-Bikes allgemein und E-Bikes für die Stadt.beide 2020NeinLink

Link

Ktipp.chKein spezieller Test zu E-Bikes unter 1000 Euro, jedoch zu Tiefeinsteiger-Pedelecs.2020NeinLink

Leider gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine speziellen Produkttests, die lediglich E-Bikes bis 1000 Euro unter die Lupe nehmen. Elektrofahrräder im Allgemeinen wurden hingegen bereits mehrfach getestet. Natürlich lag der Großteil der Testräder preislich jenseits der 1000-Euro-Grenze. Vereinzelt waren aber auch günstigere Modelle dabei.

Sowohl im Praxistest der Stiftung Warentest als auch in dem von Öko Test zählten Fahrverhalten, Sicherheit und Reichweiten zu den Testkriterien. Weiterhin wurden die Sättel und Lenkergriffe der Pedelecs auf Schadstoffe geprüft. Der Bericht von Ktipp bezieht auf die Ergebnisse der Stiftung Warentest.

Zwölf auf Komfort ausgerichtete Pedelecs mit Tiefeinstieg traten im Test der Stiftung Warentest gegeneinander an. Da sich alle Modelle preislich zwischen 2.150 und 3.500 Euro bewegen, sind die Ergebnisse wahrscheinlich eher weniger relevant für Dich. Öko Test hat zehn Pedelecs einer eingehenden Prüfung unterzogen.

Unter den Testprodukten wiesen dabei viele erhebliche Sicherheitsmängel auf. Darüber hinaus wurden überwiegend Weichmacher und/oder andere Schadstoffe in den Lenkergriffen oder Sattelüberzügen nachgewiesen. Diese können schlimmstenfalls sogar krebserregend sein. In beiden Praxistests konnte jeweils nur eines der E-Bikes überzeugen.

Tipp: Achte beim Kauf Deines E-Bikes auch auf schadstofffreie Griffe. Schließlich besteht bei jeder Fahrt direkter Hautkontakt – bei ausgiebigen Touren sogar über einen längeren Zeitraum.

Unser Beitrag wird laufend aktualisiert. Sollten Testberichte zu E-Bikes unter 1000 Euro veröffentlicht werden, findest Du die Ergebnisse hier also relativ zeitnah. Das Datum der letzten Überarbeitung ist auf der Seite angegeben.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu E-Bikes unter 1000 Euro

Antworten auf all Deine noch offenen Fragen liefert Dir der folgende Abschnitt:

Wie weit kann man mit einem E-Bike fahren?

Wie weit Du mit Deinem E-Bike fahren kannst, wird in erster Linie von der Leistung des Akkus bestimmt. Daneben spielen aber viele weitere Einflussfaktoren eine Rolle:

  • Fahrweise: z. B. Geschwindigkeit, Gang und Motor-Unterstützungsstufe
  • Höhenprofil: bergauf oder bergab
  • Windverhältnisse: Rücken- oder Gegenwind
  • Untergrund: z. B. asphaltierter oder unbefestigter Weg
  • Gewicht: Körpergewicht und zusätzliches Gepäck
  • Tretleistung bzw. eigene Muskelkraft
Hinweis: Aufgrund der zahlreichen möglichen Einflüsse handelt es sich auch bei Herstellerangaben grundsätzlich nur um Richtwerte. In der Regel werden Reichweiten zwischen 55 und 80 Kilometern erreicht.

Welches E-Bike passt zu mir?

Wichtig zu wissen: Es gibt nicht DAS eine E-Bike. Als Erstes solltest Du Dich daher fragen, wozu Du Dein neues Bike einsetzen möchtest. In der Stadt oder vielleicht eher im Gelände? Die folgenden Arten sind besonders beliebt:

E-Bike Tour in der Natur
Welches E-Bike unter 1000 Euro am besten zu Dir passt, richtet sich in erster Linie nach dem Verwendungszweck. Um als Naturliebhaber auf ausgedehnten Touren neue Landschaften auszukundschaften, eignet sich z. B. ein Trekking-E-Bike am besten.

Sollte ich ein E-Bike im Internet kaufen?

Vorteilhaft ist dabei v. a. die Filterfunktion, mit der Du gezielt nach bestimmten Größen, Typen oder Marken suchen kannst. Der Vergleich unterschiedlicher Produkteigenschaften gestaltet sich online ebenfalls einfacher. Und nicht zu vergessen: Auf E-Bike Angebote unter 1000 Euro wirst Du schneller aufmerksam. Das schont Deinen Geldbeutel.

Wann sind E-Bikes am billigsten?

Mit Ende der Fahrradsaison werfen viele Händler mit Schnäppchen nur so um sich. Denn: Leere Lager bieten Platz für Neues – und das ist es, was Kunden in der Folgesaison erwarten. Wenn Du also warten kannst, kaufe Deinen elektrischen Drahtesel am besten im Herbst oder Winter. Über den preislichen Unterschied wirst Du Dich wundern.

Weiterführende Quellen

https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Tipps-zu-E-Bike-Pedelec-und-Elektrofahrrad,ebike123.html

https://www.bikes.de/ratgeber/wartung-und-pflege/ebike-inspektion

https://www.e-bike-versicherung.org/ratgeber/e-bike-versicherungspflicht/

0 0 vote
Article Rating
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
0
Hinterlasse Deine Meinung oder stell eine Frage.x
()
x
↑ Zurück zum Beginn ↑