E-Bike: Test, Vergleich und Kaufratgeber

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E-Mountainbike in den Bergen

E-Bikes werden auch in Deutschland immer relevanter. Doch gute und hochwertige E-Bikes von schlechten Produkten zu unterscheiden ist nicht immer leicht. Wir werden Dir deswegen verraten auf was bei dem E-Bike Kauf zu achten ist. In diesem Beitrag möchten wir uns außerdem aktuellen E-Bikes Tests widmen.

Das Wichtigste in Kürze

Entscheidende Unterschied zum herkömmlichen Fahrrad: unterstützt durch einen Motor.

  • Mehr Freiheiten, mehr Verantwortung
  • wichtig, sich über die Eigenschaften und Gebrauchshinweise zu informieren, um es perfekt zu nutzen
  • keine einmalige Investition, da Technik altert und ausgetauscht werden muss

Worauf Du beim Kauf eines E-Bikes achten musst, erfährst Du hier.

Die besten E-Bikes: Favoriten der Redaktion

Hier sollst Du einen Überblick von einer Handvoll ausgewählten und guten E-Bikes bekommen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, worauf es bei der Auswahl ankommt. Es werden Dir folgende Fahrräder näher vorgestellt:

  1. Fitifito FT26 Elektrofahrrad Fatbike E-Bike Pedelec
  2. Zündapp E Bike 700c Trekkingrad Damen Pedelec Z802
  3. ANCHEER Elektrofahrrad Ebike Mountainbike
  4. Extrbici XF800 Elektro-Mountainbike
  5. FISCHER E-Bike MTB MONTIS 5.0i

Fitifito FT26 Elektrofahrrad Fatbike E-Bike Pedelec

  • robuster 48 V 624 W Heckmotor
  • langlebiger 48V13Ah 624W Samsung Cells Lithium-Ionen Akku
  • geeignet für die Stadt, für die Berge & für längere Touren
  • komfortabel, durch reduziertes Gewicht und verstellbarem Sportsattel
  • extrabreite Kenda 26 x 4,0 Reifen
  • fahrbar bei jedem Wetter und unabhängig vom Untergrund
  • wartungsarme mechanische Scheibenbremse und 9-Gang Schaltung
  • hydraulische Federgabel und Büchel Scheinwerfer
  • Gewicht: 27 kg, Radgröße: 26 Zoll, Sattelhöhe: 84-102 cm

Der Heckmotor des Fitifito FT26 ermöglicht eine verlustfreie Kraftübertragung auf das Hinterrad. Es ist der 3 kg schwere, langlebige 48V13Ah 624W Samsung Cells Lithium-Ionen-Akku eingebaut. Durch die extra breiten Kenda 26 x 4,0 Reifen eignet sich das Rad sowohl für die Stadt, als auch für längere Touren im Gebirge und hat sogar auf der Skipiste viel Grip. Die Scheibenbremse bremst optimal auch bei Nässe.

Sowohl der horizontal verstellbare Sport Sattel von Selle Royal als auch die Federgabel und der leichte Aluminiumrahmen sorgen für erhöhten Fahrkomfort, da man auf Belastungs-& Profiländerungen reagieren kann. Das Rad wiegt inklusive Akku 27 kg und misst 26 Zoll. Ein hochwertiger Büchel Scheinwerfer rundet das E-Bike ab. Originale Ersatzteile für dieses E-Bike können sie bei Tamia-Home/Tamia-Living bestellen.

Zündapp E-Bike 700c Trekkingrad Damen Pedelec Z802

  • 374 Wh Lithium-Ionen-Akku
  • bis zu 115 km Reichweite
  • Kettenantrieb mit 21 Gängen
  • für lange Touren und im Alltag geeignet
  • leichter Trapez-Rahmen aus Aluminium
  • V-Brakes von Promax
  • 250W Radnabenmotor am Hinterrad
  • Reifen: 700c x 40x bzw. 28″ x 1,75″ mit Straßenprofil

Das Zündapp E-Bike 700c der Nürnberger Traditionsmarke unterstützt bis zu 25 km/h. Mit dem 374 Wh starken Lithium-Ionen Akku, kann man je nach Beladung und Fahrweise bis zu 115 km weit unterstützt fahren ohne zwischenzuladen. Auch danach kann mit dem 21-Gang- Kettenantrieb von Shimano problemlos fahren. Das Fahrrad eignet sich sowohl für lange Touren als auch für alltägliche Fahrten. Nicht zuletzt durch den leichten Trapez-Rahmen aus Aluminium wiegt das Rad nur knapp 24 kg. Zündapp vertraut auf die sicheren V-Brakes von Promax. Ein verlustfreier und starker Antrieb wird durch den Radnabenmotor am Hinterrad gewährleistet.

3.ANCHEER Elektrofahrrad E-Bike Mountainbike

  • Rahmenmaterial: Aluminiumlegierung
  • doppelwandige Felge aus Aluminiumlegierung
  • 26 Zoll rutschfeste Reifen
  • Gewicht: 25,2 kg inkl. Akku
  • mechanische Scheibenbremse vorne und hinten
  • Lenker in Höhe und Winkel verstellbar
  • Farbe: schwarz rot
  • LED-Lampe inklusive

E-Bikes des Herstellers Ancheer sind vergleichsweise günstig, aber hochwertig. Durch das leichte Rahmenmaterial, der Aluminiumlegierung wiegt das E-Mountainbike nur knapp 26 kg.

Die doppelwandige Felge, ebenfalls aus Aluminiumlegierung, sorgt in Verbindung mit der mechanischen Scheibenbremse vorne und hinten für kraftvolle und progressives Bremsen auch im Regen.

Der höhen- und winkelverstellbare Lenker hilft, das Fahrrad individuellen Bedürfnissen anzupassen. Eine LED-Lampe ist inklusive. In den Farben schwarz und rot macht dieses E-Bike einiges her.

Extrbici XF800 Elektro-Mountainbike

  • Lithium Akku 48 V
  • 750W BAFANG Hochgeschwindigkeitsmotor
  • Vollfederung
  • hydraulische Scheibenbremse
  • Größe: 26 Zoll
  • 7-Gang System von Shimano
  • In 3 Farben erhältlich: Rot, Blau oder Weiß

Die übergroßen Reifen und die Vollfederung des Extbici XF800 erleichtert das Fahren im Gelände erheblich. Der leistungsstarke Lithium-Akku unterstützt bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h. Der BAFANG Hochgeschwindigkeitsmotor misst 750W, kann aber eine Leistung von bis zu 1500W erbringen. Die Vollfederung garantiert ein unvergessliches Fahrgefühl. Auf die hydraulische Scheibenbremse ist witterungsunabhängig Verlass. Auch das 7-Gang System von der Qualitätsmarke Shimano hat sich in den letzten Jahren bewährt.

FISCHER E-Bike MTB MONTIS 5.0i

  • integrierter 36 V Lithium-Ionen-Akku mit 418 Wh Kapazität
  • Brose Drive C Mittelmotor
  • 4 Unterstützungsstufen (unterstützen bis 25 km/h)
  • Marquardt-Display für brose-Systeme
  • 10-Gang Kettenschaltung von SRAM GX

Das E-Bike MTB MONTIS 5.0i der deutschen Qualitätsmarke wiegt inklusive integriertem 36 V Lithium-Ionen-Akku 24 kg. Der Akku hat eine Kapazität von 418 Wh und betreibt einen Brose Drive C Mittelmotor. Dieser unterstützt in 4 Stufen bis 25 km/h.

Außerdem wird von dem Akku auch ein hochwertiges Marquardt-Display betrieben, welches neben der Unterstützungsstufe und des Ladezustands, auch die Geschwindigkeit anzeigt und auch bei suboptimalen Lichtverhältnissen lesbar ist. Es lässt sich mit der sog. FISCHER E-Bike App verbinden.
FISCHER vertraut auf die hochwertige 10-Gang Kettenschaltung von SRAM GX. Für mehr Stauraum kann man einen Anhänger an die Hinterachse anbringen.

Kaufratgeber für E-Bikes

Der Kauf eines E-Bikes mag gut überlegt sein. Schließlich soll es sich nicht um eine Fehlinvestition handeln. Was man dabei alles wissen und beachten sollte, wird im Folgenden aufgeführt.

Was ist ein E-Bike?

Ein E-Bike ist ein elektrisch angetriebenes Fahrrad, was durch die Motorisierung die Tretkraft des Fahrers bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit unterstützt.

Da man dadurch wesentlich höhere Geschwindigkeiten erreichen kann, als mit einem üblichen Fahrrad gibt es Elektrofahrräder, die unter die Kategorie Fahrrad fallen und somit rechtlich gleich behandelt werden und solche aus der Kategorie Kleinkraftrad die versichert und beschildert werden müssen und deren Fahrer verpflichtet ist, beim Fahren einen Helm zu tragen.

Für wen eignet sich ein E-Bike?

Für wen ist ein Ebike geeignet?
Eine Radtour mit der ganzen Familie macht besonders mit E-Bikes viel Spaß.

E-Bikes werden immer beliebter. Trotzdem sollte man einige Überlegungen anstellen, wenn man sich ein solches Fahrrad anschafft: Erst einmal handelt es sich bei einem E-Bike Kauf um eine teure Anschaffung. Es macht also grundsätzlich nur dann Sinn, wenn man regelmäßig Fahrrad fährt und seinen Radius erweitern will, da man mit einem E-Bike tendenziell mehr Kilometer fährt. Umweltschonend wird das E-Biken, wenn man dafür das Auto stehen lässt.

Wusstest Du, dass man mit dem E-Bike im Stadtverkehr am schnellsten zum Ziel kommt. Abgesehen von den Wartezeiten und Staus, die leichter zu umgehen sind und auch die Unabhängigkeit von der Bahn, fällt beim E-Bike auch die nervenaufreibende Parkplatzsuche weg.
Es gibt solche mit denen man in schwierigem Gelände – in den Bergen oder auf dem Weg zur Arbeit bei viel Gegenwind – fahren kann und auch welche die sich eher für die Stadt eignen. Es empfiehlt sich eher weniger tägliche Besorgungen mit dem E-Bike zu machen, da Langfinger sich als Erstes daran vergreifen. Auch was die Unterbringung zu Hause angeht, ist eine eigene Garage oder notfalls die eigene Wohnung einem öffentlichen Fahrradkeller oder gar offenen Straßen vorzuziehen.

Wusstest Du, dass in Berlin seit 2016 Elektrofahrräder des ADAC Einsätze fahren? Inzwischen leisten die mobilen Pannenhelfer acht bis 14 Fahrradfahrern täglich auch in Stuttgart und Köln Hilfe.
Allgemein ist ein E-Bike perfekt für diejenigen geeignet, die zwar gerne in einer Gruppe oder mit dem Partner Ausflüge machen, aber nicht fit genug sind, um mit den sportlicheren mitzuhalten. Es erleichtert einem das Fahren ungemein. Wer also Fahrrad fährt, um in erster Linie Sport zu machen, ist mit einem normalen Fahrrad besser bedient. Auf der anderen Seite entlastet ein E-Bike gerade beim Anfangen die Gelenke, was auch Sportlern zugutekommt.

Travelbike ist das größte E-Bike-Vermietnetzweg in Deutschland und Österreich. In 670 Servicestellen deutschlandweit, kann man nach E-Bikes in der Urlaubsdestination suchen und für den Reisezeitpunkt reservieren lassen.

Das Wichtigste zum Schluss. Die Sicherheit. Da die Verlockung groß ist schneller zu fahren, als es die eigene Fähigkeit zulässt, ist verantwortungsbewusstes und stabiles Fahrverhalten wichtiger als bei einem normalen Fahrrad, da das Risiko zu verunglücken höher ist.

Ein E-Bike ist deswegen weniger geeignet für Kinder unter 14 Jahren, da sie die erhöhte Geschwindigkeit meist nicht richtig einschätzen können und die Gefahr besteht, dass sie die Kontrolle darüber verlieren, wenn sie zu schnell fahren.

Um letztendlich herauszufinden, ob und welches E-Bike passt, können Sie sich in einem Fahrradfachgeschäft von Experten beraten lassen und ein Fahrrad finden, was ihren Bedürfnissen und Gewohnheiten gerecht wird.

Was ist der Unterschied zu Pedelecs?

Wenn man von einem E-Bike spricht, meint man in Deutschland in den meisten Fällen eigentlich Pedelecs. Grundsätzlich wird jedes Fahrrad mit Elektromotor als E-Bike bezeichnet. Es macht aber einen Unterschied, ob dieser Motor das Fahrrad ohne eigenes Treten antreiben kann, oder nur als Unterstützung der eigenen Tretbewegung dient. Ersteres nennt sich E-Bike und Letzteres ist ein Pedelec.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei E-Bikes?

Jedes E-Bike ist einzigartig und nicht jeder kommt mit allen Modellen gleich gut klar. Deshalb ist es wichtig sich über folgende Dinge zu informieren, bevor man sich für ein bestimmtes Modell entscheidet.

Sicherheit und Handhabung

Sicherheit ist im Straßenverkehr einer der wichtigsten Faktoren. Was es dabei besonders bei E-Bikes zu beachten gibt:
Die Bremsen. Wie wir mittlerweile wissen, ist man mit einem E-Bike in der Regel schneller und auf jeden Fall dynamischer unterwegs. Man beschleunigt mehr und bremst schneller ab. Das heißt, dass sowohl die Bremsen höheren Anforderungen ausgesetzt sind, als auch wir unser Fahr-& Bremsverhalten anpassen müssen. Dafür im Folgenden ein paar Infos:

Es gibt zwei Arten von Bremsen, deren Unterschied man kennen sollte. Mechanische Bremsen, egal ob Scheibe oder Felge sind nicht mehr Stand der Technik und wären allenfalls ein Anzeichen für auch sonst billige Ausstattung des Fahrrads, weshalb es hier nur um hydraulische Bremssysteme geht.

a. Die Felgenbremse:
Vorteile der Felgenbremse Nachteile der Felgenbremse
leichter und besser dosierbar erhöhtes Unfallrisiko bei nassem oder dreckigen Gelände
sehr zuverlässig und lange wartungsfrei

Die Felgenbremse ist die einfachere Bremse von beiden. Da die Bremswirkung, wie der Name schon sagt, an der Felge ansetzt ist diese im nassen oder dreckigen Gelände deutlich verzögert, was das Unfallrisiko erhöht. Das macht sie im Vergleich zur Scheibenbremse für Mountainbiker ungeeignet. Auf der anderen Seite ist die Felgenbremse leichter und besser dosierbar, weshalb sie sich gut am City-Bike eignet. Allgemein ist sie sehr zuverlässig und über mehrere Jahre wartungsfrei. Je nach Nutzung, muss man alle ein, zwei Jahre den Verschleiß der Felge an einer schwarzen Nut (=tiefer Kratzer quer über die Bremsfläche) auf der Felgenflanke kontrollieren und bei Bedarf selbst austauschen.

b. Die Scheibenbremse:

Wie der Name bereits vermuten lässt, wirkt die Bremse hier über eine Scheibe.

Vorteile der Scheibenbremse Nachteile der Scheibenbremse
bessere Bremsleistung vgl. mit anderen Bremssystemen Umgang muss geübt werden
leichte Leistungsdosierbarkeit Ausfallrisiko, das sog. ‘Bremsfading’
wirkt unabhängig von Witterung gleichermaßen optimal

Der hohe Flächendruck ermöglicht eine wesentlich bessere Bremsleistung verglichen mit anderen Systemen. Das ist bei E-Bikes ein klarer Vorteil, wenn man sich wieder einmal deren höhere Durchschnittsgeschwindigkeit ins Gedächtnis ruft.

Auch die Leistung an sich lässt sich besser dosieren, was vor allem fürs schnelle Fahren von Vorteil ist. Der Umgang mit einer solchen Bremse muss aber geübt werden, sonst kann sie einen Anfänger leicht überfordern. Nicht zuletzt deswegen haben immer mehr E-Bikes ein Anti-Blockier-System, was bei plötzlichem Bremsen das Wegrutschen verhindert und das Rad gut bremst.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Scheibenbremse unabhängig von Witterung gleichermaßen optimal wirkt. Sie ist, wie die Felgenbremse, sehr wartungsarm und zuverlässig, aber wegen ihrer technischen Komplexität ist sie aufwendiger zu reparieren und auch teurer als die Felgenbremse.

,Bremsfading’ nennt man das Ausfallrisiko bei Überhitzung der Bremsen beim Bergabfahren – ein weiterer Faktor, den man bedenken muss, v.a. wenn man sich ein Mountainbike zulegen will.

Antriebstyp

Der Antrieb des Ebikes
Die Kette eines E-Bikes ist aufgrund der hohen Kräfte deutlich dicker als herkömmliche Fahrradketten.

Der Antrieb eines E-Bikes besteht aus Motor, Steuereinheit und Akku. Hier sitzt der Motor an der Kurbel und wird auch Mittelmotor genannt.

Der Antrieb des Fahrrads besteht aus drei Komponenten: Dem Elektromotor, dem Akku und der Steuereinheit. Diese Steuerung besitzt einen Sensor, der in Abhängigkeit der Tretleistung des Fahrers Signale an den Akku weitergeleitet, der dann dem Motor die benötigte Energie zur Unterstützung abgibt. Der Elektromotor kann an unterschiedlichen Stellen am Fahrrad antreiben, welche sich je nach Bike, Gelände und persönlicher Präferenz mehr oder weniger eignen. Dabei unterscheidet man zwischen drei Antriebssystemen: Frontmotor, Mittelmotor und Heckmotor.

a. Frontmotor:

In den Anfängen der Elektrofahrräder, war eine der Hauptfragen, ob sich ein normales Fahrrad nachrüsten lässt. Die Möglichkeit dafür, ist der Frontantrieb. Da nur das vordere Rad getauscht werden und ein Akku und die Steuerung verbaut werden mussten. Heute, im Jahr 2020, spielen Fahrräder mit Frontantrieb nur noch eine untergeordnete Rolle.

Vorteile des Frontmotors Nachteile des Frontmotors
niedriger Preis schwer zu kontrollierendes Fahrverhalten bei langsamer Kurvenfahrt; träge Lenkung
leichtester Umstieg von einem herkömmlichen Fahrrad zu einem Elektrofahrrad langer Kabelweg vom Akku zum Motor macht das System defektanfällig
Rücktrittbremse ist möglich

 

einfachere Sensorik erkennt nur, ob getreten wird oder nicht, also entweder der Motor unterstützt oder nicht
Sowohl Ketten- als auch Nabenschaltung sind realisierbar
Direkte Kraftübertragung, da Motor direkt auf das Laufrad wirkt
b. Mittelmotor:

Hier sitzt der Motor, wie der Name vermuten lässt, in der Mitte des Rades im Bereich der Kurbel. Der Antrieb ist im Rahmen mit verbaut, wodurch der Schwerpunkt des Rades vergleichsweise tief liegt und das Fahrverhalten dem eines herkömmlichen Fahrrads am nächsten kommt. Obwohl Mittelmotor Bikes erst ab dem mittleren Preissegment zu finden sind, sind sie wegen ihres breiten Einsatzbereichs am meisten verbreitet. Dieser Antriebstyp eignet sich sowohl in steilem Gelände als auch auf dem flachen Land oder in der Stadt, hat aber verglichen mit den anderen Antriebsarten den größten Verschleiß an der Kette.

Vorteile des Mittelmotors Nachteile des Mittelmotors
tiefer Schwerpunkt erst ab dem mittleren Preissegment zu finden
weitverbreitet großer Verschleiß an der Kette
eignet sich für Gelände, Flachland und Stadt
c. Heckmotor:

Hier ist der Elektromotor in der Hinterradnabe integriert, wodurch keine Nabenschaltung, sondern nur noch eine Kettenschaltung realisierbar ist. Die Antriebsleistung wird direkt, also ohne die Kette, wie beim Mittelmotor, extra zu belasten, verlustfrei auf das Hinterrad übertragen, was ein agileres und sportlicheres Fahrverhalten zulässt. Der Nachteil des nach hinten verschobenen Schwerpunkts dieser Konstruktion kann teilweise durch das Vorverlegen des Akkus kompensiert werden. Trotzdem ist diese Antriebsart in sehr steilem Gelände ungeeignet, da das Vorderrad schneller steigt.

Vorteile des Heckmotors Nachteile des Heckmotors
verlustfreie Übertragung der Antriebsleistung auf das Hinterrad nur Kettenschaltung realisierbar
agiles und sportlicheres Fahrverhalten ungeeignet im steilen Gelände

Akku

Der Akku, der Energiespeicher des Elektrorades, wiegt abhängig von der Kapazität, die zwischen 250 Wh und 1000 Wh liegt, zwischen 2 und 4 kg. Obwohl es neben dem Lithium-Ionen-Akku auch den Lithium-Polymer Akku gibt, hat sich Ersterer aufgrund der höchsten Energiedichte als derzeit einziger Akkutyp bei E-Bikes durchgesetzt.

Reichweite

Die Reichweite hängt in erster Linie von der Kapazität des Akkus ab, die zum einen mit dem Alter abnimmt und sich und sich zum anderen je nach Unterstützungsstufe (Eco, Turbo etc.) unterscheidet. Auch das Gelände, die Höhenmeter, die Wegbeschaffenheit, das Gewicht des Rades inkl. Fahrer und der Reifendruck haben Auswirkungen auf die Reichweite.

Lebensdauer

Kein Akku hält ewig. Obwohl verschiedene Akkus verschieden lange halten, gibt es ein paar Dinge, die man grundsätzlich beachten muss. Das Batterie-Management-System (BMS) erkennt potentielle Fehlerquellen und schützt die einzelnen Zellen vor Überlastung. Aber auch der Nutzer kann einen Beitrag leisten, um den Akku so lange wie möglich nutzen zu können.

Laden

Frühere Akkus hatten das Problem des Memory-Effekts, das heißt der Akku sollte erst, nachdem er völlig entladen war wieder voll aufgeladen werden, da die nicht genutzte Kapazität sonst irgendwann unbrauchbar wurde. Die Ladezeit eines völlig entleerten Akkus dauert zwischen 1,5 und 5 Stunden, was den Fahrer dementsprechend unflexibel machte, wenn er nur eine kurze Pause einlegen wollte. Die heute genutzten hochwertigen Lithium-Akkus hingehen können und sollten nach jeder Fahrt, unabhängig vom Akkustand, geladen werden. Am besten lädt man den Akku immer mit einem originalen Ladegerät, denn auch die Nutzung günstigerer Varianten, wirkt sich negativ auf die Lebensdauer aus.

Lagerung

Auch außerhalb der Saison sollte man das Fahrrad nicht einfach so stehen lassen. Erstens sollte man den Akku weder bei zu hohen, noch bei zu niedrigen Temperaturen lagern – das gilt ab der ersten Sekunde bei Nicht-Nutzung. Ideal ist es den Akku herauszunehmen und bei Kellertemperatur, d.h. zwischen 10 und 20 Grad, zu lagern.

Auch was den Ladezustand betrifft, sollte man einige Dinge beachten, wenn das Fahrrad für längere Zeit unbenutzt bleibt: Es wird empfohlen, den Akku weder vollzuladen, noch komplett entleert für längere Zeit zu lagern. Optimal ist ein Ladestand zwischen ungefähr 30 % und 80 %.

Zudem entlädt sich ein Akku je nach Hersteller nach ein paar Monaten von selbst, weshalb man dementsprechend auch ein Auge darauf haben sollte. Wenn der Akkustand unter 30 % fällt, sollte man den Akku wieder laden.

Motor

Kommen wir zum Herzstück eines Elektrofahrrads – dem Motor. Tatsächlich kann sich der Motor allein nicht auszeichnen, das heißt, es gibt keinen besten Motor. Vielmehr gibt es optimale Motorenkonzepte für verschiedene Einsatzarten- & Möglichkeiten und individuelle Anforderungen.

Anders als man vielleicht meinen mag, kann man den Motor nicht nur anhand seiner Leistung qualifizieren. Denn was bringt ein Fahrrad, was mit einem leistungsstarken Motor ausgestattet ist, wenn er seine volle Kraft erst bei sehr hoher Trittfrequenz entfalten kann? Es spielen weit mehrere Faktoren eine Rolle.

Um beispielhaft einige aufzuzählen:

  • die Motor-Performance
  • die Möglichkeit der Integration ins Antriebssystem,
  • die Ergonomie
  • die Größe und das Gewicht des Motors
  • persönliche Präferenzen u.a. bezüglich Handling

Bosch galt lange als einziger Hersteller von guten E-Bike-Motoren, aber inzwischen teilen sich viele gute Hersteller diesen Markt und zeichnen sich durch Qualität, Zuverlässigkeit und auch Fahrgefühl aus, weshalb es keinen Spitzenmotor mehr gibt.
Eine persönliche und individuelle Beratung von Experten ist die beste Devise.

Einsatzbereich

Bevor man sich ein Elektrofahrrad anschafft, sollte man sich überlegen, wie und wo man damit unterwegs sein will und ob sich dieses für ausgewählte Vorhaben eignet. Ob ein Elektrofahrrad ein Auto ersetzen kann, hängt davon ab, welche Anforderungen man an das Auto hat. Mit 200 km/h über die Autobahn heizen, kann man mit einem E-Bike natürlich nicht und auch für eine Reise mit einer vierköpfigen Familie eignet sich das Auto vermutlich besser.
Sowohl im obere Abschnitt ‚Für wen eignet sich ein E-Bike?‘ und auch unter ,Welche Arten von E-Bikes gibt es?‘ weiter unten auf dieser Seite finden sie vermutlich Antworten auf alle Fragen rund um den Einsatzbereich eines Elektrofahrrads.

Welche Marken stellen qualitative E-Bikes her?

Fahrräder, die elektrisch angetrieben sind, sind keineswegs eine neue Erfindung, weshalb sich inzwischen unzählige Marken auf dem Markt etabliert haben. Es würde den Rahmen hier mehr als sprengen, wenn alle vorgestellt würden, weshalb ich nach persönlichem Belieben folgende 3 Marken ausgewählt habe: KTM, Cube und Electra.

KTM

Die österreichische, vor allem durch Motorräder bekannte Qualitätsmarke vertraut bei ihren E-Bikes auf die Qualität auf Bosch Motoren und verbaut daher vorwiegend den Bosch Performance Motor. Neben ihrem Made in Austria Qualitätssiegel, zeichnet sich KTM durch ihr vielfältiges Produktangebot aus.

In der Kategorie E- Mountainbikes übersteigt ihre Vielfalt den Unterschied zwischen Fully und Hardtail, alle Anwendungsbereiche sind abgedeckt. Die Vorteile der KTM E-Trekkingbikes sind ebenso vielversprechend: große Akkukapazität, kräftiger Motor und komfortables Fahren.

Auch unter den City & Urban E-Bikes finden sich viele Modellreihen. Sie decken ein breites Spektrum von sehr sportlichen E-Bikes mit dem renommierten Schwalbe G-One Rennreifen und der schnellen Stram Apex Kettenschaltung bis hin zu komfortablen Tiefeinsteigern mit dem sanften Bosch Active Line Plus Antrieb. Auch dazwischen gibt es viel und vor allem vielversprechende Auswahl, so dass jeder auf den Geschmack kommt.

Cube

Die Fahrradmarke vertreibt in über 60 Ländern sowohl E-Mountainbikes als auch E-Trekkingräder. Sie ist eine der größten Hersteller für Fahrräder und Equipment in Deutschland und ist vor allem durch ausgezeichnete Qualität bekannt. Sie ist auch im Rennsport engagiert und sponsert Athleten im Rennsport und Triathlon und hat eigene Rennteams und das Cube Action Team.

Mit über 50 Modellen in 5 Modellreihen, ist Cube im E-Mountainbike Segment besonders stark besetzt. Zwei Modellreihen sind von der Rahmengeometrie extra für Frauen konzipiert. Im E-Trekking Segment bietet Cube in drei Modellreihen vielfältige Lösungen an. Beim Antrieb kann man zwischen dem kräftigeren Bosch Performance CX Motor und der komfortablen und leisen Variante, dem Bosch Active Plus Motor wählen.

Für kurze Fahrten in urbanem Gelände bietet Cube zum einen in der Serie Town Hybrid Variation im Rahmen als auch bei der Stärke des Akkus. Die Elly Hybrid Serie ist mit ihrer farbenfrohen Auswahl ein echter Hingucker. Auch hier sind die hochwertigen Bosch Motoren verbaut.

Electra

Mit 20 Jahren Erfahrung ist Electra Marktführer in den USA, aber auch am europäischen Markt erhältlich. Die eigene und patentierte Flat-Foot-Technologie ist vor Allem bei Stop & Go Fahrverhalten ein großer Vorteil. Der Sattel ist so nach hinten und unten versetzt, dass man im Stand mit dem Fuß auf den Boden kommt, ohne von Sattel abzusteigen und trotzdem ergonomisch fährt. Diese Technologie ist in jedes Electra Fahrrad integriert. Der Fahrrad-& Pedelec Hersteller steht für Lifestyle, frische Optik und lässiges Fahrgefühl. Das neueste Modell Electra Loft Go! ist zum Beispiel nach eigenen Wünschen mit einer Vielzahl an Zubehör kombinieren, was es zu einem individualisierbaren ‚E-Soulmate‘ macht, wie es auf der Homepage steht.

Wo kann man E-Bikes kaufen?

Es gibt zahlreiche Online Stores, die alle möglichen E-Bikes auch meist zu einem reduzierten Preis anbieten.

Aber Achtung: Die scheinbar günstigsten Angebote stellen sich meist als die Teureren heraus. Bevor Sie bei einem scheinbar günstigen Angebot zuschlagen, müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass der Service von einem Fachbetrieb durchgeführt werden muss. Nicht selten werden Fremdräder abgelehnt, weshalb zu empfehlen ist ein Rad nicht über das Internet zu kaufen, sondern direkt zu einem Händler ihres Vertrauens und v.a in ihrer Nähe zu gehen.

Wie viel kosten E-Bikes?

Als Einsteiger kann man meist schwer einschätzen in welchem Preisrahmen sich ein gutes E-Bikes finden lässt. Angelehnt an die oben vorgestellten Marken, wird es hier darum geht, mit wie Geld man bei so einer Investition rechnen sollte.

Das günstigste Modell von Hersteller KTM liegt bei knapp 2.000 Euro. Dabei handelt es sich um das Modell Macina Mini Me für Kinder. Die nächsten Modelle gibt es dann erst für 2.400 Euro und das teuerste kostet je nach Anbieter 5.560 bis 5.800 Euro.

Das günstigste E-Bike des Bayrischen Herstellers Cube, ist das Modell Cube Acid, was man für 1.600 Euro bekommt. Das teuerste Modell derzeit ist das Cube Stereo Hybrid und kostet 7.000 Euro

Beim amerikanischen Hersteller Electra, ist das aktuellste Modell Loft Go! mit guten 2.600 Euro das günstigste und das limitierte Modell Cafe Moto Go! ist mit ca. 4.200 Euro das teuerste Modell.
Leider bleibt es nicht bei den einmaligen Anschaffungskosten, schließlich muss der Akku alle 5-6 Jahre gewechselt werden und das Bike muss aufgeladen werden. Allgemein gilt, je technischer ein Gerät, desto mehr kann kaputtgehen und muss irgendwann ausgetauscht werden.
Warum sind Elektrofahrräder so teuer? Die Antwort liegt praktisch auf der Hand: Alle Komponenten eines Elektrofahrrads sind aufgrund der höheren Anforderungen, höheren Belastungen ausgesetzt als normale Fahrräder. Die Elektronik an sich ist dabei zusätzlich für einen Preisaufschlag verantwortlich.

Muss ich mein E-Bike versichern?

Da es verschiedene Arten von E-Bikes gibt, ist diese Frage nicht eindeutig zu beantworten. Ob eine Versicherungspflicht besteht, hängt von der Maximalgeschwindigkeit des Elektrofahrrads und der Funktionsweise des Motors ab. In der Unterscheidung der E-Bike Arten erfahren sie, ob und wie versichert werden muss.

Welche Arten von E-Bikes gibt es?

Jedes elektrisch betriebene Fahrrad wird als E-Bike bezeichnet. Wenn man in Deutschland von einem E-Bike spricht, meint man allerdings ein Pedelec. Genau genommen, bestehen zwischen den Arten gewisse Unterschiede. Eine Sache haben sie allerdings alle gemeinsam: Sie besitzen einen Elektromotor.

a. E-Bike

Ein E-Bike ist ein elektrisch angetriebenes Fahrrad, was durch die Motorisierung die Tretkraft des Fahrers bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit unterstützt. Es unterscheidet sich von den anderen dahin gehend, dass der Motor eines E-Bikes dieses auch unterstützt, wenn der Fahrer nicht in die Pedale drückt. Die Geschwindigkeit kann durch den Geschwindigkeits-/Beschleunigungshebel gesteuert werden.

Unterschiedliche Geschwindigkeitsklassen von E-Bikes unterliegen anderen Vorschriften. Für das E-Bike bis 20 km/h muss der Fahrer mindestens 15 Jahre alt sein, eine Mofa-Prüfbescheinigung sowie ein Versicherungskennzeichen vorweisen können. Obwohl keine Helmpflicht besteht, darf ein E-Bike bis 20 km/h innerhalb der Ortschaft nur auf Radwegen fahren, die mit den Zusatzzeichen ‚Mofa Frei‘ gekennzeichnet sind. Wer mit einem E-Bike bis 25 km/h fährt, hat das gleiche zu beachten und muss zusätzlich einen Helm tragen.

Ein Fahrer des E-Bikes bis 45 km/h muss ein Roller Führerschein der Klasse AM oder B besitzen, mindestens 16 Jahre alt sein und muss einen Helm tragen. Außerdem muss eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen sein und es muss eine Versicherungskennzeichnung bestehen. Auf Radwegen darf ein E-Bike bis 45km/h nicht fahren.

b. Pedelec

Anders als beim E-Bike, fährt ein Pedelec nicht, ohne dass man in die Pedale tritt. Demnach unterstützt der Motor hier nur die Tretbewegung des Fahrers, statt eigenständig das Elektrorad anzutreiben. Allerdings wird der Fahrer nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt. Schnellere Geschwindigkeiten muss er selbst aufbringen.

c. S-Pedelec

S-Pedelec ist die schnelle Form des Pedelecs, das heißt gleich wie beim Pedelec wird die Trittkraft des Fahrers unterstützt, aber beim S-Pedelec bis zu 45 km/h. Ein S-Pedelec braucht eine Haftpflichtversicherung und muss über ein Nummernschild verfügen.

d. E-Mountainbike

Ein E-Mountainbike, kurz eMTB, ist ein Mountainbike mit integriertem Motor. Es gibt eMTBs vom Typen Hardtail, die sich für Wald-&Schotterwege eignen und solche vom Typen Fully, die vorne und hinten gedämpft und gefedert sind. Hier kann der Elektromotor verhindern, dass Tretkraft durch die Hinterradfederung verloren geht.

e. SUV-E-Bikes

Die SUV-E-Bikes sind sowohl sportlich als auch bequem und eignen sich somit sowohl für eine Fahrt in der Stadt als auch für weniger ebenmäßiges Gelände.

Welche Antriebsarten gibt es bei E-Bikes?

Je nach Ort des Motors unterscheidet man bei E-Bikes zwischen zwei Antriebsarten, dem Nabenmotor und dem Mittelmotor.

Nabenmotor

Der Nabenmotor kann entweder an der Nabe des Vorderrads oder an der des Hinterrads angebracht werden.

Vorteile der Nabenschaltung Nachteile der Nabenschaltung
Wartungsfreies Planetengetriebe negative Schwerpunktverlagerung
einfach als Bausatz nachzurüsten

Mittelmotor

Der Mittelmotor wird auch Tretlagermotor genannt, weil er am Tretlager montiert wird uns so seine Kraft direkt auf die Kette übertragen kann.

Vorteile des Mittelmotors Nachteile des Mittelmotors
positive Schwerpunktverlagerung nach unten Kette leidet unter höherem Verschleiß

Wichtiges Zubehör für die E-Bikes

Je nachdem wo und wie das Fahrrad eingesetzt wird, kommen Zubehör, wie ein Umbausatz, Beleuchtung und Weiteres zum Einsatz.

Pedelec Umbausatz

Wer sein normales Fahrrad zu einem Pedelec umbauen will, findet verschiedene Hersteller, die Umbausets und Vorderrad-/Hinterradmotoren oder Mittelmotoren zum Nachrüsten des Fahrrads haben. Bekannte Hersteller solcher Sets sind Pendix, Senglar und Go Swiss.

Fahrradbeleuchtung

Eine geeignete Beleuchtung Deines Fahrrads ist bei E-Bikes ebenso wichtig wie bei normalen Fahrrädern. Allerdings kann bei einem E-Bike dessen Akku auch zum Betreiben eines Scheinwerfers genutzt werden. Achtung: Es sind spezielle Scheinwerfer notwendig, da der Akku erstens den Scheinwerfer, anders als ein Dynamo, mit Gleichstrom betreibt und der Scheinwerfer auch einen Spannungswandler braucht, um die Spannung anzupassen.

Reifen

Das höhere Gewicht und die größere Geschwindigkeit des E-Bikes verglichen mit normalen Fahrrädern, lastet auch dessen Reifen mehr aus. Breitere und robustere Reifen, die über mehr Grip verfügen und besser gegen Pannen schützen, eignen sich daher besser.

Reflektoren

Bezüglich Reflektoren gelten die gleichen Regeln wie bei normalen Rädern.

Korb

Auch beim Fahrradkorb stellen sich dieselben Fragen wie beim normalen Fahrrad. Je nach Belieben kann Folgendes gewählt werden:

  • der Stoff
  • abnehmbar oder fest verschraubt
  • engmaschig oder grob
  • mit oder ohne Griff

E-Bikes Test-Übersicht: Welche E-Bikes sind die Besten?

Der Kauf eines E-Bikes ist weder eine spontane noch eine leichte Entscheidung und bei all den Angeboten, kann man schon mal leicht den Überblick verlieren. Vor allem, woher soll man wissen, welche E-Bikes gut sind oder welche Schwachstellen haben? Erfreulicherweise haben verschiedene deutschsprachige Verbrauchermagazine einige E-Bikes auf Herz und Nieren getestet. Folgende Tabelle bietet eine Übersicht über diese aktuellen E-Bike-Tests.

Testmagazin E-Bike Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Ja 2020 Nein https://www.test.de
Öko-Test kein Test gefunden
Konsument.at Ja, es sind Tests vorhanden 2020 Nein https://www.konsument.at
Ktipp.ch kein Test gefunden

Im Stiftung Warentest wurden zwölf auf Komfort ausgerichtete E-Bikes von den Marken Kalkhoff, Flyer und KTM getestet. Im Bereich des Fahrkomforts und Fahrverhaltens wurde die Wendigkeit des Fahrrads, das Schalten, Fahren und Anfahren mit und ohne Motorunterstützung und die Geräusche auf den Prüfstand gestellt. Außerdem wurde die Fahrstabilität mit und ohne Gepäck getestet.

Im Antriebstest wurde die Reichweite, die Lebensdauer des Akkus, die Dosierung der Unterstützungsstufen und deren maximale Geschwindigkeit geprüft. Trotz der stolzen Preise zwischen 2150 und 3500 Euro schnitten nicht alle Fahrräder gut ab. Mehr dazu in diesem Video:

Konsument.at testet schon das zweite mal im Jahr 2020 verschiedene E-Bikes. In der Ausgabe 06/2020 wurden zwölf Allrounder getestet und in der aktuelleren Ausgabe 09/2020 waren es acht Urban Bikes. 1/3 der Allrounder haben den Test zufriedenstellend oder besser bestanden. Bei den Urban Bikes waren es die Hälfte. Die ausführlichen Berichte sind auf der Webseite der konsument.at zu finden.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu E-Bikes

Falls Du noch Fragen hast, werden sie Dir hoffentlich hier beantwortet.

Brauche ich eine E-Bike-Versicherung?

Abhängig von der Art der Motorleistung brauchen E-Bikes eine Versicherung.

Kann man ein E-Bike leasen?

Das Dienstfahrrad wurde dem Dienstwagen gleichgestellt, weshalb es jedem Arbeitnehmer möglich ist über den Arbeitgeber ein E-Bike zu deutlich günstigeren Konditionen zu erhalten.

Haben E-Bikes eine Gangschaltung?

Bei E-Bikes gibt es zwei Typen von Gangschaltungen – die Nabenschaltung und die Kettenschaltung.

Ab wann darf man ein E-Bike fahren?

Ab wann man ein E-Bike fahren darf, hängt von der maximalen Unterstützungsgeschwindigkeit ab. Für das E-Bike bis 20 km/h Unterstützung ist ein Mindestalter von 15 Jahren vorgeschrieben. Das E-Bike bis 45 km/h Unterstützung erfordert ein Mindestalter von 16 Jahren.

Kann man das E-Bike mit leerem Akku fahren?

Auch mit leerem Akku kann man mit dem E-Bike fahren. Es fährt sich dann wie ein normales Fahrrad, ist aber eben ein bisschen schwerer und Du wirst nicht mehr unterstützt.

Weiterführende Quellen

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