E-Bike-Klapprad: Test, Vergleich und Kaufratgeber

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E-Bike-Klapprad Ratgeber

Du willst in Zeiten der Verkehrswende weiterhin mobil und flexibel bleiben? Dann ist Dir bestimmt schon mal der Gedanke gekommen Dir ein Elektro-Klapprad zuzulegen. Denn faltbare E-Bikes sind kompakter, praktischer, ökologischer und haben Charakter.

In diesem Ratgeber bekommst Du alle Kriterien mit an die Hand, die Du benötigst, um eine gute und fundierte Kaufentscheidung treffen zu können. Im unteren Teil der Seite wirst Du, den für Dich zusammengefassten Elektro-Klapprad Test auffinden.

Das Wichtigste in Kürze

  • E-Klappräder sind mobil und eine gute Ergänzung für Pendler.
  • Dank des Zusammenklappens kannst Du Dein Rad kostenlos in die Bahn mitnehmen.
  • Eine Geschwindigkeit von 25 km/h kann ohne große Anstrengung schnell erreicht werden.
  • Mit dem Elektro Klapprad kommt man in jeder fremden Umgebung schnell zum Ziel, ohne auf den oft mangelhaft ausgebauten ÖPNV der jeweiligen Stadt angewiesen zu sein.
  • Auch für die ältere Generation kann ein solches E-Klapprad die Muskeln entlasten und einen trotzdem fit halten.

Die besten Elektro Klappräder: Favoriten der Redaktion

Im Folgenden sind die Elektro Klappräder aufgelistet die wir gut finden und zurzeit verfügbar sind. Es ist mindestens ein Fahrrad dabei, mit dem Du entspannt durch die Stadt fahren kannst oder mit auf Deine Roadtrips mitnehmen kannst.

Whirlwind C4 Lightweight: Das Pendler-Elektro-Faltrad

  • anpassbarer Rahmen gewährleistet eine komfortable Abstimmung
  • eine Radgröße von 14 Zoll
  • Leichtgewicht mit 16 kg
  • sehr gute Anpassung durch 3 verschiedene Beschleunigungs-Methoden
  • preiswerte Kombinierung von Heckmotor und Kettenschaltung

Das britische Whirlwind C4 ist das leichteste Elektro Klapprad auf unserer Liste, welches ideal für Pendler ist. Auch in Zeiten des Lockdowns bietet dieses E-Bike Faltrad eine gute Alternative zu den herkömmlichen ÖPNV.

Dank der profilierten und breiten Reifen eignet sich das Elektro Faltrad auch für Schlepp- und Kieselwege. Allerdings kann sich trotzdem ein leichtes Ruckeln, durch die kleine Räder, bemerkbar machen.

Eine Vollaufladung dauert zwischen 3 und 4 Stunden und kostet ca. 34 Cent pro gefahrenen Kilometer (insg. 56,3 km pro Ladung). Der Akku ist fest verbaut, also musst Du Dir keine Sorgen machen, dass dieser geklaut wird.

Bevor Du aber damit auf der Straße fährst, musst Du Rückstrahler an den Speichen und ein rotes Hinterradlicht anbringen.

Tern Vektron Q9: Fahrspaß für die ganze Familie

  • leistungsstarker Bosch Active Line Mittelmotor
  • 9-Gang Kettenschaltung
  • gute Wartung und Bremsleistung durch hydraulische Scheibenbremsen von Shimano
  • leichtes Verstauen und Transportieren durch kompaktes Faltsystem

Das aktuelle Tern Vektron Q9 LR 2020 Modell ist perfekt auf das moderne Stadtleben abgestimmt. Das kompakte Faltmaß von 86 x 41 x 68 cm erlaubt Dir das Fahrrad mit Leichtigkeit in die Bahn mitzunehmen ohne es tragen zu müssen. Du kannst es einfach am Sattel fassen und schieben.

Aufgrund des Gepäckträgers können Wocheneinkäufe transportiert werden oder sogar ein Kindersitz angebracht werden.

Das am Heck sitzende 400 Wh Akku sorgt für ein angenehmes Fahrgefühl. Bei längerer Nichtnutzung lässt er sich problemlos im trockenen Lagern oder ggf. austauschen.

Die anpassbaren Sattel- und Lenkerform lassen sich komfortabel auf 147 bis 195 cm große Menschen anpassen. Der königsblaue Aluminiumrahmen verleiht dem Elektro Klapprad ein frisches Design und macht sich durch die angebrachte Vorder- und Rückbeleuchtung auf der Straße bemerkbar.

Hercules Rob Fold Carbon: Das vertraute und sorglose Fahrrad

  • dank Rahmen und Gabel aus Kohlefaser fällt das Gewicht leicht aus
  • große Reichweite durch 500W PowerPack-Akku
  • zulassungsfrei durch 25 km/h Mittelmotor Unterstützung
  • 8-Gang Nabenschaltung mit Freilauf
  • moderne hydraulische Felgenbremse

Das Elektro Klapprad von Hercules, eine altbekannte und beliebte Marke. Die Hersteller setzen auf einen Bosch Performance Cruise-Antrieb mit einem 500 Wh Akku. Dank dem, kannst Du im Alltag auch mal größere Strecken zurücklegen. Deshalb eignet es sich auch für Radtouren am Wochenende mit der Familie.

Durch die 8-Gang Nabenschaltung und Hydraulikbremsen hat das Elektro Faltrad eine wartungsarme Ausstattung und einen geringeren Verschließ. Zusätzlich sorgt der in der Mitte angebrachte Motor für eine gute Stabilität.

Gute Handlichkeit ist vorprogrammiert, durch das geringe Staumaß und eine Radgröße von 20 Zoll. An dunklen Abenden sorgt die angebrachte Beleuchtung für einen sicheren Nachhauseweg.

smartEC Camp-20D: das Günstige für ältere Menschen

  • 20 Zoll Rad mit angenehmen tiefem Einstieg
  • Elektro-Klapprad bis 125 kg für mehr Gewicht
  • geräuscharmer 250W Heckmotor mit 7-Gang Kettenschaltung
  • praktische Anfahrhilfe bis zu 6 km/h
  • StVO zugelassene Ausstattung

Das Elektro-Klapprad 20” Bike aus Aluminium hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die hochwertige Verarbeitung der deutschen Firma smartEC verspricht geprüfte Sicherheit und hoher Fahrkomfort.

Die Schiebehilfe und die 5 Unterstützungsstufen sind, besonders für ältere Menschen, von großer Hilfe. Ein gefederter Sattel und Federgabel sorgen für besonders komfortables Fahren.

Besonders praktisch ist der herausziehbare Akku zur Lagerung oder einfachen Nachladung.

Das Eigengewicht mit 23 kg hält sich im Maßen, gewährleistet jedoch ein hohes Gesamtgewicht von 125 kg. Der ergonomische Lenker lässt sich ca. 10 cm in der Höhe verstellen. Das Elektro Klapprad ist in den Farben schwarz und weiß erhältlich.

Blaupunkt Franzi 500 Tiefeinsteiger: E-Faltrad im Retro Look

  • starker 250 W Frontmotor mit Nabenschaltung
  • pannensichere Rücktrittbremse
  • bequem durch Tiefeinsteig und gefederter Sattelstütze
  • StVO angepasste Beleuchtung
  • Schiebehilfe bis zu 6 km/h

Das Blaupunkt Franzi 500 ist ein modern ausgestattetes Elektro Faltrad mit einem Retro Flair.

Komfortables Fahren ist gewährleistet durch 5 Unterstützungsstufen, die auch deaktivierbar sind um Energie zu sparen. Der Motor wird durch ein integriertes BMS (Batterie Managment System) gut geschützt, was für eine Langlebigkeit sorgt.

Durch die vorderen und hinteren V-Brakes, die mit einer Rückbremse ergänzt werden, ist dieses E-Klapprad an jeden angepasst. Mit einem Gesamtgewicht bis zu 110 kg und einem Eigengewicht von 22 kg ist jeder bedient. Auch den Wocheneinkauf oder das Gepäck für den Roadtrip können ohne Probleme am angebrachten Gepäckträger verstaut werden.

ENGWE Elektro-Mountainbike Fat Tire: das E-Fa(l)tbike für Abenteurer

  • leistungsstarkes 500W Motor
  • 600 Wh abnehmbarer Lithium Akku
  • Federgabel und gefederter Sitz
  • effizienter Heckmotor mit 7-Gang Kettenschaltung
  • robuste 20 Zoll Reifen für jeden Untergrund

Das Elektro Klapprad bis 150 kg Gesamtgewicht, hat einen hochwertigen Rahmen aus Aluminium und eine starke Korrosionsbeständigkeit. Auch dieses hat 3 Unterstützungsstufen für angenehmes Fahren, besonders bei unebenem Boden und Aufwärtsfahrten. Das Einstellen auf eine Voll-Elektrobeschleunigung ist auch möglich.

Mit 32 kg Eigengewicht ist das Fatbike das schwerste von allen. Dieses ist für sportliche und abenteuerlustige Menschengedacht, die ein eigenes E-Bike mit auf Ihre Reise mitnehmen wollen. Du kannst es als normales Gepäck mitnehmen lassen oder in Dein Auto verstauen.

Es beschleunigt bis zu 10 km/h mehr als das herkömmliche E-Pedelec und ist für alle Personen zwischen 1,59 m bis 1,89 m geeignet. Erhältlich ist es in den sportlichen Farben schwarz, grau und orange.

Achtung: Für dieses Modell brauchst Du eine Zulassung. Es überschreitet die max. 250 W Motorleistung mit 500 W und die max. Geschwindigkeit von 25 km/h mit 35 km/h. Dies gilt auch beim Hercules Modell.

Kaufratgeber für E-Klappräder

Welche Vorteile hat ein Elektro Faltrad überhaupt im Vergleich zum herkömmlichen Fahrrad? Und ist es überhaupt für alle Größen und Altersgruppen geeignet? Hier erfährst Du worauf Du beim Kauf eines e-Klapprads achten musst und ggf. Geld sparen kannst.

Für wen eignet sich ein E-Faltrad?

Grob gesagt eignet sich ein faltbares Rad für all diejenigen, die viel Unterwegs sind und sich nicht nur auf ein Transportmittel beschränken wollen. Besonders für Pendler und Reisende sind faltbare E-Bikes eine tolle Möglichkeit sich unabhängiger zu transportieren.

Eine Frau fährt mit ihrem E-Bike-Faltrad im alltäglichen Straßenverkehr
Für wen lohnt es sich ein e-Bike-Klapprad zu kaufen? Auf welche Dinge Du beim Kauf und benutzen eines Elektro Klapprads achten musst liest Du hier.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien beim Elektro-Klapprad?

Zwar werden zurzeit noch nicht so viele E-Klappräder verkauft, jedoch steigt die Produktion und Beliebtheit jährlich rasant. Um nicht von scheinbar günstigen Preisen in die Irre geführt zu werden, stellen wir eine Übersicht mit den wichtigsten Kaufkriterien zur Verfügung.

Abmessungen

Wenn Du Dich für ein faltbares E-Bike entscheidest, ist es sehr wichtig sich ein kompaktes Faltrad zuzulegen, ansonsten kannst Du auf dieses multifunktionale Feature gleich verzichten.

Faltmaß

Die meisten Falträder haben eine 20 Zoll Bereifung, die dafür sorgt, dass das Faltrad platzsparend verstaut werden kann. Bestenfalls sollte das Faltmaß nicht mehr als das Doppelte an Reifengröße betragen. Es ist üblich, dass die Länge fast das doppelte beträgt und die Höhe ca. Reifen groß ist. Je kleiner das Volumen im zugeklappten Zustand, desto besser.

Aufgebauter Zustand

Im aufgebauten Zustand sollte das Fahrrad nicht länger als die Länge der ausgestreckten Arme (T-Pose) des Fahrers sein. Die Arme sollten beim Fahren ca. um 90° angewinkelt sein. In dieser Haltung vermeidest Du gesundheitliche Probleme.

Motor & Leistung

Der Motor kann an unterschiedlichen Stellen angebracht sein und bringt unterschiedliche Leistungen mit sich und wirkt sich anders auf das Fahrverhalten aus. Hier erhältst Du Informationen über Vor- und Nachteile der verschiedenen Antriebsarten.

Antriebsart

Die Antriebsart ist für ein elektrisch angetriebenes Fahrrad essenziell. In den letzten Jahren haben sich in diesem Bereich auch weiterentwickelt. Auch wenn Du mit Deinem Fahrrad nicht im letzten Jahrzehnt stecken bleiben möchtest, eignet sich vielleicht die neueste Technik nicht für Dich.

Frontmotor

Diese Antriebsart eignet sich am besten für kürzere Strecken wie in der Stadt. Deswegen ist dieser Motor günstiger und kann mit jedem Schaltsystem kombiniert werden. Das Nachrüsten ist bei diesem Motor sichergestellt und durch das verlagerte Gewicht hilft es beim Anfahren. Allerdings erschwert es das Anheben und beeinflusst das Lenkverhalten, was zum Ausrutschen führen kann. Oft wird kritisiert, dass kein natürliches Fahrgefühl entsteht, welches durch einen schwachen Motor unterstreicht wird.

Mittelmotor

Der Antrieb ist mit dem Tretlager verbunden, welches ein angenehmes Fahrgefühl verleiht. Dieser Motor ist für alle Fahrtypen und Aktivitäten geeignet und somit praktischer.

Bei diesem Modell ist ein Drehmomentsensor eingebaut, der die Tretkraft misst und ausrechnet wie viel Unterstützung benötigt wird. Das verringert die Störanfälligkeit und setzt einen leistungsstarken Motor voraus. Allerdings wird die Kette durch die hohe Kraftwirkung belastet. Man sollte damit rechnen die Kette ca. alle 3.000 km auszuwechseln. Elektro Klappräder mit Mittelmotor haben eine zentrierte Gewichtsverlagerung, die für eine leichte Steuerung sorgt. Leider ist eine Nachrüstung nicht möglich.

Heckmotor

Das hinten angebrachte Heckmotor (oder auch Hinterradmotor genannt) ist besonders energiesparend, da es die Motorbremse nutzt, um Energie zu erzeugen. Durch dieses effiziente Feature werden diese Motoren oft bei der schnelleren Kategorie angebracht. Zusätzlich sind sie geräuscharm, verschließen langsamer und belasten die Fahrradkette und den Ritzel kaum. Ähnlich wie beim Frontmotor ist die vollständige Entkopplung des Motors erforderlich, bei einem Reifenwechsel.

Merkmale Frontmotor Mittelmotor Heckmotor
Preisklasse günstig teuer teuer
Fahrgefühl unnatürlich natürlich angenehm
Motorleistung eher schwach leistungsstark effizient
Nachrüstung ja nein nein
Reifenwechsel kompliziert einfach kompliziert
Kombination jedes Schaltsystem

kurze Reichweiten

alle Aktivitäten

Drehmomentsensor

Kettenschaltung

Sportfahrräder

Maximale Reichweite

Die Reichweite wird von dem Fahrergewicht und evtl. Gepäck beeinflusst. Bei starkem Reifendruck und unebenen Gelände wird der Motor stärker belastet, sowie bei starkem Unwetter und Hitze. Je nachdem welches Elektro-Klapprad geführt wird, befindet sich die Reichweite zwischen 50 und 150 km.

Bei langen Radtouren sollte der Akku stets vollgeladen sein, beim Antritt der Reise. Um bei Elektro Klapprädern die Reichweite zu maximieren, kannst Du nach Möglichkeit in niedrigen Gängen fahren und die Motor-Unterstützung runterschalten. Bei einer niedrigen Trittfrequenz bis 70 Umdrehungen pro Min. wird wenig Strom benötigt wie z.B. auf ebenen Fahrflächen. Bei Rückenwind ist es besonders ineffizient den Motor hoch zuschalten, da viel Energie verloren geht.

Akkukapazität

Moderne Akkus von heute halten durchschnittlich volle 500 bis 1000 Ladezyklen aus. In Kilometer sind das etwa 25.000 bis 100.000, welche etwa 5 Jahre entspricht. Es gilt: Je mehr Wattstunden (Wh), desto mehr Leistung und Ausdauer hat ein Akku. Daher sollte die Akkukapazität nicht unter 4000Wh liegen.

Da neue Akkus sehr teuer werden können, kannst Du mit einer bewussten Pflege und Nutzverhalten die Lebensdauer auf jeden Fall erhöhen. Ein paar Tipps wären:

Akkustand

Ähnlich wie bei E-Autos sollte der Akku selten komplett entladen werden. Erst nach mehreren Fahrten oder einer langen Fahrt ist es sinnvoll den Akku vollzuladen. Mit einem Akkuvolumen zwischen 20 % und 80 % machst Du sicher nichts falsch!

Ladegerät

Am besten ist es, wenn man das extra dafür entwickelte Ladegerät benutzt. Wenn Du also an einen Ort fährst, wo Du nicht sicher eine Ladestation findest, nimm Dein privates Ladegerät mit.

Extremtemperaturen

Bei der Kälte im Winter solltest Du Deinen Akku mit einem Neopren-Schutz ausstatten. Dieser fungiert ähnlich wie eine Thermoskanne, die gewollte Temperatur wird beibehalten und schützt zusätzlich gegen Staub und Schmutz. Solltest Du Dein E-Klapprad über eine längere Zeit an einem kalten oder heißen Ort abstellst, solltest Du den Akku abnehmen. Natürlich ist dies nicht nötig, wenn der Akku integriert ist.

Lagerung

Zu Hause sollte der Akku bei Zimmertemperatur (ca. 20 °C) und trocken gelagert werden. Das Ladevolumen sollte dabei zwischen 30 und 90 Prozent liegen. Optimal sind 50 %.

Leistung & Drehmoment

Die Leistung wird bei einigen Modellen in Prozenten angegeben. Bei einer 100 % Unterstützung wird die Trittkraft einmal verdoppelt wiedergegeben. Für sportliche Aktivitäten ist eine 170 % Unterstützung empfehlenswert.

Wenn man bei E-Bikes von Drehmoment spricht, ist die Energie gemeint, die aus Tretkraft und Hebelarm des Fahrrads geschöpft wird. Ein hohes Drehmoment sorgt für ein müheloseres Fahrgefühl und mehr Beschleunigung. Wer oft auf unebenen und bergigen Gelände unterwegs ist, sollte sich hier eine Priorität setzen.

Schnell fahrendes E-Bike Faltrad auf einer Landstraße.
Wie schnell kann man überhaupt mit einem E-Klapprad fahren und wie weit kommt man damit? Wie Du die maximale Reichweite aus Deinem E-Bike-Klapprad rausholst erfährst Du im folgendem.
Maximale Geschwindigkeit

Für Elektro Klappräder gilt genauso wie für normale E-Bikes die gleiche Regel: Wenn das E-Klapprad genauso wie ein analoges Fahrrad genutzt werden soll, liegt die Grenze bei einer Geschwindigkeit von 25 km/h.
Wenn Du schneller unterwegs sein möchtest, kannst Du ein S-Pedelec/E-Bike45 kaufen, wofür Du eine Versicherung mit zusätzlichem Kennzeichen brauchst. Dann kannst Du mit 45 km/h auf der Fahrbahn düsen.

Anfahrhilfe

Ein Elektro Klapprad mit Anfahrhilfe ist besonders für Senioren attraktiv. Mit einer Geschwindigkeit bis zu 6 km/h wird geholfen, spätestens dann müssen Sie auch in die Pedale treten. Wie bereits oben erwähnt hilft auch ein Front- oder Heckmotor beim Anfahren.

Schaltung

Nochmal zur Erinnerung: um effektiv Rad zu fahren, willst Du mit möglichst wenig Kraft schnell fahren. Besonders bei einem elektrisch angetriebenen Faltrad soll effektiv gefahren werden. Es funktioniert ähnlich wie ein Ökosystem, jeder Teil ist aufeinander abgestimmt damit alles läuft – oder fährt. Im Folgenden erfährst, Du welche Schaltung Dein Rad am effizientesten zum Fahren bringt.

Kettenschaltung

Die Kette eines Fahrrads ist 24/7 der Umwelt ausgesetzt, weil es keinen vollständigen Schutz gibt. Aufgrund dieser Kondition kann der Verschließ und Wartung höher ausfallen. Glücklicherweise kann durch korrekte Pflege dieser Nachteil minimiert werden.

Zwar ist das Schalten nur während des Tretens möglich, dennoch stimmt sich die Kettenschaltung fein an das Fahrverhalten an. Durch das geringe Gewicht bleibt das E-Klapprad kompakt und tragfähig. Geeignet ist diese Schaltung als besonders für Mountainbike Fahrer wegen der Anzahl an Gängen und des hohen Wirkungsgrades. Gut kombinierbar ist sie mit einem modernen Heckmotor und bleibt Preiswert.

Nabenschaltung

Diese Schaltungsart ist besonders beliebt, weil der Fahrer nicht mit einer öligen Schaltung zu kämpfen hat. Das Schaltgetriebe befindet sich innerhalb der Hinterradnabe, welches Verschmutzungen und Wartung vorbeugt. Zudem kann keine Kette abspringen oder verrenken.

Allerdings haben Elektro Klappräder mit Nabenschaltung einen geringen Verschließ und Du kannst nur während des Stillstandes schalten. Auch wenn es Nabenschaltungen mit vielen Gängen gibt, ist das Verhältnis zwischen ihnen der Knackpunkt. Die Anschaffungskosten sind zwar höher, aber die laufenden Kosten minimal. Besonders wenn das Öl der Schaltnabe regelmäßig gewechselt wird, sollte es keine weiteren Probleme haben.

Für sorgenlose Fahrer im Alltag und in der Stadt ist diese Schaltung perfekt geeignet. Wenn Du aber auch mal in der bergigen Natur unterwegs bist, ist die Kettenschaltung optimal. Das Gleiche gilt für Straßenradsportler, den die Nabenschaltung ist bei diesen Touren verboten.

Zusammenfassung der Vorteile (+) und Nachteile (-) :

Kettenschaltung Nabenschaltung
+ günstig
+ feine Anpassung
+ geringes Gewicht
+ hohes Wirkungsgrad
+ hohe Anzahl an Gängen
+ nicht ölig
+ verschmutzt kaum
+ keine Abspringung der Kette
+ geringer Verschließ
+ minimale laufende Kosten
– anfällig für Schmutz
– möglicher hoher Verschließ
– mögliche hohe Wartung
– teuer
– nicht geeignet für bergige Umgebungen
– verboten beim Straßenradsport

Bremsen

Eine der wichtigsten Funktionen, für den sicheren Straßenverkehr, an einem Fahrrad sind die Bremsen. Elektro Klappräder mit Rücktrittbremse gibt es kaum – und das aus einem guten Grund!

Hydraulische Scheibenbremsen

Diese Bremsen stammen aus dem Jahr 2016/2017 und wurden in diesen Jahren auch an allen neuen Fahrrädern angebracht. Vor allem bei Mountainbikes sind sie sehr beliebt. Die bessere Wärmeableitung, Dosierbarkeit, Wartung und höhere Bremsleistung sind die großen Vorteile einer hydraulischen Bremse.

Im Vergleich hat eine mechanische Scheibenbremse diese Vorteile nicht und ähnelt eher einer Felgenbremse. Für den einfachen Gebrauch ist diese jedoch auch geeignet.

Angebrachte Scheibenbremse an einem Trekking Fahrrad.
Es gibt verschiedene Bremsen, die für ein E-Klapprad infrage kommen. Je nach Nutzverhalten eignet sich eine andere Bremsart.
Mechanische Felgenbremsen

Die günstigere Variante kann für Hobby Radfahrer, die bei ruhigem Wetter fahren die richtige Wahl sein. Solange der Untergrund meistens eben bleibt und bei Regen und Sturm nicht gefahren wird, reichen gute Felgenbremsen völlig aus, auch für den Verkehr!

Ein großer Vorteil ist, dass Felgenbremsen günstig austauschbar sind, nur der Reifenwechsel ist komplizierter als bei einer Scheibenbremse. Reche damit, die verschlissenen Felgen nach ca. 10.000 gefahrenen Kilometern auszutauschen. Grundsätzlich verringern die den Verschließ mit Einer Keramikbeschichtung.

Mechanische Rollenbremsen

Ein Ring mit Rollen ist hinten angebracht, wobei die Rollen an die Außenwand einer Trommel gedrückt werden. Es entsteht eine Reibung die zur Abbremsung führt. Jedoch lässt die Bremswirkung mit der Zeit nach. Es sind auch Kühlkörper verbaut, die das Faltrad erschweren und sich negativ auf die Tragfähigkeit auswirken.

Rollenbremsen sind praktisch für Neuanfänger, die noch nicht so gut bremsen können. Mit diesen Bremsen wird die Kraftübertragung verzögert, um eine ruckartige Bremsung zu verhindern. Zudem sind Rollenbremsen wetterfest, haben wenig Wartung und Verschleiß. Allerdings sind die nur auf flachen Ebenen zu empfehlen.

Rücktrittbremsen

Wie bereits erwähnt sind Elektro Klappräder mit Rücktrittbremse eher nicht zu empfehlen. Trotzdem bleibt diese Bremsart sehr beliebt. Aus Gewohnheit wollen viele Kunden weiterhin die Rücktrittbremse beibehalten. Auch ist diese Bremse wartungsfrei und funktioniert meistens ohne Probleme.

Allerdings ist sie in Kombination mit einem Elektro Motor unhandlich, da beim manuellen Bremsen der Motor erst gestoppt werden muss. Deswegen ist eine Handbremse angebrachter. Bei einem Heckmotor ist die Anbringung einer Rücktrittfunktion erst gar nicht möglich. Durch einen montierten Rücktritt gewinnt das Rad an zusätzlichem Gewicht, dass für die Faltung und Tragfähigkeit ins Negative fällt.

Willst Du aber nicht auf die Rücktrittbremse verzichten, ist die Kombi mit einem Mittelmotor das optimale.

Zusammenfassung in Vorteilen (+) und Nachteilen (-):

Hydraulische Scheibenbremse Mechanische Felgenbremse Mechanische Rollenbremse Rücktrittbremse
+ gute Wärmeableitung
+ gute Dosierbarkeit
+ hohe Bremsleistung
+ wartungsarm
+ geeignet für Gelände & bergige Umgebungen
+ günstig
+ austauschbar
+ wartungsarm
+ für Unerfahrene geeignet
+ wartungsarm
+ Anti-Blockier-System
+ wasserfest
+ verschleißarm
+ für Unerfahrene geeignet
+ wartungsarm
+ hohe Bremsleistung
– befüllen nur von Fachkraft
– teuer
– anfällig für Schmutz
– komplizierter Reifenwechsel
– verschleißen nach ca. 10.000 km
– nicht wasserfest
– abnehmende Bremswirkung
– schwer
– nur ebener Boden
– schwer
– nicht kombinierbar mit Heckmotor
– schwer dosierbar
– Lagerschäden-Risiko

Rahmen

Der Rahmen eines Fahrrads sorgt für Stabilität und sind bei einem Klapprad das A und O. dieser bestimmt wie Komfortabel, stabil und wie schwer ein Rad ist, bei E-Falträdern wie gut der Klappmechanismus funktioniert. Hier musst Du gut aufpassen um die beste Entscheidung treffen zu können.

Rahmenform

Bei Elektro Klapprädern haben sich hauptsächlich zwei Rahmenformen durchgesetzt, nämlich der Klapp- /Faltrahmen und die Komfort/Wave Variante. Spätestens jetzt wird klar, dass E-Falträder Unisex sind und Männer auch Komfort fahren können. Für Elektro Klappräder mit Leichtgewicht sind diese Rahmen ein Muss.

Komfort/Wave

Der beliebteste Rahmen für Cityräder, der Komfort, Stabilität und ein relativ geringes Gewicht bietet. Durch das unkomplizierte Auf- und Absteigen eignet es sich für die ältere Generation und jeden Kleidungsstil.

Klapp-/Faltrahmen

Ein Kompaktrahmen mit Komfort und sehr geringem Gewicht. Die Rahmenform ist stabil und ist bei Klapp E-Bikes mit Verschlüssen und Faltgelenken montiert. Bei den faltbaren E-Mountainbikes ist der Rahmen beliebt da er sich für die Stadt eignet, aber auch für längere Touren in der Natur.

Klappmechanismus – Schritt für Schritt

Das Klappen und Falten muss bei einem Elektro Klapprad leicht gehen, sonst verliert das Fahrrad an Kompaktheit. Viele wissen vor dem ersten Gebrauch nicht wie das genau funktioniert und könnte zur Frustration führen. Hier ist eine kurze Anleitung:

  1. ggf. Pedale einklappen oder abmontieren
  2. am Steuersatz entriegeln und zur Seite falten
  3. am Unterrohr entriegeln und zusammenfalten
  4. ggf. in der Höhe verstellen
  5. durch Gummis oder eingebaute Befestigungen das Fahrrad absichern

Es ist wichtig, dass der Mechanismus leicht und handlich bleibt. Achte darauf, dass sich nicht allzu viele Zwischenschritte einschleichen. Auch lese Dir Rezensionen durch, um sicherzustellen, dass sich kein starkes klappern mit der Zeit bemerkbar macht.

Rahmengröße

Da Klappräder etwas kleiner ausfallen, kann man nicht wie bei normalen Fahrrädern seine Rahmengröße ausmessen. Damit das Fahrrad eine angenehme Größe hat, musst Du Deinen Sattel und Lenkrad in der Höhe verstellen.

Grundsätzlich kann man sich an der folgenden Liste orientieren:

bis 165 cm: 16 Zoll
ab 170 bis 175 cm: 16,5 bis 17,5 Zoll
bis 185 cm: 18,5 Zoll
von 185 bis 190 cm: 19 bis 20,5 Zoll
bis 195 cm: 20 bis 22,5 Zoll
Eigengewicht

Da ein Elektro-Faltrad bei zu viel Gewicht an Qualität und Kompaktimitat verlieren kann, ist ein E-Klapprad mit einem Gewicht rund um 20 kg zu empfehlen. Schließlich sollten Elektro Klappräder leicht sein, besonders für Pendler.

Maximal zugelassenes Gewicht

Zusätzlich zum leichten Eigengewicht des Fahrrads wird noch das Gewicht des Fahrers und Gepäck mitgezählt. Das Gesamtgewicht befindet sich aufgeschrieben auf dem Rad und in der Bedienungsanleitung.

Es gibt auch Elektro Klappräder für Übergewichtige, jedoch hält sich das zugelassene Gesamtgewicht meist im Rahmen von 150 kg. Bei diesen Modellen ist aber mit einem höheren Eigengewicht von ca. 23 – 25 kg zu rechnen.

Reifen

Die Reifen eines Fahrrades bestimmen darüber, auf welchen Untergründen Du fahren kannst und wie das allgemeine Fahrgefühl ist.

Radbreite

Je nachdem wofür Du Dein Elektro Klapprad benutzen möchtest, ist eine andere Radbreite die geeignete. Allgemein gilt, je unebener der Boden und je länger man fährt, desto breiter sollte der Reifen sein.

Normale Elektro Mountainbikes liegen bei einer breiten zwischen 51 und 54 mm und elektrische Citybikes zwischen 42 und 52 mm. Auch solltest Du bei einem mobilen Klapprad im Hinterkopf behalten, dass breitere Reifen ein höheres Gewicht erfordern.

Reifenprofil

Bei Elektro Falträdern kommen schmale Straßenreifen selten vor, also sind profilierte Reifen ein Muss! Es ist wichtig, dass nur die vorstehenden Bereiche die Straße berühren damit die Kontaktfläche verkleinert wird und somit einen guten Griff hat. Die Gefahr auszurutschen ist kleiner und das Fahren komfortabler. Natürlich brauchst Du kein Reifenprofil voller Stollen wenn, fast nur auf Beton gefahren wird.

Nächtliche Leuchtspuren von E-Klapprädern
In Deutschland ist es wichtig, vor allem im Straßenverkehr, eine StVO angepasste Ausstattung zu haben. Welche Ausstattung für Dich angebracht ist, liest Du hier.

Ausstattung

Die meisten Elektro Klappräder werden ohne eine vollständige Ausstattung verkauft. Bedenke beim Kauf mehr Geld für eine Verkehrssichere Nachrüstung zu investieren.

Beleuchtung

Ganz grob gesagt brauchst Du sowohl vorne als auch hinten eine Beleuchtung. An der Vorderseite ein weißer Scheinwerfer und hinten eine rötliche Schlussleuchte. Seit 2013 ist ein Dynamo auch nicht zwingend erforderlich. Ganz genau musst Du bei der Beleuchtung auf folgende Dinge achten:

Vorderseite

Lichtkegel des weißen Scheinwerfers muss 5 Meter vor dem Rad leuchten und max. auf der halben Höhe der Lichtquelle stehen. Zusätzlich ist ein weißer Rückstrahler erforderlich.

Hinterseite

Mindestens 25 cm über dem Boden muss die rote Schlussleuchte befestigt sein. Zudem sind zwei weitere rote Rückstrahler, max. 60 cm über dem Boden, erforderlich.

Pedale

Vorne und hinten müssen gelbe Rückstrahler angebracht worden sein.

Speichen

Pro Reifen sollen mind. 2 Rückstrahler in einem 180° Winkel angebracht sein. Wenn Dein E-Bike-Klapprad eine zusätzliche Beleuchtung braucht, lass Dich von unserem Ratgeber beraten lassen.

Gepäckträger

Manche Elektro Klappräder werden ohne einen Gepäckträger verkauft. Besonders häufig kommt das bei Mountainbikes vor.
Häufig kommt einem dann doch ein Gepäckträger gelegen und steht dann vor der Frage was für ein Träger überhaupt für so ein E-Faltrad geeignet ist.

Beim Kauf sollten sie einen Gepäckträger für die entsprechende Rahmengröße kaufen. Es gibt Modelle mit verstellbaren Standbeinen, sodass sie diesen auch für andere (zukünftige) Fahrräder benutzen könnten.

Damit es möglich ist zusätzliche Packtaschen anzubringen, solltest Du darauf achten, dass Dein Gepäckträger auf jeder Seite eine Reling hat. Und zu guter Letzt braucht Dein Gepäckträger eine Befestigungsplatte für die nötige Beleuchtung.

Flaschenhalterung

Das klassischste Zubehör ist die gute alte Flaschenhalterung. Die gibt es günstig in jedem Fahrradshop oder sogar in Euro Läden zu erwerben. Auch können sie sowohl am Steuerrohr, als auch Sitz- oder Oberrohr angebracht werden. Es kommt auf dem Klappmechanismus des jeweiligen E-Faltrads an welche Position am praktischsten ist.

Federung

Wie bei vielen Features bringt eine Federung auch zusätzliches Gewicht mit und verringert die Stabilität. Bei längeren Strecken ist eine Federung durchaus sinnvoll. Bei den kleinen Rädern macht sich ein Ruckeln bei unebenem Boden schon sehr bemerkbar, da. Eine Federgabel und ein gefederter Sitz sind da sehr zu empfehlen. Das Gewicht lässt sich durch eine Kettenschaltung oder schmalere Reifen relativieren.

Anti-Blockier-System

Ein ABS ist bei elektrisch angetriebene Fahrräder für die Sicherheit besonders wichtig. Bei einer Vollbremsung wird das Risiko eines Überschlags verringert durch die Verhinderung einer Blockierung des Vorderrads. Aktuell gibt es keine ABS speziell für Klappräder. Diese Systeme wurden auch erstmals im Herbst 2017 von Bosch für normale E-Bikes eingeführt. Erst ab einer Geschwindigkeit von 6 km/h greift das ABS ein.

So ein ABS kann 500 € kosten. Wenn Du es sehr wichtig findest ein ABS zu haben, gehe zu dem Fachmann Deines Vertrauens und Frage nach, ob es möglich wäre so ein System an Deinem Elektro Klapprad anzubringen

Aus welchem Material sollte der Rahmen bestehen?

Die meisten Räder bestehen aus Aluminium, ein Stoff der zu 100 % recycelbar ist. Immer wieder findet man aber auch andere Materialien die zu Herstellung eines Fahrradrahmens benutzt werden. Magnesium und Kohlefaser werden wegen ihrer besonders niedrigen Dichte benutzt, da sie weniger ins Gewicht fallen. Diese Materialien sind jedoch teurer.

Aktuell können in Deutschland die Kohlefaser nicht recycelt oder in entsprechenden Anlagen verbrannt werden. Da die Faser Elektrizität leiten, verursachen sie bei den Anlagen Kurzschlüsse. Deshalb können Fahrradteile aus Kohlefaser nur Wiederverwendet oder anders wiederverwertet werden.

Dichte:
Aluminium – 2,7 g/cm³
Magnesium – 1,7 g/cm³
Kohlefaser – 1,8 g/cm³
Eisen – 7,9 g/cm³

Welche Marken stellen qualitative E-Falträder her?

Birdy, Bromton, Hercules sind klassische Marken die qualitativ hochwertige Elektro Falträder anbieten. Es gibt aber auch immer wieder neue Start-ups, die sich auf diese Art von Fahrräder spezialisieren und auch hochwertige und innovative Modelle anbieten. Ein Beispiel wären die e-Falträder von GoCycle oder VELLO Bike+.

Eine Marke, die wir nicht empfehlen können und immer wieder hochgepriesen wird, ist die Marke Fischer. Anfangs performen sie Räder sehr gut, die Rezensionen zeigen aber, dass diese nicht langlebig sind. Auch nehmen einige Werkstätten Fischer Fahrräder nicht für die Reparatur an.

Wo kann man ein E-Klapprad kaufen?

Diese multifunktionalen Fahrräder kannst Du sowohl beim Fachhändler als auch Online kaufen. Es ist zu empfehlen sich ein Elektro Klapprad mal anzuschauen und auszuprobieren.

Ansonsten ist es praktischer so ein Fahrrad online zu bestellen, da die Preise oft niedriger sind und die Vielfalt viel Größer ist, insbesondere bei so ein Nischenprodukt. Außerdem sparst Du Dir den Transport, den Du oft nicht bezahlen musst, da diese Produkte hochpreisig sind.

Auch bei Discountern wie Lidl, Aldi oder bei Real gibt es manchmal Angebote. Allerdings solltest Du online nach Rezensionen über diese Modelle suchen.

Mit Glück lässt Dich ein gebrauchtes Elektro Klapprad in Deinem näheren Umfeld finden oder auf eBay (Kleinanzeigen). Bei gebrauchten Modellen ist es ausschlaggebend diese vorher auszuprobieren. Teste das Bremsen, die Faltleichtigkeit, Gewicht, Beschleunigung und führe eine Probefahrt durch. Da oft die Fahrräder keine Garantie mehr haben, müssen diese Eigenschaften in einem guten Zustand sein und Mängel bei kleinerem Budget reparierbar sein.

Fahrrad Coffeeshop mit verschiedensten Fahrrädern
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wo Du ein E-Faltrad kaufen kannst. Je nach Wohnort ist womöglich ein anderer Kaufort der passende.

Wichtiges Zubehör fürs E-Bike-Klapprad

Weiterhin bleibt der Helm und die folgenden Gegenstände wichtiges Zubehör für das Fahrrad.

Helm

Da man mit dem E-Faltrad doch mal etwas schneller unterwegs ist, solltest Du nicht auf den Helm verzichten. Wenn Du kein Helm besitzt oder auf der Suche nach einem neues bist, kannst Du Dir unseren Fahrradhelm Ratgeber gerne anschauen, für ausführliche Informationen.

Satteltaschen

Bei Fahrradtaschen gilt anzumerken, dass es besonders bei Klapprädern praktischer ist kleine Taschen anzubringen. Dies dient dazu, dass das Rad leicht bleibt und die Fahrradtaschen an den Seiten den Klappmechanismus nicht stören. Welche Fahrradtasche für Deine Bedürfnisse am geeignetsten erfährst Du hier: Fahrradtasche Test-Übersicht und Kaufratgeber.

Trinkflasche

Insbesondere bei sportlichen Aktivitäten ist das Trinken sehr wichtig. Darum solltest Du immer eine Wasserflasche dabei haben. Deine Flasche kannst Du ganz einfach bei “Refill Stations” wieder auffüllen oder notfalls bei einer Sanitär Anlage.

E-Bike-Klapprad Test-Übersicht: Welche Elektro-Falträder sind die Besten?

Testmagazin E-Bike-Klapprad Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Kein Test vorhanden
Öko Test Kein Test zu E-Falträdern gefunden
Konsument.at Noch keine Elektro-Klapprad Test
Ktipp.ch Keine Tests gefunden

Leider gibt es aktuell keine geprüften Produkttests zu E-Bike-Klappräder von Stiftung Warentest und co. Allerdings haben wir in einem anderen eine Übersicht zu E-Bikes für Dich erstellt. Das könnte Dir helfen einen allgemeinen Überblick zu erschaffen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Elektro-Klapprad

Antworten auf all Deine noch offenen Fragen liefert Dir der folgende Abschnitt:

Wie viel kosten Elektro-Klappräder?

Ernst zu nehmende Einsteigermodelle gibt es schon ab einen günstigen Preis von 500 €. Die Mittelklasse beginnt ab ca. 1.000 €. Und falls Du Profi-Sportler und Abenteurer bist, bekommst Du ein High End Produkt ab ca. 2.000 €.

Wie pflege ich ein E-Klapprad richtig?

Besonders bei Falträdern mit Kettenschaltung sollten die Ketten regelmäßig geölt werden und das alte ranzige Öl mit einem Tuch entfernt werden. Auch sorgt fehlende Luft in den Reifen für mehr Kraftaufwand. Über den Winter kommen die Räder bei vielen selten zum Einsatz. In dem Fall sollte das Rad auf einer erhöhten Ebene hängen, sodass die Reifen den Boden nicht berühren oder ganz abmontiert werden.

Welche Alternativen gibt es zum E-Bike-Faltrad?

Die Alternative sind einfache Klappräder ohne Elektro Antrieb, normale feste E-Bikes oder für kürzere Strecken E-Scooter, die auch kostenlos in den ÖPNV mitfahren dürfen.

Können Elektro-Klappräder auch von Kindern verwendet werden?

Nein, Elektro-Klappräder sollten nicht von Kindern genutzt werden, da man mit E-Bikes schnell fahren kann was für Kinder gefährlich werden könnte.

S-Pedelecs (zweirädriges Kleinkraftrad EU-Kategorie L1e-B bis 45 km/h) dürfen erst von 15/16-Jährigen im Verkehr geführt werden.

Je nachdem in welchem Bundesland Sie leben, dürfen Jugendliche ab 15 Jahren in Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern fahren. (Stand 01.03.2020)

Weiterführende Quellen

Gesetzliche Lage zu E-Klapprädern in Deutschland

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