E-Bike Herren: Test, Vergleich und Kaufratgeber

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E-Bike Herren Test

Falls Du mit dem Gedanken spielst, Dir ein E-Bike zu kaufen, hast Du bestimmt viele unbeantwortete Fragen. Die wichtigste ist sicherlich: Lohnt sich ein E-Bike für mich und wenn ja, worauf habe ich beim Kauf zu achten? Dieser Ratgeber beantwortet Dir alle relevanten Fragen zum E-Bike-Kauf. Du findest eine Zusammenfassung aktueller E-Bike-Tests für Herren, wir zeigen Dir die wichtigsten Kaufkriterien und geben einen Überblick über relevante Marken, verschiedene Shops und Preise.

Unsere Favoriten

E-Trekkingbike für Einsteiger: Carver Route E.430 auf Fahrrad-XXL ansehen

“Solides E-Trekkingbike mit guter Ausstattung zu einem fairen Preis.”

E-MTB fürs Gelände mit starker Motorunterstützung: Giant Stance E+ 1 auf Fahrrad-XXL ansehen

“E-Fully mit 120 mm Federweg und 12-fach SRAM-Schaltung.”

E-Trekkingbike für Tagestouren: Ghost Hybride Square Trekking B5.8 auf Fahrrad-XXL ansehen

“E-Trekkingbike mit starkem Motor und Shimano XT-Schaltung.”

Schnelles und leichtes E-Crossbike Specialized Turbo Vado SL 4.0 auf Fahrrad-XXL ansehen

“schickes Crossbike mit leichter Motorunterstützung für sportlicher Fahrer”

E-MTB für Einsteiger: Haibike SDURO HardSeven 2.5 auf Fahrrad-XXL ansehen

“Preiswertes Hartail-MTB mit starker Motorunterstützung.”

E-MTB mit starken Komponenten von Bosch: Scott Strike eRIDE 930 auf Fahrrad-XXL ansehen

“Tolles E-Fully mit satten 140 mm Federweg für Trails und All-Mountain.”

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein E-Bike unterstützt Dich mit einem Elektroantrieb beim Fahren. Dies ermöglicht Dir eine angenehmere Fahrweise.
  • Beachte, dass ein Pedelec nicht einem E-Bike entspricht, da ein E-Bike zum Fahren keine Tretunterstützung benötigt.
  • Informiere Dich vor dem Kauf, welche Art des E-Bikes zu Deinen Bedürfnissen passt. Beachte dabei Motorenstärke und -position, Schaltung, Gewicht und Rahmenform.

Die besten E-Bikes für Herren: Favoriten der Redaktion

In diesem Abschnitt stellen wir Dir unsere sechs Favoriten vor. Hier wirst Du auf jeden Fall fündig.

Carver Route E.430 / 28″ (500 Wh)

Was uns gefällt:

  • klassisches und zeitloses Design
  • stimmiges Gesamtpaket
  • Markekomponenten von Bosch und Shimano
  • breite Reifen von Schwalbe (28 x 2.0)

Was uns nicht gefällt:

Wir konnten keine negativen Punkte finden

Mit dem E-Trekkingbike Carver Route E.430 hast Du ein zuverlässiges und preisgünstiges Einsteigermodell, das sowohl für die Stadt als auch bestens für Touren ins Grüne geeignet ist. Die Ausstattung dieses E-Bikes ist trotz seines moderaten Preises sehr hochwertig und verfügt über Komponenten von Bosch und Shimano.

Der Antrieb der Bosch Performance Line ist sehr leise aber kraftvoll und besitzt dank 63 Nm auch ausreichend Drehmoment, wenn es mal bergauf geht. Der Intube-Akku (in den Rahmen integriert) eignet sich dank seiner 500 Wh auch für längere sorgenfreie Ausfahrten. Bremsen und Schaltung stammen von Shimano aus Japan. Auf die Komponenten des Marktführers kannst Du Dich also in jeder Situation blind verlassen.

Für schnelles und sicheres Vorankommen sorgen Qualitätsreifen aus dem Hause Schwalbe in 28 Zoll. Obwohl die sehr breiten Reifen genug Dämpfung geben, ist ebenfalls eine Federgabel von Suntour verbaut, die Dir zusätzliche 63 mm Federweg gibt.

Giant Stance E+ 1 / 29” (500 Wh)

Was uns gefällt:

  • starker Motor mit 70 Nm
  • schnell aufladbar dank Smart Charger
  • Einstellung des Motors via App
  • 12 fein abgestufte Gänge der SRAM SX-Eagle

Was uns nicht gefällt:

Wir konnten keine negativen Punkte finden

Mit dem Giant Stance E+ 1 fährst Du eine robuste Alu-Trailmaschine auf 29”-Laufrädern. Für komfortable Dämpfung sind zwei Elemente der Marke RockShox verbaut, so hast Du an der Gabel 130 mm Federweg und 120 mm am Hinterbau. Außerdem hast du eine absenkbare Sattelstütze, sodass Du auch auf steilen Abfahrten Dein Gewicht bewusst verlagern kannst.

Besonders im unwegsamen Gelände unterstützt Dich der hauseigene SyncDrive-Sport-Motor mit 70Nm, dazu ist im Rahmen ein Akku mit 500 Wh für längere Ausflüge in die Natur verbaut. SRAM spendiert mit seiner SX-Eagle 12 fein abgestufte Gänge, sodass Du im richtigen Tritt problemlos über Berg und Tal kommst. Für sicheres Bremsen sorgen hydraulische Scheibenbremsen von Shimano.

Übrigens lässt sich der Motor auch bequem über die Giant-E-Bike-App einstellen und auf den Rahmen hast Du als Erstbesitzer lebenslange Garantie.

Ghost Hybride Square Trekking B5.8 ALU / 28″ (500 Wh)

Was uns gefällt:

  • starker Motor von Bosch (75 Nm)
  • Shimano XT-Schaltwerk mit 11 Gängen

Was uns nicht gefällt:

  • Akku nicht im Rahmen integriert
Ausgedehnte Tagestouren sind das Terrain auf dem sich das Ghost Hybride Square Trekking B5.8 ALU am wohlsten fühlt, dafür sorgt der starke Rahmen-Akku (500Wh). Mit dem starken Mittelmotor der Bosch Performance Line (75Nm Drehmoment) radelt der Herr flott und entspannt über Berg und Tal.

Das Schaltwerk der Kategorie XT von Shimano mit 11 Gängen arbeitet sauber und ist für den Trekkingbereich fein abgestimmt. Scheibenbremsen von Tektro und eine luftgefederte Gabel von Suntour mit 63 mm Federweg bieten Dir Sicherheit und Komfort auf all Deinen Wegen.

Montiert sind zusätzlich ein stabiler Gepäckträger, Ständer, Schutzbleche sowie Vorder- und Rücklicht – damit wird dieses E-Bike-Paket angemessen abgerundet.

Specialized Turbo Vado SL 4.0 / 28” (320 Wh)

Was uns gefällt:

  • cooles Design
  • leichter Akku
  • erfahrener Hersteller
  • leichte Motorunterstützung

Was uns nicht gefällt:

  • schwächere Akkupower
Du willst Dich sportlich betätigen, willst aber gleichzeitig auf eine Unterstützung Deiner Muskelkraft nicht ganz verzichten? Dann empfehlen wir Dir das Specialized Turbo Vado SL 4.0 – denn das ist Dein Kompromiss!

Der hauseigene Motor von Specialized unterstützt Dich mit sanften 35 Nm, sodass Du Deinen Kreislauf gern ein wenig in Schwung bringen kannst. Der recht leichte Akku mit 320 Wh ist vollständig in den Alu-Rahmen integriert, sodass das Turbo Vado 4.0 auf jeden Fall schnittig und flott aussieht.

Mit 44 Zähnen am vorderen Kettenblatt und einer 10-Gang-Schaltung von Shimano bist Du auf jeden Fall flott unterwegs. Für optimales Abrollverhalten und Geschwindigkeit sorgen auch die Reifen Specialized Pathfinder Sport (28 x 1.50).

Mit einem Rad von Specialized kannst Du nichts falsch machen, da sich die Amerikaner seit Jahren in der Entwicklung betätigen und äußerst durchdachte Räder anbieten, die von Profis als auch Amateuren geschätzt werden.

Haibike SDURO HardSeven 2.5 / 27,5” (500 Wh)

Was uns gefällt:

  • starker Motor (70 Nm) und leistungsfähiger Akku (500 Wh)
  • abgestimmte Komponenten
  • Robuste 9-Gang-Kettenschaltung von Shimano

Was uns nicht gefällt:

  • Gabel mit Stahlfeder, nicht luftgefedert
Dieses E-Bike ist das perfekte Einsteigermodell. Es besticht durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn für vergleichsweise kleines Geld bekommst Du ein E-Bike, dass durchweg mit Markenprodukten ausgestattet ist. Der Antrieb mit 70 Nm von Yamaha ist leistungsstark und dank des Akkus mit 500 Wh kannst Du auch Offroad längere Strecken zurücklegen.

 

Die 27,5”-Reifen mit der Bereifung von WTB machen aus dem SDURO HardSeven 2.5 von Haibike einen agilen Begleiter auf der Straße oder im Gelände. Eine 120mm-Federgabel von Suntour federt kleinere Schläge und Bodenwellen ab. Mit der Shimano Altus kannst du 9-fach schalten und hast eine ausreichende Abstimmung zwischen den Gängen. Sportlich fahren kannst Du allemal, denn die hydraulischen Scheibenbremsen von Tektro bringen Dich schnell und sicher zum Stillstand.

Scott Strike eRIDE 930 / 29″ (625 Wh)

Was uns gefällt:

  • starker Motor (75Nm) und sehr leistungsfähiger Akku (625 Wh)
  • 140 mm Federweg vorne und hinten
  • TwinLoc-Suspension System

Was uns nicht gefällt:

Wir konnten keine negativen Punkte finden

Du willst mit einem 29″-Bike das Gelände unsicher machen, aber auch offroad nicht auf Deinen Komfort verzichten? Dann liegst Du mit dem Scott Strike eRIDE genau richtig: Es gibt an diesem E-MTB Fully mit seinem verlässlichen Motor der Bosch Performance CX-Serie mit 75 Nm und einem leistungsstarken Akku mit 625 Wh rein gar nichts auszusetzen.

 

Für die nötige Dämpfung von 140mm dieses 29ers wurden eine hochwertige Gabel von Marzocchi sowie der Dämpfer X-Fusion NUDE Trunnion verbaut. Das Clevere bei Scott: Die TwinLoc-Fernbedienung, mit der Du bequem vom Lenker aus die Dämpfung in drei Stufen einstellen kannst (CTD Climb, Trail, Descend). Die SRAM SX Schaltgruppe lässt Dich flüssig und präzise die Gänge wechseln. Beim Bremsen unterstützen Dich 4-Kolben-Scheibenbremsen von Shimano.

Kaufratgeber E-Bikes für Herren

Im folgenden Abschnitt beantworten wir Dir alle Fragen, die Du Dir vor dem Kauf eines E-Bikes stellen solltest:

Warum brauchst Du ein E-Bike für Herren?

Mit einem E-Bike trotzt Du dank seines Elektromotors langen Anstiegen und dem Gegenwind. Damit kannst Du auch längere Strecken ohne Anstrengungen bewältigen.

E-Bike Herren am Strand beim Meer
Ein E-Bike für Herren ist eine langfristige Anschaffung. Beim Kauf kommt es auf viele verschiedene Faktoren an.

Für Berufstätige hat ein E-Bike außerdem Vorteil, dass Du den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad radeln kammst, ohne total verschwitzt anzukommen. Aber auch Senioren oder gesundheitlich eingeschränkten Personen erlaubt das E-Bike eine mühelose Fortbewegung und fördert die allgemeine Fitness.

Was sind die wichtigsten Kaufkriterien bei E-Bikes für Herren?

Beim Kauf Deines E-Bikes solltest Du auf die folgenden Charakteristika achten:

Art des E-Bikes

Wir unterscheiden zwischen den vier E-Bike-Arten City/Trekking, Mountainbike, Cross und 45 km/h. Diese stellen wir in diesem Abschnitt vor.

City/Trekking:

Ein City/Trekking-E-Bike überzeugt mit leicht rollenden aber pannensicheren Reifen. Zudem ist es aufgrund Lichtanlage, starken Bremsen, Schutzblechen und angebrachten Reflektoren StVZO-konform. Der Sattel bietet auch nach längeren Fahrten noch hohen Sitzkomfort. Rahmen und Gepäckträger ermöglichen, auch viel Gewicht mitzunehmen. Ein Trekking-E-Bike eignet sich daher auch für längere Ausflüge.

Mountainbike:

E-Mountainbikes sind mit über 20 kg sehr schwer und dadurch nicht besonders wendig. Jedoch besticht das E-MTB durch seinen hohen Spaßfaktor. Es besitzt eine Federgabel, meist einen Dämpfer und erstklassige Schaltkomponenten. Für die Zulassung im Straßenverkehr sind Licht und Reflektoren nachzurüsten. Es eignet sich insbesondere für steile und längere Anstiege und Fahrten im Wald.

Cross:

Ein Cross E-Bike besticht durch seine Vielseitigkeit. Es besitzt eine sportliche Sitzposition, profilierte Reifen und Stabilität. Damit unterstützt es auf jedem Untergrund eine stabile Fahrweise. Durch die Ausstattung mit Scheibenbremsen und Federgabel bietet es die Möglichkeit auch offroad zu fahren. Es ist damit ein echter Allrounder. Was bei einem Cross-E-Bike fehlt, ist der Gepäckträger.

45 km/h:

Bei diesen E-Bikes stellt sich die Motorunterstützung ab erst bei 45 km/h ab. Sie stehen für einen hohen Fahrspaß. Ideal ist es für Pendler, die längere Strecken fahren müssen und eine Alternative zum Auto suchen. Beachte, dass Umbauten nicht vorgenommen werden, da Du sonst die Betriebserlaubnis verlierst. Zudem gilt diese Art von E-Bike als Kraftfahrzeug, daher besteht Führerschein- und Kennzeichenpflicht.

Wusstest Du, dass bereits jeder neunte Haushalt ein E-Bike besitzt? Seit 2015 hat sich die Zahl der Haushalte, die ein E-Bike ihr Eigen nennen, verdreifacht. Insbesondere Senioren lernen E-Bikes immer mehr zu schätzen.

Nabenschaltung oder Kettenschaltung?

Im Folgenden werden die Vor- und Nachteile der jeweilige Schaltung dargestellt. Du erfährst, welche Schaltung sich für Deine Bedürfnisse am besten eignet.

Vorteile der Kettenschaltung Nachteile der Kettenschaltung
preiswerter Schalten nur während des Tretens durchführbar
größerer Wirkungsgrad größerer Verschleiß
feinere Fahrabstimmung Wartung aufwendig
geringeres Gewicht Schaltvorgang komplizierter

Der größere Wirkungsgrad und die hohe Anzahl an Gängen ist für Mountainbiker ein Grund, sich für die Kettenschaltung zu entscheiden. Für Rennradfahrer eignet sich aufgrund des geringeren Gewichts ebenfalls die Kettenschaltung. Freizeitsportler wählen die Kettenschaltung, da sie kostengünstiger ist.

Vorteile der Nabenschaltung Nachteile der Nabenschaltung
kaum Wartung notwendig höhere Gewicht
geringe laufende Kosten kleinerer Wirkungsgrad
Schaltvorgang einfacher teuer in der Anschaffung
Schalten im Stand durchführbar weniger feine Fahrabstimmung

Die Nabenschaltung eignet sich für Alltags- und Freizeitfahrer, die eine einfache Schaltung bevorzugen, die wenig Wartung benötigt. Vor allem in Trekking- und Cityrädern findet sich daher eine Nabenschaltung. Fährt man hauptsächlich in der Ebene, ist die Nabenschaltung die bessere Wahl, da hier ein hoher Wirkungsgrad und eine feine Fahrabstimmung nicht so relevant sind. Diese Punkte sind für eine Fahrt mit vielen Steigungen wichtig.

Motorstärke/ Reichweite

Die Motorstärke bestimmt die Reichweite Deines E-Bikes. Die Kraft des Motors bestimmt das Drehmoment, welches in Newtonmeter (Nm) wiedergegeben wird. Mit steigenden Nm wird das E-Bike kraftvoller und besitzt eine höhere Beschleunigung. Sind für ein City- oder Trekkingbike 50 Nm ausreichend, benötigt ein Mountainbike bis zu 80 Nm.

Die Wattzahl steht für die Motorleistung. Zwar bedeutet eine höhere Wattzahl mehr Leistung und Reichweite, aber damit müssen auch mehr Regelungen wie ein Führerschein oder Versicherungen berücksichtigt werden. Die Wattstunden geben an, wie lange das Fahrrad ohne Aufladen gefahren werden kann.

Die Reichweite ist zudem vom Gewicht und Fahrstil des Fahrers sowie von den äußeren Bedingungen abhängig. Ein kleiner Tipp: Für eine höhere Reichweite solltest Du nicht ausschließlich mit der höchsten Unterstützung fahren. Zudem sorgt das Fahren in niedrigen Gängen für einen geringeren Stromverbrauch.

Gewicht

Falls Du Dein E-Bike oft tragen musst, spielt das Gewicht des E-Bikes eine große Rolle. Es hängt hauptsähclich vom Motor, dem Akku und dem Rahmen ab.

Ein größerer Motor bedeutet mehr Power aber auch gleichzeitig ein höheres Gewicht. Zwar entwickeln Firmen wie Bosch und Shimano leichte und zugleich leistungsstarke Motoren. Diese sind jedoch dafür kostspieliger. Beim Motorengehäuse kann das Gewicht des E-Bikes z.B. durch ein Magnesiumgehäuse reduziert werden.

Der Rahmen ist beim Trekkingrad wie auch beim Mountainbike deutlich schwerer als beim Rennrads. Daher sollte auch hier immer abgewogen werden, wie schwer das E-Bike sein darf.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Dein E-Bike leichter zu machen. Jedoch sind leichtere und hochwertigere Komponenten natürlich teurer. Stelle vor Deinem Kauf am besten eine Kosten-Nutzen-Rechnung auf.

Rahmenform

Der Rahmen ist das Gerüst des Fahrrads, von ihm hängt die Stabilität des Fahrrads ab. Die folgende Übersicht stellt Dir die fünf verschiedenen Rahmenformen eines E-Bikes dar und wofür sie sich eignen.

Typ Beschreibung
Diamant Die Diamantform ist extrem stabil und besitzt ein geringes Gewicht. Sie erfüllt damit optimal sportliche Bedürfnisse
Trapez Diese Form ist stabil und leicht. Zudem ist sie komfortabel, wodurch die Trapezform für sportliche Touren und längere Ausflüge geeignet ist.
Komfort Hier liegt der Vorteil eindeutig in seinem Komfort. Dieser Rahmen fängt Vibrationen beim Fahren ab. Diese Form ist prädestiniert für Kurztrips.
Tiefeinsteiger Dieser Rahmen eignet sich für die Nutzung in Städten, wo man sehr häufig auf und absteigen muss.
Klapp-/Faltrahmen Dieser Rahmen ist besonders kompakt und leicht. Er ist schnell zu verstauen und bringt Dich optimal durch den Stadtverkehr. Die besten E-Bike-Klappräder findest Du in unserer E-Bike-Klapprad Test-Übersicht und unserem Kaufratgeber zu diesem Thema.

Für welchen Rahmen Du Dich entscheidest, hängt von Deinen Bedürfnissen ab.

Motorposition

Bei der Motorposition wird zwischen Frontmotor, Mittelmotor und Heckmotor unterschieden. Alle drei Antriebsarten besitzen sowohl positive als auch negative Aspekte.

Ein Frontmotor ist vorteilhaft, da Du hier einen Rücktritt besitzt. Negativ ist aber, dass das E-Bike beim Anfahren oft ruckelt. Zudem dauert es häufig bis der Frontantrieb reagiert und läuft dann nach. Dafür ist dieses aber die preiswerteste Variante.

Ein Heckmotor besticht durch einen deutlich besseren Schwerpunkt. Nachteilig ist jedoch die starke Verlagerung des Motors nach hinten. Hierdurch wird die Steuerung recht schwerfällig, insbesondere falls der Akku am Gepäckträger angebracht ist. Der Heckmotor eignet sich für sportliche Fahrer, jedoch nicht für das Fahren im Gelände.

Der Mittelmotor ist recht tief montiert, wodurch der Schwerpunkt optimal liegt. Der Nachteil ist jedoch, dass die Fahrradkette dauerhaft belastet wird, weil diese stetig unter Zug steht.

Computerausstattung

Bei preiswerten Modellen wird die Anzeige des Fahrradcomputers über Druckknöpfe gesteuert. Teurere E-Bikes verfügen über ein multifunktionales Touchscreen-Display. Dieses gibt Werte wie Kilometeranzahl, Geschwindigkeit oder Reichweite wieder.

Frage Dich daher vor dem Kauf, welche Funktionen Dir wichtig sind und ob die Nutzung des Displays insbesondere während der Fahrt unkompliziert ist.
Einige Displays lassen sich zudem mit einem Smartphone verbinden, um z.B. Navigationsdaten zu nutzen. Ein paar E-Bikes sind sogar mit einem kompletten Navigationssystem ausgestattet.

Welche Marken stellen qualitative E-Bikes für Herren her?

Die folgende Liste gibt die Hersteller qualitativ hochwertiger E-Bikes wieder:

  • Riese und Müller
  • Carver
  • Cube
  • Ghost
  • Haibike

Wir stellen Dir die verschiedenen Marken kurz vor und zeigen Dir, wo ihre Schwerpunkte liegen.

Riese und Müller

Riese und Müller ist ein deutscher Fahrradhersteller, der sich unter anderem auf E-Bikes spezialisiert hat. Der Fokus liegt dabei auf der urbanen Mobilität. Sie gehören preislich aufgrund ihrer hochwertigen Fahrräder zur Premiumkategorie.

Carver

Die Marke Carver ist eine Eigenmarke des Fahrrad-Online-Shops Fahrrad-XXL. Sie bieten alle Arten von E-Bikes in sämtlichen Preiskategorien an. Sie stehen für sehr innovative E-Bikes.

Cube

Cube ist einer der größten Fahrradhersteller in Deutschland. Im mittleren und hochwertigen Mountainbike-Sortiment gehören sie in Europa zu den Marktführern. Ihre E-Bikes bestechen durch hochwertige Ausstattung und geringes Gewicht.

Ghost

Ghost ist ein deutscher Fahrradhersteller. Der Schwerpunkt dieser Marke liegt vor allem auf erstklassigen Sporträdern in den Bereichen E-Rennrad und E-Mountainbike. Fahrräder von Ghost punkten mit modernsten Materialien und hochwertigen Komponenten. Bei Ghost fließt das Know-how von Profis in die Entwicklung mit ein.

Haibike

Die Fahrradmarke Haibike stammt ebenfalls aus Deutschland. Sie gilt als Innovator und Vorreiter im Bereich E-Rennrad und E-Mountainbike. Ihre E-Bikes überzeugen mit aufregender Optik und optimalem Antrieb.

Wo kann man ein E-Bike für Herren kaufen?

E-Bikes gibt es sowohl beim Fahrradhändler Deines Vertrauens als auch online zu kaufen. Zwar ist die Beratung in einem Fahrradladen besser, allerdings ist jeder Fahrradhändler auf ein bestimmtes Sortiment begrenzt. In folgenden Online-Shops findest Du eine große Auswahl:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • rebike1.de
  • otto.de
  • fahrrad-xxl.de
  • lucky-bike.de

Auch Discounter wie Aldi oder Real bieten jeden Sommer sowohl im stationären Laden als auch Online oft E-Bikes an.

Wie viel kosten E-Bikes für Herren?

Die Preisspanne für E-Bikes ist sehr groß. Der Preis ist von der Ausstattung und Art des E-Bikes abhängig. Für Einsteiger gibt es günstige Modelle  für knapp 2000 Euro. Bei den meisten E-Bikes kannst Du mit einem Preis zwischen 2000 und 3500 Euro rechnen. Nach oben gibt es bei E-Bikes preislich aufgrund der Differenzierungsmöglichkeiten kaum Grenzen. Das E-Mountainbike ist im Vergleich zu anderen E-Bikes teurer.

Wichtiges Zubehör für E-Bikes für Herren

Um Dein E-Bike langfristig und optimal zu nutzen, lohnt es sich, auf die folgenden Zubehöre zurückzugreifen:

Wir stellen Dir nachfolgend dar, wobei Dir die aufgelisteten Zubehöre weiterhelfen.

Kettenöl

Fahrradketten verschleißen mit der Zeit. Dieser Verschleiß lässt sich deutlich verlangsamen, indem die Kette kontinuierlich gereinigt und geölt wird. Wird dies nicht gemacht, verschleißen auch Kettenblätter und Zahnkränze. Zudem besteht die Gefahr, dass die Kette reißt. Ein Austausch des Antriebs ist sehr kostspielig. Nutze daher Kettenöl, damit Deine Kette immer in einem guten Zustand ist.

Fahrradreiniger

Ein E-Bike von Schmutz zu befreien, ist insbesondere nach einer Tour durchs Gelände sehr mühsam. Nutzt Du dafür einfach Wasser und z.B. Spüli, ist dies nicht nur sehr mühsam, sondern schadet auch dem Rahmen und der Elektronik Deines E-Bikes. Nutze daher einen speziellen Fahrradreiniger. Wie Du Dein Fahrrad richtig reinigst, findest Du in unseren FAQ.

Ladegerät

Ein Ladegerät ist ein Muss. Es ermöglicht Dir, Dein E-Bike auch unterwegs schnell wieder aufzuladen. Achte beim Laden immer darauf, dass Du ein originales Ladegerät für den Akku nutzt. Ein Ladegerät von Drittanbietern kann der Laufzeit Deines Akkus schaden.

Akkuhülle

Der Akku ist die wichtigste Komponente Deines E-Bikes und  im Austausch sehr teuer. Durch extreme Kälte oder Hitze verliert der Akku schnell an Leistung. Eine Akkuhülle schützt Deinen Akku vor Hitze, Schmutz, Stößen und Beschädigungen. Sie besteht zumeist aus Neopren und lässt sich einfach über den Akku ziehen.

Fahrrad-Navi

Insbesondere bei längeren Touren empfiehlt es sich, ein Navigationsgerät zu besitzen. Während der Fahrt das Navigationssystem Deines Handys zu nutzen, kostet nicht nur viel Akku, sondern ist auch nicht ungefährlich. Falls Dein E-Bike kein eingebautes Navigationssystem besitzt, empfehlen wir Dir, eines zu kaufen. Einen Testbericht mit den besten Fahhrad-Navis findest Du hier.

Fahrradversicherung

Ein E-Bike ist meistens nicht über Deine private Haftpflichtversicherung mitversichert. Schäden, die Du mit Deinem E-Bike verursachst, werden also zumeist nicht durch Deine private Haftpflichtversicherung abgedeckt. Es empfiehlt sich daher eine Fahrradversicherung.

Diebstahlversicherung

Ein E-Bike ist eine teure Anschaffung. Falls ein E-Bike nicht über Deine Hausratversicherung gegen Diebstahl versichert ist, empfiehlt sie sich auf alle Fälle.

E-Bike Herren Schloss
Eine Diebstahlversicherung für Dein Elektrofahrrad lohnt sich vor allem in Städten, da Schlösser hier oft einfach geknackt werden.

Ist ein E-Bike über Deine Hausratversicherung mitversichert, gilt diese Diebstahlversicherungen meist nur für die eigenen vier Wände. Nicht aber, wenn Dein Fahrrad unterwegs gestohlen wird. Daher ist eine Diebstahlversicherung in jedem Fall sinnvoll.

E-Bike Herren Test-Übersicht: Welche E-Bikes für Herren sind die Besten?

Verbrauchermagazine wie die Stiftung Warentest prüfen Dank aufwendiger Testreihen E-Bikes für Herren bis ins kleinste Detail. Sie zeigen uns, welche E-Bikes auch wirklich das halten, was sie versprechen.

Testmagazin E-Bike Herren Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Ja, es wurden E-Bikes getestet 2020 Nein Link
Öko Test Ja, es wurden E-Bikes getestet 2013 Nein Link
Konsument.at Ja, es wurden E-Bikes getestet 2020 Nein Link
Ktipp.ch Nein, es wurden keine E-Bikes getestet Link
ADAC Ja, es wurden E-Bikes getestet 2018 Ja Link

Die Nachfrage nach E-Bikes steigt immer mehr und deswegen tauchen auch in fast jedem Verbrauchermagazin inzwischen Tests zu E-Bikes auf. Im Folgenden stellen wir Dir die Tests der Stiftung Warentest und des ADAC genauer vor.

Die Stiftung Warentest testet alle zwei Jahre E-Bikes in detaillierten Prüfverfahren auf die wichtigsten Kaufkriterien. Alle zwei Jahre kommt ein aktueller Testbericht heraus, indem zudem das Fahrverhalten und die Handhabung bewertet wird.

Für die Juni 2020 Ausgabe wurden 12 E-Bikes getestet. Aufgrund der Fülle an E-Bikes auf dem Markt wurden nur E-Bikes mit tiefem Einstieg getestet. Testkriterien waren das Fahrgefühl, der Antrieb, sowie die Sicherheit und Haltbarkeit. Dabei schnitten 4 von 12 E-Bikes mit gut ab. Einige hatten insbesondere Mängel hinsichtlich der Sicherheit und der Robustheit des Rahmens.

Der ADAC prüft jedes Jahr verschiedene E-Bikes insbesondere auf ihre Sicherheitund ihr Fahrgefühl. Im Jahr 2019 lag der Fokus auf 8 verschiedenen E-Mountainbikes von Firmen wie Haibike oder Trek.

Der ADAC hat bei dem Test aus dem Sommer 2019 die Komponenten Rahmen, Dämpfung, Reifen, Antrieb, Bremsen und Schaltung bewertet.  Hauptaugenmerk beim Kauf sollte laut ADAC auf die Bremsen und die Schaltung gelegt werden, wobei die Marken Shimano und Sram empfohlen werden. Bei den Reifen sollte für ein optimales Handling auf dünne 29 Zoll Reifen gesetzt werden.

Hier findest Du ebenfalls weitere Ergebnisse zu E-Bike Tests für Herren.

Beim Kauf eines E-Mountainbikes sollte vorher eine umfassende Beratung durch einen Fachhändler sowie eine lange Probefahrt erfolgen.

Im folgenden Video kannst du Dir den Testbericht des ADAC anschauen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu E-Bikes für Herren

Nachfolgend beantworten wir Dir weitere wichtige Fragen rund um das Thema E-Bike für Herren.

Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

Pedelecs und E-Bikes unterscheiden sich bezüglich ihrer Höchstgeschwindigkeit und ihrer Motorleistung. Des Weiteren gelten für deren Nutzung verschiedene Regeln.

Als Pedelec wird ein unterstützendes Elektrofahrrad bezeichnet. Es bewegt sich nur in der Kombination von eigener Muskelkraft und dem maschinellen Antrieb. Erst für Pedelecs die mit Treten 45 km/h erreichen, wird eine Fahrerlaubnis benötigt. Da sie bei der Geschwindigkeit als Kraftfahrzeuge gelten, benötigen sie ein Versicherungskennzeichen. Das Fahren auf Radwegen ist zudem untersagt.

Der Motor des E-Bikes läuft im Unterschied zum Pedelec auch ohne den Tritt in die Pedale. Um vorwärtszukommen, reicht es Gas zu geben. Die Bezeichnung und die Regelungen hängen von der jeweiligen maximalen Geschwindigkeit des E-Bikes ab.

Welche Regelungen gibt es für ein E-Bike?

Beachte vor dem Kauf eines E-Bikes, welche maximale Geschwindigkeit es besitzt. Von der Geschwindigkeit hängen die Regelungen zur Helmpflicht, der Fahrberechtigung und der Benutzung des Radwegs ab. Welche Regelung für die jeweilige Geschwindigkeit gilt, findest Du in der nachfolgenden Tabelle.

E-Bike bis 20 km/h bis 25 km/h bis 45 km/h
Helmpflicht nein ja ja
Fahrberechtigung/Führerschein Mofa Mofa Klasse AM
Benutzung des Radwegs nur, wenn für E-Bike freigegeben nur, wenn für E-Bike freigegeben nein

Was jedoch für jedes E-Bike gilt, ist ein Versicherungskennzeichen. Zudem ist kein E-Bike über die private Haftpflicht versichert. Dies erfordert eine separate Versicherung des E-Bikes.

Wie findest Du die richtige Fahrradgröße für Dich?

Die richtige Fahrradgröße ist von der Rahmenhöhe des Fahrrads abhängig. Die allgemeine Formel für die optimale Rahmengröße berechnet sich, indem die Schrittlänge mit dem Faktor des Fahrrads multipliziert wird. Für eine Angabe in Zoll teilst Du den errechneten Wert durch 2,54.

Die Schrittlänge ist der Abstand vom Fußboden bis zum obersten Punkt zwischen den Beinen. Für ein exaktes Ergebnis ziehe vor dem Messen Schuhe und Hose aus. Stelle Dich mit dem Rücken an die Wand. Als Hilfestellung klemmst Du Dir ein Buch zwischen den höchstmöglichen Punkt Deiner Beine. Dieses soll senkrecht an der Wand anliegen. Dann misst Du gerade vom Boden bis zur Oberkante des Buches und weißt Deine Schrittlänge.

Zur Berechnung der Rahmengröße brauchst Du einen sogenannten “Faktor”. Der Faktor des Fahrrads hängt von der Art des Rades ab. Während der Faktor für ein Mountainbike 0,226 beträgt, wird bei einem Rennrad die Schrittlänge mit 0,665 multipliziert. Für ein City- oder Trekkingrad liegt der Faktor bei 0,66.

Liegt Deine berechnete Fahrradgröße zwischen zwei Werten, orientiere Dich an Deiner Fahrweise. Bist Du ein sportlicher Fahrer, wählst Du die kleinere Radgröße. Fährst Du hingegen lieber entspannt Touren, solltest Du Dich für die größere Radgröße entscheiden.

Die Formel für die optimale Rahmengröße lautet: Schrittlänge x Faktor des Fahrrads. Die Schrittlänge ist der Abstand vom Fußboden bis zu dem höchsten Punkt zwischen Deinen Beinen. Für die Angabe in Zoll, teile den berechneten Wert durch 2,54.

Wie reinigt man ein E-Bike richtig?

Um Dein E-Bike richtig zu reinigen, brauchst Du einen Eimer Wasser oder eine Gartenbrause, schonenden Fahrradreiniger, Kettenreiniger und E-Bike-Kettenöl. Zum Wischen benötigst Du ein fusselfreies Tuch und eine Bürste.

Natürlich musst Du bei der Reinigung Deines E-Bikes auch wegen der Elektronik besonders aufpassen! Achte vor und während der Reinigung auf folgende Hinweise:

  • Reinige es direkt und warte nicht, bis der Dreck sich festsetzt.
  • Stelle es nicht auf den Kopf.
  • Achte darauf, dass kein Wasser an den Akku und die Kontakte gelangt.
  • Nutze keine fettlösenden Reinigungsmittel (z.B. Spülimixtur).
  • Öle die Kette von innen.
  • Reinige die Kontakte und Steckverbindungen mit einem trockenen Tuch.

Zuerst sprühst Du das Fahrrad mit dem Fahrradreiniger und die Kette mit dem Kettenreiniger ein. Nach 10 Minuten einwirken, wäschst Du Dein Fahrrad entweder mit der Gartenbrause oder einem Eimer Wasser und einer Bürste ab. Danach nimmst Du ein trockenes Tuch und wischst Dein Fahrrad komplett trocken. Um Dir das ganze noch mal besser zu veranschaulichen, empfehlen wir Dir dieses Youtubevideo:

Weiterführende Quellen

  1. Der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec
  2. Die Definition eines E-Bikes
  3. Weitere Fakten zum Thema E-Bikes
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