Drohnen Test: Die besten Quadrocopter im Vergleich 2020

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Drohnen Quadrocopter Test

Drohnen erreichen Perspektiven, die mit allen anderen Kameras nahezu unmöglich erscheinen. Egal ob Video oder Foto – Die spektakulären Luftbilder geben Deinen Aufnahmen sicher das gewisse Extra.

Doch woher weißt Du, welche Drohne die Richtige für Dich ist? Und wie steuert man so ein Fluggerät überhaupt? Damit Du vor dem Kauf einer Drohne alle wichtigen Fragen klären kannst, um das richtige Modell zu finden, haben wir diesen Beitrag verfasst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Drohnen unterscheidet man unter anderem nach ihrer Bauart bzw. der Anzahl der Propeller. Der Quadrocopter ist der Klassiker unter den Drohnen.
  • Damit Du die passende Drohne auswählen kannst, solltest Du wissen für was Du diese einsetzen möchtest.
  • Die Aufnahmen mit einer professionellen Drohne wirken auf den Zuschauer sehr beeindruckend und werden oft auch als Qualitätsmerkmal gesehen.
  • Mit dem richtigen Zubehör kannst Du nochmal einiges aus einer Drohne herausholen und die Aufnahmen optimieren.
  • Für das Fliegen gelten gesetzliche Vorschriften.

Die besten Drohnen: Favoriten der Redaktion

Im Folgenden stellen wir empfehlenswerte und beliebte Drohnen Modelle vor. Die Redaktion von Heyhobby.de hat sich verschiedene Modelle angesehen und die besten für Dich ausgewählt.

Favorit der Redaktion: DJI Mavic Mini

Gewicht249 g
Maximale Flugzeit30 min
Fotoauflösung12 MP
Videoauflösung2,7K @30 fps
Maximale Reichweite2 km
Maximale Geschwindigkeit46,8 km/ h
Hinderniserkennungnach unten

Die Mavic Mini ist aufgrund ihrer geringen Größe und des verhältnismäßig günstigen Preises eine sehr gute Einsteigerdrohne. Man kann sie überall mit hinnehmen und auch als Anfänger gut kontrollieren. Und das coolste ist: Trotz der kompakten Größe schafft die Drohne eine Flugzeit von bis zu 30 min!

Die beste Bildqualität: DJI Mavic Air 2

Gewicht570 g
Maximale Flugzeit34 min
Fotoauflösung48 MP
Videoauflösung4K @60 fps
Maximale Reichweite6 km
Maximale Geschwindigkeit68,4 km/ h
Hinderniserkennungvorne, hinten, unten

Das neueste Modell von DJI ist die Mavic Air 2. Sie ist sowohl für Hobbyflieger, als auch für Profis interessant. Die Flugleistung ist Videoqualität der Drohne ist atemberaubend gut. Die Mavic Air 2 kostet ca 850 €. Dafür hat sie aber, vor allem gegenüber dem Vorgängermodell, einiges zu bieten.

Die beste Reisedrohne: DJI Spark

Gewicht300 g
Maximale Flugzeit13 min
Fotoauflösung12 MP
VideoauflösungFull HD @30 fps
Maximale Reichweite100 – 200 m
Maximale Geschwindigkeit50 km/ h
Hinderniserkennungvorne

Mit der Spark hat DJI alle nützlichen Innovationen in einer kleinen, leistungsstarken Drohne vereint. Die Gestensteuerung eignet sich wunderbar für kleine Schnappschüsse zwischendurch und auch die Bildqualität ist mit FullHD völlig ausreichend für tolle Videoaufnahmen.

Die Drohne ist leicht und sehr einfach zu transportieren, was sie zur perfekten Reisedrohne macht. Eine Steuerung per Smartphone gibt ein erstes Gefühl für das Flugverhalten der Drohne. Später kann man dann auch mit dem zusätzlichen Controller arbeiten, um das volle Potenzial der Minidrohne auszuschöpfen.

Die beste Minidrohne für Kinder

Gewicht191 g
Maximale Flugzeit10 min
Fotoauflösung
Videoauflösung
Maximale Reichweiteunbekannt (nur in geschlossenen Räumen, im Garten ausreichend)
Maximale Geschwindigkeit3 Geschwindigkeitsstufen
Hinderniserkennung

Diese Drohne von Potensic ist primär für Kinder konzipiert worden. Sie ist sehr leicht, unkompliziert und ungefährlich. Die Steuerung ist leicht zu verstehen und mit einem Not-Halt ausgestattet.

Sie besitzt außerdem vier runde Propellerschutzvorrichtungen, die die Drohne rundum vor Beschädigungen schützen, wenn sie auf eine Kollision treffen sollte. Da das Eigengewicht der Drohne aber so gering ist, geht in den seltensten Fällen bei einem Aufprall etwas kaputt.

Die beste Drohne unter 100 € : Holy Stone HS110D

Gewicht145 g
Maximale Flugzeit5- 10 min
Fotoauflösung12 MP
VideoauflösungFull HD / 120° Weitwinkel
Maximale Reichweite60 m
Maximale Geschwindigkeitunbekannt
Hinderniserkennung

Eine Anfängerdrohne von Holy Stone ist ideal für Dich, wenn Du das Fliegen mit einer Drohne erst einmal testen möchtest. Für erste Testflüge und ein paar Schnappschüsse ist hat die Drohne alles, was man benötigt. Sie lässt sich leicht steuern und fliegt zuverlässig in geringem Abstand zur Fernbedienung. Alle integrierten Funktionen sind beschriftet.

Hier haben wir also durchaus eine Drohne, bei der das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Du solltest bei einem solchen Preis aber keine professionelle Drohne erwarten.

Kaufratgeber für Quadrocopter Drohnen

Hier erklären wir alles, was man über Drohnen wissen wollte. So findest Du garantiert ein Modell, welches zu Dir und Deinen Anforderungen passt.

Welche Arten von Drohnen gibt es?

Drohnen unterscheidet man unter anderem nach ihrer Bauart bzw. der Anzahl der Propeller. Die gängigsten Modelle sind Tricopter, Quadrocopter, Hexacopter und Octocopter.

Tricopter: drei rotierende Luftschrauben
Quadrocopter: vier rotierende Luftschrauben
Der Quadrocopter ist der Klassiker unter den Drohnen. In unserem Beitrag beschäftigen wir uns ausschließlich mit Quadrocoptern, da diese für den privaten und gewerblichen Gebrauch am interessantesten sind.
Hexacopter: sechs rotierende Luftschrauben
Octocopter: acht rotierende Luftschrauben

Wo kommen Octocopter und Hexacopter zum Einsatz?
Diese Drohnen können aufgrund der höheren Rotorenanzahl auch professionelle Kameras und Spezialequipment tragen. Je mehr Propeller die Drohne besitzt, desto stabiler und ausfallsicherer ist sie. So werden z. B. bei Kinofilmproduktionen oft Octocopter benutzt, um schweres Equipment sicher in der Luft zu transportieren.

Drohnenbild auf den Malediven
Für den Hobbygebrauch reicht definitiv ein Quadrocopter. Mit den Hobbydrohnen kann man sehr schöne Aufnahmen machen.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Drohnen?

Hier findest Du alles, was man vor dem Kauf einer Drohne wissen sollte.

Bildqualität und Kamerafunktionen

Voraussetzung für eine gute Bildqualität ist natürlich, dass Deine Drohne überhaupt eine Kamera integriert hat. Bei einigen Mini Drohnen ist dies nämlich nicht der Fall.

Für schöne Aufnahmen sollte die Kamera der Drohne in der Lage sein in HD oder Full HD (1920×1080 Pixel) zu filmen. Einige Modelle machen mittlerweile sogar 4K Aufnahmen. Außerdem ist ein Gimbal zur Bildstabilisierung essentiell und sollte unbedingt bei der Kamera verbaut sein. So kannst Du auch während des Fluges ruhige Videoaufnahmen machen.

Übrigens: Auch die Bit-HDR-Verarbeitung und ein CMOS-Sensor sind wichtig für eine gute Bildqualität.

Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit einer Drohne kann stark variieren. Von 10 km/h bis zu 100 km/h ist in der mittleren Preisklassen alles dabei. Viele Modelle verfügen über einen Sportmodus, der die Drohne wesentlich schneller fliegen lässt, dafür aber auch das Risiko von verwackelten Aufnahmen mit sich bringt.

Ob die Geschwindigkeit der Drohne für Deine Kaufentscheidung relevant ist, hängt davon ab, welche Aufnahmen Du mit der Drohne machen möchtest.

Wir können bestätigen, dass 30- 40 km/h durchaus nützlich sind, wenn man die Drohne für verschiedene Filmprojekte einsetzen möchte.

Wusstest du schon, dass mit einer Höchstgeschwindigkeit von 289 km/h die RacerX die schnellste Drohne der Welt ist? Gebaut wurde sie von der Drone Racing League, einer Liga für kompetitive Drohnen-Piloten.

Akkulaufzeit /Flugzeit

Grundsätzlich ist bei kleineren Drohnen auch ein kleinerer Akku verbaut, was sich auch auf die Flugzeit auswirkt. Mini Drohnen können um die 10-15 min fliegen, während größere Modelle manchmal sogar an die 30 min schaffen.

Es ist zumindest immer sinnvoll, über die Anschaffung eines Ersatzakkus nachzudenken. Alternativ können Drohnen auch über eine Powerbank geladen werden, was vor allem unterwegs oder auf Reisen sehr praktisch ist.

Reichweite

Ebenfalls relevant für die Kaufentscheidung ist die Reichweite der Drohne. Bedenke hier auch, dass ab 100 m Flughöhe eine Anmeldung der Drohne vorliegen muss.

Mit einer zusätzlichen Fernbedienung ist die mögliche Reichweite nochmal viel höher als mit der Steuerung per Smartphone. Wenn Du sicher bist, dass Du die Drohne regelmäßig in Gebrauch nehmen wirst und das bestmöglichste aus dem Gerät herausholen möchtest, raten wir Dir auf jeden Fall zum Kauf einer Fernbedienung.

Zum ersten Ausprobieren und Testen einer Drohne reicht auch die Smartphone -Steuerung. Diese funktioniert in der Regel über Wlan und ist daher in der Reichweite etwas eingeschränkter.

Zusätzliche Funktionen

Sensoren zur Hindernisvermeidung

Mittlerweile sind die Fluggeräte so modern, dass sogar eine automatische Hinderniserkennung integriert werden kann. So kann die Drohne automatisch abbremsen, wenn sie direkt auf ein Objekt zufliegt. Das Vermeiden einer Kollision erspart nicht nur Reparaturkosten, sondern kann auch Menschen schützen, die sich in unmittelbarer Nähe befinden.

Steuerung per Hand

Ebenfalls eine coole und innovative Funktion ist die Gestensteuerung mit der Hand. Die Drohne erfasst dabei das Signal der Hand und kann so z. B. auf Kommando landen oder ein Foto schießen.

Return-to-Home

Return-to-Home (Rückkehr zum Abflugpunkt) ist sehr sinnvolle Sicherheitsfunktion. Die Drohne merkt sich ihren zuletzt eingestellten Abflugpunkt und kann schließlich auf Knopfdruck dahin zurückkehren. Dieser Sicherheitsmodus aktiviert sich oft automatisch bei niedrigem Akkustand, was die Drohne vor einem Absturz bewahren kann.

Drohne fliegt
Je mehr Funktionen die Drohne bietet, desto teurer kann sie auch werden. Einige Funktionen sind für einen sicheren Flug aber sehr nützlich.

Einsatzzwecke: Welche Drohne brauchst Du?

Für den Flugspaß

Wenn Du mit einer Drohne ausschließlich fliegen möchtest, ist eine eingebaute Kamera natürlich überflüssig. Für einen solchen Hobbygebrauch eignen sich billige Modelle für unter 50 €. Auch für Kinder ist eine Hobbydrohne ein interessanter und spaßiger Zeitvertreib.

Spontane Aufnahmen auf Reisen

Wichtig für eine Reisedrohne sind ganz besonders diese zwei Aspekte: Flexibilität und Größe.

Viele, die sich für den Kauf einer Reisedrohne entscheiden, legen Wert auf eine gute Bildqualität, eine sichere Handhabung und eine möglichst kompakte Größe. In diesem Bereich hat sich besonders die DJI Spark als nützlicher Reisebegleiter erwiesen.

Fotografie und Videografie

Du bist (Hobby-)Fotograf und möchtest Dir neue Möglichkeiten eröffnen? Dann könnte eine Drohne durchaus interessant für Dich sein. Die kleinen Fluggeräte schaffen nämlich so einiges, was eine Spiegelreflexkamera an ihre Grenzen bringt.

Die Aufnahmen mit einer professionellen Drohne wirken auf den Zuschauer sehr beeindruckend und werden oft auch als Qualitätsmerkmal gesehen. Wenn Du also lernst mit einem solchen Gerät richtig umzugehen, wird das Deine Bilder und Videos sicher auf ein nächstes Level bringen.

Wie gut sind die Aufnahmen mit einer Drohne?

Hochwertige Drohnen, wie z. B. von DJI, liefern erstaunlich gutes Bild- und Videomaterial. Sie sind also durchaus auch für kommerzielle Zwecke einsetzbar. Genauere Informationen zur Bildqualität findest Du hier.

Hier siehst Du die Aufnahmen einer DJI Mavic Air 2 (Preisklasse: 800- 900 €):

Welche Marken stellen qualitative Drohnen her?

Es gibt einige Hersteller, die sich mit ihren Drohnen im Laufe Zeit bereits bewährt haben. Technik ist sehr schnelllebig und ständig gibt es neue Innovationen. Daher ist es wichtig sich auf Qualität und Leistung verlassen zu können.

Die hier gelisteten Marken können wir Dir für den Kauf einer Drohne empfehlen:

  • DJI
  • Holy Stone
  • Potensic
  • Parrot

Wo kann man eine Drohne kaufen?

Onlineshops

Bei Onlinehändlern wie Amazon, Ebay etc. findest Du eine recht große Auswahl. Du kannst Dich im Internet außerdem über die Erfahrungen und Testergebnisse anderer Kunden informieren. So kann das Risikopotential eines Fehlkaufs möglichst gering gehalten werden.

Elektronikhandel

Wer vor dem Kauf gerne eine persönliche Beratung in Anspruch nehmen möchte, sollte einen Elektronikmarkt in der Nähe aufsuchen (z B. Media Markt, Saturn…). Auch hier findet man viele Modelle und kann sich diese auch vor Ort genauer anschauen.

Wie viel kosten Drohnen?

Die Fluggeräte sind je nach technischer Ausstattung und Qualität ein eher kostspieliges Hobby. Kleine Drohnen bekommst Du ab 200 €, während Profimodelle oft über 1000 € kosten können. Außerdem musst Du für jede Drohne eine kostenpflichtige Haftpflichtversicherung abschließen.

Wie kannst Du das Drohne fliegen lernen?

Zu Beginn bzw. für die ersten Flugversuche solltest Du einen menschenleeren, windstillen Ort aufsuchen. Informiere Dich zuvor über das System der Drohne und welche Funktionen sie hat.

Nachdem die Drohne gestartet ist, sollte man erst einmal ein Gefühl für die Joysticks bekommen. D. h. nach vorne, hinten, oben, unten oder wo auch immer Du steuern möchtest. So lernst Du auch das Geschwindigkeitsverhalten der Drohne besser kennen.

In der Regel hält sich die Drohne alleine in der Luft und Du musst lediglich die Richtung manuell steuern. Fotos und Videos lassen sich per Knopfdruck auslösen. Sollte die Drohne das GPS oder Bildsignal verlieren, versuche sie vorsichtig wieder zu landen.

Später kannst Du auch verschiedene Smartmodi in der App testen. Wie genau Du diese effektiv einsetzen kannst, um deine Aufnahmen zu verbessern, findest Du in YouTube Tutorials oder auf den Webseiten der Hersteller selbst.

Aufnahme mit einer Drohne
Mit ein bisschen Übung und einer guten Drohne kannst Du ganz neue Blickwinkel entdecken und festhalten.

Welche Alternativen gibt es zu Drohnen?

Drohnen ermöglichen Aufnahmen aus Perspektiven, die wir als Menschen nicht so einfach erreichen können. Andere Kameras können diese Technologie nicht ersetzen.

Es gibt allerdings ein Wurfgehäuse für die GoPro, welches zumindest kurzzeitig das Gefühl von Drohnenaufnahmen erzeugt. Eine interessante Alternative vor allem für diejenigen, die nicht so viel Geld für eine Drohne ausgeben möchten. Wie dieses System funktioniert siehst Du in diesem Video:

Gesetzliche Vorschriften: Das solltest Du beachten

  1. Alle Drohnen, die ich im öffentlichen Raum fliegen, benötigen eine Haftpflichtversicherung. Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. 40 – 50 € im Jahr. Bei einigen Versicherungen ist eine Haftpflicht für Drohnen bereits enthalten.
  2. Ab einem Gewicht von 0,25 kg muss eine Plakette mit Name und Adresse angebracht werden (Kennzeichnungspflicht)
  3. Ab einem Gewicht von 2 kg gibt es ein Mindestalter von 16 Jahren und eine Führerscheinpflicht für die Drohne (Kenntnisnachweis)
  4. Ab einem Gewicht von 5 kg brauchst Du eine spezielle Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde

Ansonsten solltest Du auch stets darauf achten, dass die Drohne eine Flughöhe von 100 m nicht überschreitet. Für höhere Flüge muss eine behördliche Ausnahmeerlaubnis eingeholt werden.

In einigen Gebieten (wie z. B. über Wohngrundstücken, Menschenansammlungen…) gilt ein Flugverbot. Solche Flüge musst Du also entweder unterlassen oder zuvor bei den zuständigen Behörden anmelden.

Eine ausführliche Übersicht der aktuellen Drohnenverordnung findest Du hier.

Hinweis: Grundsätzlich sollte man sich vor jedem Flug über die vor Ort herrschenden Regelungen informieren. Vor allem in Städten muss für gewerbliche Aufnahmen oft eine kostenpflichtige Flugerlaubnis eingeholt werden.

Wichtiges Zubehör für die Drohne

Mit dem richtigen Zubehör kannst Du nochmal einiges aus einer Drohne herausholen und die Aufnahmen optimieren. Aber auch der richtige Transport sollte nicht unterschätzt werden, um das Fluggerät vor Schäden zu schützen. Hier erfährst Du, welches Zubehör sich beim Kauf einer Drohne besonders lohnt.

Fernbedienung

Das mit Abstand wichtigste Zubehörteil für eine Drohne ist die Fernbedienung. Zwar sind nicht alle Drohnen auf eine Fernbedienung angewiesen, sollten jedoch nach Möglichkeit damit gesteuert werden.

Eine Smartphonesteuerung ist für den Beginn sicher eine spaßige und preiswerte Alternative. Wenn Du jedoch das volle Potenzial der Drohne nutzen möchtest, lohnt sich die Anschaffung eines Controllers auf jeden Fall.

Aber woher sollst Du nun wissen, ob sich der Kauf für Dich lohnt? Hier haben wir eine Gegenüberstellung der Vorteile beider Steuerungsmöglichkeiten:

ControllerSmartphone
viel größere Reichweiteeingeschränkte Reichweite, dafür geringes Verlustrisiko
bessere Kontrolle über den Flugschnell einsatzbereit
flüssigere Aufnahmenunkomplizierte Steuerung (auch für Anfänger)
Geschwindigkeit der Drohne erhöht sich enorm; Sportmodus möglichgünstiger in der Anschaffung
leichteres Gefühl bei der Steuerung
Controller einer Drohne
Ein Controller macht nicht nur flüssigere Aufnahmen, sondern erweitert auch die Flugreichweite Deiner Drohne.

Ersatzakkus

Da Drohnen ja bekanntlich eine eher geringe Akkulaufzeit haben, lohnt sich bei fast jedem Modell die Anschaffung und Mitnahme eines Ersatzakkus. So kannst Du sorgenfrei alle geplanten Aufnahmen machen ohne Dir Sorgen über den Ladezustand machen zu müssen.

Transporttasche

Auch sehr nützlich ist eine Transporttasche. Sie schützt die Drohne nicht nur, sondern bietet auch eine praktische Aufbewahrung für andere Zubehörteile wie z. B. Propeller, Speicherkarten…

microSD-Karte

Um die Aufnahmen später sichten und bearbeiten zu können ist eine microSD-Karte ein Muss. Dabei würden wir Dir empfehlen mindestens 64GB Speicher zur Verfügung zu haben.

ND Filter

Unter dem Neutral Density Filter (kurz ND-Filter) versteht man eine Glas- oder Kunststoffscheibe, die vor das Objektiv einer Kamera geschraubt oder gesteckt wird. Man kann einen solchen Filter auch mit einer Sonnenbrille vergleichen. Das Bild wird gleichmäßig abgedunkelt.

Warum genau so ein ND Filter bei Deiner Drohne nützlich sein kann, erfährst Du in diesem Video:

Ersatz Propeller

Ersatzteile im Falle einer Kollision oder eines Absturzes werden bei einigen Drohnen bereits mitgeliefert – in der Regel sind das Ersatz Propeller. Auch wenn dies nicht der Fall sein sollte, kannst Du die benötigten Ersatzteile im Internet (z. B. bei Amazon) im Nachhinein erwerben.

Drohnen Test-Übersicht: Welche Drohnen sind die Besten?

Diese Tabelle zeigt Dir, welche seriösen Testseiten bereits einen Test zu Quadrocoptern durchgeführt haben.

TestmagazinTest vorhanden?Veröffentlichungs-JahrKostenloser ZugangMehr erfahren
Stiftung WarentestJa2017NeinHier klicken
Öko TestNein, es ist kein Test vorhanden
Konsument.atJa2017Hier klicken
Ktipp.chNein, es ist kein Test vorhanden

Die Stiftung Warentest zeigt Qualitäts­urteile, Preise und Ausstattung für 10 Quadrocopter mit und ohne GPS-Navigation. Davon schneiden zwei sehr gut ab, zwei mangelhaft. In die Bewertung mit eingeflossen sind das Fliegen, die Kamera, Hand­habung, Sicherheit und Halt­barkeit sowie das Daten­sende­verhalten der App.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Drohnen & Quadrocoptern

Hier findest Du weitere Antworten auf die wichtigsten und interessantesten Fragen rund um Drohnen.

Darf man Drohnen auch in der Nacht fliegen?

Für eine solche Situation gibt es keine klare Regelung. Grundsätzlich sollte der Pilot immer die Kontrolle über das Fluggerät haben und es stets einsehen können. Ob das in der Nacht der Fall ist, bleibt umstritten.

Wir würden Dir davon abraten, wenn Du nicht ganz sicher weißt, dass das Gebiet ausreichend beleuchtet ist. Sonst kann der nächtliche Flug auch für Unbeteiligte gefährlich werden.

Welche Drohne ist am Besten für Reisen?

Eine Drohne fürs Reisen sollte klein sein, gleichzeitig aber auch qualitative Aufnahmen machen. Von DJI haben sich vor allem die Spark und die Mavic Mini als Reisedrohne bewährt. Beide Modelle sind gerade mal so groß wie eine Handfläche und bringen einige coole Features mit sich.

Welche Drohnen eignen sich für Kinder?

Kindern ist es eher gleichgültig, ob in der Drohne eine Kamera verbaut ist oder nicht. Für sie steht der Flugspaß an erster Stelle. Eine Minidrohne, die sich leicht bedienen lässt und möglichst wenig Gefahren mit sich bringt, ist die perfekte Drohne für Kinder.

Behalte Dein Kind aber trotzdem unter Beobachtung, damit Du im Notfall schnell reagieren kannst.

Welche Drohnen verwendet die Bundeswehr?

Die Bundeswehr hat sehr moderne und spezialisierte Drohnen im Einsatz, die zum Beispiel in Afghanistan oder Mali zur Aufklärung deutscher Einsatzgebiete aus der Luft nützlich sind.

Mehr zu Drohnen bei der Bundeswehr erfährst Du hier.

Wo kann man Drohnen mieten?

Drohnen kannst Du auch für einen begrenzten Zeitraum mieten. Diese Möglichkeit bieten verschiedene Online Vermieter an. Die Kosten für eine Drohne-Miete belaufen sich auf 50 – 100 € pro Woche (kann je nach Anbieter aber auch günstiger/ teurer werden).

Wie laut ist eine Drohne?

Durch die Propeller und Motoren erzeugen Drohnen ein summendes Geräusch. Normalerweise sollte man die Drohne an einem möglichst menschenleeren Platz starten und landen, sodass die Lautstärke andere Menschen nicht stört. Der Geräuschpegel von Standard Drohnen liegt bei ca. 75 dB und nimmt mit zunehmender Entfernung der Drohne auch weiter ab. Ab einer Entfernung von 40- 50 m hört man die Drohnengeräusche nur noch sehr leise.

Was sind RTF- und ARF-Drohnen?

RTF bedeutet Ready to Fly und heißt dass bei der Drohne das Zubehör vollständig ist, sodass Du theoretisch direkt losfliegen kannst.

ARF bedeutet Almost Ready to Fly. Hier sind der Body/ Rahmen, die Elektronikteile und auch mechanische Komponenten bereits vormontiert. In der Regel muss aber noch individuelles Zubehör extra gekauft werden. Viele Hersteller geben bei den Produkten auch an, welche Komponenten noch dazu gekauft werden müssen.

Weiterführende Quellen

Mehr erfahren über ND Filter bei Drohnen https://www.drohnen.de/14687/nd-filter-und-andere-filter-fuer-drohnen/
Außergewöhnliche und besondere Orte für Drohnenaufnahmen https://drone-copter.de/aussergewoehnliche-und-besondere-orte-fuer-drohnenaufnahmen/
Drohnenführerschein: Wann Du einen brauchst https://www.bussgeldkatalog.org/drohnenfuehrerschein/
Der ultimative Guide für die DJI App https://www.airteam.ai/blog/27/der-ultimative-guide-fur-die-dji-app/

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