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Die perfekten Laufschuhe – worauf Du achten musst

Hier erfährst Du, woran Du die perfekten Laufschuhe erkennst.

Joggen, sich die Beine an der frischen Luft vertreten, eine Runde um den Block machen: Laufen gehen ist gleich nach dem Fitnessstudio eine der beliebtesten Arten, sich fit und vital zu halten. Dass sich Laufen nicht nur in jeglicher Hinsicht positiv auf den Körper auswirkt, sondern auch den Geist und die mentale Gesundheit fördert, ist allgemein bekannt.

Doch oftmals wird aufgrund von negativer Auswirkungen auf Füße und Gelenke vor dieser so unterschätzten Sportart zurückgeschreckt. Dabei kann das richtige Schuhwerk hier den entscheidenden Unterschied machen. Heute zeigen wir Dir, wie Du die richtigen Laufschuhe für Deine individuellen Bedürfnisse findest und worauf Du achten solltest.

Das wichtigste in Kürze

  • Für Läufe auf Asphalt ist ein ausgeprägtes Dämpfungssystem wichtig
  • Damen- und Herrenlaufschuhe haben unterschiedliche Passformen
  • Wenn Du mit dem Fußgelenk nach innen knickst, brauchst Du einen Stabilschuh mit Pronationsstütze
  • Um den richtigen Schuh zu finden, solltest Du Deinen Fußtyp kennen

Hintergründe: Was Du zu Laufschuhen wissen solltest

Laufschuhe, auch Jogging- oder Running-Schuhe genannt, sind spezielle Sportschuhe, die für längere Distanzen gedacht sind. Ihre Sohle ist meist abgerundet, weich und soll den Fuß bei jedem Schritt abfedern. Zu den wichtigsten Eigenschaften gehören die Dämpfung und Stabilisierung des Fußes, um Belastung und etwaiges Umknicken zu vermeiden.

Darüber hinaus soll durch sie der ganze Körper ausbalanciert werden, sodass beim Sport allgemeine Verletzungen oder Verspannung vermieden und die Gelenke geschont werden.

Von ihnen abzugrenzen sind beispielsweise Sportschuhe speziell für den Kraftsport: Diese weisen meist eine gerade, feste Sohle auf, um zum Beispiel beim Gewichte-Heben den Stand stabil zu halten. Fürs Laufen sind diese Schuhe jedoch nicht zu empfehlen.

Laufende Person mit Laufschuhen

Hier erfährst Du die Hintergründe zu Laufschuhen.

Wissenswert: Gute Laufschuhe sollten mindestens 1000 km Distanz “mitmachen”, bevor sie ausgelaufen sind. Es gibt zudem Laufschuhe für die Häufigkeit der Nutzung, also für 1-2 mal die Woche Laufen bis zu 5+ mal.

Gute Laufschuhe erkennen: Qualitätsmerkmale

Die schwierigste Aufgabe beim Kauf von Laufkleidung ist sicherlich, die Qualität eines Laufschuhs bestimmen zu können und “Schlechte” von “Guten” zu unterscheiden. Hier ist es wichtig, einen Schuh zu finden, der auf die individuellen Bedürfnisse Deines Fußes und Laufstils angepasst ist. Am besten ist, sich in einem Sportgeschäft professionell beraten zu lassen. Vorerst haben wir Dir aber schon mal die wichtigsten Anhaltspunkte aufgezählt, auf die zu achten ist.

Halt und Sitz

In jedem Fall sollte der Laufschuh Deinem Fuß und Bein eine gewisse Stabilität geben, Du solltest also nicht rausrutschen oder abknicken. Weitergehend sollte der Schuh nicht zu groß sein, sodass Du in ihm herumrutschst, was nicht nur nervt, sondern im schlimmsten Fall die Achillessehne und das Fußbett strapazieren kann.

Eine gute Faustregel ist, dass noch ungefähr ein halber Zentimeter Platz zwischen Deinem großen Zeh und der Spitze des Schuhs sein sollte. So ist der Schuh nicht einengend oder abschnürend, sitzt aber trotzdem an Ort und Stelle. Weitere Faktoren, die zum Halt und Sitz der Laufschuhe beitragen, sind die richtige Schnürung der Schuhe. Hier sind flache Schnürsenkel im Vergleich zu runden von Vorteil, da sie sich im Laufvorgang weniger öffnen und eine festere Schnürung ermöglichen.

Sohle

Eine der wohl entscheidendsten Parts eines funktionellen Laufschuhs ist die Sohle, die das gesamte Laufwerk wie ein Gerüst zusammenhalten soll. Ein gutes Paar Joggingschuhe verfügt über Dämpfungs- und Stabilitäts-Elemente in der Mittelsohle, die für Komfort und Schutz der Füße, wie letztlich des ganzen Körpers, sorgen.

Zudem gewährleistet diese spezielle Verarbeitung innerhalb der Sohle eine gute Körperhaltung während der sportlichen Aktivität. Diese ist von großer Wichtigkeit, da Du Dir einen schlechten Laufstil mit den falschen Schuhen schnell angewöhnst, was auf Dauer zu Verletzungen und allgemeinen Rücken- und Gelenkproblemen führen kann.

Atmungsaktivität

Ein guter Laufschuh sollte in jedem Fall atmungsaktiv sein. Dieser Aspekt ist relativ selbsterklärend. Unangenehme Gerüche werden vermieden und das Tragegefühl gestaltet sich um einiges komfortabler. Daher sind viele Laufschuhe aus luftdurchlässigem Gittergewebe-Material gefertigt. Je gröber das Material gewebt ist, desto atmungsaktiver ist es. Zudem empfehlen wir Dir, beim Obermaterial auf natürliche Textile wie Baumwolle zu setzen, da künstliche Stoffe wie Polyester und Acryl Hitze und Feuchtigkeit eher speichern, als sie abzugeben.

Material

Die Sohle der allermeisten Running-Schuhe ist aus dehnbarem, aber dennoch belastbarem Gummi. Dies ist vorteilhaft für das Abrollen und möglichst federndes Auftreten mit den Schuhen. Das Obermaterial ist häufig, wie bereits erwähnt, aus luftdurchlässigem Mesh-Stoff. Für den Stoffteil des Schuhs legen wir Dir atmungsaktive natürliche Textilien ans Herz, wie Baumwolle.

Marke

So gut wie jeder Sportwarenhändler und mittlerweile jeglicher Bekleidungshersteller bietet ein Sortiment an Laufschuhen an. Hier muss gesagt werden, dass ein gewisser Preis für gute Qualität zu zahlen ist, wenn Du anständiges und schonendes Schuhwerk suchst, das Dir auch lange erhalten bleibt. Leider gilt nach wie vor: Meist sind nur hochpreisige Joggingschuhe für lange Trainingseinheiten und höhere Belastungen lohnenswert.

Wir empfehlen also, nicht unbedingt vom No-Name-Hersteller die günstigere Variante zu wählen, sondern auf hochwertige Verarbeitung zu setzen. Schließlich beeinflusst das richtige Paar Laufschuhe langfristig Deine Gesundheit und trägt zudem zu einem erfolgreichen, schmerzfreien Workout bei.

Nike, Adidas und New Balance sind die in Deutschland wohl beliebtesten und traditionsreichsten Händler von Sportschuhen. ASICS ist ebenfalls eine renommierte Marke, die sich im Zusammenhang mit Sportschuhen vor allem auf die individuelle Fußgesundheit und den richtigen Gang spezialisiert hat.

In Fachgeschäften wie Runnerspoint und Sportscheck kannst Du Dich für eine Bewegungsanalyse auf einem Laufband screenen lassen, und das geschulte Verkaufspersonal bestimmt ob der Aufnahmen den perfekten Jogging-Schuh für Deine Bedürfnisse. Diese Beratung können wir nicht genug empfehlen, denn so lernst Du auch in Zukunft, welche Schuhe die richtigen für Dich sind, wie Du Deine Gelenke schonst und einen gesunden Gang beim Laufen entwickelst.

Eine professionelle Beratung im Schuhgeschäft lohnt sich wirklich!

Gewicht

Grundsätzlich sollten Laufschuhe im Vergleich zu anderen speziellen Sportschuhen ein relativ geringes Gewicht aufweisen, um das Laufen nicht zu beschweren und ein federndes Abrollen beim Auftritt zu ermöglichen. Hierbei gilt zudem, je schneller der Läufer ist, desto geringer sollte auch das Gewicht der Schuhe ausfallen. Aus diesem Grund sind Schuhe für beispielsweise Leichtathleten besonders leicht, wie der Name schon ahnen lässt. Wenn Du also gerne auch Sprints in Dein Sportprogramm integrierst, solltest Du gewisse Gewichtsunterschiede zwischen Laufschuhen beachten.

Warum sind die richtigen Laufschuhe wichtig?

Insbesondere wenn Du gerade erst mit dem Laufen anfängst, ist es wichtig, dass Du gute, sprich für Dich passende Laufschuhe trägst. Denn zu der Anfangsphase bist Du im wahrsten Sinne des Wortes “noch nicht eingelaufen” und kannst Dir schnell unschöne Verletzungen zuziehen. Das Laufen belastet, vor allem auf harten Böden, speziell Deine Sehnen und Gelenke.

Auch als fortgeschrittener Läufer solltest Du darauf achten, Deine Laufschuhe alle paar Jahre zu ersetzen. Vor allem von der Pubertät ins Erwachsenenalter, wo sich der Körper gänzlich stark verändert, ist es wichtig, auf ein neues, individuell angepasstes Paar Joggingschuhe zu setzen.

Unterschiedliche Fußtypen

Sicherlich hast Du schon mal von den Begriffen Plattfuß oder Senkfuß gehört, vielleicht bist Du auch selbst, wie viele andere Menschen, betroffen. Denn “Normalfüße” werden derweil immer seltener. Vor allem treffen diese Symptomatiken auf untrainierte oder auch übergewichtige Menschen zu, allerdings können dem viele Ursachen zugrunde liegen, auch genetische.

Für diese unterschiedlichen Fußtypen gibt es mittlerweile eine Vielzahl an unterstützenden Einlagen und Schuhen auf dem Markt, die den Fuß entsprechend der Neigung zum “Normalfuß” hin ausgleichen sollen. Allerdings hat unsere Recherche ergeben, dass dies nicht immer notwendig ist. Denn häufig gelingt es über wenige Monate des Laufens hinweg, den Fuß zu trainieren und somit auszugleichen.

Vor allem beim Senkfuß raten wir von Einlagen oder gar Stabilitätsschuhen direkt zu Beginn des Trainings ab, da sich die Füße an die manuelle Unterstützung gewöhnen und sich nicht mit der Zeit selbst auskurieren können, wie es ohne spezielles Schuhwerk sonst häufig der Fall ist. Dennoch solltest Du, falls Du von etwas anderem als dem Normalfuß betroffen sein solltest, Dein Vorhaben mit einem Orthopäden oder Podologen besprechen.

Unterschiedliche Fußtypen

Dein Fußtyp kann beim Laufen einiges beeinflussen.

Einsatzbereiche von Laufschuhen

So simpel der Laufsport ist, so unterschiedlich sind die Bedürfnisse für gutes Schuhwerk bei Sportarten, die längere Laufstrecken erfordern. Hier haben wir Dir einige Arten von Sportschuhen erläutert, und worauf Du achten musst, wenn Du nach Schuhen für eine spezifische Disziplin suchst.

Trailrunning-Schuh

Wenn Deine Jogging-Route durch Natur und Berge verläuft, brauchst Du dafür spezielles Schuhwerk. Denn hierbei ist es wichtig, dass Du bei Geröll und unebenen Böden einen guten Halt hast und nicht abrutschst. Hierfür gibt es spezielle Trailrunning-Schuhe (auch bekannt als Trekking-Schuhe).
Diese sind quasi eine Mischung aus traditionellen Wanderschuhen und sportiven Jogging-Schuhen. Ihre Sohle ist besonders grob, ähnlich den Fußballschuhen mit Spikes, und haben damit viel Grip. Insbesondere auf glatten Oberflächen wie Laubblättern und bei Regen und Schnee ist ein guter Halt der Schuhe von großer Wichtigkeit. Zudem sind Traillaufschuhe weitaus schwerer als normale Laufschuhe und von klobigem Design.

Fußballschuhe

Qualitative Fußballschuhe sind für jeden Hobby- und Profi-Fußballer ein absolutes Muss. Hier unterscheiden sich die Schuhe nochmal in Hallenschuhe und Fußballschuhe fürs Feld, sprich auf Rasen. Bei letzterem wird bei den meisten Modellen auf Spikes gesetzt, die einen guten Halt selbst auf nassem Rasen garantieren.

Leichtathletikschuhe

Spezielle Laufschuhe für Disziplinen der Leichtathletik, wie Sprint und Sprung, zeichnen sich vor allem durch ergonomisches, schlankes Design und leichtes Gewicht aus. Auch bei dieser Variante des Laufschuhs wird häufig auf kleine Spikes an der Sohle gesetzt, die einen besseren Halt auf der Rennbahn ermöglichen.

Was kosten Laufschuhe?

Wie schon oben ausgeführt sind wir in unseren Recherchen zu dem Schluss gekommen, dass ein guter Schuh teuer ist. Zumindest für eine Sportart wie das Joggen und Running im Allgemeinen sollte der Preisgedanke hinten anstehen und Qualität, Komfort und Nutzen überwiegen. In Fachgeschäften für Sportartikel kann ein gutes Paar Laufschuhe mit entsprechender Beratung durchaus 140 bis über 200 Euro kosten. Noch hochpreisiger gestalten sich Laufschuhe für spezielle Einsatzbereiche, wie Trailrunning, Leichtathletik und Fußball.

Glücklicherweise ist es jedoch möglich, auch im Internet hochwertige und preislich akzeptable Sportschuhe zu finden, vor allem, wenn auf Webseiten wie Zalando und About You ab und an Rabattaktionen angeboten werden. Dennoch müssen wir zum wiederholten Mal sagen: Eine Bewegungsanalyse im Fachgeschäft ist und bleibt essentiell.

Laufschuhe sollten ob ihrer Qualitätspunkte ausgewählt werden.

Wie reinigt man Laufschuhe?

Wenn Du schon mal durch Wind und Wetter im Wald joggen warst, weißt Du, wie schnell Laufschuhe dreckig und verschmutzt werden. Vor allem in Deutschland kommt man bei den meisten Laufstrecken nicht um Schlamm und Nässe herum. Da ein gutes Paar Laufschuhe um die 1000 km hält, ist die richtige Pflege unabdingbar. Umso wichtiger ist es für Dich zu wissen, wie Du Deine Laufschuhe am Besten reinigst.

  • Zur Entfernung von grobem Schmutz reicht vorerst eine Wäsche mit lauwarmem bis heißem Wasser unter der Spüle. Nach Bedarf kannst Du hier Seife verwenden und mit einer weichen Reinigungsbürste vorsichtig in kreisenden Bewegungen vorgehen.
  • Besonders bei Schuhen, die Baumwolle enthalten, solltest Du keine chemischen Reiniger oder gar Bleichmittel verwenden. Dies schadet dauerhaft dem Gewebe.
  • So verführerisch es auch sein mag: Bitte wasche Deine Laufschuhe nicht in der Waschmaschine! Sie können dabei in der Waschtrommel beschädigt werden, zumal das Waschmittel die Materialien aufweicht.
  • Nach der Reinigung sollten Deine Treter am besten in einem gut belüfteten Raum trocknen. Auch hier raten wir Dir dringend von der Benutzung eines Trockners ab. Zudem solltest Du Deine Schuhe nicht auf eine heiße Heizung stellen, da dies das Gummi der Sohlen beschädigen kann.
Nochmal, weil es so wichtig ist: Schuhe gehören auf keinen Fall in Waschmaschine oder Trockner!

So bindest Du Laufschuhe richtig

Erst einmal mag es für Dich lächerlich klingen, dass wir diesen Punkt überhaupt ansprechen. Schließlich sollte jeder Erwachsene dazu in der Lage sein, sich seine Schuhe anständig zu schnüren. Wir finden aber, dass dieser Punkt gar nicht so selbsterklärend ist, wie er klingen mag. Denn Laufschuhe müssen, wie Du nun sicherlich weißt, wirklich wie angegossen sitzen.

Und nichts ist nerviger, als wenn Du gerade auf Deinem Runners High etliche Kilometer am Stück zurücklegst, aber jäh anhalten musst, da sich Deine Schnürsenkel lösen. Hier nun also unsere Tipps, wie Du Deine Laufschuhe richtig bindest.

  • Sitz und Haltung: Nach wie vor die zwei wichtigsten Eigenschaften eines Laufschuhs. Damit diese gewährleistet sind, solltest Du Deine Schuhe nicht zu locker schnüren, ein Doppelknoten ist hier angebracht. So vergewisserst Du Dich zudem, dass die Schlaufe sich nicht mitten im Lauf öffnet. Allerdings solltest Du auf eine moderate Schnürung achten, sprich nicht zu locker, aber auch auf keinen Fall zu eng! Denn durch eine zu enge Schnürung kannst Du Dir Druckverletzungen und Schwellungen zuziehen, was richtig schmerzhaft sei n kann. Zudem stört dies die Durchblutung der Füße.
  • Für einen guten Mittelweg empfehlen wir Dir einen Kreuzknoten: Hierbei wird der anfängliche Knoten in die eine Richtung, die Endschlaufe jedoch in die andere Richtung geschnürt. Im Gegensatz zum sogenannten Altweiberknoten, der in beide Richtungen bindet und sich leicht löst, wird Dir diese Art der Schnürung die gesamte Laufstrecke über halten.
  • Ein weiterer Tipp ist, dass Du die Schlaufe der Schnürsenkel einfach unter eine Lasche des Schuhs stecken kannst. Somit baumelt sie selbst bei langen Schnürsenkeln nicht umher und stört Dich nicht.
Laufschuhe schnüren

Laufschuhe richtig zu schnüren, ist nicht unerheblich.

Weiterführende Quellen

Laufschuh

Laufschuhe reinigen und pflegen 

Laufschuhe richtig schnüren

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