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Coverlock Nähmaschinen: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Frau sitzt an einer Coverlock Nähmaschine und näht Stoff
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Es ist ein tolles Gefühl, wenn man von Stolz erfüllt seine selbst genähten Sachen präsentiert. Die Standard-Nähmaschine steht bestimmt schon zu Hause und hilft fleißig bei der Umsetzung kreativer Projekte. Vielleicht gibt es auch schon eine Overlock. Ist da dann nicht eine Coverlock Nähmaschine die perfekte Ergänzung für die kleine Nähwerkstatt?

Das finden wir auch und haben hier viele Fakten und praktische Tipps zu diesem Thema für Dich aufgeführt. Eine kleine Hilfe bei der Kaufentscheidung kann sicherlich die Liste unserer Favoriten sein oder aber auch die Coverlock Nähmaschinen Test-Übersicht.

Unsere Favoriten

Die Coverlock mit extra großem Durchlass: Janome Cover Pro 2000 CPX*
“Mit dem vielen Platz wird das Stoffmanövrieren ein Leichtes.”

Die Coverlock mit den blauen Punkten: Elna Easy Cover*
“Das fröhliche Design fordert zum Nähen auf.”

Die Coverlock für den Profi: Baby Lock Coverstitch*
“Nähen mit höchstem Standard”

Die Coverlock mit dem besten Kundenservice: Brother CV3440*
“Qualität und bester Service für jeden Kunden.”

Der Preis-Leistungs-Sieger der Coverlock Nähmaschinen: Gritzner CoverStyle 4850*
“Top Maschine für einen Top Preis.”

Die praktische Kombination aus Cover- und Overlock: Juki MO-735*
“Zwei Geräte in einem vereint.”

Die Kombi-Maschine mit viel Schnick Schnack: Baby Lock Desire 3*
“Die Qualität und Luxus zweier Geräte in einem kombiniert.”

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

Als Einleitung gibt es hier eine kurze, knackige Zusammenfassung zu dem folgenden Thema der Coverlock Nähmaschinen.

  • Die Coverlock ist Spezialist für elastische Nähte.
  • Zum Aufgabengebiet gehören Saumnähte, Ziernähte und die Kanteneinfassung.
  • Ihr Einsatz findet oft bei Jersey und anderen elastischen Stoffen statt.
  • Die Maschine arbeitet mit Kettenstichen, welche sich aus 2, 3 oder 4 Fäden bilden.
  • Zu den meistgenutzten Stichen gehören die zweifach Covernaht in 3 mm und in 6 mm Breite, die dreifach Covernaht in 6mm Breite und dem einfachen Kettenstich.
  • Sie ist die perfekte Ergänzung zu einer Standard-Nähmaschine und einer Overlock, kann sie jedoch nicht ersetzen.

Die besten Coverlock Nähmaschinen: Favoriten der Redaktion

Für jeden nähbegeisterten Menschen gibt es nichts Schöneres als eine leichtgängige und gut funktionierende Nähmaschine. Wir haben uns im Bereich der Coverlock Nähmaschinen nach solchen Geräten umgeschaut, unsere Favoriten herausgesucht und stellen sie Dir hier nun vor.

Die Coverlock mit extra großem Durchlass: Janome Cover Pro 2000 CPX

Was uns gefällt:

  • extra großer Durchlass
  • TLC-System für optimierte Greifer-Spannung
  • arbeitet sehr leise
  • mit integriertem Fadenabschneider
  • ClicktoGo-Greifer für leichteres Einfädeln
  • sensibler Fußanlasser für stichgenaues Nähen

Was uns nicht gefällt:

  • schlechte LED-Ausleuchtung

Redaktionelle Einschätzung

Der Hersteller Janome präsentiert eine schöne Coverlock Nähmaschine der mittleren Preisklasse. Sie sticht vor allem durch den extra großen Durchlass zwischen Nähmaschinen-Kopf und -Fuß hervor. Der großzügige Raum von 14,2 cm Breite und 10 cm Höhe bietet viel Platz, um das Nähgut problemlos und knautsch-frei durchschieben zu können.

Das TLC-System optimiert die Greifer-Spannung bei feinen Stoffen und der Differential-Transport ermöglicht spannungs- und kräuselfreies Nähen. Ist man am Ende der Naht angekommen und der Nähfuß wird angehoben, löst sich automatisch die Fadenspannung und die Fäden können entspannt herausgezogen und abgeschnitten werden. Man kann jedoch auch die Fadenabschneider-Funktion in Anspruch nehmen.

Die Maschine verfügt über 4 Sticharten. Die zweifach-Naht in 3 mm und in 6 mm Breite, die dreifach-Naht in 6 mm Breite und der einfache Kettenstich. Die Sticklänge kann zwischen 2 und 4 mm geregelt werden.

Variiert die Dicke des Nähmaterials, kann über einen Regler der Nähfußdruck perfekt angepasst werden. Die Nähgeschwindigkeit der Coverlock beschränkt sich auf 1000 Stich pro Minute. Die Kunden berichten über den sensiblen Fußanlasser, mit welchem stich-genaues Covern möglich ist. Ebenfalls wird die geringe Lautstärke gelobt.

Geliefert wird die Maschine mit einem Metall-Stepp-Fuß und Zubehör zur Pflege und Reinigung. Weiteres Equipment, wie ein Anschiebetisch oder andere Nähfüße, können beim Händler erworben werden. Vom Hersteller ist eine Garantie-Zeit von 5 Jahren gegeben.

Die Coverlock mit den blauen Punkten: Elna Easy Cover

Was uns gefällt:

  • besonderes Design
  • 14 mögliche Nähprogramme
  • große Auflagefläche
  • einfache Einfädelung
  • mit LED-Leuchte
  • mit integriertem Fadenabschneider

Was uns nicht gefällt:

  • wird ohne Zubehör geliefert

Redaktionelle Einschätzung

Diese Coverlock zieht die Aufmerksamkeit wegen ihres ausgefallenen Punkte-Designs auf sich. Doch nicht nur das Äußere ist erstaunlich, sondern auch die Leistung. Mit 14 Stich-Einstellungen ist diese Maschine ein Top-Runner. Neben den zweifach- und dreifach-Nähten in verschiedenen Breiten, gibt es 3 Kettenstiche mit unterschiedlichen Nadelpositionen. Die Sticklänge kann zwischen 1 und 4 mm variieren.

Der einstellbare Nähfuß-Druck und Differential-Transport erleichtern einem in vieler Hinsicht das Nähen. Eine LED-Lampe leuchtet den Arbeitsplatz gut aus. Bei Fußhebung wird automatisch die Fadenspannung gelöst und beim Abschneiden der Enden hilft der Fadenabschneider.

Der Freiarm und eine große Auflagefläche machen das Arbeiten angenehm. Eine einfache Einfädelung lässt das gehasste Umfädeln nur halb so schlimm erscheinen. Mit 10 kg ist die Maschine kein Leichtgewicht, kann aber mit 1000 Sticken pro Minute und ihrem ausgefallenen Look punkten.

Die Coverlock für den Profi: Baby Lock Coverstitch

Was uns gefällt:

  • Jet-Air-System für selbständiges Einfädeln
  • absenkender Transporteur für mehr Platz unter dem Nähfuß
  • hohe Durchstichkraft
  • 1500 Stiche pro Minute
  • klein und leicht

Was uns nicht gefällt:

  • nur ein kleiner Durchlass
  • ohne Freiarm

Redaktionelle Einschätzung

Baby Lock präsentiert hier ein High-Class Modell. Nicht nur der Preis ist hochklassig, sondern vor allem auch die Leistung und Ausstattung. Bei 1500 Stichen pro Minute ist höchste Qualität mit einer sehr geringen Fehlerquote geboten. Die hohe Durchstichkraft sorgt auch bei dicken Materialien für ein perfektes Nähergebnis.

Besonders ist ebenfalls das Jet-Air-System, welches die Einfädelung übernimmt. Die Fadenspannung kann manuell geregelt werden. Auch hier fehlt natürlich nicht der Differential-Transport, der unnötige Spannungen oder Kräuselungen vermeidet.

Die Coverlock bietet die üblichen 4 Sticharten, die zweifach-Naht mit 3 mm und 6 mm Breite, die dreifach-Naht in 6 mm Breite und einen Kettenstich. Die Stichlänge ist zwischen 1 und 4 mm variierbar. Mit nur 7,3 kg ist die Maschine sehr klein und leicht gehalten. Der Durchgriff ist dadurch leider nicht sehr geräumig.

Ein Freiarm gibt es bei diesem Modell nicht. Dafür haben sich die Hersteller etwas anderes sehr praktisches ausgedacht. Um mehr Platz zwischen Nähfuß und Stichplatte beim Unterschieben des Stoffes zu haben, senkt sich der Transporteur automatisch ab.

Geliefert wird das Gerät mit einem Zubehörfach unter dem Garnrollenständer. Darin befinden sich eine Pinzette, Nadeln, Ersatzschrauben, Schraubendreher und Pinsel zum Reinigen. Weiteres Zubehör kann beim Händler erworben werden. 4 Jahre Garantie sind im Preis enthalten.

Die Coverlock mit dem besten Kundenservice: Brother CV3440

Was uns gefällt:

  • viel Zubehör dabei, darunter auch ein Klarsicht-Nähfuß
  • mit Anwendungs-Video auf einer DVD
  • große Arbeitsfläche
  • Freiarm für das Säumen enger Ärmel oder ähnlichem
  • integriertes LED-Licht

Was uns nicht gefällt:

Wir konnten keine negativen Punkte finden

Redaktionelle Einschätzung

Brother steht für seinen ausgezeichneten Kundenservice. Auch bei diesem Modell sind nicht nur 3 Jahre Garantie gegeben, sondern es werden auch bei Problemen Einsichten beim nächstgelegenen Händler angeboten. Zudem ist eine DVD mit einem Anwendungs-Video dem Gerät beigelegt.

Neben dem Service punktet die Coverlock auch durch eine schöne große Arbeitsfläche mit Freiarm-Funktion. Ein LED- Licht leuchtet die Fläche aus. Die Maschine verfügt über die üblichen 4 Hauptstiche in 3 mm und 6 mm.

Für verschiedene Materialdicken ist der Nähfußdruck regulierbar. Der Differential-Transport erleichtert die Stoffführung und verhindert unnötiges Kräuseln. Das mitgelieferte Zubehör fällt sehr üppig aus. Neben dem Standard-Nähfuß wird ein Klarsicht-Fuß mitgeliefert. Eine Abdeckhaube zum Schutz, Ersatznadeln, Schraubenzieher und Pinsel sind ebenfalls mit inbegriffen.

Der Preis-Leistungs-Sieger der Coverlock Nähmaschinen: Gritzner CoverStyle 4850

Was uns gefällt:

  • ein sehr günstiger Preis
  • 1200 Stiche pro Minute
  • für alle Stoffarten geeignet
  • Werkzeug und Zubehör für Pflege ist mitenthalten
  • Einfädelhilfe für den Greifer

Was uns nicht gefällt:

  • ist ohne Freiarm

Redaktionelle Einschätzung

Mit einer top Leistung und einem sensationell günstigen Preis hat Gritzner diese schöne Coverlock in der unteren Preisklasse auf den Markt gebracht. Mit bis zu 1200 Stichen pro Minute legt sie einiges an Tempo hin. Es werden die üblichen vier Sticharten mit bis zu 4 Fäden und 3 Nadeln geboten. Die Stichlänge ist von 2 bis 4 mm einstellbar.

Der standardgemäße Differential-Transport ist ebenfalls mit am Start und macht das Nähen von allen Stoffarten problemlos möglich. Der hohe Nähfüßchen-Hub ermöglicht auch dicke Materialien zu verarbeiten. Der Füßchendruck kann ganz individuell dem Nähgut angepasst werden.

Für ein vereinfachtes Einfädeln ist eine Einfädelhilfe geboten und die eingebaute LED-Lampe leuchtet die Arbeitsfläche gut aus. Mit nur 7 kg hält sich das Gewicht des kompakten Geräts in Grenzen, etwas schade ist nur, dass kein Freiarm mit integriert ist. Als Zubehör werden Nadeln, Schraubenschlüssel, eine Pinzette, Pinsel und Öl mitgeliefert.

Die praktische Kombination aus Cover- und Overlock: Juki MO-735

Was uns gefällt:

  • kombiniertes Gerät mit Overlock- und Coverlock-Funktion
  • 1500 Stiche pro Minute
  • einstellbare Schnittbreite für Overlock-Nähte
  • leise und zuverlässig
  • einfacher Umbau

Was uns nicht gefällt:

  • mit 9 Kg recht schwer

Redaktionelle Einschätzung

Die MO-735 von Juki ist eine kombinierte Cover- und Overlock Maschine. Sie bietet also nicht nur die Vielfalt der Covernähte sonder auch sämtliche Nähte zur Versäuberung von Kanten. Insgesamt umfasst sie 12 Sticharten, darunter auch die zweifach- und dreifach-Covernaht, verschiedene Flatlock-Nähte und sechs Nähte für die Kantenversäuberung inklusive Rollsaum und Sicherheitsnaht.

Die Stichlänge kann zwischen 1 und 4 mm variiert werden, bei der Stichbreite sind 3 bis 7 mm geboten. Pro Minute schafft die Maschine bis zu 1500 Stiche und arbeitet dabei mit zwei bis vier Fäden und maximal 3 Nadeln. Der Differential-Transport erleichtert das Führen des Nähguts.

Durch die Overlock-Funktion ist ein Messer mit eingebaut, welches auch entfernt werden kann. Die Schnittbreite kann nach Wunsch eingestellt werden und ein Abfallbehälter fängt die abgeschnittenen Reste auf. Durch eine Einfädelhilfe wird auch hier das Bestücken mit Garn erleichtert. Die Fadenspannung kann manuell geregelt werden.

Die 9 kg schwere Maschine punktet vor allem dadurch, dass sie sich einfach und schnell umbauen lässt. In einem Zubehörfach befinden sich alle praktischen Sachen, die man für den Umbau benötigt. Unter anderem Nadeln, Schraubenzieher, Pinsel und Öl, die passenden Füßchen und eine Pinzette. Zum Schutz gegen Staub gibt es eine Schutzhülle noch dazu. 4 Jahre Garantie sind von dem Hersteller gewährleistet.

Die Kombi-Maschine mit viel Schnick Schnack: Baby Lock Desire 3

Was uns gefällt:

  • Overlock und Coverlock in einem Gerät kombiniert
  • JetAir-Einfädelung
  • automatische Fadenzufuhr für die optimale Fadenspannung
  • Umbau in nur 3 Schritten
  • nähen mit 5 Fäden möglich
  • 14 verschiedene Sticharten

Was uns nicht gefällt:

Wir konnten keine negativen Punkte finden

Redaktionelle Einschätzung

Diese Baby Lock ist nicht nur multifunktionstüchtig, sondern auch sehr einfach zu bedienen. Sie vereint die Funktionen der Coverlock und der Overlock in einem Gerät und lässt sich in nur 3 Schritten von der einen zu der anderen Maschine umbauen.

Die JetAir-Einfädelung übernimmt das Einfädeln des Garns fast ganz alleine und das automatische Fadenzufuhr-System regelt die Fadenspannung ohne jegliches Zutun. Der Füßchendruck kann über eine Schraube dem Nähgut angepasst werden. Der maximale Nähfuß-Hub beträgt 8 mm.

Im Ganzen verfügt die Desire 3 über 14 verschiedene Sticharten. Dazu gehören die typischen zweifach- und dreifach-Covernähte, verschiedene Flatlock-Nähte und 7 Nähte für die Kantenversäuberung inklusive Rollsaum, Sicherheitsnähte und dem Satinstich. Es ist eine maximale Anzahl von 5 Fäden und 3 Nadeln möglich. Die Maschine verfügt über Stichlängen zwischen 0,75 und 4 mm. Die Breite lässt sich von 3 bis 9 mm variieren.

Das 8,3 kg schwere Gerät schafft bis zu 1500 Stiche pro Minute und verfügt über ein LED-Nählicht, welches die Arbeit gut beleuchtet. Ein Zubehörfach mit allem Nötigen ist der Maschine beigefügt. Dazu gehört ein Ersatzmesser und -schrauben, Nadeln, Schraubenzieher und ein Pinsel. Der Hersteller bietet 4 Jahre Garantie an.

Kaufratgeber für Coverlock-Nähmaschinen

Die Coverlock Nähmaschine kommt ursprünglich aus der Industrie. Du kennst die Cover-Nähte zum Beispiel vom T-Shirtsaum, eine zwei- oder dreireihige Naht mit einer kettenartigen Verschlingung auf der Rückseite. Die Maschine ist vor allem dafür ausgelegt, elastische Nähte zu nähen. Wer also mit seiner Haushalts-Nähmaschine und der Zwillings-Nadel an seine Grenzen kommt, greift zur Coverlock Nähmaschine. Doch was kann sie alles und worauf achtest Du am besten beim Kauf? Die Antwort dazu findest Du hier.

Was kann eine Coverlock?

Was elastische Nähte angeht ist die Coverlock ein unglaublich guter Helfer. Sie näht problemlos dehnbare Säume, fasst Kanten perfekt ein und zaubert tolle Ziernähte. Das geht zwar alles auch mit der Haushalt-Nähmaschine, aber das Ergebnis bei elastischen Stoffen ist oft wellig und unschön. Der Grund, warum das bei der Coverlock nicht passiert, ist der Differential-Transport.

Hierbei wird nämlich nicht nur mit dem Transporteur von unten, sondern auch mit der Nadel von oben transportiert. Beide zusammen schieben den Stoff spannungs- und kräuselungsfrei nach vorne. Verzogene Säume gehören der Vergangenheit an.

Trotz dieses tollen Talents ist eine Coverlock nur eine ergänzende Nähmaschine. Die normale Standard-Nähmaschine oder die Overlock kann sie nicht ersetzen. Sie verfügt über kein Messer zum Verschneiden der Kanten, das ermöglicht aber Nähte mittig vom Nähgut. Der Rückwärtsgang ist ebenfalls nicht gegeben. Zum Sichern der Nähte müssen die Fäden anderweitig fixiert werden, zum Beispiel durch das Übereinandernähen von Anfang und Ende.

Zusammenfassend: Die Coverlock näht super elastische Säume, Ausschnittkanten und Ziernähte, ist aber nur eine Ergänzung zu der Standard-Nähmaschine. Kein Ersatz!

Was ist der Unterschied von Overlock und Coverlock?

Der Name dieser beiden Maschinen lässt eine Ähnlichkeit vermuten. Overlock und Coverlock kommen beide ursprünglich aus der Industrie und wurden dann auch für den privaten Haushalt angepasst. Von den Sticharten ähneln sie sich ebenfalls, da es sich bei Beiden um Kettenstiche handelt und ohne eine Greiferspule betrieben wird.

Der Unterschied liegt vor allem darin, dass die Overlock mit einem Messer an der Kante arbeitet und die Coverlock ohne Messer auch mittig des Stoffes eingesetzt werden kann. Zudem näht die Overlock auch Stofflagen zusammen, verschneidet die Kanten und versäubert sie anschließend. Dagegen kann die Coverlock Nähte absteppen, Säume umnähen und Ziernähte quer über das Nähgut zeichnen.

Hier noch einmal die Aufgaben der jeweiligen Maschinen zusammengefasst.

OverlockCoverlock
arbeitet mit mehreren Messernarbeitet ohne Messer
wird an Kanten eingesetztkann auch mittig des Stoffes nähen
näht Stofflagen zusammen und versäubert Kantennäht Säume um, steppt Nähte ab und macht Ziernähte
Eine Standard-Nähmaschine und eine Coverlock stehen nebeneinander auf einem Tisch. Dahinter steht eine Frau mit Maßband um den Hals.

Standard-Nähmaschine gegen Coverlock Nähmaschine. Womit punkten die Geräte und für was setzt Du sie ein?

Solltest Du mit dem Gedanken spielen, Dir eine Overlook-Nähmaschine anzuschaffen, dann empfehlen wir Dir einen Blick in unseren Ratgeber zu diesem Thema zu werfen. Dort stellen wir Dir die vier besten Modelle vor.

Coverlock im Vergleich zur Standard-Nähmaschine

Die Standard-Nähmaschine hat einen unglaublich großen Einsatzbereich. Eigentlich können alle Art von Näharbeiten mit dieser Maschine ausgeführt werden. Manche dieser Arbeiten lassen sich jedoch durch andere Geräte vereinfachen.

So ist es auch bei der Coverlock. Die Aufgaben kann zwar von der Haushalt-Nähmaschine übernommen werden, aber das Ergebnis der Coverlock sieht nicht nur professioneller aus, sondern bietet auch mehr Elastizität und ist viel bequemer umzusetzen.

Trotz ihres großen Einsatzgebietes kommt der kleine Standard-Näher auch an seine Grenzen. Unelastische Sachen meistert die Maschine mit Links, doch sobald es um das Thema Jersey geht, ist es leichter, die Aufgabe an die Coverlock abzugeben.

Die Gegenüberstellung noch einmal im Überblick.

Standard-NähmaschineCoverlock
großer Einsatzbereichkleiner Einsatzbereich
nur begrenzt elastische Nähte möglichspezialisiert auf elastische Materialien
für den zweckmäßigen Einsatzerschafft professionelle Optik
zeitaufwendigere Verarbeitungschnelle und einfache Umsetzung durch Differential-Transport

Wann benötigt man eine Coverlock?

Wer über eine Coverlock nachdenkt, sollte zumindest schonmal eine Standard-Nähmaschine zu Hause stehen haben. Da die Coverlock nur eine ergänzende Funktion hat, bringt sie einen alleine nicht besonders weit.

Wenn Du viel elastische Stoffe nähst, lohnt es sich auf jeden Fall, in so ein Gerät zu investieren. Auch wenn der Wunsch nach einer professionellen Näh-Optik besteht, macht es Sinn, sich eine Coverlock zuzulegen. Grundsätzlich, wer viel näht wird Freude an einem zusätzlichen Helfer haben.

Wie arbeitet eine Coverlock?

Die Coverlock arbeitet mit einem Überdeck-Kettenstich. Bei Betätigung des Fußpedals wird dieser durch zwei Fadensysteme gebildet. Einmal den Nadelfäden und einmal dem Greiferfaden. Je nach Anzahl der Nadeln, werden zwei, beziehungsweise drei Nadelfäden auf der Unterseite mit einem Greiferfaden kettenartig verbunden.

Dabei wird die offene Schnittkante an der Unterseite versäubert. Die Naht ist dadurch flach und elastisch.  Bei dem Doppelkettenstich wird nur ein Nadelfaden mit einem Greiferfaden auf der Unterseite verkettet. Es entsteht eine schmale, elastische Naht.

Zum Thema Einfädeln, Anzahl der Fäden und der Fadenspannung

Je nach Wahl der Stichart werden 2 bis 4 Fäden eingesetzt. Für diese gibt es Farbmarkierungen entlang des Fädelwegs. Denen brauchst Du nur zu folgen. Manche Geräte haben Fädelhilfen, welche diese Aufgabe deutlich erleichtern.

Ist die Maschine einmal richtig eingefädelt, gibt es auch einen kleinen Trick, mit dem das Garn schnell und einfach gewechselt werden kann. Du schneidest die alten Garnrollen ab, stellst die neuen auf den Ständer und knotest die Enden des vorherigen und des neuen Garns zusammen.

Da die Knoten nicht durch das Nadelöhr passen, muss der Anfang aus der Nadel gefädelt werden. Dann kannst Du die Fäden einfach durch die Maschine ziehen und brauchst nur zum Schluss den Faden in die Nadeln wieder einfädeln. Wird die Stichart gewechselt, sollte der Fädelweg noch einmal genau überprüft werden.

Wichtig: Hochwertiges Garn ist das A und O. Billiges Garn reißt und bringt oft Probleme beim Nähen.
Für die richtige Fadenspannung überprüfst Du die Garnstärke, die Materialdicke und die Nadelanzahl. Hast Du ein dickes Bauschgarn, braucht dieses weniger Spannung als ein dünneres. Bei einem dicken Material brauchst Du mehr Spannung um eine saubere Naht zu haben, da der Faden tiefer in das Gewebe gezogen wird.

Die allgemeine Grundregel lautet: Je mehr Greifer-Garn benötigt wird, umso lockerer ist die Greifer-Spannung und umso fester ist die Nadelspannung. Diese Regel hat den Hintergrund, dass das Greifer-Garn Verschlingungen zwischen den Nadeln auf der unteren Seite des Nähguts erzeugt. Je mehr Nadel im Einsatz sind und je weiter der Abstand zwischen den Nadeln ist, umso mehr Strecke muss der Greiferfaden zurücklegen.

Wird nur eine 2-fach Covernaht mit 3 mm genäht ist der Bedarf an Greifergarn niedriger als bei einer 3-fach Covernaht. Das Greifer-Garn braucht deswegen eine geringere Spannung, da es sonst die Naht zusammenzieht. Die Nadelspannung dagegen muss fester gestellt werden, da sie den Unterfaden an die richtige Position ziehen muss.

Zusammenfassend: Eine schmale Naht mit nur zwei Nadeln braucht mehr Unterfadenspannung und weniger Nadelspannung
Eine breite Naht mit drei Nadeln braucht weniger Unterfadenspannung und mehr Nadelspannung
Garnrollen auf dem Halter der Coverlock-Nähmaschine

Die Wahl des richtigen Garns spielt für ein gutes Nähergebnis eine entscheidende Rolle

Die Nahtarten, ihre Anwendung und das Auftrennen

Nun kommen wir zu den vier Nahtarten, die Du bei den meisten Coverlock Nähmaschinen findest.
Da gibt es die zweifach Covernaht mit zwei Nadeln und drei Fäden. Diese kann in 3 mm oder in 6 mm Breite gestochen werden. Eingesetzt wird sie beim Säumen, Kanten einfassen und als Ziernaht.

Die dreifach Covernaht wird mit drei Nadeln und 4 Fäden genäht. Sie ist 6 mm breit und wird vor allem beim Säumen und als Ziernaht eingesetzt. Nur mit einer Nadel wird der einfache Kettenstich gestochen. Er bildet aus zwei Fäden eine schmale, elastische Naht, die beim Zusammennähen von Stofflagen oder zum Absteppen genutzt werden kann.

Das coole an Kettenstichen ist, dass Du sie super leicht auftrennen kannst. Das funktioniert aber nur von Ende der Naht aus. Um die Naht zu lösen, lockerst Du das Ende ein bisschen auf, fädelst die Nadelfäden nach oben und ziehst vorsichtig an dem noch unten liegenden Greiferfaden. Die Naht sollte sich nun problemlos auflösen.

Die wichtigsten Kaufkriterien für Coverlock Nähmaschinen

In eine Coverlock Nähmaschine kannst Du recht hoch investieren. Damit das Geld gut für Dich selber angelegt ist, gibt es hier ein paar Tipps, auf was Du beim Kauf achten solltest, denn wert ist es die Coverlock definitiv.

Schnelligkeit

Bei der Schnelligkeit musst Du Dich selber fragen, wie erfahren Du bist und wie gut Du die Geschwindigkeit steuern kannst. Die Leistung variiert bei den verschiedenen Geräten zwischen 1000 und 1500 Stichen pro Minute. Je mehr Stiche pro Minute angegeben werden, umso schneller näht die Maschine.

Bedienerkomfort

Ein schlechter Bedienerkomfort kann einem die ganze Lust am Nähen nehmen. Deswegen ist eine einfache, übersichtliche Bedienung mit einer guten Anleitung sehr wichtig. Einfädelhilfen und automatische Fadenspannhilfen erleichtern sehr das Einstellen der Maschine. Gut gekennzeichnete Fädelwege und eine genaue Anleitung für den Aufbau des Gerätes sind ein unbedingtes Muss.

Stichqualität

Die Stichqualität spielt natürlich immer eine große Rolle. Wer ärgert sich nicht über Fehlstiche. Da kommt es auf die Qualität der gesamten Coverlock an. Spielt alles in der Maschine perfekt zusammen, hast Du auch ein gutes Nähergebnis. Hier zählt der typische Spruch: “Qualität hat seinen Preis”.

Gewicht

Wer viel mit der Maschine unterwegs ist, oder das Gerät immer wieder auf und abbauen muss, sollte auf das Gewicht achten. Da einiges an Technik in der kleinen Coverlock steckt, bringen schon die leichten Geräte 7 kg auf die Waage. Das Gewicht schwerer Maschinen kann dann bis zu 11 kg hochgehen.

Lautstärke

Du darfst nicht vergessen, dass es sich bei der Coverlock um eine arbeitende Maschine handelt, welche auch einiges an Lautstärke produzieren könnte. Wer viel Wert auf leises Arbeiten legt, sollte dementsprechend auf diesen Punkt achten. Oft findest Du in den Produktbeschreibungen keine Informationen über die Lautstärke. Da können Kundenrezensionen oder Testberichte dann weiterhelfen.

Lieferumfang

Was wird mitgeliefert? Das sollte besonders bei günstigeren Modellen geprüft werden. Denn am Zubehör wird am ehesten gespart. So wird bei den teureren Modellen nicht nur Ersatznadeln, Schraubenzieher, Pinsel und Öl mitgeschickt, sondern eben auch Ersatzschrauben, eine Abdeckhaube und weitere Nähfüßchen.

Garantie und der technischer Support

So gut die Coverlock doch sein mag, kann immer mal etwas kaputt gehen oder falsch eingestellt sein. Da ist ein guter Service sehr hilfreich. Lange Garantielaufzeit und ein Ansprechpartner in der Nähe kann da einige Probleme lösen.

Art des Garns und Garnbedarf

Bei der Wahl des Garns solltest Du nicht unbedingt nach dem günstigsten greifen. Denn je schlechter die Garnqualität ist, umso mehr Probleme hast Du beim Nähen. Empfohlen wird das ganz normale Overlock-Garn auf großen Rollen, da der Garnverbrauch deutlich höher ist als bei der Standard-Nähmaschine. Für die grobe Berechnung des Garnbedarfs kannst Du ca. das 1,5-fache an Strecke für jeden Nadelfaden und das 6-fache der Nähstrecke an Greifergarn berechnen.

Welche Nadelarten werden für die Coverlock verwendet?

Es gibt extra Overlock- oder auch Coverlock-Nadeln im Handel zu kaufen. Die sollten auch verwendet werden, da sie langlebiger sind und ein schöneres Nahtbild erzeugen. Für die verschiedenen Materialdicken gibt es auch zwei unterschiedliche Nadelstärken. Du findest 80er und 90er Nadeln zum Kaufen. Davon sind die 90er Nadeln die stärkeren für das dickere Material.

Welche Hersteller produzieren qualitative Coverlock Nähmaschinen?

Wir stellen Dir hier vier der größten Hersteller von Coverlock Nähmaschinen vor. Alle stehen für sehr qualitativ hochwertige Geräte.

Juki

Juki ist ein globaler Hersteller von Industrie-Nähmaschinen. Im Laufe der Zeit haben sie sich auch auf den Privatbedarf spezialisiert. In ihren Produkten hat Juki es geschafft, die Leistung und Genauigkeit aus der Industrie in einer kleineren, praktischen Version für den Hausgebrauch zu projizieren. Die Marke steht für Qualität und Genauigkeit und vertritt die gehobene Preisklasse.

Brother

Brother ist ein Traditions-Unternehmen seit 1908. Als kleiner Familienbetrieb setzten sie den Standard von “höchster Qualität und gewissenhaftem Service”. Über 100 Jahre später hat Brother die ganze Welt erobert, doch der Standard blieb. So ist auch heute noch der Kunde König. Mit ihrem Programm “Brotherearth” setzen sie sich für den Umweltschutz ein und helfen mit, eine bessere Zukunft zu bauen.

Janome

Janome steht für Qualität seit 1921. Mit über 70 Millionen verkauften Nähmaschinen präsentiert Janome Geräte der mittleren Preiskategorie. Diese gelten als hochwertig, leistungsstark und preisgerichtet. Im Bereich der Coverlock Maschinen fallen sie durch ihr eingebautes TLC-System auf, welches die Greiferspannung bei besonders feinen Stoffen optimiert.

Baby Lock

Baby Lock spezialisiert sich auf Overlock und Coverlock Nähmaschinen. Die Geräte stehen für Qualität und Leichtigkeit. Durch besondere Funktionen, wie das JetAir-Threating, welches automatisch einfädelt, oder das ATD-System, welches die Fadenspannung von selbst reguliert, wird das Nähen deutlich erleichtert. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist der Wavestich, welche eine besonders ausgefallene Optik hat. Die Geräte von Baby Lock sind im oberen Preissegment zu finden.

Kosten

Die Bandbreite der Anschaffungskosten für eine Coverlock Nähmaschine gestaltet sich sehr weit. So bekommt man schon ab 250 Euro eine günstige NoName-Maschine. Die Preise der Qualitätsmaschinen erstrecken sich dann bis zu 3700 Euro. Aber keine Angst, ein Großteil der Geräte liegen preislich in einem Bereich zwischen 500 und 1300 Euro. Wie bei den meisten Produkten gilt aber auch hier die Regel, wer mehr zahlt, bekommt auch mehr geboten.

Möchtest Du Dir zu Deiner Maschine noch ein wenig Zubehör besorgen, solltest Du auch hier ein wenig Budget einplanen. Die Preise für die einzelnen Zusatz-Füßchen liegen im Durchschnitt zwischen 70 und 190 Euro. Eine 5er Packung Nadeln ist dafür mit 7 Euro im Bereich des Machbaren.

Zusatz-Zubehör

Um Nähschritte zu erleichtern, bieten die meisten Hersteller verschiedenes Zusatz-Zubehör an. Wir haben ein paar Teile rausgesucht und stellen sie Dir vor.

Der Klarsichtfuß

Er besteht aus glasklarem Plastik, damit die Nähte unter dem Nähfuß für den Bediener gut zu sehen sind und bietet damit mehr Kontrolle über das Nähgut. Von der Form her ähnelt er dem Standard-Fuß.

Der Anschiebetisch

Dieser Tisch ist eine Vergrößerung der Arbeitsfläche, welche an die Nähmaschine, auf der Nähfuß-Ebene, angebaut wird. Die Fläche dient dazu, Dir genügend Platz zu bieten, um Dein Nähgut ablegen zu können. Der Stoff lässt sich außerdem besser beim Nähen manövrieren, da die Auflage, in Höhe des Nähfußes, größer ist.

Das Bandführungs-Werkzeug

Es erleichtert Dir die Arbeit mit Bändern, die auf- oder angenäht werden sollen. Das Werkzeug führt die Bänder so zum Nähgut, dass kein selbständiges Zurechtlegen mehr notwendig ist. Es gibt dieses Zubehör in verschiedenen Ausführungen. Für gradliniges Aufnähen von Borten und Bändern, die einfach und flach auf dem Stoff fixiert werden, aber auch mit der Funktion Kanten einzufassen. Dabei wird das Band nicht nur geführt, sondern auch gefalzt und um die Stoffkante gelegt.

Der Biesenfuß

Dieser Fuß näht perfekte Biesen und Fältchen zum Schmuck.

Das Kräuselzubehör

Es vereinfacht das Einnähen von Gummis und Elastikbändern um ein Vielfaches. Das Gummi wird dabei vorne an der Maschine in die Vorrichtung eingespannt und dann unter Zug eingenäht. Die Spannung ist über eine Schraube einstellbar.

Wo kauft man eine Coverlock Nähmaschine?

Wie bei so vielen anderen Produkten ermöglicht die moderne Zeit neben dem Kauf im Laden auch das Onlineshopping. Das ist bequem, Du hast die größte Auswahl, Kundenbewertungen und Du brauchst das schwere Gerät nicht nach Hause zu schleppen, da es geliefert wird. Anbieter sind zum Beispiel das allseits bekannte Amazon, aber auch Online-Fachhändler wie NähPark oder das Nähmaschinen-Center.

Wer jedoch noch nie an einer Coverlock gesessen hat, oder das Gerät vor dem Kauf erst ausprobieren möchte, sollte damit zum Nähmaschinen-Fachhändler in der Nähe gehen und sich vor Ort beraten lassen. Einige Stoffläden bieten manchmal ebenfalls Nähmaschinen zum Kauf an.

Was sind die Vor- und Nachteile einer kombinierten Coverlock mit einer Overlock?

Ein Gerät mit den Funktionen von Zweien klingt sehr verlockend. Doch ist das wirklich besser?
Ein Punkt, der definitiv bei Platzmangel überzeugt, ist, dass Du nur eine Maschine unterbringen musst. Auch bei dem Preis sparst Du vielleicht den einen oder anderen Cent. Aber Fakt ist, Du musst umbauen, um die Funktion der “zweiten Maschine” nutzen zu können.

Das heißt, das Messer und der Obergreifer werden umgebaut, die Position der Nadeln gewechselt und es muss neu eingefädelt werden. Das Ganze kann zwischen 3 bis 10 Minuten in Anspruch nehmen. Je qualitativer das Kombigerät ist, umso einfacher gestaltet sich der Umbau und das Zusammenspiel der Funktionen. Also mit “günstig” kommt man hier leider nicht so weit. Oben werden zwei Kombigeräte von uns empfohlen, welche durch ein gutes Handling überzeugen.

Coverlock Test-Übersicht

Gute Beschreibungen der Hersteller versprechen vieles, aber ob das auch eingehalten wird, zeigen die Tests.

TestmagazinGetestetes GerätVeröffentlichungs-JahrKostenloser ZugangMehr erfahren
Stiftung Warentest--------
Am liebsten SorgenfreiJuki Mo 7352017JaHier klicken
PrüllaBaby Lock Coverstitch2015JaHier klicken
Öko-Test--------

Coverlock Nähmaschinen Test von “Am liebsten Sorgenfrei”

Dies ist ein Blog, in welchem Sabrina über Themen aus ihrem Interessenbereich berichtet. Unter anderem werden von ihr auch fleißig Nähmaschinen getestet. Die oben vorgestellte Juki Mo-735 wurde auch einem Test unterzogen. Vom Auspacken, über den Aufbau und dem Einfädeln bis zum finalen Nähstich hat Sabrina sich die Maschine angeschaut. Ihre Untersuchungen sind durch Bilder von dem Gerät belegt und lassen einen ersten Eindruck gewinnen.

Coverlock Nähmaschinen Test von “Prülla”

Prülla ist ebenfalls ein Blog, geschrieben von Danie. Sie beschäftigt sich mit dem Thema Nähen, präsentiert Tutorials, Nähanleitungen und auch Nähmaschinen Tests. In einem Test nahm sie die Coverstitch von Baby Lock unter die Lupe. Danie testet das Nähergebnis mit verschiedenen Materialien aus und zeigt diese auf Fotos. Du bekommst einen guten ersten Eindruck von der Maschine und siehst ihre Stärken und Schwächen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Coverlock

Hier sind noch ein paar interessante Punkte rund um das Thema Coverlock Nähmaschinen.

Wie behebst Du Fehler bei der Nähmaschine?

  • Der Stoff rutscht weg → könnte von zu geringem Fußdruck kommen. Mit dem Andrehen der Regulierschraube wird der Fußdruck erhöht.
  • Bildung von Wellen oder Falten → könnte von zu hohem Fußdruck kommen. Wird die Regulierschraube gelöst, verringert sich auch der Fußdruck.
  • Der Saum verzieht sich → könnte an einer Fehleinstellung des Differential-Transports liegen. Überprüfe die Einstellung – der Untertransport muss gleich mit dem Obertransport sein.
  • Schlaufenbildung auf der Unterseite → kann an einem Fehler in der Fadenspannung liegen. Überprüfe die Fadenspannung aller Fäden und schaue, ob der Greiferfaden richtig eingefädelt ist, eine falsch eingesetzte Nadel kann ebenfalls die Ursache sein. Checke ob die Nadeln richtig drinsitzen. Nähen auf einer Stoffkante, die unter dem Nähfuß verläuft, sollte vermieden werden, um ein schönes Nahtbild zu erzielen. Ein Wechseln der Nadelposition kann dabei helfen.
  • Keine Nahtbildung → kann an einer fehlerhalfen Einfädelung oder einer falsch sitzenden Nadel liegen. Überprüfe den Fädelweg und den Greiferarm und setzte die Nadel einmal neu ein.
  • Fehlstiche → kann an vielem liegen. Überprüfe zunächst die Nadel, ob sie richtig eingesetzt ist oder beschädigt wurde. Ist der Fädelweg richtig und stimmt die Fadenspannung? Bei Verwendung von günstigem Garn sollte dieses gegen hochwertiges getauscht werden.
  • Die Maschine frisst den Stoff → da gibt es Probleme mit dem Greiferfaden. Überprüfe den Fädelweg und ob der Greiferarm an der richtigen Position sitzt.
  • Der Faden reißt → zu hohe Fadenspannung, ein Problem beim Abrollen des Garns oder ein minderwertiger Faden kann hier die Ursache sein.

Wie pflegst Du Deine Coverlock?

Eine gute Reinigung und Pflege können die Lösung für viele Probleme sein. Außerdem trägt das zu einer besseren Haltbarkeit bei.

Zunächst entfernst Du die Nadeln, den Fuß und alle Fäden. Nun öffnest Du das Gehäuse und kannst dann entspannt den Staub aussaugen oder vorsichtig auspinseln. Pusten wird nicht empfohlen, da das den Staub nur weiter in das Getriebe der Maschine treibt.

Ist das Gerät sauber, wird alles gründlich geölt. Dabei bitte die Hinweise des Herstellers beachten. Es gibt spezielles Nähmaschinen-Öl, welches besonders fein ist. Dieses sollte unbedingt verwendet werden. Um ölige Flecken auf dem Nähgut zu vermeiden, solltest Du zum Schluss noch einmal mit einem Lappen über das wieder verschlossene Gehäuse und den Tisch wischen.

Was sind Tipps für Näh-Anfänger?

Für einen sauberen Nahtanfang wird an die Startkante des Nähgutes ein Rest angelegt, damit der Nähfuß komplett gerade aufliegt und der Transport des Stoffes erleichtert wird.

Weiterführende Quellen

Hier gibt es noch ein paar interessante Links rund um das Thema Nähen.

Alles zum Thema Garn findest Du hier: Mehr erfahren

Nähanleitungen für Anfänger findest Du unter folgendem Link: Mehr erfahren

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