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Clean Baking: 8 leckere Kuchen-Rezepte für die gesunde Ernährung

Clean Baking: 8 leckere Rezepte
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Gesundes Backen – geht das überhaupt? Zum Glück ist das gar nicht so schwer: Seit einigen Jahren gibt es den Clean Baking Trend, der es Dir ermöglicht, ganz ohne schlechtes Gewissen Kuchen zu essen.

Wir verraten Dir hier, mit welchen Alternativen Du Dein Gebackenes viel gesünder und vollwertiger machen kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Clean Baking bedeutet das Backen mit unverarbeiteten Zutaten. Herkömmliche, industriell hergestellte Produkte werden durch natürliche Alternativen ersetzt.
  • Es gibt viele verschiedene Rezepte für Kuchen und Ahnliches, sodass Du trotz einer ausgewogenen Ernährung nicht darauf verzichten musst.
  • Alternativen für die einzelnen Lebensmittel finden sich in den meisten Supermärkten. So können Haferflocken das Weizenmehl oder Zartbitterschokolade die Vollmilchschokolade ersetzen.
  • Clean Baking eignet sich optimal für Veganer, da sich die wenigen tierischen Produkte ganz einfach mit Ersatzprodukten auf beispielsweise Mandelbasis austauschen lassen.
  • Clean Baking und Clean Eating generell begünstigt einen gesünderen Lebensstil, der Dir mehr Energie und Leistungsfähigkeit geben soll. Im besten Fall kannst Du dadurch auch abnehmen.

Hintergründe: Was Du über Clean Baking wissen solltest

Clean Baking – ohne schlechtes Gewissen Kuchen essen. Das klingt zu schön, um wahr zu sein? Damit Du das Prinzip des Clean Bakings besser verstehst und selber umsetzen kannst, wollen wir Dir hier einige Informationen rund um das Thema des gesunden Backens geben.

Was bedeutet Backen nach dem “Clean Eating” Prinzip?

Beim Clean Eating wird auf eine vollwertige und gesunde Ernährung gesetzt. Die Zutaten sollen dabei möglichst wenig verarbeitet und in ihrem natürlichen Zustand belassen sein. “Clean Baking” bedeutet auf Deutsch “Sauberes Backen”, der Teig wird also von allen künstlichen Zusatz- und Aromastoffen sowie Konservierungsstoffen gesäubert.

Industriell verarbeitete Produkte, wie weißer Zucker kommen hier also nicht zum Einsatz. Auch künstlich haltbar gemachte Milch oder Weißmehl, bei dem nicht das ganze Getreidekorn verwendet wird, muss durch natürliche Alternativen ersetzt werden.

Wissenswert: Beim Clean Eating geht es nicht bevorzugt ums Abnehmen. Die Lebensweise soll durch diese Art der Ernährung gesünder und ausgewogener werden. Risiken für gefährliche Krankheiten können minimiert und das Wohlbefinden gesteigert werden. Natürlich kann sich eine gesunde Ernährung aber trotzdem auf das Gewicht auswirken.

Vor allem regionale Zutaten, wie die Milch oder Eier vom Bauern nebenan, stehen im Mittelpunkt des Clean Eatings.

Welche Vorteile hat Clean Baking?

Clean Eating hat einige positive Auswirkungen auf den Gesundheitszustand und die Leistungsfähigkeit. Damit Du bei dieser Ernährungsweise aber nicht auf Kuchen verzichten musst, kann mit einfachen Tricks ein cleanes Gebäckstück gebacken werden.

Clean Baking Backware enthält weniger Zucker, der das Risiko für Diabetes und Übergewicht stark erhöht. Weißer Zucker enthält zudem keine Mikronährstoffe, hat also keine wesentlichen Vorteile für den Körper. Nährstoffreichere Alternativen sind dafür beispielsweise Bananen oder Trockenfrüchte, die nicht nur Vitamine, sondern auch wichtige Ballaststoffe enthalten.

Durch den höheren Ballaststoffgehalt, der auch durch Zutaten wie Haferflocken oder Vollkornmehl gefördert wird, bleibst Du länger satt. Außerdem wirst Du weniger zu essen brauchen, da Du durch diese Lebensmittel schneller satt bist.

Eine Clean Eating Ernährung lässt Dich zudem energiereicher werden und fördert die Konzentration. Dein Körper muss sich nicht damit beschäftigen, fettiges Essen zu verdauen und so hast Du mehr Energie für andere Tätigkeiten.

Welche Zutaten werden beim Clean Baking verwendet?

Beim Clean Baking werden natürliche Zutaten verwendet, die möglichst wenig verarbeitet sind. Hier siehst Du einige dieser Lebensmittel, die sich immer wieder in Rezepten finden lassen:

  • Nüsse (Mandeln, etc.)
  • Nuss- und Mandelmilch
  • Avocados
  • Trockenfrüchte
  • Alternative Süßungsmittel (Honig, Ahornsirup, etc.)
  • Haferflocken
  • Vollkornmehl

Vor allem Zutaten wie Mandeln oder Haferflocken sind leicht im Supermarkt zu finden. Clean Baking muss also nicht zwingend einen größeren Aufwand bedeuten, weil Du Bioläden oder Ähnliches aufsuchen musst.
Clean Baking: Mandeln als Alternativzutat

Welche Alternativen gibt es für die herkömmlichen Zutaten?

Viele herkömmliche Zutaten, die für das Backen unentbehrlich erscheinen, können für das Clean Baking nicht verwendet werden. Allerdings ist dies weniger kompliziert, als es klingt. Die Zutaten können ganz leicht mit Alternativen ersetzt werden, die es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt.

Clean Baking Alternativen für Backzutaten

Butter

Butter ist eine häufig verwendete Zutat bei jeglichen Kuchen. Sie ist als Geschmacksträger kaum wegzudenken und hochwertige Fette müssen nicht zwingend schlecht sein. Allerdings finden sich im Clean Eating sehr gute Alternativen, die Du statt Butter verwenden kannst.

Verschiedene native, kaltgepresste Öle, wie Kokos-, Lein-, Walnuss- oder Olivenöl oder Nuss- oder Mandelmus enthalten viel pflanzliches Fett und können so anstelle der Butter genutzt werden. Weitere Alternativen können auch Apfel- oder Pflaumenmus oder sogar Avocado sein. Das Fruchtmus sollte dabei aber unbedingt mit Nussbutter kombiniert werden, da der Teig sonst zu trocken wird.

Weißmehl

Beim Backen geht der erste Griff meist zum herkömmlichen Weißmehl Type 405. Natürlich eignet es sich zum Backen wunderbar, ist aber für das Clean Baking nicht geeignet. Im Gegensatz zum Weißmehl wird bei einem Vollkornmehl das ganze Getreidekorn bei der Verarbeitung verwendet und es bleiben alle Nährstoffe erhalten.

Neben dem Vollkornmehl ist aber auch Nussmehl und Mandel- oder Kokosmehl eine Alternative. Letzteren musst Du allerdings mehr Flüssigkeit hinzugeben, um eine lockere Konsistenz zu wahren. Außerdem sind Haferflocken eine Option für ein cleanes Rezept. Sie fügen dem Gebackenen zusätzlich noch einen leckeren Crunch hinzu.

Backpulver

Auch wenn Du beim Clean Baking nicht unbedingt auf Backpulver verzichten musst, gibt es bessere Möglichkeiten, den Teig aufgehen zu lassen. Immer beliebter wird das Weinsteinbackpulver, das keine Phosphate enthält, die auf Dauer das Risiko für beispielsweise Herzinfarkte steigern können.

Tipp: Du kannst das Weinsteinbackpulver einfach in der gleichen Menge Deinem Teig hinzufügen, die für normales Backpulver angegeben ist.

Manche Rezepte nutzen zudem Mineralwasser, um den Teig zum Gären zu bringen. Eine kleine Menge Mineralwasser kann so ganz einfach das herkömmliche Backpulver ersetzen.

Vollmilch-Schokolade

Vollmilch-Schokolade enthält unter anderem zu viel Zucker, um beim Clean Baking einen Platz zu finden. Allerdings musst Du deshalb aber die Schokolade nicht komplett weglassen. Nutze einfach Zartbitterschokolade, die einen Kakaoanteil von mindestens 70 % hat. Aber auch reines Kakaopulver in Verbindung mit Honig kann Deinem Kuchen einen schokoladigen Geschmack verleihen.

Clean Baking Zartbitterschokolade und Mandeln

Keine Sorge, auch beim Clean Baking musst Du nicht auf Schokolade verzichten.

Weißer Zucker (stark industriell verarbeitet)

Herkömmlicher weißer Kristallzucker ist stark industriell verarbeitet und kann somit nicht für ein Clean Baking Rezept verwendet werden. Natürliche Zuckeralternativen finden sich dafür in Honig oder Ahornsirup, aber auch in zerdrückten Bananen oder in Wasser eingeweichten Trockenfrüchten.

Weitere Möglichkeiten für das Zuckern von Gebackenem können zudem Zuckerrübensirup, Apfeldicksaft oder Kokosblütenzucker sein. Auch Agavendicksaft ist eine beliebte Alternative für den Industriezucker.

Haltbare Milch

Haltbare Milch wird industriell bearbeitet, damit sie länger verwendbar ist. Für das Clean Baking eignet sich deshalb eher eine frische Vollmilch. Ernährst Du Dich vegan, kannst Du ersatzweise auch Mandelmilch oder eine andere Nussmilchsorte verwenden.

Ei

Eier sind im Clean Baking durchaus verwendbar. Für vegane Rezepte kannst Du statt einem Ei aber auch 1 EL Chia- oder Leinsamen mit drei EL Wasser aufquellen lassen. Alternativ gibt es aber auch Kuchenteige, die prinzipiell schon ohne Ei gebacken werden können. Dazu gehören beispielsweise Hefe-, Mürbe- oder Blätterteig.

Clean Baking: 8 leckere Rezepte für gesunde Kuchen

Damit Du auch selbst das cleane Backen ausprobieren kannst, haben wir Dir hier acht leckere Rezepte zusammengestellt.

Clean Baking Kuchen: 8 Rezepte

Wir stellen Dir in diesem Abschnitt acht verschiedene Rezepte vor, die dem Clean Baking Prinzip entsprechen. Neben schokoladigen Kuchen gibt es beispielsweise auch ein saftiges Bananenbrot. Lies sie Dir einfach mal durch – es ist etwas für jeden Geschmack dabei!

Schnell zum Zubereiten: Schoko Beeren Crumble

Dieses Schoko-Beeren Crumble ist super lecker und einfach herzustellen. Für die Zubereitung benötigst Du lediglich 15 Minuten und nach nicht mal einer Stunde hast Du eine sehr gute, cleane Kuchenalternative.

Zutaten:

  • 400 g Brombeeren
  • ½ Vanilleschote
  • 2 EL Honig
  • 125 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 50 g Kokosblütenzucker
  • 30 g Kakaopulver
  • 80 g Butter
  • 1 EL Cashewmus
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Wasche zunächst die Brombeeren, lege sie in eine Auflaufform und beträufle sie mit Honig.
  2. Heize den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor.
  3. Kratze das Vanillemark aus der Schote und verarbeite es mit den restlichen Zutaten zu Streuseln.
  4. Streue das Crumble über die Brombeeren und backe alles für 20-25 Minuten.

Die aufwendige Torte: Blaubeer-Kokos-Torte

Du hast Lust, Dich an einer etwas aufwendigeren Torte zu probieren? Dann ist diese cleane Blaubeer-Kokos-Torte genau das Richtige für Dich! Sie hat vier Schichten, darunter Kokos, Blaubeere und Chiasamen. Eine Besonderheit ist, dass sie ganz ohne Backen zubereitet wird.

Zutaten:

Für den Boden:

  • 200 g Cashewkerne
  • 30 g Kokosraspeln
  • 200 g Trockenfrüchte
  • 2 EL Kokosöl

Für die Schichten:

Kokos-Schicht:

  • 300 ml Kokosmilch
  • 100 g Cashewkerne
  • 1 Messerspitze gemahlene Vanille
  • 1 EL Kokosöl

Blaubeer-Schicht:

  • 150 g TK-Blaubeeren
  • 4 Trockenpflaumen

Chia-Marmelade:

  • 200 g TK-Blaubeeren
  • 1 EL Chiasamen

Toppings:

  • 100 g Heidelbeeren
  • 1 Trockenpflaume
  • 2 EL Kokosrsaspeln

Zubereitung:

  1. Du beginnst mit der Zubereitung der Kokos-Schicht. Dafür musst Du drei Stunden vorher die Cashewkerne mit Wasser bedeckt einweichen.
  2. Mische für den Boden alle Zutaten in einem Standmixer, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen gibst Du dann in eine mit Backpapier ausgelegte Springform und lässt ihn eine Stunde im Kühlschrank ruhen.
  3. Für die Kokos-Lage die Cashewkerne im Sieb abtropfen und abspülen und mit den restlichen Zutaten in einem Standmixer cremig mischen. Eine Hälfte der Schicht kannst Du dann auf dem Boden glatt verstreichen und für weitere drei Stunden ins Gefrierfach stellen.
  4. Auch die Trockenpflaumen für die zweite Schicht müssen in Wasser eingeweicht werden. In der Zwischenzeit kannst Du zudem die Tiefkühl-Blaubeeren auftauen.
  5. Im Anschluss vermischst Du den zweiten Teil der Kokos-Schicht mit den Zutaten für die Blaubeer-Lage. Die zweite Schicht verteilst Du dann auf der Kokos-Schicht und kühlst sie für weitere drei Stunden.
  6. Für die Chia-Blaubeer Schicht musst Du nun eine Chia-Marmelade herstellen. Dafür einfach die angegebenen Zutaten mixen und diese dann auch auf die Torte geben und wieder drei Stunden ins Gefrierfach stellen.
  7. Vor dem Verzehr solltest Du die Torte mindestens eine Stunde auftauen lassen. Du kannst sie dann mit Kokosraspeln und Heidelbeeren nach Belieben verzieren.

Der besondere Kuchen: Avocado Cheesecake

Avocado und Kuchen – das passt überhaupt nicht zusammen, oder? Doch! Dieser Avocado Kuchen ist ein super leckeres Clean Baking Rezept. Wenn Du Avocado liebst und jetzt neugierig geworden bist, dann probiere diesen Kuchen gerne aus!

Zutaten:

Für den Boden:

  • 100 g Pekannüsse
  • 150 g getrocknete, entsteinte Pflaumen
  • 30 g Kokosraspeln
  • 25 g reines Kakaopulver

Für die Füllung:

  • 5 Avocados
  • 160 g Kokoscreme
  • 120 g Reissirup
  • 100 ml Limettensaft
  • 8 g Agar-Agar

Zubereitung:

  1. Mixe für den Boden alle Zutaten in einem Standmixer, bis eine krümelige Masse entsteht. Du benötigst eine Springform mit einem Durchmesser von 20 cm, an deren Rand Du dann den Teig andrücken kannst.
  2. Im Anschluss entfernst Du das Fruchtfleisch aus der Avocado und pürierst es zusammen mit der Kokoscreme, dem Reissirup und dem Limettensaft.
  3. Das Agar-Agar wird für eine Minute zusammen mit drei Esslöffeln Wasser unter Rühren aufgekocht. Dann gibst Du das Geliermittel zur Füllung hinzu und pürierst alles nochmal.
  4. Zuletzt verstreichst Du die Füllung auf dem Boden und kühlst ihn für vier Stunden.

Die vegane Alternative: Zitronentarte

Dieses Rezept für eine Zitronentarte eignet sich wunderbar für eine vegane Ernährung. Zum Backen benötigst Du eine Tarteform mit einem Hebeboden und einem Durchmesser von 20 cm.

Zutaten:

Für den Boden:

  • 100 g Mandeln (gemahlen)
  • 100 g Haferflocken
  • 120 g Datteln (entsteint)
  • 1 TL gemahlene Bourbon Vanille
  • 30 g Agavensirup

Für die Füllung:

  • 3 Bio-Zitronen
  • 2 Päckchen Vanille Puddingpulver (74 g)
  • 550 ml Mandelmilch
  • 60 g Erythrit

Zubereitung:

  1. Als ersten Schritt zermahlst Du für den Boden die Haferflocken und die Mandeln in einem Mixer. Anschließend gibst Du die restlichen Zutaten hinzu und pürierst die gesamte Masse.
  2. Fette dann die Tarteform ein und drücke den Teig hinein. Achte darauf, dass ein möglichst hoher Rand entsteht. Stelle die Form zum Abkühlen in den Kühlschrank.
  3. Reibe für die Füllung die Schale von zwei Zitronen ab und presse 150 ml Saft aus. Dafür benötigst Du wahrscheinlich drei Bio-Zitronen.
  4. Mische das Vanille-Puddingpulver mit Erythrit und verrühre es mit 12 EL Mandelmilch.
  5. Die restliche Mandelmilch kochst Du dann anschließend mit dem Zitronensaft und den Zesten in einem Topf auf.
  6. Nimm den Topf vom Herd und mische es unter das Puddingpulver. Lass die Masse dann noch unter Rühren eine Minute auf der Herdplatte köcheln.
  7. Gieße nun den Zitronenpudding auf den Boden. Kühle die Masse mindestens drei Stunden.

Der Klassiker: Strawberry Cheesecake

Dieser Erdbeerkäsekuchen ist super lecker und einfach herzustellen. Ein Vorteil dieses Kuchens ist, dass er nicht im Ofen gebacken werden muss. Für das Rezept brauchst Du eine 20 cm Springform.

Zutaten:

Für die Kruste:

  • 80 g Pecanüsse
  • 80 g Mandeln
  • 10 entkernte Datteln
  • 4 TL Kokosnussflocken (ungesüßt)
  • Salz

Für die Füllung:

  • 250 g Cashewnüsse (über Nacht in Wasser eingeweicht)
  • 30 ml Kokosöl
  • 30 ml frischer Zitronensaft
  • 100 g Honig
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 300 g Erdbeeren

Zum Dekorieren:

  • Frische Minze

Zubereitung:

  1. Für die Kruste weichst Du die Datteln für 10 Minuten in Wasser ein. Anschließend trocknest Du sie ab und legst sie für später zur Seite.
  2. Fette die Springform ein.
  3. Zerkleinere die Pekanüsse und die Mandeln mit einer Küchenmaschine, bis sie ganz fein sind.
  4. Anschließend gebe auch noch die Kokosflocken und die Datteln hinzu und verkleiner auch diese.
  5. Gebe den Teig in die Form und drücke ihn fest.
  6. Wasche und trockne die Cashews für die Füllung und mixe dieses mit den restlichen Zutaten (außer den Erdbeeren) zu einer cremigen Masse.
  7. Füge nun auch noch die Erdbeeren hinzu.
  8. Fülle die gesamte Masse auf den Teig und streiche ihn glatt.
  9. Gebe den Kuchen über Nacht in die Gefriertruhe und lass ihn eine Stunde vor dem Servieren auftauen.

Das saftige Gebäckstück: Bananenbrot

Ein sehr beliebtes Gebäck ist das Bananenbrot. Auch dafür gibt es ein super leckeres Rezept, das dem Clean Baking entspricht. Für dieses Rezept benötigst Du eine Kastenform, um die typische Brotform herzustellen.

Zutaten:

  • 1 Vanilleschote
  • 6 Bananen
  • 100 g Speisequark Magerstufe
  • 240 ml Hafermilch
  • 6 EL Akazien-Honig
  • 1 TL Zimt
  • 40 g Walnusskerne
  • 400 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 4 TL Backpulver
  • 2 Eier

Zubereitung:

  1. Schäle zuerst alle Bananen und kratze das Mark aus der Vanilleschote. Lege eine Banane an die Seite, die kannst Du dann später zum Dekorieren verwenden.
  2. Mische oder püriere die restlichen Bananen mit dem Vanillemark, dem Magerquark, der Hafermilch, dem Zimt und dem Honig in einem Standmixer.
  3. Anschließend hackst Du die Walnusskerne und gibst sie zusammen mit dem Dinkelmehl, dem Backpulver und den Haselnüssen in eine Schüssel.
  4. Das Ei schlägst Du mit einer Prise Salz schaumig.
  5. Vermische nun zunächst die Bananen-Masse mit dem Mehl und hebe dann die Eier unter.
  6. Lege die Form mit Backpapier aus und fülle den Teig hinein. Nun kannst Du eine Banane halbieren und oben auf die Masse legen.
  7. Backe das Brot nun 40 bis 50 Minuten bei 180° Ober-/Unterhitze.
Clean Baking Rezept für Bananenbrot

Bananenbrot ist eine leckere, saftige Alternative. Hier findest Du ein Rezept, womit Du das Brot ganz einfach “clean” backen kannst.

Der sommerlich cleane Apfel-Cheesecake mit Karamell

Käsekuchen geht nicht nur mit Erdbeeren, sondern auch mit anderen Früchten wie beispielsweise dem Apfel. Für den Apfel-Cheesecake brauchst Du nicht viele Arbeitsschritte und die Zubereitung benötigt lediglich eine halbe Stunde. Dieser Kuchen ist außerdem für Veganer geeignet!

Zutaten:

Für den Boden:

  • 65 g getrockenete, entkernte Datteln
  • 115 g Mandeln
  • 30 g Apfelringe
  • ¼ TL Zimt
  • ½ TL Wasser

Für die Füllung:

  • 2 Äpfel
  • 85 g Cashewkerne
  • 1 TL Limettensaft
  • 3 EL Ahornsirup
  • 6 EL Kokosöl
  • 1 Prise Salz
  • 80 ml Ahornsirup
  • 3,5 EL Mandelmus

Zum Dekorieren:

  • 1 Apfel
  • 10 g Apfelchips
  • Karamell

Zubereitung:

  1. Hacke die Apfelringe für den Boden und zerhacke die Mandeln und Datteln mit einem Mixer. Gebe dann die Apfelringe zusammen mit dem Zimt und dem Wasser hinzu und vermische sie zu einer festen Masse.
  2. Gebe den Teig in eine Springform und stelle sie kalt.
  3. Mixe alle Zutaten, abgesehen vom Kokosöl, für die Füllung zusammen. Gebe anschließend das Kokosöl hinzu, bis es eine cremige Masse wird.
  4. Gebe die Füllung auf den Boden und stelle die Kuchen für vier Stunden kalt.
  5. Lass nun den Ahornsirup und das Mandelmus in einem Kopf einkochen, bis Karamell entsteht.
  6. Schneide die Äpfel in kleinere Würfel, vermische sie mit dem Karamell und gebe es auf den Kuchen. Die Apfelchips kannst Du dann als Topping verwenden.

Der Schokokuchen ohne schlechtes Gewissen

Keine Sorge, beim Clean Baking musst Du nicht auf die geliebte Schokolade verzichten. Dieser Schokoladenkuchen kann auf jeden Fall mit der herkömmlichen Variante mithalten. Für das Rezept benötigst Du eine 20 cm Springform.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300 g schwarze Bohnen
  • 50 g Haferflocken
  • 1 EL Hafermilch
  • 15 g reines Kakaopulver
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Reissirup
  • 40 g Kokosöl
  • 1 Vanilleschote
  • ½ TL Backpulver
  • 80 g Zartbitterschokolade

Zum Dekorieren:

  • 30 g Schokodrops
  • Backkakao

Zubereitung:

  1. Mahle zunächst die Haferflocken fein und spüle die Bohnen mit Wasser ab.
  2. Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor und fette die Springform ein.
  3. Hacke die Schokolade klein und schmelze diese im Wasserbad. Mixe alle Zutaten für den Teig in einem Blender, bis eine cremige Masse entsteht.
  4. Streiche den Teig glatt in der Springform und gebe die Schokodrops obendrauf.
  5. Backe den Kuchen 15-20 Minuten und stelle ihn über Nacht in den Kühlschrank. Zum Servieren kannst Du zudem Backkakao darüber streuen.

Trivia: Was Du sonst noch über das Clean Baking wissen solltest

Jetzt kannst Du Dir schon etwas unter Clean Baking vorstellen und kennst auch entsprechende Rezepte, um cleane Kuchen zu backen. Alle weiteren Fragen, die Du jetzt noch haben könntest, wollen wir Dir in diesem Abschnitt beantworten.

Ist Clean Baking automatisch vegan?

Clean Baking ist nicht unbedingt vegan. Solange sie nicht industriell verarbeitet sind, sind Zutaten wie Eier und Milch schließlich erlaubt. Allerdings ist ziemlich leicht, das Clean Baking an eine vegane Ernährung anzupassen.

Statt Kuhmilch kannst Du zum Beispiel eine Milchalternative aus Mandeln, Hafer oder Soja verwenden. Eier kannst Du mit Bananen- oder Apfelmus oder Lein- und Chiasamen ersetzen.

Kann man durch Clean Baking abnehmen?

Im Vordergrund der Clean Eating Ernährung steht nicht das Abnehmen. Vor allem Clean Baking wird nicht ausschlaggebend für eine Gewichtsreduzierung sein. Das “saubere Backen” gibt Dir aber die Möglichkeit, einen relativ gesunden Kuchen herzustellen und so Deine cleane Ernährung zu ergänzen.

Wie Studien der Harvard University zeigen, sind qualitativ hochwertige, wenig verarbeitete Lebensmittel aber generell nicht nur ausschlaggebend für die Gesundheit, sondern auch für das Abnehmen. Industriell verarbeitete Lebensmittel wie Chips oder gezuckerte Getränke führten schneller zur Zunahme und zeigen, dass die Qualität der Lebensmittel wichtig für einen gesunden Lebensstil ist.

Ist das Clean Baking teurer als herkömmliches Backen?

Clean Baking und natürliche Lebensmittel werden schnell mit einem höheren Budget assoziiert. Allerdings muss dies nicht unbedingt der Fall sein. Viele der Zutaten können im normalen Supermarkt gekauft werden und haben keine riesigen Preisunterschiede. Ein Dinkel-Vollkornmehl kostet beispielsweise nur einige Cent mehr als das herkömmliche Weißmehl.

Obst und Gemüse sowie Eier und Milch kannst Du saisonal und regional erwerben und somit Geld sparen. Achte zudem auf Angebote der verschiedenen Supermärkte und kaufe die Produkte gezielt ein.

Einige Zutaten wie sehr spezifische Zuckeralternativen finden sich tatsächlich nur in den etwas teureren Biomärkten. Allerdings sollte Dein Kuchen dann nicht ausschließlich aus diesen teuren Produkten bestehen. Ergänze die günstigen Supermarktartikel einfach mit ein oder zwei Lebensmitteln aus dem Biomarkt.

Wie können die Clean Baking Kuchen noch gesünder werden?

Neben den oben genannten Lebensmitteln kannst Du Deine Kuchen noch mit vielen weiteren gesunden Zutaten ergänzen. Probiere am besten einfach aus, was Dir am besten schmeckt.

Den Gebäckstücken können beispielsweise geriebenes Gemüse wie Karotten oder Zucchini hinzugefügt werden. Du kannst sie als Ersatz für Fett und Zucker verwenden und den Kuchen vitaminreicher machen. Das Gemüse macht den Teig saftiger, verändert aber nicht den süßen Geschmack des Gebackenen.

Sesamsamen sind ein beliebtes Lebensmittel, um gesunde Fette in den Teig einzuarbeiten. Sesam ist nicht nur reich an Mineralstoffen wie Kalzium oder Selen, sondern enthält auch eine große Menge Ballaststoffe und Eiweiß.

Eine wertvolle Fett- und Magnesiumquelle sind zudem Mandeln und Erdnüsse. 100 g Erdnüsse enthalten 25 g an Proteinen und eignen sich deshalb sehr gut für das Clean Baking.

Fazit

Clean Baking kann eine cleane Ernährungsweise aus natürlichen Zutaten super ergänzen. Ein gesunder Lebensstil muss nicht unbedingt mit Verzicht verbunden sein, sondern kann durch einfache Alternativen umgesetzt werden.

Die hier vorgestellten Rezepte begünstigen Deine ausgewogene Ernährung und können Dich leistungsfähiger, energievoller und konzentrierter machen. Die Kuchen werden Dich länger satt machen und Deinen Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgen.

Achtung: Die Kuchen nach dem Clean Baking Prinzip sollten natürlich trotzdem nicht zu Deinem Hauptnahrungsmittel werden. Sie sind lediglich eine Ergänzung der Clean Eating Ernährung.

Weiterführende Links & Recherchequellen

  • Um mehr über das Prinzip des Clean Eatings zu erfahren, ist dieser Artikel sehr interessant.
  • Wenn Du mehr Informationen rund um das Backen und Kochen ohne Ei zu bekommen, lies Dir gerne diesen Beitrag durch: Mehr Erfahren.

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