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Der Buchblog als neues Hobby

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Literarische Zusammenkünfte sind bei Buchliebhabern schon immer weit verbreitet. Einer der Gründe dafür ist, dass sich die Leser mit anderen austauschen und neue Inspirationen holen können.

Die erhöhte Medienpräsenz von Büchern hat in den sozialen Netzwerken einen neuen Trend geschaffen, der sich ebenfalls auf das digitale Marketing auswirkt. Immer mehr Menschen teilen die Bücher, die sie gelesen haben, im Internet. Das Fotografieren und Filmen von Büchern sind dadurch für viele zu einem neuen Hobby geworden.

Bücher, Rezensionen und mehr

Foto: stock.adobe.com© insta_photos

Vielleicht haben Sie den Begriff „Buchblogger“ schon einmal gehört. Für andere ist dieses Thema jedoch sehr fremd. Grob gesagt handelt es sich um Content, der von Büchern handelt. Die Beiträge werden auf verschiedenen Plattformen veröffentlicht und umfassen sowohl kurze Videos als auch ausführliche Texte. Auf diesen Blogs treffen sich Autoren, Blogger, Verleger und Interessengruppen zum Austausch.

Blogs gibt es im Allgemeinen seit den 1990er Jahren, als das World Wide Web entstanden ist. Dies war unter anderem der Beginn des Bloggens, wie wir es heute kennen. Blogs und Blogger haben gerade in den letzten Jahren stark an Reichweite gewonnen. Daraus entstehen immer mehr Jobs und Hobbys.

Neben klassischen Blogs gibt es mittlerweile viele soziale Netzwerke, die immer beliebter werden. Dazu gehören zum Beispiel Instagram, TikTok oder YouTube. Auf diesen Plattformen können Sie Videos, Bilder und Texte veröffentlichen. Gerade junge Menschen sind in sozialen Netzwerken sehr aktiv.

Im Zuge dieser Entwicklungen haben sich immer mehr Buchhandlungen den Internettrends zugewandt. Dafür haben Sie zum Beispiel ein ganzes Regal mit Büchern eingerichtet, die in den sozialen Netzwerken berühmt geworden sind. Das erleichtert Internetnutzern das Auffinden Ihres Exemplars und steigert den Umsatz.

Durch die große Beliebtheit von Büchern innerhalb der sozialen Netzwerke steigen ebenfalls die Verkaufszahlen an. Neben dem Hobby haben sich um diesen Trend sehr viele Marketingstrategien gebildet. Viele Buchblogger können dadurch sogar Geld verdienen. Die meisten Buchblogger haben aber vor allem Spaß an den Medien und wollen die komplette Vielfalt der Communitys nutzen.

Der Weg zum Buchblogger

Die meisten Blogger haben mit einer sehr kleinen Community angefangen. Dabei zeichnet sie besonders ihre Leidenschaft zu Büchern aus. Daher ist die Begeisterung eine Grundvoraussetzung, um einen Blog zu starten.

Wer sich für dieses Hobby entschieden hat, kann sich als erstes Gedanken über die passende Nische machen. Denn innerhalb der Gemeinschaft gibt es verschiedene Bereiche. Manche Blogger beschränken sich zum Beispiel auf nur ein Buchgenre, etwa Thriller, Fantasy oder Liebesromane. Daneben sind Manga Bücher sehr beliebt bei den Bloggern. Diese werden rückwärts gelesen und unterscheiden sich daher etwas von traditionellen Büchern. Ebenfalls enthalten die Comics viele Zeichnungen, die dafür erstellt wurden.

Daneben gibt es Blogger, die keine besondere Präferenz haben und über jedes Genre schreiben. Auf dieser Idee können Sie den Blog aufbauen. Manche präsentieren am Anfang oft nur ihre Bücher und entsprechenden Inhalte. Andere zeigen ebenfalls ihr Privatleben und teilen allgemeine Bilder und Selfies von sich. Es macht also nichts, wenn Sie am Anfang noch sehr viel experimentieren, um ihren eigenen Stil zu entwickeln.

Es ist jedoch wichtig, dass die Bilder die richtige Größe haben. Daher wird empfohlen, Ihre Bilder vor der Veröffentlichung zu bearbeiten. Hinsichtlich der Größe wird in diesem Fall das Zuschneiden des Bildes empfohlen. Dabei können sie bei Bedarf die störenden Elemente wegschneiden und die Größe an die Plattform anpassen. Für den Einstieg empfiehlt sich eine weiterführende Recherche im Bereich Bildverarbeitung.

Wichtig ist, immer seinen eigenen Geschmack mit einzubringen und nur Fotos zu veröffentlichen, die einem wirklich gefallen. Nur nach Trends zu suchen und ihnen zu folgen, lohnt sich nicht immer. Leser und Zuschauer bevorzugen vor allem eine persönliche Note. Darüber hinaus hat das Profil aufgrund seiner einzigartigen Haptik einen hohen Wiedererkennungswert. Dazu gehört ebenso der Name des Profils. Dieser sollte persönlich und für die Nische relevant sein. Ebenfalls kann er für Sie und Ihre Inhalte sprechen.

Foto: stock.adobe.com© mavar

Unterschiedliche Plattformen im Vergleich

Es gibt einige Unterschiede zwischen den Plattformen, wenn es um die Erstellung von Inhalten und Profilen geht. Das gilt zum einen für unterschiedliche Medienformate, aber auch für die Zielgruppen. Bei der Erstellung von Inhalten für mehrere Plattformen sollten Sie sich vorab mit den Besonderheiten und unterschiedlichen Anforderungen vertraut machen.

YouTube:

Auf dieser Plattform werden immer mehr Videos hochgeladen, die einige Minuten bis Stunden lang sind. In den Videos erzählen Buchblogger meist von ihren Erfahrungen auf Messen oder von Büchern, die sie bereits gelesen haben. Die Vielfalt dieser Plattform ist riesig und sehr beliebt. Allerdings lassen sich hierbei keine großen Texte oder Bilder hochladen. Wer sich also lieber auf Fotografien beschränken möchte, braucht noch keine großen Erfahrungen mit YouTube zu machen.

Instagram:

Die Plattform startete im Jahr 2010, hauptsächlich mit Fotos. Inzwischen wurde die Funktionalität erweitert und beschränkt sich zudem auf Kurzvideos und sogenannte Storys, die nach 24 Stunden wieder verschwinden. Hier haben Blogger den Vorteil, im direkten Kontakt mit ihren Lesern und Zuschauern zu stehen. Dafür hat Instagram sogar ein eigenes Postfach. Allerdings geht es bei Instagram immer noch in erster Linie um die Fotografie. Es lohnt sich also, sowohl in eine gute Kamera als auch in die eigenen Bearbeitungsfähigkeiten zu investieren.

TikTok:

Die Plattform ist neu, aber mit am beliebtesten bei den Nutzern. Derzeit hat sie insgesamt eine Milliarde aktive Nutzer. Wie bei YouTube handelt es sich bei der Plattform nur um Videos die veröffentlicht werden können. Die Besonderheit hier ist allerdings, dass die Videos sehr kurz sind und man sich aus diesem Grund viele auf einmal ansehen kann. Der dazugehörige Algorithmus wird immer noch geheim gehalten. Es kann also dazu kommen, dass die Videos über Nacht viral gehen und mehrere Millionen Menschen erreichen. Das verleitet viele Buchblogger dazu, ihre Inhalte primär auf TikTok zu posten.

Foto: stock.adobe.com© Fxquadro

Welche Bücher lohnen sich wirklich?

Es gibt viele Bücher, die dank ihrer Beliebtheit im Internet sehr schnell berühmt wurden. Beeindruckend ist, dass die meisten der auf TikTok empfohlenen Bücher in der englischen Sprache verfasst sind. Es gibt aber ebenfalls einige Bücher in deutscher Sprache und es ist meistens eine Möglichkeit, die Bücher in einer übersetzen Version zu erhalten. Diese sind allerdings deutlich weniger vertreten.

  1. Colleen Hoover

Die amerikanische Bestsellerautorin ist schon lange auf dem deutschen Markt angekommen. Immer wieder begeistert sie die Leser mit ihren Liebesgeschichten. „Zurück ins Leben geliebt “ wurde 2014 von der Autorin veröffentlicht, erlebt aber im Jahr 2022 einen Wiederaufstieg der Popularität im Internet. Es handelt sich bei dem Buch um eine sehr intensive Geschichte, die alle Seiten der Liebe beleuchtet.

  1. Madeline Miller

Die amerikanische Autorin veröffentlichte 2011 ein Buch mit dem Titel „The Song of Achill“. Dies hat ebenfalls eine große Bekanntheit durch die sozialen Netzwerke erlangt. Es handelt sich um einen Liebesroman, der historische Fiktion enthält. Das Buch ist nicht nur wegen der Handlung, sondern ebenfalls wegen des Covers in den sozialen Netzwerken beliebt. Insbesondere das Thema „Ästhetik“ hat im Internet eine große Resonanz erzeugt und dieses Buch hat viele Nutzer mit seiner starken Wirkung fasziniert.

Es gibt also so viele verschiedene Gründe, warum ein Buch im Internet bekannt werden kann. Die beiden genannten Autoren haben es dank ihres einzigartigen Schreibstils und ihrer fesselnden Geschichten auf Bestsellerlisten geschafft und im Internet volle Erfolge erzielt. Es lohnt sich also, sich auf die nächsten Jahre zu freuen und die ersten Schritte als Bucherblogger zu gehen.

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