Boxsack: Test, Vergleich und Ratgeber

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Boxsack Test, Vergleich und Kaufratgeber

Boxen ist eine super Möglichkeit, um Deinen ganzen Körper zu trainieren. Sowohl Deine Koordination, Beweglichkeit, Grundlagenausdauer als auch Deine Schnellkraft profitieren vom Training. Außerdem ist Boxen der optimale Stressabbau nach einem anstrengenden Arbeitstag. Damit Du auch von zuhause aus effektiv trainieren kannst, ist ein ein Boxsack Dein idealer Trainingspartner.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einem Boxsack kannst du nicht nur deine Schlagtechnik trainieren, sondern auch ein effektives Ganzkörper-Training durchführen.
  • Beim Muay Thai, MMA oder Karate werden auch Boxsäcke genutzt.
  • Es gibt nicht nur Boxsäcke die an der Wand oder Decke montiert werden. Standboxsäcke ermöglichen ebenfalls ein effektives Training.
  • Für einen langlebigen Boxsack erwarten wir robustes und hochwertiges Mantelmaterial .
  • Einen Sandsack solltest Du nicht mit Sand befüllen. Nutze Textilreste oder spezielles Granulat.
  • Anfängern empfehlen wir ein Boxsack Gewicht, das ungefähr 50% Deines Körpergewichts entspricht.
  • Zum Kickboxen benötigst Du eine höheren Boxsack, als beim klassischen Boxen.
  • Bei der Befestigung hast du die Auswahl zwischen Decken-, Wandhalterung oder einem Ständer.
  • Als Ergänzung zum klassischen Boxsack stehen Dir Wandschlagpolster, Boxdummys oder Punchingsballs zur Verfügung.

Die besten Boxsäcke: Favoriten der Reaktion

Der beste Boxsack für Anfänger

    • Aus reißfestem Canvas
    • Hochwertig verarbeitete Nähte machen Boxsack langlebig
    • Inklusive Vierpunkt-Stahlkette zur Befestigung
    • Gefüllt und ungefüllt verfügbar
    • Klassisches schwarzes Design
    • Ideal für klassisches Boxen

Der Boxsack ist in zwei verschiedenen Größen verfügbar 80 x 30 cm und 100 x 30 cm. Beim Außenmaterial setzt Bad Company auf schwarzes robustes Leinengewebe. Gefüllt ist der Boxsack mit Textilresten. Du hast auch die Möglichkeit den Boxsack ohne Füllung zu bestellen. Der Boxsack ist an einer ungefähr 50 cm langen Vierpunkt-Stahlkette befestigt. Eine Deckenhalterung ist nicht enthalten, und muss zusätzlich gekauft werden.

Besonders für Anfänger ist dieser Boxsack gut geeignet, denn Verarbeitung und Qualität sind für dieses Preissegment auf einem hohen Niveau. Du kannst an diesem Boxsack gut Schlagkombinationen lernen und Deine Ausdauer verbessern. Der Boxsack hängt mit seinen rund 25 kg Füllgewicht stabil und hat für Anfänger und Fortgeschrittene ein angenehmes Gewicht, denn er ist nicht zu schwer und nicht zu leicht. Das Füllmaterial hat bei Schlägen eine angenehme härte und sitzt stabil im Boxsack. Durch das robuste Leinengewebe solltest Du den Boxsack jedoch nicht ohne Boxhandschuhe nutzen, sonst bekommst Du Schürfwunden an der Hand.

Kurze Zusammenfassung:

  • Marke: Bad Company
  • Außenmaterial: Canvas
  • Füllmaterial: Textilreste (auch ungefüllt verfügbar)
  • Füllgewicht: ca. 25 kg
  • Befestigung: Vierpunkt-Stahlkette inklusive, Deckenhalterung nicht enthalten
  • Größen: 80 x 30 cm und 100 x 30 cm
  • Farben: Schwarz

Der beste Profi-Boxsack

    • Aus reißfestem Premium-Kunstleder
    • Extra robust durch doppelt verstärkte Nähte
    • Stabile Aufhängung durch vier verchromte Stahlketten
    • Füllmaterial aus Textilresten
    • Klassisches schwarzes Design
    • Box- und Kicktechniken möglich

Der Premium Black Kick von Hammer ist in vier verschiedenen Größen verfügbar und eignet sich dadurch für klassisches Boxen und auch Kickboxen. Das reißfeste Kunstleder kombiniert mit doppelt verstärkten Nähten sorgen für einen extrem robusten und langlebigen Boxsack. Gefüllt ist der Boxsack mit Stoffresten. Bei der Halterung setzt Hammer auf vier verchromte Stahlketten, die ungefähr 50 cm lang sind. Eine Deckenhalterung ist nicht enthalten und muss dazu gekauft werden.

Durch die hochwertige Verarbeitung und die unterschiedlichen Größen ist der Boxsack nicht nur für Anfänger und Fortgeschrittene, sondern auch für Profis geeignet. Die Härte der Füllung ist sehr angenehm und es bilden sich auch bei intensivem Training keine Dellen. Der Boxsack gibt sowohl bei Schlägen als auch bei Tritten nur wenig nach. Bei den Varianten mit 150 und 180 cm Länge kannst Du neben Schlagkombinationen und High Kicks auch optimal Low Kicks trainieren. Um zu verhindern, dass bei hartem Training Schwingung und Vibration in die Decke gelangt, kannst Du den Boxsack an einer Anti-Schock-Feder oder einem Seil aufhängen. Sollte die Füllung nach intensiver Nutzung nicht mehr straff genug sein, kannst Du durch einen Reißverschluss an der Oberseite des Boxsackes zusätzliche Stoffreste auffüllen.

Kurze Zusammenfassung:

  • Marke: Hammer
  • Außenmaterial: Kunstleder
  • Füllmaterial: Textilreste
  • Füllgewicht: Variiert je nach Länge
  • Befestigung: Vier verchromte Stahlketten, Deckenhalterung nicht enthalten
  • Größen: 100 x 35 cm, 120 x 35 cm, 150 x 35 cm und 180 x 35 cm
  • Farben: Schwarz

Der beste Standboxack

    • Aus reißfestem PU-Leder
    • Stabile Basis durch ABS-Basistank mit 12 starken Saugnäpfen
    • Geräusch- und Stoßdämpfung durch doppelte TPU-Absorber und vier Federn
    • Füllmaterial aus hochdichtem EPE-Schaumstoff
    • Umweltfreundliches Material
    • Auch im Freien gut verwendbar

Der freistehende Standboxsack von Dripex ist 175 cm hoch und hat einen Durchmesser von 26 cm. In der Mitte des Boxsackes befindet sich ein Edelstahlrohrständer, welcher von mehreren Schichten ummantelt ist. Dabei handelt es sich um einen Gewebepuffer, hochdichten EPE-Schaumstoff und eine 2mm dicke PU-Leder Oberfläche. Der ABS-Basistank mit seinen 12 Saugnäpfen kann mit Sand oder Wasser gefüllt werden, und sorgt für einen stabilen Stand. Um Geräusche und Stöße zu reduzieren setzt Dripex auf vier Federn, welche oben und unten von TPU-Absorbern umgeben sind.

Wer auf der Suche nach einem Standboxsack ist, sollte sich diesen Standboxsack von Dripex genauer anschauen. Das PU-Leder wirkt strapazierfähig und die Härte der Füllung ist angenehm. Der Boxsack steht durch den ABS-Basistank und die Saugnäpfe stabil. Den Basistank solltest Du mit Sand füllen. Durch die hohe Dichte von Sand steht der Boxsack extrem stabil. Das stoßabsorbierende System sorgt für einen angenehmen und leisen Rückprall. Der Standboxsack hat eine Höhe von 175 cm und ist daher für sehr große Boxer nicht besonders gut geeignet.

Kurze Zusammenfassung:

  • Marke: Dripex
  • Außenmaterial: PU-Leder
  • Füllmaterial: EPE-Schaumstoff
  • Befestigung: ABS-Basistank mit 12 Saugnäpfen
  • Größen: 175 x 26 cm
  • Farben: Rot und schwarz
Tipp: Nutze zur Füllung des Basistanks Quarzsand anstatt normalem Sand, dieser verklebt nicht. Außerdem sollte der Standboxsack ungefähr so groß sein wie du, um optimal zu trainieren. (+/-10 cm)

Der beste Boxsack in Retro-Optik

    • Aus reißfestem Kunstleder
    • Hochwertig verarbeitete Nähte machen Boxsack langlebig
    • Inklusive Vierpunkt-Stahlkette zur Befestigung
    • Gefüllt und ungefüllt verfügbar
    • Retro Design
    • In vielen verschiedenen Größen verfügbar
    • Box- und Kicktechniken möglich

Der Retro Boxsack von Bad Company ist in fünf verschiedenen Größen verfügbar und eignet sich dadurch für Kinder und Erwachsene. Das Kunstleder und die gut verarbeiteten Nähte wirken hochwertig, wodurch der Boxsack robust und langlebig ist. Der Boxsack ist an einer vierpunkt-Stahlkette fixiert und kann mit einer zusätzlichen Deckenhalterung montiert werden. Die Deckenhalterung muss zusätzlich gekauft werden.

Die Füllung mit Textilresten wirkt bei Schlägen angenehm. Falls es Dir nicht hart genug ist, kannst Du problemlos Stoffreste nachfüllen. Dadurch wird der Boxsack schwerer und härter. Durch die vielen verschiedenen Größen findest Du für jeden Einsatzbereich einen guten Boxsack. Die kleinste Variante ist eher für Kindern geeignet und bei der größten Variante können auch große Erwachsene gut trainieren. Der Boxsack eignet sich bestens für Schlag und Kick Kombinationen. Das Design des Retro Boxsacks wird nicht jedem gefallen. Wer jedoch auf der Suche nach einem Retro Look Boxsack ist, findet hier ein gutes Modell.

Kurze Zusammenfassung:

  • Marke: Bad Company
  • Außenmaterial: Kunstleder
  • Füllmaterial: Textilreste (auch ungefüllt verfügbar)
  • Füllgewicht: 20 kg (80 cm), 27 kg (100 cm), 30 kg (120 cm), 43 kg (150 cm), 48 kg (180 cm)
  • Befestigung: Vierpunkt-Stahlkette, Deckenhalterung nicht enthalten
  • Größen: 80 x 35 cm, 100 x 35 cm, 120 x 35 cm, 150 x 35 cm, 180 x 35 cm
  • Farben: Braun

Der beste Boxsack fürs Kickboxen

    • Aus strapazierfähigem und robustem Kunstleder
    • 80 und 100 cm: Inklusive 4-fach Kettenaufhängung und Drehgelenk, 120 – 180 cm: Neue ALLROUND Boxsäcke verfügen über Nylon-Bänder anstelle der Kettenaufhängung.
    • Füllmaterial aus Textilresten
    • Mit Füllung geliefert
    • In rot und schwarz verfügbar
    • Box- und Kicktechniken möglich

Der Allround Box- und Kick-Boxsack von Paffen Sport ist in fünf verschiedenen Größen erhältlich und punktet durch sein hohes Füllgewicht vor allem bei erfahrenen Sportlern. Auch das sehr strapazierfähige und robuste Kunstleder, sowie die gut verarbeiteten Nähte zeigen, dass es sich hier um einen hochwertigen Boxsack handelt. Als Füllmaterial werden wie üblich Textilresten genutzt. Die Füllung ist auch nach längerer Nutzung noch gleichmäßig dicht und kann bei Bedarf durch einen Reißverschluss angepasst werden. Bei der Befestigung unterscheiden sich die Modelle. Der 80 und 100 cm hohe Boxsack verfügen über eine vierfach Kettenaufhängung und ein Drehgelenk. Die größeren Modelle zwischen 120 und 180 cm haben Nylonbänder anstatt einer Kettenaufhängung. Dadurch wird beim Training weniger Lärm erzeugt und der Abrieb am Material verringert sich. Zur Befestigung an der Decke benötigst Du eine Deckenaufhängung. Bei keinem der Modelle liegt diese bei.

Dieser Boxsack ist ideal für Boxer, die intensiv trainieren und lange Zeit Spaß am Boxsack haben möchten. Durch sein hohes Eigengewicht und der Möglichkeit Stoffresten nachzufüllen wird der Boxsack auch nach zahlreichen Trainings nicht zu leicht. Besonders gut geeignet sind die großen Modelle auch zum Kickboxen und Muay Thai. Durch eine höhe bis zu 180 cm können Low bis High Kicks trainiert werden. Auch hier ist das hohe Gewicht von Vorteil, durch die größere Kraft von Kicks im Vergleich zu Schlägen. Der Allround Box- und Kick-Boxsack ist nahezu für jeden geeignet, der über einen längeren Zeitraum trainieren möchte. Außer für Kinder solltest Du Dich aufgrund des hohen Gewichts nach einer alternative umsehen.

Kurze Zusammenfassung:

  • Marke: Paffen Sport
  • Außenmaterial: Kunstleder
  • Füllmaterial: Textilreste
  • Füllgewicht: 25 kg (80 cm), 32 kg (100 cm), 35 kg (120 cm), 50 kg (150 cm), 55 kg (180 cm)
  • Befestigung: 80 und 100 cm: Inklusive 4-fach Kettenaufhängung und Drehgelenk, 120 – 180 cm: Neue ALLROUND Boxsäcke verfügen über Nylon-Bänder anstelle der Kettenaufhängung.
  • Größen: 80 x 35 cm, 100 x 35 cm, 120 x 35 cm, 150 x 35 cm, 180 x 35 cm
  • Farben: Rot und Schwarz

Das beste Boxsack-Set

    • Aus langlebigem und robustem PVC
    • Inklusive 5-Punkt Stahlkette und Karabiner zur Befestigung
    • Füllmaterial aus Baumwoll-Stoffresten
    • Mit Füllung geliefert
    • 12 oz Boxhandschuhe und Boxbandagen aus Baumwolle im Set enthalten, um direkt durchzustarten

Im Boxsack-Set von ScSport sind ein Boxsack mit 5-Punkt Stahlkette, Boxhandschuhe und Boxbandagen enthalten. Der Boxsack ist 80 cm lang, hat einen Durchmesser von 30 cm und ist mit ungefähr 25 kg für ein Einsteiger-Set eher schwer, was positiv angerechnet werden muss. So wird der Boxsack nicht bereits nach kurzer Zeit zu leicht. Das Außenmaterial wirkt gut verarbeitet und die Nähte sind teilweise doppelt vernäht. Die Füllung hat eine angenehme Härte und kann im Notfall durch einen Reißverschluss mit weiteren Stoffresten verstärkt werden. Zusätzlich zur 5-Punkt Stahlkette wird ein Karabiner geliefert. Falls Du den Boxsack an der Decke aufhängen möchtest, musst Du eine Deckenhalterung zusätzlich kaufen.

Das Gesamtpaket ist sowohl für Jugendliche und auch Erwachsene Box Einsteiger attraktiv. Die 12 oz Boxhandschuhe machen mit dem fixierten Daumen und einer atmungsaktiven Handinnenfläche einen soliden Eindruck. Für Boxanfänger sind sie vollkommen ausreichend. Für erfahrene Kampfsportler ist der Boxsack mit 25 kg zu leicht. Kleine Für kleinere Kinder wird der Boxsack eher zu schwer sein. Auch für Kampfsportler die Kicks trainieren möchten, ist der Boxsack mit einer Länge von 80 cm nicht geeignet.

Kurze Zusammenfassung:

  • Marke: ScSports
  • Außenmaterial: PVC
  • Füllmaterial: Baumwoll-Stoffresten
  • Füllgewicht: ca. 25 kg
  • Größen: 80 x 30 cm
  • Farben: Beige mit Petrol

Das beste Boxsack-Set für Kinder und Jugendliche

    • Aus langlebigem und robustem PVC
    • Inklusive 4-Punkt Nylongurt und Karabiner zur Befestigung
    • Füllmaterial aus Textilresten
    • Mit Füllung geliefert
    • 8 oz Boxhandschuhe, Boxbandagen und praktische Transporttasche im Set enthalten
    • Extra leicht für kleinere Kinder

Dieses Kinder Boxsack-Set von ScSport beinhaltet einen Boxsack mit vier-Punkt Nylongurt, Boxhandschuhe, Boxbandagen und eine Transporttasche mit zwei separaten Fächern. Der rund 5 kg schwere Boxsack aus PVC ist mit Baumwoll-Stoffresten gefüllt, hat eine Länge von 60 cm und einen Durchmesser von 20 cm. Das Material wirkt für ein Einsteiger-Set in dieser Preisklasse durchaus hochwertig. Die Füllung aus Stoffresten kann sich durch intensive Nutzung etwas verdichten, dann kannst Du Stoffreste nachfüllen. Hierfür ist extra ein Reißverschluss enthalten. Zur Befestigung wir außerdem ein Karabiner mitgeliefert. Wenn Du den Boxsack an der Decke befestigen möchtest, musst Du zusätzlich eine Deckenhalterung kaufen.

Der Boxsack ist robust und leicht. Er eignet sich dadurch perfekt als Erstkauf-Set für Kinder. Mit seinen ungefähr 5 kg Gewicht ist der Boxsack auch für kleinere Kinder nicht zu schwer und sie können ihn mit Schlägen in Schwingung versetzen. Die 8 oz Boxhandschuhe mit Daumenfixierung und Lüftungslöchern sind für Hände mit einem Umfang von 14 bis 18 cm gemacht. Mit seinen 5 kg Gewicht ist der Boxsack nicht für Jugendliche und Erwachsene geeignet. Für größere Kinder solltest Du Dich auch nach einem schwereren Modell umsehen.

KurzeZusammenfassung:

  • Marke: ScSports
  • Außenmaterial: PVC
  • Füllmaterial: Baumwoll-Stoffresten
  • Füllgewicht: ca. 5 kg
  • Größen: 60 x 20 cm
  • Farben: Grün mit Schwarz

Ratgeber

In unserem Ratgeber erhältst Du alle Informationen, die beim Kauf eines Boxsacks wichtig sind. Du erfährst etwas über die verschiedenen Arten, Materialien, Füllungen und Alternativen. Außerdem zeigen wir dir, wo Du deinen Boxsack am besten montierst.

Für welche Sportarten wird ein Boxsack verwendet?

Boxsäcke sind beim Kampfsporttraining ein wichtiger Bestandteil. Jedoch kannst Du Boxsäcke nicht nur zum Erlernen und Trainieren von verschiedenen Kampfsportarten nutzen, sondern sie haben auch einen positiven Effekt auf die Koordination, Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit.

Klassisches Boxen am Boxsack:

  • Grundschläge: Beim klassischen Boxen nutzt Du einen Boxsack zum Lernen und üben der Grundschläge. Hierbei handelt es sich um den Jab, die rechte Gerade, den Haken und den Aufwärtshaken (Uppercut). Am Boxsack kannst Du die Grundschläge super üben und Deine Technik dadurch immer weiter verbessern.
  • Muskeln, Kondition und Reaktion: Boxen ist ein extrem anstrengender Sport, daher musst Du als Boxer fit sein. Beim Training am Boxsack trainierst Du durch Schläge und Deine Beinarbeit neben dem ganzen Muskelapparat auch Deine Kondition und Deine Reaktion.
  • Distanz: Um im Kampf vor Schlägen ausweichen zu können, musst Du Deine Schnelligkeit und Reaktion verbessern. Außerdem muss Deine Entfernung zum Gegner stimmen. Stehst du zu nahe, wirst du leicht getroffen. Bist du zu weit entfernt, hast du nie die Möglichkeit deinen Gegner zu treffen. Damit Du immer wendig und mobil bist, kannst Du dich vor den Boxsack stellen und ihn zum Schwingen bringen. Nun trainierst Du dem schwingenden Boxsack auszuweichen. Achte darauf, dass die Entfernung zwischen dir und dem Boxsack nicht zu groß und nicht zu klein ist.
Boxsäcke im Test
Ein Boxsack ist eine super Möglichkeit, um körperlich fit zu bleiben. Doch welches ist der beste Boxsack für dich?

Fitness-Boxen:

Du bleibst nicht nur durch Training im Fitnessstudio fit, auch ein Boxsack eignet sich ideal. Beim Fitness-Boxen am Boxsack verfolgst Du ein anderes Ziel, als wenn Du eine Kampfsportart am Boxsack trainierst. Wenn Du eine Kampfsportart am Boxsack trainierst möchtest Du dich höchstwahrscheinlich in dieser Kampfsportart verbessern. Eine bessere Grundlagenausdauer, Schnellkraft und Beweglichkeit sind ein netter Nebeneffekt. Beim Fitnessboxen möchtest Du durch das Boxen Deine Fitness steigern. Hier sind die verbesserten Boxfähigkeiten der nette Nebeneffekt. Achte auch beim Fitnessboxen auf eine saubere Technik, damit Du Dein Verletzungsrisiko minimierst.

Kickboxen und Muay Thai:

Beim Kickboxen und Muay Thai nutzt Du den Boxsack grundsätzlich aus den gleichen Gründen, wie beim Klassischen Boxen. Außer das Training von Kicks kommt beim Kickboxtraining am Boxsack zusätzlich hinzu. Hierbei solltest Du beim Kauf auf einen eher höheren Boxsack achten, um auch Low und High Kicks trainieren zu können.

MMA:

Grundsätzlich kannst du einen Boxsack beim MMA für das gleiche Training nutzen, wie beim Boxen und Kickboxen. Bodenkampf, Judo oder Ringen lassen sich am Boxsack eher nicht trainieren.

Karate:

Das traditionelle Trainingsgerät, um die Karate Technik zu lernen heißt Makiwara und kommt aus Japan. Hierbei handelt es sich um ein Brett oder einen Pfosten, der mit Schlagpolstern und Leder überzogen ist. Das Makiwara federt im Gegensatz zu einem Boxsack zurück. Der Kämpfer erhält so ein Feedback, welches er spüren, hören und sehen kann. Vor allem für Anfänger sind im Karate jedoch Boxsäcke und Punchingballs die bessere Wahl.

Boxsack-Arten: Welches sind die größten Unterschiede?

Einen großen Unterschied findest Du zwischen stehenden und hängenden Boxsäcken.

Klassischer Boxsack:

Der klassische Boxsack (früher Sandsack genannt) ist länglich und hängt an der Decke oder an einer Wand. Hierfür benötigst du eine geeignete Decke oder Wand, an der Du eine Halterung befestigen darfst. In der Regel sind Sandsäcke mit Stoffresten oder Gummigranulat gefüllt. Achte darauf, dass Du um den Boxsack genug Platz hast, um dich um ihn zu bewegen, Deine Kampfausrichtung stetig wechseln zu können und sowohl Schlag als auch Tritttechniken trainieren zu können.

Training am Standboxsack
Es gibt verschiedene Arten von Boxsäcken. Welcher der richtige für Dich ist, erfährst Du in unserem Ratgeber!

Standboxsack:

Der große Unterschied zwischen einem klassischen Boxsack und einem Standboxsack ist, dass Du einen Standboxsack nicht fix an einer Stelle montieren musst. Daher sparst Du dir, eine Wand- oder Deckenhalterung zu bohren und montieren. Ein Standboxsack besitzt einen Standfuß, welchen Du mit Sand oder Wasser befüllst, damit der Boxsack stabil steht. Das klassische längliche Design von Sandsäcken gibt es auch bei Standboxsäcken. Alternativ sind Boxdummys weit verbreitet. Boxdummys haben die Form eines menschenähnlichen Torsos und ermöglichen so ein realistisches Training von verschiedenen Kampfsportarten.

Bei einem Standboxsack ist die richtige Größe von großer Bedeutung. Die Gesamthöhe sollte +/- 10 cm Deiner Körpergröße entsprechen. Das Gewicht eines Standoxsacks ist jedoch für das Schwingverhalten und die Härte der Füllung weniger entscheidend, als bei einem klassischen Boxsack. Bei Standboxsäcken solltest Du eher auf die Flexibilität des Federsystems und auf das Gewicht des Standfußes achten. Das Füllmaterial besteht bei Standboxsäcken häufig aus Schaumstoff und eher selten aus Stoffresten oder Gummigranulat.

Aufblasbarer Boxsack:

Ein aufblasbarer Boxsack ist besonders für Kinder geeignet und unterscheidet sich in der Form nicht groß von einem Standboxsack. Der Boxsack ist in diesem Fall mit Luft gefüllt, anstatt mit Schaumstoff oder Textilresten. Dies macht einen aufblasbaren Boxsack sehr leicht, wodurch ein hartes Training nicht möglich ist. Den Standfuß kannst Du auch bei dieser Variante mit Sand oder Wasser füllen. Bei Kindern sorgt aufgrund der geringeren Kraft eine Wasserfüllung für ausreichend Stabilität.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien?

Beim Kauf eines Boxsacks musst du verschiedene Kriterien beachten. Boxsäcke unterscheiden sich beim Material, Füllung, Gewicht oder der Größe.

Mantelmaterial:

Das Außenmaterial von Boxsäcken unterscheidet sich. Es gibt sie zum Beispiel aus echtem Leder, Kunstleder, Nylon oder auch PVC. Die Langlebigkeit eines Boxsacks unterscheidet sich je nach Mantelmaterial. Jedoch unterscheiden sich auch die Preise der verschiedenen Varianten.

Echtes Leder:

Ein Boxsack aus echtem Leder ist in der Regel am teuersten. Jedoch gilt echtes Leder als äußerst robust und strapazierfähig. Zusätzlich sorgt echtes Leder für eine Formstabilität, so dass der Boxsack sehr langlebig ist. Angenommen Du pflegst Deinen Leder Boxsack regelmäßig mit speziellem Pflegemittel.

Kunstleder/ Vinyl:

Die günstigere und pflegeleichte Variante eines echt Leder Boxsacks, ist ein Boxsack aus Kunstleder oder Vinyl. Die Qualität von Kunstleder hat deutlich zugenommen, wodurch auch diese Boxsäcke ein regelmäßiges Training mit harten Schlägen und Kicks überstehen. Dennoch sind Kunstleder Boxsäcke denen aus echtem Leder in der Reißfestigkeit immer noch leicht unterlegen.

Segeltuch/ Nylon

Stoffe sind das günstigste Material, welches für Boxsäcke genutzt wird. Segeltuchstoffe gelten als robuster als Nylon und sind daher diesem vorzuziehen. Dennoch sind Boxsäcke aus Stoffen eher kurzlebig und nur für leichte Belastungen wie Kardio-Training geeignet. Das Schlaggefühl bei Boxsäcken aus Stoff fühlt sich eher stumpf an und macht dadurch weniger Spaß. Außerdem kann die raue Oberfläche Deine Boxhandschuhe beschädigen.

PVC:

Inzwischen gibt es auch immer mehr Boxsäcke aus reißfestem PVC, was deutlich günstiger als echtes Leder ist. Bei PVC solltest Du darauf achten, dass es sich um sehr reißfestes PVC behandelt. PVC aus schlechtem Material wird schnell spröde und reißt ein. Das Schlaggefühl bei einem Boxsack aus PVC ist eher mit einem Boxsack aus Kunstleder zu vergleichen, als mit einem aus Stoff. PVC lässt sich außerdem einfach reinigen.

Füllung:

Die Füllung im Boxsack sorgt für Gewicht und Elastizität. Je nach Material mit welchem der Boxsack gefüllt ist, erscheint er weicher oder härter. Die Füllmaterialien unterscheiden sich preislich.

Textil- und Stoffreste:

Textil- und Stoffreste sind heutzutage das gängigstes Füllmaterial bei Boxsäcken. Die Härte des Sacks lässt sich gut variieren, indem die Textilresten unterschiedlich fest hineingestopft oder gepresst werden. Die Stoffreste sollten nicht zu groß sein, optimal ist ein Durchmesser von drei bis vier Zentimetern. Dann passen sie sich gut an die Form des Boxsacks an und liefern die gewünschte Elastizität. Eine Füllung aus Textilresten ist besonders schonend für die Gelenke, denn die Schlagkraft wird gut absorbiert. Eine reine Textilfüllung kann jedoch nach intensiver Nutzung nach unten sacken. Sollte dies bei dir der Fall sein, kannst Du einfach Altkleider klein schneiden und so Stoffreste günstig nachfüllen.

Am weitesten verbreitet sind Boxsäcke aus echtem Leder oder Kunstleder mit einer Füllung aus Textil- und Stoffresten. Echtes Leder wird genutzt, weil es bei richtiger Pflege besonders strapazierfähig und langlebig ist. Aufgrund der steigenden Qualität von Kunstleder und des geringeren Preises kommt dieses auch häufig zum Einsatz. Beim Füllmaterial wird am häufigsten zu Textil- und Stoffresten gegriffen, weil das Gewicht gut geeignet ist und die Härte von gepressten Stoffresten gelenkschonend ist.
Sand:

Du denkst vielleicht ein Sandsack sollte mit Sand gefüllt werden? Dies ist jedoch keine gute Idee. Ein mit Sand gefüllter Boxsack ist extrem hart und hat ein sehr hohes Gewicht. Das birgt eine große Verletzungsgefahr und Deine Gelenke und Knochen werden stark beansprucht. Zusätzlich kann das hohe Gewicht Deine Wand- oder Deckenhalterung ausreißen und die Nähte des Boxsacks werden stark beansprucht und können reißen. Ein so schwerer Boxsack pendelt bei Schlägen auch nur wenig oder gar nicht, wodurch der Spaß schnell vergeht. Sand solltest Du daher ausschließlich als Zusatzgewicht in Kombination mit anderem Füllmaterial nutzen.

Gummi-/ Korkgranulat:

Gummi- oder Korkgranulat sind teurer als beispielsweise Stoffresten. Dafür erhältst Du eine unkomplizierte und langlebige Füllung, die nicht schimmelt. Gummigranulat ist jedoch härter als Stoffreste. Wenn Du eine weichere Füllung bevorzugst, solltest Du zum teureren Korkgranulat greifen. Aufgrund der geringen Dichte ist Kork ein elastisches und dämpfendes Füllmaterial, das Deine Gelenke schont.

Mais, Getreide oder Reis:

Getrocknete Lebensmittel sind allgemein ungeeignet als Füllmaterial. Auch wenn die Lebensmittel leichter als Sand sind, wird der Boxsack immer noch zu schwer sein. Du solltest auch bedenken, dass sich die Körner durch die Bewegung abreiben. Das pulverisierte Material sackt im Boxsack ab und wird dort hart. Damit die getrockneten Lebensmittel nicht schimmeln können, müsstest Du sie Luftdicht verpacken. Bei harten Schlägen oder Kicks besteht die Gefahr, dass die luftdichte Verpackung platzt. Zuletzt kann eine Füllung mit Lebensmitteln deutlich teurer sein, als mit anderem Füllmaterial.

Sägespäne/ Holzspäne:

Gleich wie getrocknete Lebensmittel sind Sägespäne und Holzspäne als Füllmaterial nicht geeignet. Sie nehmen auch Feuchtigkeit auf, wodurch sich Schimmel bildet und sich die Härte Boxsacks ändert.

Papiergranulat:

Du überlegst dir vielleicht Deinen Boxsack mit Altpapier zu füllen. Dies würden wir Dir jedoch nicht empfehlen. Altpapier ist gestapelt sehr hart und zerknüllt eher leicht. Außerdem zieht auch Papier über die Zeit Feuchtigkeit an und kann dadurch absinken. Die Folge davon ist, dass der Boden sehr hart wird. Eine Möglichkeit wäre Papier Granulat mit anderen Füllungen wie Stoffresten zu kombinieren.

Gewicht:

Das optimale Gewicht eines Boxsacks ist sehr individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Umso schwerer ein Boxsack ist, desto weniger pendelt er. Ein zu leichter Boxsack kann so stark pendeln, dass ein effektives Training unmöglich wird. In diesem Fall kann dir eine Boxsackfeder helfen. Du montierst sie zwischen Boxsack-Aufhängung und Deckenaufhängung und das Pendeln des Boxsacks wird reduziert. Außerdem ist das optimale Gewicht Deines Boxsacks von Deinem Trainingsziel abhängig. Liegt Dein Fokus auf den Punkten Schnelligkeit, Koordination und Beinarbeit solltest Du zu einem leichteren Boxsack greifen, als wenn Dein Fokus auf Schlagkraft und harten Kicks liegt. Wenn Dein Fokus auf den Punkten Schnelligkeit, Koordination und Beinarbeit liegt, sollte Dein Boxsack zwischen 25 und 50% Deines Körpergewichts wiegen. Falls Du eher Deine Schlagkraft und harte Kicks trainierst, sollte Dein Boxsack zwischen 50 und 100% Deines Körpergewichts wiegen. Für ein ausgeglichenes Training oder als Anfänger solltest Du dich nach Boxsäcken umsehen, die ungefähr 50% Deines Körpergewichts wiegen.

Tipp: Beim Kauf eines Boxsacks solltest Du dich über die Traglast Deiner Decke informieren, sonst können dort entsprechende Schäden entstehen.

Durchmesser und Länge:

Die Größe eines optimalen Boxsacks hängt stark vom geplanten Training ab. Für das üben von Schlagkombinationen und für Ausdauertraining reichen meist Boxsäcke zwischen 100 und 120 cm. Hierbei solltest Du den Boxsack mittig auf Schulterhöhe aufhängen. Die beschriebenen klassischen Boxsäcke sind im Durchmesser meist etwas dicker, als Muay Thai oder Kickboxsäcke. Wenn Du auch Tritttechniken trainieren möchtest, sollte Dein Boxsack mindestens 150 cm lang sein. Um auch Low Kicks optimal zu üben, hängst Du Deinen Kickboxsack ungefähr mittig auf Bauchnabelhöhe auf. Kickboxsäcke sind aufgrund ihrer Größe meist teurer als klassische Boxsäcke. Der Durchmesser eines Boxsacks ist eher weniger entscheidend und wirkt sich primär auf das Gewicht aus. Wie Du das optimale Gewicht ermittelst liest Du im Abschnitt zu Gewicht

Nähte:

Häufig ist nicht das Mantelmaterial die Schwachstelle eines Boxsacks, sondern die Nähte. Damit Du einen möglichst langlebigen Boxsack kaufst, achte darauf, dass er so wenig Nähte wie möglich hat. Die wenigen vorhandenen Nähte sollten belastbar verarbeitet sein. Optimal sind von der Innenseite genähte Doppelnähte.

Wie befestige ich einen Boxsack richtig?

Nachdem Du Deinen Boxsack erhalten hast, möchtest Du wahrscheinlich direkt mit dem Training starten. Jetzt muss er nur noch am richtigen Ort befestigt werden. Hierfür schauen wir uns verschiedene Möglichkeiten an.

Deckenhalterung:

Die Deckenhalterung ist die verbreitetste Aufhängungsart. Damit kannst Du den Boxsack problemlos von allen Seiten bearbeiten und sie ist preislich am günstigsten. Jedoch benötigst Du für eine Deckenhalterung ausreichend Platz, denn Du solltest den Boxsack mit genügend Abstand zur Wand montieren. Dies kann in kleinen Räumen eng werden. Nachdem Du den vermeintlich perfekten Raum für Deinen Boxsack gefunden hast, musst nur noch die Decke geeignet sein. Im Idealfall hast Du einen massiven Holzbalken oder Stahlträger, an dem Du die Deckenhalterung montieren kannst. Eine Betondecke eignet sich auch für die Montage. Zuletzt benötigst Du passende Schrauben und Dübel, um die Deckenhalterung zu montieren. Achte darauf, dass sie sich für die Maximalbelastung eignen. Nutze im Zweifelsfall lieber etwas Stärkere.

  • Unsere Empfehlung:

Wandhalterung:

Solltest Du keinen ausreichend großen Raum haben oder Deine Decke ist nicht massiv genug für eine Deckenhalterung, könnte eine Wandhalterung eine gute Alternative für dich sein. Hier solltest Du jedoch auch überprüfen, ob die Wand ausreichend stabil ist. Falls Du in einer Mietwohnung wohnst, solltest Du mit dem Vermieter abklären, ob eine Wandhalterung gestattet ist. Beim Kauf empfehlen wir eine Wandhalterung mit einem langen Ausleger. Damit kannst Du dich um den ganzen Boxsack bewegen, was Dein Training vielfältiger macht. Eine Wandhalterung zum Einklappen ist vor allem in kleinen Räumen von Vorteil, um Platz zu sparen. Die Montage ist mit der einer Deckenhalterung vergleichbar. Achte auch hier auf geeignete Schrauben und Dübel.

  • Unsere Empfehlung:

Ständer:

Du hast weder die Möglichkeit in die Decke noch in die Wand zu bohren? Dann ist ein Boxsack Ständer eine gute Alternative für Dich. Bei einem Boxsack Ständern haltet es sich um eine meist relativ große, freistehende Halterung, die sich leicht auf- und abbauen lässt. Achte beim Kauf auf einen stabilen und robusten Ständer, damit er auch bei harten Schlägen nicht umfallen kann. Einige Modelle kannst Du mit Hantelscheiben zusätzlich beschweren, damit sie stabiler stehen. Bei einem Boxsack Ständer kannst Du dich meist nicht um den ganzen Boxsack bewegen, was Dein Training leicht einschränkt. Dafür bieten sie meist nützliche Zusatzfunktionen. Auf der anderen Seite findest Du häufig die Möglichkeit eine Boxbirne zu montieren. Ösen für die Montage von einem Doppelendball findest Du auch oft.

  • Unsere Empfehlung:
Boxsack richtig aufhängen
Es gibt spezielle Klimmzugstangen, die eine Öse oder Halterung für einen Boxsack haben. Wenn du den Boxsack einfach an eine Klimmzugstange hängst, ist nicht ausreichend Stabilität vorhanden.

Klimmzugstange:

Falls Du dich neben dem Boxen auch noch mit Klimmzügen fit halten möchtest, könnte eine Kombination aus Klimmzugstange und Boxsackhalterung genau das richtige für dich sein. Achte auch hier auf einen langen Ausleger, damit der Boxsack etwas pendeln kann. Bei einem zu kurzen Ausleger stößt er schnell gegen die Wand. Einen Boxsack ohne vorgesehene Halterung oder Ösen an einer Klimmzugstange anzubringen ist aufgrund der geringen Stabilität nicht zu empfehlen.

  • Unsere Empfehlung:

Gibt es Alternativen zum klassischen Boxsack?

Neben dem klassischen Boxsack gibt es zahlreiche weitere Trainingsgeräte an denen Du deine Box Skills verbessern kannst. Häufig dienen diese Geräte als Zusatz zu einem Boxsack und eher weniger als Alternative.

Wandschlagpolster:

Ein Wandschlagpolster eignet sich ideal, um Schlagtechniken und Kombinationen zu trainieren. Zudem spart es im Vergleich zu einem Boxsack Platz und es muss keine Deckenhalterung montiert werden. Wie der Name vermuten lässt, wird ein Wandschlagpolster an der Wand befestigt. Zwei Formen von Wandschlagpolstern sind am beliebtesten.
Die erste Form ist mit einem auf dem Kopf stehenden Buchstaben “L” vergleichbar. Diese Art von Wandschlagpolster ist meist etwas größer und eignet sich besonders gut, um Uppercuts zu trainieren. Außerdem kannst Du Haken und Körperschläge trainieren.
Die Zweite Form sieht aus wie ein Pyramidenstumpf. Die zentrale Fläche eignet sich, um Körperschläge zu trainieren. Von rechts und links kannst Du Haken schlagen und von unten Uppercuts.
Allgemein solltest Du ein Wandschlagpolster eher als Ergänzung zu einem Boxsack sehen und nicht als Alternative. Für Kicks sind Wandschlagpolster nicht geeignet. Auch Koordination und Beinarbeit kannst Du an einem Boxsack besser trainieren, denn Wandschlagpolster sind starr und pendeln dadurch nicht. Wandschlagpolster eignen sich vor allem, um verschieden Schlagkombinationen und Uppercuts zu trainieren.

Alternativen zum klassischen Boxack
Boxen kannst du nicht nur an einem klassischen Boxsack. Es gibt weitere Trainingsgeräte an denen Du spezielle Fähigkeiten trainieren kannst.

Boxdummy:

Ein Boxdummy ist eine spezielle Variante eines Standboxsacks mit einem menschenähnlichen Torso. Dadurch ist ein realistisches Kampftraining möglich und Du kannst gezielte Schläge und Tritte trainieren. Außerdem bieten Boxdummys meist eine große Fläche für Tritte und Schläge. Ideal sind Modelle, bei denen Du die Höhe anpassen kannst. Dann kannst Du sowohl Kämpfe gegen größere, kleinere und gleich große Kämpfer simulieren. Wenn Du auf der Suche nach einem Standboxsack bist und Dein Budget etwas größer ist, dann könnte ein Boxdummy die ideale Variante für dich sein.

Punchingball mit Standfuß:

Ein Punchingball mit Standfuß besteht aus einer Boxbirne, einer Verbindungsstange mit Feder und einem Standfuß. Die Boxbirne hat meist ein einen Durchmesser von 25 bis 30 cm und wiegt rund 4 kg. Die Verbindungsstange sollte in der Höhe verstellbar sein und über eine qualitativ hochwertige Feder verfügen, damit die Boxbirne nicht zu stark pendelt. Den Standfuß kannst Du die mit Wasser oder Sand befüllen und sollte ein Gewicht von 25 bis 40 kg haben, damit das System nicht umkippt. Besonders beliebt sind Punchingballs mit Standfüßen für zuhause, weil Du sie einfach und flexibel aufstellen kannst. Außerdem sind sie durch ihre Berechenbarkeit bestens für Anfänger geeignet und sind eine preiswerte Variante eines Punchingballs. Für Fortgeschrittene und Profis ist die Variante aufgrund der Berechenbarkeit eher ungeeignet. Oftmals ist auch die Stabilität für harte Schläge nicht ausreichend.

Doppelendball:

Beim Doppelendball ist auf beiden Seiten des Punchingballs ein elastisches Seil fixiert, das Du am Boden und der Decke befestigen musst. Der Doppelendball ist sehr leicht, daher ist keine aufwändige Befestigung notwendig. Meist reicht am Boden eine Hantelscheibe zur Stabilisation aus. Diese Variante punktet durch ihre hohe Geschwindigkeit. Dadurch trainierst Du besonders Deine Reaktion, Antizipation, Ausdauer und Dein Timing. Außerdem kannst Du neben präzisen Schlägen gleichzeitig die Offensive und Defensive trainieren. Die schnelle Geschwindigkeit ist besonders für fortgeschrittene Boxer interessant. Für Anfänger ist ein Doppelendball nicht geeignet. Sie sind meist vom hohen Tempo überfordert.

Boxbirne:

Die Boxbirne ist in unterschiedlichen Größen und Gewicht verfügbar. Kleine Boxbirnen wiegen zwischen 1 und 10 kg und eignen sich um Deine Schlagtechnik, Reaktion und dein Timing zu trainieren. Wenn Du Deine Schlagkraft und -härte trainieren möchtest, solltest du zu einer großen Boxbirne greifen. Diese wiegen zwischen 10 und 20 kg. Sie sind dadurch weniger schnell, als die kleinen Boxbirnen. An einer Boxbirne kannst du alle Schlagvarianten trainieren. Wenn Du keinen Boxsackständer hast, an dem auch eine Boxbirne montiert werden kann, ist es eher zeitaufwendig eine Boxbirne aufzuhängen. Du musst die Boxbirne stabil an der Decke befestigen. Dafür benötigst du zuhause einen geeigneten Platz.

WandschlagpolsterBoxdummyPunchingball StandfußDoppelendballBoxbirne
EinsatzzweckSchlagkombinationen, UppercutsRealistisches KmapftrainingSchlangen und AusweichenSchnelligkeit, AntizipationSchlagtechnik, Schlagkraft
NiveauFortgeschritteneAlle NiveausAnfängerFortgeschritteneFortgeschrittene
PreisMittelHochNiedrigNiedrigMittel
MontageWandaufhängungStandboxsackStandfußBoden und DeckeDeckenaufhängung

Wo kann man einen Boxsack kaufen?

  • Hammer
  • Bad Company
  • Stäudle
  • Decathlon
  • Intersport
  • Amazon
  • Ebay

Wie viel kostet ein Boxsack?

Diese Frage können wir nicht genau beantworten, denn die Kosten für einen Boxsack variieren sehr stark. Dies ist von Marke, Material, Größe und Gewicht abhängig. Aber auch die Art des Boxsacks spielt für den Preis eine entscheidende Rolle. Ein aufblasbarer Standboxsack für Kinder ist deutlich günstiger, als ein hochwertiger klassischer Boxsack für Erwachsene. Wenn Du auf der Suche nach einem klassischen Boxsack bist, findest du Produkte ab ca. 30 Euro. Du musst dir jedoch bewusst sein, dass bei diesen Produkten meist beim Material und der Verarbeitung gespart wird. In der Rubrik „Die besten Boxsäcke: Favoriten der Reaktion“ findest du einige Empfehlungen aus verschiedenen Preiskategorien.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Boxsack

In unserem Ratgeber findest Du Fragen und Antworten rund um den Boxsack.

Wie schwer sollte ein Boxsack sein?

Das optimale Gewicht hängt von Deinem Körpergewicht und Trainingsziel ab. Anfängern würden wir jedoch erstmal ein Boxsack Gewicht empfehlen, das ungefähr 50% Deines Körpergewichts entspricht. Wenn Du bereits Erfahrung im Boxsport hast, solltest Du neben Deinem Körpergewicht auch Dein Trainingsziel berücksichtigen.
Möchtest Du Deine Schnelligkeit, Koordination und Beinarbeit verstärkt trainieren, solltest du einen etwas leichteren Boxsack kaufen, der stärker pendelt. In diesem Fall solltest Du Dich im Bereich von 25 bis 50% Deines Körpergewichts orientieren.
Liegt Dein Fokus auf den Bereichen Schlagkraft und harten Kicks liegen, sollte Dein Boxsack Gewicht zwischen 50 und 100% Deines Körpergewichts liegen. Ein schwerer Boxsack pendelt bei harten Schlägen weniger.
Für ein ausgeglichenes Training kannst Du Dich nach einem Boxsack umsehen, der ungefähr 50% deines Körpergewichts wiegt.

Tipp: Wenn dein Boxsack zu stark pendelt, kannst du eine Boxsackfeder zwischen Boxsackhalterung und Deckenhalterung montieren. Dies reduziert die Schwingung.

In welcher Höhe sollte ein Boxsack aufgehängt werden?

Die ideale Höhe des Boxsacks hängt davon ab, wie Du ihn nutzen möchtest. Beim klassischen Boxen arbeitest Du ausschließlich mit den Armen, daher sollte die Mitte des Boxsacks ungefähr auf Schulterhöhe hängen. Denn wenn Du den Boxsack mittig triffst, schwankt er am wenigsten. Zum Kickboxen benötigst Du einem längeren Boxsack, welchen Du tiefer aufhängst. Hier empfehlen wir Dir, die Mitte des Boxsacks ungefähr auf die Höhe deines Bauchnabels aufzuhängen. Dann kannst Du den Boxsack gut mit Schlägen und Kicks bearbeiten.

Welches Gewicht sollte ein Anfänger-Boxsack haben?

Das ideale Gewicht für einen Anfänger-Boxsack sollte auf keinen Fall zu hoch sein. Denn sonst versetzt du den Boxsack nicht in Schwingung. Es fühlt sich an, als ob Du gegen eine etwas weichere Wand schlagen würdest. Dies ist nicht gesund für deine Gelenke und Knochen. Anfängern empfehlen wir daher, ein Boxsack Gewicht, das ungefähr 50% Deines Körpergewichts entspricht.

Welcher Boxsack ist gut für Frauen?

Grundsätzlich sind die gleichen Boxsäcke, die für Männer geeignet sind auch für Frauen geeignet. Achte beim Kauf eines Boxsacks jedoch auf das richtige Gewicht und Größe.

Weiterführende Quellen

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