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BMX: Test, Vergleich und Kaufratgeber

BMX Sprung

Ob im Winter oder im Sommer – BMX-Fahren macht in der Halle oder draußen unglaublichen Spaß. Und dabei sehen die Stunts und Tricks ziemlich cool aus! Egal ob Du nach einem BMX für Dich oder für Dein Kind suchst, ob Du schon Erfahrung besitzt oder noch Anfänger bist: Es ist wichtig, dass Du das passende BMX für Deine Bedürfnisse findest. Wir zeigen Dir in diesem Ratgeber, worauf Du beim Kauf eines BMX-Bikes achten solltest, geben Dir wertvolle Tipps und stellen natürlich unsere Favoriten vor.

Unsere Favoriten

Das BMX für Kinder: S’cool XtriX mini 16 auf fahrrad-xxl.de

“Robustes Kids-Bike zum Einstieg in den BMX-Sport.”

Das Allround-BMX für größere Kids: KHE BMX Cosmic 20 auf Amazon

“BMX in lässigem Design für besten Fahrspaß.”

Cooles Freestyle-BMX: Sunday Primer 20 auf fahrrad-xxl.de

“Solides BMX für ambitionierte Anfänger.”

Der günstige Premium-Freestyler: Mongoose Legion L500 auf fahrrad-xxl.de

“Hochwertiges BMX für ambitionierte Hobbysportler.”

Das Wichtigste in Kürze

  • Grundsätzlich unterscheidet man bei einem BMX-Rad zwischen den Arten Freestyle, Jumping, Race und Mini.
  • Im Unterschied zu einem Straßenfahrrad ist ein BMX für kurze Rennstrecken oder Stunts und Tricks konzipiert.
  • Beim Rahmenmaterial kann man grundsätzlich zwischen den zwei Stahllegierungen HiTen und dem leichteren CroMo unterscheiden.

Die besten BMX-Räder: Favoriten der Redaktion

Das BMX für Kinder: S’cool XtriX Mini 16

Was uns gefällt:

  • robuster Stahlrahmen
  • robuste Stahl-Axle-Pegs
  • 360 Grad-Rotor (frei drehbarer Lenker)

Was uns nicht gefällt:

Wir konnten keinen negativen Punkt finden.

Das XtriX Mini ist für Kids mit Körpergrößen von ca. 105 – 130 cm gedacht. Es bietet allen interessierten Kindern den idealen Einstieg in die BMX-Welt. Äußerst robust verarbeitet kommt dieses Bike mit einem Rahmen und Gabel aus Stahl daher, damit es auch bei groben Stunts und Tricks nicht versagt. Dabei ist die Kette stets durch einen Chainglider geschützt. Für die ersten Tricks hat es Axle-Pegs und einen frei drehbaren Lenker mit 360-Grad-Rotor.

Der deutsche Hersteller S’cool steht für solide BMX-Räder im Kinder- und Jugendbereich, bei denen Qualität, Sicherheit und Funktionalität im Mittelpunkt stehen

Gewicht: 9,8 kg | Rahmenfarbe: schwarz oder weiß | Rahmen: HiTen-Stahl | Laufradgröße: 16″ | Rahmengröße: 22″

Das Allround-BMX für größere Kids: KHE BMX Cosmic 20

Was uns gefällt:

  • Affix-Rotor für freie Lenkerdrehung
  • geringes Gewicht
  • robuste Verarbeitung

Was uns nicht gefällt:

Wir konnten keinen negativen Punkt finden.

Das KHE Cosmic ist ein toller Allrounder im BMX-Sport und bietet Deinen Kids den perfekten Einstieg in diese Funsportart. Geeignet ist dieses Modell für Körpergrößen von 140-165 cm.

Das Cosmic 20 kann mit seiner 25-jährigen Geschichte mittlerweile als Klassiker bezeichnet werden – und doch ist es in der Neuauflage topaktuell. Dafür sorgen qualitativ hochwertige Komponenten. Herauszuheben sind dabei die bissigen V-Brakes und der Affix-Rotor mit 360 Grad für freie Drehung des Lenkers ohne verdrehte Kabel. Da sollte einiges an Fahrspaß aufkommen – es liegt jetzt an Dir!

KHE begann 1988 mit der Produktion und wird nicht müde, innovative Ideen und Patente in ihren Bikes zu verbauen.

Gewicht: 11,1 kg | Rahmenfarbe: orange, schwarz oder weiß | Rahmen: HiTen-Stahl | Laufradgröße: 20“ | Rahmengröße: 19,52“

Das coole Freestyle-BMX: Sunday Primer 20

Was uns gefällt:

  • sehr gut für Anfänger
  • kurze und robuste Kurbel für schnelle Beschleunigung.
  • breite Bereifung (2,4“)

Was uns nicht gefällt:

Wir konnten keinen negativen Punkt finden.

Wenn Du für Deine Freizeit einen lässigen Freestyler suchst, dann kannst Du mit dem erschwinglichen Sunday Primer direkt loslegen. In diesem BMX steckt professionelles Know-How – Rahmen, Reifen und Anbauteile sind perfekt aufeinander abgestimmt, sodass Du ein tolles Rundumpaket erhältst. So kannst Du effektiv an Deinen Stunts und Tricks arbeiten.
Verbaut ist unter anderem die griffige Odyssey-U-Brake, ein hochwertiges Kettensystem mit dreiteiliger CroMo-Kurbel für zuverlässigen Antrieb. Die Kurbelarme sorgen mit einer Länge von 160 mm für kurzfristigen Speed. Dieses Paket ergänzen die fetten Reifen von Sunday Current mit einer Breite von 2,4“.

Gewicht: 11,7 kg | Rahmenfarbe: olive, hellblau oder schwarz | Rahmen: HiTen-Stahl | Laufradgröße: 20“ | Rahmengröße: 20“

Der günstige Premium-Freestyler: Mongoose Legion L500

Was uns gefällt:

  • äußerst robust
  • Rahmen und Gabel aus leichtem CroMo-Stahl
  • Freilauf durch Freecoaster-Nabe

Was uns nicht gefällt:

Wir konnten keinen negativen Punkt finden.

Das Legion L500 der Amerikaner von Mongoose ist das Premium-Modell der Legion-Reihe und wartet mit einem äußerst leichten und robustem Rahmen aus 100% CroMo-Stahl auf. Zusätzlich machen abgedichtete Kugellager im Steuersatz sowie in den Naben dieses BMX weniger wartungs- und pflegeintensiv. Die dicke 2,4“-Bereifung und die U-Brake geben Dir die nötige Sicherheit bei all Deinen Stunt-Abenteuern.
Hervorzuheben ist ebenfalls die Freecoaster-Nabe am Hinterrad, mit der Du rückwärts rollen kannst, ohne dass sich Deine Kurbel dreht. Mit all seinen Features ist Bike ist für alle Alters- und Leistungsstufen geeignet – Trainiere Deine Skills!

Gewicht: k.A | Rahmenfarbe: schwarz | Rahmen: CroMo-Stahl | Laufradgröße: 20“ | Rahmengröße: 21“

Kaufratgeber für BMX-Bikes

Was ist ein BMX?

BMX ist die Abkürzung für Bicycle Motorcross. Das X steht für das englische Wort cross (Kreuz, durchqueren). Die Sportart ist Ende der 1960er Jahre in den USA entstanden. Das BMX-Fahren besteht  aus einer ganzen Reihe von Tricks oder Stunts, die auf der Straße, im Skatepark oder in der Halfpipe durchgeführt werden. Gewagte Sprünge werden außerdem durch die leichte Bauweise und die Materialien Aluminium oder Stahl begünstigt.

Wichtig! BMX-Räder haben keine Reflektoren, Beleuchtung und Klingel. Das bedeutet, dass Sie keine Zulassung für den Straßenverkehr haben. Da der Bürgersteig auch zum Straßenverkehr gehört, ist das  BMX-Fahren auch auf Bürgersteigen untersagt.

Was ist besonders an einem BMX-Rad?

Der Hauptunterschied zwischen einem herkömmlichen Fahrrad und einem BMX-Bike ist der Verwendungszweck. Während das BMX für kurze Rennstrecken und Tricks genutzt wird, ist das herkömmliche Straßenrad eher für das angenehme Fahren auf längeren Strecken konzipiert – und somit nicht für Halfpipes und Sprünge gedacht.

Die 20-Zoll-Reifen des BMX-Rades sind deutlich kleiner als die eines herkömmlichen Straßenrads. Das Gleiche betrifft den Rahmen. Durch den kleinen Rahmen des BMX und den meist größeren Lenker haben die BMX Fahrer eine sehr gute Kontrolle über ihr Rad.

Ein weiterer Unterschied ist, dass das BMX-Rad nur einen Gang besitzt und Straßenräder bis zu 24 Gänge haben.

Ein BMX-Lenker ist für diverse Tricks bis zu 360 Grad drehbar, demgegenüber kann ein Lenker von einem herkömmlichen Fahrrad nur bis maximal 180 Grad gedreht werden.

BMX im Skatepark

Die Reifen des BMX-Bikes sind durchaus kleiner als bei einem herkömmlichen Fahrrad. Der Lenker mit einem 360 Grad Rotor und die Pegs werden bei Stunts und Tricks eingesetzt.

Wie viel kostet ein BMX-Bike?

Der Preis eines BMX hängt von vielen Faktoren ab. Generell kann man sagen, dass die Preiskategorien nach dem Alter und nach dem Fahrkönnen gestaffelt sind.

BMX für Kinder: Oftmals werden BMX-Räder von Kindern für kleine Tricks und zum Spielen benutzt. Deswegen gibt es Kindermodelle schon ab 130 €. Wenn das BMX jedoch im Leistungssport benutzt wird, kann der Preis durchaus höher sein.

BMX für Einsteiger: Neulinge im Rennsport sind sich oft noch nicht sicher, ob Sie später einmal Race oder Freestyle fahren. Ein robustes Allround BMX-Bike liegt bei ca. 200-400 €.

BMX für Fortgeschrittene: Fahrer*Innen mit Erfahrung wissen meistens was für eine Art von BMX sie suchen.  Zudem werden sie sich höchstwahrscheinlich nach etwas hochwertigeren Materialien wie zum Beispiel einem leichten Aluminiumrahmen umschauen. Für solch ein BMX kann man auch schon mal bis zu 600 € ausgeben.

BMX für Profis: Hier geht es um Können, viel Erfahrung und hochwertige Materialien. Für so ein Hightech-Sportgerät liegt die Preisklasse bei 600-1500 €. Je nachdem von welcher Marke, mit welchen Extras und Accessoires das BMX ausgestattet ist, ist die Preisspanne allerdigns seher groß.

Wo kann ich ein BMX kaufen?

Die Sportart BMX ist mittlerweile so beliebt, dass Du im Ladengeschäft oder im Internet fündig wirst. Du kannst davon ausgehen, dass jeder herkömmliche Fahrradladen auch BMX-Räder verkauft. Oft ist die Auswahl online jedoch größer als im stationären Geschäft. In größeren Städten, wie z.B. Berlin, Köln oder Frankfurt, gibt es mittlerweile auch reine BMX-Shops, die sich einzig auf BMX spezialisiert haben. Im Internet hast Du natürlich die freie Wahl und kannst ohne Zeitdruck bequem nach Deinem perfekten Modell suchen.

Egal für welche Kaufoption Du Dich entscheidest, beide sind mit gewissen Vor- und Nachteilen verbunden. Falls Du Dein BMX direkt beim Händler kaufst, hast Du den Vorteil, dass Du Dir die Modelle anschauen kannst und vielleicht sogar eine Probefahrt machen kannst. Die Fahrt zu einem BMX-Shop mit größerer Auswahl kann jedoch sehr zeitaufwendig sein.

Online hast Du den Vorteil, dass Du Dir eine sehr große Auswahl an BMX-Rädern anschauen kannst. Oft gibt es ausführliche Produktbeschreibungen und weiteres Infomaterial bezüglich des BMX-Sports. Zudem kannst Du Dir auf diversen Vergleichsseiten einen Überblick über die Funktionen der einzelnen Modelle verschaffen.

Welche BMX-Disziplinen gibt es?

Im BMX-Sport gibt es 3 verschiedene Typen: Race, Freestyle und Jumping. Jeder Typ hat seine Besonderheiten in der Fahrweise, weswegen es auch spezielle BMX-Bikes gibt. Daher solltest Du vor Deinem Kauf entscheiden, in welchem BMX-Bereich Dein Interesse liegt.

Wenn Du gerne Tricks und Stunts machst und oft in der Halfpipe unterwegs bist, kommt für Dich das Freestyle-BMX in Frage. Falls Du jedoch die Rennstrecke präferierst und Du Fan von Wettrennen bist, ist das Race-BMX das optimale Bike für Dich.

Du hast Dich noch nicht entschieden hast, welche Disziplin Deine Liebste ist? Du bist noch Anfänger im BMX-Sport?  In diesem Fall bietet es sich an, ein Allround-BMX zu kaufen. Dieses stellt eine Kombination aus den drei BMX-Typen dar und ist hervorragend für Interessierte geeignet, die in den Sport reinschnuppern wollen.

BMX Race Wettbewerb

Der BMX Sport wird immer beliebter. Es gibt bereits auch viele Racing-Wettbewerbe für Kinder.

Welche Größe sollte mein BMX haben?

Zwei wichtige Faktoren, die bei einem BMX-Kauf beachtet werden sollten, sind die Reifengröße und die Oberrohrlänge.

Grundsätzlich gibt es BMX-Bikes in den Reifengrößen 12″, 16″, 18″ und 20″. Das 12-Zoll-BMX wird nur von Kindern gefahren. Für Anfänger mit einer Körpergröße bis zu 1,30 m eignet sich ein 16-Zoll-BMX. Für Fahrer bis zu 1,50 m Körpergröße wird ein 18-Zoll-BMX empfohlen. Wenn Du größer als 1,60 m bist, kommt für Dich ein BMX mit 20-Zoll-Reigen in Frage.

Wusstest Du, dass bei einem BMX ist nicht die Rahmenhöhe entscheidend ist, sondern die Rahmenlänge? Die sogenannte Oberrohrlänge eines BMX beeinflusst das Fahrverhalten gewaltig, auch wenn es sich nur um Längenunterschiede von bis zu 2,5 cm handelt. Je länger das Oberrohr, desto schwerfälliger ziehst Du Lenker und Vorderrad in die Luft.

Die Oberrohrlänge spielt eigentlich erst bei den 20″-Rädern eine Rolle. Für die Auswahl der richtigen Länge kommt es hier auf die Körpergröße der Fahrer*Innen, das Einsatzgebiet und persönliche Vorlieben an. Entsprechend zur Körpergröße kann man sich an folgenden Angaben für die Rahmengröße orientieren:

  • 18″ (45,7 cm) Oberrohr für ca. 135 – 160 cm Körpergröße
  • 20″ (50,8 cm) Oberrohr für ca. 145 – 175 cm Körpergröße
  • 20,5″ (52 cm) Oberrohr für ca. 155 – 180 cm Körpergröße
  • 21″ (53,3 cm) Oberrohr für ca. 165 – 190 cm Körpergröße
In diesem Video erfährst Du welche BMX-Größe und Oberrohrgröße zu Deiner Körpergröße passt. Außerdem erfährst Du, warum die Lenkerhöhe, die Winkeleinstellung und der Vorbau bei der Wahl  des BMX ausschlaggebend sind.

Rahmenmaterial

Grundsätzlich kann man im Rahmenbau zwischen diesen zwei Stahltypen unterscheiden: HiTen und CrMo.

HiTen ist die Abkürzung für High Tension (hohe Spannung). Dieser Stahl ist unlegiert und hat eine hohe Zugfestigkeit. Die Zugfestigkeit sagt aus, wie hoch ein Werkstoff maximal belastbar ist. Da HiTen Stahl im Vergleich zu CrMo nicht ganz so stabil ist, wird bei der Produktion für BMX-Rahmen mehr Stahl verwendet, wodurch das Bike schwerer wird. Oft wird das Material deswegen für die Produktion für Anfänger-Bikes verwendet. Der Stahl ist dennoch hochwertig, das Fahrrad wird nur schwerer.

CrMo ist ein mit Chrom und Molybdän legierter Vergütungsstahl, der stabiler als HiTen ist. Daher können Hersteller dünnere  Rahmen bauen, wodurch das BMX leichter wird. Das Zusammenschweißen der zwei Materialien ist teuer und aufwendig, sodass die BMX-Bikes mit CrMo meistens teurer sind.

Wusstest Du, dass das Gewicht eines BMX zwischen 10 und 15 Kilo liegt?
Der Trend zeigt, dass zunehmend leichtere BMX produziert werden da diese deutlich besser für Tricks und Stunts geeignet sind. BMX-Räder für Fortgeschrittene und Profis besitzen generell einen leichteren CroMo-Rahmen.

Bremstypen (U-Brake, V-Brake)

Wer schnell unterwegs ist, sollte sich zu 100% auf die Bremsen verlassen können. Bei den BMX-Rädern kommen die beiden  unterschiedliche Bremstypen U- und V-Bremsen zum Einsatz.

Wie der Name schon verrät, greifen U-Bremsen u-förmig um das Rad. Diese Bremsen stehen nicht weit vom Rahmen ab. Darin liegt auch ihr Vorteil: Mit solchen U-Bremsen bleibst Du nirgends hängen.

V-Bremsen, auch bekannt unter dem Namen Cantileverbremsen, besitzen einen geführten und gefederten Seilzug. Sie haben die Form des Buchstaben V. Ihre Bremswirkung ist straffer und präziser als bei U-Brakes.

Info: Scheibenbremsen gibt es im BMX Sport nicht. Die Scheiben sind für die kleinen Laufräder zu groß und generell auch zu schwer.

Pegs

Besonders wenn Du im urbane Raum ein Freestyle-BMX fährst und Dich auf Tricks und Stunts spezialisierst, kannst Du auf Pegs nicht verzichten. Pegs sind kurze Verlängerungsrohre und werden an die Achsen des Vorder- und des Hinterrads angeschraubt. Fahrer*Innen können sich darauf stellen und bestimmte Tricks ausführen oder an Kanten entlang “grinden”.

360-Grad-Rotor

Ein 360-Grad-Rotor ist für Sprünge und Stunts gedacht. Er ermöglicht Dir, den Lenker um die eigene Achse (360 Grad) zu drehen. Mit dieser Funktion lässt sich der Lenker mehrfach drehen, ohne dass sich das Bremskabel zu eng um den Lenker schlingt.

Zweiteilige und vierteilige BMX-Lenker

Zweiteilige Lenker werden aus zwei Stahl- oder Aluminiumrohren zusammengeschweißt.  Da 2-teilige Lenker deswegen nur zwei Schweißnähte besitzen, sind sie extrem robust und hochbelastbar. Außerdem ist das Design leichter als bei einem vierteiligen BMX-Lenker. Vierteilige BMX-Lenker werden ebenfalls aus Stahl- oder Aluminiumrohren zusammengeschweißt. Da er dann  jedoch vier Schweißnähte besitzt, ist die Konstruktion etwas schwerer.

Welche Marken stellen qualitative BMX-Räder her?

Der Markt für BMX-Räder wird immer größer und die Ausstattung und Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Anbietern sind recht stark. Damit Du eine bessere Idee über die Besonderheiten und Unterschiede der Hersteller bekommst, gibt es hier eine Auflistung einiger international etablierter Marken, die weltweit bekannt sind:

  • WethePeople
  • Haro
  • DeTOX
  • GT bicycles
  • Kink BMX
  • Stereo Bikes
  • United

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu BMX-Rädern.

Im Folgenden beantworten wir Dir häufig gestellte Fragen zu BMX-Rädern.

Welchen Einfluss hat das Fahrkönnen auf die Wahl des BMX-Fahrrads?

Dein Erfahrungsniveau spielt eigentlich eine zweitrangige Rolle. Die meisten Modelle eignen sich für Einsteiger und Fortgeschrittene. Für Kinder und komplette Neulinge im BMX-Sport empfehlen wir den Kauf eines preiswerten BMX-Bikes da die Fahrer*Innen zuerst herausfinden müssen, wo und wie sie gern BMX fahren möchten.

Fortgeschrittene und Profis sollten beim Kauf schon eher wählerisch sein. Die Komponenten des Bikes müssen robust aber gleichzeitig sehr leicht sein. Um dies zu ermöglichen, werden teure Materialien verwendet. Umso besser Deine Fähigkeiten sind, desto größer werden auch Deine Anforderungen. Du hast aber auch die Möglichkeit, Dein BMX mit entsprechenden Tuning-Teilen selbst aufzurüste!

Welche BMX-Tricks gibt es?

Es gibt mehr als 200 Tricks und Stunts im BMX-Sport. Die wichtigsten haben wir hier für Dich aufgelistet:

  • X-up : Drehung des Lenkers beim Sprung um 180° ohne dabei loszulassen – die Arme bilden ein X.
  • Turndown : Drehung des Lenkers im Steilflug um 270° ohne dabei loszulassen. Der Blick geht dabei auf das hintere Pedal.
  • Barspin: Den Lenker loslassen und ihn dabei um 360° drehen.
  • Footjam: Das BMX wird durch einen Fuß auf dem Vorderrad gestoppt, der Fahrer balanciert es dann (Trick wird oft in der Pipe verwendet)
  • Truck Driver: Kombination aus 360°-Drehung und Barspin.
  • 180° (One-Eighty): Drehung in der Luft um 180° um die eigene Achse mit anschließendem Rückwärtsfahren (Fakie).
  • 360° (Three – Sixty): Drehung in der Luft um 360° um die eigene Achse.
  • 540° (Five – Fourty): Drehung in der Luft um 540° um die eigene Achse mit anschließendem Rückwärtsfahren (Fakie) auch Drehungen um 720°,900°, und sogar 1080° wurden schon vollführt.
  • Nofoot: Im Sprung werden beide Füße von den Pedalen heruntergenommen.

Eine ganze Liste mit noch mehr Tricks findest Du hier.

Weiterführende Quellen

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