Startseite » Sport » Aufblasbares SUP: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Aufblasbares SUP: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Frau auf einem aufblasbaren SUP in der Natur
5/5 - (8 votes)

Das Stand-Up-Paddling ist kaum noch von unseren Seen und Flüssen wegzudenken. In den letzten Jahren erfreute sich Stand-Up-Paddling, oder auch kurz SUP, immer größerer Beliebtheit. Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten sind wohl einer der Gründe dafür.

Du kannst Dein SUP-Board als Sportgerät nutzen oder einfach nur entspannt fernab vom Trubel der überfüllten Ufer entspannen. Es wird bereits als das neue Fahrradfahren auf dem Wasser bezeichnet. Wenn Du bereits begeisterter Paddelprofi bist oder einer werden möchtest, ist ein für SUP genau das Richtige für Dich.

Falls Dich der Reiz ein SUP Board kaufen zu wollen gepackt hat, wirst Du bereits nach kurzer Zeit feststellen: Das Angebot ist riesig. Du wirst von Angeboten quasi erschlagen. Es gibt unterschiedliche Eigenschaften, die für bestimmte Einsatzbereiche konzipiert sind.
Damit Dein Kauf eines SUP-Boards nicht zum Reinfall wird, haben wir weiter unten die aktuellen aufblasbaren SUP-Tests für Dich zusammengefasst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Aufblasbare SUP sind super flexibel und vielseitig einsetzbar
  • Bei der Wahl des richtigen SUP haben Körpergewicht, Fahrer können und Einsatzbereich großen Einfluss auf Deine Kaufentscheidung
  • In der Regel solltest Du mit 350 bis 600 Euro für ein Einsteiger SUP rechnen, wobei ein Profi-SUP schnell erheblich teurer werden kann
  • Der Kauf eines SUP hängt stark von persönlichen Präferenzen ab. Zum einen vom Budget, zum anderen vom Einsatzbereich

Die besten aufblasbaren SUP: Favoriten der Redaktion

Hier findest Du unsere Empfehlungen für aufblasbare SUP Boards. Wir hoffen, dass sie Dir bei Deiner Entscheidung, welches aufblasbare SUP das Richtige für Dich ist, weiterhelfen.

Aufblasbares SUP mit der besten Qualität: Bluefin Cruise 12′ 2020

  • Perfekt für Einsteiger geeignet
  • Vielseitig einsetzbares Allrounder SUP
  • 5 Jahre Herstellergarantie
  • Sehr gute Qualität, 11.200 Stiche mit 500 Denier Weltraumgarn pro Quadratmeter für ein ultrafestes Board
  • Außenhülle wurde heiß verschweißt und doppelt verstärkt
  • Inklusive Kajak-Umbau-Kit
  • Praktische GoPro-Halterung am Bug

Fast schon als Klassiker bekannt, ist das beliebte Cruise SUP der Marke Bluefin. Kein anderes Board hat so viele gute Bewertungen. Auch in den meisten Tests schneidet das Cruise sehr gut ab und steht oft auf Platz 1.

Das Board wird als komplett Set verkauft. Du erhältst neben dem SUP einen Transportrucksack, eine hochwertige Luftpumpe mit integriertem Manometer, einen montierbaren Kajak Sitz, einen Leash und außerdem ein doppelseitiges Paddel aus Fiberglas.

Das SUP besitzt ein schlichtes Design aus blau und weiß. Die Maße sind typisch für ein Allrounder SUP. Es ist 3,66 m lang, 77 cm breit und 15 cm dick. Das Bluefin Cruise 12′ 2020 ist ein hervorragendes SUP und auf jeden Fall eine eindeutige Empfehlung für jeden, der nach einem langlebigen Einsteigerboard mit exzellenter Qualität sucht.

Tipp: Solltest Du kleiner als 1,80 m oder leichter als 85 kg sein, lässt sich der Baugleichen kleinere Bruder, das Cruise 10’8 2020, ebenfalls klar empfehlen.

Ein gutes Allrounder SUP: Aqua Marina FUSION 10’4

  •       Besonderes oranges Design
  •       SUP kommt als Komplettpaket
  •       Klasse Board für Einsteiger
  •       Hohe Steifigkeit durch Drop-Stich-Konstruktion
  •       Antirutsch Beschichtung auf der Oberfläche für optimalen Halt

Das Aqua Marina FUSION 10.4“ fällt sofort durch sein oranges Design unter den anderen SUP auf. Auch dieses Board kommt als Komplett-Set zu Dir.

Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Board eine abnehmbare Finne, ein 3-teiliges verstellbares Aluminium-Paddel, eine Leash, eine Luftpumpe und einen Transportrucksack. Allerdings scheint die Qualität der Pumpe nicht ganz optimal zu sein. Eventuell wird hier eine neue benötigt.

Das Aqua Marina FUSION 10.4“ hat eine Länge von 315 cm, eine Breite von 76 cm und besitzt eine Dicke von 15 cm. Damit zählt es zu der Boardklasse der Allrounder SUP.

Die Bewertungen des SUP fallen ebenfalls sehr positiv aus. Bis auf die bereits erwähnte schwache Pumpe, sind die meisten mit ihrem Kauf sehr zufrieden. Daher auch für dieses Board eine Empfehlung.

Der geheime Preisleistungskiller unter den aufblasbaren SUP: Streakboard SUP

  •       Verfügbar in Blau und Hellgrün
  •       Bestseller Nummer 1 für Stand-Up Paddling
  •       Für jeden im Freizeitgebrauch geeignet
  •       5 mm EVA-Deck bietet optimalen Halt auf dem Board
  •       Spezielles Militär-PVC garantiert Langlebigkeit

Nicht ohne Grund ist das SUP von Streakboard auf Platz 1 der Bestseller für Stand-Up Paddling bei Amazon. Auch wenn der recht günstige Preis vermuten lässt, dass die Qualität nicht die allerbeste ist, sind die Bewertungen durchweg sehr gut. Im Gegenteil, die Qualität wird häufig gelobt und hervorgehoben. Man bekommt eben sehr viel für sein Geld, ein echter Preisleistungskiller.

Das SUP ist in zwei verschiedenen Farben erhältlich. In Blau und Hellgrün, wobei das Hellgrün sehr knallig wirkt. Ebenfalls wie bei der teureren Konkurrenz erhältst Du beim Streakboard ein Komplett-Set inklusive einer abnehmbaren Finne, einem Paddel, eine Leash, eine Luftpumpe und einen Transportrucksack.

Eines der wenigen SUP Boards in dieser Preiskategorie, welches man wirklich empfehlen kann. Wenn Du also nicht viel Geld ausgeben möchtest, aber dennoch ein solides SUP kaufen möchtest ist das Streakboard SUP eine sehr gute Wahl.

Beste Performance für Fortgeschrittene: Bluefin Cruise Carbon 12′

  •     Hochwertigste Materialien mit spezieller Laminierung
  •     Extreme Stabilität durch einen Luftdruck von bis zu 28 PSI
  •     Superleichtes Paddel aus Carbon
  •     Neuartiges Doppelkammersystem für noch höhere Steifigkeit
  •     US-Box Finnen-System
  •     14x D-Ringe für individuell anpassbare Halterungen
  •     Kick Pad für schnelle Kurven

Wenn Du nach einem SUP ohne Kompromisse suchst, dann ist die Premium Variante des Bluefin Cruise eine sehr gute Wahl. Die von Bluefin gewohnte außerordentlich gute Qualität wird hier mit der Auswahl bester Materialien gepaart.

Im Komplett-Set enthalten ist ebenfalls Top-Zubehör. Mit dabei ist ein 2-teiliges Carbon Paddel mit ergonomischem Schaft, der fast 70 % weniger wiegt als Standard aufblasbare SUP Paddel und an der Wasseroberfläche schwimmt. Außerdem sind ein Kajak sitz, eine Leash, eine Luftpumpe und eine Transporttasche im Lieferumfang enthalten.

Die Maße entsprechen exakt denen des größeren 12′ Einsteigermodells, es ist 3,65 m lang, 80 cm breit und 15 cm dick.

Das Bluefin Cruise Carbon 12′ ist für Fortgeschrittene eine exzellente Wahl. Die gewählten Materialien sind das obere Ende der Fahnenstange. Es bleiben kaum Wünsche offen, ebenfalls eine klare Empfehlung.

Auch hier der Tipp: Solltest Du kleiner als 1,80 m oder leichter als 85 kg sein, lässt sich der Baugleichen kleinere Bruder, das Cruise Carbon 10’8 2020, ebenfalls klar empfehlen.

Das perfekte Yoga SUP: Aqua Marina DHYANA 2019

  •     Oberfläche besteht aus Material, welches sich wie eine Yogamatte anfühlt
  •     Extra breit für maximal Stabilität bei jeder Übung
  •     Geeignet für alle Skill Level
  •     Abnehmbare zentral angebrachte Finne
  •     Umfangreiches Komplett-Set im Lieferumfang enthalten

Das Aqua Marina DHYANA 2019 ist ein ganz besonderes SUP. Es hebt sich von den bisher empfohlenen SUP stark ab. Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass dieses SUP erheblich breiter ist als andere. Mit einer Länge von 336 cm und einer Breite von stolzen 91 cm liegt das SUP superstabil im Wasser.

Ideal, um bei Yoga- und Fitnessübungen auf dem Wasser die Balance halten zu können. Zusätzlich ist die Oberfläche mit einer Art Yogamatte ausgestattet. Sie ermöglicht besonders guten Halt auf dem Board.

Ebenfalls wie die meisten Boards kommt auch dieses Board in einem Komplett-Set, bestehend aus Rucksack, Double Action Pumpe mit Manometer, Leash, Paddel aus Aluminium, Yoga Board Gurt, drei Verbindungsgurten und der abnehmbaren Slide-in Finne.

Kaufratgeber für aufblasbares SUP

Die folgenden Kaufkriterien und Informationen liefern Dir ein umfassendes Bild darüber, worauf Du beim Kauf Deines aufblasbaren SUP Boards achten solltest und was Du noch so alles wissen solltest.

Was ist ein aufblasbares SUP?

Ein aufblasbares SUP ist eine spezielle Art eines Surfboards. Es ist dafür gemacht, aufrecht stehend mithilfe eines Paddels über meist ruhige Gewässer zu gleiten. Falls Du bereits Deine ersten Erfahrungen mit einem SUP-Board gemacht hast, weißt Du wahrscheinlich, es ist sehr anstrengend. Was für Außenstehende nach entspanntem Paddeln aussieht, kann schnell zu einem Ganzkörpersport werden.

Ein aufblasbares SUP besteht aus einer Hülle, die von tausenden gleichmäßig angeordneten Polyester- oder Nylonfäden im inneren zusammengehalten werden. Diese Fäden sorgen dafür, dass die Boards nach dem Aufblasen ihre Form behalten und flach bleiben.

Je mehr Fäden sich im Inneren des Boards befinden, desto mehr Druck hält die Hülle aus. Mehr Druck wiederum sorgt für ein stabileres Fahrgefühl auf dem Wasser.

Für wen eignet sich ein aufblasbares SUP?

Im Grunde eignet sich Stand-Up-Paddling Board für jeden. Ganz egal, ob Du ein blutiger Anfänger oder ein erfahrener Paddelprofi bist. Die einzige Voraussetzung ist es, einen geeigneten See, Fluss oder eine ruhige Stelle im Meer zu finden. Außerdem musst Du schwimmen können. Allerdings darfst Du dabei nicht vergessen, dass es sehr anstrengend werden kann. Du solltest also ein gewisses Maß an Sportlichkeit mitbringen.

Falls Du gerne am oder auf dem Wasser unterwegs bist, ist ein SUP-Board ideal für Dich. Die Vielseitige Einsetzbarkeit macht es zu einer lohnenswerten Anschaffung für begeisterte Wassersportler. Ein aufblasbares SUP hat den entscheidenden Vorteil der Flexibilität. Es lässt sich in einer Transporttasche nahezu überall mit hinnehmen.

Welche Typen von aufblasbaren SUP gibt es?

SUB Boards werden generell in zwei verschiedene Arten unterteilt. Es gibt runde und spitze Boards. Innerhalb dieser beiden Formen kannst Du noch einmal zwischen den verschiedenen Typen unterscheiden.

Runde Boards

Innerhalb der runden Boards findest Du das klassische Allrounder SUP. Dies eignet sich nahezu für alle Anwendungsbereiche und ist daher der am meisten verbreitete Typ. Kleinere runde Boards nennt man Wave SUP Boards. Sie sind ausgelegt für das Fahren in Wellen. Noch kleinere Boards fallen in die Kategorie Wildwasser SUP. Mit ihnen ist es sogar möglich in raueren fließenden Gewässern zu fahren.

Spitze Boards

Bei den spitz geformten Boards wird zwischen dem Race- und Touring SUP unterschieden. Sie sind in der Regel schmaler. Das hat den Vorteil erheblich schneller über das Wasser zu gleiten.

Je schmaler das SUP-Board, desto wackliger wird es auf dem Wasser. Breite Boards liegen stabiler im Wasser und sind deshalb für Einsteiger besser geeignet.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei aufblasbaren SUP?

Um nun für Dich das passende aufblasbare SUP zu finden, musst Du für Dich zunächst einmal Deinen bevorzugten Einsatzbereich festlegen. Abhängig davon, wählst Du eine der folgenden Boardklassen für Dich aus. Hinzu kommen noch weitere Kriterien die Du beachten musst.

Boardklassen

Hier entscheidest Du, ob Du größere Touren, viel Strecke oder einfach nur entspanntes paddeln bevorzugst. Jede Boardklasse besitzt spezielle Eigenschaften, die für den jeweiligen Einsatzbereit konzipiert sind.
Vorab erst einmal zwei allgemeine Faustregeln:

Viel Volumen bietet viel Auftrieb – das bedeutet für Dich: Je dicker und breiter Dein Board ist, desto stabiler und ruhiger liegt es im Wasser. Es fällt Dir also leichter die Balance zu halten.
Länge läuft – das bedeutet für Dich: Je länger Dein Board ist, desto besser und schneller kommst Du voran! Dies ist für Dich besonders interessant, falls Du vorhast Dein Board als Sportgerät zu benutzen und weite Strecken fahren möchtest.
Allrounder

Ein vielseitig einsetzbares SUP
Vorzugsweise möchtest Du Dir wahrscheinlich ein Board Kaufen, welches für alle Einsatzbereiche gut geeignet ist. Vor allem, wenn Du ein SUP Beginner bist, der noch nicht ganz genau weiß, welcher Einsatzbereich der richtige ist. Für Anfänger lässt sich ein Allrounder SUP einfach paddeln und bringt schon von Anfang an Spaß.

Klassische Einsteiger Boards können dem geübten SUPer aber auch einen Nachteil bringen. Durch das vergleichsweise großes Volumen gleitet man nicht ganz so schnell über das Wasser.

Im Allgemeinen sind Allrounder eine gute Wahl und bieten Dir einen breiten Anwendungsbereich, insbesondere für Anfänger. Es sei aber gesagt, dass ein Board mit so vielen Einsatzmöglichkeiten schlechter in bestimmten Bereichen performen wird, als ein speziell auf diesen Einsatzbereich zugeschnittenes Board.

Die meisten Allrounder SUP haben eine Länge zwischen ~ 9’5“ (290 cm) und 11’6“ (353 cm)
Wave und Wildwasser

SUP Boards für rauere Gewässer
Die meisten SUP Boards sind für ruhige Gewässer ausgelegt. Für diesen Einsatzbereich im Meer oder sogar durch wilderes Gewässer, gibt es spezielle Wave und Wildwasser SUP Boards.

Durch ihre kürzere Form sind sie sehr wendig. Außerdem besitzen Wave- und Wildwasser SUP’s dadurch weniger Volumen, was die Boards besser über den Druck auf die Kanten steuern lässt. So wie es beim klassischen Wellenreiten der Fall ist.

Wenn es Dich also eher in wildere Gewässer verschlägt, solltest Du zu einem Wave- beziehungsweise Wildwasser SUP greifen.
Touring

Ein Board für sportliche Touren
Im Gegensatz zu den ersten drei SUP besitzt ein Touring-Board keine Rundungen an Bug und Heck.

Der dadurch geringere Wasserwiderstand lässt diese Boards das Wasser besser schneiden. Die längeren Maße sorgen für eine höhere Geschwindigkeit im Vergleich zu einem Allrounder SUP.

Es kombiniert die Eigenschaften eines Race- und Allrounder SUP’s.
Mit einem Touring SUP fällt es einfacher längere Strecken zurückzulegen. Daher eignet es sich optimal für längere Touren bis hin zu Mehrtagestouren. Meistens bieten sie die Möglichkeit Gepäck mit einem Gepäcknetz mitzunehmen.

Man findet diese Boardklasse oft unter dem Namen „Exploring“ oder „Cruiser“ Boards. Das Touring SUP ist ein idealer Kompromiss zwischen Anfängertauglichkeit und Sportlichkeit.
Race

Schnelles SUP für Rennbegeisterte
Die Boardklasse des Race SUP zeichnet sich durch ihre sehr schmale und spitz geschnittene Bauweise aus. Diese Bauform ermöglicht ein besseres und schnelleres gleiten auf dem Wasser. Die deutlich längeren Boards sind daher nur bedingt für Anfänger geeignet.

Auf langen schmalen Boards kann es schnell wacklig werden.
Ebenfalls leidet die Wendigkeit unter der enormen Länge eines Race SUP.

Zu der Klasse der Race SUP’s zählen Boards ab einer Länge von ca. 12’0″ (365 cm).

Falls Du Dich bereits zu den Fortgeschrittenen zählst, oder einer werden möchtest, ist ein Race SUP die richtige Wahl für Dich.
Spezielle SUP Boards

Neben den typischen Einsatzbereichen haben sich immer speziellere SUP mit neuen Einsatzmöglichkeiten entwickelt.

Im Bereich Yoga und Fitness haben sich Boards entwickelt, die für Übungen auf dem Wasser konzipiert worden sind. Ein hohes Volumen und die breite Bauweise zeichnen ein solches Board aus. Außerdem befindet sich an der Oberseite eine Beschichtung, die an ähnlich wie eine Yoga-Matte ist. Selbst für das Fahren mit mehreren Personen gibt es sogenannte Familien SUP Board.

Beispielsweise kann die ganze Familie inklusive Hund gemeinsam auf einem Board durch die Gegend paddeln.

Paddeln

Unverzichtbar ist natürlich ein SUP Paddel. In den meisten Fällen ist beim Kauf Deines SUP Boards bereits eines enthalten. Diese lassen sich stufenlos in ihrer Länge verstellen. Bei der Länge gibt es kein richtig oder falsch. Die größten Unterschiede sind in der Materialauswahl eines Paddels zu finden. Es gibt Aluminium-Kunststoff Paddel, Carbon-Glasfaser und sogar reine Carbon Paddel. Was Dir besonders auffallen wird, ist der Unterschied im Gewicht. Bei längeren SUP Ausflügen sind leichte Paddel auf Dauer deutlich angenehmer.

Die Länge Deines Paddels sollte Deine Körpergröße plus 22,5 bis 25 Zentimeter betragen.

Maße

Um zu checken, ob Dein Favoriten SUP zu Dir passt, kannst Du Dich grob an den folgenden Angaben orientieren. Die Maße eines SUP bestimmen über die Eigenschaften und Fahrverhalten des Boards. Je nach Einsatzbereich oder persönliche Präferenzen fallen die Maße unterschiedlich aus. Meistens werden die Maßangaben in „Fuß“ und „Inch“ angegeben.

Länge

Die Länge entscheidet hauptsächlich über den Einsatzzweck. Längere SUP eignen sich vor allem für Rennen oder Langstreckenfahrten. Kürzere Boards eignen sich wiederum mehr für Spaß- und Fitness Paddler.

Allgemein gilt: Je kürzer und breiter Dein SUP ist, desto leichter fällt es Dir Deine Balance zu halten, denn es liegt stabiler im Wasser. Dafür sind kurze SUP aber auch langsamer als lange.
Breite

Ähnlich wie mit der Länge verhält es sich auch mit der Breite. Wie schon erwähnt stehst Du auf einem breiten SUP stabiler, dafür bist Du aber auch langsamer unterwegs. Ein weiteres Merkmal sind verschiedene Arten von Bug und Heck. Es gibt sie in runden und schmaleren Ausführungen.

Auch hier gilt, dass Dir die breiten runden Kanten mehr Stabilität bringen als schmale spitze Enden.

Volumen

Das Volumen wird stark von der Dicke des SUP beeinflusst. Es kommt vor allem auf das Körpergewicht des Paddlers an. Die typische Dicke eines SUP beträgt vier bis sechs Inch, also 10 bis 15 cm.

Dünne Boards haben den Nachteil, sich bei schwereren Paddlern durchzubiegen. Deshalb sind dünne Boards in der Regel kürzer, um trotzdem eine ausreichende Steifigkeit zu gewährleisten.

Maximale Belastbarkeit

Die folgenden Tabellen zeigen welches Volumen, welche Breite und welche Länge am besten zu Dir und Deinem Körpergewicht passt. Sie dienen zur groben Orientierung und sind keineswegs in Stein gemeißelt. Sollte Dein Lieblingsboard also nicht exakt diesen Angaben entsprechen muss es nicht zwangsläufig das falsche SUP sein.

Für Anfänger

Körpergewicht Volumen Breite Länge
55 – 80 kg ca. 170 Liter 28 – 30“ (71 – 76 cm) 10‘6‘‘ – 11‘‘ (320 – 335 cm)
85 – 100 kg ca. 180 Liter 29 – 32“ (73 – 81 cm) 11‘‘ – 11‘6‘‘ (335 – 350 cm)
105 – 120 kg > 220 Liter 32 – 33“ (> 81 cm) 11‘6‘‘ – 12‘‘ (350 – 365 cm)
125+ kg > 230 Liter 33“ (> 83 cm) > 12‘‘ (365 – 380 cm)

Für Fortgeschrittene

Körpergewicht Volumen Breite Länge
55 – 80 kg ca. 150 Liter 26 – 27.5“ (66 – 69 cm) 10‘6‘‘ – 11‘‘ (320 – 335 cm)
85 – 100 kg ca. 160 Liter 28 – 28.5“ (71 – 73 cm) 11‘‘ – 11‘6‘‘ (335 – 350 cm)
105 – 120 kg ca. 230 Liter 29 – 31.5“ (74 – 79 cm) 11‘6‘‘ – 12‘‘ (350 – 365 cm)
125+ kg ca. 230 Liter 32“ (> 80 cm) > 12‘‘ (365 – 380 cm)

Design

Auch in Sachen Design gibt es eine große Auswahl. Wie Du bereits weißt, hängt die Form von der bevorzugten Boardklasse ab. Neben der Form spielen natürlich auch Farben eine große Rolle. Auch wenn Du blaue SUP am häufigsten findest, gibt es mittlerweile viele verschieden farbige SUP. Da sollte auf jeden Fall ein passendes SUP für Dich dabei sein.

Aufblasbare SUPs sind für jeden geeignet, der gern draußen auf dem Wasser ist.

Welche Marken stellen qualitative aufblasbare SUP her?

Mit steigender Beliebtheit des Sports wächst natürlich auch das Angebot an Marken für aufblasbare SUP. Folgende Marken stellen qualitative aufblasbare SUP her.

Aqua Marina

Aqua Marina gibt es seit 1991 und stellt unter anderem iSUPs, Kayaks und Kleidung und Schuhe für den Wassersport her. Die Produktpalette ist breit. Aqua Marina bietet qualitative Produkte für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis an.

Bluefin

Bluefin Trading wurde 2010 als Familienunternehmen gegründet. Seit dem wurden viele Jahre in die Forschung und Entwicklung von SUP investiert. Bluefin gilt als einer der Top-Marken wenn es um Qualität geht.

Streakboard

Ist ein eher unbekannteres Unternehmen. Sie vertreiben neben aufblasbaren SUP auch Kinder Tretroller. Ihre Angebot an aufblasbaren SUP ist zwar nicht so groß, dennoch überzeugen mit sehr guter Qualität. Sie sind vor allem als Preis-Leistungsanbieter bekannt.

Wo kann man ein aufblasbares SUP kaufen?

Es gibt in einigen Städten mittlerweile ganze Läden, die sich nur mit dem Thema SUP beschäftigen. Surf- und Freeride Stores vertreiben ebenfalls immer öfter SUP-Boards.

Inzwischen sind sogar einige Discounter auf den immer beliebteren Trend aufmerksam geworden und locken mit günstigen Einsteiger-Sets. Jedoch leidet oft die Qualität unter den sehr günstigen Preisen. Bei einem Kauf solltest Du daher die wahrscheinlich kürzere Lebensdauer des SUB’s berücksichtigen.

Online findet man so gut wie alle relevanten Marken und Modelle auf Amazon oder großen Sportartikelanbieter wie Decathlon. Diese Anbieter liefern Dir dann Dein neues SUP bequem nachhause.

Kann man aufblasbare SUP auch gebraucht kaufen?

Natürlich besteht prinzipiell die Möglichkeit sich ein SUP gebraucht zu kaufen. Dabei solltest Du nur dringend auf den Zustand des Boards achten. Bei Beschädigungen an der Hülle solltest Du von einem Kauf absehen.

Vor allem als Laie kannst Du nicht immer den genauen Zustand des Boards erkennen. Am sichersten bleibst Du bei einem Neukauf.

Wie viel kosten aufblasbare SUP?

Die Preisspanne von aufblasbaren SUP-Boards geht von billig bis hin zu sehr teuer. Günstige Boards für Einsteiger bekommst Du schon für rund 200 Euro, die günstigsten komplett Sets gehen bei circa 250 Euro los. Es sei aber gesagt, dass bei den verlockenden Angeboten im Discounter oder Onlinehandel häufig große Qualitätsunterschiede zu erkennen sind.

Es empfiehlt sich daher in etwa 350 Euro für ein Einsteiger-Board auszugeben. Falls nicht im Preis enthalten, benötigst Du noch Zubehör. Damit landest Du bei einem Preis von rund 350 bis 600 Euro für ein grundsolides SUP mit allem, was dazu gehört als Komplett-Set.

Günstige Boardhersteller neigen dazu, ihre Außennähte vom SUP zu verkleben, statt sie zu verschweißen. Geklebte Nähte besitzen die Eigenschaft, sich unter zu lange ausgesetzter UV-Strahlung aufzulösen. Wenn Du also länger etwas von Deinem SUP haben möchtest, solltest Du von zu günstigen Angeboten absehen.

Ein fortgeschrittener SUP´er kann für den Kauf seines neuen Boards auch schnell mal bis zu 2000 Euro ausgeben, je nach Material und Ausstattung. Diese Preisklasse ist aber wirklich nur etwas für Dich, wenn Du bereits viel Erfahrung mit einem SUP hast.

Welche Alternativen gibt es zu aufblasbaren SUP?

Eine Alternative zu dem aufblasbaren SUP sind laminierte Hardboards. Besonders bei den Profis in den Bereichen Race und Surf wird oft auf die feste Alternative gesetzt. Diese Art von SUP-Board besitzt eine bessere Steifigkeit und Festigkeit was für eine bessere Fahrleistung sorgt. Sie lassen sich leichter reparieren und sind bei guter Pflege auch langlebiger. Außerdem verschwendet man für den Aufbau keine Zeit für das Aufblasen und kann direkt loslegen.

Dennoch bieten die aufblasbaren SUP einen entscheidenden Vorteil. Die Hardboards müssen bei nicht Benutzung irgendwo verstaut werden. Auch der Transport gestaltet sich bei den riesigen Hardboards schwierig, wenn man nicht direkt an einem geeigneten See wohnt. Die aufblasbare Variante lässt sich in einem Rucksack verstauen. Sie ist daher um einiges flexibler.

Ebenfalls hat sich in den letzten Jahren das aufblasbare SUP stark weiterentwickelt. Die aufblasbaren Hüllen besitzen mittlerweile eine hohe Anzahl von Fasern, die zwischen der Ober- und Unterseite verklebt beziehungsweise verschweißt sind. Durch einen hohen Druck besitzen die aufblasbaren SUP-Boards also ebenfalls eine hohe Steifigkeit und Festigkeit.

Mit einem aufblasbaren SUP erlebst Du die schönsten Momente unter freiem Himmel.

Wichtiges Zubehör für die Aufblasbares SUP

Die meisten SUP werden als Komplettsets angeboten. Oft beinhalten diese neben dem aufblasbaren Brett eine geeignete Luftpumpe (inklusive Manometer) zum Aufpumpen.

Dazu kommt selbstverständlich ein Paddel zum Fortbewegen und außerdem praktisch ist die häufig mitgelieferte Transporttasche. Darüber hinaus sind in einigen Sets auch eine Leash und sogar ein Sitz enthalten.

Leash (SUP-Halteleinen)

Eine Leash ist eine Leine, die Dein SUP mit Dir während des Fahrens verbindet. Die Leine verhindert ein Wegschwimmen des SUP, wenn Du mal im Wasser landen solltest.

Sie wird mit einem gepolstertem Klettband an Deinem Knöchel befestigt. Das andere Ende wird an das Heck Deines Boards an einer Öse montiert. Aus Sicherheitsgründen sollte Deine Leash mindestens so lang wie Dein SUP sein.

Luftpumpe

Im Normalfall ist immer eine Luftpumpe im Lieferumfang enthalten. Sollte dies nicht der Fall sein gibt es zwei verschiedene Arten von Pumpen, die Dir zur Auswahl stehen.

Wenn Du nach einer Handpumpe suchst, solltest Du nach einer sogenannten Doppelhubpumpe Ausschau halten. Mit einer solchen Pumpe bekommst Du besonders schnell und einfach ein prall gefülltes SUP.

Als Alternative gibt es elektronische SUP Pumpen. Es gibt sie mit und ohne Akku. Sie können häufig auch am Zigarettenanzünder des Autos angeschlossen werden.

Manometer (Druckmessgerät)

Ein Manometer benötigst Du, um Dein SUP mit dem richtigen Druck aufzupumpen. Es zeigt Dir an, wie viel Bar beziehungsweise PSI sich in Deinem SUP befinden. Du solltest darauf achten, Dein SUP zwischen 15 und 17 PSI aufzupumpen. Je höher der Luftdruck innerhalb des SUP, desto weniger biegt es sich und hat somit eine bessere Performance.

In den meisten SUP Luftpumpen ist bereits ein Manometer integriert.

Reparatur-Set

Ein Reparaturset wirst Du erst dann so richtig zu schätzen wissen, wenn Dein SUP mal ein Loch oder Riss abbekommt. Klassische PVC-Reparatursets eigenen sich gut, falls Dein SUP mal beschädigt wird. Du solltest am besten zur Not immer eines der preiswerten Reparatursets dabeihaben, nur für alle Fälle.

Transporttasche

Eine SUP Transporttasche erinnert an einen sehr großen Rucksack. Mit einer Tasche nutzt Du den größten Vorteil eines aufblasbaren SUP: Flexibilität. Im nicht aufgepumpten Zustand lässt sich Dein SUP damit problemlos nahezu überall mit hinnehmen.

Aufblasbares SUP Test-Übersicht: Welche aufblasbaren SUP sind die Besten?

Leider existieren bis jetzt noch keine offiziellen Tests über aufblasbare SUP Boards. Wir aktualisieren die nachfolgende Übersicht für Dich, falls sich daran etwas ändert.

Testmagazin  Aufblasbare SUP Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Nein, leider ist noch kein Test vorhanden
Öko Test Nein, leider ist noch kein Test vorhanden
Konsument.at Nein, leider ist noch kein Test vorhanden
Ktipp.ch Nein, leider ist noch kein Test vorhanden

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu aufblasbaren SUP

Einige Fragen stellen sich vor allem Anfängern immer wieder. Wir hoffen, dass wir Dir nachfolgend alle noch offenen Fragen beantworten können.

Wie teuer ist ein aufblasbares SUP?

Die günstigsten Angebote starten bereits ab 200 Euro. Aufgrund von doch merklichen Qualitätsunterschieden solltest Du 350 bis 600 Euro für ein neues SUP einplanen. Dann hast Du auch über viele Jahre Deinen Spaß mit einem Board. Ein SUP Profi kann auch schnell mal bei über 2000 Euro für ein neues SUP landen.

Welches aufblasbare SUP ist das richtige für mich?

Das richtige SUP für Dich zu finden hängt von dem Einsatzbereich, für den Du es benutzen möchtest, ab. Außerdem spielen Faktoren wie Deine Körpergröße, Gewicht und Budget eine Rolle für die Wahl des richtigen SUP. Weiter Oben findest Du die Kaufkriterien, die Du beachten musst, um das für Dich richtige SUP zu finden.

Welche Größe bei aufblasbaren SUP brauche ich?

Auch bei der Wahl der Größe kommt es auf mehrere Faktoren an. Je nach Einsatzbereich, Körpergröße und Gewicht unterscheiden sich die Größen des SUP Boards. Hierfür findest du im Abschnitt Kaufkriterien eine Tabelle, aus der du entnehmen kannst, welche Größe für dich passend ist.

Sind aufblasbare SUP ihr Geld wert?

Ob aufblasbare SUP ihr Geld wert sind, musst Du wahrscheinlich selbst herausfinden. Sicher ist jedoch, mit einem aufblasbaren SUP kann man eine Menge Spaß haben. Sie sind flexibel und vielseitig einsetzbar. Unter Berücksichtigung der oben aufgeführten Kaufkriterien findest Du das richtige SUP für Dich.

Aufblasbares SUP Board oder Hardboard – was ist besser?

Die aufblasbare Variante des SUP Boards liegt was Verkaufszahlen angeht weit vorne. Gegenüber den sperrigen Hardboards lässt sich das aufblasbare SUP bequem in einer Transporttasche oder Rucksack verstauen. Dadurch bist Du erheblich flexibler und benötigst auch keinen großen Stauraum. Ein qualitativ hochwertiges aufblasbares SUP hat nahezu dieselbe Steifigkeit und Festigkeit wie die eines Hardboards.

Wie werden aufblasbare SUP noch genannt?

SUP ist die Abkürzung für Stand-Up-Paddling. Aufblasbare SUP’s werden auch inflatable SUP genannt. Die Kurzform davon ist iSUP.

Wo kann man SUP lernen?

Die meisten Einsteiger legen Ihr Brett ins Wasser, steigen auf und versuchen einfach loszupaddeln. Bei der richtigen Wahl des Equipments funktioniert diese Weise früher oder später auch ganz gut. Zusätzlich gibt es zahlreiche Anleitungen für die richtige Haltung und dem richtigen Benutzen des Paddels im Internet. Wenn Du Dir lieber von einem Profi das Suppen beibringen lassen möchtest, gibt es diverse SUP-Kurse. Diese findest Du nach kurzer Recherche auch in Deiner Nähe.

Weiterführende Quellen

Aufblasbare SUP Boards richtig lagern und pflegen

* Wir verlinken auf ausgewählte Online-Shops und Partner, von denen wir ggf. eine Vergütung erhalten.  Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.