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Actioncam: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Zwei verschiedene Actionkameras liegen auf einem Tisch
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Du vollführst Backflips beim Snowboarden, springst aus mehreren tausend Metern mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug, jagst mit dem Motorrad durch die Pässe der Alpen, tauchst Unterwasser neben gefährlichen Haien oder liebst es einfach, die schönsten Orte dieser Welt zu bereisen… Momente, welche für immer in Deinen Erinnerungen bleiben werden. Aber warum nur in den Erinnerungen? Heutzutage bietet Dir unsere fortgeschrittene Technologie auch die Möglichkeit, Deine Erlebnisse in visueller Form einzufangen. Doch die Spiegelreflexkamera ist leider zu teuer, um mit ihr bei Deinen Stunts mögliche Unfälle zu riskieren. Außerdem ist sie ziemlich unhandlich und daher in Adrenalin geladenen Momenten nicht zu gebrauchen.

Daher zeigen wir Dir in unserem Actioncam Test und Vergleich detailliert, welche Alternativen es heutzutage auf dem Markt gibt und welche Kriterien Du für Deine Kaufentscheidung unbedingt beachten solltest. In unserem Kaufratgeber findest Du außerdem, welche Actionkameras nach ausführlicher Recherche zu den Favoriten der Redaktion zählen und noch viele weitere interessante Informationen über die mobilen Videokameras.

Unsere Favoriten

Die beste Actioncam im Gesamtpaket: GoPro-Hero-9*

“Mit der GoPro Hero 9 erhältst Du eine Kamera, welche vom technischen Stand her der aktuelle Spitzenreiter in so gut wie allen Bereichen ist.“

Die beste Actionkamera im Gesamtpaket zum günstigen Preis: GoPro-Hero-8*

“Die GoPro Hero 8 ist das Vorgängermodell der Hero 9, jedoch umfasst sie einen Großteil der technischen Fähigkeiten ihres Nachfolgers und bietet Dir somit ebenfalls hochklassige Qualität zu einem etwas günstigeren Preis.”

Die beste Actioncam im Preis-Leistungs-Verhältnis: DJI-Osmo-Action*

“DJI präsentiert mit der Osmo Action eine Kamera, welche in sehr vielen Kriterien mit der marktführenden Konkurrenz mithalten kann, und das zu einem unschlagbaren Preis!”

Die beste Actionkamera inklusive 360° Modul: Insta360-One-X2*

“Eine Actioncam mit faszinierenden Aufnahmen, welche Dir ebenfalls die Möglichkeit bietet, 360° Videos zu filmen!”

Die beste Actioncam der Mittelklasse:Rollei-Action-Cam-9s*

“Die 9s von Rollei ist die beste Mittelkassenkamera und arbeitet mit den Features der Oberklasse. Eine multifunktionale Kamera für wenig Geld!”

Die günstigste Unterwasser-Actioncam: 

“Für einen sehr geringen Preis erhältst Du eine Kamera, welche sowohl wasserdicht ist, als sich auch über eine kostenlose App bedienen lässt. Perfekt für Anfänger, welche sich an einer Actioncam ausprobieren möchten.”

 Das wichtigste in Kürze

  • Actioncams sind sehr klein und passen mit Leichtigkeit in jede Hosen- oder Jackentasche.
  • Aufgrund des Weitwinkels (auch Fischauge genannt) filmt sie einen großen Teil Deiner Umgebung, sodass Du Dich nicht besonders auf die Kameraführung konzentrieren musst.
  • Actionkameras sind sehr robust und daher in so gut wie allen Situationen, ob Unterwasser, im Schlamm oder auch bei hohen Geschwindigkeiten einsetzbar.
  • Die modernen Kameras von heute kannst Du meistens über eine Smartphone-App, ein einfaches Touchscreen-Display oder Bedienelemente wie Knöpfe steuern, was Dir die Bedienung, wenn es mal schnell gehen muss, sehr erleichtert

Die besten Produkte: Favoriten der Redaktion

Im Universum der Actionkameras gibt es mittlerweile eine riesige Auswahl, sodass man  als Anfänger bereits schnell den Überblick verlieren kann. Daher haben wir uns für Dich die Mühe gemacht und haben viele Actioncam-Tests miteinander verglichen. Dabei sind wir auf einfache Faktoren wie zum Beispiel den Preis, Akkulaufzeit und Bedienungsfreundlichkeit eingegangen. Aber natürlich haben wir auch die technischen Fähigkeiten wie Auflösung, Framerate, Tonqualität und vieles mehr genauer unter die Lupe genommen. Somit können wir unseren schon erfahrenen Lesern, bei welchen die Kaufentscheidung wahrscheinlich von nur geringen Details abhängt, auch weiterhelfen. Im Folgenden haben wir unsere Testsieger für Dich aufgelistet.

Die beste Actioncam im Preis-Leistungs-Verhältnis: DJI Osmo Action

Was uns gefällt:

  • Die Kamera hat einen vergleichsweise starken Bildstabilisator, welcher auch bei 4K mit 60 FPS verfügbar ist
  • Sie hat einen Frontbildschirm, welcher das Selfie-Machen erleichtert
  • Die Bedienung ist sehr übersichtlich und funktioniert über den Touchdisplay sowie die Handy-App
  • Die Kamera ist ohne extra Gehäuse bereits bis 11 Meter wasserdicht
  • Der GoPro Halterungsstandard wird unterstützt

Was uns nicht gefällt:

  • Die Bildqualität ist fast vergleichbar mit einer GoPro, im Detail jedoch zum Beispiel beim Wechsel der Lichtverhältnisse ist ein leichtes Bildrauschen erkennbar
  • Die Qualität der Fotos ist nicht optimal
  • Die Kamera wird bei langem Gebrauch heiß

Redaktionelle Einschätzung

DJI. Eigentlich ein Drohnen-Hersteller, nun hat die Firma ihre erste Actioncam auf den Markt gebracht, und diese ist mehr als nur konkurrenzfähig. Die circa 125 Gramm schwere Kamera kostet gerade einmal nur etwas mehr als die Hälfte des Spitzenreiters GoPro, bringt jedoch viele ihrer Funktionen auf vergleichbarem Level mit sich.

So erhältst Du eine Kamera, welche in 4K bei 60 FPS und 1080p in 120 FPS (Slow Motion) filmen kann. Zudem gibt es ein adaptives Weitwinkelobjektiv. Die Osmo Action kann also fast mit der GoPro in Sachen Bildqualität mithalten, nur bei Lichtwechsel oder in kleinen Details erkennt man geringe Unterschiede.

DJI wirbt bei der Osmo Action mit der hervorragenden ROCKSTEADY Bildstabilisierung. Diese sorgt selbst in den wackligsten Momenten für butterweiche Aufnahmen. Auch ein hervorragendes Feature, welches es sonst erst bei der neuen GoPro 9 gibt, ist das Frontdisplay. Dieses ermöglicht es Dir, bei Selfies oder Videos von Dir selbst zu sehen, ob Du überhaupt im Bild bist.

Die Bedienung der Osmo Action erfolgt über ein Touchdisplay oder über die kostenlose App “DJI Mimo” welche beide eine hervorragende und einfache Bedienung aufweisen. Du hast ebenfalls die Möglichkeit, ein externes Mikrofon anzuschließen, um besser Tonaufnahmen während des Filmens zu erreichen. Die DJI Osmo Action hat eine Akkulaufzeit von 60 bis 90 Minuten und liegt damit mindestens im oberen Durchschnitt. Dennoch wird die Actioncam bei Dauernutzung laut einiger User schnell mal etwas heißer, was die Videoqualität jedoch nicht beeinträchtigt.

Die beste Actionkamera im Gesamtpaket zum günstigen Preis: GoPro Hero 8

Was uns gefällt:

  • Mit HyperSmooth 2.0 hat die Hero 8 bereits einen sehr starken Bildstabilisator, welcher Dir auch fließende Aufnahmen in ruckelnden Situationen bietet.
  • Das interne Mikrofon ist größer als beim Vorgänger und direkt unter der Linse platziert, was für sehr gute Tonaufnahmen sorgt
  • Zwar ist ein neuer, leistungsstärkerer Akku verbaut, dennoch sind die alten Akkus der Vorgänger ebenfalls kompatibel
  • Das neue Schutzglas ist dicker und stärker und bietet Deiner GoPro daher mehr Stabilität
  • Da dieses Modell ja nun schon einen Nachfolger hat, erhältst Du die Hero 8 neu fast schon zum halben Preis
  • Die Hero 8 hat nun auch integrierte Halterungsösen, mit welchen Du die Kamera direkt an dem Zubehör anbringen kannst

Was uns nicht gefällt:

  • Leider wurde bei der Actionkamera dieses Mal ein fester Linsenschutz verbaut
  • Das interne Mikrofon ist größer als beim Vorgänger und direkt unter der Linse platziert, was für sehr gute Tonaufnahmen sorgt
  • Filmt man nur in 4k bei 60 FPS und verwendet dabei den HyperSmooth 2.0, geht der Akku sehr schnell leer
  • Zu der GoPro wird leider nur sehr wenig Zubehör mitgeliefert

Redaktionelle Einschätzung

Kameras aus dem Hause GoPro haben sich in den letzten Jahren bereits einen großen Namen gemacht. Mit der GoPro Hero 8 (126 Gramm) präsentieren wir Dir zwar nur ein Vorgängermodell der aktuellen Hero 9, jedoch ist sie von den technischen Funktionen her keineswegs veraltet. Die Actioncam filmt mit 60 FPS bei 4k, 120 FPS bei 2,7k und sogar mit 240 FPS in Full-HD (1080p). Dank der neuen Boostfunktion für den HyperSmooth Bildstabilisator erhältst Du selbst bei ruckeligen Mountainbike-Abfahrten ein klares, flüssiges Bild.

Wissenswert: Kinofilme zum Beispiel werden in der Regel mit 24-30 FPS abgespielt. Diese Frequenz sorgt bereits dafür, dass der Film flüssig und dennoch mit scharfen Details angesehen werden kann. Mit einer höheren Frequenz an Bildern kannst Du jedoch umso bessere Slow Motion Aufnahmen erstellen.

Auch in Sachen Bedienung schneidet die GoPro Hero 8 in unserem Test vorbildlich ab. Über den 2 Zoll (5,08 cm) Display lassen sich die verschiedenen Einstellungen übersichtlich auswählen und einrichten. So kannst Du Dir zum Beispiel verschiedene Presets wie die Qualität der Auflösung bereits vorher einstellen und auf Wunsch abrufen. Aber natürlich kannst Du die Kamera auch problemlos über die kostenlose und gut funktionierende App steuern oder sie mittels 12 Sprachbefehlen bedienen, ohne nur einem Finger krumm machen zu müssen.

Die GoPro an sich ist im Allgemeinen robuster geworden. Das sieht man zum Beispiel an dem dickeren Schutzglas des Sensors; einziger Nachteil, er ist leider nicht mehr selbst auswechselbar. Sollte einmal durch einen Sturz ein Kratzer in das Glas kommen, musst Du sie aufwendig reparieren lassen. Neu an der Hero 8 sind jedoch die integrierten Halterungsösen. Anders als zu ihren Vorgängern kannst Du Dein altes GoPro Zubehör nun auch direkt an der Kamera befestigen, ohne sie erst in ein extra Case legen zu müssen.

Der neue Bildstabilisierungs-Modus hat eine zusätzliche Bootsfunktion, welche das Bild noch flüssiger laufen lässt. Um aber in voller Bildqualität filmen zu können und dabei noch diese Funktion nutzen zu können, hat GoPro zusätzlich noch einen leistungsstärkeren Akku verbaut, welcher den Boot ermöglicht. Dennoch kann oder muss man bemängeln, dass die Actioncam bei voller Belastung gerade einmal 50 Minuten durchhält… 10 Minuten weniger als ihr Vorgänger. Zwar kann man auch die alten Akkus der GoPro in der Hero 8 verwenden, doch dann funktionieren zum Beispiel der Boots nicht mehr, da die alten Akkus nicht genügend Saft haben.

Die Actioncam ist wie die anderen Kameras der Hero Reihe bis circa 10 Meter wasserfest, ohne dass ein extra Case verwendet werden muss. Ebenfalls hat die Hero 8 ein verbessertes Mikrofon, welches sich direkt unterhalb der Linse befindet und somit hervorragen für VLogs geeignet ist. Abschließend kann man sagen, dass Du mit der Hero 8 eine hervorragende Actioncam erhältst, welche zwar kleinere Mängel aufweist, dafür aber fast die Hälfte weniger als die neue Hero 9 kostet.

Die beste Actioncam im Gesamtpaket: GoPro Hero 9

Was uns gefällt:

  • Die Kamera hat mit den besten Bildstabilisator, welchen Du bei sonst keiner weiteren Actioncam in dieser Qualität findest.
  • Die Hero 9 hat als erste Kamera der Hero-Reihe einen Frontdisplay, welcher perfekt für Selfies und Aufnahmen von sich selbst geeignet ist
  • Die GoPro ist insgesamt etwas größer geworden, wodurch der ebenfalls größere Touch-Display die Bedienung nochmals erleichtert
  • Der neue und größerer 1720 mAh Akku bietet laut GoPro circa 30 % mehr Akkulaufzeit
  • Neue Funktionen wie der HindSight-Modus, Livestreaming oder der Webcam-Modus bieten Dir einzigartige Features

Was uns nicht gefällt:

  • Die Kamera ist aufgrund ihrer vielen technischen Besonderheiten vergleichsweise ziemlich teuer
  • Die Kamera ist wesentlich schwerer als ihre Vorgängermodelle
  • Leider hängt sich die Kamera teilweise wie frühere Modelle wieder auf

Redaktionelle Einschätzung

Die Marke GoPro hat jeder bestimmt irgendwann schonmal gehört. In Sachen Actionkameras hat das Unternehmen seit Jahren die Nase vorn. Die neue GoPro Hero 9 (158 Gramm) ist eine Actioncam der Extraklasse. Die größte Veränderung zum Vorgängermodell ist das 1,4 Zoll (3,56 cm) große Farb-LCD Display auf der Vorderseite, welches sich perfekt für Frontaufnahmen und Selfies eignet.

Auch das Mikrofon wurde überholt und bietet somit bereits ohne externe Anschlüsse gute Tonaufnahmen, was vor allem das VLogging vereinfacht. Das Touch-Display wurde etwas vergrößert, was ebenfalls die Bedienung erleichtert. Einziger Nachteil: Laufen sowohl Front- als auch Backdisplay gleichzeitig, weist der Frontdisplay aufgrund der großen Datenmenge leichte Verzögerungen auf.

Die Hero 9 hat einen neuen fast 24 MP starken Sensor und sorgt für gestochen scharfe Bilder in 5K. Zeitlupenvideos sind in einer Framerate von bis zu 240 FPS verfügbar, was ein außerordentlich guter Wert ist. Die Bildstabilisierung (HyperSmooth 3.0) wurde nochmals verbessert und zählt nicht sogar als die Beste unter allen Actionkameras.

Neben dem neuen Frontdisplay ist ebenfalls ein größerer Akku verbaut worden. Dadurch steigt das Gewicht der Kamera zwar um circa 20 % auf 158 Gramm, aber hat ebenso eine wesentlich längerer Akkulaufzeit von 148 Minuten bei Full-HD. Auch der Linsenschutz lässt sich im Gegensatz zu den Vorgängern wieder austauschen.

Die Bedienung der Hero 9 erfolgt über den Touchdisplay, die kostenlose GoPro App oder über 14 mögliche Sprachbefehle, falls Du mal Handschuhe tragen solltest. Ebenfalls kannst Du durch die Verbindung mit der App oder mit einem GoPro-Plus-Account direkt live von der Kamera auf Facebook & Co. streamen.

Die GoPro hat eine Wasserdichte bis zu 10 Metern. Neben der neuen integrierten Horizontausrichtung weist die Software den zusätzlichen “HindSight”- Modus auf, bei welchem die Kamera kontinuierlich aufzeichnet, jedoch bei Knopfdruck nur die letzten 30 Sekunden speichert. Das spart Dir einiges an Speicherplatz und erleichtert Dir ebenfalls das Schneiden des Filmmaterials. Auch geplante Zeitaufnahmen, welche Du vorher einstellen kannst, sind nun möglich.

Die beste modulare 360° Kamera: Insta 360 One R Twin

Was uns gefällt:

  • Mit der Insta360 One R Twin erhältst Du sowohl eine Actioncam als auch eine 360° Kamera; 2 in 1
  • Insta360 bietet Dir sowohl eine Desktop-Version zur Bild- und Videobearbeitung als auch eine Smartphone-App, welche wesentlich mehr Effekte und Funktionen haben als die der Konkurrenz
  • Der Bildstabilisator “FlowState” funktioniert überraschend gut und sorgt für geschmeidige Aufnahmen
  • Du kannst auch für die Insta360 weiterhin Dein altes GoPro oder DJI Zubehör nutzen, da dieses ebenfalls kompatibel ist
  • Bei 360° Aufnahmen wird Dein Selfiestick automatisch aus dem Bild ausradiert und ist nachher nicht mehr zu sehen

Was uns nicht gefällt:

  • Die Kamera ist aufgrund der Steckmodule nur gerade einmal bis 5 Meter wasserdicht
  • Möchtest Du auf anderen Schnittplattformen schneiden, müssen die Insta360 Dateien erst einmal umgewandelt werden
  • Die Bedienung über den Touchdisplay ist sehr beschwerlich, da dieser gerade einmal daumengroß ist

Redaktionelle Einschätzung

Insta360 bringt revolutioniert mit der One R Twin (121 Gramm) den Markt der Actioncams vollkommen. Will man eine gute Actioncam und eine 360° Kamera, muss man für beide Videokameras bei der Konkurrenz tief in die Tasche greifen. Insta 360 kam nun auf die fabulöse Idee, einfach beides mittels Baukastensystem  zu kombinieren und erschafft die modulare One R Twin. Hier kannst Du einfach je nach Belieben ein 4K Weitwinkelmodul (12 MP) oder eine 360° dual Linse (18 MP) auf den 3-teiligen Bausatz, weiter bestehend aus Akku und Touchdisplay, aufsetzten und los geht’s.

Bei einem Test der One R Twin wird man direkt von dem eigenen Bildstabilisator überrascht. FlowState; so nennt Insta360 ihn, funktioniert überraschend gut. Allerdings werden Videos, welche im optimierten FlowState Modus aufgezeichnet werden, im hauseigenen INSV-Format abgespeichert und müssen anschließend erst in MP4 Dateien umgewandelt werden. Man hat aber auch die Option, die gedrehten Videos und Fotos auf der Desktop App “Insta 360 Studio” direkt zu bearbeiten. Diese bietet im Vergleich zur Konkurrenz wesentlich mehr Möglichkeiten wie Effekte und Funktionen, was vor allem für Anfänger von Vorteil ist.

Die Actioncam lässt sich selbstverständlich auch über die Smartphone-App steuern. Dieses Feature ist bei der One R besonders wichtig, da die sonstige Bedienung leider eher schwerfällig ist. Da die Kamera insgesamt aus 3 Teilen besteht, ist das Touchdisplay ziemlich klein; gerade mal daumengroß. Die One R hat zwar bereits auch eine integrierte Sprachsteuerung, diese ist bis Dato jedoch nur auf Englisch und Chinesisch verfügbar.

Im Vergleich zu anderen Actioncams hat diese 360° Kamera “nur” eine Wasserdichte bis 5 Meter, darüber hinaus muss ein extra Gehäuse verwendet werden. Dennoch hast Du den Vorteil, dass Du auch bei dieser Kamera Dein altes GoPro Zubehör (falls vorhanden) weiterverwenden kannst, da der Mechanismus genau derselbe ist. Auch ein weiterer Pluspunkt ist das adaptive 1 Zoll (2,54 cm) Leica Modul. Mit dieser zusätzlich erhältlichen Linse kannst Du Fotos und Videos in bis zu 5,3 K aufnehmen, die beste bis jetzt verfügbare Auflösung bei Actioncams.

Mit der One R Twin von Insta360 erhältst Du quasi 2 Kameras zum Preis von einer. Und wenn es Dir wichtig ist, bei Deinen Videos Deine gesamte Umgebung im Bild zu haben, aber dennoch auch in der höchstmöglichen Auflösung aufnehmen zu können, dann ist diese Cam genau die Richtige für Dich.

Die beste Kamera der Mittelklasse: Rollei Action-Cam 9s Plus

Was uns gefällt:

  • Die erste Action-Cam mit integriertem Stativgewinde!
  • Die Kamera verfügt über eine elektrische Bildstabilisierung
  • Du hast ein Front-Display, die Kamera eignet sich also optimal für Selfies oder Vlogs
  • Ebenso ist die Kamera wasserdicht bis 10 Meter, mit dem mitgelieferten Unterwassercase sogar bis zu 40 Meter!
  • Die Action-Cam ist 4K fähig bei bis zu 60 FPS
  • Im Kameraboden ist bereits ein Stativgewinde integriert, somit benötigst Du kein extra Gimbal

Was uns nicht gefällt:

  • Die Bildstabilisierung ist leider nicht vergleichbar mit den meisten anderen von uns vorgestellten Kameras
  • Das integrierte Mikrofon hat eine sehr schlechte Qualität
  • Leider lässt sich auch kein externes Mikrofon anschließen

Redaktionelle Einschätzung

Die 9s Plus (129 Gramm) von Rollei ist am ehesten mit der bereits vorgestellten DJI Osmo Action vergleichbar; nur in einer etwas einfacheren Variante. Rollei dürfte Dir auf dem Markt der Kameras vielleicht schonmal über den Weg gelaufen sein. Mit der 9s Plus wagt sich die Firma nun, einen Schritt näher in die Richtung der Platzhirsche zu gehen.

Die Action-Cam von Rollei kommt mit einer Leistung von 4K und 60 FPS (HD 240 FPS) herbei und Fotos können mit 8,51 Megapixel aufgenommen werden. Zusätzlich verfügt diese Kamera über einen elektrischen Bildstabilisator, was für Kameras in diesem Preissegment eher untypisch ist. Dennoch muss man sagen, dass der Stabilisator nicht mit Kameras höherer Qualität vergleichbar ist.

Eine große Besonderheit dieser Action-Cam ist das zusätzliche Front-Display, durch welchen die Kamera noch mehr der Osmo Action ähnelt. Selbst bei GoPro ist das Front-Display erst im neusten Modell, der Hero 9 hinzugekommen. Dieser eignet sich ideal für Aufnahmen von sich selbst, da Du nun endlich überprüfen kannst, ob alle im Bild sind oder ob die Lichtverhältnisse optimal sind.

Die Kamera dient hervorragen für Hobbytaucher oder jenen Personen, welche gerne ihre Momente im oder unter Wasser auf Video festhalten möchten. Die Kamera ist zwar “nackig” bis zu 10 Meter wasserdicht, mit dem zusätzlichen Unterwassercase kannst Du jedoch auch bis zu 40 Meter tief tauchen. Neben dem Unterwasser-Gehäuse erhältst Du beim Kauf ebenfalls 2 1000 mAh Akkus, welche in Full-HD bis zu 90 Minuten durchhalten, viele verschiedene Halterungen, eine Fernbedienung, einige Kabel und noch weitere Kleinigkeiten.

Die Bedienung erfolgt über die 3 Knöpfe, welche sich am Rand der Kamera befinden. Touch hat diese leider nicht. Dennoch lässt sich die Kamera auch ganz einfach über die mitgelieferte Fernbedienung oder die Handy-App steuern. Neben dem Bildstabilisator bietet Dir die Action-Cam auch noch weitere Funktionen, wie man sie von den hochklassigen Kameras kennt; darf unter zum Beispiel Zeitraffer, Slow-Motion & Fast-Motion und Loop.

Sehr zu bedauern bei dieser eigentlich sehr guten Kamera ist das Mikrofon. Zwar kommt es bei einer Action-Cam nicht unbedingt auf den Ton an, legt man dennoch Wert auf die Audioqualität, reicht einem die des integrierten Mikros wohl nicht aus. Schade auch, dass sich auch kein externes Mikrofon anschließen lässt. Ein letzter Punkt, der die eher bescheidene Tonqualität vielleicht wieder wet machen kann, ist das Stativgewinde, welches sich im Kameragehäuse befindet. Damit ist die Rollei 9s Plus die erste Kamera aus unserem Test, welche Du direkt ohne weiteres Zubehör auf Dein Stativ schrauben kannst.

Zusammenfassend ist die Rollei 9s Plus die perfekte Kamera für Dich, wenn Du eine sehr gute Kamera für unter 200 € suchst. Sie bietet Dir fast alle Funktionen, welche Du auch bei besseren Kameras vorfindest und liefert gleichzeitig eine sehr gute Videoqualität.

Unterwasserkamera Crosstour CT9000

Was uns gefällt:

  • Für nicht mal 50 € bekommst Du eine Actionkamera mit einer Auflösung von bis zu 4K
  • Zusätzlich zur Kamera erhält Du auch noch ein Haufen an Zubehör inklusive
  • Du kannst die Kamera neben den Bedienknöpfen auch über die kostenlose Smartphone-App steuern
  • Der Ton der Kamera ist für ihren Preis vollkommen in Ordnung
  • Mit dem mitgelieferten Gehäuse ist die Kamera bis zu 40 Meter wasserdicht!

Was uns nicht gefällt:

  • Die CT9000 ist leider nicht Bild stabilisiert
  • Das Display ist kein Touchdisplay

Redaktionelle Einschätzung

Du bist vollkommen neu im Filmbusiness, willst es mal ausprobieren oder suchst einfach nur eine günstige Kamera, mit welcher Du Deinen Urlaub für die Ewigkeit festhalten kannst? Dann bietet Dir Crosstour genau das, wonach Du suchst. Die Crosstour CT 9000 (64 Gramm) kostet nicht mal 50 Euro !, und bietet Dir trotzdem viele Optionen und vor allem Zubehör, mit welchem Du Deinen Urlaub hervorragend dokumentieren kannst.

Beginnen wir mit den technischen Details: Die CT 9000 kann überraschender Weise bis zu 4K/ 30 FPS filmen und Fotos in 20 MP aufnehmen. Bei 1080p sind sogar bis zu 120 FPS möglich. Leider, und das ist auch schon der größte Nachteil der Kamera, hat sie keinen Bildstabilisator, das heißt bei hektischen Bewegungen hast Du ein sehr ruckelndes Bild… bei normalen Aufnahmen Deiner Umgebung jedoch bietet Dir die Actioncam hervorragende Bilder. Auch der Ton ist für eine so günstige Kamera überraschend gut, ausreichend um alles klar und deutlich zu verstehen.

Der zweite bedeutende Unterschied zu den kostspieligeren Kameras ist der Punkt, dass Du die Cam nicht über das integrierte Display steuern kannst, da dieses leider keine Touch-Funktion besitzt. Das ist jedoch kein Problem, denn die Kamera lässt sich ganz einfach über die Bedienknöpfe steuern, ebenso gibt es eine einfach aufgebaute, aber funktionierende Smartphone-App und in dem umfangreichen mitgelieferten Zubehör findest Du ebenfalls eine Fernbedienung, mit welcher Du die Kamera zusätzlich steuern kannst.

Wenn wir schon beim Zubehör sind, möchten wir Dir den für uns größten Pluspunkt der Kamera mitteilen: Zusätzlich zur Kamera erhältst Du nicht nur das Unterwassercase (bis 40 Meter wasserdicht) und die Fernbedienung, sondern auch 2! 1050 mAh Akkus (Laufzeit pro Stück ca. 90 Minuten), jede Menge Klebepads, 2 verschiedene Halterungen und noch viel mehr Schnickschnack. Obendrauf kommt noch, dass Du das Zubehör ebenfalls für Deine GoPro/ DJI/ Insta360 verwenden kannst, da alle die gleiche Halterung haben. Das mitgelieferte Zubehör würde bei den edleren Marken der Konkurrenz ab einem Preis von circa 30 Euro aufwärts beginnen; also absolut irre für diesen Preis.

Die Crosstour CT 9000 ist die perfekte Einsteiger-/Urlaubskamera. Zwar spart sie aufgrund des geringen Budgets an einigen Ecken an Qualität, dennoch bekommst Du für den geringen Preis schon eine Menge an Material und Funktionen, welche Du bei der Konkurrenz nur in etwas besser Qualität, jedoch auch mindestens zum 6-fachen Preis erhältst. Solltest Du dennoch Zweifel an der Kamera haben, dann bedenke, für 50 Euro kann man nicht viel falsch machen.

Kaufratgeber für Actioncams

Nachdem Nick Woodman 2002 mit der Gründung seiner Firma “GoPro” die Tür der Actionkameras auftrat, revolutionierte sich der Markt schlagartig. Immer mehr verschiedene Firmen zogen nach, um die Firma von ihrem Thron zu stoßen. Für den einfachen Verbraucher wie Dich ist es dadurch jedoch zunehmend schwieriger geworden, den Markt zu überblicken. Welche Actioncam ist nun die Beste? Muss es immer nur die ziemlich teure GoPro sein? Oder gibt es auch alternative Actionkameras, welche genau mit Deinen Ansprüchen übereinstimmen?

Für was eignet sich eine Action-Cam überhaupt?

Zuerst solltest Du Dir Gedanken darüber machen, für welchen Zweck Du die Kamera verwendest. Dient sie nur sporadischen Aufnahmen Deiner Urlaubsreisen? Oder willst Du mit ihr regelmäßig waghalsige Stunts aufzeichnen? Möchtest Du die aufgenommenen Videos anschließend einfach nur angucken? Oder möchtest Du diese zu kleinen Actionfilmen zusammenschneiden? Und zu guter Letzt sollte man wissen, welches Budget man ungefähr für die Kamera zur Verfügung hat. Zwar muss der Preis nicht grundlegend etwas mit der Qualität zu tun haben, dennoch können wir Dir mit Sicherheit sagen, dass bei billigeren Kameras natürlich auch Abstriche an der Technik und den Funktionen vorgenommen werden mussten.

Die wichtigsten Kaufkriterien für Actionkameras

Im Folgenden haben wir Dir die für uns wichtigsten Kriterien aufgelistet, auf welche Du bei Deiner Kaufentscheidung achten kannst/solltest.

Auflösung von Action-Cams

Das unserer Meinung nach wichtigste Kriterium für eine Actionkamera sollte die Auflösung sein. Schließlich läuft man sich keine Kamera, um mit ihr reine Tonaufnahmen zu machen. Die neusten Kameras haben in der Regel schon eine Auflösung von 4K, teilweise sogar höher. 4K ist dabei eine sehr gute Auflösung, bei welcher Du das Gefilmte, vor allem Landschaften uns gestochen scharf wiedergeben kannst. Dennoch musst Du bedenken, je höher die Auflösung, desto höher auch der notwendige Speicher, welchen die Videos benötigen. So kann bei einem 10 Minutenvideo schnell mal ein GB zusammenkommen. Auch beim Schneiden wirst Du anschließend feststellen, dass Dein Rechner bei 4K Aufnahmen deutlich mehr arbeiten muss als bei vergleichsweise 1080p. Aber keine Angst, bei den meisten Kameras kannst Du die Auflösung manuell einstellen, um das für Dich passende Setting zu finden.

Auch überlegen solltest Du, für welchen Zweck Du die Videos produzierst. Möchtest Du sie Deinen Freunden und Familie auf WhatsApp schicken, dann genügen 1080p vollkommen, da die Handys 4K überhaupt nicht wiedergeben können und zudem bei WhatsApp die Videoqualität sowieso verringert wird. Möchtest Du die Videos jedoch auf YouTube hochladen oder sie auf dem Fernseher wieder anschauen, dann sind 4K natürlich auch reizend, da die Videoqualität letztendlich besser ist. Grundlegen sollte die Kamera aber mindestens über 1080p verfügen, um zufriedenstellend Videos produzieren zu können.

Framerate

Die Framerate, auf unserer Seite auch oft mit “FPS” abgekürzt, ist im Grunde genommen die Bildfrequenz, also wie viele Bilder pro Sekunde aufgezeichnet werden können. Die Framerate ist ausschlaggebend dafür, wie “flüssig” Deine Aufnahmen im Nachhinein sind. Je höher die Framerate, desto flüssiger wirkt das Video! Aber denke auch hierbei daran, je mehr Bilder pro Sekunde aufgenommen werden, desto mehr Speicherplatz wird verbraucht.

In der Regel werden normale Actionvideos mit circa 60 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet. Das bietet Dir letztendlich in der Nachbearbeitung mehr Optionen, das Endvideo an sich muss ja nicht in 60 FPS sein. Kinofilme sind typischerweise in 24 FPS, so wirkt der Film noch flüssig und natürlich, durch eine zu hohe Framerate kann das Endprodukt nämlich unnatürlich wirken. Je mehr Bewegung in Deinem Video stattfindet, desto höher sollte die Anzahl der Bilder pro Sekunde sein, um Details später auch noch scharf erkennen zu können. Besonders beim Zeitlupeneffekt ist eine hoher Framerate sehr von Vorteil, manche unserer vorgestellten Kameras bieten Dir hierbei sogar bis zu 240 FPS.

Ein Mann filmt seinen Sprung ins Wasser mit einer Actionkamera

Bei hoher Framerate können sogar gestochen scharfe Bilder in der richtigen Situation extrahiert werden.

Akkulaufzeit bei Actionkameras

Auch ein weiteres, wichtiges Kriterium für eine gute Actionkamera ist ein guter, lang ausdauernder Akku. Die Action, die Du aufnehmen möchtest, spielt sich zu größten Teil in der Natur ab, zumindest jenseits von jeglichen Steckdosen. Um dort auch viel Spaß mit Deiner Actioncam zu haben, solltest Du Dich vor dem Kauf über die Akkulaufzeit informieren. Im Grunde genommen gibt es keine perfekte Akkulaufzeit, beziehungsweise je länger der Akku läuft, desto besser ist es natürlich. Das Akkuverhalten ist unter anderem auch abhängig davon, wie Du die Kamera einstellst und nutzt.

Filmst Du zum Beispiel dauerhaft in 4K und bei 60 FPS+ und hast dabei noch den Boostmodus für den Bildstabilisator an, wie es bei der GoPro 8 möglich ist, verbrennst Du Deinen Akku ungemein schnell. Filet Du stattdessen nur in Full-HD und beispielsweise in 30 FPS, kann der Akku auch schonmal die doppelte Zeit halten. Dennoch sollte die vom Hersteller angegebene Laufzeit mindestens etwa 60 Minuten betragen, da der Akku mit der Zeit ja auch schwächer wird und früher das Handtuch wirft. Ein kleiner Tipp von der Redaktion: Kaufe Dir zusätzlich zum mitgelieferten Akku noch 1-2 weiter Akkus, diese werden meistens von den Herstellern selbst angeboten, es gibt aber auch günstigerer Varianten. Manche Hersteller wie auch in unseren Empfehlungen zu sehen liefern Dir direkt 2 Akkus. Mit mehreren Akkus bist Du also immer auf der sicheren Seite.

Bildstabilisierung

Die Bildstabilisierung, oft auch mit EIS (Electric Image Stabilization) bezeichnet, ist in nahezu allen neuen etwas besseren Actioncams zu finden. Warum? Weil Dir diese Funktion viel Arbeit beim Schneiden spart. Der Bildstabilisator sorgt dafür, dass Dein Video in wackeligen Momenten, zum Beispiel beim Laufen, Rennen, Fahrrad- oder Motorradfahren dennoch stabil und flüssig wirkt. Das heißt, das die Verwacklungen, die entstehen, werden stark gedämpft. Vergleicht man die Aufnahmen mit und ohne Stabilisator, dann wird einem der enorme Unterschied sofort klar.

Dennoch hat der Stabilisator auch Nachteile: Aufgrund des zusätzlichen Prozesses, den die Kamera während der Nutzung erledigen muss, wird etwas mehr Akku verbraucht. Bei einigen Kameras ist es zudem der Fall, dass sich der Sichtwinkel des Bildes reduziert, zum Beispiel von typischen 170° auf 120°. Wem dies jedoch nichts ausmacht, dem ist mit dem Stabilisator auf jeden Fall geholfen. Sonst müsste man das Bild nachträglich wieder mühsam manuell am Computer über eine Schneide-Software bearbeiten, was zum einen Zeit kostet, zum anderen auch Skills und überhaupt die Möglichkeiten zur Videobearbeitung erfordert. Daher raten wir Dir, hol eine Kamera mit integrierter EIS-Funktion.

Hier ein Beispielvideo mit und ohne Stabilisator:

Gewicht bei Actioncams

Das Gewicht eine Actionkamera wird zwar häufig erst gar nicht beachtet, sollte aber dennoch bei der Kaufentscheidung nicht vernachlässigt werden. Arg große Schwankungen gibt es aber zur Beruhigung nicht. In unserem Vergleich ist die GoPro Hero 9 mit fast 160 Gramm die schwerste Kamera, was aber auch mit ihrem vergrößerten Akku und dem zusätzlichen Frontdisplay zu tun hat. In der Regel befinden sich die Actioncams in einer Gewichtsklasse zwischen 100 und 140 Gramm. Unsere leichteste Kamera ist dabei die Crosstour CT 9000 mit gerade einmal nur 64 Gramm. Natürlich kann man sich nun denken, die paar Gramm Unterschied merkt man doch nicht. Im Allgemeinen ist diese Aussage auch korrekt. In besonderen Montagepositionen wie zum Beispiel an der Seite des Motorradhelms wirkt sich das Gewicht bei längeren Fahrten dennoch etwas aus und man merkt leicht, wie der Kopf langsam in eine Richtung gezogen wird. Das sind jedoch nur Ausnahmesituationen und kommen nicht so oft vor. Trotzdem kannst Du beim Kauf von vielleicht auch anderen Herstellern einen kurzen Blick auf das Gewicht werfen, denn sollten die Kameras weit über dem Durchschnittsgewicht liegen, könnten sie auch in anderen Situationen zum Störfaktor werden.

Wasserdichte

Die Actioncams werden häufig dazu verwendet, Unterwasseraufnahmen zu machen, da einem das Handy doch zu wertvoll ist und normale Kameras sofort kaputtgehen würden. Wenn auch Du vorhast zu filmen, wie Du in Deinem Urlaub in den See springst oder die Unterwasserwelt beim Tauchen filmen möchtest, dann sollte Deine Actioncam auch wasserdicht sein. Da dies aber in der Regel Standard ist, wirst Du kaum eine Kamera finden, die nicht wasserdicht ist.

In unseren Vorschlägen zum Beispiel sind alle Kameras bis auf die Insta360 One R Twin aufgrund ihrer Modularität bis zu 10 Meter wasserdicht. Bei den meisten Kameras kannst Du natürlich auch noch ein extra Case dazu kaufen, mit welchen Du sogar bis zu 40 Meter tief tauchen kannst. Bei einigen unserer präsentierten Kameras ist dieses Case sogar im Kaufpreis enthalten!

Actionkameras im Einsatz Unterwasser

Taucher filmen die Unterwasserwelt mit ihren Actionkameras

Extrafunktionen von Actioncams

Je nach Preis haben einige Action-Cams noch technische Extras, welche Dein Filmerlebnis noch wesentlich verbessern können. Wir haben Dir die wichtigsten Extras aufgelistet:

Bluetoothfähige Kamera

Viele Kameras ab der mittleren Preisklasse haben bereits die Möglichkeit, sich per Bluetooth mit Deinem Smartphone zu verbinden. Somit musst Du nicht erst die Speicherkarte in den Computer stecken, um die Videos zu erhalten, sondern kannst diese schnell und einfach auf Dein Handy ziehen.

Natürlich ist dies eine Funktion, die man nicht unbedingt braucht und die man auch Geld sparen kann, indem man sich eine Kamera ohne diese Funktion zulegt. Ob Du diese Flexibilität haben möchtest oder nicht, hängt letztendlich von Dir ab.

Sprachsteuerung bei Actionkameras

Eine weiter besondere Funktion bei populären Herstellern ist die Sprachsteuerung. Diese ermöglicht es Dir, die Kamera zu bedienen, ohne einen Finger krumm zu machen. Dies ist besonders in Situationen hilfreich, in welchen Du keine Hand freihast oder schlecht an die Kamera herankommst, da diese an externen Stellen befestigt ist.

GoPro zum Beispiel bietet Dir bei der aktuellsten Kamera, der Hero 9 16 Sprachbefehle in bis zu 10 verschiedenen Sprachen. Darunter sind unter anderem Befehle wie: GoPro Videoaufnahme starten, GoPro Videoaufnahme stoppen, GoPro Foto machen, GoPro Serienaufnahme machen, GoPro Zeitraffer starten usw., also prinzipiell ganz einfache Befehle. Natürlich variiert die Anzahl der Befehle und möglichen Sprachen je nach Hersteller, wenn es überhaupt angeboten wird. Insta360 zum Beispiel hat bis Dato nur die Sprachen Englisch und Chinesisch zur Verfügung. Ob Du im Endeffekt den Bonus einer Sprachsteuerung benötigst, musst Du entscheiden.

App

Eine App dient zur Steuerung und Bedienung Deiner Kamera. Mit dieser kannst Du Deine Actioncam auch vom Handy aus starten und stoppen und musst dies nicht an der Kamera selbst machen. Eine App hat zudem den Vorteil, dass Du immer die  Ausrichtung der Kamera im Blick hast und kontrollieren kannst. So hast Du zum Beispiel die Möglichkeit zu überprüfen, ob die Kamera, welche an Deinem Helm befestigt ist, auch gerade aus filmt und nicht zu stark nach oben oder unten zeigt. Natürlich bieten die Hersteller der renommierten Marken auch noch weitere Tools, mit welchen Du Deine Videos direkt in der App bearbeiten kannst oder automatisch mittels KI kleine Clips erstellt werden.

Dabei gefällt uns am besten die Software von Insta360. Dort kannst Du nämlich neben der Bedienung der Kamera und dem Herunterladen von Videos außerdem auch noch direkt Deine Videos schneiden und viele Effekte hinzufügen, was bei GoPro und DJI nicht in diesem Ausmaß verfügbar ist. Auch bietet Dir Insta360 zusätzlich noch eine Desktop-Version, wodurch Du Dir das Geld für teure Schnittprogramme wie Adobe Premiere Pro, Apple Final Cut oder Filmora X sparen kannst. Selbst unsere günstigen Kameras haben sogar teilweise eine App zum bedienen der Kamera. Diese sind zwar ziemlich abgespeckt und übersichtlich, beinhalten dennoch die wichtigsten Funktionen, um Dir den einfachen Gebrach der Kamera zu ermöglichen.

Tonqualität bei Actioncams

Actioncams sind in erster Linie dafür gedacht, Deine Stunts in Videos festhalten zu können. Aber natürlich gibt es auch viele Leute, die damit auch gerne VLogs aufnehmen oder dennoch auch Wert auf die Tonqualität legen. Generell kann man sagen, dass die Qualität der Mikrofone bei hochwertigeren Kameras schon befriedigend bis gut ist, jedoch nicht vergleichbar mit einem richtigen, externen Mikro. Bei günstigeren Kameras wird oft an der Qualität der Mikros gespart, und somit sind die Audiodateien auch eher schlecht und kratzig.

Dennoch hast Du bei vielen Kameras die Option, ein externes Mikrofon anzuschließen, bei wenigen sogar über Bluetooth. Somit kannst Du neben guten Videos auch gute Tonaufnahmen machen, und musst diese nicht erst später separat einsprechen und einfügen. Achte beim Kauf also am besten auch darauf, ob externe Mikrofone kompatibel mit der Kamera sind.

Welche Marken stellen qualitative Kameras her?

Da nach der klassischen “GoPro” der Markt der Actioncams von vielen weiteren Herstellern nahezu überschwemmt wurde, möchten wir Dir einen kurzen Überblick über sowohl über die bekanntesten Hersteller als auch über konkurrenzfähige Newcomer geben. Diese Hersteller stellen alle qualitativ hochwertige Kameras her, welche Dir auch in Extremsituationen gute Aufnahmen ermöglichen. Im Folgenden siehst Du unsere Top 4 Auswahl.

GoPro

2002 wurde das Unternehmen GoPro von Nick Woodman gegründet und ist bis heute an der Spitze der Actionkameras. Neben der reinen Kamera bietet Dir GoPro auch eine App und unzähliges Zubehör, damit Du wirklich in allen Situationen beste Aufnahmen erzielen kannst. Seit der Gründung hat GoPro bereits mehr als 26 Millionen Kameras verkauft, eine Zahl, die definitiv für sich spricht.

DJI:

Eigentlich ist die Firma DJI ein klassischer Drohnen-Hersteller. Doch auch in den letzten Jahren wollte das Unternehmen den Actionkamera-Hype nicht an sich vorbeiziehen lassen und stockte mit der Osmo-Reihe das Sortiment etwas auf. Mit der Osmo Action landen sie dabei bei Extremsportlern einen Volltreffer und bringen eine definitiv konkurrenzfähige, halb so teure Actioncam auf den Markt, welche vom Preis-Leistungs-Verhältnis wohl mit die beste Kamera ist, die Du finden wirst.

Rollei:

Rollei dürfte den Meisten in der Kameraszene bereits bekannt sein. Schon seit langer Zeit mischen Sie im Markt mit und bieten sowohl qualitativ hochwertige Produkte als auch einen ausgezeichneten Service und Kundendienst. Seit einer Fusion 2015 vertreibt das Unternehmen der Rollei GmbH & Co.KG weltweit sowohl seine Kameras als auch das umfangreiche Zubehör. Auch im Sektor der Actioncams bieten sie Dir hervorragende Kameras zu sehr günstigen Preisen, welche sich vor allem perfekt für Anfänger eignen.

Insta360:

Das erst 2015 gegründete Unternehmen Insta360 hat den gesamten Markt der Actionkameras einmal auf den Kopf gestellt. Wie der Name bereits sagt, legt Insta360 viel Wert auf gute 360° Kameras, mit welchen man atemberaubende Aufnahmen der gesamten Umgebung machen kann. Neben der kleinsten Actioncam bieten sie Dir ebenfalls eine modulare Actionkamera, mit welcher Du sowohl 360° Aufnahmen machen kannst als auch gestochen scharfe Videos mit einer 170° Linse; dafür müsstest Du bei der Konkurrenz 2 Kameras zum doppelten Preis erwerben!

Wo kann man Freizeitkameras kaufen?

Actionkameras bekommst Du vielerorts. Am einfachsten ist es natürlich über das Internet, dort kannst Du entweder auf Amazon nach Deinem gewünschten Produkt schauen, oder auch einfach auf den Online-Seiten der großen Elektronikgeschäfte. Möchtest Du einen sehr günstigen Preis erhaschen oder Dich erstmal an einer Actioncam ausprobieren, kannst Du diese natürlich auch gebraucht auf Ebay erwerben.

Bist Du mehr der Fan davon, Dich beraten zu lassen und Dir zusätzlich zu unserem ausführlichen Ratgeber noch weitere Expertenmeinungen einzuholen, kannst Du selbstverständlich auch in den lokalen Elektronikmärkten wie Media Markt, Saturn und Co. vorbeischauen.

Wie viel kosten Action-Cams?

Der Preis von Freizeitkameras hängt voll und ganz von der Qualität und den Funktionen der Kamera ab. Du kannst bereits für nur knapp 50 Euro eine Kamera kaufen, welche Dir die nötigen Grundfunktionen bietet. Die meisten hochwertigen Kameras befinden sich jedoch in einem Preissegment von 150 € – 400 €. Natürlich kannst Du Dir vorher Gedanken machen, welche Funktionen Dir wichtig sind, und welche für Dich überflüssig sind. So kannst Du mit der richtigen Wahl womöglich den ein oder anderen Euro sparen.

Wichtiges Zubehör für Actionkameras

Eine gute Actionkamera wäre ohne ihr Zubehör wenn überhaupt nur maximal halb so gut. Schließlich ergänzt die Ausrüstung Deine Kamera, um sie überhaupt in so vielen Situationen wie möglich einsetzten zu können. Ebenfalls sorgt die Ausstattung dafür, Deine Actioncam am Leben zu halten, also sie schützt vor Stürzen, Schutz, Wasser und Co.. Freizeitkameras werden überwiegend beim Sport wie Motorsport oder Wintersport, aber auch unter Wasser und in der Luft eingesetzt. Dabei hat jeder Bereich bestimmtes Equipment, welches perfekt dafür geeignet ist. Welches Zubehör Du unbedingt in Deinem Repertoire haben solltest, erfährst Du in den folgenden Abschnitten.

Helmhalterungen

Die bekannteste aber auch mit die effektivste Befestigung Deiner Kamera erfolgt an einer Helmhalterung. Dabei beklebst Du Deinen Helm, egal ob Fahrrad-, Motorrad- oder Skihelm mit einem kleinen Klebepad. Diese sind natürlich auch in bestimmten Wölbungen vorhanden, um sie perfekt an den runden Helmen anzubringen. An diesem Klebepad befindet sich eine Art Schiene, in welche anschließend ein Halterungscase inklusive der Actioncam angebracht wird. Dieses Halterungscase gibt es bei den meisten Herstellern direkt mit dazu, ansonsten kann man dieses auch billig im Netz nachbestellen. Nun hat man die Möglichkeit, seine Actionszenen fast aus der eigenen Perspektive zu filmen, was das gesamte Video noch dramatischer und realistischer wirken lässt.

Wissenswert: Du hast ebenfalls die Möglichkeit, Deine Klebepads an Deinem Motorrad, Deinen Skiern/Snowboard oder dem Fahrrad zu befestigen. Somit erhältst Du auch noch Szenen aus einem anderen Blickwinkel, was das Endvideo spannender wirken lässt.
Eine GoPro ist an einem Motorradhelm befestigt

Mit Actionkameras kann man auch die Fahrt auf seinem Motorrad oder Fahrrad dokumentieren.

Unterwassergehäuse

Abgesehen von Überland-Aufnahmen sind Actioncams auch sehr beliebt dafür, mit ins Wasser genommen zu werden und dort Aufnahmen zu machen, die mit einer normalen Kamera nicht vorstellbar wären. Die meisten Kameras sind bereits für eine Tiefe von 5 bis 10 Metern wasserdicht und Du kannst problemlos mit ihnen in den Pool springen, am Strand ins Wasser rennen oder Dich mit ihr von einer Klippe in den See stürzen. Möchtest Du allerdings auf Nummer sicher gehen oder gehst mit Deiner Taucherausrüstung auch mal etwas tiefer, zum Beispiel um die Korallenriffe zu sehen oder um nach verborgenen Schätzen auf dem Meeresgrund zu tauchen, dann empfiehlt sich ein Unterwassercase auf jeden Fall. In der Regel kannst Du mit ihm bis zu 40 Meter tiefe tauchen, ohne dass Du Dich um Deine Kamera fürchten musst. Viel tiefer tauchen selbst die meisten Profitaucher auch nicht!

Brustgurt

Ein Brustgurt ist auch ein sehr beliebtes Zubehör. Möchtest Du beispielsweise Deinen Parkour-Run dokumentieren, benötigst Du freie Hände. Da man üblicherweise auch keinen Helm trägt, an dem man die Kamera befestigen könnte, eignet sich hierbei der Brustgurt hervorragend. Diesen schnallst Du ganz einfach wie einen Rucksack um Schultern und Brust und montierst die Kamera, welche schließlich alles filmt, ohne dass Du sie überhaupt wahrnimmst.

Ein Hund hat eine Actionkamera um den Rücken geschnallt

Duch das richtige Equipment können sogar Tiere ihre Abenteuer filmen.

Selfiestick

Den klassischen Selfiestick, welchen Du bereits vom Handy kennen könntest, gibt es natürlich auch für Deine Actioncam. Dieser ist sehr sinnvoll, wenn Du VLogs aufnehmen möchtest, das heißt, wenn Du Dich selbst filmen möchtest, zum Beispiel bei einer Städtereise. So musst Du nicht ständig Deinen Arm nach vorne strecken, sondern kannst ganz einfach die Kamera mit der Verlängerung in der Hand halten und Dich filmen.

Wissenswert: Insta360 hat bei seinen Kameras einen Algorithmus, welcher den Selfiestick direkt bei der Aufnahme auf dem Video herausschneidet. Somit sieht es anschließend so aus, als würde dauerhaft eine Drohne um Dich herumfliegen und filmen; coole Funktion!
Eine Frau filmt ihren Fallschirmsprung mit Hilfe eines Selfiesticks

Selfiesticks können eine sinnvolle Erweiterung sein, wenn man sich aus einem entfernteren Winkel filmen möchte.

Gimbal

Wem ein Selfiestick noch nicht reicht, der kann sich optional auch ein Gimbal dazu kaufen. Ein Gimbal hat den großen Vorteil, das es über 3 Achsen rotierbar ist (bei den guten zumindest). Somit werden Deine Videos zusätzlich nochmal gedämpft und es sieht aus, als würde die Kameraführung wie auf Eis neben Dir herleiten; ohne Ruckeln, ohne Wackeln. Besonders sinnvoll ist dies, wenn Deine Actioncam keine automatische Bildstabilisierung hat. Ein Gimbal kann dies nahezu vollständig ausgleichen. Viele Gimbals sind sogar per Steuereinheit am Griff elektrisch steuerbar und Du kannst somit die Kamera während Deiner Aufnahmen beliebig rotieren. Beachte aber, für ein gutes Gimbal muss man schnell mal tiefer in die Taschen greifen.

Actionkameras Testübersicht: Welche Kameras sind die Besten?

Um Dir noch einen zusätzlichen, objektiven Überblick auf die besten Actionkameras zu geben, haben wir bei verschiedenen Verbrauchermagazinen nachgeschaut, ob diese bestimmte Kameras besonders weiterempfehlen können. Welche das sind, erfährst Du in der folgenden Tabelle:

TestmagazinActionkamera Test vorhanden?Veröffentlichungs-JahrKostenloser ZugangMehr erfahren
Stiftung WarentestJa2021/04jahier klicken
Öko TestNein----
Konsument.atNein----
Ktipp.chNein----

Leider gibt es noch nicht viele Berichte über Actioncams in diesen Verbrauchermagazinen. Wir werden natürlich regelmäßig aktualisieren und Dich direkt informieren, sollte sich hier was ändern.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Actioncams:

Im Folgenden findest Du nochmal eine Auflistung an häufig gestellten Fragen:

Wie gute Videos mit Actionkameras erstellen?

Natürlich kann man seine Actionvideos noch interessanter gestalten, indem man sich vorher erst einmal Gedanken macht, wie man sein Video aufbauen möchte und quasi ein Skript festlegt. Somit wird das Video wesentlich spannender, als wenn Du einfach darauf los filmst und die Aufnahmen dann irgendwie zusammenfügst. Auf YouTube gibt es mittlerweile viele echt gute Videoproduzenten, welche Dir gute Tipps für den Aufbau Deines Videos mitgeben können. Wenn Du Dich schonmal inspirieren lassen möchtest, dann kannst Du Dir gerne das folgende Video anschauen.

Kostenlose Schneideprogramme für Videobearbeitung?

Die eigentliche Arbeit der Videoproduktion findet im Schnitt statt. Dort muss man sich erstmal in das Schnittprogramm reinfuchsen, was schonmal etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen kann. Um nicht direkt hunderte von Euros für die professionellen Programme wie Adobe Premiere Pro oder Final Cut auszugeben, haben wir und für Dich ein paar hochwertige und dennoch kostenlose Programme verglichen, mit welchen Du Deine ersten Actionvideos produzieren kannst.

iMovie: iMovie ist auf den meisten Apple Geräten bereits vorinstalliert und kostenlos. Hier findest Du alle nötigen Grundfunktionen, um ein einfaches Video zu erstellen. Somit werden Dir eine übersichtliche Auswahl an übergangen und Filtern geboten. Für den Anfänger perfekt, möchte man jedoch in die Details gehen benötigt man schon etwas besseres.

Shortcut: Shortcut ist ebenfalls ein kostenloses Schnittprogramm. Es ist sehr einsteigerfreundlich aufgebaut, das heißt alle Funktionen sind sehr übersichtlich und man findet sich schnell zurecht. Das Programm bietet Dir noch etwas umfangreichere Funktionen, ist im großen und ganzen aber dennoch auf das nötige reduziert.

Lightworks: Über dieses Programm sagt man, dass Anfänger erstmal eine wesentlich längere Einarbeitungszeit benötigen, die Lernkurve jedoch sehr steil sein soll. Das bedeutet, wenn man sich erstmal richtig mit dem Programm vertraut gemacht hat, hat man in der Regel schon die meisten Möglichkeiten zur Videobearbeitung, welche Dir auch die großen Anbieter darlegen.

Hitfilm Express: Wenn Du Dich schonmal mit Adobe Premiere Pro verstraut gemacht hast, Dir das Programm jedoch zu teuer  ist, dann ist Hitfilm Express die beste alternative für Dich. Der Aufbau ähnelt nämlich ziemlich dem von Premiere Pro, und Dir werden ebenfalls viele Effekte geboten. Möchtest Du jedoch Erweiterungen, musst Du diese kostenpflichtig dazu bestellen.

DaVinci Resolve: Die kostenlose Videoschnitt- und Compositing-Software „DaVinci Resolve“ bietet alle Funktionen für eine professionelle Videobearbeitung. Im Gesamtpaket ist dieses Programm die beste Wahl, wenn man ein kostenloses, aber dennoch professionelles Schnittprogramm benutzten möchte.

Natürlich gibt es neben den hier aufgelisteten Programmen noch viele mehr. Letztendlich musst Du Dich in ihnen ausprobieren und kannst dann selbst entscheiden, welches für Dich am besten bedienbar ist und die meisten Effekte liefert.

Welche Cam für Anfänger?

Anfängern würden wir grundsätzlich erstmal raten, mit einem günstigen Modell wie der von uns vorgestellten Crosstour CT 9000 oder Rollei 9s plus anzufangen. Mit diesen Kameras kann man schon hochwertige Aufnahmen machen, man hat jedoch nicht alle Funktionen wie bei einer GoPro.

Bedienung von Actionkameras?

Die meisten Actioncams lassen sich heutzutage per Touchdisplay bedienen. Viele Anbieter bieten Dir zusätzlich n och eine App, mit welcher Du die Kamera über das Handy steuern kannst. Alternativ kann man sich zu bestimmten Modellen auch eine Fernsteuerung dazu holen, mit welcher man die Kamera ebenfalls aus der Distanz bedienen kann.

Für wen sind Actionkameras geeignet?

Actionkameras sind für all Diejenigen geeignet, die Ihre normalen Kameras/Handys nicht der Gefahr in Extremsituationen aussetzten wollen. Aber auch für Alle, die eine kleine, kompakte Kamera mit sich führen möchten, um Fotos und Videos ihres Urlaubs aufzunehmen.

Weiterführende Quellen

In diesem Bericht findest Du Programme zur Videobearbeitung: Videobearbeitung

In diesem Video werden Dir ebenfalls kostenlose Schnittprogramme vorgestellt und Du kannst direkt einen Einblick in diese werfen: kostenlose Videoschnittprogramme

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